Autor Thema: Showdown am Sonntag  (Gelesen 3330 mal)

Offline ChrisLPZ

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Showdown am Sonntag
« am: 03. März 2018, 20:03 »

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Hamburger Abendblatt, .03.2018

Showdown am Sonntag

Europa blickt auf die Schweiz: Das Land entscheidet über die Abschaffung der Rundfunkgebühr

Von Kai-Hinrich Renner

Zitat
Fragt man die Meinungsforscher, ist die Sache ziemlich klar: Voraussichtlich 60 Prozent der wahlberechtigten Schweizer werden am Sonntag einen Vorstoß der Initiative "No Billag" ablehnen, der vorsieht, bei unseren Nachbarn die Rundfunkgebühr abzuschaffen.

Nun können Demoskopen irren. Doch selbst wenn sie recht behalten, und die "Billag" - so nennen die Eidgenossen ihre Rundfunkgebühr - bleibt, wird über den öffentlich-rechtlichen Rundfunk auch weiterhin kontrovers diskutiert werden.  […]

Außer mit dem "Lügen"-Vorwurf argumentieren die Gegner des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gern ökonomisch. Gerade im Vorfeld des Schweizer Referendums war diese Argumentation häufig zu hören. Der Chefredakteur der konservativen, in Zürich erscheinenden "Weltwoche", Roger Köppel, hat es in einem Interview mit der Zeitung "Die Welt" auf den Punkt gebracht: "Der Konsument entscheidet, was er kaufen will", sagte er. "Ob das nun Windeln sind oder Brot oder eben Medienangebote." Köppel ist, wen wundert es, ein entschiedener Gegner der Rundfunkgebühr.

Aber sind Medien tatsächlich ein x-beliebiges Produkt wie Windeln? […]

Auch in Hinblick auf die Diskussion in Deutschland weist Wilhelm darauf hin, dass das sehr umfangreiche Angebot des öffentlich-rechtlichen Rundfunks "allen Menschen zur Verfügung" steht, "unabhängig von ihrer finanziellen Leistungsfähigkeit“. […]

Mag sein. Dennoch kommen auch die Öffentlich-Rechtlichen in Deutschland um eine Reform nicht herum. Allein mit Vielfaltsicherung lässt sich in Zeiten der Digitalisierung ihr Auftrag nicht begründen. […]

Weiterlesen auf:
https://www.abendblatt.de/kultur-live/article213610275/Showdown-am-Sonntag.html


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Offline BR_Nichtnutzer

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Re: Showdown am Sonntag
« Antwort #1 am: 04. März 2018, 00:33 »
Auch in Hinblick auf die Diskussion in Deutschland weist Wilhelm darauf hin, dass das sehr umfangreiche Angebot des öffentlich-rechtlichen Rundfunks […]
Eben Herr W.:
Sie haben lediglich einen Grundversorgungsauftrag und keinen Maximalversorgungsauftrag!!! Kapieren sie das bitte endlich...


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« Letzte Änderung: 04. März 2018, 00:49 von Bürger »
ich bin ein nichtnutzer! weder schwarzseher, schmarotzer oder was sonst noch so seitens der ör vorgeworfen wird...

wenn ich nicht mit dem bus fahre, kaufe ich auch kein ticket!

Offline unGEZahlt

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Re: Showdown am Sonntag
« Antwort #2 am: 04. März 2018, 09:06 »
Da bin ich Ganz Deiner Meinung, BR_Nichtnutzer.

Und.

Auch in Hinblick auf die Diskussion in Deutschland weist Wilhelm darauf hin, dass das sehr umfangreiche Angebot des öffentlich-rechtlichen Rundfunks "allen Menschen zur Verfügung" steht,......

Auch ein "sehr umfangreiches Angebot" kann Zu Schlecht zum Bezahlen sein.

Die können doch nicht ernsthaft denken, dass das "sehr umfangreiche Zwangs-Angebot" eine Zukunft hat.
So blöd können die doch nicht wirklich sein ( ? ? )

Angeblich soll es ja welche geben, die diesen ARDZDFDR-Schund tatsächlich bezahlen wollen. Warum auch immer. Wenn das wirklich stimmt, ist das ja die einzige Lösung.

Wenn es wirklich eine Zukunft für ARDZDFDR geben soll,
gibt es ja, m. M. n. eben nur den einen Lösungsansatz:
- Wilhelm, Bellut, usw. müssen ihren Schund maximal minimieren (Zusammenschrumpfen)
- zum Pay-Rundfunk umfunktionieren und
- und die (angeblich vorhandenen) Schundrundfunk-Liebhaber freischalten und freiwillig weiterbezahlen lassen.

Wenn die nicht umgehend anfangen, ist wahrscheinlich auch diese Zukunft bald vorbei.....

Markus


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« Letzte Änderung: 04. März 2018, 11:13 von DumbTV »
Lebenslänglich für NICHTS? -> Nein Danke, ö.-r. R.!
Ist der Rundfunkbeitrag nun die Strafe für das Bedürfnis, ein Dach über den Kopf haben zu wollen?
Zwangsbeitragszahlung = Korruptionsunterstützung. Das zahle ich NICHT, schon allein aus Gewissensgründen.

Ulrich Wilhelm (sinngemäß auf der BVerfG-Toilette) : "Wenn sie ARDZDFundDR nicht bezahlen können, dann sollen sie doch ihre Handys verkaufen!“

( Quelle: https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,28135.msg177046.html#msg177046 )

Offline Markus KA

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Re: Showdown am Sonntag
« Antwort #3 am: 04. März 2018, 11:21 »
Die Volksabstimmung in der Schweiz wird manipuliert.

Bereits jetzt am Wahltag werden die Schweizer mit angeblich bereits abgegebenen Wahlergebnissen und Trendmeldungen über den aktuellen Stand informiert und beeinflusst.

Zitat
"Nach 44 ausgezählten Gemeinden beträgt der Nein-Anteil 66 Prozent. Immer noch keine Ja-Gemeinde. Die Statistik stammt übrigens von unserem Sender..."

https://www.aargauerzeitung.ch/schweiz/no-billag-der-tag-der-entscheidung-hier-live-trend-geht-zu-nein-132272331

Man kann nur hoffen, dass sich die Schweizer von diesen Meldungen nicht beeinflussen lassen und ihre Stimme gegen die Zwangsabgabe, Zwangsvollstreckungen und Zwangshaft erheben und nutzen.



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« Letzte Änderung: 04. März 2018, 11:41 von Markus KA »
KEIN ZWANGSBEITRAG - 20 MIO. MAHNMASSNAHMEN, 3 MIO. MAHNUNGEN, 1.3 MIO. VOLLSTRECKUNGSERSUCHEN - KEINE ZAHLUNG - ICH MACH MIT! - MIT 18 HAT MAN NOCH TRÄUME, MIT 18 BIST DU JETZT SCHULDNER BEIM BELANGLOSEN RADIOSENDER UND DAS LEBENSLÄNGLICH! 

Offline Frühlingserwachen

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Re: Showdown am Sonntag
« Antwort #4 am: 04. März 2018, 12:11 »


Basler Zeitung,11.30 Uhr –

Erste Gemeinden ausgezählt: 68 Prozent sagen Nein zu No Billag
Sorgt No Billag für eine hohe Stimmbeteiligung? Die Schlange vor dem Stimmlokal im Zürcher Hauptbahnhof ist jedenfalls lang.

Zitat
Wie immer liefern kleine Gemeinden aus dem Aargau die ersten Resultate. Laut der «Aargauer Zeitung» sagen 66 Prozent der Abstimmenden in zehn ausgezählten Gemeinden Nein zur Initiative.

Wie können bei einer Wahl schon nach einigen Stunden Ergebnisse veröffentlicht werden >:(
Die ganze Wahl ist getürkt von hinten bis vorn. Hier soll dem schweizer Bürger vermittelt werden, horch: es ist sowieso schon entschieden, egal wie Du wählst. Wählerbeeinflussung pur. Das hätte man eher aus einer Bananenrepublik erwartet, als aus einer Demokratie wie sich die Schweiz darstellen möchte.

weiterlesen unter:
  https://bazonline.ch/schweiz/standard/die-schweiz-entscheidet-ueber-die-zukunft-der-srg/story/14350333


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Offline Uwe

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Re: Showdown am Sonntag
« Antwort #5 am: 04. März 2018, 12:49 »


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denyit

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Re: Showdown am Sonntag
« Antwort #6 am: 04. März 2018, 12:55 »
In D werden Prognosen (vom Wahltag) und Auszählungsergebnisse erst nach Schliessung der Lokale veröffentlicht. In der Schweiz scheint das anders zu sein. Hat jemand einen Link parat wo beschrieben wird wie/wer/wann veröffentlichen darf? Habe gerade eine Weile gesucht aber nichts passendes gefunden.


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Re: Showdown am Sonntag
« Antwort #7 am: 04. März 2018, 13:03 »
Wie lange wird es nun wohl dauern, bis dieser Wilhelm und der ZDF-Mufti mit lauten Fanfaren über ihre Agit-Prop-Kanäle folgende Pressemitteilung werden verkünden lassen:
"Die Schweizer haben entschieden! Der Deutsche ÖRR bleibt wie er ist (inklusive der 6-stelligen Gehälter der Intendanten / Intendösen, der Klebers & wie sie alle heißen)!"?


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« Letzte Änderung: 04. März 2018, 17:33 von Bürger »
"Es ist dem Untertanen untersagt, das Maß seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen." - v. Rochow

"Räsoniert, soviel ihr wollt und worüber ihr wollt, aber gehorcht!" - Dieser Wunsch Friedr. II. ist wohl der Masse immer noch (oder wieder) Musik in ihren Ohren...

"Der höchste Grad von Ungerechtigkeit ist geheuchelte Gerechtigkeit." - Platon

Offline ChrisLPZ

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Re: Showdown am Sonntag
« Antwort #8 am: 04. März 2018, 13:11 »
Wie können bei einer Wahl schon nach einigen Stunden Ergebnisse veröffentlicht werden >:(
Die ganze Wahl ist getürkt von hinten bis vorn. Hier soll dem schweizer Bürger vermittelt werden, horch: es ist sowieso schon entschieden, egal wie Du wählst. Wählerbeeinflussung pur. Das hätte man eher aus einer Bananenrepublik erwartet, als aus einer Demokratie wie sich die Schweiz darstellen möchte.

Laut SRF: 71% Nein vs 29 Ja zu NoBillag / Stimmbeteiligung um 60% (13 Uhr)

Die Debatte wurde, wie schon beobachtet und zu erwarten, mit deutlicher Waffenungleichheit geführt.
- SRF, aber auch ARD, ZDF und Deutschlandfunk, die in der Deutsch-Schweiz ebenfalls konsumiert werden mit einem PR-Dauerfeuer, insbesondere in den letzten 2 Monaten.
- Ein Heer an prominenten örR-Profiteuren mit Plattform im Schweizer örR und den Medien (Künstler, Sportler, ...)
- Im Vergleich zu anderen Volksabstimmungen gab es eine extrem hohe Medienresonanz, wie schön in unserer Rubrik der Pressemeldungen nachzulesen, meist im Sinne eines Nein zur NoBillag-Initiative.
- Auch jetzt noch manipulative Berichterstattung im SRF. In den Interviews wird der Fokus lediglich auf das hohe Ergebnis der Nein-Stimmen zur Initiative gelegt. Anmerkungen zu den Konsquenzen  angesichts von 30% NoBillag-Befürwortern werden abgewürgt.
- sehr hohes "Spendenaufkommen" für die die Anti-NoBillag-Initiative Operation libero (anscheinend 11 Millionen CHF!)  https://nobillag.operation-libero.ch/de
- Selbst in der offiziellen Infobroschüre der Schweizerischen Eidgenossenschaft mit Erläuterungen des Bundesrates zu den beiden Volksabstimmungen heute wurde Partei gegen NoBillag ergriffen
Zitat
Empfehlungen an die Stimmberechtigten
Bundesrat und Parlament empfehlen den Stimmberechtigten, am 4. März 2018 wie folgt zu stimmen:
- Ja zum Bundesbeschluss über die neue Finanzordnung 2021
- Nein zur Volksinitiative «Ja zur Abschaffung der Radio­ und Fernsehgebühren (Abschaffung der Billag­Gebühren)»
https://www.admin.ch/dam/gov/de/Dokumentation/Abstimmungen/Marzo2018/Volksabstimmung_04_03_2018_DE_web.pdf.download.pdf/Volksabstimmung_04_03_2018_DE_web.pdf

Auf die Schnelle gefundene Webseiten von Initiativen gegen die NoBillag-Initiative
https://nobillag.operation-libero.ch/de
https://nein-zu-nobillag.ch
https://www.nobillag-nein.ch
https://sendeschluss-nein.ch
http://nonobillag.ch
https://no-culture.ch
http://nein-nobillag.buendnerkampagnen.ch/de/
https://www.neinnobillag.ch
[…]

Auf die Schnelle gefundene Webseite(n) von Initiativen im Sinne von NoBillag
https://nobillag.ch (offizielle Webseite)
weitere?


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« Letzte Änderung: 04. März 2018, 17:34 von Bürger »

Online PersonX

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Re: Showdown am Sonntag
« Antwort #9 am: 04. März 2018, 14:12 »
Auch wenn an dem Modell in der Schweiz festgehalten werden soll, ist dort jetzt deutlich sichtbar, dass die Gruppe, welche das ablehnt, nicht klein geredet oder sogar verleugnet werden kann.
Wenn 2/3 das haben wollen, dann sollten die 2/3 es entsprechend finanzieren und das 1/3 damit in Ruhe lassen. Wenn zur Auswertung noch gezeigt wird, welche Altersklassen wie abgestimmt haben wird es sicherlich auch nochmal interessant.
Wahrscheinlich sollte die Abstimmung nächstes Jahr wiederholt werden.
Vielleicht auch mit längeren Öffnungszeiten der Wahllokale.


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« Letzte Änderung: 04. März 2018, 17:35 von Bürger »
Beim Benutzen von Geräten mit zu kleinem Bild werden öfters Zeichen nicht richtig eingegeben auch nicht immer sauber kontrolliert, wer also solche Zeichenfehler findet z.B. "ein" statt "eine", darf diese behalten, wenn der Inhalt des Textes nicht völlig entstellt wird.

Offline Uwe

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Re: Showdown am Sonntag
« Antwort #10 am: 04. März 2018, 14:27 »
Die Schweizer nicht für die Gebühren, sondern für die Senkung um 83 Franken gestimmt!
Sie haben sich gedacht, bevor alles so bleibt, lieber ein paar Franken sparen und genau
aus diesem Grund hat die Politik noch dieses Angebot gemacht!


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Offline René

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Re: Showdown am Sonntag
« Antwort #11 am: 04. März 2018, 14:39 »
Bereits 30% sind ein erster Erfolg. Man muss sich in der Schweiz folgendes vergegenwärtigen: Sollte der Beitragszwang – so wie hier bei uns in Deutschland – eingeführt werden, so wird dieser auch für diese 30% durchgedrückt werden, die das System ablehnen. Also gegen fast ein Drittel. Warten wir erst ab, wie viele dafür abstimmen.

Auf der anderen Seite ist es ziemlich erdrückend, mit welcher Macht und finanziellen Mitteln die Gegner der Initiative in den letzten zwei Wochen vorgegangen sind – man hat es eben... Gegen diese finanzielle und mediale Macht in der Nähe von 30% zu landen, ist bereits ein Riesenerfolg und macht den Weg frei für eine zukünftige Entwicklung – die gesamtgesellschaftliche Diskussion beginnt erst nach der Abstimmung richtig und sie wird auch nicht mehr tot zu kriegen sein. Das ganze gibt uns auch weiter Auftrieb, wenn wir das Ergebnis richtig interpretieren und entsprechend argumentieren.

Die Gegenseite, also dieser Staat im Staate mit seiner medialen Macht, all seinen Nutznießern und 8 Milliarden Rundfunkzwang jährlich im Rücken, wird sicher versuchen, das Referendum für sich zu vereinnahmen – hier müssen wir mit unseren begrenzten Mitteln aber mit stichfesten Argumenten dagegen halten, immer wieder, ununterbrochen, Tag für Tag und in minutiöser Kleinstarbeit den Leuten die Wahrheit erzählen, aufklären und nie aufgeben. Kein leichtes Unterfangen, jedoch nicht einmal die schlimmsten Diktaturen konnten Lügen und Ünterdrückung für ewig durchsetzen. Es ist nur eine Frage der Zeit, denn spätestens wenn die jüngere Generation die verrottete und verfilzte Alte ablöst, wird der Dinosaurier endgültig zu Grabe getragen werden.


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« Letzte Änderung: 04. März 2018, 17:35 von Bürger »

faust

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Re: Showdown am Sonntag
« Antwort #12 am: 04. März 2018, 15:01 »
... man darf bei alldem nicht vergessen:

Die Schweizer haben - wenn ich richtig informiert bin - eine KLEINE Schwäche für geordnete  :police: :police: :police: Verhältnisse -> diese Debatte hier dürfte mit das Aufregendste  (#) sein, was dort in den letzten 200 (?!?) Jahren passiert ist.

Und weiter richtig:
Wenn es jetzt auf dem demoKRATischen Wege nix wird, dann wird es über kurz oder lang auf dem demoGRAPHischen Wege passieren - den nachwachsenden Generationen kann man das alles schlicht und ergreifend nicht mehr vermitteln ... (diesen Gedanken hat hier im Forum vor langer Zeit schon mal jemand geäußert, und ich fand und finde ihn seeehr inspirierend ... ). 


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« Letzte Änderung: 04. März 2018, 17:37 von Bürger »

Offline pinguin

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Re: Showdown am Sonntag
« Antwort #13 am: 04. März 2018, 15:03 »
@René

Der dt. ÖRR wird in Europa gemäß EuGH, weil "Einrichtung des öffentlichen Rechts", dem Staat zugerechnet; hier haben die Bürger dann aber mit Art. 10 EMRK und Art. 10 Charta ein im Grunde wirksames Gegenmittel gegen derartige Einmischungen seitens des Staates. (Es muss nur mal erst als solches begriffen werden).

"Without interference by public authority"

Keine öffentliche Stelle darf im Bereich der Informations- und Meinungsfreiheit auch nur irgend einen Einfluss ausüben, weder national, noch innereuropäisch.

Einen größeren Dienst kann der dt. ÖRR den Gegnern des derzeitigen ÖRR-Finanzierungssystems doch mit dieser Einflussnahme gar nicht erweisen?

Der dt. ÖRR muss, weil zum Staat gehörend, neutral sein.


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« Letzte Änderung: 04. März 2018, 17:37 von Bürger »
Die Europäische Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten hat den Rang eines Bundesgesetzes, (BVerfG - 2 BvR 1481/04 - Rn. 30), und bricht gemäß Art. 31 GG jede Art von Landesrecht, welches sich außerhalb der vom Bund gesetzten Norm bewegt, (BVerfG - 2 BvN 1/95 - Rn. 66).

Keine Unterstützung für jene, die sich über die Verfassung des Landes Brandenburg hinwegsetzen und/oder die Europäische Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten mißachten.

Offline BR_Nichtnutzer

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Re: Showdown am Sonntag
« Antwort #14 am: 04. März 2018, 15:17 »
Die ÖR sollten die Umfrage mal bei uns machen... Da käme ganz was anderes bei raus.
Aber so viel A... in der Hose haben sie ja leider nicht.


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