Autor Thema: Kommentar zu NoBillag: Ein trügerischer Sieg  (Gelesen 306 mal)

Offline ChrisLPZ

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Kommentar zu NoBillag: Ein trügerischer Sieg
« am: 05. März 2018, 18:01 »

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Zeit Online, 04.03.2018

Ein trügerischer Sieg

Trotz des Neins zu No Billag ist eines erreicht worden: eine Debatte über die Zukunft der Öffentlich-Rechtlichen. Und die braucht die Schweiz

Ein Kommentar von Matthias Daum, Zürich

Zitat
Am Ende war es eine klare Sache. 71 Prozent der stimmberechtigten Bürgerinnen und Bürger der Schweiz haben die No-Billag-Initiative abgelehnt. Sie stimmten dafür, an den Gebühren für öffentliches Radio und Fernsehen festzuhalten und weiterhin 451 Franken – bald sind es 365 – pro Jahr zu bezahlen, damit die schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG) ihre 17 Radio- und sieben TV-Stationen sowie mehrere Onlineportale betreiben kann.  […]

Das Begehren nahm den latent vorhandenen Unmut in der Bevölkerung über die auch für Schweizer Verhältnisse recht hohen Rundfunkgebühren auf. Dazu kam, dass sich die zuständige Medienministerin Doris Leuthard und die SRG-Führung lange ungeschickt verhielten. Sie verweigerten sich einer inhaltlichen Grundsatzdiskussion darüber, was die Öffentlich-Rechtlichen, was der mediale Service public, in der Schweiz zu leisten habe.

Schweizer Rundfunk machte Fehler

Statt darauf einzugehen, schloss sich die SRG mit der staatlichen Swisscom und dem privaten Verlagshaus Ringier zu einer Werbeallianz zusammen. Was betriebswirtschaftlich sinnvoll sein mochte, war ein politstrategischer Fehler: Nun liebäugelten auch die Zeitungsverlegerinnen und -verleger mit No Billag. Die SRG war in ihren Augen endgültig zu dominant auf dem Schweizer Medienmarkt. […]

Weiterlesen auf:
http://www.zeit.de/kultur/film/2018-03/no-billag-schweiz-volksabstimmung-rundfunkgebuehren-srg


Danke an User gugstdu für den Hinweis.


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« Letzte Änderung: 05. März 2018, 18:06 von Bürger »

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