Autor Thema: Anträge bei "Beitragsservice"/GEZ trotz/wegen "erhöhten Vorgangsaufkommens"?  (Gelesen 1973 mal)

Online seppl

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Der Aufwand, den der Beitragsservice zu bewältigen hat, verkleinert sich nicht. Im Gegenteil.
Diesmal liegt der Grund dafür im erhöhten Auf­kommen von Anrufen und schrift­lichen Anträgen, ins­besondere zur Befreiung von der Rund­funkbeitrags­pflicht für Neben­wohnungen.

https://www.rundfunkbeitrag.de/index_ger.html (Neu eingefügte Hinweise auf der Homepage):
Zitat
Beim Beitrags­service kommt es derzeit zu einem erhöhten Auf­kommen von Anrufen und schrift­lichen Anfragen. Eine kurz­fristige Antwort kann nicht immer garantiert werden. Für eine unter Um­ständen entstehende Verzö­gerung möchten wir uns entschul­digen und bitten um Ihr Verständnis.

Mit dem Verzicht auf weitere Nach­fragen helfen Sie uns dabei, Ihr Anliegen schneller zu be­antworten. Alle Mitarbeiter­innen und Mitarbeiter des Beitrags­service arbeiten unter Hoch­druck daran, alle Anliegen der Reihe nach zu bearbeiten.

Weiter:
https://www.rundfunkbeitrag.de/presse_und_aktuelles/hinweise/laengere_bearbeitungsdauer_durch_erhoehtes_vorgangsaufkommen/index_ger.html
Zitat
Längere Bearbeitungsdauer durch erhöhtes Vorgangsaufkommen
Beim Beitrags­service kommt es derzeit zu einem erhöhten Auf­kommen von Anrufen und schrift­lichen Anträgen, ins­besondere zur Befreiung von der Rund­funkbeitrags­pflicht für Neben­wohnungen. Eine kurz­fristige Antwort kann nicht immer garantiert werden. Für eine unter Umständen ent­stehende Verzö­gerung möchten wir uns ent­schuldigen und bitten um Ihr Verständnis.
Seien Sie versichert, dass alle Mitarbeiter­innen und Mitarbeiter im Beitrags­service unter Hoch­druck daran arbeiten, alle An­fragen der Reihe nach zu beant­worten. Mit dem Verzicht auf weitere Nach­fragen helfen Sie uns dabei, Ihr Anliegen schneller zu bearbeiten.
Auch wenn das wegen des hohen Auf­kommens aktuell etwas länger dauern kann, entsteht dadurch nieman­dem ein Nachteil: Die Befreiung ist grund­sätzlich rück­wirkend möglich. Eventuell zu viel gezahlte Beiträge werden zurück­erstattet oder verrechnet.


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« Letzte Änderung: 13. August 2019, 22:27 von Bürger »
„Eine ewige Erfahrung lehrt jedoch, daß jeder Mensch, der Macht hat, dazu getrieben wird, sie zu mißbrauchen. Er geht immer weiter, bis er an Grenzen stößt.
Wer hätte das gedacht: Sogar die Tugend hat Grenzen nötig. Damit die Macht nicht mißbraucht werden kann, ist es nötig, durch die Anordnung der Dinge zu bewirken, daß die Macht die Macht bremse.“ (Montesquieu)

Offline FKupp

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Wenn jeder von den "Mitstreitern" (15.420 Mitgliedern) Antrag auf Befreiung aus Gewissensgründen stellen würde, der übrigens nach § 188 VwGO kostenfrei ist, würde die Bearbeitungsdauer noch länger dauern, also auf geht´s, Antrag stellen kostet nix  8)


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« Letzte Änderung: 06. April 2019, 00:11 von Bürger »
zwei Dinge sind unendlich:
Die menschliche Dummheit und das Universum,
beim Universum bin ich mir nicht sicher!

Offline Shuzi

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Einer fiktiven Person S erschließt sich bisher nicht, wie ein
Antrag auf Befreiung aus Gewissensgründen nach § 188 VwGO
https://www.gesetze-im-internet.de/vwgo/__188.html
Zitat
Die Sachgebiete in Angelegenheiten der Fürsorge mit Ausnahme der Angelegenheiten der Sozialhilfe und des Asylbewerberleistungsgesetzes, der Jugendhilfe, der Kriegsopferfürsorge, der Schwerbehindertenfürsorge sowie der Ausbildungsförderung sollen in einer Kammer oder in einem Senat zusammengefaßt werden. Gerichtskosten (Gebühren und Auslagen) werden in den Verfahren dieser Art nicht erhoben; dies gilt nicht für Erstattungsstreitigkeiten zwischen Sozialleistungsträgern.
einzuordnen wäre, um beim BS zu einem Mehraufwand zu führen.

Der BS kümmert sich die Bohne um eine VwGO und delegiert das ohnehin an das VG.
Und wie ein VG in Sachen wie "Härtefallanträgen aus Gewissensgründen" vorgeht, da kann Dir Mitstreiter "seppl" sicherlich ein (Klage)Lied von singen - siehe u.a. unter
VERHANDLUNG VG Hamburg, Fr. 30.11.2018, 12 Uhr, "seppl": 30. November 2018
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,29293.0.html


Edit "Bürger" @alle:
Hier bitte keine weitere Vertiefung einzelner Antrags-Themen. Danke für das Verständnis und die Berücksichtigung.


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« Letzte Änderung: 13. August 2019, 22:46 von Bürger »
Vielleicht wären wir zusammen in der Lage,
uns von diesen alten Zwängen zu befreien.
Oder ist die Welt für jetzt und alle Tage,
viel zu wahr, viel zu wahr um schön zu sein?

Offline nichtnutz

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Gerade hat eine Person A den aktualisierten Hinweis gelesen - gleich auf der Startseite des Rundfunkbeitrags:
Zitat
Längere Bearbeitungsdauer durch erhöhtes Vorgangsaufkommen

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Weiterlesen unter
https://www.rundfunkbeitrag.de/index_ger.htmlhttps://www.rundfunkbeitrag.de/presse_und_aktuelles/hinweise/laengere_bearbeitungsdauer_durch_erhoehtes_vorgangsaufkommen/index_ger.html(Link führt zu einem Angebot des örR. Zum Aufrufen der Webseite URL kopieren (Klick auf "Auswählen", dann ctrl+c), in einem neuen Browserfenster/-tab in die Adresszeile einfügen (ctrl+v) und bestätigen)
Sicherungsabbilder:
https://web.archive.org/web/20190813204205/https://www.rundfunkbeitrag.de/index_ger.html
https://web.archive.org/web/20190813204328/https://www.rundfunkbeitrag.de/presse_und_aktuelles/hinweise/laengere_bearbeitungsdauer_durch_erhoehtes_vorgangsaufkommen/index_ger.html


Wollen wir ihnen denn "helfen"?


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« Letzte Änderung: 14. August 2019, 01:34 von Bürger »
meine Beiträge bilden meine persönliche Meinung ab - alles ohne Gewähr

Offline cecil

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Gerade hat eine Person A ... gelesen... auf der Startseite des Rundfunkbeitrags:
Zitat
....Mit dem Verzicht auf weitere Nach­fragen helfen Sie uns dabei, Ihr Anliegen schneller zu bearbeiten.

Wollen wir ihnen denn "helfen"?

Aktuellere telefonische Anfrage(n) beim Beitragsservice könnten ergeben haben, dass man dort derzeit tatsächlich von mehrwöchigen Bearbeitungszeiten ausgeht. Bis zu acht Wochen. Kein Durchdringen besorgter Bürger/innen mit ihrem dringenden Anliegen möglich. 

--> Schriftliche und telefonische Anfragen und Anträge würden die dortigen Aktenstapel und das Arbeitspensum wirksam erhöhen.



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Aktion (Kommunal-)Politik - aktiv gegen den Rundfunkbeitrag!
http://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,22747.msg145375.html#msg145375
Rundfunkkommission+KEF anschreiben! Neues "Gebühren"konzept beeinflussen!
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,24635.msg156254.html#msg156254
Anträge bei "Beitragsservice" / GEZ...
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,30694.msg191769.html#msg1917

Online seppl

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Also anrufen würde ich da nur als Masochist. Erstens kostet das Geld, zweitens sind die stinkunfreundlich und drittens legen die sowieso auf, wenn ihnen die Zeit zu knapp wird.

Schön handschriftlich Briefe verfassen und per Fax vorab an den Mitarbeiter des Vertrauens bei der Landesrundfunkanstalt schicken.

Mit Schmuddelservices kommuniziert man nicht... Vielleicht mal ne Weihnachtspostkarte oder so hinschicken, damit der Posteingang in Köln nicht so leer aussieht, aber fürs Thema Rundfunkbeitrag sind die irgendwie nicht geeignet  ;)

andere Möglichkeit:
"Beitragsservice" bei google maps "bewerten"
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,25478.0.html


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« Letzte Änderung: 26. August 2019, 15:53 von Bürger »
„Eine ewige Erfahrung lehrt jedoch, daß jeder Mensch, der Macht hat, dazu getrieben wird, sie zu mißbrauchen. Er geht immer weiter, bis er an Grenzen stößt.
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Offline Bürger

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    • Protest + Widerstand gegen ARD, ZDF, GEZ, KEF, ÖRR, Rundfunkgebühren, Rundfunkbeitrag, Rundfunkstaatsvertrag:
Anmerkung: Die Erfahrung lehrt, dass weder nur der "Beitragsservice" noch nur die "Landesrundfunkanstalt" kontaktiert werden sollten.
Bestenfalls werden alle Schreiben an die "Landesrundfunkanstalt" (bzw. konkret den "Behördenleiter" der "Verwaltungsbehörde") adressiert, aber dennoch zusätzlich an den "Beitragsservice" gefaxt, ohne jedoch, dass dies für die "Landesrundfunkanstalt" ersichtlich ist.
So bearbeiten bestenfalls zwei Stellen den Vorgang bzw. leitet "Landesrundfunkanstalt" das Anliegen ggf. an "Beitragsservice" weiter, jedoch hat die dortige Maschine in Köln bereits Kenntnis davon und - je nach Fallkonstellation - ggf. schon z.B. eine technische Sperre eingerichtet o.ä.


Sofern man sich nicht in einer Phase befindet, in welcher man "keine schlafenden Hunde wecken" möchte, könnte jeder - selbst Zahler, Befreite, Ermäßigte usw. - mindestens einen "hübschen" Antrag stellen...
...einen Antrag auf Erteilung einer Übersicht über die gezahlten und die offenen Beträge ;) siehe u.a. unter

"Zahlungsschwierigkeiten"? Anträge Raten/Stundung/Vergleich/Niederschlagung
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,31781.0.html
Aus aktuellen und immer wiederkehrendem Anlasse eine bislang augenscheinlich etwas untergegangene "Entdeckung":

"Zahlungsschwierigkeiten"?
Zahlungsübersicht + Anträge auf Raten/ Stundung/ Vergleich/ Niederschlagung


rundfunkbeitrag.de
Zahlung des Rundfunkbeitrags
Zitat
Sie möchten sich darüber informieren, wie Sie den Rund­funk­beitrag bezahlen können, welche Bank­verbindung Sie bei einer Über­weisung angeben müssen oder was passiert, wenn Sie den Rund­funk­beitrag nicht frist­gerecht bezahlen können?
Auf dieser Seite haben wir alle relevanten Informationen rund um das Thema Zahlung für Sie zusammen­gestellt.
Tipp: Der schnellste und bequemste Weg den Rund­funk­beitrag zu bezahlen ist die Teil­nahme am Last­schrift­verfahren.
https://www.rundfunkbeitrag.de/zahlung/index_ger.html(Link führt zu einem Angebot des örR. Zum Aufrufen der Webseite URL kopieren (Klick auf "Auswählen", dann ctrl+c), in einem neuen Browserfenster/-tab in die Adresszeile einfügen (ctrl+v) und bestätigen)
Sicherungsabbild
https://web.archive.org/web/20190729162209/https://www.rundfunkbeitrag.de/zahlung/index_ger.html



Als erstes steht an, wenn man "Schwierigkeiten" (welcher Art auch immer) mit der Zahlung hat ;)
Zahlungsübersicht
Zitat
Wenn Sie befürchten, dass Ihre Zahlung nicht korrekt beim Beitrags­service verbucht wurde, können Sie eine Über­sicht der geleisteten Zahlungen und der Berechnung des Beitrags­rück­stands über das Kontaktformular anfordern. Bitte geben Sie dabei unbedingt Ihre Beitragsnummer an.

Falls Abweichungen vorhanden sind, werden diese selbst­verständ­lich korrigiert. Senden Sie dazu die entsprechenden Nachweise an den Beitrags­service.
Da man ja ständig diese Befürchtungen haben muss ;) und dies auf die Zahlungsverbuchung und nicht auf Verfassungsfragen abzielt, sollte dies wohl auch einer der wichtigsten Zusatzanträge i.Z. von Widersprüchen (insbes. auch wiederholten Widersprüchen) sein, damit ARD-ZDF-GEZ nicht sofort in die Textbausteinschublade bzgl. BVerfG greifen - in einem aktuellen Fall könnte dies etwa so formuliert sein:
Zitat
Ich beantrage eine kostenfreie Übersicht der geleisteten Zahlungen und der Berechnung des „Beitragsrückstands“.
[...]

Diesen und weitere Anträge jedoch bitte nicht hier vertiefen!
Eine Sammlung weiterer möglicher Anträge befindet sich in Bearbeitung und wird bei Gelegenheit veröffentlicht.
Bitte etwas Geduld dafür.


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Offline nichtnutz

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Es ist so still heute im Forum. Was ist los?

Alle fleißig dabei, Anträge zu schreiben?!
  ;)

Nur so zur Info noch ein Ausschnitt aus einem TAZ-Artikel, 3. Juli 2019
"Stabile Einnahmen, Obwohl mehr Menschen vom Rundfunkbeitrag befreit sind, verzeichnet der Beitragsservice etwa gleich hohe Einnahmen."

Zitat
... Die Zweitwohnungsentscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom Juli 2018 hatte den Beitragsservice kalt erwischt.... die Zweitwohnungsbefreiung galt „unmittelbar“, also quasi schon während der Urteilsverkündung.

„Wir waren gefordert, das sofort umzusetzen“, so Wolf. Zum Stichtag 31. 12. 2018 waren das 19.517 befreite Nebenwohnungen, noch rund 45.000 Anträge sind in Bearbeitung und weitere sind zu erwarten. Wie viele, vermag momentan allerdings niemand zu sagen. „Wir sitzen ja nicht in Böcklemund und warten, bis das Überraschungsei aufgeht“, sagt Wolf – dummerweise gebe „es aber keine gesicherten Angaben über die Zahl der Nebenwohnungen“. Von bis zu zwei Millionen ist in mäßig seriösen Quellen die Rede. Und so schwanken die Schätzungen, welche Summen bei ARD, ZDF und Deutschlandradio ausfallen, aktuell zwischen vier und zehn Millionen Euro pro Jahr. ...
https://taz.de/Jahresbericht-zum-Rundfunkbeitrag/!5603898/

Was, wenn zusätzlich auch viele viele Menschen ohne Nebenwohnung sich mit wichtigen Anliegen, Anfragen, Anträgen an Wolfs UnfuXbeitraXservus wenden? Schafft der das dann noch?


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« Letzte Änderung: 30. August 2019, 15:27 von nichtnutz »
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Siehe auch
Antrag auf/ Angebot Barzahlung "Rundfunkbeitrag" i.V.m. BVerwG 6 C 6.18 ?
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,31988.msg198057.html#msg198057
i.V.m. oben bereits erwähntem Thread
"Zahlungsschwierigkeiten"? Anträge Raten/Stundung/Vergleich/Niederschlagung
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,31781.0.html

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