Autor Thema: Offener Brief: Erst kommt der Auftrag, dann der Beitrag  (Gelesen 8807 mal)

Offline FelsinderBrandung

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Re: Offener Brief: Erst kommt der Auftrag, dann der Beitrag
« Antwort #75 am: 27. September 2017, 08:17 »
www.zukunft-öffentlich-rechtliche.de
www.zukunft-oeffentlich-rechtliche.de
[...]
Haben beide miteinander zu tun?
Wenn ja, was?
Gibt es einen Zusammenhang mit dem hier thematisierten "Offenen Brief"?


Ganz eindeutig:

Markus Heidmeier, geboren 1971 im Ruhrgebiet. Lebt in Berlin und Dannenfeld, Brandenburg. Mitgründer der Kooperative Berlin. Konzept und Strategie, Redaktion und Rennrad. Entwickelt Formate und Strategien, moderiert und gestaltet Changeprozesse und berät insbesondere Medienhäuser und öffentliche Einrichtungen im Kontext Digitalisierung. Aktuell u.a. Co-Leiter des Labs@Deutschlandradio. Zu den Formaten, die er in den letzten Jahren kreiert oder co-entwickelt hat, zählen u.a. „Auf Klo für das Content-Netzwerk Funk von ARD und ZDF, das MIZ-Formatfestival, der Digitalen Salon des HIIG, die täglichen…
Weiterlesen...
Quelle: http://www.kooperative-berlin.de/team/

und Partner sind unter anderem :

FUNK, Abgeordnetenhaus Berlin, BM für Arbeit und Soziales, BM für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Deutschlandfunk, RBB, MDR, SZ ....

http://www.kooperative-berlin.de/alle-partner/


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« Letzte Änderung: 27. September 2017, 11:33 von Bürger »

Offline Markus KA

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  • Das Ende des Rundfunkzwangsbeitrags naht!
Re: Offener Brief: Erst kommt der Auftrag, dann der Beitrag
« Antwort #76 am: 27. September 2017, 09:16 »
Zitat
"Über die Legitimation des öffentlich-rechtlichen Rundfunks wird derzeit breit diskutiert."
Übersetzung:"Wir haben langsam aber sicher Angst, dass (berechtigterweise) unsere Geldquelle versiegt."

Zitat
"Natürlich bezahlen die Bürgerinnen und Bürger die Öffentlich-Rechtlichen durch ihren Beitrag."

„Was passiert, wenn Sie nicht zahlen? Ihnen drohen Vollstreckungsmaßnahmen wie die Abgabe einer Vermögensauskunft, Kontopfändung, Pfändung des Arbeitseinkommens, der Rente oder auch Ihrer Mietkaution.“

Es darf bezweifelt werden, ob die angeblichen Unterzeichnerinnen und Unterzeichner überhaupt verstanden haben, was sie  unterzeichnet haben?

Dieser "Offene Brief" ist eine einzige fingierte Lobesrede auf einen monopolistischen, öffentlich - rechtlichen Rundfunk, für den der Bürger bluten darf. Wir kennen den Inhalt dieses Textes, zuhauf zusammengestückelt aus Propagandamaterialien des ÖRR der letzten Wochen und Monaten.

Die angeblichen Unterzeichner als "Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft" zu bezeichnen, ist beschämend für die, die sich wirklich im Dienste der Wissenschaft zum Wohle des Bürgers einsetzen.

Zitat
"Sehr geehrte Damen und Herren Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten,
sehr geehrte Mitglieder der Rundfunkkommission,"

Man hat sich mit dem vorliegenden Schreiben, quasi einen an sich selbst und die eigene Rechtsaufsicht adressierten Brief geschrieben. Was darf man von Personen halten, die an sich selbst Briefe schreiben?


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« Letzte Änderung: 27. September 2017, 11:34 von Bürger »
DER ZWANGSBEITRAG STEHT UND FÄLLT MIT DER ZAHL DER ZWANGSBEITRAGSZAHLER! MIT 18 HAT MAN NOCH TRÄUME, MIT 18 BIST DU JETZT SCHULDNER BEIM RADIOSENDER UND DAS LEBENSLÄNGLICH! 

Offline azdb-opfer

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Re: Offener Brief: Erst kommt der Auftrag, dann der Beitrag
« Antwort #77 am: 28. September 2017, 10:53 »
Man hat sich mit dem vorliegenden Schreiben, quasi einen an sich selbst und die eigene Rechtsaufsicht adressierten Brief geschrieben. Was darf man von Personen halten, die an sich selbst Briefe schreiben?

Noch peinlicher:
Die Nutznießer des Systems tragen sich auch alle brav in die Liste ein.
Einige sind sogar ehrlich und nennen ihren Arbeitgeber (ÖRR-Sender).

Viele verschweigen auch ihre Funktion im ÖRR.
Beispiele:

Nr. 426, Gabriele Kailing, Vorsitzende DGB HessenThüringen (Mitglied im HR-Rundfunkrat)
Quelle: http://www.hr-rundfunkrat.de/mitglieder/gabriele-kailing,gabriele-kailing-100.html

Nr. 425, Heinz Kowalski, Schatzmeister des NABU-Bundesverbandes (Mitglied im WDR-Rundfunkrat)
Quelle: http://www1.wdr.de/unternehmen/rundfunkrat/heinz-kowalski-100.html

Nr. 365, Naomi Naegele, Redakteurin (HR-Mitarbeiterin)
Quelle: http://www.daserste.de/information/wissen-kultur/ttt/specials/ttt-das-kulturmagazin-des-hessischen-rundfunks-im-ersten-100.html

Nr. 177, Susanne Wingertszahn, DGB Rheinland-Pfalz / Saarland (Mitglied im SWR-Rundfunkrat)
Quelle: https://www.swr.de/unternehmen/gremien/wingertszahn-susanne-deutscher-gewerkschaftsbund-rp/-/id=12338976/did=8342234/nid=12338976/vd111h/index.html


Wenn der DW-Mitarbeiter Jochen Spangenberg (Nr. 49) betont, er sei "Unterzeichner in eigenem Namen" was soll das bedeuten?

Erschreckend finde ich auch die Unterschrift von Campact-Mitarbeiterin Maritta Strasser (Nr. 231).
Beweis: https://www.campact.de/campact/ueber-campact/das-team/
Frau Strasser sollte sich fragen, ob die Unterstützung mit den politischen Zielen von Campact zu vereinbaren ist.

Prof. Dr. Angela Krewani hat gleich zweimal unterschrieben (Nr. 138 und 375)


Das waren aber nur Stichproben.

Kann man die Liste (zur Beweissicherung und Recherche) in eine einfache Tabelle exportieren?


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« Letzte Änderung: 28. September 2017, 11:00 von azdb-opfer »

Offline jasonbourne

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Re: Offener Brief: Erst kommt der Auftrag, dann der Beitrag
« Antwort #78 am: 28. September 2017, 11:24 »
Zitat
These 1 Gäbe es den öffentlich-rechtlichen Rundfunk nicht, müsste man ihn gerade jetzt erfinden.

Details
    Die Demokratie benötigt einen offenen Prozess der Meinungsbildung. In diesem Prozess kommt den öffentlich-rechtlichen Medien eine unverzichtbare Rolle zu. Sie sind auch und gerade in der digitalen Medienwelt wichtiger denn je.
Behauptung ohne jeden Beleg. Es besteht keinerlei Logik, weshalb dieses gerade ö.r. Medien sein müssen. Streicht man ö.r. wird das ganze nicht unglaubwürdiger.
Zitat
Denn aufgrund ihrer öffentlichen Beauftragung und Finanzierung können sie von sich heraus leisten, was privaten Anbietern aufgrund ihrer wirtschaftlichen Abhängigkeit nicht oder nur begrenzt möglich ist: eine journalistisch-redaktionelle Selbstbeobachtung der Gesellschaft im öffentlichen Interesse. Dafür müssen allerdings auch besondere Bedingungen erfüllt sein: Sie müssen besonders hohe journalistische Standards einhalten, der Wahrheit verpflichtet sein und dabei zugleich Persönlichkeitsrechte wahren. Sie sind aufgrund ihrer verfassungsrechtlichen Bestimmung der Vielfalt und Darstellung des politischen und gesellschaftlichen Meinungsspektrums in ganzer Breite, also auch Minderheitenpositionen, verpflichtet. Damit sie diesen Standards genügen können, muss ihre Unabhängigkeit von Staat, Wirtschaft und gesellschaftlichen Kräften gesichert werden. Und sie müssen alle Bevölkerungsgruppen erreichen.
Hier falle ich fast vor lachen vom Stuhl.
Also sind alle nicht ö.r. Journalisten ohne Standard, nicht der Wahrheit verpflichtet (lol, was ist eigentlich die Wahrheit, wer bestimmt das?) und Persönlichkeitsrechte, die werden durch Gesetze gewahrt.
Richtig lustig wird es dann mit den "verfassungsrechtlichen Bestimmungen" - haben die eine andere Verfassung? Ich lese da nichts von ö.r. Rundfunkauftrag wie beschrieben, und ich bezweifle, dass der ö.r. das tut, was beschrieben wird.
Vielmehr liefert er Seniorenrundfunk, Zuschauer unter 35 erreicht er nicht. Das ist also ein Grund ihn abzuschaffen, er funktioniert offensichtlich nicht.
Die "Unabhängigkeit von Staat, Wirtschaft und gesellschaftlichen Kräften" kann man besonders gut in den ö.r. Gremien, Rundfunkräten und Beiräten, in den Landesrundfunkanstalten und der Besetzung der Intendanten beobachten.
Außerdem ist das Argument nicht schlüssig: Denn jeder muss irgendwoher finanziert werden, d.h. das in der Folge die hier beschriehene unabhängigkeit des ö.r. gar nicht gegeben sein kann.
Das zeigt alleine schon die Liste der Unterzeichner: Stehen sie fast alle zumindest indirekt auf ö.r. Lohnzetteln.

Zitat
Nur wenn der öffentlich-rechtliche Rundfunk von der Allgemeinheit durch eine Demokratieabgabe finanziert und im Hinblick auf Auftragserfüllung und Finanzierung öffentlich kontrolliert wird, können diese Standards und Ziele erreicht werden.
Was ist eine Demokratieabgabe? Eine Steuer auf Demokratie?
Dann lebe ich lieber in meinem Staat.
Ist die Wohnungszwangsrundfunkssteuer demokratisch?

Alleine dieser Satz zeigt, wes Geistes Kind die Verfasser sind: Keinerlei Diskussion, nein, es ist ALTERNATIVLOS. So wie vieles in Deutschland in der letzten Zeit, und dann wundert man sich über eine Partei, die sich einfach Alternative in den Namen schreibt.
Denn "Nur" wenn... alleine diese Rethorik macht doch klar, das es keinerlei stichhalitges Argument gibt - immer wenn jemandem die Argumente ausgehen, wird so argumentiert.


Zitat
Diese Besonderheit macht das öffentlich-rechtliche Angebot angesichts der Vielzahl an Nachrichten und Unterhaltungsangeboten der digitalen Welt weiterhin unverzichtbar.
http://programm.ard.de/TV/Programm/Jetzt-im-TV
http://www.tvmovie.de/tv/sender-ard

Ich habe mir die Mühe gemacht: Das Programm ist weitestgehend dasselbe wie auf anderen privaten Sendern auch: Telenovela, Nachrichten, etc.
In den Nachrichten kommt sogar dasselbe, was auf FAZ oder Welt oder Spiegel oder so schon im Internet steht.
Unverzichtbar kann es damit gar nicht sein, denn es gibt einen tatsächlich absolut gleichwertigen Ersatz!


Zitat
Zwar tragen auch private Medien (Rundfunk/Presse), von denen es durchaus auch zahlreiche qualitativ hochwertige Angebote gibt, zur Vielfalt bei. Allerdings ist deren Existenz auch im Internet allein von einer marktwirtschaftlichen Funktionslogik abhängig. Die Allgemeinheit profitiert daher als Ganzes von einem öffentlich-rechtlichen Angebot, das die hier eingeforderten Qualitätsstandards einhält und für den öffentlichen Diskurs in unserer Demokratie unverzichtbar ist.
Achso, oben klingt durch das private Journalisten das alles nicht können, die Standards bei ö.r. sind ja so hoch und speziell, aber warte: Es gibt doch zahlreiche qualitativ hochwertige Angebote.
Aber die müssen sich finanzieren, drum schreiben die, was deren Werbepartnern gefällt?
Sendet ö.r dann nicht auch, was deren Finanziers so gefällt?

Geht es dann nicht eher um Reichweite, und die erreicht man am besten mit guter journalistischer Arbeit?

Ehrlich gesagt frage ich mich, ob die Nicht-ö.r.-Journalisten nicht einen riesigen Hass auf den ö.r. schieben, denn der unterstellt ihnen ja hier, dass sie keine Ahnung haben.

Tatsächlich spricht alleine diese Begründung für eine sofortige Abschaffung des ö.r...


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« Letzte Änderung: 28. September 2017, 14:53 von Bürger »

Offline cecil

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Re: Offener Brief: Erst kommt der Auftrag, dann der Beitrag
« Antwort #79 am: 29. September 2017, 13:33 »
Zitat
Der Zeitpunkt zur Veröffentlichung des [Offenen] Briefes hängt mit den Beratungen für die neuen Rundfunkstaatsverträge zusammen. Für die Medienpolitik sind in Deutschland die Bundesländer zuständig. Sie haben eine Strukturkommission eingerichtet, die die Weichen für die Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks stellen soll. Das erklärte Ziel dabei heißt Beitragsstabilität.
http://www.tagesspiegel.de/medien/pro-oeffentlich-rechtlicher-rundfunk-erst-kommt-der-auftrag-dann-der-beitrag/20304784.html --- vgl. Eröffnungsbeitrag


Die Personen, welche den Offenen Brief unterschrieben haben, wenden sich mit diesem ausdrücklich an die Rundfunkkommission der Länder bzw. an die Ministerpräsident/innen der Länder, welche diese Rundfunkkommission bilden. Ziel ist es, die Diskussion über zukünftige "Rundfunkgebühren" (Rundfunkfinanzierung) in ihrem Sinne pro örR zu beeinflussen. Auch die KEF ist an diesen Diskussionen beteiligt. Vergleiche


Stefan Weber (SPD, MdL SH)
Pressemitteilung SPD

Zitat
... Für eine vielfältige und unabhängige Berichterstattung ist der öffentlich-rechtliche Rundfunk unersetzlich und muss dauerhaft gesichert bleiben. Die Rundfunkkommission der Länder will  gemeinsam mit der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) bis Ende 2018 ein Konzept für die Rundfunkgebühren erarbeiten. Hier betone ich aber auch, die Debatte darf nicht in erster Linie nur von finanziellen Einsparüberlegungen getrieben werden...


Das Rennen ist also eröffnet. Auch wir sollten uns mit unseren Vorschlägen und Wünschen direkt an diese Kommission, d.h. an die Rundfunkkommission + die KEF wenden. 


Siehe auch:
Stefan Weber (SPD,MdL SH): "Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist unersetzlich"
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,24523.msg155564.html#msg155564


Man kann an die Mitglieder der Kommissionen selbst ein paar freundliche, wenn auch kritische Zeilen schreiben und/oder sich des Materials bedienen, welches im Forum bereits zur Verfügung gestellt wurde, vergleiche:

AKTION (Kommunal-)Politik - aktiv gegen den Rundfunkbeitrag!
http://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,22747.msg145375.html#msg145375
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,22747.msg156194.html#msg156194



Kurz und bündig sind (unsere) Vorschläge und Kritikpunkte aufgelistet beispielsweise in diesem thread:

Arbeitspapier "Aspekte einer gerechteren Finanzierung des ÖR"
http://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,22740.0.html



Überlasst das Feld nicht den unkritischen Stimmen, sondern nehmt selbst Einfluss auf die kommenden Abläufe.


Der Deutsche Bundestag hatte die neue Aufgabe für Rundfunkkommission+KEF bereits im Januar 2017 gemeldet (= "Strukturkommission" lt. Tagesspiegel, s.o.), vgl.

Deutscher Bundestag zur Zukunft der Öffentlich-Rechtlichen
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,21789.msg139110.html#msg139110


Unsere Gegner/innen scheinen die Zeit seitdem gut genutzt zu haben, um ihre Position zu artikulieren ... !


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« Letzte Änderung: 29. September 2017, 18:30 von Bürger »
AKTION (Kommunal-)Politik - aktiv gegen den Rundfunkbeitrag!
http://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,22747.msg145375.html#msg145375
---> Rundfunkkommission+KEF anschreiben! Neues "Gebühren"konzept beeinflussen!
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,24635.msg156254.html#msg156254
---> WEIHNACHTSAKTION > Vollstreckungsstop, Brief an Intendant/-in
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,25684.msg162250.html#msg162250

Offline azdb-opfer

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Re: Offener Brief: Erst kommt der Auftrag, dann der Beitrag
« Antwort #80 am: 07. Oktober 2017, 21:07 »
Ich habe die aktuelle Version (vom 07.10.) mit der Sicherung vom 26.09. verglichen und festgestellt, dass die Unterschriftenliste nachträglich bearbeitet wurde.

       
Nr. (26.09.)  Nr. (07.10.)  Name
424           446           Heinz Kowalski
423           445           Christoph Schmitz
422           444           Brigitte Dunkel
421           443           Friederike Van Duiven
420           442           Gabriele Bischoff

Beweise: 2 Bilder (s. Anhang)
Quelle der Sicherung: https://web.archive.org/web/20170926212230/http://xn--zukunft-ffentlich-rechtliche-91c.de/


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Offline drone

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Re: Offener Brief: Erst kommt der Auftrag, dann der Beitrag
« Antwort #81 am: 07. Oktober 2017, 22:27 »
Ich habe die aktuelle Version... verglichen und festgestellt, dass die Unterschriftenliste nachträglich bearbeitet wurde.

Das ist seit Bestehen der Liste schon mehrfach passiert. Es werden immer wieder Leute auf den vorderen Plätzen mit falschem Zeichnungsdatum eingeschoben...


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Offline René

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Re: Offener Brief: Erst kommt der Auftrag, dann der Beitrag
« Antwort #82 am: 11. Oktober 2017, 14:21 »
Abstimmung zu jedem aufgeführten Punkt. Mitmachen!

Bereits am 10. September veröffentlichten wir die zehn Thesen einer neu erschienenen Gruppe von Wissenschaftlern, die seitdem über einen offenen Brief, der u. a. auf dem Blatt „Der Tagesspiegel“ erschien, verbreitet werden.

Diese Wissenschaftler wurden im Forum unter die Lupe genommen und es kam dabei heraus, dass diese alles andere als unabhängig sind – eigentlich skandalös wie hier wieder versucht wird, mit angeblich neutralen Wissenschaftlern alternative Fakten zu schaffen. Diese alternativen Fakten haben nichts anderes im Sinne, als zu versuchen, den öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu rechtfertigen. Gescheitert, wie das umfangreiche Thema im Forum eindrucksvoll beweist.

Nun ist es jetzt möglich, diese alternativen Fakten – in anderen Kreisen als FAKE genannt – jede einzeln zu bewerten. Hierzu laden wir euch explizit ein, sich daran zu beteiligen. Jeder von uns, auch Du, kann hier ein klares Zeichen setzen und seine Meinung zum Ausdruck bringen.

Wie geht das? Ganz einfach: Wir haben den ersten Beitrag im Forum um den Link erweitert, der zum offenen Brief und zur Abstimmung führt. Dann muss man sich registrieren (E-Mail, Passwort und auf Bestätigungs-E-Mail warten). Dann kann man über die zehn Punkte abstimmen und seine Meinung in Form eines Kommentars hinterlassen.

Du hast es in der Hand! Jede Stimme zählt!

https://causa.tagesspiegel.de/gesellschaft/die-zukunft-der-oeffentlich-rechtlichen-medien/erst-kommt-der-auftrag-dann-der-beitrag.html



Eingangsartikel: https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,24346.0.html


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« Letzte Änderung: 11. Oktober 2017, 16:26 von DumbTV »

Offline ChrisLPZ

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Re: Offener Brief: Erst kommt der Auftrag, dann der Beitrag
« Antwort #83 am: 05. Februar 2018, 20:22 »
Beginn der Unterschriftensammlung war der 10.9.2017

Screenshot von heute:

Bildquelle: https://zukunft-öffentlich-rechtliche.de/

580 Unterschriften nach knapp 5 Monaten und diesem bisherigen Pressespiegel:
Zitat
Dominik Schottner, Publikumsbeteiligung bei ARD & Co. Was ihr wollt, taz, 14.12.2017
Jochen Meißner, Klandestines Sparen. Nicht auftragsgemäß: Wie die ARD?Sender das Hörspiel vernachlässigen, Medienkorrespondenz, 28.11.2017
Margreth Lünenborg, Öffentlich-rechtlicher Rundfunk: Lasst euch prüfen!, Zeit Online, 23.11.2017 ? Kommentare
Dominik Schottner, Öffentlich-rechtlicher Rundfunk: Mehr direkte Demokratie wagen?, DLF24, 13.11.2017
Franz Sommerfeld, „Digitale Zeiten sind Fernsehzeiten“: Wie ARD und ZDF mit ihrem Qualitätsanspruch endlich Ernst machen können, Kress News, 13.11.2017
René Ketterer Kleinsteuber, Kritik des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Eine Reform des Systems ist unmöglich, Tagesspiegel Causa, 01.11.2017
Hermann Dresen, Debatte um die Zukunft der Öffentlieh-Rechtlichen & die Zehn Thesen in Gänze, InfoDigital, 11/2017
Klaus Raab, Erklär mir die Öffentlich-Rechtlichen, Zeit, 29.10.2017 ? Kommentare
Ulli Tückmantel, Zukunft von ARD und ZDF: Gehören Sinfonieorchester zur Grundversorgung?, Wetdeutsche Zeitung 17.10.2017
Stephan Russ-Mohl, Wie viel öffentlich-rechtlichen Rundfunk braucht die informierte Gesellschaft?, Tagesspiegel Causa, 16.10.2017
Lobbystreit über die Öffentlich-Rechtlichen, Interview mit Manfred Kops, SR2 Medienwelt, 14.10.2017
Xing-Debatte: Rundfunkbeitrag: Brauchen wir überhaupt öffentlich-rechtliche Medien? 10.10.2017, mit zwei Beiträgen:
  Holger Kreymeier: Öffentlich-rechtlicher Rundfunk? Ja – aber nicht so! ? Kommentare
  Tabea Rößner: Durch den Beitrag finanzieren wir Unabhängigkeit ? Kommentare
Christine Horz, #DerSpiegel: Titelthema verschweigt Reformvorschläge für ARD und ZDF, Publikumsrat, 10.10.2017
ARD-Stellungnahme: Zerrspiegel. Der SPIEGEL widmete sich in seiner Ausgabe 41/2017 großflächig dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk und titelte „Die unheimliche Macht – Wie ARD und ZDF Politik betreiben“. Dazu hat der ARD-Vorsitz ein paar Anmerkungen, ARD, 09.10.2017
Kann Thomas Bellut hellsehen?, Transkript der ZDF-Pressekonferenz am 29. September, auf der u. a. nach den 10 Thesen gefragt wurde, in der Video-Aufzeichnung ab 41:41, Planet Interview, 01.10.2017
Die ARD sprengt das duale Mediensystem, Mathias Döpfner im Interview mit Michael Hanfeld, FAZ, 27.09.2017 ? Kommentare
10 Thesen zur Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, Flurfunk, Dresden, 26.09.2017
Christian Bartels, Wir bräuchten wieder einen Bundespostminister, Evangelische.de, 21.09.2017
Wolfgang Schulz, Öffentlich-rechtlicher Rundfunk: Reform im Dienst der Gesellschaft, SZ, 21.09.2017
Daniel Bouhs, Kampf um die Zukunft von ARD und ZDF, (Thesen ab 03:25), Zapp, 20.09.2017
Tilmann P. Gangloff/RND, Wenn möglich, bitte wenden. ARD und ZDF müssen sich dringend reformieren, sonst droht ihnen die (Selbst-)Abschaffung, Leipziger Volkszeitung, 20.09.2017
Stefan Weber: „Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist unersetzlich und muss dauerhaft gesichert bleiben“, Finanzen.net, 20.09.2017
Deutsche Akademie der Darstellendend Künste, Die Erhaltung und Förderung der Medienkunst ist eine gesetzlich festgeschriebene Pflicht des öffentlich-rechtlichen Rundfunks – Ein Aufruf (PDF), 19.10.2017
Wrabetz legt „12 Thesen zum Medienstandort Österreich“ vor. ORF-Generaldirektor pocht auf „Eigenständigkeit. Qualität. Vielfalt.“, Leadersnet, 19.09.2017 | die Thesen: „Eigenständigkeit. Qualität. Vielfalt.“
Springer- und BDZV-Chef Mathias Döpfner auf der BDZV-Mitgliederversammlung am 18.09.2017 in Stuttgart: „Nur Staatsfernsehen und Staatspresse im Netz – das wäre eher etwas nach dem Geschmack von Nordkorea.“ : Redemanuskript Döpfner | Christoph Sterz, BDZV-Kongress. Viel Lärm um die Öffentlich-Rechtlichen, Deutschlandfunk, 18.09.2017
Breitband, Die Zukunft der Öffentlich-Rechtlichen, Interview mit Daniel Bouhs, 16.09.2017
WDR 5 Töne, Texte, Bilder, „Man müsste ihn erfinden“, Gespräch mit dem Mediensoziologen Volker Grassmuck, 16.09.2017
Radio Corax – Halle Podcast, Über die Zukunft der öffentlich-rechtlichen Medien, Interview mit Leonhard Dobusch, 15.09.2017
Stefan Laurin, ARD und ZDF: „Ja is‘ denn heut schon Weihnachten?“, Ruhrbarone, 14.09.2017
Stefan Laurin, Zahlen und Klappe halten, Salonkolumnisten, 13.09.2017
Christine Watty, Thesen über öffentlich-rechtliche MedienEin Plädoyer für Qualität und Reichweite, Interview mit dem Intendant des Deutschlandradios Stefan Raue, Deutschlandfunk Kultur, 12.09.2017
Frederik Fischer, Thesen zur Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, Piqd, 12.09.2017
Offener Brief: 10 Thesen zur Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, ORF Public Value, 12.09.2017
Expertengruppe fordert Aufhebung der Presseähnlichkeit für ARD und ZDF, DNV Online. Das Neueste aus Presse-Marketing und -Verkauf, 12.09.2017
Stephan Karkowsky, Zehn Thesen zur Zukunft. Verpassen die Öffentlich-Rechtlichen ihre digitale Chance?, Interview mit Leonhard Dobusch, Deutschlandfunk Kultur, Kompressor, 11.09.2017
@mediasres, Medienmagazin im DLF, Initiative Zukunft öffentlich-rechtliche Medien: Eine Lanze für ARD, ZDF und Deutschlandradio Christine Horz im Gespräch mit Michael Borgers, 11.09.2017
Das Altpapier am 11. September 2017: Die 10 neuesten Medien-Thesen (über die Öffentlich-Rechtlichen)
Dennis Horn, Sender müssen Plattform werden – und neun weitere Thesen zur Zukunft von ARD und ZDF, Digitalistan, WDR 11.09.2017
Stefan Krempl, Öffentlich-Rechtliche: Experten fordern freie Hand für ARD und ZDF im Internet, Heise, 11.09.2017 ? Kommentare
dpa/jr, Offener Brief fordert Stärkung der Öffentlich-Rechtlichen, Welt/N24, 11.09.2017 ? Kommentare
DAUN, „Initiative Zukunft öffentlich-rechtliche Medien“ schickt offenen Brief an die Ministerpräsidenten, InfoDigital, 11.09.2017
Franziska Huber, Wissenschaftler erarbeiten Konzept: So soll die Zukunft von ARD und ZDF aussehen, Chip, 11.09.2017
pm/neh, Thesen zu Zukunft und Auftrag des Rundfunks, Menschen Machen Medien, 11.09.2017
ver.di, Nachrichten, 11.09.2017
BILDblog, 11.09.2017
Rivva zu Zehn Thesen zur Zukunft der öffentlich-rechtlichen Medien, mit Tweets, 10.09.2017
Timo Niemeier, „Öffentlich-rechtlicher Rundfunk ist systemrelevant“. Zukunft von ARD & ZDF: Wissenschaftler mit 10 Thesen, DWDL, 10.09.2017
vgrass, 10 Thesen zur Zukunft der öffentlich-rechtlichen Medien, vgrass.de, 10.09.2017
Leonhard Dobusch, Neues aus dem Fernsehrat (15): Zehn Thesen zur Zukunft der öffentlich-rechtlichen Medien, Netzpolitik.org, 10.09.2017 ? Kommentare ? Rivva
Markus Trantow, Wissenschaftler fordern einen starken öffentlich-rechtlichen Rundfunk, Turi2, 10.09.2017 ? Kommentare
Kurt Sagatz, Pro Öffentlich-rechtlicher Rundfunk. Erst kommt der Auftrag, dann der Beitrag, Tagesspiegel, 10.09.2017 ? Kommentare
Akademiker und Aktivisten für starken Service public, Medienwoche.CH, 09.09.2017
Quelle: https://zukunft-öffentlich-rechtliche.de/pressespiegel/


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Re: Offener Brief: Erst kommt der Auftrag, dann der Beitrag
« Antwort #84 am: 05. Februar 2018, 21:22 »
Zitat
580 Unterschriften
Na mai, wäre das eine Umfrage, dann würde diese noch nicht einmal in der Nähe von repräsentativ sein.


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Beim Benutzen von Geräten mit zu kleinem Bild werden öfters Zeichen nicht richtig eingegeben auch nicht immer sauber kontrolliert, wer also solche Zeichenfehler findet z.B. "ein" statt "eine", darf diese behalten, wenn der Inhalt des Textes nicht völlig entstellt wird.

Offline drone

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Re: Offener Brief: Erst kommt der Auftrag, dann der Beitrag
« Antwort #85 am: 05. Februar 2018, 22:37 »
Zitat
580 Unterschriften nach knapp 5 Monaten [...]

Also, in meiner eigenen, statistisch gewichteten, wissenschaftlich anerkannten und abgesicherten Untersuchung komme ich damit doch auf stolze 97,38% an Zustimmung zu diesen 10 Thesen. Wahnsinn!

(Errh, ich komme übrigens immer auf über 97% "pro" oder auch "contra" bei meinen Auswertungen... "pro" ist allerdings etwa meist doppelt so teuer für die Auftraggeber. BTW, wieviele Beschäftigte gab's nochmal beim ÖRR - ooops, da fehlen ja welche...)


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Offline Adeline

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Re: Offener Brief: Erst kommt der Auftrag, dann der Beitrag
« Antwort #86 am: 01. März 2018, 16:16 »
Ich weiß nicht, ob mein offener Brief an Prof. Weiger hier richtig ist, also gegebenenfalls verschieben.

Zitat
Sehr geehrter Herr Professor Weiger,

„Wald oder Kohle? - Ihre Spende kann entscheidend sein.“ Das ist der Spendenaufruf des BUND im Januar 2018. „Während Sie diesen Brief lesen, wird jedoch einer der ältesten Wälder Stück für Stück vernichtet. Der Hambacher Wald, in der neiderrheinischen Bucht, ist einer der wertvollsten Wälder seiner Region... Stellen Sie sich mit uns schützend vor Natur und Umwelt. Jeder Quadratmeter Hambacher Wald, mit seinen uralten Bäumen und schützenswerten Tier- und Pflanzenarten, ist es wert gerettet zu werden – nicht zuletzt für uns Menschen. Das geht nur, wenn wir viele sind. Machen Sie mit! Bitte spenden Sie!“ Es folgt Ihre Unterschrift. Wer auch immer die Spendenaufrufe schreibt, sie erreichen mein Herz. Mir liegt die Welt und ihre wunderbare Natur am Herzen. Was ich tun kann, will ich für ihre Rettung tun. Ich stelle mich gern schützend vor Natur und Umwelt, wenn ich nicht daran gehindert werde.

Aus gegebenem Anlass frage ich mich jetzt : Geben Sie, Herr Professor Weiger, nur Ihren Namen und Ihren Titel für Natur und Umwelt her oder auch Ihr Herz? Der gegebene Anlass ist Ihre Unterschrift unter den Aufruf zur Rettung der Gehälter und Pensionen der Intendanten, Direktoren und Mitarbeiter der 20 Fernsehsendeanstalten und 60 Radiostationen des öffentlich- rechtlichen Rundfunks.
http://www.tagesspiegel.de/medien/offener-brief-zum-oeffentlich-rechtlichen-rundfunk-erst-kommt-der-auftrag-dann-der-beitrag/20304784.html

Abzusichern, dass zum Beispiel das Gehalt des WDR-Intendanten Tom Burow von 399 000 € im Jahr weiterfließen kann und die Altersvorsorge von 3,7 Millionen für ihn nicht gefährdet wird, bedarf es keiner Spendenaufrufe. Dazu gibt es Zwangsabgaben, die mit staatlicher Gewalt über Kontopfändung und Erzwingungshaft eingetrieben werden. Mit Ihrer Unterschrift, mit Ihrem Namen und Ihrem Titel, Prof. Weiger, stellen Sie sich also schützend vor die Einnahmen von ARD und ZDF. (Aber offensichtlich sind Sie ja als Mitglied des Rundfunkrats des Bayerischen Rundfunks selbst Nutznießer.)

Ich gehe davon aus, dass es sehr viele Menschen wie mich gibt, die sich aus Liebe zum Leben auch mit sehr wenig Geld gern schützend vor die Natur und die Umwelt stellen, auch wenn sie es sich nur von Zeit zu Zeit einmal leisten können, 20 € zu erübrigen, die gern die 210 € jährlich dem BUND spenden würden, die ihnen für ARD und ZDF genommen werden, selbst wenn sie noch nie in ihrem Leben einen Fernseher hatten.

Sehr geehrter Herr Professor Weiger, Ihre Unterschrift unter diesem offenen Brief war eine große Enttäuschung für mich. Irgendwie hatte ich die Spendenaufrufe doch mit Ihrer Person verbunden und fühlte mich Ihnen damit in meiner Liebe zum Leben verbunden.

Schade. Seien Sie herzlich gegrüßt!


PS. Da Sie Ihre Haltung in einem offenen Brief kund getan haben, werde ich meinen Brief innerhalb des Forums www. gez-boykott. de  veröffentlichen. In diesem Forum bin ich sehr vielen Menschen begegnet, die wie ich das Leben lieben und sich deshalb mit Lebensenergie und Lebenszeit schützend vor die Demokratie in unserem Land stellen, auch wenn sie von Menschen, denen es um persönliche Vorteile geht, dafür beschimpft und diffamiert werden.


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« Letzte Änderung: 03. März 2018, 03:00 von Bürger »
Ein Herzenswunsch: Mögen alle erkennen, was wirklich wichtig für das Leben in unserer Welt und damit auch für das eigene Leben ist! Mögen sich alle den beglückenden Erfahrungen des Miteinander zuwenden, statt das destruktive Gegeneinander fortzuführen!

Eine Überzeugung: Jeder Mensch hat das Potenzial in sich, sich jederzeit für eine neue Richtung in seinem Leben zu entscheiden.

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Re: Offener Brief: Erst kommt der Auftrag, dann der Beitrag
« Antwort #87 am: 03. März 2018, 03:05 »
Im Vorkommentar ein sehr gutes Beispiel, wie man sachlich und nahegehend an Herz und Vernunft appellieren und Anstoß zu einem Umdenken geben kann. Es bräuchte eine Vielzahl solcher und ähnlicher Schreiben an eben jene - mglw. einfach nur gedankenlosen - Mitläufer und Unterstützer eines herzlosen Unrechtssystems.
Danke + weiter so!


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