Autor Thema: Parlamentarier mit Mut zum Nein-Sagen gesucht - 23. RÄStV  (Gelesen 418 mal)

Offline Adeline

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Idee zum Thema:
Vorunterrichtung Länderparlamente: Vorunterrichtung zu Entwurf 23. RÄStV
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,31736.0.html

Ich könnte mir vorstellen, so viele Parlamentarier wie möglich anzuschreiben und sie an ihre Verantwortung zu erinnern, zum Beispiel so:

Zitat
Sehr geehrter Herr ….(oder Sehr geehrte Frau....)

Sie wurden als Volksvertreter ins Parlament gewählt. Ich wünsche Ihnen und mir und der gesamten Bevölkerung, dass es Ihnen als Mensch, der sich seiner eigenen Würde bewusst ist, unter Ihrer Würde ist, sich als Objekt für die Durchsetzung menschenfeindlicher Absichten gegen die Bevölkerung herzugeben.

Versagen Sie dem 23. Rundfunkänderungsstaatsvertrag Ihre Zustimmung!

Mit freundlichen Grüßen
xxxxx

Der Anlass ist wichtig genug, auch ein Experiment zur Kraft der Gedanken in Betracht zu ziehen.
Täglich um 18:00 Uhr zehn Minuten gemeinsam mit anderen die Intention in die Welt schicken - siehe Beispiel unter

VERHANDLUNG: VG Ansbach, Di., 12.03.2019, ab 10:30 Uhr
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,29973.0.html

Unsere Intention:
Die Parlamentarier besinnen sich, dass sie als Volksvertreter gewählt wurden und versagen in Freiheit und dem Bewusstsein der eigenen Würde dem 23. Rundfunkänderungsstaatsvertrag ihre Zustimmung.

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Zusätzliche Ausführungen zum Thema Würde

Zitat
Sehr geehrter Herr....
Sehr geehrte Frau....

Ich wende mich an Sie, weil ich der Überzeugung bin, dass in jedem Menschen auch ein Mensch steckt, so sehr er sein Menschsein, aus welchen Gründen auch immer, zurückgedrängt haben mag. Dabei fühle ich mich jetzt durch das Buch  des Gehirnforschers Gerald Hüther noch bestärkt.

Gerald Hüther, Würde – Was uns stark macht als Einzelne und als Gesellschaft“, Pantheon Verlag, München 2019

Auf dem Cover heißt es: Unsere Würde zu entdecken, also das zutiefst Menschliche in uns, ist die zentrale Aufgabe im 21.Jahrhundert“, sagt der Neurobiologe Gerald Hüther. Ohne diesen Kompass laufen wir in einer zunehmend komplexer werdenden und von ökonomischen Kriterien bestimmten Welt Gefahr, die Orientierung zu verlieren. (...)

Auch in unserem Land gibt es immer mehr Entscheidungen, die davon künden, dass die Orientierung schon verloren gegangen ist.
Aus Liebe zum Leben und zur Welt wende ich mich  deshalb immer wieder an meine Mitmenschen. Vielleicht sind ja Sie einer der glücklichen Menschen, dessen Würde nicht vollständig verschüttet ist, der nur Angst hat, aus der Reihe zu tanzen. Vielleicht entwickeln sie den Mut, inmitten würdeloser Entscheidungen, Ihre Würde zu zeigen und ermutigen damit auch andere nach Rechts und Links Schauende zu ihrem inneren Kompass zu stehen.

Zitat: Für die Erwachsenen, denen es gelungen ist, sich ihrer Würde als Mensch bewusst zu werden, wird es deshalb allerhöchste Zeit aufzuwachen. Wer sonst, wenn nicht sie wären in der Lage, dieser unwürdigen Entwicklung Einhalt zu gebieten. Wer könnte in klaren und unmissverständlichen Worten und durch menschenwürdiges Verhalten zum Ausdruck bringen, dass sie oder er bereit ist, nicht nur die Verantwortung für die Wahrung der eigenen Würde zu übernehmen, sondern auch jenen zu helfen, denen die Herausbildung eines Bewusstseins ihrer Würde bisher versagt geblieben ist? Es wird nicht ausreichen still zu halten und zu versuchen, ein gewisses Verständnis für das würdelose Verhalten anderer aufzubringen. Es nützt auch nichts, sich darüber zu empören. Es wird nötig sein, sich zu zeigen und es nicht länger unter seiner Würde zu betrachten, öffentlich Stellung zu beziehen, auszusprechen, was man so nicht länger hinzunehmen bereit ist, und im Rahmen seiner Möglichkeiten dafür zu sorgen, dass die Würde von Menschen nicht länger mit Füßen getreten, verletzt und untergraben wird. Das gilt für alle Bereiche der Gesellschaft... (Würde, S.160)

Wie konnte das zutiefst Menschliche verloren gehen?

Zitat: Das Gespür, was es braucht, damit es im Leben sein Menschsein entwickeln kann, bringt jedes Kind bereits mit auf die Welt. (S.119)

Die Welt, in die unsere Kinder hineinwachsen, ist nicht so, wie sie sein sollte. ..Nicht die Bewahrung der eigenen Würde, sondern die Sicherung eigener Vorteile und Gewinne auf Kosten anderer bestimmt das Leben und das Zusammenleben sehr vieler Menschen. Und die schrecken deshalb auch nicht davor zurück, andere Menschen … wie Objekte zur Realisierung ihrer Absichten und Ziele zu benutzen.  Das erleben nicht nur die Erwachsenen … sondern auch die solchen Bestrebungen macht- und hilflos ausgelieferten Kinder.

Das ist ...eine äußerst schmerzhafte Erfahrung...Deshalb erlebt  jedes Kind das als Schmerz. Und weil der auf Dauer nicht auszuhalten ist, sucht es nach irgendeiner Lösung, um ihn abzustellen.

Die einfachste...Lösung besteht darin, diese anderen Personen auch wieder so zu betrachten und zu behandeln, als seien sie Objekte....(S.122ff)
Weil sie selbst von anderen wie Objekte behandelt wurden, lernen sie, andere Menschen nun auch als Objekt zu betrachten und für das Erreichen ihrer Ziele zunehmend geschickter zu benutzen.(S.124)

...eine zweite Lösung, die manche Kinder finden, um ihren Schmerz zu lindern, wenn sie...wie ein Objekt behandelt werden: Sie erklären sich selbst für blöd, nicht liebenswert, unzulänglich oder unfähig, machen sich also selbst zum Objekt ihrer Bewertung....
Manche Kinder lernen auf diese Weise und schon lange bevor es ihnen möglich war, eine Vorstellung oder gar ein Bewusstsein ihrer eigenen Würde zu entwickeln, das Empfinden ihrer eigenen Subjekthaftigkeit und ihrer Eingebundenheit zu unterdrücken.(S.125)

Die einen erscheinen dann eher willenlos und entwickeln kaum noch eigene Initiative. Die anderen richten all ihren Willen und ihr Bestreben auf die Erlangung eigener Bedeutsamkeit aus. (S.126)


Wohin sollen diese einen und die anderen unsere Welt noch führen? Es kommt auf die Dritten an! Diese Dritten gab es glücklicherweise zu allen Zeiten, sonst gäbe es die Menschheit nicht mehr. Diese Dritten lassen sich von ihrem gut funktionierenden inneren Kompass führen, sind damit nicht verführbar und haben die Freiheit und den Mut, auch Nein zu sagen.

Sehr geehrter Herr …. sehr geehrte Frau.... , ich gehe davon aus, dass Sie dazu gehören können.

xxx


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« Letzte Änderung: 28. Juli 2019, 22:10 von Bürger »
Ein Herzenswunsch: Mögen alle erkennen, was wirklich wichtig für das Leben in unserer Welt und damit auch für das eigene Leben ist! Mögen sich alle den beglückenden Erfahrungen des Miteinander zuwenden, statt das destruktive Gegeneinander fortzuführen!

Eine Überzeugung: Jeder Mensch hat das Potenzial in sich, sich jederzeit für eine neue Richtung in seinem Leben zu entscheiden.

Offline Adeline

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Re: Parlamentarier mit Mut zum Nein-Sagen gesucht - 23. RÄStV
« Antwort #1 am: 29. Juli 2019, 10:46 »
Ein Appell:

Parlamentarier aller  (Bundes-) Länder  vereinigt euch!

Im Bewusstsein eurer eigenen Würde könnt ihr in Verbundenheit und Autonomie glückliche Gestalter des Lebens in  unserem Land sein  und zugedachte Rollen als Objekt für die Realisierung fremder lebensfeindlicher Absichten zurückweisen.

Wer trägt diesen Appell mit in die Welt? Es gibt so viele Parlamentarier, ein ganzer „Heuhaufen“ steht für die Suche zur Verfügung.


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« Letzte Änderung: 29. Juli 2019, 12:07 von Bürger »
Ein Herzenswunsch: Mögen alle erkennen, was wirklich wichtig für das Leben in unserer Welt und damit auch für das eigene Leben ist! Mögen sich alle den beglückenden Erfahrungen des Miteinander zuwenden, statt das destruktive Gegeneinander fortzuführen!

Eine Überzeugung: Jeder Mensch hat das Potenzial in sich, sich jederzeit für eine neue Richtung in seinem Leben zu entscheiden.

Offline GesamtSchuldner

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Re: Parlamentarier mit Mut zum Nein-Sagen gesucht - 23. RÄStV
« Antwort #2 am: 29. Juli 2019, 16:35 »
Ehrlich gesagt käme mir dieser Aufruf sehr abgehoben und im Hinblick auf die zu regelnden Gegenstände auch substanzlos vor, wenn ich ihn als Abgeordneter lesen würde.

Immerhin wird den Abgeordneten in der späteren Begründung versprochen werden, dass sie mit ihrer Zustimmung einen verfassungswidrigen Zustand beseitigen würden (was meines Erachtens nicht der Fall ist!).


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« Letzte Änderung: 12. September 2019, 00:57 von Bürger »

Offline Adeline

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Re: Parlamentarier mit Mut zum Nein-Sagen gesucht - 23. RÄStV
« Antwort #3 am: 11. September 2019, 19:16 »
Aus gegebenem Anlass ergibt sich die Frage,  ob der Sachverhalt des 23. RÄStV wirklich den Parlamentariern aller Länder bekannt ist.
Ist es bekannt, in welchem Landesparlament, in welchem Ausschuss die Vorlage wann behandelt wird oder wurde und ob die Sitzung öffentlich ist?


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