Autor Thema: Führte Sprachwissenschaftlerin Wehling die ARD in die Irre?  (Gelesen 3324 mal)

Offline ChrisLPZ

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Tagesspiegel, 22.02.2019

Fragwürdiger Institutsname
Führte Sprachwissenschaftlerin Wehling die ARD in die Irre?

120 000 Euro bezahlte die ARD für ein Strategiepapier des "Berkeley International Framing Institute". Mit der US-Universität Berkeley hat das nichts zu tun.

Von Johannes C. Bockenheimer

Zitat
Wurde die ARD von der Sprachwissenschaftlerin Elisabeth Wehling in die Irre geführt? Tagesspiegel-Informationen legen das zumindest nahe. […]

Insgesamt 120 000 Euro ließ sich die ARD das Papier kosten – offensichtlich in der Annahme, eine Arbeit der amerikanischen Eliteuniversität Berkeley geordert zu haben. […]

Ein Trugschluss allerdings: Wehling sei nach ihrer Promotion in Berkeley zwar weiterhin als Postdoc an der Universität aktiv, sagte eine Hochschulsprecherin dem Tagesspiegel, Wehlings Institut habe aber keine Verbindungen mit der Universität Berkeley, ergänzte sie. Auf die Frage, ob Wehlings Namenswahl für das Institut nicht irreführend sei, gab sich die Sprecherin wortkarg. „Das möchten wir derzeit nicht kommentieren“. Wehling selbst ließ eine konkrete Anfrage zu ihrem Institut unbeantwortet.

Weiterlesen auf:
https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/medien/fragwuerdiger-institutsname-fuehrte-sprachwissenschaftlerin-wehling-die-ard-in-die-irre/24025864.html

siehe u.a. auch unter
Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,30135.msg189231.html#msg189231
Wikipedia beschäftigt sich im Moment auch mit Frau Wehling und recherchiert.
Es wird Etikettenschwindel vermutet.
https://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Elisabeth_Wehling#Eventueller_Etikettenschwindel._Belege_fehlen!

Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,30135.0

Teure Moral-Fibel - ARD zahlte 120.000 Euro für Framing-Manual
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,30222.0

Das seltsame Institut der Elisabeth Wehling
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,30260.0.html


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« Letzte Änderung: 24. Februar 2019, 04:44 von Bürger »

Offline MichaelEngel

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Re: Führte Sprachwissenschaftlerin Wehling die ARD in die Irre?
« Antwort #1 am: 22. Februar 2019, 11:05 »
Zitat
Insgesamt 120 000 Euro ließ sich die ARD das Papier kosten – offensichtlich in der Annahme, eine Arbeit der amerikanischen Eliteuniversität Berkeley geordert zu haben. „Zu Beginn des Jahres 2017 wurde der MDR auf die Arbeit der Kognitionswissenschaftlerin Elisabeth Wehling aufmerksam, die sich mit der Sprache, der Sprachwirkung und der zugehörigen Deutungsrahmen an ihrem Institut in Kalifornien beschäftigte“, sagte MDR-Sprecher Walter Kehr dem Portal „Salonkolumnisten.com“ am Mittwoch.
Quelle: im Einstiegsbeitrag verlinkter Artikel

Ich würde es feige finden, die Verantwortung durch Verleumdung von Frau Wehling abzuweisen.

Wenn der öffentlich rechtliche Rundfunk eine Berechtigung sieht, Propaganda in eigener Sache zu machen, dann soll er auch akzeptieren, dass Frau Wehling Propaganda in eigener Sache macht.

"Berkeley International Framing Institute" klingt so schön wie manche Floskeln der Selbstdarstellung des öffentlich rechtlichen Rundfunks. Warum darf jetzt Frau Wehling nicht an der eigenen Darstellung arbeiten? Wenn sie betrogen und gesagt hätte, sie arbeite im Namen der Universität Berkeley, dann wäre es etwas ganz anderes. Tat sie es wirklich? Dann soll die ARD sie anzeigen, sonst die Klappe halten.

Je besser die Propaganda von Frau Wehling in eigener Sache ist, desto froher sollte die ARD sein, die richtige Expertin beauftragt zu haben.

Führte Sprachwissenschaftlerin Wehling die ARD in die Irre?
Nein, die ARD holt sich beste Beratung, um uns in die Irre zu führen.


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« Letzte Änderung: 24. Februar 2019, 04:06 von Bürger »

Offline maikl_nait

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Re: Führte Sprachwissenschaftlerin Wehling die ARD in die Irre?
« Antwort #2 am: 22. Februar 2019, 11:10 »
Nun, da soll die "Forscherin" Frau W für die 120.000€ neben Workshop-Leiterin wohl auch gleich noch das Opferlamm spielen  :o

Nur, die Frau W scheint sich ja schon länger im Kreise des ÖRR bewegt zu haben, bei einer so "guten Bekannten" war das Institut offensichtlich kein Problem für die Auftragsvergabe.

Der Tagesspiegel hat schon mehrere Apologesen veröffentlicht, um die Sache herunterzuspielen -- es scheint den Machern dort aufzufallen, daß das nicht besonders erfolgreich ist, es folgt der Strategiewechsel: da sich die Schlinge zuzuziehen scheint, schnell noch wenigstens den eigenen Hals aus selbiger nehmen...

Allein, die Frau W kann hier nicht die allein Schuldige sein, schließlich hat sich die ARD das Manual nicht nur bestellt, sondern auch Workshops durchgeführt, und an deren Sprachgebrauch ist auch die Umsetzung des hier "Gelernten" erkennbar. Das Verhalten und die Ansichten der ARD-Oberen, die sich in der angewendeten Sprache ausdrücken, sind das Problem.

Hier versucht der Tagesspiegel nur, den Brunnen zuzuschütten, nachdem das Kind reingefallen ist.

MfG
Michael


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« Letzte Änderung: 24. Februar 2019, 04:07 von Bürger »
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Offline befreie_dich

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Re: Führte Sprachwissenschaftlerin Wehling die ARD in die Irre?
« Antwort #3 am: 22. Februar 2019, 11:30 »
Wer waren die "Lektorinnen/Lektoren" des Framing-Manuals? Wer hat es gegengelesen?


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Wer sieht dich, selbst wenn du ihn nicht siehst?
 - Der ÖRR.

Offline MichaelEngel

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Re: Führte Sprachwissenschaftlerin Wehling die ARD in die Irre?
« Antwort #4 am: 22. Februar 2019, 11:45 »
Wer waren die "Lektorinnen/Lektoren" des Framing-Manuals? Wer hat es gegengelesen?

Der Auftraggeber (ARD) las sicher das Handout für die Seminare und überprüfte, ob er zum Auftrag passt. Sicher wäre das Handout abgeändert worden, wenn es nicht der gewünschten Selbstdarstellung der ARD entsprochen hätte.

Zum Glück braucht man nicht einen Lektor für jedes Zeug, das man schreibt.


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« Letzte Änderung: 24. Februar 2019, 04:09 von Bürger »

Offline Philosoph

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Re: Führte Sprachwissenschaftlerin Wehling die ARD in die Irre?
« Antwort #5 am: 22. Februar 2019, 12:17 »
Wird die Peinlichkeit damit nicht noch größer, wenn die örR sich von einer "Betrügerin" aufgrund des hochgestochenen Namens haben in die Irre führen lassen?
Wie sollen sie dann zuverlässige Informationen für das deutsche Volk liefern können, wenn sie Falschinformationen in eigener Sache nicht erkennen können?

Es zeigt sich immer wieder: Dieses Duale System ist eine Krankheit. Nachjustieren hilft nichts. Wir brauchen einen freien Rundfunk, der von freiwilligen Zahlern finanziert wird und der bei Vertrauensverlust dann auch nicht mehr weiter von den Bürgern weiterfinanziert werden muß.


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Widerspruchsverfahren: §§ 69-73 VwGO (Bundesrecht)

BVerfG zu Sonderbeiträgen: "Weinabgabe" - B. v. 4.2.1958 (2 BvL 31, 33/56); "Berufsausbildungsabgabe" - BVerfGE 55,274, U. v. 10.12.1980; "Kohlepfennig" - BVerfGE 91, 186, B. v. 11.10.1994; "Straßenbaubeiträge" - B. v. 25.6.2014, 1 BvR 668/10.

BVerwG zu VA: B. v. 30.8.2006, 10 B 38.06; U. v. 23.8.2011, 9 C 2.11.

Offline tokiomotel

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Re: Führte Sprachwissenschaftlerin Wehling die ARD in die Irre?
« Antwort #6 am: 22. Februar 2019, 12:27 »
Für örR-Verhältnisse lumpige 120000 Euronen hat das Billig-Pamphlet im "Preis-Leistungsverhältnis" immerhin super tollen Schaden angerichtet. So viel Spaß für wenig Geld...ist bei der ARD sonst wohl kaum zu haben. >:D
Im übrigen prima Stoff zur Neuverfilmung des "Hauptmann von Berkeley", äh Köpenick, die Hauptdarstellerin ist ja schon mal eingekauft. ;D



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Schrei nach Gerechtigkeit

Offline faust

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Re: Führte Sprachwissenschaftlerin Wehling die ARD in die Irre?
« Antwort #7 am: 22. Februar 2019, 14:12 »
... das könnte im Ernstfall bedeuten:

Ein Schaumschläger  8) hat einem anderen Schaumschläger  8) heisse Luft  >:D verkauft ?!?

Ey, wie geil ist das denn? - Hollywood, übernehmen sie !


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Offline r66

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Re: Führte Sprachwissenschaftlerin Wehling die ARD in die Irre?
« Antwort #8 am: 22. Februar 2019, 14:21 »
Da wurde niemand in die Irre geführt - die haben sich dort einfach getroffen. :)


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Offline ope23

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Re: Führte Sprachwissenschaftlerin Wehling die ARD in die Irre?
« Antwort #9 am: 22. Februar 2019, 14:47 »
War mir klar, dass das irgendwann kommt.  Die Frau E.W. (die herauszuhalten ich schon von Anfang an vorgeschlagen hatte) soll allein an allem schuld sein. Ein Reframing.

Dagegen spricht, dass das Manual zwei Jahre benutzt wurde und es Workshops gab.

Wenn die bei der ARD halbwegs gesellschaftspolitischen Verstand hätten, hätten die intern längst gemerkt, dass Manual und die Workshops irgendwie nicht ganz "richtig" sein können, und hätten alles voll abgebremst.

Oder würden die bei der ARD es nicht mal merken, wenn z.B. Sc.....logy bei ihnen ihre Wochenendseminare für Führungskräfte durchführte?


Neenee, dieses Reframing verfängt nicht.

Übrigens: Aus zweiter/dritter Hand weiß ich, dass Führungskräfte in höchsten Ebenen sich beim Hauen und Stechen im Zweifelsfall nichts schenken (was kein Existenzproblem ist, da sie alle sozial abgefedert sind). Es sieht sehr eng für eine Frau W. in Leipzig aus.


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« Letzte Änderung: 24. Februar 2019, 04:12 von Bürger »

Offline cook

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Re: Führte Sprachwissenschaftlerin Wehling die ARD in die Irre?
« Antwort #10 am: 22. Februar 2019, 17:43 »
Meinem Eindruck von der Qualität der Justiziare und des Controlling der ARD-Anstalten nach würde ich soetwas nicht für ausgeschlossen halten.

Offenbar wird dort alles mögliche einfach so "freihändig" vergeben. Da sind Summen von mehreren Millionen für "Moderatoren" oder juristische Gutachten von Finanzrechtslehrstühlen keine Seltenheit. Wenn man konkret nachfragt, kann man nie Auskunft geben. Man weiß einfach nicht, was man verbrät. Das Geld liegt dort ganz offenbar in Schubladen rum.  >:D

Aber mal realistisch gesprochen:
Da wissen die Journalisten des tagesspiegel wieder mal nicht, wie Verträge gemacht werden.

Für mich gibt es zwei mögliche Fallkonstellationen:

1. Frau Wehling hat betrogen umd explizit behauptet, das Institut sei von der Uni. Spätestens beim Abschluss des Vertrags hätte dies aber auffallen müssen, als es um die Vertretungsbefugnis ging. Allerspätestens bei der Überweisung des "Honorars" (**grunz**), wenn jemand nach der Kontoverbindung fragt.

2. Karola wusste ganz genau, was das für eine Schaumschlägerin ist. Das mit dem Institut sollte bei den Mitarbeitern Eindruck schinden, da sie ja "moralisch an die Hand genommen" werden sollten.

Welche der beiden Konstellationen ist wahrscheinlicher??

Eine Erklärung für die Scheinfirma könnte sein, dass Frau Wehling z.B. vergessen haben könnte, die Umsatzsteuer abzuführen, obwohl sie zu dieser Zeit in Deutschland oder Österreich lebte. Da will man natürlich nicht mehr so klar als Auftragnehmerin auftreten. Aber das ist nur eine mögliche Erklärung.

Vielleicht hat sie ja noch in den USA gelebt und das Geld ging auf ihr Konto in D.
Wo sie dann steuerpflichtig war, weiß man ohne weitere Infos nicht.


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« Letzte Änderung: 24. Februar 2019, 04:18 von Bürger »

Offline MichaelEngel

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Re: Führte Sprachwissenschaftlerin Wehling die ARD in die Irre?
« Antwort #11 am: 22. Februar 2019, 21:13 »
Aus
Das seltsame Institut der Elisabeth Wehling
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,30260.msg189448.html#msg189448

KLAUS-RÜDIGER MAI dort schreibt unter
Tichys Einblick, 22.02.2019
Mangelnde Sorgfalt der ARD im Umgang mit Gebührengeldern?
[...]
https://www.tichyseinblick.de/feuilleton/medien/mangelnde-sorgfalt-der-ard-im-umgang-mit-gebuehrengeldern/
Zitat
Leitet Elisabeth Wehling tatsächlich ein Institut in Kalifornien, das den Namen „Berkeley International Framing Institute“ trägt und das mit der berühmten University of California, Berkeley verbunden ist, wie der Namen von Wehlings Institut insinuiert?

Insinuiert "Munich International Framing Institute" irgend eine Verbindung mit der ruhmreichen Münchner Universität?

Es wird ein Skandal da gesucht, wo er nicht ist. Ablenkungsmanöver vom echten Skandal?

Ein Skandal wäre vielleicht, wenn es keine Ausschreibung gab.

Frau Wehling hat nach ihrer Web-Seite "M.A. and Ph.D. from the Linguistics Department at the University of California, Berkeley". Ein Skandal wäre, wenn das nicht stimmen würde.

Der Skandal ist der totalitäre Gedankengut im "Framing Manual", der bei der ARD als Selbstverständlichkeit betrachtet wird.

Skandal ist, dass wir nicht sagen können: gefällt mir nicht, finanziere ich nicht.

Skandal ist, dass Grundrechte, außer materieller Sozialleistungen für ein würdiges Leben und Rundfunkfreiheit der öffentlich rechtlichen Anstalten, keine Rolle mehr spielen.


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Offline cook

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Re: Führte Sprachwissenschaftlerin Wehling die ARD in die Irre?
« Antwort #12 am: 22. Februar 2019, 23:45 »
Der MDR-Vergabebericht von 2018 führt das Framing Manual in der Tat als freihändige Vergabe auf:

MDR-Vergabebericht 2018, S. 17 Nr. 43
"Dienstleistungsunterstützung zur Entwicklung eines
Frame-Manual fur kommunikative Maßnahmen der ARD"

https://t.co/TgeU4vAaMV

Brutto-Betrag: 107.000 EUR. Dies entspricht genau den 90.000 + 19% USt. Sie müsste also eine Rechnung aus Deutschland erstellt haben (USA wäre sonst cross-border USt. frei).

Damit war jedem klar, dass Berkeley als "Marke" missbraucht wurde -- bislang gibt es den Stadtteil Berkeley in Berlin noch nicht.

Bemerkenswert: "Kommunikative Maßnahmen" der ARD.

Nicht: "Schreiben einer Begutachtung über Sprach-Frames, die man ggf. verwenden könnte"

Anm.Mod.seppl: Chapeau! Selber entdeckt?
Da es unter "nationales Vergabeverfahren" gelistet ist, wird es eine deutsche Rechnung sein.


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Offline faust

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Re: Führte Sprachwissenschaftlerin Wehling die ARD in die Irre?
« Antwort #13 am: 23. Februar 2019, 13:42 »
... nun, wenn diese Infos für ganz normale (interessierte) Bürger zugänglich sind, dann sind sie es ja auch für recherchierende (kritische  >:D ) Journalisten. Schaumermal !!!


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Offline sparks

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Re: Führte Sprachwissenschaftlerin Wehling die ARD in die Irre?
« Antwort #14 am: 23. Februar 2019, 13:50 »
Die Qualifikation von Frau Wehling als Sprachwissenschaftlerin wird auf der Seite der Forschungsgruppe Deutsche Sprache (FDS) in mehreren Kommentaren äußerst kritisch bewertet:
http://www.fds-sprachforschung.de/ickler/index.php?show=news&id=1106#40901

Vor allem hier:
Zitat
Ich möchte noch nachtragen, daß die "Linguistin" Wehling keine sprachwissenschaftlichen Arbeiten veröffentlicht hat. Ihre Dissertation (https://escholarship.org/uc/item/4jt0p1hw) kann man nicht als solche bezeichnen. Wehling psychologisiert und politisiert wie ihr Meister Lakoff in seinen schlechteren Jahren. [...]
http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1106#40879

Demnach hat sie 2013 ihre Dissertation über ein gesellschaftspolitisches Thema in den USA geschrieben:
"A Nation Under Joint Custody: How Conflicting Family Models Divide US Politics"
https://escholarship.org/uc/item/4jt0p1hw


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