Autor Thema: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll  (Gelesen 18213 mal)

Offline r66

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #105 am: 17. Februar 2019, 19:30 »
Wenn die ÖRR gut sind, verklagen sie das Institut auf Schadensersatz für dieses mumbo-jumbo Manual "Framing for Dummies". Dann haben sie (bzw. [framed]wir[/framed]) das Geld wieder raus.

Wir haben bereits zum gemeinsamen, freien Rundfunk ARD beigetragen. Daraus entstand diese lehrreiche Broschure, die die ARD uns bereitstellte. Jeder Bürger kann sie jederzeit ansehen, und das empfehle ich sehr.

Wir würden gerne auch mal die Rechnung für unser Gutachten sehen.


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Offline MichaelEngel

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #106 am: 17. Februar 2019, 19:38 »
Wir würden gerne auch mal die Rechnung für unser Gutachten sehen.

Wie bitte?! Rechnung?! Der gemeinsame, freie Rundfunk ARD ist kein Laden, sondern der Verwalter unseren Rundfunkkapitals.


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Offline marx

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #107 am: 17. Februar 2019, 19:42 »
Meine Großmutter lag gerade eine Woche lang auf einem Krankenhaus-Dreibettzimmer. Die eine, sagt sie, war etwas irre. Die hat den Fernseher angestellt und die Lautstärke hoch gedreht. Die anderen beiden - logisch - haben die Fernbedienung versteckt.

So sind die Verhältnisse im Land.

(wahre Geschichte)



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Offline pjotre

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #108 am: 17. Februar 2019, 19:50 »
Wer hat Zeit für die Arbeit, aus dem Manual die Süßholz-Paspel-Raspel-Raspel -Zitate zu extrahieren und Satz für Satz in einer einfachen Textdabei zu sammeln?
- siehe Antwort 81 https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,30135.msg188709.html#msg188709
Nun aber haben wir ja das Gutachten und brauchen nur noch ARD-Heilsreden rüber-zu-kopieren.

1 Zeile pro Aussage. Zusammenhängende Sätze auf je 1 Zeile. Immer so formuliert, dass es autonom Sinn abgibt.

Hier bestehende eigene Software manage-t den Rest:

- Transformiert dies in eine Datenbank.
- Kombiniert "Zeilen" - also kleine Textabschnitte - in Zufallsmanier zu einer Heilsrede unserer segensreichen ARD-Medienadligen.
- Macht in Zufallsmanier 10 virtuelle Intendanten-Reden für uns Rundfunkabgabe-Sklaven, wieso Sklaverei des Schönste der Erde ist. 
- Die kommen dann auf Einzelseiten ins Netz und werden den Medien mitgeteilt.
- Natürlich gerne die Links auch hier im Forum, sofern die Moderatoren es billigen.
- Und natürlich kann jeder das dann in Widersprüche und Klagen integrieren, damit das Personal die Chefs entkleidet sieht in all ihrer Sprechblasen-Hilflosigkeit.

- Auch Verwaltungsrichtern in die Akten geben - schließlich müssen brave Kläger bewirken, dass die berühmte Verwaltungsakte bei Gericht komplett abgebildet ist. Je aufgeblähter eine Akte, desto mehr werden Urteile geschoben. Und auch bei Richtern muss klargestellt werden, für was für eine Manipulations-Maschinerie sie da (UN?)recht sprechen sollen.



und hier, dass all die anderen sich "framend aufframenden" Frame-Fragen ja bereits gestellt wurden:
Kann ja jeder auch noch mal dorthin senden. 100-fach hält besser.

Aus Antwort 40 hier im Thread
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,30135.msg188709.html#msg188709
Zitat
An: pressedienst@DasErste.de von ok@....com
==================================
Sie hatten die Erst-Anfrage - siehe am E-Mai-Ende - fehlerhaft abgegeben an die Zuschauer-Redaktion. Dort aber hat diese Anfrage sicherlich "absolut nichts zu suchen", wie nachstehend erläutert.
Bitte veranlassen Sie eine Mitteilung durch eine verantwortliche individuell bearbeitende Person. Die ARD-Anstalten werden von den Bürgern dafür zwangsfinanziert, den üblichen Regeln der Bearbeitungspflichten des öffentlichen Rechts zu entsprechen.

Sofern Sie meinen, dass die ARD-Anstalten dem öffentlichen Recht nicht mehr unterliegen,
---------------------------------------------------
so sorgen Sie bitte für eine entsprechende Mitteilung der ARD-Intendanten, dass es ab jetzt sich um "Unternehmen des privaten Rechts" handelt, also ohne Möglichkeit der Pflichteneinforderung mit Hilfe der Verwaltungsgerichte und der Rechtsaufsicht der Landesregierungen.
Nach Vorliegen einer solchen Erklärung würde gerne auf die Beantwortung dieser E-Mail verzichtet werden.

=========================
Nach dieser Vorbemerkung zum Verfahren nun die Mitteilung zur Sache:
=========================


Sehr geehrte Damen und Herren,

es wird freundlich gebeten, die unten eingefügte Standard-Mitteilung von Ihnen durch eine gebotene Bearbeitung zu ersetzen.

Schon Ihre Anrede-Formel ist nicht anfragegerecht. Das ZDF ist vom Unterzeichner seit über 20 Jahren nicht mehr eingeschaltet worden. Ihrer Anrede "Zuschauer" muss widersprochen werden. Denn diese unterstellt, dass alle Bürger durch die reine Lebens-Existenz auch Zuschauer seien. Im Hinblick auf das niedrige Qualitätsniveau von ARD, ZDF,... erlaube ich dies mindestens als eine Unangebrachtheit zu klassifizieren. Das Wort "Beleidigung" wäre wohl etwas zu hoch gegriffen.
Wie diverse  Erhebungen belegen, soweit nicht von ARD/ZDF finanziert, sind rund 30 Prozent der Bürger: Nichtzuschauer. Für diese Menschen ein "irgendwie inexistent" oder irgendwie "Nicht-Vollwert-Menschen" zu unterstellen, das ist ja wohl ein wenig "unangebracht", um hier stärkere Formulierungen zu vermeiden.


Eine Klassifizierung als "Gutachten" oder als "Handlungsanweisung"
----------------------------------------------------------------------
für den angeforderten Text erfolgte in meiner E-Mail nicht. Ich habe mir erlaubt, diesen Autorin-Text mit keiner Gattungsbezeichnung einzuordnen, so lange der Volltext nicht gelesen werden konnte.
Ich verrate Ihnen immerhin ein Geheimnis: Derartiges galt als elementares Minimalwissen im Bereich Marketing beim Volkswirtschaftsstudium. Nur nannte man das nicht "Framing", sondern Meinungsbeeinflussung und Imagebildung usw., ein elementarstes Anfängerwissen des Marketings und insoweit weder gut noch böse. Sie finden das in allen Lehrbüchern der letzten rund 100 Jahre. Was es da dank "Framing" nun an noch denkbaren neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen gibt, dem wird mit der Spannung des lebenslangen Lernens entgegengesehen.


Transparenzpflicht
--------------------------------------
Sie erwarten von allen Bürgern die Finanzierung und haben für die ausnahmslose Durchsetzung beim Bundesverfassungsgericht unter Einsatz von einigen 100 000 Euro der Rundfunkabgabe gestritten. Damit unterliegen seit 19. Juli 2018 die ARD-Anstalten im Gegenzug der vollständigen Transparenzpflicht der Finanzmittel-Verwendung, weil nicht mehr unternehmensähnlich, nun, nachdem die bis dahin geltende zivilrechts-ähnliche Austauschbeziehung auf ARD-Betreiben aufgehoben wurde.

Da dieser von mir angeforderte Text dem Journalismus in koordiniert verteilter Form zugänglich gemacht wurde, haben auch die Zahlmeister, die Bürger, erst recht einen Anspruch auf Kenntnisnahme. - Die an sich gebotene Form ist Darstellung auf der ARD-Website.
Das stolze Erkämpfen dieser Entscheidung vom 18. Juli 2018 mit gewaltigem Mitteleinsatz (finanziert aus der Rundfunkabgabe) beim Bundesverfassungsgericht hat also eine Kehrseite - die seither geltende Eigen-Unterwerfung unter eine maximale Transparenzpflicht.

Denn seither wird die Rundfunkabgabe bei der EU als "Steuer" klassifiziert. Damit unterliegen Sie seit dem 19. Juli 2018 den Transparenzpflichten von staatlichen Stellen (so die EU-Charta).


Sofern Sie Offenlegung verweigern,
-------------------------------------------------------
so ist zu beachten, dass ARD, München, keine Rechtsperson hat. Ihnen gegenüber ist nichts durchsetzbar, da eine Nicht-Rechtsperson nicht verklagt werden kann, wie höchstrichterlich speziell für ARD, München, ja entschieden wurde. Also haben rund 40 Millionen Bürger-Haushalte das Recht, bei den 9 Inkassozuständigen ARD-Intendanten die Publizierung des von ihnen, den Bürgern, ko-finanzierten Textes einzufordern, ebenso beim ZDF.

Die bisher bekannt gewordenen Bruchstücke dieses Textes eignen sich hervorragend als Zitat zur Untermauerung dieser Forderung: Transparenz, Demokratie, Kapital der Zahler der Rundfunkabgabe und anderes Schönes mehr, ganz herzlichen Dank, schöner kann man es nicht sagen, kurz gesagt:

Wie die Autorin sehr treffend belegt, die Rechtslage ist in der Tat, der Abgabenzahler ist Miteigentümer der staatsfernen Anstalten ARD, ZDF,... - wer sonst - . Von den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts bis heute hat der Staat 0 RM / DM / Euro in den "Rundfunk" investiert. Alles wurde von den Bürgern finanziert. Der Abgabenverpflichtete - also seit 18. Juli 2018 (BVerfG) jeder Bürger - hat das übliche Eigentümer-Recht auf Einblick.


Also bitte senden Sie den Text oder publizieren Sie ihn -
------------------------------------------------------------------
- oder anderenfalls wird dies gegenüber den Intendanten durchgesetzt werden. Bitte sorgen Sie auch für die gleichzeitig gemäß Text einforderbare Transparenz durch folgende Angabe:

- Was ist die postalische Adresse des "Berkeley... Institute?
- (Nach bisherigen Informationsstand jedenfalls in Berlin und nicht in Berkeley - ?)
- Was ist die Rechtsform? Wie viele Mitarbeiter hat das Institut?
- Wie viel wurde für den Text bezahlt?
- Wer hat die Auftragserteilung entschieden? (Bitte die Personen bezeichnen oder im Fall eines Gremiumsbeschlusses das Gremium.)


Und bei dieser Gelegenheit bitte die jahrelang meines Wissens wohl verweigerte Auskunft:
-------------------------------------------
Wie viel wurde an Herrn Professor Paul Kirchhof, früherer Bundesverfassungsrichter, gezahlt für seinen Text - in diesem Fall wohl regelmäßi9g als "Gutachten" bezeichnet - aus dem Jahr 2010, wonach die Rundfunkabgabe in ihrer Form seit 2013, schon ohne ihn und vor ihm konzipiert, das Siegel der "rechtlichen Richtigkeit" erhielt.
Auch diesbezüglich besteht Transparenzpflicht mindestens seit 18. Juli 2018, wie oben gezeigt (Entscheid BVerfG unter Vorsitz seines Bruders Prof. Dr. Ferdinand Kirchhof).

Mir freundlichem Gruß
Pe Ro (Volkswirt, Vorsitzender der Vereinigung)
030 -
TUK... e.V.
... Berlin


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« Letzte Änderung: 18. Februar 2019, 21:49 von Bürger »
"Glücklich das Land, das Rechtsstaatsverteidiger hat. Traurig das Land, das sie nötig hat."   (Pedro Rosso)
Deine Worte weht der Wind ins Nirvana des ewigen Vergessens. Willst du die Welt wandeln, so musst du handeln. Um Böses abzuschaffen, Paragrafen sind deine Waffen.

Offline DumbTV

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #109 am: 17. Februar 2019, 19:51 »
Für mich ist der genannte Artikel auf netzpolitik.org der Versuch, die ARD wegen des Gutachtens in Schutz zu nehmen. Das verwundert jedoch auch nicht, den Markus Beckedahl und Leonhard Dobusch sind Unterzeichner des Lobby-Briefes:

Offener Brief: Erst kommt der Auftrag, dann der Beitrag
https://gez-boykott.de/Forum/index.php?topic=24346.0

Und sind selbst, meiner Ansicht nach, beim Manipulieren (auch Framing) ganz vorne mit dabei! Die Menschen die sich kritisch zu diesem Gutachten äußern, werden in die "rechte Ecke" gestellt. Die verhamlosenden Darstellungen der ARD werden hervorgehoben:
Zitat
... sondern eine Diskussionsgrundlage zur Sensibiliserung bei der Verwendung von Sprache und Sprachbildern.

Zitat
Man kann nicht nicht framen

Auch hier der Versuch der Verharmlosung bzw. in Schutznahme der ARD unter Zuhilfenahme einer verfälschenden Darstellung. Die Erkenntnis von Paul Watzlawick ist: "Man kann nicht nicht kommunizieren". Bedeutet: Gleichgültig was man sagt oder wie man sich verhält. Es findet immer eine Art der Kommunikation mit der Umwelt statt. Kommunikation ist aber nicht Framing!

Zitat
Das Gutachten wurde aus öffentlichen Geldern finanziert...

Öffentliche Gelder (Steuern)? Das Gutachten wurde wohl aus per Zwang auf das Grundbedürfnis Wohnen, und der damit einhergehenden, nahe der Rechtsbeugung flankierenden, sich selbst widersprechenden Rechtsprechung der Gerichte bis hinauf zum BVerfG, abgepressten sogenannten Rundfunk"beiträge" finanziert.*

Und als Mitglied im Medienrat der Landesmedienanstalt Berlin-Brandenburg profitiert Beckedahl auch von diesen sogenannten Rundfunk"beiträgen".

* Ergänzung:
Teure Moral-Fibel - ARD zahlte 120.000 Euro für Framing-Manual
https://gez-boykott.de/Forum/index.php?topic=30222.0


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« Letzte Änderung: 19. Februar 2019, 20:59 von DumbTV »
Ich weiß nicht, ob es besser wird, wenn es sich ändert.
Aber ich weiß, dass es sich ändern muss, wenn es besser werden soll.

Georg Christoph Lichtenberg

Gegner des "Rundfunkbeitrags" zieht vor den EGMR!
https://gez-boykott.de/Forum/index.php?topic=29234

Offline ope23

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #110 am: 17. Februar 2019, 20:29 »
Ah, gerade wollte ich auch so in die Richtung schreiben wie mein direkter Vorposter.

Ich gebe zu bedenken, dass die ARD in einer Art Vorwärtsverteidigung (ein Frame aus den ostwestkonfliktriechen 1980ern) das Manual de facto offenlegt, um z.B. nachher zu sagen, die Suppe wäre eh nicht so heiß gegessen worden und man hätte eigentlich mehr erwartet; möglicherweise wird die gute Frau vom BIFI irgendwo hintenherum als Scharlatanin umstrittene Expertin diskreditiert werden.

Passt also auf, wie die ARD-Intendanten diese Manual-Affäre wegframen werden.

Was mir noch fehlt ob dieser Ungeheuerlichkeiten:

Die Forderung, dass alle Intendanten der ARD von ihren Ämtern zurücktreten.


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« Letzte Änderung: 17. Februar 2019, 22:24 von Bürger »

Offline volkuhl

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #111 am: 17. Februar 2019, 20:42 »
Framing-Manual
Unser gemeinsamer, freier Rundfunk ARD (PDF, 89 Seiten, ~1,5MB)
https://fragdenstaat.de/files/foi/157466/framing_gutachten_ard.pdf


Beim Überfliegen fand ich dieses auf Seiten 13-14

Zitat
[...]
Nehmen wir den Supermarkt als ein Beispiel der konkreten Welterfahrung, die unser Begreifen davon, was es bedeutet, ein „Konsument“ zu sein, prägt. Der Supermarkt ­ Frame ist tatsächlich, auch durch seine Relevanz für das tägliche Leben, die gängigste Realisierung des Konsumenten ­ Frames in unserem Denken. Denken Sie einmal in aller Schnelle diese Situation durch: Ich bin im Supermarkt. Ich will 4 Pfund Kartoffeln und einen Camembert kaufen. Ich hole beides, ich gehe zur Kasse und – bezahle 4 Pfund Kartoffeln und einen Camembert! So ist es richtig, so ist es gerecht, weil ich ja für das bezahlen muss, was ich vom Warenanbieter haben will. Die Ware nicht zu bezahlen wäre falsch und unrecht .

Und ebenso falsch und unrecht wäre es, wenn ich neben meinen 4 Pfund Kartoffeln und meinem Camembert außerdem für den gesamten Gemüse ­ und Käsebestand des Ladens zahlen müsste, falls andere Kunden später noch Blumenkohl oder Parmesan wollen. Ebenso falsch und unrecht wäre es, wenn mich der Ladeninhaber unter Androhung juristischer Konsequenzen gesetzlich dazu zwingen dürfte, neben den Waren, die ich gleich zu Hause verzehren will, zusätzlich eine Tüte Gummibärchen, eine Harmonie Teemischung und zwei Pfund frischen Hering zu kaufen, die ich gar nicht esse.

Schlimmer wäre fast nur eins. Und zwar, wenn ich überhaupt nie den Laden betreten hätte. Weil ich überhaupt keine Lebensmittel aus diesem Laden brauche, weil ich nämlich die Lebensmittel in diesem Laden gar nicht mag. Wenn dem so wäre, und ich dann von ebendiesem Laden einmal im Monat eine Rechnung bekäme – das würde dem Fass den Boden ausschlagen [...]

Viel treffender kann man die reale Situation der Nichtnutzer nicht beschreiben!!

Allerdings hat die Gute bei ihrer Beschreibung der aktuellen Situation noch eine weitere (reale!) Steigerung vergessen: Wir erhalten von dem Laden keine Rechnungen, sondern sofort eine Mahnung, falls wir nicht in vorauseilendem Gehorsam unseren Zwangsbeitrag geleistet haben.

Wer sich dann immer noch weigert, wird mit Haft bedroht. Und nun? Fass explodiert?
 


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« Letzte Änderung: 17. Februar 2019, 22:27 von Bürger »
Bremische Verfassung:
Artikel 19 [Widerstandrecht und -pflicht]
Wenn die in der Verfassung festgelegten Menschenrechte durch die öffentliche Gewalt verfassungswidrig angetastet werden, ist Widerstand jedermanns Recht und Pflicht.


Rundfunkbeitragsgegner = Grundrechtsverteidiger!

Einfach.
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Einfach nicht zahlen.

Offline ChrisLPZ

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #112 am: 17. Februar 2019, 21:01 »
Diese Stellungnahme von netzpolitik.org durch M. Beckedahl und ZDF-Fernsehrat Leonard "leonido" Dobusch verwundert in der Tat kaum.
Beide sind Profiteure der Zwangsbeitragseinnahmen und den Investitionen, die damit getätigt werden.
Anscheinend werden neuerdings bei Netzpolitik die Leserkommentare einer mehr oder weniger der Redaktion genehmen Vorab-Zensur unterworfen (https://netzpolitik.org/kommentare)

Die äußerst valide Kritik, die seit Jahren von zahlreichen "geradeausfahrenden" Journalisten und Beitragskritikern an diesem Zwangssystem und an den Machenschaften hinter den örR-Kulissen detailliert geübt wird, in der Sackgasse Rechts zu verorten und damit den Stempel des "hier gibt es nichts zu sehen - bitte weitergehen" aufzudrücken, ist der Sache nicht nur wenig dienlich, sondern auch reichlich plump.
 
Was mir noch fehlt ob dieser Ungeheuerlichkeiten:
Die Forderung, dass alle Intendanten der ARD von ihren Ämtern zurücktreten.
Und genau hier liegt der Unterschied zu den Medienanstalten, die sich am "freien Markt" behaupten müssen.
Kurt-Beck-Affäre? -> Rücktritt eines Intendanten?
Kika-Affäre (10 Millionen Euro Hinterziehung und 7 Millionen Euro an Kosten für die "interne Aufklärung") -> Rücktritt eines Intendanten?
Gottschalk-Affäre -> Rücktritt eines Intendanten?
IRT-Affäre -> Rücktritt eines Intendanten?
Brender-Affäre -> Rücktritt eines Intendanten?
[…]
So etwas ist in der "Verwaltungsvereinbarung" vemutlich nicht vorgesehen - Anstatt dessen wird vertuscht, notfalls "geframed", was das Zeug hält.

By the way: bei der doch bemerkenswert hohen Anzahl an Presseberichten zu diesem Thema fällt doch irgendwie auf, dass sich weder Heise, noch Telepolis mit einem Artikel zu dieser Ungeheuerlichkeit geäußert haben. Zufall? Durch ver.di doch so eingeschüchtert?


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« Letzte Änderung: 17. Februar 2019, 22:29 von Bürger »

Offline marx

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #113 am: 17. Februar 2019, 21:08 »
Ein paar Kommentare aus der Welt. Der Artikel von Don Alphonso ist hinter der Paywall.

Die ARD und der Hass in ihrer Sprache
www.welt.de/kultur/stuetzen-der-gesellschaft/plus188957639/Don-Alphonso-ueber-das-Framing-Manual-Hass-in-der-ARD-Sprache.html#Comments

Zitat
Den Haltungsklempnern ist der Meinungswerkzeugkasten runtergefallen.
Zitat
Die Haßprediger vom Staatsfunk machen die freie Presse nieder.
Wann schreitet endlich die Amadeu-Antonio-Stiftung gegen die Sprache des Hasses ein?
Zitat
Das Framing-Handbuch ist ein handfester Skandal. Ein Angriff auf die Meinungsfreiheit und eine freie Presse. Ein Angriff auf den mündigen Bürger umd seine freie Meinungsbildung. Das Framing-Handbuch ist selbst ein Angriff der ARD auf die Demokratie. Mir wird übel.
Zitat
... dann bin ich auch so ein Volksschädling der sich auf Kosten der Gemeinschaft bereichern will.
Zitat
Man kann  nur hoffen, dass dieses "Gutachten" die Gottgleichen in den ÖR mal so richtig aufscheucht.
Zitat
Wann hatte denn der Souverän die Möglichkeit, Achtung, demokratisch zu entscheiden ob er die ARD für eine demokratische Rundfunkanstalt hält?
Zitat
Letztlich zeigt doch dieses Papier vor allem wie naiv es mittlerweile auch in Führungsetagen in Deutschland zu geht und wer da sitzt und warum die da hingekommen sind!
Einmal die Annahme, dass man so eine Marionettenbelegschaft hat, dass man ihnen das eigene Denken so simpel abnehmen kann und andererseits die Illusion, dass so ein Papier bei so vielen Mitarbeitern nicht den Weg an die Öffentlichkeit findet und zu einem Zerriss der ARD führt.
Zitat
Das Framing, das die gebührenfinanzierten Hirnwaschanlagen betreiben, erfahren wir auch täglich in den Nachrichtensendungen. In einer betreuenden Sprache und unterstützt durch Gestik und Mimik wird uns Uninformierten in dem immer gleichen Tenor geholfen, die Sendebeiträge richtig "einzuordnen", denn wir betreuungsbedürftigen Bürger sind ja selbst nicht in der Lage, in unseren Oberstübchen Ordnung zu halten.
Zitat
Korrekt muss es heissen: "Die ARD ist der verlängerte Arm der Regierung".
Zitat
Das Spannende ist, dass das alles auch bereits jetzt ohne Handbuch funktioniert. Das Handbuch ist nur die Sichtbarkeitmachung des in vielerlei Hinsicht bereits Gebrächlichen, bezogen auf die ARD.
Bezogen auf Themen wie Hambi, CO2 und Klima, etc. sind diese Strategien ebenfalls usus.
Zitat
Hört sich sehr nach Volksaufklärung und Propaganda an. Am liebsten wären denen wohl, dass es wieder Volksempfänger gäbe, in denen nur ARD und ZDF laufen. Alles andere sind dann Feindsender. Und diesen ganzen Schrott bezahlen wir selbst. Damit muss Schluss sein.


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« Letzte Änderung: 17. Februar 2019, 22:32 von Bürger »
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Offline MichaelEngel

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #114 am: 17. Februar 2019, 21:17 »
Viel treffender kann man die reale Situation der Nichtnutzer nicht beschreiben!!

Diese treffende Einschätzung der Situation der Nichtnutzer spricht für die Qualität des Gutachtens: es legt Wert auf wahrhaftige Prämissen. Wahrscheinlich wird aber der gemeinsame, freie Rundfunk ARD wohl versuchen, die Autorin als umstritten zu diskreditieren, um diese Manual-Affäre wegzuframen.

Der gemeinsame, freie Rundfunk ARD wusste sicher, was diese Framing-Methode bedeutet, als er das Gutachten bestellte. Man kann sich fragen, ob er Einfluss auf den konkreten Inhalt der Floskeln, die wie "Demokratieabgabe" klingen, hatte, und ich würde sagen: ja.

Nach dem Aufsatz von der Welt blieb dem gemeinsamen, freien Rundfunk ARD keine Alternative, als das Gutachten zu veröffentlichen. Aber der Auftrag, das Gutachten zu erstellen, war wahrscheinlich nicht so gemeinsam, dass der Springer-Verlag es erfahren sollte.

Wie kam der Springer-Verlag auf das Gutachten?


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« Letzte Änderung: 17. Februar 2019, 23:33 von Bürger »

Offline drboe

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #115 am: 17. Februar 2019, 22:43 »
Netzpolitik.org macht es sich etwas zu einfach, wenn im Zusammenhang mit der Publikation der fälschlich als Gutachten bezeichneten Arbeit die Nutzer des Framing-Handbuchs vor allem auf der rechten Seite des politischen Spektrums verortet werden und eine Nutzung durch die ARD in Abrede gestellt wird. Gerade heute hat Karola Wille, Intendantin des MDR, im Dresdner Schauspielhaus einen Vortrag gehalten, der unter dem Titel stand:
"Es geht um Demokratie - unser gemeinsamer freier Rundfunk" - siehe u.a. unter
Dresdner Reden 2019: u.a. Karola Wille "Wahl-/Medienfreiheit" So 17.2.19 11h
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,29490.0.html

Das Thema entspricht in der Formulierung 1:1 dem Framing-Manual. Es kann also keine Rede davon sein, dass es sich lediglich um eine Diskussionsgrundlage zur Sensibiliserung bei der Verwendung von Sprache und Sprachbildern handelt, wie die ARD behauptet. Auch von einer Reflektion der ARD über eigene Frames, wie Netzpolitik unterstellt, kann keine Rede sein, wenn erkennbar dem Kochrezept der Autorin gefolgt und die Empfehlungen des Handbuchs direkt umgesetzt werden. Auch die Wertung solcher einfachen Feststellungen als Dämonisierung vorzugsweise rechter Gruppierungen springt deutlich zu kurz. Es gibt keinen Grund, dass man auf Seiten von Netzpolitik.org praktisch für die ARD nach Ausreden sucht, die sprachliche Manipulation klein zu reden. Im Gegenteil sollten gerade Verteidiger des öffentlich-rechtlichen Rundfunks die erkennbare Beschädigung der Institution zurückweisen, die Verantwortlichen an ihre Pflichten erinnern und da, wo diese ungeachtet dessen weiter verletzt werden, auch Konsequenzen verlangen.

M. Boettcher


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« Letzte Änderung: 17. Februar 2019, 23:24 von Bürger »
Während unseres endlosen Krieges gegen Syrien habe ich keinen einzigen glaubwürdigen Beweis dafür gesehen, dass die "Gasangriffe" von der syrischen Armee ausgingen. Und ich habe es satt, dass wir Syrien jedes Mal bombardieren, wenn Al-Qaidas "Weisshelme" ein weiteres Ereignis unter falscher Flagge veranstalten. Ein mutiger Journalist sollte sich fragen, warum alle Gasopfer Zivilisten sind und niemals die Terroristen selbst. (Richard H. Black, US-Senator, Republikaner, auf Facebook)

Offline ChrisLPZ

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #116 am: 17. Februar 2019, 22:58 »
ARD Pressemitteilung, 17.02.2019

Klarstellung von ARD-Generalsekretärin Dr. Susanne Pfab**
Was hat es mit dem so genannten "Framing Manual“ auf sich?

Als Medienverbund, der tagtäglich mit Sprache arbeitet, ist es für die ARD selbstverständlich, sich mit Begriffen und ihrer Wirkung zu beschäftigen – auch in Bezug auf die Kommunikation über sich selbst. Vor etwa zwei Jahren hatte die damalige ARD-Geschäftsführung unter Vorsitz des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) die Sprachforscherin Dr. Elisabeth Wehling gebeten, ihre wissenschaftliche Sicht einzubringen.

Zitat
Daraus ist 2017 eine Arbeitsunterlage entstanden, welche mit „Framing Manual“ überschrieben ist. Aufgrund des missverständlichen Titels ist diesem von Frau Dr. Wehling entworfenen Papier nun allerhand Bedeutung zugeschrieben worden. Es handelt sich ausdrücklich weder um eine neue Kommunikationsstrategie noch um eine Sprach- oder gar Handlungsanweisung an die Mitarbeitenden, sondern um Vorschläge aus sprachwissenschaftlicher Sicht. Es ist eine Unterlage, die Teilnehmenden ARD-interner Workshops im Vorfeld als Diskussionsgrundlage und Denkanstoß zur Verfügung gestellt wird. Die Aufregung um dieses Papier funktioniert nur, wenn man diesen Kontext nicht kennt oder ignoriert. Auch deswegen ist die Unterlage von Frau Dr. Wehling zur Weitergabe völlig ungeeignet. […]

Begriffe und ihre Wirkung offenlegen
[…]
Verantwortungsvoller Umgang mit Sprache
[…]

Weiterlesen auf:
http://www.ard.de/home/die-ard/presse-kontakt/pressearchiv/Klarstellung_zum_Framing_Manual/5314070/index.html(Link führt zu einem Angebot des örR. Zum Aufrufen der Webseite URL kopieren (Klick auf "Auswählen", dann ctrl+c), in einem neuen Browserfenster/-tab in die Adresszeile einfügen (ctrl+v) und bestätigen)

** Dr. Susanne Pfab
Zitat
ist Generalsekretärin der ARD. Zuvor war sie Geschäftsführerin der Gremienvorsitzendenkonferenz (GVK) der ARD. Sie leitete das Gremienbüro des Bayerischen Rundfunks.
Die gebürtige Münchnerin verantwortete Schriftleitung und Redaktion der Fachzeitschrift „Archiv des öffentlichen Rechts“. Als Wissenschaftliche Mitarbeiterin/Assistentin war sie am Lehrstuhl Prof. Dr. Peter Badura, Institut für Politik und öffentliches Recht an der Ludwig-Maximilians-Universität München, tätig, an der sie zum doctor iuris promovierte.
Quelle: https://medientage.de/referenten/susanne-pfab/


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« Letzte Änderung: 18. Februar 2019, 08:47 von ChrisLPZ »

Offline cook

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #117 am: 17. Februar 2019, 23:02 »
Und zack wird das Framing Manual weggeframed.

War nicht so gemeint. Es gibt nichts zu sehen. Bitte weitergehen. Im Gleichschritt, Schwenk links. Danke.

Zitat
Es handelt sich ausdrücklich weder um eine neue Kommunikationsstrategie noch um eine Sprach- oder gar Handlungsanweisung an die Mitarbeitenden, sondern um Vorschläge aus sprachwissenschaftlicher Sicht.

Susanne, das hättest du aber Karola vorher sagen müssen, bevor sie ihre Dresdner Rede hielt - siehe unter
Dresdner Reden 2019: u.a. Karola Wille "Wahl-/Medienfreiheit" So 17.2.19 11h
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,29490.0


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« Letzte Änderung: 18. Februar 2019, 00:07 von Bürger »

Offline LECTOR

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #118 am: 17. Februar 2019, 23:23 »
Das "Framing Manual" liest sich wie eine einzige Gehirnwäsche.

Und es gemahnt an die treffende Einsicht von Victor Klemperer aus seinem Werk LTI Notizbuch eines Philologen: "die Sprache bringt es an den Tag"


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« Letzte Änderung: 18. Februar 2019, 01:05 von Bürger »

Offline MichaelEngel

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #119 am: 18. Februar 2019, 00:08 »
Das Gutachten wird so dargestellt, als würde es sich gegen die Gegner der ARD richten. Da wir den Auftrag nicht kennen, da wir den Erklärungen der ARD nicht vertrauen können, müssen wir wie Philologen aus dem Text herausfinden, gegen wen das Gutachten gerichtet ist. Meiner Meinung nach deutlich: (1) gegen jene, die sich gegen die Abgabe wehren, und (2) gegen jene, die eventuell den Auftrag der ARD reformieren wollen (Politik). Es stellt auf jeden Fall nicht bloße Vorschläge aus sprachwissenschaftlicher Sicht dar, sondern hat deutlich einen Zweck.


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« Letzte Änderung: 18. Februar 2019, 01:07 von Bürger »