Autor Thema: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll  (Gelesen 26966 mal)

Offline ChrisLPZ

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #75 am: 16. Februar 2019, 21:25 »

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Cicero (Abo), 16.02.2019

Schöner denken verlernen mit der ARD

Um das eigene Image aufzupolieren, hat die ARD bei einer Sprachwissenschaftlerin ein Strategiepapier bestellt. Sie empfiehlt, negativ konnotierte Begriffe wie „Manipulation" durch positiv besetzte wie „Teilhabe" zu ersetzen

Von Alexander Grau

Zitat
Rundfunkgebühren sind eine ärgerliche Sache, zumal wenn sie zwangsweise erhoben werden. Viel netter klingt es da, von einem Rundfunkbeitrag zu sprechen. Wer leistet schließlich nicht gern seinen Beitrag? Andererseits: Auch Beitrag klingt immer noch zu defätistisch und zu wenig positiv. Deutlich besser wäre es daher, von einer „Beteiligung der Bürger am gemeinsamen Rundfunk“ zu sprechen.
[…]

Weiterlesen auf (Abo):
https://www.cicero.de/kultur/oeffentlich-rechtlicher-rundfunk-framing-ard-strategiepapier-elisabeth-wehling/plus


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Offline Bürger

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #76 am: 16. Februar 2019, 21:46 »
Einige der aus meiner Sicht wichtigsten Passagen aus oben verlinktem, überaus aufschlussreichen Artikel...
Rosstäuscher im Frack
[...]
Zitat
[...]
Bildlicher Vergleich für die Realsatire: Statt – im Rahmen ihrer Möglichkeiten – eigenes Gehirnschmalz auszubraten, ließen sich die ARD-Manager das Haupthaar toupieren. Das Eine hätte dem Programm vielleicht gedient. Das Andere soll nur Eindruck schinden.
[...]
Was ist „Framing“? Es handelt sich um eine Methode, die eigenwillige Denkweise zur herrschenden Ansicht zu machen, indem für eine Person, eine Sache oder für ein Ereignis einfach nur andere Begriffe verwendet werden. Unterschiedliche Formulierungen einer Botschaft führen – bei gleichem Inhalt – auch zu unterschiedlichem Verhalten des Empfängers. Eine rationale Entscheidung wird damit ausgehebelt (5). Framing ist das klassische Mittel der Verführung und der politischen Propaganda.
[...]
Die Reklamebranche macht rege und erfolgreich von Dr. Wehlings Erkenntnissen Gebrauch, die Politik ebenso. Da wollten die ARD-Oberen wohl nicht mehr beiseite stehen – und machten sich damit zum Gespött ihrer Kollegenschar außerhalb des öffentlich-rechtlichen Rundfunkbereichs.
[...]
Das Wehling-Elaborat ist zwar seit mehr als einem halben Jahr ausgeliefert und in die Schubladen der Rundfunkbürokraten eingelagert, aber erst jetzt, Mitte Februar 2019, macht die Story darüber die Runde (9).
[...]
Bloß Hinweise. Keine Sprachregelung also, kein „Wording“. Keine „Marktstrategie“. Kein Versuch, den Eignungsnachweis und das Zertifikat für die eleganteste Verarschung des Publikums zu erwerben. Alles ganz harmlos! Aber dringend nötig, wie die Lohnschreiber in ihrer Darstellung andererseits betonen:
[...]
Das, hoch verehrtes Publikum, müssen wir uns richtig auf der Netzhaut zergehen lassen: Die Schaumschlägerei, genannt „werteorientierte Kommunikation“, ist genauso wichtig wie die Darstellung von Tatsachen – nach Ansicht dieser angespitzten ARD-Bleistifte.
[...]
Hier nun der fällige Eintrag ins Stammbuch der ARD-Herrschaften:
Wer qualitativ Hochwertiges anzubieten hat, vertraut auf den Erfolg seines Produktes. Es wirbt selbst für sich und für ihn. Er braucht keine Reklame und keine ausgefeilten psychologischen Verkaufstricks. Er muss nicht über „Werteorientierung“ als Nachweis seiner Existenzberechtigung schwadronieren. Wer Framings braucht, hat's nötig.
[...]
Vielmehr wollen sie ihren versumpften Laden sprachgeregelt schönreden und sich damit über ihre Gegner erheben: „Sich niemals auf das Framing der Kritiker einlassen!“ Stattdessen: „Unser Rundfunk ARD“. „Freiheit“, „Beteiligung“, „Zuverlässigkeit“ (13).

Rosstäuscher im Frack.
[...]
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Quelle:
https://www.rubikon.news/artikel/rosstauscher-im-frack

...insbesondere das Wort "ARD-Manager" hat seinen Reiz - öffnet es doch die Augen für die "Rosstäuscher-Lobby-Frames" auch solch vermeintlich "unbedeutender" Begriffe wie "Intendant", "Justiziar", "Direktor" > allesamt - klar ausgesprochen - aber eigentlich "Manager".

Framing/ Gegenframing bzw. Entlarvung des "öffentlich-rechtlichen Rundfunkbeitrags-Framings" gehören - wie auch schon "pjotre" weiter oben äußerte...
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,30135.msg188789.html#msg188789
...in jeden Schriftverkehr.
Das mag schon immer nahegelegen haben, denn auch der Begriff "Beitragsservice" ist framing/Werbesprech, aber statt dieses nur wie auch von mir bislang bevorzugt, wenigstens in Anführungszeichen zu setzen, sollte eigentlich immer gleich der Gegenbegriff/ eine Gegenerklärung gewählt werden.

Die eigene Person und die persönliche Motivation betreffend, sollte man - wie auch schon weiter oben von "PersonX" angedeutet...
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,30135.msg188760.html#msg188760
Die aktuelle Kritik, welche mit dem Auftauchen dieser Anleitung praktiziert wird, sollte Anlass geben, auch das eigene Vokabular gründlich zu überprüfen.

Dazu gibt es zwei oder auch mehr Möglichkeiten:
- fremdes framing sichten und auch selbst dieses anwenden
- fremdes framing sichten und bei der Kommunikation entsprechend durch Aufzeigen unterbinden
- eigenes framing prüfen sowie anwenden
- eigenes framing mit fremdem framing kombinieren
[...]
...angesichts der hier sich ergebenden Erkenntnisse, ggf. ebenfalls positiver "framen", d.h. mglw. sich nicht nur als "Zahlungs-/Beitragsverweigerer" sehen und so bezeichnen, sondern... und hier braucht es wohl noch eigenen Gehirnschmalz, denn die Frau Prof.-Dr.-Frame wird unsereiner schwerlich beauftragen können oder auch wollen... ;)

(Zwischen-)Fazit jedoch:
Sozusagen den Frame-Spieß umkehren ;)

Jedoch sollte dies erst einmal nur als gedankliche Anregung dienen - und müsste aufgrund der Eigenständigkeit und Komplexität bitte wenn, dann in gut aufbereitetem eigenständigen Thread mit aussagekräftigem Thread-Betreff vertiefend diskutiert werden.
Danke für das Verständnis und die Berücksichtigung.


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« Letzte Änderung: 16. Februar 2019, 22:05 von Bürger »

Offline volkuhl

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #77 am: 16. Februar 2019, 22:25 »

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Tichys Einblick, 16.02.2019

ARD für „gelenkte Demokratie“?


Von Roland Tichy

Zitat
Das in dieser Woche bekanntgewordene "Manual" der ARD für ihre Mitarbeiter liegt TE vollständig vor. Wir dokumentieren und kommentieren die wichtigsten Teile. Nicht nur um Radio und TV geht es - sondern um "gelenkte Demokratie".

Großen Wirbel hat die Veröffentlichung eines ARD-Manuals ausgelöst, mit dem Kritiker der Anstalt mundtot gemacht oder herabgesetzt werden sollen. Seit dem Kommentar am Freitag-Abend melden sich bei TE Mitarbeiter der ARD. Diese sind empört. Sie möchten sich an der Manipulation nicht beteiligen. Dieses Papier sei ein Verstoß gegen die Prinzipien, für die sie als Journalisten angetreten seien. Tatsächlich sind die Aufforderungen grotesk; man könnte es einen Aufruf zur Hetze nennen. Denn wer die ARD kritisiert, ist ein Gegner der Demokratie. Unglaublich? Lesen Sie selbst.

Wer die ARD kritisiert, ist Demokratie-fern

Ziel des Manuals, das wir bereits besprochen haben, ist es, statt Fakten emotionalisierte Argumente („Frames“) zu liefern, um Kritiker herabzusetzen und moralisch zu diskreditieren. Wer also die ARD kritisiert, muss mit Ausgrenzung durch den mächtigen Senderverbund rechnen:

Zitat
Einige Mitglieder unserer Gesellschaft halten sich nicht an unsere generationenverbindende, demokratische Entscheidung zum gemeinsamen, freien Rundfunk ARD. Sie stellen damit die Verbindlichkeit demokratischer Entscheidungen infrage, sie verhalten sich demokratiefern.“

Wer also die Finanzierung der ARD und andere Vorstellungen zur Zukunft des Rundfunks entwickelt, ist demokratiefern?

[...]

Wer die ARD kritisiert, ist kriminell? Bürger, seid wachsam!

[...] Der schrille, totalitäre Ton des totalen Überwachungsstaates made by ARD lautet:

Jeder Kritiker
Zitat
„kehrt gedanklich die Tatsache unter den Teppich dass vermeintliche Beitragsverweigerer direkt entgegen einer verbindlichen, demokratischen Vereinbarung handeln, die wir [Anm.: sic!] gesetzlich verankert haben, und dann die wir anderen uns halten. Der lapidare Umgang mit Gesetzen, die die Gemeinschaft sich gegeben hat, ist höchst alarmierend.“

Man reibt sich die Augen. Wo leben wir? Kritik an 18 Euro Zwangsgebühren – und schon Staatsfeind? [...]

Wer anderes hört, ist Feind der Demokratie nach Vorbild ARD?
[...]
Die gelenkte Demokratie
[...]
Aber die ARD geht weiter und empfiehlt als Slogan:

Zitat
„Kontrollierte Demokratie statt jeder, wie er will.“

Offensichtlich geht es der ARD darum: Die Abschaffung von Freiheit und Demokratie hin zu einer (von der ARD) gelenkten Demokratie.
[...]

weiterlesen unter
https://www.tichyseinblick.de/tichys-einblick/ard-fuer-gelenkte-demokratie/


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« Letzte Änderung: 16. Februar 2019, 22:36 von Bürger »
Bremische Verfassung:
Artikel 19 [Widerstandrecht und -pflicht]
Wenn die in der Verfassung festgelegten Menschenrechte durch die öffentliche Gewalt verfassungswidrig angetastet werden, ist Widerstand jedermanns Recht und Pflicht.


Rundfunkbeitragsgegner = Grundrechtsverteidiger!

Einfach.
Für alle.
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Offline Mr. Orange

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #78 am: 16. Februar 2019, 23:05 »
Nun muss man aber keine Püschologie studiert haben wie Frau Dingsbums (Namen von dem *** selber einsetzen)  :D
Wenn man den Antrag auf "Befreiung" stellen muss, dann war man vorher "Gefangener". Manche Gefangene freuen sich über die hübschen GEZ-Handschellen, wenn man sie ihnen als "notwendiges Übel" verkauft. Die Leute schlurfen auch geistig-umnachtet mit ihren Android-Wanzen herum die liebevoll "Smartphones" genannt werden   :D
Die Nutzer werden "smombies" genannt. Das sind eigentlich Gehirnattrappen mit USB-Anschluss  :D
Wenn mein Betriebssytem frei ist, dann sind andere Gefangene von Microsoft. Ihren Gefängnisaufenthalt haben die Windoof-Nutzer mit dem teuersten bezahlt, was sie haben: Ihren Daten  :D
Dann ist es doch nur recht und billig, dass die Staatsfunker und Propaganda-Windmüller auch bezahlt werden wollen, nes pas ?  :D
Dass ich das noch erleben darf: Als Befreiter werde ich gerne gesellschaftlich geächtet  8)


***Edit "Bürger":
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« Letzte Änderung: 16. Februar 2019, 23:46 von Bürger »

Offline beat

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #79 am: 17. Februar 2019, 00:47 »
Zitat aus dem Framing Manual für Führungskräfte des öffentlich-rechtlichen Rundfunks:
Zitat
„Kontrollierte Demokratie statt jeder, wie er will.“

Da war man vor 250 Jahren schon mal weiter, im 18 Jahrhundert unter Friedrich II, der seine Staatsführung unter das Motto stellte:

Zitat König Friedrich II von Preußen:
Zitat
„Jeder soll nach seiner Façon selig werden“

... immer wenn man denkt, schlimmer gehts nicht, kommt es ärger und die Tätergruppe um Lutz Marmor und Karola Wille setzt noch eins drauf. Dieses Mal mit ihrem Manual zum Neusprech beim Gefängnisfunk des 21. Jahrhunderts.

Neusprech heißt jetzt Framing.


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« Letzte Änderung: 17. Februar 2019, 00:57 von Bürger »
Work in Progress:
2 Klagen am Verwaltungsgericht Berlin
1 abgewehrte Vollstreckung

Frage nicht, was dein Land für dich tun kann – frage, was du für dein Land tun kannst.

Offline Mr. Orange

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #80 am: 17. Februar 2019, 08:44 »
Frau Dr. EB hat mit Berkeley so ganz und gar nichts zu tun, eher mit Betrug+Hochstapelei

aus Wikipedia-Diskussion zu "Elisabeth Wehling"
https://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Elisabeth_Wehling

Zitat
Es heisst, " Sie lehrt und forscht in Kalifornien am International Computer Science Institute der Universität Berkeley" aber auf der Seite des ICSI heisst es "Elisabeth Wehling is a postdoctoral fellow in the AI Group" (http://www.icsi.berkeley.edu/icsi/byte/2015/05), aber dies duerfte wohl nicht mehr aktuell zu sein, denn unter http://www.icsi.berkeley.edu/icsi/groups/ai/members ist EW nicht zu finden.

Wo forscht und lehrt Dr Wehling nun denn? 2003:5B:4745:8459:F464:DD2C:3F49:8577 Gregor S. (nicht signierter Beitrag von 2003:5B:4745:8459:F464:DD2C:3F49:8577 (Diskussion | Beiträge) 11:17, 17. Mai 2017 (CEST))

Offensichtlich ist sie jetzt hier: https://www.framinginstitute.org/new-page-4/

wird noch besser:

Zitat
Hat jemand Informationen zu dieser Institution? Da sich weder Impressum noch institutionelle Kontakte der Seite finden, scheint es sich eher um eine Art zweite persönliche Homepage von Elisabeth Wehling zu handeln. Wenn das so ist, wird es nicht ihr Arbeitgeber sein. --ChickSR (Diskussion) 23:06, 9. Dez. 2018 (CET)

        Nur ein Treffer in Genios: Ein berufliches Standbein in Deutschland hat sie aber auch: mit ihrem gerade gegründeten Berkeley International Framing Institute, das in Berlin und Wien ansässig und deren Direktorin sie ist. In: Bergedorfer Zeitung, 18.11.2016, Nr. 271, S. 12.
        Kompetentester Treffer in Google: Wehling ist Direktorin des Berkeley International Framing Institute in Berlin. – Ist wohl eher eine kleinere Adresse. Möglicherweise ihre eigene Firma. – Mit anderen Wortren: Treffer. Versenkt. ;) --Aschmidt (Diskussion) 23:32, 9. Dez. 2018 (CET)44

    Wehling läßt sich als Berkley-Professorin titulieren, ohne eine zu sein: "Er hat das "Framing" definiert, wie es die Berkley-Professorin Elisabeth Wehling es in ihrem Bestseller "Politisches Framing" beschreibt." http://www.manager-magazin.de/politik/weltwirtschaft/jeff-bezos-amazon-chef-wegen-nacktfotos-im-pr-krieg-mit-donald-trump-a-1253068.html

Zitat
Wie kann man dann im WP-Artikel hingehen und mit der angegebenen Quelle die Behauptung "Heute leitet sie das „Berkeley International Framing Institute“ in Berlin." aufstellen. Ich sage es noch einmal deutlich. Im als Beleg angeführten Menüpunkt About My Work wird dieses ominöse "Institut" mit keinem Wort erwähnt.

Bei mir schleicht sich das ungute Gefühl ein, dass es sich bei dem „Berkeley International Framing Institute“ um ein Ein-Frau-Unternehmen handelt. Natürlich kann man auch als Einzelperson ein Institut gründen und ist als einziger Mitarbeiter automatisch Institutsleiter. Doch irgendwie drängt sich hier der Verdacht des Etikettenschwindels auf. Auch wenn der Begriff Institut nicht gesetzlich geschützt ist, sind mit dem Begriff im Allgemeinen jedoch Vorstellungen verbunden, die in diesem Fall nicht zutreffen würden. Jedenfalls nicht nach der derzeitigen Belegangabe.

Ich denke, es ist deshalb angebracht, die nicht belegten Behauptungen aus dem Artikel zu entfernen, wenn es niemanden gelingen sollte, in nächster Zeit brauchbare Belege beizubringen.--91.61.111.218 10:56, 16. Feb. 2019 (CET)

Wehling erinnert sehr an den Fall Sabine Schiffer und ihr Ein-Frau-Institut...

Als seriöse Wissenschaftlerin kann sie wohl nicht gelten, wenn sie sich ganz offen dazu bekennt, Nazitechniken zum eigenen Broterwerb wieder salonfähig zu machen und mit neu-denglischen Worten zu umhüllen. Mit der Ideologie dahinter hat sie dann wohl auch keine Berührungsängste *** .

Da ist wohl demnächst eine Distanzierung der ARD fällig, von der Frau Dr. Hochstapler  :)


***Edit "Bürger":
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« Letzte Änderung: 17. Februar 2019, 21:52 von Bürger »

Offline pjotre

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #81 am: 17. Februar 2019, 09:48 »
Hurra! Wir schaffen mit Autoren-Roboter 1000 virtuelle Intendanten! Dankeschön für die Redenvorlage!

Die vollständige Fassung ist ja wohl bald verfügbar.
Vorreiter ist die WELT: - Heute: "Die ARD hat Angst."
https://www.welt.de/kultur/stuetzen-der-gesellschaft/plus188872241/Don-Alphonso-ueber-das-Framing-Manual-Die-ARD-hat-Angst.html

Wohl Volltext - wohl Teil 1 davon. - Hinter Bezahlschranke. Da muss ein WELT-Fan - dem die Rundfunkabgabe das Budget dafür beließ - mal nachschauen, wie das Urheberrecht ist:
Laut "Manual" ist die Rundfunkabgabe das ARD-Kapital - will heißen, wir alle sind die Shareholder von ARD, ZDF. Ein Eigentümer darf ja wohl über mit seinem Geld geschaffene Texte verfügen. Vermutlich aber stellt sich die Frage gar nicht - wohl "Kopie erlaubt". Zitate sowieso - und bei Parodie und Satire gilt sowieso ein erweitertes Zitate-Recht.

Zutreffend tituliert: ARD usw. "haben Angst". 2019 = Beerdigungsjahr?

Jehova weiß es natürlich zuverlässig, aber @pjotre vermutet:  "Das Ende ist nah." Das bisherige System wird 2019 wohl nicht unbeschadet überleben. Die Kanonen aus allen Richtungen an allen Fronten... entweder Reformwille... oder Umwälzung. Reformwille ist bisher ein Nullum. Also?
Die Proliferation von Edelsein-Beteuerungen ist nichts anderes als: Denen steht das Wasser bis zum Hals: "Wie kommen wir da raus?"

Und jetzt kommt unsere Chance: 1000 virtuelle stilgerechte Intendanten-Reden schafft ein Software-Bot in weniger als 10 Sekunden.
(1) Nötig ist, dass jemand aus dem MANUAL alle Heilsbotschaften herauspickt - für jeden Satz eine Zeile.
(2) Sodann kann Software in Zufallsmanier daraus binnen 10 Sekunden 1000 virtuelle Mandanten-Geschwafel-Redentexte bilden.

"Intendantin Dr. Edeltraut Edelwill vom HRB Heilsbringer-Rundfunk Berlin"

... auch die Namen kann der Bot aus Textbausteinen 1000-fach kombinieren. ... Intendant Professor Dr. Hartmut Bildungsbuhr.... usw.usw..

Sodann verschicken humvorvolle Bürger dies an die rund 50 kostenlosen Presseservice-online-Plattformen in Deutschland.
Natürlich immer als Satire / Parodie deklariert. Kann man auch durch automatisches Sprechprogramm für Youtube produzieren.
Ferner an die rund 200 überregional berichtenden Redaktionen in Deutschland.

Nie war es leichter und wirkungsvoller, die Edelsein-Heuchelei der werdenden Multi-Millionäre bei ARD, ZDF,... zur Makulatur zu machen.
So richtig begonnen hatte das ja nach hier bestehender Erinnerung erst, als Frau Dr. jur. Wille, MDR, den ARD-Vorsitz hatte. DDR-Erfahrung ist für derartiges kein taktischer Fehler.
Das Wort "solidarisch" kam da noch öfter vor als in DDR-Reden der Volks-Führer von einst? Habe ich nicht gezählt, möchte mich für diese Aussage also nicht verbürgen. Bei "solidarisch" haben Ost und West nun einmal immer noch eine unterschiedliche Sprachgewohnheit - aber in beiden Seiten hält der gesunde Bürgerverstand von dieser Vokabel nur: "Gefahrenstufe Maximal".

Nun zur Umsetzung: Wer hat Zeit für die Arbeit, aus dem Manual die Süßholz-Paspel-Raspel-Raspel -Zitate zu extrahieren und Satz für Satz in einer einfachen Textdabei zu sammeln?
1 Zeile pro Satz, mehr ist nicht nötig. Zusammenhängende Aussagen aus mehreren Sätzen - dann kommt die Gesamtaussage auf 1 Zeile.
Software managet den Rest:
- Transformiert dies in eine Datenbank.
- Kombiniert Zeilen in Zufallsmanier.
- Macht kleine Text-Abschnitte daraus, kann diese auch in manchen der 1000 Texte nummerieren: "Man kann ja auch Wissenschaft!". 


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« Letzte Änderung: 17. Februar 2019, 10:12 von pjotre »
"Glücklich das Land, das Rechtsstaatsverteidiger hat. Traurig das Land, das sie nötig hat."   (Pedro Rosso)
Deine Worte weht der Wind ins Nirvana des ewigen Vergessens. Willst du die Welt wandeln, so musst du handeln. Um Böses abzuschaffen, Paragrafen sind deine Waffen.

Offline pinguin

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #82 am: 17. Februar 2019, 10:10 »
Da war man vor 250 Jahren schon mal weiter, im 18 Jahrhundert unter Friedrich II, der seine Staatsführung unter das Motto stellte:

Zitat König Friedrich II von Preußen:
Zitat
„Jeder soll nach seiner Façon selig werden“
Wobei das damals für den Bürger galt und nicht für die Mitarbeiter des Staates während ihrer beruflichen Tätigkeit.

Positive wirtschaftliche Entwicklungen sind mit Größenwahn und Knechtschaft nicht vereinbar; das zumeist friedliche Preussen war nicht ohne Grund vergleichsweise wirtschaftlich gut aufgestellt. 

@pjotre
Zitat
Hinter Bezahlschranke. Da muss ein WELT-Fan - dem die Rundfunkabgabe das Budget dafür beließ - mal nachschauen, wie das Urheberrecht ist
Die Bezahlschranke darf nicht umgangen werden. Aus dem Artikel wäre deshalb hier nichts als Zitat einzufügen; es sei, daß der Verlag es ausdrücklich genehmigt?


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Die Europäische Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten hat den Rang eines Bundesgesetzes, (BVerfG - 2 BvR 1481/04 - Rn. 30), und bricht gemäß Art. 31 GG jede Art von Landesrecht, welches sich außerhalb der vom Bund gesetzten Norm bewegt, (BVerfG - 2 BvN 1/95 - Rn. 66).

Keine Unterstützung für jene, die sich über die Verfassung des Landes Brandenburg hinwegsetzen und/oder die Europäische Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten mißachten.

Offline seppl

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #83 am: 17. Februar 2019, 10:22 »
Frau Dr. EB hat mit Berkeley so ganz und gar nichts zu tun, eher mit Betrug+Hochstapelei

aus Wikipedia-Diskussion zu "Elisabeth Wehling"
https://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Elisabeth_Wehling

Zitat
Offensichtlich ist sie jetzt hier: https://www.framinginstitute.org/new-page-4/

Vergleicht man die waybackmachine Version dieser Seite mit der vom Juni 2017,
https://web.archive.org/web/20170625141701/https://www.framinginstitute.org/new-page-4/
so sieht man. dass Frau Wehling die Verlinkung auf ihre "Personal Homepage"
elisabethwehling.com
gelöscht hat. Dort sind über waybackmachine ihre Aktivitäten seit November 2015 gespeichert.
https://web.archive.org/web/20151119094122/http://www.elisabethwehling.com/

Frau Wehling hat meines Erachtens nach einen rein politikbezogenen Ansatz. Also Macht. Deswegen auch die "wissenschaftliche" Beschäftigung mit der Nazipropaganda. Das gibt ihrer Arbeit einen neutralen Touch. Als Beraterin des deutschen öffentlich rechtlichen Rundfunks/ von Journalisten, die Berichten sollen "was ist",  ist sie da natürlich völlig fehl am Platz.

Das wohl lukrative Geschäftsmodell der Frau Wehling stellt sich für mich so dar: Sie bedient "Machthaber", die dabei sind, ihre Macht zu verlieren. Da sie aber noch an der Macht sind, haben sie noch Verfügungsgewalt über Geld. Dieses pumpen sie ihr nun in den Hals, um Handlungsanweisungen zur Lösung der Misere zu erhalten. Ihre Erscheinung (als berechnender kalter Fisch, bzw. gefühlsausdrucksmäßig hochwertiger Android (siehe Mimik und Gestik in ihren Videos) lässt die in sehr künstlichen Welten lebenden Auftraggeber glauben, sie böte konkrete Ansätze zur Behebung des Schadens. Sie profitiert von der Angst Mächtiger, die sich hilflos gegenüber gesellschaftlichen Umbrüchen sehen.

Frau Wehling ist laut ihrer eigenen Bio nicht zwischen der Maus und dem Sandmännchen aufgewachsen, sondern ganz altbacken (und im Kontext der Seite etwas sachfremd):

Zitat
Born 1981 in Hamburg, Germany, where I grew up with my parents, grandmother and two siblings as the middle child.
Ach?! Eltern?! Kein Findelkind? Und Großfamilie! Großväter statistikgetreu bereits beide verstorben. Glaubwürdig! (Mein Frame!)

Sie scheint also zumindest in den ersten Lebensjahren ein menschenähnliches und -würdiges Leben geführt zu haben, im Gegensatz zu dem, was uns die Intendanten über sich selbst auftischen sollen. (Wenn es bei ihr nicht auch nur Framing ist, das von einer androiden Herkunft ablenken soll... heutzutage weiss man ja nie...  und wie sie so auf den Fotos aussieht...)
https://medientage.de/wp-content/uploads/sites/9/2018/09/Wehling_Elisabeth_klein_600x400.jpg
Zumindest beweist sie auf ihrer eigenen Homepage, dass ihr Repertoire an Verschaukelungen doch etwas sehr plump durchschaubar ist.


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« Letzte Änderung: 17. Februar 2019, 21:56 von Bürger »
„Eine ewige Erfahrung lehrt jedoch, daß jeder Mensch, der Macht hat, dazu getrieben wird, sie zu mißbrauchen. Er geht immer weiter, bis er an Grenzen stößt.
Wer hätte das gedacht: Sogar die Tugend hat Grenzen nötig. Damit die Macht nicht mißbraucht werden kann, ist es nötig, durch die Anordnung der Dinge zu bewirken, daß die Macht die Macht bremse.“ (Montesquieu)

Offline Adeline

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #84 am: 17. Februar 2019, 10:34 »
Meine Sichtweise:
Wofür verwenden wir unsere Lebenszeit und Lebensenergie?
Bringen uns erneute Zeichen von Unverschämtheit noch immer aus der Fassung ?

Unverschämtheit – Bei all den kümmerlichen „Ausreden“, die auf Argumente gebracht werden, taucht doch wohl immer wieder die Frage auf: „Schämen die sich nicht, so etwas Dummes zu sagen? Das sind doch gebildete Menschen! Ist deren Not schon so groß, dass sie sich nur noch dumm stellen und die anderen für dumm verkaufen können?“ Ist die Kreativität vor lauter Geld- und Machtbestreben so sehr auf der Strecke geblieben, dass aus Angst vor den Veränderungen des Lebens der Status quo um jeden Preis erhalten werden soll, so dass  ein Eigentor nach dem anderen geschossen wird? Eine Form von Eigensabotage.

Wie gehen „die Anderen“ damit um? Regen sie sich tüchtig darüber auf oder machen sie ein Reframing? Reframing heißt Sichtweise ändern und ist aus unterschiedlichsten Therapie- und Selbsthilfemethoden bekannt.

Sichtweise ändern (Reframing) ist eine bewusste heilsame Entscheidung des Einzelnen, um sich seine Handlungsfreiheit zu bewahren.

Dem anderen etwas einreden (hier Framing) heißt, ihm die Sicht zu vernebeln, um seine Handlungsfreiheit zu verhindern, ihn zum Funktionieren abzurichten.


Also um nicht in der Empörung stecken zu bleiben, ist ein Reframing hilfreich. Erkennen, wie wir so geworden sind, wie wir sind,  was uns vorgelebt und was uns eingeredet wurde. Wie uns als Kleinkinder etwas eingeredet wurde, so wird weiterhin versucht, uns auch als Erwachsenen etwas einzureden. Dazu gibt es  jetzt sogar eine Anleitung, ein viel zitiertes Papier.

@ pjotre lässt sich nichts einreden. Er hat seine eigene Sichtweise. Er deutet um. Sein Reframing:

„Vielen Dank für die überlegene Intelligenz bei ARD, München.
Wir warteten sehnsüchtig, dass unser ständiger Vorwurf von ARD als Manipulatinstrument beweisbar ist. Danke! So gut hätten wir das mit unserer schwachen Intelligenz nie hinbekommen. Endlich haben wir das Nötige beweiskräftig für unsere Gerichtsverfahren.“


Aber: „Der Prophet gilt nichts im eigenen Lande.“ Das gilt scheinbar auch für dieses Forum. Nur wer die Zustände im eigenen Land und aus eigener Betroffenheit wirklich wahrnimmt, kann auch zu Lösungen kommen. Wenn er das aus eigenem Engagement, ohne gut honorierten Fremdauftrag in einen handhabbaren Rahmen bringt, verstößt er gegen irgendwelche Forumsregeln, die Werbung für das eigene Werk verbieten. So wird das Werk der Sache vorenthalten, weil der Prophet aus den eigenen Reihen kommt. Auch eine Form von Eigensabotage.

Alle Aufmerksamkeit gilt den Arbeiten, die,  aus den verabscheuten Zwangsabgaben finanziert, Lösungen verhindern sollen. Die werden breit diskutiert und zur allgemeinen Empörung und Entmutigung eifrig beworben.

Worauf ich meine Aufmerksamkeit lenke, das verstärke ich. (Auch aus vielen Therapie- und Selbsthilfemethoden bekannt.)

"Unser gemeinsamer, freier Rundfunk ARD" „Die ARD ist die Gesellschaft: Wir sind Ihr.“ (Internes Handbuch)
Oder: Wir sind Menschen, die sich die Freiheit des Selbstdenkens bewahrt haben, die die Herausforderungen des Lebens annehmen und daran wachsen, denen es um ein Miteinander für unsere Welt geht. (Stimmungsbarometer: Rundfunkzwangsabgabe)

Wenn die derzeitige Führung es vorzieht, ihr eigenes Grab weiter zu schaufeln, ist es deren Entscheidung. Wer zur Kursänderung nicht bereit ist, muss eben weiter in Richtung Sackgasse rennen. Aber müssen die anderen sich mit in die Sackgasse führen lassen?

Wo sind die Selbstdenker, die die Führung zum gemeinsamen Weiterflug  übernehmen? (Flug der Wildgänse)
Was ich an diesem Forum schätze:
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,28752.msg180694.html#msg180694

Liebe zum Leben und Kreativität vs. Macht und Geld?

Wie jämmerlich, wenn die eigene Kreativität nicht einmal mehr dazu reicht, selbst manipulierende Worte zu finden, wenn selbst das in Auftrag gegeben wird und von denen bezahlt werden soll, die manipuliert werden sollen?
Oder anders gesehen, also andere Sichtweise: Hinter dem Auftrag steckt ja wohl die Erkenntnis, dass die bisherigen manipulierenden Worte wie „Beitragsservice“, „Solidarmodell“, „für alle – von allen“ und Ähnliches nicht zum erwünschten Erfolg geführt haben. Deshalb mehr desselben? Jetzt von einer vermeintlichen Expertin? Hat mehr desselben schon mal zur Lösung geführt?

Wer zu neuen Ufern aufbrechen will, muss die alten verlassen. Das gilt für alte und neue Führer.

TELEPOLIS
02. April 2018 Paul Schreyer
"Westliche Demokratie" ist hohl: Reichtum regiert

Zitat
[...] Wenn in einer Gesellschaft die meiste Energie darauf verwandt wird, Geld und Besitztümer anzuhäufen, dann sollte es niemanden überraschen, dass die reichsten Menschen an der Spitze stehen. Was wir als führendes Prinzip akzeptieren, das beschert uns auch entsprechende Führer. [...]
weiterlesen:
https://www.heise.de/tp/features/Westliche-Demokratie-ist-hohl-Reichtum-regiert-4009334.html
Quelle: Offener Brief zum Zustand der Verwaltungsgerichtsbarkeit an den Justizminister
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,24187.msg169577.html#msg169577


Auf altem Mist kann Neues wachsen. Der Frühling naht.


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« Letzte Änderung: 17. Februar 2019, 22:04 von Bürger »
Ein Herzenswunsch: Mögen alle erkennen, was wirklich wichtig für das Leben in unserer Welt und damit auch für das eigene Leben ist! Mögen sich alle den beglückenden Erfahrungen des Miteinander zuwenden, statt das destruktive Gegeneinander fortzuführen!

Eine Überzeugung: Jeder Mensch hat das Potenzial in sich, sich jederzeit für eine neue Richtung in seinem Leben zu entscheiden.

Offline marga

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #85 am: 17. Februar 2019, 12:42 »
Über Fragdenstaat wird das Handbuch der Manipulation angefordert.
Siehe https://fragdenstaat.de/anfrage/dokument-unser-gemeinsamer-freier-rundfunk-ard/

Ich finde sehr gut, dass man den Sendern jetzt definitiv bewusste Manipulation vorwerfen kann. Wer bislang noch geglaubt hat, es ginge um gelegentliche Fehler und der Vorwurf von Manipulation wäre weit überzogen, sollte spätestens jetzt merken, wie der Hase läuft.

Auch hier wurde eine Auskunft angefordert von der Saarländischen Staatskanzlei über fragdenstaat.de nach § 24 Abs. 3 Saarländisches Mediengesetz SMG
Zitat
(3) Programm-Mitarbeiterinnen und Programm-Mitarbeiter sind die angestellten Redakteurinnen und  Redakteure  und  Reporterinnen  und  Reporter  im  Sinne  der  Vergütungsordnung  des  SR  in  der  jeweils  geltenden  Fassung  sowie  ständige  freie  Mitarbeiterinnen  und  Mitarbeiter,  die  durch  ihre Tätigkeit auf Inhalt und Aussage von Sendungen oder Angebote Einfluss haben und die Voraussetzungen  des  §  12  a  Tarifvertragsgesetz  sowie  der  diese  Bestimmung  ausfüllenden  tarif-vertraglichen Regelungen erfüllen.
Quelle: SMG https://www.lmsaar.de/wp-content/uploads/2016/03/I_2_SMG.pdf

https://fragdenstaat.de/anfrage/framinganweisungen-im-dokument-unser-gemeinsamer-freier-rundfunk-ard-57413/
 >:D


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Jetzt das Kinderlied: Drah`di net um, oh, oh, oh schau, schau, der ÖR geht um, oh, oh, oh er wird di anschau`n und du weißt warum, die Lebenslust bringt di um, alles klar Herr Justiziar? In Memory einer fiktiven Person: Urteil AZ: 6 K 2043/15 (http://www.rechtsprechung.saarland.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=sl&nr=5671&Blank=1) , Urteil AZ: 6 K 2061/15 VG des Saarlandes (https://filehorst.de/d/cnqsyhgb) , https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,21488.msg137858.html#msg137858

Offline DumbTV

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #86 am: 17. Februar 2019, 12:51 »
Da ist es doch passend das die öR, hier ARD-alpha, gleich die zugehörige "Aufklärungssendung" bereitstellen:

br.de, Sendung vom 28.10.2018

RESPEKT
Framing - wie Worte die Wirklichkeit verändern


Zitat
[...] Framing nennt man das, wenn bestimmte Worte immer wieder mit bestimmten Themen in Zusammenhang gebracht werden. So entstehen Deutungsrahmen, die uns helfen den komplexen Alltag zu meistern. Ein ganz normaler Vorgang, der allerdings missbraucht werden kann und zur Zeit auch politisch missbraucht wird. [...]

weiterlesen:
https://www.br.de/fernsehen/ard-alpha/programmkalender/sendung-2155562.htmlAchtung! Der Link führt zu Inhalten von ARD-ZDF-GEZ!

Ist das (schon) Schizophrenie?


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Ich weiß nicht, ob es besser wird, wenn es sich ändert.
Aber ich weiß, dass es sich ändern muss, wenn es besser werden soll.

Georg Christoph Lichtenberg

Gegner des "Rundfunkbeitrags" zieht vor den EGMR!
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Offline seppl

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #87 am: 17. Februar 2019, 13:53 »
Achtung: Framing bedeutet auch immer, dass das zu framende Objekt vorab erstmal eine Auswahlmöglichkeit hat. Das verlangt das menschliche Hirn nämlich auch!

Einem Gewaterboardeten wird man nicht einreden können, er könne ja, trotz Kopf unter Wasser, weiteratmen. Oder das Waterboarding sei im "politischen Kontext" gut für alle, also indirekt auch für ihn.
Genausowenig wird man einem Bürger einreden können, die Zahlung des Rundfunkbeitrags sei "in demokratischem Kontext" freiwillig, wenn die Beitragspflicht voraussetzungslos an sein Grundbedürfnis 'zu wohnen' geknüpft ist.

...wenn er denn nicht bereits so sediert worden ist, dass er sich gegen das mediale Waterboarding nicht mehr auflehnen kann. Aber der Zustand sollte hier ja nicht zählen.

Die "Machthaber" des deutschen öffentlichen Rundfunks möchten mit Gewalt gegen buchstäblich biologisch vorgegebene Grundlagen angehen. Ohne stetige Aufrechterhaltung der Gewalt (und das kostet Geld!)  - @René hat es als "Vergewaltigung" bezeichnet - kann das System nicht überleben.


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« Letzte Änderung: 17. Februar 2019, 14:36 von seppl »
„Eine ewige Erfahrung lehrt jedoch, daß jeder Mensch, der Macht hat, dazu getrieben wird, sie zu mißbrauchen. Er geht immer weiter, bis er an Grenzen stößt.
Wer hätte das gedacht: Sogar die Tugend hat Grenzen nötig. Damit die Macht nicht mißbraucht werden kann, ist es nötig, durch die Anordnung der Dinge zu bewirken, daß die Macht die Macht bremse.“ (Montesquieu)

Offline Uwe

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #88 am: 17. Februar 2019, 14:07 »

Bildquelle: https://gez-boykott.de/ablage/presselogo/tichyseinblick.jpg

Tichys Einblick, 17.02.2019

ARD: Läuft das Gehirnwäscheprogramm schon?


Von Roland Tichy

Zitat
TE hat mehrfach über ein Strategiepapier der ARD berichtet. Darin wird beschrieben, wie Fakten verdreht, Gegner als Demokratiefeinde diskreditiert und Konkurrenten abgewertet werden sollen. Wieviel davon wird schon in die Tat umgesetzt?

[...] Von Beitragslast zur Beitragslust?
Erkennbar wird diese Lust an der Last bei der nächsten Lastschrift ausfallen – es sei denn, die ARD erhält endlich auch Zugriff auf die Banken und darf für ihre Zwecke Lastschrift durch Lustschrift ersetzen. Dieser Spott ist nicht weit hergeholt: „Rundfunkgebühren“ seien „nichts anderes sind als das Beitragen zum gemeinsamen Rundfunkbudget oder auch Rundfunkkapital“. Aber glauben die Bürger das? [...]

[...] Möglicherweise allerdings könnte es sein, dass die Filterbubble der ARD platzt. Das ist im Kleinen schon geschehen. Die Autorin des Papiers, auffällig von der ARD hochgejubelt in den vergangenen Jahren, ist zwar keine Journalistin, aber immerhin Juror im „Reporterpreis“, der von der Zigarettenfirma Reemtsma wesentlich finanziert wird.

Es ist der Preis, in dem der Medienerfinder und Meisterdichter Relotius so auffällig häufig ausgezeichnet wurde. [...]

weiterlesen auf:
https://www.tichyseinblick.de/tichys-einblick/ard-laeuft-das-gehirnwaescheprogramm-schon/


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Offline Roggi

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #89 am: 17. Februar 2019, 14:21 »
Aha, Relotius wurde von einer Manipulationsakrobatin für seine manipulierten (erfundenen) Berichte geehrt. Da schließt sich der Kreis.


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Widerspruch und Klage 2019 https://gez-boykott.de/Forum/index.php?topic=30197.0
Hilfstexte und Musterbriefe: http://volxweb.org/node/166/