Autor Thema: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll  (Gelesen 23920 mal)

Offline ChrisLPZ

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Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« am: 11. Februar 2019, 18:22 »

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Tagesspiegel, 11.02.2019

Wie die ARD kommunizieren soll
Kommt allen Gegnern bloß moralisch!

"Unser gemeinsamer, freier Rundfunk ARD": Die Führungskräfte des Senderverbunds bekommen eine Sprechanweisung in die Hand gedrückt

Von Joachim Huber

Zitat
„Die ARD ist der verlängerte Arm des Bürgers.“ Starker Satz, oder? Könnte sein, dass er von einer ARD-Führungskraft während einer Diskussion um den öffentlich-rechtlichen Rundfunks fallen gelassen wird. Folgt dann der Slogan „Demokratie statt rechenschaftsfreier Echokammern“, ist Gewissheit gegeben: Die ARD-Hierarchin, der ARD-Hierarch hat das aktuelle „Framing-Manual“ nicht nur gelesen, sondern daraus gelernt. Die 89 Seiten des Berkeley International Framing Institute von Elisabeth Wehling zeigen schon im Titel das Ziel an: „Unser gemeinsamer, freier Rundfunk ARD“. Mit dem Strategiepapier soll in der öffentlichen Debatte endlich (wieder) die Oberhoheit gewonnen werden.

Der methodische Ansatz – Selektieren, Strukturieren und Deuten von Begriffen zu einem bestimmten Wirkungszweck – wird von den Manual-Autoren ins „moralische Framing“ übersetzt. Fakten und Details sind da nicht primär, über allem muss die Überzeugung stehen, die Arbeit der ARD sei von moralischen Prinzipien getragen. Damit ist gleich zu Beginn der hohe Ton gesetzt, der sich wie ein strenger Geruch durchs Papier zieht. Und der Ton muss in der Kommunikation durchgehalten werden, von Interview zu Interview, von Debatte zu Debatte, nur die ständige Wiederholung entfaltet Wirkung, kann der „moralische Frame“ eine „realistische Wahrnehmungsalternative“ werden. Ganz wichtig für die Führungskraft: „Nutzen Sie nie, aber auch wirklich nie, den Frame Ihrer Gegner.“ […]

Nicht Einnahmen, sondern Rundfunkkapital
[…] In der ARD, das steht fest, hat der liebe Gott ein Rundfunk-Paradies errichtet. […]

"Unser gemeinsamer Rundfunk ARD"
[…] Was das „Framing-Manual“ gekostet hat, sagt die ARD nicht. Ob es die künftige Kommunikation bestimmen wird, ist ungewiss. Auf den Schlussseiten werden „beispielhafte linguistische Übersetzungen der moralischen Framings in kurzen Sätzen und Slogans“ angeboten. Der vielleicht schönste: „Wir nehmen jeden ernst – auch Deine Oma.“

Weiterlesen auf:
https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/medien/wie-die-ard-kommunizieren-soll-kommt-allen-gegnern-bloss-moralisch/23973830.html

oder auch:

Welt (Welt+ Abo) bzw. Printausgabe Die Welt Nr.36 - Dienstag 12.02.2019 - auf Seite 2 (!)
Internes Handbuch - Wie die ARD ihre Beitragszahler beeinflussen will
Von Christian Meier
Zitat
Der Titel des 90-seitigen Papiers gibt die Richtung vor: „Unser gemeinsamer, freier Rundfunk ARD“. Es handelt sich bei dieser Schrift, die WELT vorliegt, allerdings nicht um eine Laudatio anlässlich eines ARD-Jubiläums. Sondern um eine Art interne Bedienungsanleitung. Eine Anleitung, mit deren Hilfe der öffentlich-rechtliche Senderverbund gute Stimmung beim Beitragszahler machen will. […]
https://www.welt.de/kultur/medien/plus188590441/Kampf-um-Rundfunkbeitrag-So-will-die-ARD-die-Buerger-beeinflussen.html

Focus
Expertengutachten: Sprachliche Manipulation: ARD will GEZ-Gegner mit "Framing" beeinflussen
Zitat
"Unser gemeinsamer, freier Rundfunk ARD": Unter diesem Titel haben die Führungskräfte des Senders ein Expertengutachten vorgelegt bekommen, das der Sender selbst in Auftrag gegeben hat. Das Ziel: im Kampf gegen GEZ-Gegner bestehen.
https://www.focus.de/kultur/medien/expertengutachten-sprachliche-manipulation-ard-will-gez-gegner-mit-framing-beeinflussen_id_10309428.html

Danke an die User fox und Nichtgucker für die weiteren Hinweise.



Update 17.02.19: Download-Links des Framing-Manuals

Netzpolitik hat eine Kopie veröffentlicht
Framing-Manual
Unser gemeinsamer, freier Rundfunk ARD (PDF, 89 Seiten, ~1,5MB)
https://cdn.netzpolitik.org/wp-upload/2019/02/framing_gutachten_ard.pdf

Direkt-Downlad bei fragdenstaat.de
Framing-Manual
Unser gemeinsamer, freier Rundfunk ARD (PDF, 89 Seiten, ~1,5MB)
https://fragdenstaat.de/files/foi/157466/framing_gutachten_ard.pdf
Sicherheitsabbild
https://web.archive.org/web/20190217213839/https://media.frag-den-staat.de/files/foi/157466/framing_gutachten_ard.pdf



Update 19.02.19: Teure Moral-Fibel - ARD zahlte 120.000 Euro für Framing-Manual
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,30222.0.html


Update 21.02.19: Fragwürdiger Institutsname - Führte Sprachwissenschaftlerin Wehling die ARD in die Irre?
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,30241.0.html


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« Letzte Änderung: 22. Februar 2019, 10:21 von ChrisLPZ »

Offline Nevrion

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #1 am: 11. Februar 2019, 18:34 »
Ob das nötig gewesen wäre?
Denn welches größere Medium hinterfragt schon mal die Aussagen der Funktionäre des ÖRR.
Dafür fehlt es doch an breiter Medienkompetenz.


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« Letzte Änderung: 11. Februar 2019, 19:34 von Bürger »

Offline NichtzahlerKa

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #2 am: 11. Februar 2019, 19:35 »
Der Welt-Plus-Artikel geht deutlich kritischer mit dem Werk ins Gericht als der öffentliche Tagesspiegel. Ist schon lustig, wie unterschiedlich man das gleiche Ding darstellen kann.
Ich zitiere mal eine Art Zwischenfazit.
Zitat
Wo es sonst gern heißt, der Bürger könne und solle sich eine eigene Meinung bilden – selbst im Papier ist von der „Eigenständigkeit des Bürgers“ die Rede – werden hier unverholen Tipps und Tricks vermittelt, wie auch skeptischen Beitragszahlern „geholfen“ werden kann, die ARD wieder lieben zu lernen. Ob aber die gezielte Beeinflussung der öffentlichen Meinung mit dem Auftrag des öffentlich-rechlichen Rundfunks in Deutschland zu vereinbaren ist, muss bezweifelt werden.


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Offline Bürger

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #3 am: 11. Februar 2019, 19:39 »
Tagesspiegel, 11.02.2019
Wie die ARD kommunizieren soll
Kommt allen Gegnern bloß moralisch!

"Unser gemeinsamer, freier Rundfunk ARD": Die Führungskräfte des Senderverbunds bekommen eine Sprechanweisung in die Hand gedrückt
Von Joachim Huber
Zitat
Die 89 Seiten des Berkeley International Framing Institute von Elisabeth Wehling zeigen schon im Titel das Ziel an: „Unser gemeinsamer, freier Rundfunk ARD“. Mit dem Strategiepapier soll in der öffentlichen Debatte endlich (wieder) die Oberhoheit gewonnen werden.
Weiterlesen auf:
https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/medien/wie-die-ard-kommunizieren-soll-kommt-allen-gegnern-bloss-moralisch/23973830.html

Das erklärt dann wohl auch solche "Kampf-Lobby-/PR-Reden" wie diese

Dresdner Reden 2019: u.a. Karola Wille "Wahl-/Medienfreiheit" So 17.2.19 11h
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,29490.0.html
Zitat
Karola Wille
"ES GEHT UM DEMOKRATIEUNSER GEMEINSAMER FREIER RUNDFUNK"


 ::)

Stellt sich dann auch die Frage, wer Ghostwriter für diese Rede gewesen sein wird... :o
...oder ob die in dem "Handbuch"-Pamphlet bereits als "Muster" mit abgedruckt ist.


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« Letzte Änderung: 12. Februar 2019, 10:11 von ChrisLPZ »

Offline faust

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #4 am: 11. Februar 2019, 20:16 »
... meine fassungslosen Augen sehen da das Wort "Rundfunkkapital"  (#) ... mit negativen Zinsen, ja ?!


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Offline Nichtgucker

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #5 am: 11. Februar 2019, 23:09 »
Wir müssen sehen, an dieses Machwerk von Sprachvorgaben zu kommen !

Gibt's davon irgendwo ein PDF ? Jetzt auf die Suche im Internet gehen und dann einen Link hier einstellen, wäre prima  ...

Meine erste Recherche hat mich zu einem Artikel im Focus geführt, wo einige Beispiele aus dem "Framing" aufgeführt sind:

Zitat
Chefin des "Framing Institute" ist Elisabeth Wehling, die auch in aller Öffentlichkeit regelmäßig erklärt, wie "Framing" funktioniert. Ein "Frame" strukturiert und beeinflusst die Wahrnehmung der Realität auf bestimmte Weise. Ziel ist es, heiß debattierte Themen in eine bestimmte gewünschte Richtung zu lenken, und dadurch den Adressaten sprachlich zu manipulieren. ...

"Denken und sprechen Sie zunächst immer über die moralischen Prämissen."

"Sagen Sie, dass Sie mit der Sendung mit der Maus und dem Sandmännchen aufgewachsen sind"

Quelle: https://www.focus.de/kultur/medien/expertengutachten-sprachliche-manipulation-ard-will-gez-gegner-mit-framing-beeinflussen_id_10309428.html


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« Letzte Änderung: 11. Februar 2019, 23:49 von Bürger »

Offline cook

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #6 am: 11. Februar 2019, 23:31 »
„Die ARD ist der verlängerte Arm in das Portmonee des Bürgers.“

Mit Framing versuchen sie, die moralische Überlegenheit darzustellen.
Das wird aber nichts nützen. Zwang kann man nicht wegframen.

Es ist eben Fakt, dass die ARD Anstalten Zwang brauchen, um an ihr Kapital zu gelangen.

Übersetzt heißt das, dass ihr Angebot so dermaßen schlecht ist, dass es freiwillig keiner haben will.
Das kann man nicht schönreden.

Die Leute haben angefangen nachzudenken. Warum muss ich für etwas zahlen, auch wenn ich es nicht nutzen will? Die Antwort kann nur sein: weil es sonst nicht überleben würde. Weil es keinen Wert hat, es schlicht und ergreifend Mist ist. Bestenfalls Schund, wahrscheinlich aber staatliche Parteienpropaganda. Sonst würden es die Regierungsparteien nicht gegen den Willen der Bürger jedem aufzwingen.

Wie will man so einem Gedankengang „moralische Prinzipien“ entgegensetzen, ohne vollends unglaubwürdig zu erscheinen?

Finanziell mögen sie fürs erste gewonnen haben — moralisch haben Sie schon verloren.
Das Porzellan ist zerschlagen, der Krug gebrochen. Das Image ist hin. Sie haben es versaut.


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« Letzte Änderung: 11. Februar 2019, 23:50 von Bürger »

Online seppl

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #7 am: 11. Februar 2019, 23:38 »
Kleiner Scherz am Rande: Für die ÖRRen geht es um die Wurst! Deshalb haben sie, wahrscheinlich unbewusst,  das "Berkeley International Framing Institute" (BIFI) als Formulierungshelfer angefordert  :laugh: Leider nur ein Miniwurstfabrikant... aber so eben passend zum ÖRR: zweifelhafte Inhaltsstoffe, Massenprodukt, wenig Substanz.

Eigene Formulierungen, wie die der "Demokratieabgabe" waren ja nicht so schlau.

@Nichtgucker: Das Pamphlet sollte selber angefordert werden. Begründung: Man möchte die moralischen Prinzipien, die hinter den Formulierungen im öffentlich rechtlichen Programm stehen, zur richtigen Deutung der Inhalte kennen. Das kann man doch einem aufgeklärten Bürger nicht verwehren.  ;)

Framing ist so ungefähr das Gegenteil von Journalismus.


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« Letzte Änderung: 11. Februar 2019, 23:59 von seppl »
„Eine ewige Erfahrung lehrt jedoch, daß jeder Mensch, der Macht hat, dazu getrieben wird, sie zu mißbrauchen. Er geht immer weiter, bis er an Grenzen stößt.
Wer hätte das gedacht: Sogar die Tugend hat Grenzen nötig. Damit die Macht nicht mißbraucht werden kann, ist es nötig, durch die Anordnung der Dinge zu bewirken, daß die Macht die Macht bremse.“ (Montesquieu)

Offline NiemalsGEZ

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #8 am: 12. Februar 2019, 07:57 »
Wikipedia ist da schon sehr aufschlussreich:

Elisabeth Wehling (wikipedia)
https://de.wikipedia.org/wiki/Elisabeth_Wehling
Zitat
Aufgewachsen in Hamburg studierte Wehling dort Soziologie, Journalismus und Linguistik. Inhaltliche Schwerpunkte waren Untersuchungen zur Propaganda der deutschen Nationalsozialisten, sowie dem Einfluss von Geld und Macht auf die Medienberichterstattung. Sie belegte Kurse in Humanistischer Psychologie am Institut von Friedemann Schulz von Thun. Im Auslandssemester war Wehling an der Universität La Sapienza in Rom und wurde Gastwissenschaftlerin in Berkeley. Dort promovierte sie in Linguistik.[5]

Heute leitet sie das „Berkeley International Framing Institute“ in Berlin. Dessen Anspruch ist es, interdisziplinär neurowissenschaftliches, psychologisches und linguistisches Wissen zu neuen Erkenntnissen zu verknüpfen.[6]

Ich bekomme langsam Angst vor diesen Menschen.


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« Letzte Änderung: 12. Februar 2019, 14:05 von Bürger »

Offline rhadamanthys

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #9 am: 12. Februar 2019, 08:13 »
Framing = Politische Debatten in eine bestimmte Richtung lenken

... macht das Berkeley International Framing Institute von Elisabeth Wehling !?

https://de.wikipedia.org/wiki/Elisabeth_Wehling

Zitat
Wehling publiziert seit 2008 zum Framing im politischen Kontext und darüber, wie durch das Setzen von sprachlichen Deutungsrahmen eine Debatte in eine bestimmte Richtung gelenkt werden kann. ... Bei Wahlen würden die meisten Menschen aufgrund ihres „moralischen Bauchgefühls“ ihre Entscheidung treffen;

Ist das nicht Beeinflussung der öffentlichen Meinung zugunsten von Lobbyisten?


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rhadamanthys

Offline Zeitungsbezahler

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #10 am: 12. Februar 2019, 08:17 »
Fein, daß es noch Leute gibt, die sowas aufdecken. Das Thema an sich ist ja schon ein Skandal.
Wurde doch der ÖRR von den Allierten initiiert, um gerade solche Propagandashows wie von Goebbels zu verhindern...

Aber so ist das mit dem Neusprech: Vernebeln, vernebeln, vernebeln.
Zweck der Sache: Wir sollen es glauben.
Blöd nur, wenn den Gläubigen des ÖRR die Befürworter schneller weglaufen als den Kirchen...


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Offline NichtzahlerKa

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #11 am: 12. Februar 2019, 08:35 »
Noch ein paar Infos:
Die "Wir sind Deins" Kampagne ist wohl auch dem Papier entlehnt.

Wo wir uns beim Sprechen tatsächlich einig sind ist diese schöne Forderung aus dem Buch, die Einzug in den Öffisprech finden soll:
Zitat
Kein entdemokratisiertes Rundfunksystem!

Da sag ich nur: Zu spät!  :police:
Übrigens soll auch der Privatfunk abgewertet werden mit Begriffen wie „profitorientiert“ oder „Massenpublikum“. Ob das rechtens ist?


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Offline ohmanoman

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #12 am: 12. Februar 2019, 10:25 »
Nun, dass wenn dieses System doch irgendwann zusammen bricht oder entlarvt wird, dann leben die jetzigen Akteure dieses perfiden Systems von ihren hohen Pensionen in Saus und Braus, lassen sich medizinisch ihr Leben verlängern und schauen verächtlich auf das faule Volk, das nicht arbeiten will, sondern sich vom Staat aushalten lässt!
Ohmanoman


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« Letzte Änderung: 12. Februar 2019, 14:06 von Bürger »
ARD: „Bei uns sitzen Sie in der Ersten Reihe“ //// Bei uns reihern Sie in die Ersten Sitze!     ZDF: „Mit dem Zweiten sehen Sie Besser“ //// Ein blinder Mensch nicht! Ich sag halt nix und das werde ich wohl noch sagen dürfen! GEZ = Ganoven-Erpresser- Zyniker // ARD = Anstalt-rechtsloser-Diktatur // ZDF = Zentrum der Finsternis

Offline drboe

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #13 am: 12. Februar 2019, 10:45 »
Über Fragdenstaat wird das Handbuch der Manipulation angefordert.
Siehe https://fragdenstaat.de/anfrage/dokument-unser-gemeinsamer-freier-rundfunk-ard/

Ich finde sehr gut, dass man den Sendern jetzt definitiv bewusste Manipulation vorwerfen kann. Wer bislang noch geglaubt hat, es ginge um gelegentliche Fehler und der Vorwurf von Manipulation wäre weit überzogen, sollte spätestens jetzt merken, wie der Hase läuft.

M. Boettcher


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« Letzte Änderung: 12. Februar 2019, 14:07 von Bürger »
Während unseres endlosen Krieges gegen Syrien habe ich keinen einzigen glaubwürdigen Beweis dafür gesehen, dass die "Gasangriffe" von der syrischen Armee ausgingen. Und ich habe es satt, dass wir Syrien jedes Mal bombardieren, wenn Al-Qaidas "Weisshelme" ein weiteres Ereignis unter falscher Flagge veranstalten. Ein mutiger Journalist sollte sich fragen, warum alle Gasopfer Zivilisten sind und niemals die Terroristen selbst. (Richard H. Black, US-Senator, Republikaner, auf Facebook)

Offline faust

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #14 am: 12. Februar 2019, 10:57 »
... well done  (#) !!!

drboe bringt es auf den Punkt !


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