Autor Thema: So verteidigt der WDR-Intendant sein Gehalt von 399.000 Euro  (Gelesen 6586 mal)

Offline ChrisLPZ

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Welt, 20.09.2017

TOM BUHROW
So verteidigt der WDR-Intendant sein Gehalt von 399.000 Euro

dpa/tba

Zitat
WDR-Intendant Tom Buhrow hat sein Jahresgehalt von 399.000 Euro verteidigt. „Ich sag' immer bei sowas: Man kann das immer weiter treiben mit dem Neid“, erklärte er am Mittwoch in Köln bei einer Pressekonferenz nach der ARD-Hauptversammlung. „Man kann immer sagen „weniger, weniger, weniger“, und dann landet man am Ende bei den Milliardären, die es ehrenamtlich machen können.“ Wohin das führe, sehe man zurzeit in Amerika. [..]

Weiterlesen auf:
https://www.welt.de/kultur/medien/article168837737/So-verteidigt-der-WDR-Intendant-sein-Gehalt-von-399-000-Euro.html


Siehe u.a. auch unter
Buhrow beschwert sich über Neid – ein Kommentar aus der Neidgesellschaft
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,24565.0.html


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« Letzte Änderung: 06. Januar 2019, 20:33 von Bürger »

Offline faust

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Re: So verteidigt der WDR-Intendant sein Gehalt von 399.000 Euro
« Antwort #1 am: 20. September 2017, 15:31 »
... mein Vater würde dazu in seiner unendlichen Weisheit sagen:

Je höher die Affen steigen, um so mehr sieht man den A*** .

Dem hätte ich - wieder mal - nichts hinzuzufügen.


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Offline katja30031983

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Re: So verteidigt der WDR-Intendant sein Gehalt von 399.000 Euro
« Antwort #2 am: 20. September 2017, 16:11 »
Ist doch klar, dass er sein Einkommen verteidigt.
Das sind sicherlich 20.000 Netto pro Monat, die er bekommt.
Bekommen die das auch monatlich ausgezahlt?
Also wenn er mit 20.000 Euro nicht auskommt, na ja.


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Offline lex

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Re: So verteidigt der WDR-Intendant sein Gehalt von 399.000 Euro
« Antwort #3 am: 20. September 2017, 16:24 »
Heißt im Umkehrschluß:

"Man kann bei den Beiträgen immer sagen: mehr, mehr, mehr
und dann hat man am Ende lauter Nichtsnutze, die das ganze Geld einkassieren."


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Offline drboe

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Re: So verteidigt der WDR-Intendant sein Gehalt von 399.000 Euro
« Antwort #4 am: 20. September 2017, 17:42 »
Interessant ist, dass da mit Zeitangabe 16:47 Uhr steht:

Zitat
Hauptversammlung. „Ich kann absolut zu den Gehältern stehen. Man kann immer sagen „weniger, weniger, weniger“.“ Dann lande man am Ende bei Milliardären, die es sich leisten können, den Job ehrenamtlich zu machen. Ob das so gut wäre für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk, wolle er bezweifeln.

Das ist entweder der typische Ablauf um die Meldung permanent bei Google News zu puschen, Folge einer Intervention, oder ...

Thomas (Tom) Buhrow ist einfach nur ein ***, wie es sie in vergleichbarer Position leider viel zu viele gibt. Er will einfach nicht verstehen, dass er mit 399.000€ schlicht reichlich überbezahlt ist. Das zwangsweise eingetriebene Geld von Bürgern zu verjuxen, also ich würde es schon für die Hälfte machen. Und ich bin sicher, ich kriege das hin.  8)

M. Boettcher


***Edit "Bürger":
Andeutung entfernt. Das Forum ist auch auf seine Außenwirkung bedacht.
Danke für das Verständnis und die Berücksichtigung.


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« Letzte Änderung: 21. September 2017, 00:13 von Bürger »
Während unseres endlosen Krieges gegen Syrien habe ich keinen einzigen glaubwürdigen Beweis dafür gesehen, dass die "Gasangriffe" von der syrischen Armee ausgingen. Und ich habe es satt, dass wir Syrien jedes Mal bombardieren, wenn Al-Qaidas "Weisshelme" ein weiteres Ereignis unter falscher Flagge veranstalten. Ein mutiger Journalist sollte sich fragen, warum alle Gasopfer Zivilisten sind und niemals die Terroristen selbst. (Richard H. Black, US-Senator, Republikaner, auf Facebook)

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Re: So verteidigt der WDR-Intendant sein Gehalt von 399.000 Euro
« Antwort #5 am: 20. September 2017, 18:50 »
Wenn man sich mal das Gewäsch...

Zitat
WDR-Intendant Tom Buhrow hat sein Jahresgehalt von 399.000 Euro verteidigt. „Ich sag' immer bei sowas: Man kann das immer weiter treiben mit dem Neid“, erklärte er am Mittwoch in Köln bei einer Pressekonferenz nach der ARD-Hauptversammlung. „Man kann immer sagen „weniger, weniger, weniger“, und dann landet man am Ende bei den Milliardären, die es ehrenamtlich machen können.“ Wohin das führe, sehe man zurzeit in Amerika. [..]

...von diesem Typen vergegenwärtigt (die im aktuellen Zs.hang vollkommen bestusste Bezugnahme auf die USA mal von vornherein beiseite gelassen), kann man sich fast fragen, ob der wohl schon ahnt, dass es mit der großen Sause u. U. bald ein Ende haben könnte?

Jeder mit ein bisschen Verstand im Kopf würde sich sonst doch wohl um Argumente, und damit um so etwas wie Akzeptanz bemühen, statt hier pampig ausgerechnet i. S. "Neid" auf die K.... zu hauen. Billiger (und dümmer) geht es doch wohl nicht. Aber was soll's - jeder wie er kann :->>.


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"Es ist dem Untertanen untersagt, das Maß seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen."

Vielleicht gilt der folgende altbekannte Satz auch schon lange für unsere Gerichtsbarkeit: "Wir können sie nicht zwingen, die Wahrheit zu sagen - aber wir können sie zwingen, immer dreister zu lügen."

Offline ViSa

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Re: So verteidigt der WDR-Intendant sein Gehalt von 399.000 Euro
« Antwort #6 am: 20. September 2017, 19:09 »
Thomas (Tom) Buhrow ist einfach nur ein ***, wie es sie in vergleichbarer Position leider viel zu viele gibt. Er will einfach nicht verstehen, dass er mit 399.000€ schlicht reichlich überbezahlt ist. Das zwangsweise eingetriebene Geld von Bürgern zu verjuxen, also ich würde es schon für die Hälfte machen. Und ich bin sicher, ich kriege das hin.  8)

Naja ... im Vergleich zu beispielsweise Dieter Zetsche mit über 7 Millionen ist er schon ein armes Schwein  ;)
Der kleine aber feine Unterschied: Ich werde nicht gezwungen einen Mercedes zu kaufen.


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« Letzte Änderung: 21. September 2017, 00:14 von Bürger »

Offline drboe

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Re: So verteidigt der WDR-Intendant sein Gehalt von 399.000 Euro
« Antwort #7 am: 20. September 2017, 22:15 »
399.000 € oder 7.000.0000 €, das ist doch egal. Die Menge an Schokolade, die man dafür jeweils kaufen kann, ist sicher gesundheitsschädlich. Ich weiß, wovon ich rede. :) Solange ich sicher bin, dass ich mir das nächste Bier leisten kann, geht es mir gut genug. Man kann ja bekanntlich nichts mitnehmen am Ende des Lebens. Ist doch nur Geld. Was also soll man mit all dem Plunder, den man im Kaufrausch dafür erwerben könnte? Am Ende braucht es trotz allem lediglich 6 Bretter.

M. Boettcher

PS: ich würde mir nie einen Mercedes kaufen, selbst dann nicht, wenn ich dafür 7 Mio pro Jahr bekäme.


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« Letzte Änderung: 21. September 2017, 13:44 von DumbTV »
Während unseres endlosen Krieges gegen Syrien habe ich keinen einzigen glaubwürdigen Beweis dafür gesehen, dass die "Gasangriffe" von der syrischen Armee ausgingen. Und ich habe es satt, dass wir Syrien jedes Mal bombardieren, wenn Al-Qaidas "Weisshelme" ein weiteres Ereignis unter falscher Flagge veranstalten. Ein mutiger Journalist sollte sich fragen, warum alle Gasopfer Zivilisten sind und niemals die Terroristen selbst. (Richard H. Black, US-Senator, Republikaner, auf Facebook)

Offline ohmanoman

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Re: So verteidigt der WDR-Intendant sein Gehalt von 399.000 Euro
« Antwort #8 am: 20. September 2017, 22:41 »
399.000 € oder 7.000.0000 €, das ist doch egal.

Bei einem Jahresgehalt von brutto 45.000,00 € können von 399.000,00 €, 8,86 Verdiener ne Familie unterhalten und gut von leben, bei 7000.000,00 €, 155,5 Verdiener. Und wieviel notleidende Menschen das helfen könnte.

Ich kauf mir lieber was nettes zu essen, als n Mercedes! Prost Mahlzeit!


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ARD: „Bei uns sitzen Sie in der Ersten Reihe“ //// Bei uns reihern Sie in die Ersten Sitze!     ZDF: „Mit dem Zweiten sehen Sie Besser“ //// Ein blinder Mensch nicht! Ich sag halt nix und das werde ich wohl noch sagen dürfen! GEZ = Ganoven-Erpresser- Zyniker // ARD = Anstalt-rechtsloser-Diktatur // ZDF = Zentrum der Finsternis

Offline r66

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Re: So verteidigt der WDR-Intendant sein Gehalt von 399.000 Euro
« Antwort #9 am: 20. September 2017, 22:46 »
Was ist denn die Aussage dieser Aussage? Und das ist ein Profi für Medien?

(Das mit dem "bei den Privaten wird noch vielmehr verdient" ist jetzt wohl auch dem Herrn Buhrow inzwischen zu ausgelutscht.)


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« Letzte Änderung: 21. September 2017, 00:16 von Bürger »

Offline Uwe

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Re: So verteidigt der WDR-Intendant sein Gehalt von 399.000 Euro
« Antwort #10 am: 21. September 2017, 00:42 »
Dann soll er bei den Privaten anfangen und nicht den Armen Leuten das
Geld aus der Tasche ziehen!

Was ist denn die Aussage dieser Aussage? Und das ist ein Profi für Medien?

(Das mit dem "bei den Privaten wird noch vielmehr verdient" ist jetzt wohl auch dem Herrn Buhrow inzwischen zu ausgelutscht.)


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Offline cecil

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Re: So verteidigt der WDR-Intendant sein Gehalt von 399.000 Euro
« Antwort #11 am: 21. September 2017, 01:33 »
Zitat
WDR-Intendant Tom Buhrow hat sein Jahresgehalt von 399.000 Euro verteidigt. „... Man kann das immer weiter treiben mit dem Neid“, erklärte er [..]

Interessant ist doch, dass oft, wenn soziale Gerechtigkeit angemahnt wird, der Begriff  "Neid-Debatte"  bemüht wird. Damit werden Mahnende und kritische Stimmen diskreditiert. Das hat Methode!

Übrigens, in den Medien heißt es selten, Menschen seien "arm". Nein, sie sind immer "von Armut bedroht". Das ist auch so ein Phänomen.


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« Letzte Änderung: 21. September 2017, 01:48 von cecil »
AKTION (Kommunal-)Politik - aktiv gegen den Rundfunkbeitrag!
http://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,22747.msg145375.html#msg145375
---> Rundfunkkommission+KEF anschreiben! Neues "Gebühren"konzept beeinflussen!
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,24635.msg156254.html#msg156254
---> WEIHNACHTSAKTION > Vollstreckungsstop, Brief an Intendant/-in
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,25684.msg162250.html#msg162250

Offline Kunibert

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Re: So verteidigt der WDR-Intendant sein Gehalt von 399.000 Euro
« Antwort #12 am: 21. September 2017, 08:35 »
Das ist keine Frage des Neides, es ist eine Frage des Anstandes.

Wenn ein Herr Zetsche jedes Jahr Millionen einkassiert, dann kommt das von Leuten, die einen Mercedes haben wollen und auch das Geld dazu haben. Sei es ihm gegönnt.

Ein Herr Buhrow nimmt das Geld zumindest auch von Leuten die sein Produkt nicht wollen und auch das Geld nicht dafür haben.

Das hat mit Neid nichts zu tun. Das ist schlicht unanständig.


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Offline PersonX

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Re: So verteidigt der WDR-Intendant sein Gehalt von 399.000 Euro
« Antwort #13 am: 21. September 2017, 11:14 »
Das Gehalt sollte mit anderen Gehältern bei öffentlichen Aufgaben verglichen werden.
Z.B. mit Aufgaben aus dem Bereich Bildung oder Sicherheit, es dürfte sicherlich eine ähnlich große Behörde oder Amt gefunden werden, welche staatliches Verwaltungshandeln ausübt. Bei öffentlichen Aufgaben gibt es fast immer eine Deckelung der Gehälter und eine Struktur damit die Öffentlichkeit nicht übertrieben belastet wird. Beim Rundfunk organisiert in Anstalten mit dem Recht zur Selbstverwaltung damit sie "Staatsfern" seien mangelt es an der Kopplung an eben diese Deckelung, welche es bei anderen Verwaltungen mit öffentlichen Aufträgen gibt. Was sollte die Staatsferne bewirken? Sicherlich nicht, dass die Kosten für den öffentlichen Auftrag ins Uferlose steigen, sondern doch, dass die Berichterstattung frei von staatlicher Beeinflussung bleibt. Das bedeutet jedoch nicht, das die Politik keine Vorgaben für den Verwaltungsaufbau machen könnte, aber durch die Ausgestaltung als Organisation mit ausschließlicher Selbstverwaltung hat der Staat sich etwas vergleichbares wie die Kirche geschaffen. Reinreden ist nicht mehr. Es gibt zwar eine Rechtsaufsicht aber diese hat wohl keinen Einfluss auf die Struktur und Kosten. Die Selbstverwaltung beantragt besser noch sie zeigt Bedarf an, eine KEF prüft -wie überhaupt- streicht vieleicht etwas, hat aber ebenfalls keinen Einfluss auf Struktur und die Kosten für den Verwaltungsanteil.

Es ist keine Neiddebatte, sondern eine Debatte darüber, wieviel die Verwaltung der Realisierung eines öffentlichen Auftrags kosten sollte. Der Vergleich kann somit ganz sachlich geführt werden. Der Vergleich mit dem Gehalt der Bundeskanzler ist daher auch unpassend. Der Vergleich sollte wohl mit den Gehältern anderer Verwaltungen erfolgen.
Vielleicht müssen dazu mehr öffentliche Verwaltungen betrachtet werden.
Gegenübergestellt werden können dann die Gehälter der privaten Wirtschaft, wenn diese größer sein sollten, dann steht jedem der Weg dorthin frei. Im öffentlichen Raum gibt es sicherlich ein Gebot was die Kosten angeht. Von Neid bei öffentlichen Aufträgen zu sprechen ist also kein Platz.


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Beim Benutzen von Geräten mit zu kleinem Bild werden öfters Zeichen nicht richtig eingegeben auch nicht immer sauber kontrolliert, wer also solche Zeichenfehler findet z.B. "ein" statt "eine", darf diese behalten, wenn der Inhalt des Textes nicht völlig entstellt wird.

Offline Rochus

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Re: So verteidigt der WDR-Intendant sein Gehalt von 399.000 Euro
« Antwort #14 am: 21. September 2017, 11:39 »
Zu dieser Meldung passt ein interessantes Erlebnis. Vor ein paar Tagen hatten wir uns aus unserer selbstaufgenommenen DVD-Sammlung noch aus TV-Zeiten einen Film über irgendein  Thema aus der Natur angesehen. Mit Ende des Beitrags war aber die DVD noch nicht am Ende und es lief einer dieser Politsendungen der ARD, in der die Journalisten dem damaligen OB in München auf die Bude rückten und rügten, dass sich nicht mehr im Amt befindlichen Bürgermeister gerne in städtischen Betrieben als Leiter dieser Einrichtungen die Taschen vollstopfen. Hauptargument der Journis war, dass es sich doch letztlich um öffentlichen Dienst handeln würde und die Manager dort ja kaum Verantwortung tragen würden, wie es z. B. in der Privatwirtschaft der Fall wäre. Das ganze kam irgendwie rüber wie eine Satiresendung.


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« Letzte Änderung: 27. September 2017, 00:32 von Bürger »
"Verfassungsrechtlich bedenklich ist schließlich die Reformvariante einer geräteunabhängigen Haushalts- und Betriebsstättenabgabe. Insofern ist fraglich, ob eine solche Abgabe den vom BVerfG entwickelten Anforderungen an eine Sonderabgabe genügt und eine Inanspruchnahme auch derjenigen, die kein Empfangsgerät bereithalten, vor Art. 3 I GG Bestand hätte." Dr. Hermann Eicher, SWR-Justitiar in "Neue Zeitschrift für Verwaltungsrecht 12/2009"

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