Autor Thema: Offener Brief: Erst kommt der Auftrag, dann der Beitrag  (Gelesen 13164 mal)

Offline Uwe

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Re: Offener Brief: Erst kommt der Auftrag, dann der Beitrag
« Antwort #15 am: 10. September 2017, 14:02 »
Mehr zu Tabea Rößner

Zitat
Tabea Rößner (* 7. Dezember 1966 in Sassenberg) ist eine deutsche Politikerin von Bündnis 90/Die Grünen und seit 2009 Mitglied des Bundestages. Als Landesvorstandssprecherin war sie von November 2001 bis November 2006 eine der beiden Vorsitzenden des rheinland-pfälzischen Landesverbandes. Von 1991 bis 2009 arbeitete sie als freie Redakteurin und Autorin im öffentlich-rechtlichen wie privaten Rundfunk, unter anderem bei der Kindernachrichtensendung logo!.

Tabea Rößner wurde 1966 als viertes von sechs Kindern einer Pfarrersfamilie im Münsterland geboren. Im Alter von zwölf Jahren zog sie mit ihrer Familie von Bielefeld nach Olpe ins Sauerland. Sie studierte von 1985 bis 1992 Musikwissenschaft, Kunstgeschichte und Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft zunächst an der Universität zu Köln, dann an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main und schloss mit dem Magister Artium ab. Von 1992 bis 1994 absolvierte sie das Aufbaustudium Journalistik mit dem Nebenfach Öffentliches Recht an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz.

Quelle:
https://de.wikipedia.org/wiki/Tabea_R%C3%B6%C3%9Fner


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Offline TVFranz

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Re: Offener Brief: Erst kommt der Auftrag, dann der Beitrag
« Antwort #16 am: 10. September 2017, 14:04 »
@unGEZahlt,
genau das ist mir auch aufgestoßen. In dem offenen Brief bezeichnen sich die Unterzeichner selbst als " Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft ".

Keine Ahnung wieso der Tagesspiegel aus denen Wissenschaftler macht.

Ich habe eine email an den verantwortlichen Redakteur und die beiden Chefredakteure gesendet, in der ich unter anderem auch auf diesen verzerrenden Begriff hinweise. Sollte eine Antwort kommen, werde ich sie hier veröffentlichen.


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Offline drone

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Re: Offener Brief: Erst kommt der Auftrag, dann der Beitrag
« Antwort #17 am: 10. September 2017, 15:02 »
Daß via NetzDG die Dienstleister ungewollt eine Richter-Rolle zugeschoben bekommen haben...
Demokratie 4.0.
Nach unserer ehemaligen Verfassung entschied ausschließlich ein Richter, ob eine "Rechtswidrigkeit" vorlag oder nicht.
Ein "offensichtlich rechtswidrig" war niemals ausreichend für eine "Verurteilung".
Aber es kam von einem Justizminister, der auf dem Boden ehemaligen Rechts zu stehen glaubte...

Zitat
Das NetzDG sehe ich nicht als Kontroll-Instrument.
Es war auch nur einer von mehreren verfassungswidrigen Verstößen gegen das alte GG...


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« Letzte Änderung: 10. September 2017, 15:10 von drone »

Offline ChrisLPZ

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Re: Offener Brief: Erst kommt der Auftrag, dann der Beitrag
« Antwort #18 am: 10. September 2017, 15:20 »
Danke an azdb-opfer und TVFranz für die Recherche und an FelsinderBrandung für die E-Mail an Dr. Buermeyer

Zu den bisherigen Recherchen hier einige weitere zusammengetragene Hintergrundinformationen (ohne Wertung):

Zitat
• Gabriella Angheleddu, Vorstandsvorsitzende teorema e.v.
Dokumentarfilmerin z.B. Angst vor der Schule (ARD ONE), Die erste aller Welten (Arte), Eine Gondel für Venedig (Radio Bremen), …
Vorstand von teorema e.v.: Gabriella Angheleddu,
Karl-Heinz Dellwo (Siehe Eintrag unten).
Klaus-Peter Flügel (keine weiteren Infos gefunden).


• Karl-Heinz Dellwo, Geschäftsführer, LAIKA-Verlag Hamburg
Im Vorstand des teorema ev (lt. Wikipedia ehemaliger Terrorist der Roten Armee Fraktion (RAF), Seit seiner Freilassung 1995 arbeitet er als Dokumentarfilmer, Verleger und Gastronom.

• Markus Beckedahl, Chefredakteur von Netzpolitik.org
Netzpolitik gibt in seinem Transparenzbericht an, vorwiegend durch Spenden von Lesern finanziert zu werden.Spendenzuwendungen von Institutionen werden leider nicht aufgeführt, finanzielle Zuwendungen durch den örR somit nicht auszuschliessen und durchaus möglich. Der weiter unten aufgeführte Prof. Dr. Leonhard Dobusch, Mitglied des ZDF Fernsehrats, schreibt für Netzpolitik u.a. die Artikelserie „Neues aus dem Fernsehrat“.
Im Jahresbericht 2016 von netzpolitik.org wird die nun eingetretene Uanbhängigkeit von der newthinking communications GmbH (damaliger Mitgründer Markus Beckedahl) angekündigt, unter deren Dach netzpolitik.org in den ersten zehn Jahren beheimatet war.
Aus der newthinking communications GmbH geht die re:publica & Media Convention Berlin hervor, bei der die ör-Anstalten zahlreich vertreten sind.


• Prof. Dr. Christoph Bieber, Politikwissenschaftler, Universität Duisburg-Essen
Mitglied des WDR-Rundfunkrats. Zusammen mit ZDF-Fernsehrat Leonhard Dobusch schreibt er die Artikelserie „Herr Rundfunkrat fragt Herrn Fernsehrat“ auf übermedien.de.
Auftritte in „ZDF-Wahlberichterstattung“ (Wikipedia)


• Dr. Ulf Buermeyer, LL.M. (Columbia), Jurist und Vorsitzender der Gesellschaft für Freiheitsrechte e.V. (GFF)
Richter am Landgericht Berlin und derzeit Beisitzer einer Großen Strafkammer, Autor bei netzpolitik.org

• Robert Cibis, Filmemacher und Transmedia-Architekt, Berlin
Koproduktion mit dem ZDF (Half a Chance), Pianomania (Ausstrahlung bei Arte), …

• Prof. Dr. Leonhard Dobusch, Betriebswirt und Jurist, Universität Innsbruck, Mitglied des ZDF Fernsehrats
Mitglied des ZDF Fernsehrats, schreibt für Netzpolitik u.a. die Artikelserie „Neues aus dem Fernsehrat“ bzw. „Herr Rundfunkrat fragt Herrn Fernsehrat“ auf übermedien.de

• Prof. Dr. Dieter Dörr, Professor Medienrecht, Öffentliches Recht, Völker- und Europarecht, Johannes Gutenberg Universität Mainz
Ehemaliger Justitiar beim Saarländischen Rundfunk (https://de.wikipedia.org/wiki/Dieter_D%C3%B6rr_(Jurist)),
Gutachten „Das Cloud-TV-"Gutachten" für das ZDF (https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,20477.msg132302.html#msg132302)
Teilnehmer ARD-Symposium - Im öffentlichen Interesse – Bedeutung & Zukunft des ÖRR (https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,9639.msg66853.html#msg66853)


• Dr. Volker Grassmuck, freier Mediensoziologe, Berlin
Seit 1. Mai 2012 leitet er das Projekt Grundversorgung 2.0 - Internet-TV für die neue Mediengeneration mit den Forschungsschwerpunkten Öffentlichkeit, Peer-Strukturen und Wissenstechnologien im Centre for Digital Cultures der Leuphana Universität Lüneburg (Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Volker\_Grassmuck

• Markus Heidmeier, Medienentwickler, Gründer KOOPERATIVE BERLIN
Zu den Formaten, die er in den letzten Jahren kreiert oder co-entwickelt hat, zählen u.a. „Auf Klo für das Content-Netzwerk Funk von ARD und ZDF, [..] NETZ.REPORTER auf DRadio Wissen, die wöchentliche Sendung Breitband auf Deutschlandradio Kultur

• Dr. Christian Herzog, Erasmus University Rotterdam
Co-Autor des Buches Transparency and Funding of Public Service Media, weitere Autoren des Buches mit Beziehung zu den örR-Anstalten: Karola Wille, Willi Steul, Siegfried Schneider, Tabea Rößner,…

• Hubert Weiger, Vorsitzender Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND)
Mitglied im Rundfunkrat des Bayerischen Rundfunks  (Quelle wikipedia)

• Frank Werneke, Stellvertretender Vorsitzender ver.di
Mitglied im ZDF Fernsehrat (Quelle wikipedia)


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« Letzte Änderung: 10. September 2017, 16:17 von ChrisLPZ »

Offline drone

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Re: Offener Brief: Erst kommt der Auftrag, dann der Beitrag
« Antwort #19 am: 10. September 2017, 15:29 »
Klaus-Peter Flügel (keine weiteren Infos gefunden)
Könnte es ich dabei um diesen Herrn handeln?
http://www.fhp-komm.de/


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« Letzte Änderung: 11. September 2017, 14:20 von Bürger »

Offline drone

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Re: Offener Brief: Erst kommt der Auftrag, dann der Beitrag
« Antwort #20 am: 10. September 2017, 17:03 »
Im Übrigen ließen sich die 10 Thesen auch auf netzpolitik.org, wo sie unter:

Neues aus dem Fernsehrat (15): Zehn Thesen zur Zukunft der öffentlich-rechtlichen Medien
https://netzpolitik.org/2017/neues-aus-dem-fernsehrat-15-zehn-thesen-zur-zukunft-der-oeffentlich-rechtlichen-medien/

veröffentlicht wurden, mit Beiträgen versehen (bitte möglichst sachlich).
Dort wären u.a. Markus Beckedahl und Leonhard Dobusch in der Lage, direkt zu antworten.

Kommentare gibt's am Ende des Beitrages (ganz nach unten).
Benutzername kann frei gewählt werden, die Email kann "Fake" sein (wird nicht überprüft), sollte aber der Struktur üblicher Addies entsprechen (also i.e. auch keine Umlaute enthalten).


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Offline Peli

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Re: Offener Brief: Erst kommt der Auftrag, dann der Beitrag
« Antwort #21 am: 10. September 2017, 17:42 »
Dieser Aufruf kommt nicht von ungefähr und vor allem gerade jetzt. Es stehen die Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichtes an.

Sinn und Zweck dieses "offenen Briefes" ist es, Meinung zu machen und zu bilden. Die Adressaten sind eindeutig die Richter des Bundesverfassungsgerichtes und die Partien als Ganzes, die wiederum auf Ihre Kollegen im Richteramt zugehen sollen.

Da scheint wohl schon etwas aus den juristischen Fachkreisen "durchgesickert" zu sein, sonst würde man seitens der Initatoren nicht so einen Aufwand betreiben.

Herzliche Grüße

Peli


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« Letzte Änderung: 10. September 2017, 18:23 von DumbTV »

Offline ChrisLPZ

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Re: Offener Brief: Erst kommt der Auftrag, dann der Beitrag
« Antwort #22 am: 10. September 2017, 19:02 »
Weitere Pressemeldungen zum Thema:

Netzpolitik.org, 10.09.2017 (Danke an User "drone" für den oben stehenden Hinweis)
Neues aus dem Fernsehrat (15): Zehn Thesen zur Zukunft der öffentlich-rechtlichen Medien
https://netzpolitik.org/2017/neues-aus-dem-fernsehrat-15-zehn-thesen-zur-zukunft-der-oeffentlich-rechtlichen-medien/

DWDL, 10.09.2017
"Öffentlich-rechtlicher Rundfunk ist systemrelevant" - Zukunft von ARD & ZDF: Wissenschaftler mit 10 Thesen
https://www.dwdl.de/nachrichten/63301/zukunft_von_ard__zdf_wissenschaftler_mit_10_thesen/

Turi2, 10.09.2017
Wissenschaftler fordern einen starken öffentlich-rechtlichen Rundfunk
http://www.turi2.de/aktuell/wissenschaftler-fordern-einen-starken-oeffentlich-rechtlichen-rundfunk/


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Offline Uwe

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Re: Offener Brief: Erst kommt der Auftrag, dann der Beitrag
« Antwort #23 am: 10. September 2017, 19:15 »
Die sollten sich besser mal das Gutachten dieser Wissenschaftler anschauen!

Zitat
Gutachten des Wissenschaftlichen Beirats beim
Bundesministerium der Finanzen
"Öffentlich-rechtliche Medien – Aufgabe und Finanzierung"
Oktober 2014
http://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Downloads/Broschueren_Bestellservice/2014-12-15-gutachten-medien.html

PDF-Download
http://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Downloads/Broschueren_Bestellservice/2014-12-15-gutachten-medien.pdf?__blob=publicationFile&v=4

Quelle:
Gutachten zum Rundfunkbeitrag/ Rundfunkbeitragsstaatsvertrag [gesammelte Werke]

https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,5817.msg83974.html#msg83974


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« Letzte Änderung: 10. September 2017, 21:59 von DumbTV »

Offline azdb-opfer

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Re: Offener Brief: Erst kommt der Auftrag, dann der Beitrag
« Antwort #24 am: 10. September 2017, 21:04 »
Eine weitere Verflechtung:

Dietmar Muscheid ist auch Mitglied im SWR-Verwaltungsrat
Quelle: https://www.swr.de/unternehmen/gremien/muscheid-dietmar-deutscher-gewerkschaftsbund-rp/-/id=12338976/did=8343532/nid=12338976/1vlaolh/index.html



Ergänzung:

Daniel Seitz (mediale pfade - Agentur für Medienbildung)
Zitat
Seit 2013: Mitglied im „Deutschen Kulturrat“, Fachausschuss Medien, stv. Beiratsmitglied “Stiftung Digitale Spielekultur”
Quelle: http://www.medialepfade.de/ueberuns/team/daniel-seitz/

weiter zum "Deutschen Kulturrat, Fachausschuss Medien":
Zitat
Der Fachausschuss Medien bearbeitet Fragen der europäischen und nationalen Medienpolitik. Einen weiteren Schwerpunkt stellt der öffentlich-rechtliche Rundfunk dar.
Quelle: https://www.kulturrat.de/ueber-uns/fachausschuesse/

Ein prominentes Mitglied hat der Fachausschuss Medien:
Zitat
Stadelmaier, Martin (ehemals verantwortlich für Medienpolitik in der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz, dem federführenden Land für medienpolitische Fragen)
Quelle: s.o.

Ist der Herr Stadelmeier der wahre Drahtzieher dieser Kampagne?


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« Letzte Änderung: 11. September 2017, 14:22 von Bürger »

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Re: Offener Brief: Erst kommt der Auftrag, dann der Beitrag
« Antwort #25 am: 10. September 2017, 21:26 »
Im Kampfsport Wing Tsun wird versucht, die Kraft des Gegners durch geschickte Bewegsabläufe auf ihn zurückprallen zu lassen.
Dieser "offene"Brief schreit regelrecht nach einer entsprechenden Reaktion.
Soll doch das Briefchen den Verantwortlichen bleischwer auf die Füße fallen >:D
Das unbarmherzige Riesenmonster ÖRR steht in zunehmender Kritik, und zieht nun die letzten, gezinkten Karten dieses Trauerspiels.
Manipulatives Staatsfernsehen  - Nein Danke!  Nicht mit meinem Geld! Und schon garnicht gezwungenermaßen!

Knax hat hier schon das Wort Gegenöffentlichkeit fallen lassen. Hat keiner eine Idee, wie dieses süße "offene" Briefchen zum tödlichen Bumerang werden könnte?  ;)

Mein Mitleid mit diesem manipulativen Giermonster hält sich in Grenzen.  (#)


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« Letzte Änderung: 10. September 2017, 21:55 von TVFranz »
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Re: Offener Brief: Erst kommt der Auftrag, dann der Beitrag
« Antwort #26 am: 10. September 2017, 22:29 »
Eine weitere Verflechtung:
Dietmar Muscheid ist auch Mitglied im SWR-Verwaltungsrat
Super, danke! Ist jetzt in der Liste im Ausgangsposting eingetragen.

Zitat
Ist der Herr Stadelmeier der wahre Drahtzieher dieser Kampagne?

In der Pressemeldung von Turi2 ist nachzulesen
Zitat
Die Initiative geht auf den Berliner Wissenschaftler Volker Grassmuck und die Grüne Medienpolitikerin Tabea Rößner (beide im Foto) zurück.
http://www.turi2.de/aktuell/wissenschaftler-fordern-einen-starken-oeffentlich-rechtlichen-rundfunk/


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Re: Offener Brief: Erst kommt der Auftrag, dann der Beitrag
« Antwort #27 am: 11. September 2017, 00:34 »
Ich habe noch etwas zu Prof. Dr. Dieter Dörr gefunden:

Er hat offensichtlich damals die Landesregierung im Verfahren vor dem Verfassungsgerichtshof Rheinland-Pfalz (Az.: VGH B 35/12) vertreten.

Zitat
Für die Gegenseite sagte der Mainzer Medienrechtler Dieter Dörr als Vertreter der rheinland-pfälzischen Landesregierung, das Urteil habe den Rundfunkbeitragsstaatsvertrag eindrücklich bestätigt. Es seien keinerlei Verfassungswidrigkeiten festgestellt worden.
Quelle: http://www.focus.de/regional/koblenz/prozesse-koblenzer-verfassungsrichter-rundfunkbeitrag-rechtmaessig_id_3839266.html


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Offline Peli

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Re: Offener Brief: Erst kommt der Auftrag, dann der Beitrag
« Antwort #28 am: 11. September 2017, 00:56 »
Es quaken jetzt die Frösche, deren Teich wir trockenlegen wollen. Ich gehe jede Wette ein, dass alle, aber auch wirklich ALLE in diesem "offenen Brief" in Bezug auf den ÖRR handfeste finanzielle oder machtpolitische Interessen haben, die sie nun in Gefahr sehen.

Liebe Grüße

Peli


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« Letzte Änderung: 11. September 2017, 14:23 von Bürger »

Offline unGEZahlt

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Re: Offener Brief: Erst kommt der Auftrag, dann der Beitrag
« Antwort #29 am: 11. September 2017, 01:38 »
In der Pressemeldung von Turi2 ist nachzulesen
Zitat
Die Initiative geht auf den Berliner Wissenschaftler Volker Grassmuck ...zurück.
http://www.turi2.de/aktuell/wissenschaftler-fordern-einen-starken-oeffentlich-rechtlichen-rundfunk/

Da steckt selbstverständlich ebenfalls ein finanzieller Grund dahinter:
Dieser Volker Grassmuck profitiert durch das Projekt "Grundversorgung 2.0".
( https://netzpolitik.org/2015/das-jugendangebot-ist-das-nadeloehr-fuer-den-fortbestand-von-ard-und-zdf/ )
Zitat
.....Volker Grassmuck ist wissenschaftlicher Leiter des Forschungsprojekts „Grundversorgung 2.0“ ......

Der hat den staatlichen Auftrag bekommen ARDZDFDR zu unterstützen.
( http://digitale-grundversorgung.de/ueber-uns/ )
Zitat
Grundversorgung 2.0 ist ein ...... Großprojekt finanziert vom ..... Land Niedersachsen.

---------------

Und einer der anderen "Wissenschaftler" ist ja bekanntlich
...Karl-Heinz Dellwo, ehemaliger Terrorist der RAF...

Der 2 lebenslängliche Haftstrafen bekommen hat
( http://www.raf-terroristen.de/dellwo-karlheinz.shtml ).

***

Markus


***Edit "Bürger":
Unpassende Passage/ Vergleiche entfernt.
Bitte immer auf die Wortwahl achten. Das Forum ist auch auf seine Außenwirkung bedacht.
Danke für das Verständnis und die konsequente Berücksichtigung.


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« Letzte Änderung: 11. September 2017, 14:26 von Bürger »
Lebenslänglich für NICHTS? -> Nein Danke, ö.-r. R.!
Ist der Rundfunkbeitrag nun die Strafe für das Bedürfnis, ein Dach über den Kopf haben zu wollen?
Zwangsbeitragszahlung = Korruptionsunterstützung. Das zahle ich NICHT, schon allein aus Gewissensgründen.

Ulrich Wilhelm (sinngemäß auf der BVerfG-Toilette) : "Wenn sie ARDZDFundDR nicht bezahlen können, sollen sie doch ihre Handys verkaufen!“

( Quelle: https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,28135.msg177046.html#msg177046 )

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