Autor Thema: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll  (Gelesen 29734 mal)

Offline Philosoph

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #390 am: 23. April 2019, 21:53 »
Jetzt aber steht der Vorwurf der Demokratiefeindschaft immer im Raum, wenn man den örR kritisiert. Das moralische Framing durch ARDZDFGEZ hat bereits perfekt geklappt. So ähnlich perfekt, wie Rauchen in geschlossenen Räumen jetzt sehr verpönt ist, obwohl das vor fünfzehn Jahren maximal nur lästig war.

Leute, der Kaiser ist aber nackt!
Ich habe verstärkt den Eindruck, daß das nicht nur bei Kritik am örR verstärkt zelebriert wird, sondern auch zunehmend bei jeglicher Kritik an Zwängen und Gesetzesänderungen / -vorhaben seitens unserer Politik.

Man hat in dieser "Demokratie" völlig vergessen, daß die Entscheidungen vom Volk zu kommen haben und nicht von einer "Regierung". Man hat völlig vergessen, daß das Grundgesetz in vollem Bewußtsein der totalitären Terrorherrschaft eingeführt wurde und Vorrang vor allen anderen Gesetzen (und politischen Animositäten) haben muß.
Es wird langsam zum Alltagsgeschäft, Gesetze einzuführen, die gegen das GG oder die Menschenrechtskonvention verstoßen.

Wer das kritisiert, wird als Populist oder demokratiefeindlich bezeichnet. Wer einfach nur in Ruhe ein selbstbestimmtes Leben führen möchte, wird als gefährlich gebrandmarkt (siehe die nicht mit Fakten untermauerte Behauptung, Impfgegner würden Personen mit bestehendem Impfschutz schädigen).
Und das Volk ist von all diesem Wahnsinn und der hirnerweichenden Dauerbombadierung mit Propaganda und Frames inzwischen so überlastet, daß es gar keinen Mut mehr hat, den Wahnsinn nicht mehr wahrnehmen will.

Die zunehmend schärfer werdende Kritik am örR scheint mir ihren Grund nicht nur in (teilweise) schlechter bzw. gezielt manipulativer Berichterstattung zu liegen (wobei da nicht nur die örR beschuldigt werden müssen, sondern auch die Printmedien), sondern vielmehr darin, daß man Quatsch früher einfach nicht finanzieren mußte. Heute müssen auch diejenigen zahlen, die sich ganz bewußt gegen diese Medien entschieden haben. Da geht es ums Prinzip.


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Bayern

Widerspruchsverfahren: §§ 69-73 VwGO (Bundesrecht)

BVerfG zu Sonderbeiträgen: "Weinabgabe" - B. v. 4.2.1958 (2 BvL 31, 33/56); "Berufsausbildungsabgabe" - BVerfGE 55,274, U. v. 10.12.1980; "Kohlepfennig" - BVerfGE 91, 186, B. v. 11.10.1994; "Straßenbaubeiträge" - B. v. 25.6.2014, 1 BvR 668/10.

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Offline cecil

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #391 am: 23. April 2019, 22:38 »
Früher konnte man auf "Dudelfunk" und "Flimmerkiste" schimpfen mit ihrer verderblichen Wirkung auf Kinder und Erwachsene, ohne als Demokratiefeind(!) gebrandmarkt zu werden. Auf diese steile Verbindung Rundfunkkritik-Demokratiefeind wäre man selbst noch in den Nuller Jahren nicht im entferntesten gekommen.

Dass eine kritische Bewegung entstand, dürfte auch mit der Verbreitung der "sozialen Medien" zu tun haben. Facebook/twitter & Co. erlauben eine viel weitere und schnellere Verbreitung von Meinungen. Zwar gab es Internet anfang des neuen Jahrtausends, jene jedoch noch nicht.

Es ist sicherlich ein leichtes, Kritik an Rundfunkinhalten und vor allem auch am Rundfunkbeitrag abzuwehren, indem man alle Kritik der politisch extremen Ecke zuschreibt. Der Rundfunkbeitrag ist schließlich sakrosankt. Das Framing zielt auf alle ab.

Andererseits gibt es auch auf seiten der Rundfunkbeitragsgegner/innen unterschiedliche Meinungen, die reichen im Extrem von Abschaffung des örR über Gesundschrumpfung zu Verschlüsselung der Inhalte etc. Mag sein, dass bei mancher Vorstellung über zukünftige Gestaltung der Rundfunklandschaft auch politische Einstellungen und Interessen eine Rolle spielen. 


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Offline marga

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #392 am: 25. April 2019, 09:41 »
Die Verwirklichung des "Framig-Manual der ARD" findet nun  einen seiner "Höhepunkte"  in der Symbolik des "Nachrichtensprechers des ZDF", die da  lautet wie folgt:

Zitat von: Bürger am Heute um 00:04
Zitat
(...)
Die Moderatoren drückten dafür ihre Unterarme gegeneinander:
Diese Geste steht in den Filmen für Blutsbrüderschaft und ewige Verbundenheit.
[...]

Weiterlesen bitte hier:
Claus Kleber: Rührender "Winnetou"-Abschied für Martin Böttcher
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,30832.msg192423.html#msg192423

PS:
Klaus Kleber ist kein "Moderator".
Er ist  ein "Nachrichtensprecher", der  Nachrichten und Wahrheiten verbreiten soll!  ;)

Anscheinend bleibt dem  "Betrachter keine Wahl", oder?

Zitat
(...)
Der einzelne Nutzer muss die Verarbeitung und die massenmediale Bewertung übernehmen, die herkömmlich durch den Filter professioneller Selektionen und durch verantwortliches journalistisches Handeln erfolgt.
(...)
:o   Hervorhebung nicht im Original!

L e i t s ä t z e zum Urteil des Ersten Senats vom 18. Juli 2018
Quelle: https://www.bverfg.de/e/rs20180718_1bvr167516.html


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« Letzte Änderung: 25. April 2019, 11:58 von Bürger »
Jetzt das Kinderlied: Drah`di net um, oh, oh, oh schau, schau, der ÖR geht um, oh, oh, oh er wird di anschau`n und du weißt warum, die Lebenslust bringt di um, alles klar Herr Justiziar? In Memory einer fiktiven Person: Urteil AZ: 6 K 2043/15 (http://www.rechtsprechung.saarland.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=sl&nr=5671&Blank=1) , Urteil AZ: 6 K 2061/15 VG des Saarlandes (https://filehorst.de/d/cnqsyhgb) , https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,21488.msg137858.html#msg137858

Offline cook

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #393 am: 30. April 2019, 22:14 »
Nicht nur hatte der Skandal um die Propaganda-Fibel der Wehling keinerlei Konsequenzen für die handelnden Personen.

Vielmehr bekommt die Fake-Institut-Framerin offenbar noch weitere Auftritte im ÖRR zugeschustert:
Die öffentlich-rechtlichen und die Wehling
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,30925.0.html
Zitat
Zwei Jahrestage, ein Demokratievergleich: 70 Jahre Grundgesetz und 100 Jahre Weimarer Verfassung geben Anlass zur Debatte, ob sich angesichts aktueller Entwicklungen die Frage nach einem Rückfall in "Weimarer Verhältnisse" stellt (...)
Renommierte Fachleute für Geschichte, Politik- und Sprachwissenschaft wie Heinrich August Winkler, Frank Bösch, Ursula Büttner, Elisabeth Wehling, Hedwig Richter, Andreas Rödder, Manfred Görtemaker oder Andreas Wirsching nehmen Stellung.

Man versucht gar nicht mehr, den Anschein zu erwecken, die dummen Fernsehzuschauer würden nicht nach Strich und Faden verarscht.

Wer zahlt für sowas?


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« Letzte Änderung: 01. Mai 2019, 19:51 von Bürger »