Autor Thema: J.Paul (AfD): Fragwürdige Veränderung eines Tondokuments des „Deutschlandradio“  (Gelesen 1842 mal)

Offline ChrisLPZ

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Mittelrhein-Tagblatt, 04.07.2018

AfD-Fraktion fordert Aufklärung von Landesregierung und Deutschlandradio!
Fragwürdige Veränderung eines Tondokuments des „Deutschlandradio“ – wie eng sind Öffentliche-Rechtliche und Altparteienpolitik verknüpft?


Zitat
In einem Tondokument des „Deutschlandradio“ (Dradio), das auf dem „Kölner Forum Journalismuskritik“ (22. Juni 2018) aufgezeichnet und nach offenkundiger Live-Sendung auf die Internetseite gestellt wurde, äußerte Staatssekretärin Heike Raab, dass das Bundesverfassungsgericht (BVG) sein Urteil in der Auseinandersetzung um den Rundfunkbeitrag am 18. Juli verkünden werde. Der Kontext der Äußerung von Staatssekretärin Raab kann durch den Hörer zudem so verstanden werden, dass ihr zu diesem Zeitpunkt auch der Inhalt des Urteils bekannt war. Zu diesem Zeitpunkt hatte der zuständige Senat des BVG allerdings noch keinen Termin bekannt gegeben. Erst am 29. Juni bestätigte das BVG in einer Pressemitteilung, dass die Urteilsverkündung tatsächlich am 18. Juli stattfinden werde. […]

Weiterlesen auf:
http://www.mittelrhein-tageblatt.de/mainz-joachim-paul-afd-fragwuerdige-veraenderung-eines-tondokuments-des-deutschlandradio-wie-eng-sind-oeffentliche-rechtliche-und-altparteienpolitik-verknuepft-42402

Siehe auch:
mk/ Heike Raab > "BVerfG verkündet Urteil zum Rundfunkbeitrag am 18.07.2018"
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,27921.msg175591.html#msg175591
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,27921.msg175715.html#msg175715
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,27921.msg175828.html#msg175828


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« Letzte Änderung: 04. Juli 2018, 19:40 von Bürger »

Offline Kurt

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 8) >:D


Zitat
Die AfD-Fraktion hat durch entsprechende Anfragen Landesregierung und „Deutschlandradio“ zur Aufklärung angehalten.

Sowas aber auch: da wird man auch noch im Landtag Rheinland-Pfalz die Hosen - oder den Rock? - herunterlassen müssen  ;) ;D

Gruß
Kurt


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"Deutschland, unendlich viele (ok: 16) Bundesländer. Wir schreiben das Jahr 2018. Dies sind die Abenteuer abertausender ÖRR-Nichtnutzer, die sich seit nunmehr 5 Jahren nach Beitragseinführung immer noch gezwungen sehen Gesetzestexte, Urteile usw. zu durchforsten, zu klagen, um die Verfassungswidrigkeit u. die Beitragsungerechtigkeit zu beweisen. Viele Lichtjahre von jeglichem gesunden Menschenverstand entfernt müssen sie sich Urteilen unterwerfen an die nie zuvor je ein Mensch geglaubt hätte."

Tereza

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Leider fragt die "falsche" Partei:
Zitat
Wer hat die Veränderung des Tondokuments eines Mediums, das durch die Allgemeinheit – durch Zwangsbeiträge – finanziert wird, veranlasst?
Zitat
Dieses Handeln beschädigt den Ruf öffentlich-rechtlicher Medien.
Ist der Ruf erst ruiniert ...


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Offline Dauercamper

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nein

die falschen Parteien fragen gar nicht
Die falschen Parteien wollen den Zwangsfunk
Warum falsche Parteien wählen, wenn man das richtige will ?
 8)


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six2seven

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Leider fragt die "falsche" Partei

Hallo,
…gutes Beispiel für die perfekte Arbeit von Staatsfunk / TV.


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« Letzte Änderung: 05. Juli 2018, 12:04 von DumbTV »

Online seppl

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Im Forum hier geht es nicht um richtige oder falsche Parteien! Es geht speziell in diesem Thread um eine gute Frage zur Sache.

Wer die beiden Tondokumente nebeneinanderlegt, stellt fest, dass wirklich der eine Satz aus der Ursprungsaufnahme herausgeschnitten wurde. Es ist unglaublich dämlich vom Deutschlandradio, sowas zu machen.

Das trifft das Innerste der journalistischen Glaubwürdigkeit: In einer zusammenhängenden Aufzeichnung genau eine "unbequeme" Sache rauszuschneiden!
UND: Unbequem für wen? Eigentlich nur für Staatssekretärin Raab, nicht für das "staatsferne" Deutschlandradio, das eben diese kritische Frage selber hätte stellen können.


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„Eine ewige Erfahrung lehrt jedoch, daß jeder Mensch, der Macht hat, dazu getrieben wird, sie zu mißbrauchen. Er geht immer weiter, bis er an Grenzen stößt.
Wer hätte das gedacht: Sogar die Tugend hat Grenzen nötig. Damit die Macht nicht mißbraucht werden kann, ist es nötig, durch die Anordnung der Dinge zu bewirken, daß die Macht die Macht bremse.“ (Montesquieu)

Offline Dauercamper

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Wer die beiden Tondokumente nebeneinanderlegt, stellt fest, dass wirklich der eine Satz aus der Ursprungsaufnahme herausgeschnitten wurde. Es ist unglaublich dämlich vom Deutschlandradio, sowas zu machen.

So etwas nennt man Zensur. Was die SPD betreibt ist die Beeinflussung von Presse und Medien. Wer immer noch meint, die SPD(+Grüne+Linke) wählen zu müssen, akzeptiert das wohl  ::)
Soll ich Zensur akzeptieren, nur weil sie von Rot-Rot-Grün betrieben wird?


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« Letzte Änderung: 05. Juli 2018, 15:14 von DumbTV »

Offline beat

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Ich möchte zur Manipulation des Tondokuments durch den Deutschlandfunk, die für sich spricht, folgend den Beginn des Romans "Das Buch vom Lachen und Vergessen" von Milan Kundera zitieren:
Zitat
Im Februar 1948 trat der kommunistische Führer Klement Gottwald auf den Balkon eines Prager Barockpalais, um zu den Hunderttausenden von Bürgern zu sprechen, die den Altstädter Ring füllten. Es war ein historischer Augenblick in der Geschichte Böhmens. Einer jener schicksalhaften Augenblicke, wie sie nur ein- bis zweimal in einem Jahrtausend auftreten.

Gottwald war von seinen Genossen umgeben, und direkt neben ihm stand Clementis. Es schneite, es war kalt, und Gottwalds Kopf war unbedeckt. Der fürsorgliche Clementis nahm seine Pelzmütze ab und setzte sie auf Gottwalds Kopf.

Die Propagandaabteilung veröffentlichte das Foto, auf dem Gottwald mit der Lammefellmütze auf dem Kopf und den Genossen an seiner Seite vom Balkon zum Volk spricht, in Hunderttausenden Exemplaren. Auf dem Balkon hat die Geschichte des kommunistischen Böhmen begonnen. Jedes Kind kannte dieses Foto: von Plakaten, aus Schulbüchern und Museen.

Vier Jahre später wurde Clementis des Verrats angeklagt und gehenkt. Die Propagandaabteilung radierte ihn unverzüglich aus dieser Geschichte, und natürlich auch von allen Fotografien. Seither steht Gottwald allein auf dem Balkon. Dort, wo einmal Clementis war, sieht man nur noch die leere Mauer des Palais. Von Clementis ist nur die Mütze auf Gottwalds Kopf geblieben.

Warum erinnert mich das Vorgehen des Deutschlandfunks irgendwie an die obige Geschichte und das beschriebene Vorgehen der Propagandaabteilung?


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« Letzte Änderung: 06. Juli 2018, 11:37 von DumbTV »
Work in Progress:
2 Klagen am Verwaltungsgericht Berlin
1 abgewehrte Vollstreckung

Frage nicht, was dein Land für dich tun kann – frage, was du für dein Land tun kannst.

Offline ope23

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Wenn lt. der Mail/ Antwort der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz unter
mk/ Heike Raab > "BVerfG verkündet Urteil zum Rundfunkbeitrag am 18.07.2018"
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,27921.msg176135.html#msg176135
eigentlich alles in Ordnung war, warum hat man aus einem Tondokument eigens einen Satz herausgeschnitten?

Es ist nicht unanständig, die Verfahrensbeteiligten noch vor der Pressemitteilung zu informieren. Kann ja sein, dass sie zum vorgeschlagenen Termin nicht kommen können und sich neu mit dem Gericht abstimmen müssten.

Übel wäre es allerdings, wenn Koblenzer & Co. ihren Termin nicht vorab erfahren hätten - sondern womöglich erst durch Frau Raab oder diesem Forum hier oder gar erst durch die Pressemitteilung.
Ich denke, dann würden Koblenzer&Co. vielleicht beim Urteilstermin etwas "sagen" wollen.

Wenn der Gesetzgeber die "Rundfunkseite" offiziell informiert wurde, hat Frau Raab sich halt ein bissel verplappert.  Frau Raab hätte sich einfach kurz dazu erklären können, vor lauter Aufregung nicht dicht gehalten zu haben, und gut wäre es gewesen.

Wesentlich bedenklicher ist es, wenn ein öffentlich-rechtliches Medium wie das Deutschlandradio anfängt, Tondokumente zu manipulieren. Diese Zensur - enorm historisch vorbelastet - ist völlig unangemessen.

Naja, da wird halt ein Deutschlandradiokopf rollen, und dann wird es gut für die Intendancers gewesen sein, die bekanntlich über dem Grundgesetz stehen und bei denen Zensur folglich stattfinden kann.

Sehr bekannt ist übrigens auch der wegretuschierte Trotzki aus dem Karnevalswagen von Lenin.


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« Letzte Änderung: 06. Juli 2018, 18:40 von Bürger »

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  • So hatten sie es sich auch diesmal wieder gedacht.
Vielleicht, lieber @ ope23, ist alles ganz erschreckend einfach...

Wenn lt. der Kanzleimail eigentlich alles in Ordnung war, warum hat man aus einem Tondokument eigens einen Satz herausgeschnitten?
...
Wesentlich bedenklicher ist es, wenn ein öffentlich-rechtliches Medium wie das Deutschlandradio anfängt, Tondokumente zu manipulieren. Diese Zensur, enorm historisch vorbelastet,  ist völlig unangemessen.
...
Naja, da wird halt ein Deutschlandradiokopf rollen, und dann wird es gut für die Intendancers gewesen sein, die bekanntlich über dem Grundgesetz stehen und bei denen Zensur folglich stattfinden kann.

...und die Frage beantwortet sich - unter Zuhilfenahme des lt. Satzes - von allein. "Wir machen das, weil wir es können". Denn dass die Herrschaften vom ÖRR ganz offensichtlich schlicht machen können was sie wollen (so lange es das ist, was gewisse "Elite"-Faktionen dieses Staats wollen, natürlich) ist doch spätestens seit 2013 und der "Berichterstattung" über die damaligen akuten (welt-) politischen Konflikte sonnenklar.

Wenn man seither - angesichts der unbeschreiblichen Leichtigkeit und Nonchalance, mit der die Damen und Herren der Rundfunkräte auch die kompetentesten und fundiertesten Programmbeschwerden vom Tisch zu wischen verstanden und verstehen - eines weiß, dann, dass die Damen und Herren Intendanten und Intendösen bzw. die "Anstalts"-Leitungen insgesamt und jew. Rundfunk- bzw. Fernsehrat zusammenhalten wie Pech und Schwefel. Wenn obiges also überhaupt eine Konsequenz haben sollte, dann vllt. irgendeine hingeblubberte Sprechblase als Pseudo-Begründung - aber ernsthafte Konsequenzen wie die Metapher vom rollenden Kopf etwa zieht so etwas innerhalb des bestehenden Rahmens garantiert nicht nach sich, außer vielleicht der Beförderung des auf unterer Ebene Verantwortlichen.


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« Letzte Änderung: 06. Juli 2018, 18:40 von Bürger »
"Es ist dem Untertanen untersagt, das Maß seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen."

Vielleicht gilt der folgende altbekannte Satz auch schon lange für unsere Gerichtsbarkeit: "Wir können sie nicht zwingen, die Wahrheit zu sagen - aber wir können sie zwingen, immer dreister zu lügen."

Offline 20MillionenEuroTäglich

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Es geht nicht darum, wer wann was erfahren hat, sondern um die nachträgliche Manipulation eines Interviews durch den örr.


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« Letzte Änderung: 06. Juli 2018, 18:38 von Bürger »
21 Millionen BS Mahnmaßnahmen (s. Jahresbericht 2016 GEZ/Beitrags"service" S. 25)+Millionen zähneknirschend zahlende ARD/ZDF&Co Nichtnutzer nicht berücksichtigt. Immer mehr wehren sich, u.a. gegen zwangsfinanzierte, unverschämte örRenten: z.B. 22952 (!) Euro Pension (monatlich, nicht jährlich) für T*m B*hrow/WDR u. weigern sich, so etwas in lebenslänglichen Zwangsraten à 17,50 (=ca. 13000 EUR!) mitzufinanzieren. Zahlst Du noch oder verteidigst Du schon Deine Grundrechte?

Offline HÖRby

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  • gargamel
Eine Anfrage zum Vortrag von St.-Sekr.-in Raab im Forum Journalismuskritik vom 22.06.'18 ist in anderem Thread gestartet:

mk/ Heike Raab > "BVerfG verkündet Urteil zum Rundfunkbeitrag am 18.07.2018"
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,27921.msg175826.html#msg175826


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« Letzte Änderung: 06. Juli 2018, 18:36 von Bürger »

denyit

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mk/ Heike Raab > "BVerfG verkündet Urteil zum Rundfunkbeitrag am 18.07.2018"
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,27921.msg176198.html#msg176198
Prof. Dr. Koblenzer und RA Bölck haben am 20.06. durch das BVerFG von der Absicht der Urteilsverkündung am 18.07.2018 erfahren.
Vielen Dank für die Info! Damit ist zumindest ein Teil der "Verschwörung" geklärt. ;)

Frau Raab hat sich also "nur" verplappert. (Ich unterstelle, dass den Beteiligten gesagt wurde, den Termin nicht öffentlich zu nennen.) Da sie sich positiv geäußert hat, wird das Urteil wohl nicht in unserem Sinn ausfallen. (Wie hier von einigen bereits vorhergesagt. Ich hatte tatsächlich meine rechtstaatliche Hoffnung in das BVerfG gesetzt.) Schade. (Oder, abwarten, wir sehen es ja bald.)

Bleibt die Modifizierung des Beitrags durch das D-Radio.

Ich hatte bisher das D-Radio  als "neutral", eigentlich sogar als Bereicherung empfunden (gute Beiträge aus Politik und Kultur). Solch ein "redaktioneller" Eingriff untergräbt allerdings die Glaubwürdigkeit des Senders. Nochmal ein "Schade". Ich denke, dass viele MA dort sich um sachlich neutrale und qualitativ gute Beiträge bemühen. So schnell wird das zunichte gemacht. :(


Edit "Bürger" - vorsorglicher Hinweis @alle:
Hier im Thread bitte nur zum Kern-Thema dieses Threads, welches da lautet
J.Paul (AfD): Fragwürdige Veränderung eines Tondokuments des „Deutschlandradio“
und insbesondere die Modifikation des Mitschnitts des Dradios zum Gegenstand hat.

Zur Frage, warum Frau Raab dies überhaupt vorgreiflich der offiziellen Terminsankündigung durch das BVerfG herausposaunt hat, siehe und diskutiere bitte - ohne Spekulationen - unter
mk/ Heike Raab > "BVerfG verkündet Urteil zum Rundfunkbeitrag am 18.07.2018"
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,27921.0.html
unter Beachtung der nunmehr neuen Erkenntnisse wie einer Antwort der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,27921.msg176135.html#msg176135
sowie der Information, dass auch die anderen Beteiligten vorinformiert waren
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,27921.msg176198.html#msg176198

Siehe nunmehr auch unter
kl. Anfrage Rh.-Pfalz zu Ankünd. Urteilstermin + modifiziertem Tondokument
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,28045.0.html

Danke für das Verständnis und die Berücksichtigung.



Hinweis > siehe nunmehr offizielle Terminsankündigung durch das BVerfG unter
Urteilsverkündung 18. Juli 2018 10.00 Uhr - BVerfG Pressemitteilung
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,27954.0.html


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« Letzte Änderung: 09. Juli 2018, 12:45 von Bürger »

Tags: raab