Autor Thema: McKinsey-Studie kritisiert Öffentlich-Rechtliche - Hermann Eicher erbost  (Gelesen 3998 mal)

Offline ChrisLPZ

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Stuttgarter Nachrichten, 18.09.2017

Studie kritisiert Öffentlich-Rechtliche

Von Tim Schleider



Zitat
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Deutschland ist zu teuer, sendet für sein Geld zu wenig Informationsprogramme und bietet zu vieles an, was privatwirtschaftliche Mitspieler auf dem Medienmarkt in Bedrängnis bringt – das sind in Kürze die Ergebnisse einer Studie, die das Beratungsunternehmen McKinsey auf dem Zeitungskongress in Stuttgart vorgestellt hat. [..]

McKinsey legt großen Wert darauf, seine Studie, die von sofort an auch der Öffentlichkeit zugänglich ist, nicht im Auftrag erstellt zu haben.  [..]

In der anschließenden Diskussion, die von StZ-Chefredakteur Joachim Dorfs geleitet wurde, ging es kontrovers zu. Heinz Fischer-Heidlberger, Vorsitzender der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF), kritisierte die Methodik der Studie. [..] Hermann Eicher, den Justiziar des SWR in Stuttgart, erboste bei den genannten Zahlen zum Informationsanteil der ARD-Programme vor allem, dass die Dritten Programme überhaupt nicht berücksichtigt seien: „Gerade hier erfüllen wir unseren regionalen Informationsauftrag.“ [..]

Weiterlesen auf:
http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.bdzv-zeitungskongress-in-stuttgart-studie-kritisiert-oeffentlich-rechtliche.1257980e-eb66-4a21-885c-cc2d3f8f7c96.html

Siehe auch eigenständigen Thread unter
McKinsey liefert Fakten zum dualen Rundfunksystem (80-seitiges Kompendium)
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,24649.msg156303.html#msg156303

Studie (PDF, ~80 Seiten, umfangreich bebildert, 14MB)
Die Rolle des Öffentlich-rechtlichen Rundfunks (ÖRR) in der heutigen Medienlandschaft
https://www.mckinsey.de/files/170918_die_rolle_des_oerr_in_der_heutigen_medienlandschaft.pdf
https://www.mckinsey.de/sites/mck_files/files/die_rolle_des_oerr_in_der_heutigen_medienlandschaft.pdf


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« Letzte Änderung: 29. September 2017, 22:36 von Bürger »

Offline faust

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... tscha, Herr Eichler - es ist Herbst, die Blätter fallen  >:D !

Es gibt genug Firmen, die wissen: Wo McKinsey den Mäher ansetzt, da wächst kein Gras mehr ...
Diesmal würd ichs mir wünschen, denn: Wenn Föderalismus halt nicht (mehr) finanzierbar ist (... andere Sachen sind es ja auch nicht), dann weg damit !!!


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Offline Nichtgucker

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Zitat
Hermann Eicher, den Justiziar des SWR in Stuttgart, erboste bei den genannten Zahlen zum Informationsanteil der ARD-Programme vor allem, dass die Dritten Programme überhaupt nicht berücksichtigt seien.

Vieles, was an Dokumentationen in den Dritten Programmen und in den Spartenkanälen gesendet wird, ist eine Wiederholung dessen, was zuvor auf ARD und ZDF gelaufen ist. Das kann man doch nicht doppelt zählen. Außerdem handelt es sich bei Dokumentationen oft um Werke, die von der BBC u.a. produziert wurden. Das kann nicht als Verdienste des ÖRR gewerten werden.


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« Letzte Änderung: 19. September 2017, 01:56 von Nichtgucker »

Offline seppl

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Herr Eicher kann sich aufregen wie er will und Daten hin und her schieben - auch international wird festgestellt, dass der deutsche örR der ineffizienteste und teuerste der Welt ist.
Abbildung übertragen aus:
http://www.cbc.radio-canada.ca/_files/cbcrc/documents/latest-studies/nordicity-public-broadcaster-comparison-2016.pdf
Seite 11
Nach der Studie ist Deutschland das einzige Land, dass eindeutig in den Bereich des überfinanzierten örRundfunks fällt.


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« Letzte Änderung: 19. September 2017, 06:15 von seppl »
„Eine ewige Erfahrung lehrt jedoch, daß jeder Mensch, der Macht hat, dazu getrieben wird, sie zu mißbrauchen. Er geht immer weiter, bis er an Grenzen stößt.
Wer hätte das gedacht: Sogar die Tugend hat Grenzen nötig. Damit die Macht nicht mißbraucht werden kann, ist es nötig, durch die Anordnung der Dinge zu bewirken, daß die Macht die Macht bremse.“ (Montesquieu)

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  • So hatten sie es sich auch diesmal wieder gedacht.
Doch...
... Vieles, was an Dokumentationen in den Dritten Programmen und in den Spartenkanälen gesendet wird, ist eine Wiederholung dessen, was zuvor auf ARD und ZDF gelaufen ist. Das kann man doch nicht doppelt zählen. Außerdem handelt es sich bei Dokumentationen oft um Werke, die von der BBC u.a. produziert wurden. Das kann nicht als Verdienste des ÖRR gewerten werden.
... der bundesdeutsche ÖRR darf alles das, und für ihn ist das entsprechend in Ordnung, der ist nämlich nichts weniger als heilig. Und so eine Art "Papst" hat der ja auch - neben den vielen auch finanziell gesegneten "Kardinälen" beiderlei Geschlechts, die immer wieder mal in Gestalt etwa der Intendanten und Intendösen sozusagen urplötzlich aus der Tiefe des Raumes in der Öffentlichkeit auftauchen, eben diesen Herrn Eicher.


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« Letzte Änderung: 19. September 2017, 19:32 von Bürger »
Die "Karlsruher Festspiele" sind vorbei - aber sie können durchaus trotzdem noch in die Geschichte eingehen. Vielleicht hängen sie sogar Bayreuth noch ab. - Beide haben / hatten irgendwie "Götterdämmerung" zum Thema, künstlerisch & handwerklich liegt Bayreuth vorn, die Karlsruher Inszenierung ist aber moderner gestaltet.

"Es ist dem Untertanen untersagt, das Maß seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen."

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  • So hatten sie es sich auch diesmal wieder gedacht.
Um es mal politologisch zu wenden...
...auch international wird festgestellt, dass der deutsche örR der ineffizienteste und teuerste der Welt ist.
...
Nach der Studie ist Deutschland das einzige Land, dass eindeutig in den Bereich des überfinanzierten örRundfunks fällt.
...die deutschen "Eliten" stehen eben nach wie vor auf Korporatismus als zentralem gesellschaftlichem Kontroll- bzw. Organisationsprinzip. Klappt doch auch mit und beim DGB und den Sozialverbänden im allgemeinen nach wie vor bestens. Auch Meinungskontrolle kostet halt was, und gerade so ein kostbares Gut wie die Öffentliche Meinung kann man doch einfach nicht sich selbst (bzw. der Allgemeinheit bzw. dem Pöbel) überlassen - wer weiß, was irgendwann dabei herauskommt?!  Womöglich dann doch etwas, was den "Eliten" nicht gefällt und ihrem Elitendasein in der bestehenden Form nicht zuträglich ist

"Betreutes Denken" (in memoriam Dieter Hildebrandt) ist für den Pöbel also umso mehr angesagt, je kritischer die Verhältnisse sich entwickeln. Darum brauchen "wir" den ÖRR - und nicht nur so, wie er ist. Sondern je teurer und aufgeblasener und je mächtiger, umso besser.

Wenn der Bürger sich das weiterhin gefallen lassen will, natürlich.


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« Letzte Änderung: 19. September 2017, 19:33 von Bürger »
Die "Karlsruher Festspiele" sind vorbei - aber sie können durchaus trotzdem noch in die Geschichte eingehen. Vielleicht hängen sie sogar Bayreuth noch ab. - Beide haben / hatten irgendwie "Götterdämmerung" zum Thema, künstlerisch & handwerklich liegt Bayreuth vorn, die Karlsruher Inszenierung ist aber moderner gestaltet.

"Es ist dem Untertanen untersagt, das Maß seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen."

Offline René

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    • Online-Boykott – Das Portal gegen die jetzige Art des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und dessen Finanzierung
Ich kann mir das nicht verkneifen:

»Ja mein lieber Herr Eicher, auch der dreisteste der Diktatoren glaubte – sogar während seines Falles –, ihm geschehe Unrecht und die anderen seien schuld daran. Ihre Glasglocke bekommt Risse und das tut mir kein bisschen weh. Merken Sie sich bitte folgendes: Auch Sie können den Zeitgeist nicht aufhalten!«


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Offline pinguin

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Werke, die von der BBC u.a. produziert wurden. Das kann nicht als Verdienste des ÖRR gewerten werden.
Stopp; BBC ist auch ÖRR, nur eben britischer ÖRR und nicht deutscher.


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Die Europäische Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten hat den Rang eines Bundesgesetzes, (BVerfG - 2 BvR 1481/04 - Rn. 30), und bricht gemäß Art. 31 GG jede Art von Landesrecht, welches sich außerhalb der vom Bund gesetzten Norm bewegt, (BVerfG - 2 BvN 1/95 - Rn. 66).

Wer sich so aufführt, als wäre er ein Verfassungsfeind, wundere sich bitte nicht, wenn er auch so behandelt wird, als wäre er einer.

Offline DJ_rainbow

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    • Mein Kampf gegen die Zwangskassen-Stasi
Soso, Herr Dr. Eicher ist erbost. Schön für ihn. Aber frage Er mal die Nichtnutzer der öffentlich-rechtswidrigen Lumpensender.

Am Sonntagabend um 18 Uhr wird er übrigens noch erboster sein. Wenn er nämlich erkennen muss, dass alle Greuel- und Lügenpropaganda des ÖRR kaum etwas genutzt hat. Der Sekt steht kalt...


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« Letzte Änderung: 19. September 2017, 11:00 von DJ_rainbow »
Ein Redakteur des ÖRR hat unbestritten die Fähigkeit, die Spreu vom Weizen zu trennen.
Diese Fähigkeit nutzt er dazu, seinen ÖRR ausschließlich die Spreu senden zu lassen.

Wer glaubt, dass der ÖRR verfassungskonform gelebt wird, glaubt auch, dass ein Zitronenfalter Zitronen faltet.

Offline TVFranz

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Schön!!!
So langsam kommt Bewegung in die Sache. Es wird mehr und mehr Öffentlichkeit geschaffen. Und den uneinsichtigen Verantwortlichen brennt mittlerweile der Kittel.  >:D 
So soll das sein.  :police:

Mich würde interessieren, was McKinsey zu der Studie veranlaßt hat. Reine Publicity????
Weiß jemand mehr???


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« Letzte Änderung: 19. September 2017, 09:46 von TVFranz »
Bei ARD und ZDF sitzen Sie in der ersten Reihe - ob Sie wollen oder nicht!

Je lauter Demokratie beschworen wird, desto weiter haben wir uns von ihr entfernt! Freie, selbstbestimmte Kulturen kennen das Wort garnicht. Sie leben es!

Erst sterben die Zeitungen und dann der Rundfunk!

Offline drboe

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  • seit 01.01.2013 nicht gezahlt
Würde die Grundversorgung ernst genommen, bräuchte es das ZDF, dies Spielzeug der Ministerpräsidenten, nicht. Spart schon 'mal 4,32€ pro Monat. Und warum das Krimi-lastige ZDF diese noch einmal über ZDFneo abdudeln muss, ist mir völlig unklar. Dradio ist ein Staatssender und müsste direkt vom Bund finanziert werden. Die Landesmedienanstalten dienen der Aufsicht und müssen daher ebenfalls direkt aus Steuermitteln finanziert werden. Es bliebe der Anteil der ARD-Sender in Höhe von 12,37€.
Betrachtet man die sogn. dritten Programme, so fällt auf, dass diese zur Recycling-Strecke verkommen sind. Neben der Wiederholung alter Tatortfolgen und überflüssigen Quizsendungen, derzeit "Gefragt, gejagt", gibt es Sport, Kochshows, Einschlafhilfen wie "Die schönsten Bahnstrecken ...", Musiksendungen, Quasselshows, sowie regionale Kinkerlitzchen zu entbehrlichen Themen wie Kirchen, Landschaften, Volksfeste und anderen Murks. Hervorzuheben auf der nach unten offenen Skala für entbehrliches Programm ist der MDR, bei dessen Programm ich mich frage, ob sich das wirklich Menschen außerhalb des MDR ansehen. Der Anteil regionaler, relevanter Information in den Programmen ist gering. Ich schätze, dass sich ohne diese Sender der monatliche "Beitrag" auf unter 10€ senken liesse. Warum die ARD Gemeinschaftsaufgaben 3,96€ verschlingen, 22,6% des derzeitigen "Beitrags" ist unverständlich. Vermutlich steckt da noch Potential für weitere Einsparungen. Auch die Zahl der Rundfunksender ließe sich problemlos senken, ohne das die Grundversorgung gefährdet wäre. Im Gegenteil! Früher wurde im NDR2 nach den 12 Uhr Nachrichten 55 min Information aus aller Welt verbreitet. Nach der Einführung von Werbung waren es noch 50 min. Dann wurde die Sendung immer weiter verkürzt und die Beiträge mit Musik getrennt, so dass ich mir das seit Jahren nicht mehr antue.

Der ÖRR in Deutschland ist nicht nur viel zu teuer, er ist auch bezüglich der inhaltlichen Qualität unterirdisch. Man betrachte nur einmal die Tagesschau. Nach der Meldung über den Auftritt/die Reise/den Besuch eines Politikers kommen Ausschnitte mit Shake-Hands, Statements am Redepult, Gangway herunter gehen, winken usw. Wenn der Sprecher sagt, dass Frau Merkel in London eingetroffen ist um sich mit Frau May über den Brexit auszutauschen, dann glaube ich das auch ohne solchen Firlefanz, der keine weitere Information bringt. Oder Fussball Bundesliga: nicht nur, dass die Ergebnisse und die Tabelle kommuniziert werden, nein, es werden zusätzlich minutenlang Spielszenen gezeigt, die sich der Fussballfan eh in den Sportsendungen des Tages ansieht, und die dem an Fussball nur mäßig oder gar nicht Interessierten keine Information vermitteln, die er benötigt. Das, was in 15 Minuten Tagesschau gesendet wird, lässt sich inhaltlich auf 5 min komprimieren. Es blieben dann 10 Minuten für weitere Meldungen außerhalb des üblichen regierungs- und USA-lastigen Mainstreams, was eine Verdreifachung des Nachrichtengehalts ergäbe. Bemerkenswert auch, dass zu Weihnachten immer so wenig berichtenswert ist, dass die Tagesschau auf 5 min verkürzt werden kann. Dafür erscheint dann die teure Bundesplaudertasche, der Präsident. Sylvester erfahren wir, in den Nachrichten, dass erstaunlicher Weise östlich von uns Länder existieren, in dem die Menschen schon das neue Jahr feiern und das es in Sydney dazu ein Feuerwerk gegeben hat. Ist das zu fassen? Dann kommt die Bundeskanzlern mit einer neuen Ausgabe bekannter Floskeln. Eigentlich sieht man sich das nur an, um zu raten, ob das wirklich die aktuelle Sendung ist, oder eine echte Wiederholung vom Vorjahr. Das Wetter!

M. Boettcher


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« Letzte Änderung: 19. September 2017, 19:35 von Bürger »
Während unseres endlosen Krieges gegen Syrien habe ich keinen einzigen glaubwürdigen Beweis dafür gesehen, dass die "Gasangriffe" von der syrischen Armee ausgingen. Und ich habe es satt, dass wir Syrien jedes Mal bombardieren, wenn Al-Qaidas "Weisshelme" ein weiteres Ereignis unter falscher Flagge veranstalten. Ein mutiger Journalist sollte sich fragen, warum alle Gasopfer Zivilisten sind und niemals die Terroristen selbst. (Richard H. Black, US-Senator, Republikaner, auf Facebook)

Offline unGEZahlt

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  • Bin Wohnungsmieter bekam 2013 dafür Lebenslänglich
Mich würde interessieren, was McKinsey zu der Studie veranlaßt hat.    ...
Weiß jemand mehr???

Auf Seite 2 der Studie haben sie u. a. etwas über den Anlass geschrieben:

https://www.mckinsey.de/files/170918_die_rolle_des_oerr_in_der_heutigen_medienlandschaft.pdf
Zitat
Die in dieser unabhängigen Studie analysierten Inhalte und Datenpunkte sollen dementsprechend einen
Beitrag zu einem faktenbasierten Diskurs über Aufstellung und Leistungserbringung
des Öffentlich-rechtlichen Rundfunks

(ÖRR) in Deutschland leisten. Hintergrund und
Anlass dafür ist die substanzielle Veränderung der Medienlandschaft
in den vergangenen Jahren – sowohl hinsichtlich des Angebots als auch der Nachfrage.

Markus


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« Letzte Änderung: 19. September 2017, 19:37 von Bürger »
Lebenslänglich für NICHTS? -> Nein Danke, ö.-r. R.!
Ist der Rundfunkbeitrag nun die Strafe für das Bedürfnis, ein Dach über den Kopf haben zu wollen?
Zwangsbeitragszahlung = Korruptionsunterstützung. Das zahle ich NICHT, schon allein aus Gewissensgründen.

"Lasst Gerechtigkeit walten, selbst wenn die Welt einstürzt!“ (aus -JFK, Tatort Dallas-, 1991)

Offline muuhhhlli

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Wer Glaube, dass die McKinsey-Studie mit den Argumenten der Kritik am öffentlich rechtlichen Rundfunk interesse an geringeren Rundfunkgebühren oder an einer Beitragsgerechtigkeit bei der Bevölkerung hat, der irrt gewaltig.

McKinsey bringt sich mit der Studie durch aufzeigen von Zahlen nur in die wirtschaftliche Position und Stellung, sollte die Politik gezwungen sein z.B. wegen einer verlangten Korrektur des EuGH, eine Veränderung der jetzigen Strukturen herbei führen zu müssen. Dann greift die Politik nämlich auf solche Beratungsunternehmen zurück, was in Folge durch die Tätigkeit von solchen Firmen in unserer Gesellschaft mit 6 Mio. Sozialhilfeempfänger zu sehen ist. Während hier im Forum über Musterverfahren vor VG für Geringverdiener diskutiert wird/wurde, bin ich mir sicher, wird jeder McKinsey Lösung/Beratungsvorschlag weiter Menschen in die Sozialhilfe treiben.

Es ist doch für McKinsey ein richtig lukratives Geschäft, in über 15 Rundfunkanstalten mit über 20 000 Mitarbeitern die Axt auspacken zu dürfen, da möchte McKinsey einen Teil vom Kuchen der sicheren RF-Beiträge für sich abschneiden. Andererseits dürfte es für diese Manager von McKinsey gewaltig interessant sein, zu erfahren, wie die Rundfunkanstalten es über so viele Jahre geschafft haben, mit so einem System nach außen von den Bürgern Geld abzukassieren.

Dass die Keimzelle hier im Süden beim SWR-BaWü/RLP sitzt, ist im Rechtsstreit im Jahre 2007 meinem damaligen Rechtsanwalt und mir schon mit den Lügenschreiben aufgefallen, was ja dann für mich zur Folge hatte, dass mein Rechtsanwalt das Mandate beendete mit dem Satz "verarschen kann ich mich selbst". Als ich die Person Herr Eicher deshalb vor 3 Jahren in dem Bezug nannte, wurde der Beitrag gelöscht.

Insgesamt sehe ich jetzt schon auf einmal eine Entwicklung der kleinen Schlacht an Buffet RF erkennbar, da eine Korrektur möglich sein könnte. Das war alles nur möglich, weil viele Bürger in Ihre Klagen Geld investiert haben und nun ein einziger Richter sich in seiner Pflicht sah, während 2.000 Verwaltungsrichter über die Jahre und immer noch mit kopierten Urteilen den Klägern Ihr Recht absprechen. Sowohl die Presse lässt mit geänderten Berichten aufhorchen, Wendehals-Politiker wie EU-Kommissar Herr Oettinger bringen sich in Position und so werden noch viele weitere Beispiele folgen. Egal wie der weitere Weg sein wird, die Zeche für die gesteuerten Parteimachtinteressen mussten bisher die Beitragszahler zahlen und werden es weiter tun müssen.


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« Letzte Änderung: 19. September 2017, 19:39 von Bürger »

Offline ohmanoman

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Uijuijuijui, der Herr Eicher ist erbost? Er ist doch immer so ruhig und bedacht und kritikfähig.

Den Kritiker McKinsey  hat er nicht beauftrag. Ups??!!

Ja, er hätte dabei bleiben sollen, was er früher zu dem System Rundfunkbeitrag geschrieben hat.
Ja das liebe, liebe Geld. Es lässt sich vieles dafür kaufen, Herr Eicher.
Herr Eicher war ja auch führende Kraft des neuen Systems. Und nu suchen sie einen Juristen, für Europarecht! Bekommt Herr Eicher etwa einen Vorgesetzten? Herr Eicher wird unruhig, weil er seine Felle wegschwimmen sieht? Ich kann manchmal meine Schadenfreuden nicht verbergen, wenn Menschen mit Hochmut ihre begangenen Fehler wieder einholen.

Ich musste mich nun mit diesem Unsinn 4 Jahre befassen, obwohl ich keinen Rundfunk nutze und auch nicht richtig wusste, was eigentlich bei ARD ZDF usw. abläuft. War irgendwie nie mein Thema.

Aber ich bin erschrocken, was ich in diesen 4 Jahren über dieses Konstrukt, den öffentlich rechtlichen
Rundfunk erfahren MUSSTE!

Ohmanoman unglaublich!   


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« Letzte Änderung: 19. September 2017, 19:41 von Bürger »
ARD: „Bei uns sitzen Sie in der Ersten Reihe“ //// Bei uns reihern Sie in die Ersten Sitze!     ZDF: „Mit dem Zweiten sehen Sie Besser“ //// Ein blinder Mensch nicht! Ich sag halt nix und das werde ich wohl noch sagen dürfen! GEZ = Ganoven-Erpresser- Zyniker // ARD = Anstalt-rechtsloser-Diktatur // ZDF = Zentrum der Finsternis

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  • So hatten sie es sich auch diesmal wieder gedacht.
Das kommt aber ganz auf die Sichtweise bzw. darauf an...
Würde die Grundversorgung ernst genommen, bräuchte es das ZDF, dies Spielzeug der Ministerpräsidenten, nicht. ...
....wie man »Grundversorgung« definiert. Wenn es um die größtmögliche Ruhigstellung des Publikums geht, sind die Strukturen und Inhalte unseres schönen ÖRR *genau so*, wie man sie dafür braucht, und der »Grundversorgungs«-Auftrag ist in vollem Umfang erfüllt :->>>.


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« Letzte Änderung: 19. September 2017, 19:41 von Bürger »
Die "Karlsruher Festspiele" sind vorbei - aber sie können durchaus trotzdem noch in die Geschichte eingehen. Vielleicht hängen sie sogar Bayreuth noch ab. - Beide haben / hatten irgendwie "Götterdämmerung" zum Thema, künstlerisch & handwerklich liegt Bayreuth vorn, die Karlsruher Inszenierung ist aber moderner gestaltet.

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