Autor Thema: Porto sparen durch elektronischen Rechtsverkehr (EGVP)?  (Gelesen 185 mal)

Offline NichtzahlerKa

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Da ich immer nach Wegen suche meine Portokosten klein zu halten, habe ich inzwischen einen DE-Mail-Account und bin gerade dabei, mir Zugang zu EGVP einzurichten (elektronisches Gerichts- und Verwaltungspostfach).

Bei DE-Mail habe ich keinen Anbieter gefunden, bei dem ich absenderbestätigt senden kann, ohne auch für den Feind die rechtsverbindliche Zustellung darüber zu eröffnen.
Ausnahme: Jedesmal, wenn man sich bei meinem großen rosa Elefanten ein neues Passwort setzen lässt (kommt per Brief), ist die erste Mail absenderbestätigt und damit verbindlich bei Gericht oder Anstalt eingegangen. Das Verfahren ist aber wenig praxistauglich.

Auf EGVP bin ich jetzt durch mein Bundesland gekommen:
http://www.ejustice-bw.de/pb/,Lde/Startseite/Buerger/EGVP
Offenbar haben viele (alle?) Bundesländer einen Rahmenvertrag mit einem Softwareanbieter geschlossen, der auch dem Bürger Zugang zu EGVP ermöglicht (siehe auch vorherige Webseite). Der Link ist:
https://www.governikus.de/produkte-loesungen/governikus-communicator/justiz-edition/

Gibt es noch andere Erfahrungen?

Dies soll eher eine Art Sammelthread mit (rechtlichen) Hinweisen zur Benutzung solcher Komunikation werden, oder mit Hinweisen zu anderen Anbietern, die die optimale Rundfunkegenwehr ohne Kosten ermöglichen.
Bitte keine Diskussion der Art: "Die zwei Euro Porto sollte Dir der Schuss vor den Bug der Anstalten wert sein." Kosten drücken auf unserer Seite ist aus meiner Sicht immer eine Stärkung für unserer Sache. Was man aber bitte diskutieren darf, sind Erfahrungen die Anstalten über sowas anzuschreiben... Dabei kann man ja trotzdem einen Krakel-Font installieren (z.B. https://pixelify.net/downloads/shopping-script/) und die pdf als Pixelbilder übermitteln, wenn man keine maschinelle Antwort will.


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« Letzte Änderung: 13. August 2019, 00:56 von Bürger »

Offline Bürger

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Re: Porto sparen durch elektronischen Rechtsverkehr (EGVP)?
« Antwort #1 am: 13. August 2019, 00:46 »
Was man aber bitte diskutieren darf, sind Erfahrungen die Anstalten über sowas anzuschreiben...
Meines bescheidenen fiktiven Wissens nach sind nehmen die "Landesrundfunkanstalten" nicht an EGVP teil.
Jedenfalls scheint das zumindest bei MDR und in Sachsen der Fall zu sein.
Dort haben Nachfragen bzw. Akteneinsichten bei Gericht ergeben, dass dieses per FAX mit der "Landesrundfunkanstalt" kommuniziert.
Insofern erübrigt sich hier sehr wahrscheinlich die Frage nach der Kommunikation mit der "Landesrundfunkanstalt" per EGVP.

Es gibt jedoch auch kostengünstige bis kostenfreie FAX-Möglichkeit.

Laut kolportierter Aussage eines fiktiven Rechtsanwaltes sei ein einfaches analoges FAX-Gerät - siehe z.B. web-Suche mit
"faxgerät"
https://www.google.com/search?rlz=1C1TEUA_enDE510DE510&tbm=shop&q=faxger%C3%A4t&tbs=vw:l,mr:1,price:1,ppr_max:100&sa=X&ved=0ahUKEwjiruuPtv7jAhXJtYsKHTWVAJMQvSsIuAIoAA&biw=1141&bih=713
die nonplusultra-Lösung und Voraussetzung, ARD-ZDF-GEZ regelmäßig (natürlich mit möglichst relevanten) Anträgen zu beackern.

Insbesondere wer eine Festnetz-Flatrate hat, dem sei dieser Weg als der wohl einfachste anempfohlen.

Dabei kann auch ein Computer mit FAX-Modem gleichgute Dienste erweisen - oder auch ein online-Fax-Anbieter.

Wobei bei allem, was über Computer und/oder Internet läuft, darauf zu achten wäre, dass dies aus der Fax-Kennung besser nicht ansatzweise hervorgeht, da dies spitzfindige (oder einfach nur weltfremde) Juristen dazu verleiten könnte, einen "Computer-Fax" anzunehmen, selbst wenn das gefaxte Original eigenhändig unterschrieben ist. Computer-Fax ist aber etwas anderes. Recherche-Ergebnisse dazu müssten hier ggf. nachgereicht werden, da akut die Zeit dazu fehlt, das noch mal zusammenzusuchen.

Dies war aber auch schon verschiedentlich Thema im Forum - siehe u.a. unter

Achtung! WIDERSPRUCHSBESCHEID zurückgewiesen wegen unzulässiger Form? FAX?
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,11366.0.html

Briefe und Faxe online versenden?
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,25648.0.html

haufe > Fristwahrung mit gefaxtem Schriftsatz - Chancen und Risiken (2011)
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,23627.0.html


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