Autor Thema: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll  (Gelesen 18115 mal)

Offline ChrisLPZ

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #375 am: 07. März 2019, 06:08 »
Der fehlende Part (RT Deutsch), 01.03.2019

"Wollen wir überhaupt neutral sein?" – Benedikt Held über moralisches Framing

Zitat
"Kontrollierte Demokratie statt jeder wie er will." Worte wie diese sind eines von vielen Beispielen im ARD-gesponserten Framing-Manual, in dem ein sogenanntes "moralisches Framing" vorgeschlagen wird. Linguistisch professionell umgesetzt, soll es den gesellschaftlichen Wert des Öffentlich-Rechtlichen wieder aufrappeln.

Des Weiteren soll der Text befähigen, mit einer Reihe an Vorschlägen, ARD und Konsorten sowie den damit verbundenen "Beitragsservice" vor Kritikern zu verteidigen. Was genau in diesem Dokument steht, und wer dafür verantwortlich ist, erfahrt ihr in einem Beitrag von Nina Sang. Zu Gast diese Woche beim Fehlenden Part ist Benedikt Held. Der Kommunikationstrainer studiert nebenbei Psychologie an der Universität Mannheim und betreibt seinen eigenen YouTube-Kanal namens "Redefabrik".

Die wichtigste Frage, der Jasmin Kosubek und Herr Held im Gespräch auf den Grund gegangen sind, ist, wie "moralisches Framing" im Informationszeitalter einzuordnen ist. "Framing" ist also die Art eines Autors, ein Stück Information zu definieren, zu bauen und dann zu kommunizieren. Und zwar so, dass der faktische Sachverhalt direkt mit gewünschter Deutung und Sichtweise mitgegeben wird.
Strenggenommen ist "Framing” ein unabdingbares Element menschlicher Verständigung an sich. Historische Beispiele aber, die großen Einfluss auf die öffentliche Meinung hatten, gibt es zuhauf. In unserem Beitrag zum Thema gibt es eine kleine Kostprobe. Wie in letzter Zeit "Framing" bei einer kontroversen Löschung der Facebook-Seite von "In The Now" angewandt wurde, seht ihr diese Woche bei "Was läuft?" mit Margarita Bityutski.

YouTube-Video (~29 min)
https://invidio.us/watch?v=bdOhnp1Pcfc
oder
https://www.youtube.com/watch?v=bdOhnp1Pcfc


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« Letzte Änderung: 07. März 2019, 14:03 von Bürger »

Offline marga

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #376 am: 08. März 2019, 10:42 »
Etwas OT, wenn überwiegend dann löschen!

Hatte die SPD in ihrem „Wahlkampf“ im Juni 2017 ein völlig falsches „framing“ auf dem Schirm?

Die Wahl zum 19. Deutschen Bundestag fand im September 2017 statt.
Im Bericht der ARD tagesschau.de, vom 25.06.2017 02:24 Uhr äußert sich Frau Wehling wie folgt über einen Vortrag des Herrn Schulz, was er falsch macht und deshalb die SPD in den Umfragen bergab geht.
Zitat
(…) Die Forschung hat gezeigt, dass das Gehirn hier nur ein minimales semantisches Skelett hat, woran es sich entlanghangeln kann.
Um zu fassen, worum es wirklich geht, muss ein Konzept wie "soziale Gerechtigkeit" gründlich ausstaffiert werden.
Das wäre dann der Fall, wenn Schulz zum Beispiel konkret ausführen würde, was er damit meint.
Nicht, indem er Positionen auflistet, sondern indem er seine moralische Weltsicht konkretisiert.
Sonst begreifen die Mitbürger ihn nicht, sondern füllen aufgrund ihrer eigenen Denkmuster aus, was soziale Gerechtigkeit bedeutet.
Damit haben Sie ein totales Kommunikationswirrwarr, weil man sich gegenseitig gar nicht begreift.
Das kann im politischen Miteinander zu einer unglaublichen Frustration führen.
Hervorhebungen nicht im Original!
Klartext:
Frau Elisabeth Wehling unterstellt dem Mitbürger ein …

„totales Kommunikationswirrwarr“
sobald sich ein Politiker der SPD darüber äußert, das was er formuliert denn dazu führt, dass die SPD in den Umfragen bergab geht, was macht er dann falsch?
Beziehungsweise, wird hier der Ausdruck „soziale Gerechtigkeit“ nur vermittelbar für den Mitbürger, wenn dem Mitbürger die eigene „moralische Weltsicht“ des werten Herrn Schulz in Worten eingekleidet mit sogenanntem „framing“ konkretisiert wird?
Hervorhebungen nicht im Original! Quelle: ARD tagesschau.de https://www.tagesschau.de/inland/btw17/interview-wehling-spd-101.html

PS:
Man(n) Frau könnte auch schreiben,  „framing“ ist, eine Art von
Denkmustermanipulation im Gehirn des Mitbürgers“.

Weiterlesen auch hier: spiegel.de
Misstrauen gegen Medien "...dass ich ständig belehrt werde, was ich zu denken habe"
Zitat
39 Prozent der Deutschen glauben, dass Medien die Wahrheit verdrehten und Tatsachen verschwiegen, hat eine Allensbach-Umfrage 2015 erhoben.
Von "Lügenpresse" wollen inzwischen zwar nur noch 13 Prozent sprechen, wie eine aktuelle Studie des Instituts für Publizistik der Uni Mainz zeigt.
Aber 17 Prozent der Deutschen vertrauen Medien grundsätzlich nicht, weitere 41 Prozent nur teilweise.
Zu den Leserbriefschreibern, die Journalisten als "verblendete Gutmenschen", "Idioten" und "Penner" bezeichnen, gehören Rechtsanwälte, Steuerberater, Beamte und Apotheker; klassisches Bürgertum also.
Das Buch "Lügen die Medien?" schaffte es 2017 auf die Bestsellerliste.
Was ist passiert in diesem Land, dass die Zweifel an der journalistischen Redlichkeit in die Mitte der Gesellschaft vorgedrungen sind?
Zitat
Nach dem Anschlag auf den Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz vor gut einem Jahr saß Gujer den ganzen Abend vor dem Fernseher und guckte ARD und ZDF.
"Die Art und Weise, wie dort alles abgebügelt wurde, was auf einen Zusammenhang zwischen Flüchtlingspolitik und Terrorismus hinwies", hat ihn befremdet.
Vor allem im "heute-journal" im ZDF sei "spürbar gewesen, dass wir unsere Grundhaltung zur Migrationspolitik auch nicht durch ein Ereignis wie dieses infrage stellen wollen".
Die Medienbranche, sagt er, müsse ehrlicher mit sich selbst werden:
"Sind wir wirklich willens, Pro und Kontra zu berücksichtigen?
Sind wir bereit, unsere eigene Haltung infrage zu stellen?"
Zitat
Die Leiterin des ARD-Hauptstadtstudios, Tina Hassel, twitterte vor vier Wochen in einer Euphorie über den Parteitag der Grünen, als bewürbe sie sich dort für ein Spitzenamt.
Wer danach noch glauben soll, Hassel berichte in der "Tagesschau" ganz unvoreingenommen, muss großes Vertrauen in die journalistische Integrität haben.
Für alle anderen ist es ein weiterer Beleg, dass Journalisten Narzissten sind, die ihr Medium als Megafon für persönliche Meinungen missbrauchen.
"Journalisten fällt es leichter, klug mit Politikern in Washington zu reden als mit dem Stammtisch."
Zitat
Richter kauft noch regelmäßig eine Regionalzeitung, ab und zu auch den SPIEGEL, und er guckt Nachrichten bei ARD und ZDF.
Und dabei ärgert er sich oft.
Vor allem über Claus Kleber und Marietta Slomka.
Wenn die Moderatoren des "heute-journals" Interviews führten, sei immer klar, wen sie "in die rechte Ecke drängen wollen".
Richter hat mal überlegt, Kleber zu schreiben.
"Aber was soll das bringen?"
Solche Stars antworteten ja nicht.
  >:(   Quelle: spiegel.de http://www.spiegel.de/spiegel/journalismuskrise-warum-viele-leser-den-medien-misstrauen-a-1195175.html

PS: Wenn Politikerinnen der "Kamm schwillt"
Quelle: youtube video Länge: 2.03 Minuten ARD-"Framing Manual" ist demokratiefeindliche Meinungsmanipulation! - Alice Weidel
https://www.youtube.com/watch?v=Qe8o10KyDqw


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« Letzte Änderung: 09. März 2019, 13:37 von DumbTV »
Jetzt das Kinderlied: Drah`di net um, oh, oh, oh schau, schau, der örR geht um, oh, oh, oh er wird di anschau`n und du weißt warum, die Lebenslust bringt di um, alles klar Herr Justiziar? In Memory einer fiktiven Person: Urteil AZ: 6 K 2043/15 (http://www.rechtsprechung.saarland.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=sl&nr=5671&Blank=1) , Urteil AZ: 6 K 2061/15 VG des Saarlandes (https://filehorst.de/d/cnqsyhgb) , https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,21488.msg137858.html#msg137858

Offline pjotre

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #377 am: 08. März 2019, 11:20 »
MANUAL-Skandal bald ausgestanden? Oh nein, die McKilroys will be here, fangen jetzt überhaupt erst an mit ihrem Job.
Bei Politik- und Justiz-Skandalen haben die Chefs eine feste Routine:
- Schnellstmöglich Pseudo-Transparenz mit ein paar sowieso nicht verheimlichungsfähigen Fakten.
- 4 Wochen die Hitzköpfe sich austoben und abreagieren lassen.
- Dann zurück zur Tagesordnung.

Oh nein, hier klappt das nicht, dann es gibt ja unkaputtbare Streiter, die jetzt überhaupt erst anfangen können, die in 4 Wochen gesammelte Munition auf den Gegner abzuschießen.

(Das MANUAL lag bereits bei TAGESSPIEGEL und FAZ vor, die 120 000 € bereits ersichtlich aus öffentlicher Vergabaliste des MDR, usw.. Die angeblich so mutige Transparenz-Offensive war Fake-News. Ausschlaggebend Wichtiges über Details - Entstehung, Workshop-Teilnehmer usw. - bleibt bisher inkognito.)

Ein Forum ist ein Spiegel von Vergänglichkeit - insoweit gilt die 4-Wochen-Regel in der Tat.
----------------------------------------------------------------------------------------
Abebben der Beiträge in Sachen Wehling - ein Forum macht laufend Platz am Bildschirm und in den Köpfen für die nächsten Themen. Das ist der Job von Foren. ... Ist ja o.k. ... In Sachen Wehling wurde durch uns Kenner der Gegner kooperativ bereits ziemlich alles zusammengetragen, was untragbar erschien in Sachen MANUAL, WEHLING, WILLE etc. etc..
--- Das also gilt es nun streitstrategisch zu verwerten
--- als Liste von völlig neuen Befreiungsgründen rückwirkend ab 2013

...  denn "geframet" wurde in Sachen Rundfunkbetrag schon mindestens seit 2012 - Beweise hier intern gesichert.

 
Hier wurde soeben der Arbeitsspeicher für die Verwertung organisiert:
--------------------------------------------------------------
Wurde da irgendein wichtiger Thread vergessen? Wenn ein wichtiger Thread vergessen wurde, vielleicht bitte ergänzen?
Hier die Übersicht des für Detail-Auswertung Abgespeicherten, soweit es die Forums-Threads anbetrifft:
(Etwas hieroglyphisch, aber vielleicht dennoch begreifbar?

Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,30135.0.html
Teure Moral-Fibel - ARD zahlte 120.000 Euro für Framing-Manual
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,30222.msg189213.html
Framing-Manual: "auf Grundlage v. Workshops mit einer Arbeitsgruppe der ARD"
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,30337.msg190026.htm
Nach Zoff um „Framing Manual“: Sprach-Forscherin beriet auch das ZDF
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,30253.msg189501.htm


=== GEZBOY
 main about MANUAL 8chapters: gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,30135.0.html
  --- --- ...-yxwehg-man-a19310-gezboy-main_thread_8chapters.txt
 120 000 €!: 1chapter 30contrib gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,30222.msg189213.html
 --- --- ...-yxwehg-man-a19311-gezboy-120teuro_paid-30contribs.txt
 Wehl.Defense: "ARD!" 3_Be. gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,30337.msg190026.htm
 Auch ZDF beraten:  gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,30253.msg189501.htm
 --- --- ... -yxwehl-a19312-gezboy-auch_zdf_beraten-6contribs.txt
 Auch BVerfG =Framing:
 --- --- ...-yxwehl-a19313-gezboy-bverfg_auch_framing-7contribs.txt

Übrigens umfasst die Quellenliste auch vieles anderes.
Wer mal Sehnsucht hat, Lebenszeit zu verbrennen für einen Dr.-Titel, hier ist kompletter Stoff verfügbar für eine Dissertation "Politische Soziologie von Bürgermanipulation und Skandal-Management".
(Mal in Rumänien oder Bulgarien anfragen, da soll es hier und dort auch ohne Master bzw. Diplom möglich sein, mit hervorragender Wissenschaftlichkeit einen für Deutschland anerkennungsfähigen Dr. zu erwerben... :) )


Erste Befreiungsantrag-Briefbeispiele sind vorbereitet.
---------------------------------------------------------------------
Hier dieser erste Teil einer Liste: (irgendwo im World Wide Web Jodwedeeh)

=== Anti-Manipulation:
MAW. Härt.: Verweigere "Orwell-1984"-Manip.("Manual" E.W.).
MAV. Härt.: Keine Finanzierplficht für Volksverhetz., Beleidig. gegen mich. ("Manual")
MAS. Schmerzensgeld 2500€ einbuchen: Beleid.. Beitrag kaputt? Sorry. .
MAD. Härt.: Verweigere Dauer-Parteipropaganda für...
MAP. Härt.: Gegen Finanz. Parteimedien aus Rundfunkabgabe.

Jeder Befreiungsantrags-Beispielbrief entsteht, wenn ein Sponsor mit einem kleinen Betrag die Entstehung motiviert. Das wird dann immer öffentlich für alle Bürger - "Allmende" - .
Das Schöne der Sache: Es sind Befreiungsgründe, die für 100 Prozent der Rundfunkabgabe-Verweigerer vorgetragen werden können, selbst falls bereits Klage verloren wurde, und immer auch gleich für Rückwirkung / Rückzahlung ab 2013.

Wie viel des konkret erbringt, ist ein komplexes Thema - und das ist zu sehr OFF TOPIC hier.
Man sei zurückhaltend mit Erwartungen zum Kern-Thema solcher Anträge, spekuliere eher auf die streitstrategischen Seiteneffekte - mit manchmal gleichartigem Ergebnis, nur über Umwege.


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« Letzte Änderung: 09. März 2019, 01:02 von Bürger »
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Offline pjotre

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #378 am: 09. März 2019, 10:29 »
Die Listen im vorhergehenden Beitrag
------------------------------------------------------------
 - zweiter Teil - sind etwas lieblos gemacht, nicht so richtig ausgesprochen "auto-explikativ"....  8)
Also wieder einmal gesündigt... aber ich lasse das mal so, wird ja "Vergangenheit", sobald hier nächste Beiträge es überdecken.

Alles, wie man das MANUAL streitstrategisch für ("gegen") die eigene "Beitrags"-Akte (also die Mediensteuer-Akte) verwerten könnte, war der ziemlich einzige Gegenstand der Beiträge von @pjotre in diesem Thread. Die ebenfalls wichtige Analyse und Faktensammlung lag ja bereits optimal in den Händen vieler anderer und ist immer die Hauptarbeit. 

Für die streitstrategische Verwendung in eigener Sache
--------------------------------------------------
einfach mal die Beiträge von @pjotre sichten - ab 10. Februar 2019.
(Da war übrigens noch ein Handlungsschema für ein anderes Kernthema intensiv behandelt: Zuständigkeit? VG? AG? SG?)


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Offline Dr. Oggelbecher

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #379 am: 11. März 2019, 00:28 »
Der fehlende Part (RT Deutsch), 01.03.2019
"Wollen wir überhaupt neutral sein?" – Benedikt Held über moralisches Framing
[...]
o.g. YT-Video habe ich angeschaut - mir ist schnell aufgefallen, dass man beim Framing unterscheiden sollte, ob es in einem Gespräch zwischen zwei natürlichen Personen gemacht wird, oder in einem Vortrag von wenigen an viele (wie in den Massenmedien).

Im ersten Fall kann das Framing einfach nur eine Startbedingung sein, die in einem iterativen Prozess zu einer gemeinsamen Begriffsfindung führt, um einen objektiven Zustand zu beschreiben. Dies resultiert dass verschiedene Menschen denselben Sachverhalt mit verschiedenen Worten beschreiben mögen, obwohl sie dasselbe meinen. Die anfänglich verwendeten Frames sind dann nicht bösartig.

Im zweiten Fall ist "Framing" aber per se zumindest rhetorische Trickkiste und - wie bei den Öffentlich-Rechtlichen - vielleicht sogar bösartig. Dort gibt es keinen Rück-Kanal vom Zuhörer zum Vortragenden, keinen iterativen Prozess, keine gemeinsame Begriffsfindung. Dort ist Framing latentes Neusprech. Das ist kalter Krieg gegen den menschlichen Geist ("cold war against the mind", siehe oben).


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Gegen jeden Akt der demokratischen Gestaltung gibt es ein ... universelles ... Mittel: die Verwaltung.
Konsumantenstadel als mathematische Gleichung: Rund - Funk = Staat - Quadrat  <=> Quadrat + Rund = Staat + Funk. Der Staatsfunk ist die Quadratur des Kreises.
Über die Sanktionsfreiheit von Verstößen gegen Artikel 1 GG: https://www.youtube.com/watch?v=_KEx7V0fUcw&t=6930s

Offline seppl

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #380 am: 11. März 2019, 11:29 »
Meiner Meinung nach gibt es im Framing einen Rückmeldekanal. Man muss ihn nur erkennen. Er liegt genau in der Analyse der gesendeten Framing-Ausdrücke. Beim Sender "Einzelperson" wird deren persönliche Haltung und Interesse daraus deutlich, beim Sender "Massenmedium" die Wirkung, die sie auf die öffentliche Meinung haben sollen. Letztere vertreten dann eine "Systemmeinung", die der Sprecher oder Verfasser der "Nachricht" persönlich gar nicht mehr zwingend selber haben muss, die ihn im persönlichen Interesse auch gar nicht berühren muss. Die Meinung verselbstständigt sich. Hier wird der Faktor "Cui bono?" unsichtbar.


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« Letzte Änderung: 12. März 2019, 02:16 von DumbTV »
„Eine ewige Erfahrung lehrt jedoch, daß jeder Mensch, der Macht hat, dazu getrieben wird, sie zu mißbrauchen. Er geht immer weiter, bis er an Grenzen stößt.
Wer hätte das gedacht: Sogar die Tugend hat Grenzen nötig. Damit die Macht nicht mißbraucht werden kann, ist es nötig, durch die Anordnung der Dinge zu bewirken, daß die Macht die Macht bremse.“ (Montesquieu)

Offline Philosoph

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #381 am: 11. März 2019, 19:02 »
Die andere Rückmeldung, die von vielen schon seit Jahren gelebt wird, heißt ganz klar und deutlich: Abschalten bzw. auslassen.

Daß man uns aber nun diese Rückmeldung verweigert, indem man uns zwingt, solches System zu finanzieren, nennt man Entdemokratisierung.


Edit "Bürger" @alle:
Nachfolgende, weiter abschweifende Beiträge mussten entfernt werden.
Bitte eng und zielgerichtet am eigentlichen Kern-Thema dieses Threads bleiben, welches da lautet
Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
Danke für das Verständnis und die Berücksichtigung.


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« Letzte Änderung: 11. März 2019, 23:44 von Bürger »
Bayern

Widerspruchsverfahren: §§ 69-73 VwGO (Bundesrecht)

BVerfG zu Sonderbeiträgen: "Weinabgabe" - B. v. 4.2.1958 (2 BvL 31, 33/56); "Berufsausbildungsabgabe" - BVerfGE 55,274, U. v. 10.12.1980; "Kohlepfennig" - BVerfGE 91, 186, B. v. 11.10.1994; "Straßenbaubeiträge" - B. v. 25.6.2014, 1 BvR 668/10.

BVerwG zu VA: B. v. 30.8.2006, 10 B 38.06; U. v. 23.8.2011, 9 C 2.11.

Offline marga

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #382 am: 17. März 2019, 12:03 »
Wir blicken zurück ins Jahr 2011, schon damals hatte Georg Schramm festgestellt, dass ...
Zitat
(...) Die machen doch aus der Sprache das Gegenteil dessen, wozu sie da ist (...)

... framing "Gang und Gäbe" der ÖRR LRAn ist!  >:(

Quelle: youtube video Länge: 03:53 Min.
Georg Schramm - Moderatoren und Talkshows
https://www.youtube.com/watch?v=UCeRXwLPWpQ


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Jetzt das Kinderlied: Drah`di net um, oh, oh, oh schau, schau, der örR geht um, oh, oh, oh er wird di anschau`n und du weißt warum, die Lebenslust bringt di um, alles klar Herr Justiziar? In Memory einer fiktiven Person: Urteil AZ: 6 K 2043/15 (http://www.rechtsprechung.saarland.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=sl&nr=5671&Blank=1) , Urteil AZ: 6 K 2061/15 VG des Saarlandes (https://filehorst.de/d/cnqsyhgb) , https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,21488.msg137858.html#msg137858