Autor Thema: Gefängnis bei GEZ-Beitragsverweigerung: Rundfunkanstalten in der Klemme  (Gelesen 5096 mal)

Offline nexus77

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Der Artikel ist "tendenziös" wie aber anscheinend bei der Presse sowieso üblich...hier soll der Bock zum Gärtner gemacht werden, teile und herrsche: Die bösen "Rundfunkverweigerer" sind Schuld, wenn ich mehr bezahlen muss. Das wird hier suggeriert. Das kennt man ja... ob es nun die bösen H4er sind, die bösen Rentner, die bösen Ausländer, die bösen Deutschen... immer wird ein Teil auf den anderen gehetzt.

Und warum macht man den "BS" dann nicht rechtsfähig - was soll das Impressum "nicht rechtsfähig"... ?
Wo gibt es diese Formulierung sonst noch, kann ich auch in mein Impressum schreiben nicht rechtsfähig?
Und kassiere, aber leiste nichts ? Kunde hat berechtigte Reklamation, ich zeige auf Impressum: "Flöte gepfiffen"
Oder wie?  >:(

Und wenn "BS" ein Teil der LR ist, warum hat er einen eigenen Geschäftsführer?
Warum haben sowohl BS als auch LRs Geschäftsführer und nicht Behördenleiter?

Und warum, sagt man nicht einfach: Wer RF Gebühr nicht zahlt, kommt in den Knast, dann  könnte man schon mal in jedem BL ein Extra Gefängnis bauen, also für die Schwerverbrecher "Verweigerer". Bauindustrie profitiert, Banken profitieren. Das wäre doch ehrlicher? Dann könnte man ein großes Schild aufstellen, "hier sitzen die, die Schuld sind, dass Du nun so hohe Gebühren für Deine täglichen neutralen Nachrichten und unverzichtbare Bundesliga blechen musst..."

Und noch mehr: Warum soll ich mein "Vermögen" ( :laugh:) einer Organisation offenlegen, bei der ich keinerlei Schulden habe (hier z.B. der Stadt(kasse) "S") bzw. die auch selber gar nichts von mir fordert? Weil ich immer alles bezahle an berechtigten Forderungen (mein Zeuge dafür: Schufa). Und weil ich das dann nicht mache, kann man ins Gefängnis kommen. Ist ja ähnlich schlimm, wie ein Bankraub...


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« Letzte Änderung: 09. Mai 2018, 23:47 von Bürger »

Offline nexus77

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Hier mal was weniger sarkastisches, WDR5 das klingt wie "ÖR" oder ?

Da gab (gibt?) es Sendungen der Anne Fromm:

https://www.torial.com/anne.fromm/portfolio/77717

Und hier auch BR - also jeder kann sich seinen Teil zu der Dame selber denken, oder ?

Zitat
- Stationen unter anderem bei mephisto97.6, Sud-Ouest (Bordeaux), Süddeutsche Zeitung, Goethe Institut (Melbourne), taz, ZeitOnline, Bayerischer Rundfunk

Ob "man" oder Herr/Frau X oder sonstwer mal an "TAZ" schreiben sollte, warum solche belasteten "Journalisten" dort Beiträge schreiben (dürfen)?

"Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm"


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« Letzte Änderung: 09. Mai 2018, 22:34 von nexus77 »

Offline Roggi

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Es ist schon eine ziemliche infame Logik, welcher die Autorin Anne Fromm hier folgt, wenn man sich die letzen Sätze des Artikel genau anschaut:
Zitat
[...] das säumige Geld einzutreiben. Auch damit das Beitragssystem gerecht bleibt. Würde publik, dass Schuldner davonkommen, dürften immer weniger Menschen zahlen. Und je weniger zahlen, desto teurer wird der Beitrag.

Was hat dieses freiheitsberaubende Zwangssystem mit Gerechtigkeit zu tun?
Wie verblendet muss man sein, um festzustellen: "Auch damit das Beitragssystem gerecht bleibt [...]"?

An diesem Beitragssystem ist eben nichts gerecht und die Menschen, die diese Ungerechtigkeit erkannt haben, gehen bis zum Äußersten und meiden auch die Konfrontation mit dem repressiven staatlichen Zwangssystem nicht.
Auch hier wird deutlich, dass Menschen, die Rundfunk nicht nutzen, das Hobby der Rundfunkteilnehmer finanzieren müssen, auch wenn sie es sich nicht leisten können --> Verstoß gegen Artikel 3 GG (Gleichheitsgebot).
Konsequent wäre, bei weniger Rundfunkteilnehmern weniger zu senden. Das wird natürlich nicht passieren. Also bleibt nur, mehr Geld von den Rundfunkteilnehmern zu fordern. Bei angeblich 90% Zuspruch steigt der Beitrag kaum, die Rundfunkteilnehmer werden vor Rührung die Taschentuchindustrie ankurbeln, weil dann nun endlich alles gerecht ist.


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« Letzte Änderung: 09. Mai 2018, 23:48 von Bürger »
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