Autor Thema: Creditreform  (Gelesen 32767 mal)

Offline jokerjoka

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Re: Creditreform
« Antwort #60 am: 05. September 2016, 10:39 »
Hallo zusammen,

danke für Tipps und vorschläge. Am Freitag hat Person A weitere zwei Briefe bekommen, die gute Nachricht... Creditreform hat den Fall eingestellt :)
Den zweiten Brief muss Person A in der Filiale abholen, der kam per Einschreiben/ Unterschrift mit dem Verweis Inkasso  :-\

Person A sieht kein Ende und muss am Ende alles zurück zahlen plus die ganzen Gebühren. Es macht heutzutage echt mehr Sinn, sich arbeitslos zu melden, am Ende bleibt mehr übrig.

Wie lange macht Ihr das schon mit und was kann schlimmsten Falls passieren?


Edit "Bürger":
Beitrag musste leider angepasst werden.
Bitte immer und überall die wichtigen Hinweise u.a. oben rechts im Forum beachten...
Vor Erstellung neuer Beiträge erst Schnelleinstieg und Suchfunktion benutzen. Fragen mit aussagekräftigem Betreff präzise stellen. Platzhalter wie z. B. „Person A“, „Ort C“ usw. benutzen. [...] Alles hypothetisch beschreiben.
Keine Rechtsberatung! Mehr dazu finden Sie in unseren Regeln.


@alle:
Hier bitte keine weitere vertiefende Diskussion zu Zustellarten bzw. Annahme/ Nichtannahme eines Einschreibebriefes, da dies vom Kern-Thema dieses Threads abschweift und dies aus Kapazitätsgründen und aus Gründen der Übersicht im Forum nicht vorgesehen ist.
Bitte beim Kern-Thema bleiben, welches da lautet
Creditreform
Danke für das Verständnis und die Berücksichtigung.


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« Letzte Änderung: 07. September 2016, 22:41 von Bürger »

Tereza

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Re: Creditreform
« Antwort #61 am: 05. März 2018, 11:26 »
Interessanter Link zur (Nicht-)Rechtmäßigkeit von Forderungen durch Inkasso-Büros: https://www.verbraucherzentrale.de/inkasso-check-start
Zitat
Haben Sie privat seit Beginn der letzten drei Jahre etwas gekauft oder bestellt und die Rechnung nicht bezahlt?
Nö.
Zitat
Mir sind Anbieter und Forderung völlig unbekannt und ich bin mir sicher, keinen kostenpflichtigen Vertrag abgeschlossen zu haben.
So isses.
Zitat
Ich habe die Rechnung bewusst nicht bezahlt, da es Unstimmigkeiten gibt.
Genau.


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Offline Flagstaff

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Re: Creditreform
« Antwort #62 am: 07. März 2019, 18:42 »
Mich würde mal interessieren was passiert NACHDEM Creditreform die Forderung zurückgegeben hat an die LRA.. Was passiert danach, erneuter Vollstreckungsversuch oder is die Sache damit erledigt?


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Offline gez-negativ

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Re: Creditreform
« Antwort #63 am: 07. März 2019, 19:29 »
In einem mir bekannten fiktiven Fall war es so, dass Creditreform angeschrieben hatte ohne Original und ohne rechtskräftigen Titel vom Gericht.
Es wurde widersprochen und angefragt, weshalb diese beiden Dokumente nicht dabei sind.

Die Antwort: 'Wir haben an den Gläubiger, den BS, die Sache zurückgegeben. '
Das war alles.


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Offline Flagstaff

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Re: Creditreform
« Antwort #64 am: 01. Februar 2020, 15:30 »
Folgender Sachverhalt: Person A hat nun ebenfalls Post bekommen von Creditreform, parallel dazu läuft aber noch eine Vollstreckung der Stadtkasse im Hintergrund. Ist das überhaupt legitim, das 3 Stellen gleichzeitig (Beitragsservice, Stadtkasse und Creditreform) versuchen, ein und die selbe Forderung einzutreiben? Vorallem dass sich die Geldbeträge auch deutlich voneinander unterscheiden.


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« Letzte Änderung: 01. Februar 2020, 23:45 von Bürger »

Online PersonX

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Re: Creditreform
« Antwort #65 am: 01. Februar 2020, 16:33 »
Jede Stelle trägt, wenn Sie darf, Ihre Kosten dazu. Jetzt müsste wohl geprüft werden, ob es tatsächlich die gleiche Forderung ist, welche versucht wird beizubringen.

Es könnte der Fall vorliegen, dass eine ältere Forderung wo der Weg über die Verwaltungsvollstreckung nicht erfolgreich war an Creditreform abgegeben wurde. Die aktuelle Forderung der Stadtkasse also eine andere ist. Beiden Forderungen somit unterschiedliche Zeiträume und Bescheide zu Grunde liegen. Es also tatsächlich zwei verschiedene Stadien und Versuche von Vollstreckung sind.

Dazu muss A wissen, dass die Creditreform (privatrechtlicher Dienstleister) normal erst dann zum Zug kommt, wenn festgestellt wird, dass bei der vom Staat als effektivste Möglichkeit der "Verwaltungsvollstreckung" nichts zu holen ist.

Natürlich könnte es jetzt auch anders sein, weil der Erfolg von Creditreform so groß ist, dass diese schneller beauftragt werden. Person A sollte also jetzt die Zeiträume vergleichen und prüfen welche Bescheide bei wem vollstreckt werden. Sind diese tatsächlich gleich, dann wäre zu prüfen, warum Creditreform bereits beauftragt wurde.

Natürlich kann es sein, dass die Stadtkasse die Vollstreckung im Hintergrund ohne A zu informieren zurückgegeben hat. Dazu kann A natürlich die Stadtkasse befragen. Alternativ beantragt A Akteneinsicht bei einer Stelle, welche sich zuständig sieht.


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« Letzte Änderung: 01. Februar 2020, 23:47 von Bürger »

Offline Kurt

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Re: Creditreform
« Antwort #66 am: 29. Juni 2020, 21:08 »
Reaktion der "Creditreform" nach Aufforderung eines Mitstreiters eine Geldempfangsvollmacht, Abtrittserklärung und Unterschrift vorzulegen:

Zitat
[...]

wir nehmen Bezug auf Ihr Schreiben vom ...

Die Landesrundfunkanstalt Mitteldeutscher Rundfunk hat Creditreform Mainz Albert & Naujoks KG damit beauftragt, als Verwaltungshelfer rückständige Rundfunkbeiträge gegenüber den Beitragszahlern geltend zu machen. Damit unterstützt die Fa. Creditreform Mainz die Rundfunkanstalten bei der Realisierung von Rundfunkbeiträgen, bei denen die Vollstreckung im Verwaltungszwangsverfahren erfolglos war.

In unserer Funktion als Verwaltungshelfer werden wir nicht selbständig tätig, sondern führen unsere Tätigkeit im Auftrag und nach Weisung der Landesrundfunkanstalt Mitteldeutscher Rundfunk aus.

Wir haben daher Ihr Schreiben an unseren Auftraggeber weitergeleitet und die Bearbeitung des Vorgangs bei uns eingestellt.

Weitere Korrespondenz führen Sie bitte direkt unter Angabe Ihrer Beitragsnummer mit folgender Adresse:

ARD ZDF Deutschlandradio
Beitragsservice
Freimersdorfer Weg 6
50829 Köln

Mit freundlichen Grüßen
[...]


Edit "Bürger": Danke für das Dokument. Anonymisierung ergänzt. Bitte bei solch kurzen Dokumenten zwecks effektiver Diskussion und auf Auffindbarkeit per Forum-Suche immer auch eine kopierfähige Abschrift als Zitat in den Kommentar einfügen. Hier ausnahmsweise durch mich ergänzt, wofür die Moderatoren aber eigentlich keine Kapazitäten haben... :-[
Dateien anhängen, wie Urteile, etc.
https://gez-boykott.de/Forum/index.php?topic=16150.0
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,16150.msg124690.html#msg124690
Bitte daher eigenverantwortliche Verteilung auf mehr Schultern. Danke :)


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« Letzte Änderung: 29. Juni 2020, 21:54 von Bürger »
"Deutschland, unendlich viele (ok: 16) Bundesländer. Wir schreiben das Jahr 2020. Dies sind die Abenteuer abertausender ÖRR-Nichtnutzer, die sich seit nunmehr 7 Jahren nach Beitragseinführung immer noch gezwungen sehen Gesetzestexte, Urteile usw. zu durchforsten, zu klagen, um die Verfassungswidrigkeit u. die Beitragsungerechtigkeit zu beweisen. Viele Lichtjahre von jeglichem gesunden Menschenverstand entfernt müssen sie sich Urteilen unterwerfen an die nie zuvor je ein Mensch geglaubt hätte."

Offline DumbTV

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Re: Creditreform
« Antwort #67 am: 30. Juni 2020, 00:56 »
Das im obigen Beitrag scheint ein Standardschreiben von Creditreform zu sein. Wird wohl versendet, sobald der Creditreform "unangenehme Fragen" gestellt werden...

Siehe dazu:
Creditreform: unrechtmäßige Verarbeitung von Daten von "Beitragsschuldern"
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,28483.msg201025.html#msg201025

Bis auf die Bezeichnung der Landesrundfunkanstalt gleichlautendes Schreiben.


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Ich weiß nicht, ob es besser wird, wenn es sich ändert.
Aber ich weiß, dass es sich ändern muss, wenn es besser werden soll.

Georg Christoph Lichtenberg

Und deshalb:
Lastschrift kündigen + Teil werden von
www.rundfunk-frei.de

Offline scottel

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Re: Creditreform
« Antwort #68 am: 30. Juni 2020, 15:55 »
Kann ich so bestätigen.
Seitdem die Creditreform das zurückgegeben hat, wurde nichts mehr gehört.


Edit "Bürger" - vorsorglicher Hinweis aus fiktivem Fall, in welchem ebenfalls nach erfolglosem "Mehrfachbeschuss" mit den unsäglichen Schreiben der "Creditreform" für längere Zeit "Ruhe" war:
Die Vollstreckung wurde dann schlicht seitens ARD-ZDF-GEZ nach 2...3 Jahren mit den alten Forderungen zzgl. den zwischenzeitlich hinzugekommenen Forderungen erneut bei der örtlichen Vollstreckungsstelle veranlasst. Die Beendigung des "Creditreform"-Verfahrens und Rückgabe an ARD-ZDF-GEZ bedeutet also nicht, dass die Angelegenheit damit dauerhaft vom Tisch sei...

Ungekürztes Vollzitat des direkten Vorkommentars entfernt, da nicht erforderlich. Bitte keine ungekürzten Vollzitate direkter Vorkommentare. Danke.


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« Letzte Änderung: 30. Juni 2020, 16:47 von Bürger »

Offline seppl

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Re: Creditreform
« Antwort #69 am: 30. Juni 2020, 20:22 »
Ich füge hier mal meine Anfrage über "fragdenstaat" vom 23.10.2019 an den SWR in der Sache ein:
https://fragdenstaat.de/anfrage/rundfunkbeitrag-inkasso-datenubertragung-an-creditreform-mainz/
Zitat
Die Creditreform Mainz bezeichnet sich in ihren Briefen selbst als " spezialisiert auf das Inkasso von säumigen Rundfunkbeiträgen". Es gibt offensichtlich ein geregeltes Vertragsverhältnis zwischen dem SWR und der Creditreform. Bitte teilen Sie mir mit, welche Datensätze des sogenannten "Rundfunkbeitragsschuldners" für die Abwicklung des Mahnvorganges bei der Creditreform vom SWR bzw. Beitragsservice übermittelt werden.

Nach vielem Hin und Her gilt denn mal wieder ein Landesinformationsfreiheitsgesetz dafür nicht, so dass die Antwort verweigert wurde...

Kann nicht ein Betroffener mal eine Anfrage an Creditreform stellen, welche Daten von ihm gespeichert worden sind?


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« Letzte Änderung: 30. Juni 2020, 21:24 von DumbTV »
„Eine ewige Erfahrung lehrt jedoch, daß jeder Mensch, der Macht hat, dazu getrieben wird, sie zu mißbrauchen. Er geht immer weiter, bis er an Grenzen stößt. Wer hätte das gedacht: Sogar die Tugend hat Grenzen nötig. Damit die Macht nicht mißbraucht werden kann, ist es nötig, durch die Anordnung der Dinge zu bewirken, daß die Macht die Macht bremse.“ (Montesquieu)

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