Autor Thema: 2003 und 2004 Berichte über ARD, ZDF und DR  (Gelesen 318 mal)

Offline Kurt

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2003 und 2004 Berichte über ARD, ZDF und DR
« am: 14. September 2017, 11:07 »
31.01.2003 Unterrichtung LANDTAG RHEINLAND-PFALZ
www.landtag.rlp.de/landtag/drucksachen/1742-14.pdf


17. 05. 2004 Unterrichtung LANDTAG RHEINLAND-PFALZ
http://www.landtag.rlp.de/landtag/drucksachen/3185-14.pdf


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"Deutschland, unendlich viele (ok: 16) Bundesländer. Wir schreiben das Jahr 2018. Dies sind die Abenteuer abertausender ÖRR-Nichtnutzer, die sich seit nunmehr 5 Jahren nach Beitragseinführung immer noch gezwungen sehen Gesetzestexte, Urteile usw. zu durchforsten, zu klagen, um die Verfassungswidrigkeit u. die Beitragsungerechtigkeit zu beweisen. Viele Lichtjahre von jeglichem gesunden Menschenverstand entfernt müssen sie sich Urteilen unterwerfen an die nie zuvor je ein Mensch geglaubt hätte."

Offline marga

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Re: 2003 und 2004 Berichte über ARD, ZDF und DR
« Antwort #1 am: 14. September 2017, 11:15 »
Zitat
(...) Seit Anfang der 90er Jahre nimmt die Anzahl der freiwilligen Anmeldungen tendenziell ab. Mittlerweile übersteigen die Abmeldungen  die  Anzahl  der  freiwilligen  Anmeldungen.  Um  dieser  Entwicklung  entgegenzusteuern,  werden  moderne  Marketinginstrumente wie beispielsweise Direct-Mail-Aktionen, Gebührentage im Programm und Gebührenspots eingesetzt. Der mittlerweile mit Hilfe der Bundesländer bundesweit eingeführte Meldedatenabgleich beeinflusst die Gebührenerträge ebenfalls deutlich positiv. (...)
Quelle: http://www.landtag.rlp.de/landtag/drucksachen/1742-14.pdf

Auf Seite 9 des Berichts zu finden.

Man(n) Frau könnte feststellen, dass schon vor ca. 25 Jahren eine extrme "Fluktuation" stattfand. Das die Abmeldungen die Anzahl der freiwilligen Anmeldungen damals schon überstieg, machte den "Rundfunkern" große Probleme bei der "Akzeptanz der öffentlich rechtlichen Rundfunker". Eine Aufrechterhaltung des damaligen "Rundfunksystems" war denn nur durch "Zwang" möglich. Das hat sich bis zum heutigen Tag fortgesetzt. Die "Rundfunker" wissen, dass eine "Freiwilligkeit zur Finanzierung der Rundfunker" eine "Auflösung des Rundfunksystems der öffentlich rechtlichen Rundfunker" zur Folge hat.

Bild dir deine Meinung!  >:D >:D >:D


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« Letzte Änderung: 14. September 2017, 11:32 von marga »
Jetzt das Kinderlied: Drah`di net um, oh, oh, oh schau, schau, der ÖR geht um, oh, oh, oh er wird di anschau`n und du weißt warum, die Lebenslust bringt di um, alles klar Herr Justiziar? In Memory einer fiktiven Person: Urteil AZ: 6 K 2043/15 (http://www.rechtsprechung.saarland.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=sl&nr=5671&Blank=1) , Urteil AZ: 6 K 2061/15 VG des Saarlandes (https://filehorst.de/d/cnqsyhgb) , https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,21488.msg137858.html#msg137858

Offline Viktor7

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Re: 2003 und 2004 Berichte über ARD, ZDF und DR
« Antwort #2 am: 14. September 2017, 11:42 »
Zitat
(...) Seit Anfang der 90er Jahre nimmt die Anzahl der freiwilligen Anmeldungen tendenziell ab. Mittlerweile übersteigen die Abmeldungen  die  Anzahl  der  freiwilligen  Anmeldungen.  Um  dieser  Entwicklung  entgegenzusteuern,  werden  moderne  Marketinginstrumente wie beispielsweise Direct-Mail-Aktionen, Gebührentage im Programm und Gebührenspots eingesetzt. Der mittlerweile mit Hilfe der Bundesländer bundesweit eingeführte Meldedatenabgleich beeinflusst die Gebührenerträge ebenfalls deutlich positiv. (...)

Sie manipulieren (Direct-Mail-Aktionen, Gebührenspots, Meldedatenabgleich, ...) wo sie nur können, um den Akzeptanzverlust zu leugnen:

Der Akzeptanzverlust des ö.-r. Rundfunks und die Ablehnung des Rundfunkbeitrags durch den Bürger dürfte bei der Politik angekommen sein. Nicht zuletzt durch die momentan eingegangenen über 80 Verfassungsbeschwerden und die 25,4 Mio. Mahnmaßnahmen der GEZ (Beitragsservice) im Jahr 2015 (siehe Jahresbericht_2015, Seite 24). Die Meinung des Bürgers kann übrigens auch der SWR Umfrage vom 04.02.2013 entnommen werden:
http://www.online-boykott.de/tmp/swr-abstimmung/20130204-1847.png
Weitere Umfragen zeigen den eindeutigen Trend gegen den ö.-r. Rundfunk:
http://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,21923.msg140023.html#msg140023

Darüber hinaus kann ich noch weitere Beispiele für die Ablehnung des "Rundfunkbeitrags" und den Akzeptanzverlust des ö.-r. Rundfunks aufzeigen:

- Im Landtag NRW kommt die Erosion des ÖRR auf den Tisch:
„Haupt- und Medienausschuss, 13. Sitzung (öffentlich) vom 7. April 2011, Landtag Nordrhein-Westfalen.
Quelle: http://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMA15-177.pdf
Zitat
"Horst Röper (Forschungsinstitut Formatt):
Wichtiger erschien mir immer, dass mit der zurückgehenden Gebührenakzeptanz auch das System öffentlich-rechtlicher Rundfunk in der Bevölkerung immer weniger akzeptiert wurde.
...
Prof. Dr. Bernd Holznagel (Westfälische Wilhelms-Universität Münster):
Dass das derzeitige Modell Akzeptanzverluste und auch erhebliche Umsetzungsverluste aufweist, wenn nur 75 % einspielt werden können, liegt auf der Hand.
...
Dass auch das öffentlich-rechtliche System Akzeptanzverluste hat, das sehe ich gerade an der Uni jeden Tag. Die meisten Studenten haben eine ganz andere Mediennutzung als meine Generation.
...
Dr. Thorsten Ricke (Westfälische Wilhelms-Universität Münster):
Die Akzeptanz der gegenwärtigen Gebühr ist bei Studenten sehr gering. Ein Drittel von ihnen nutzt zum Fernsehen mittlerweile den Computer und nicht mehr den Fernseher. Dass man die irgendwie erfassen muss, ist, glaube ich, selbstverständlich.“

- Negatives Gutachten des Finanzministeriums - Focus-Online: "Schäuble-Experten fordern Abschaffung der GEZ-Zwangsgebühren"
http://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,12469.0.html

- Vernichtende Gutachten zum Rundfunkbeitrag/ Rundfunkbeitragsstaatsvertrag
http://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,5817.0.html


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