Autor Thema: NRW-Ministerpräsidentin will Rundfunkbeitrag bis 2020 stabil halten  (Gelesen 2903 mal)

Offline Uwe

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NRW-Ministerpräsidentin will Rundfunkbeitrag bis 2020 stabil halten

03.06.15 Interview mit Hannelore Kraft (SPD), Ministerpräsidentin von Nordrhein-Westfalen

Die NRW-Ministerpräsidentin hatte beim NRW-Medienforum 2013 die Abschaffung der Sieben-Tage-Einstellfrist bei den Mediatheken von ARD und ZDF gefordert. Damit hat sie eine intensive Debatte über die Digitalstrategie bei den öffentlich-rechtlichen Sendern und die Beteiligung der Produzenten an dieser Verwertung ausgelöst. In einem medienpolitik.net-Gespräch betont Hannelore Kraft, dass eine Verlängerung der Verweildauern nur mit einer angemessenen Beteiligung der Urheber und Produzenten einhergehen könne.

weiterlesen auf:

http://www.medienpolitik.net/2015/06/rundfunknrw-gibt-viele-medienpolitische-impulse/


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Offline Carina

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Zitat
Hannelore Kraft: Mit der Umstellung auf den Rundfunkbeitrag haben die Länder die Voraussetzungen für eine längerfristige Akzeptanz der Rundfunkfinanzierung geschaffen.
Falsch, die Akzeptanz in der Bevölkerung war nie geringer als heute.
Dazu Karolin Herrman, Expertin für Rundfunkpolotik:
ARD, ZDF und Deutschlandradio stehen so sehr in der Kritik wie noch nie in der Geschichte des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.
Die Bestandsgarantie für das Staatsfernsehen in der heutigen Form gefährdet die medienpolitische Entwicklung und Vielfalt in Deutschland, weil nicht der mündige Bürger über die Inhalte entscheidet, sondern Funktionäre und Politiker.


Zitat
Hannelore Kraft: Für mich ist der öffentlich-rechtliche Rundfunk eine unverzichtbare Säule unseres Mediensystems.
Sehr pauschal diese Äußerung! In der jetztigen Form ist er dann doch verzichtbar, da die privaten das meißte ebenfalls bieten, andere Anbieter sogar noch mehr Auswahl, vom Internet ganz zu schweigen, Frau Kraft!


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"Das Internet ist für uns alle Neuland": Angela Merkel, 19.06. 2013

Offline Viktor7

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Genau das ist es Carina.

Nur eine Lobbyistin und direkte Nutznießerin des ö.-r. Rundfunks spricht so für ihre Bühne und verleugnet die Tatsachen.

Sie ignoriert, dass die ö.-r. Programme massiv an Zustimmung verloren und sich zum Agitationsinstrument entwickelt haben. Sie ignoriert, dass die Finanzierung einen erpresserischen und nötigenden Charakter bekommen hat.


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Offline PersonX

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Wenn die Aussage so stimmt, "Für mich...", in welcher Person spricht Sie da?

Die Aussage könnte also persönlich sein.
Dann sollte doch geprüft werden, welchen persönlichen Vorteil diese Frau im aktuellem System hat.
Zitat
Mit der Umstellung auf den Rundfunkbeitrag haben die Länder die Voraussetzungen für eine längerfristige Akzeptanz der Rundfunkfinanzierung geschaffen.
In der Tat, so drückt sich diese Akzeptanz sehr direkt in den steigenden Zahlen der Vollstreckungen und Klagen aus.

Normal sollten auf solche Äußerungen die roten Karten folgen.


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Beim Benutzen von Geräten mit zu kleinem Bild werden öfters Zeichen nicht richtig eingegeben auch nicht immer sauber kontrolliert, wer also solche Zeichenfehler findet z.B. "ein" statt "eine", darf diese behalten, wenn der Inhalt des Textes nicht völlig entstellt wird.

Offline Bürger

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Zitat
Hannelore Kraft: Mit der Umstellung auf den Rundfunkbeitrag haben die Länder die Voraussetzungen für eine längerfristige Akzeptanz der Rundfunkfinanzierung geschaffen. Für mich ist der öffentlich-rechtliche Rundfunk eine unverzichtbare Säule unseres Mediensystems. Die Erwartungen der Länder an diese grundlegende Reform haben sich voll erfüllt. Die Erträge konnten stabilisiert und der Rundfunkbeitrag sogar gesenkt werden.
Der Überschuss kann nun unter anderem dafür verwendet werden, den Beitrag bis Ende 2020 stabil zu halten. Damit hätten wir mehr als ein Jahrzehnt Beitragsstabilität erreicht.

"Erwartungen" > "Überschuss" > "Beitragsstabilität"

Zu dieser abstrusen Kausallogik mag sich jeder sein Teil denken...

Die Uni Rostock hatte ihre Meinung dem Landtag NRW bereits kundgetan...
...aber Frau Kraft scheint da beratungsresistent zu sein. Wen wundert's... ;)

Landtag NRW: "Anhörung zur geplanten Senkung des Rundfunkbeitrags"
http://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,12175.0.html


Schriftliche Stellungnahme
Prof. Dr. Hubertus Gersdorf
zur Öffentlichen Anhörung des Hauptausschusses und des Ausschusses für
Kultur und Medien des Landtags Nordrhein-Westfalen am 2. Dezember 2014
zu dem
Gesetz zur Zustimmung zum Sechzehnten Rundfunkänderungsstaatsvertrag und zur Änderung des Landesmediengesetzes Nordrhein-Westfalen Gesetzentwurf der Landesregierung, Drucksache 16/
7091
http://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMST16-2391.pdf

Zitat
Dem  Gesetzgeber  ist  es  verwehrt,  Gebührenzahler/-innen über das zur  Funktionserfüllung erforderliche Maß hinaus heranzuziehen und aus den Mehreinnahmen Rücklagen zu bilden, um „finanzielle Spielräume“ (LT-Drs. 16/7091, S. 8) bei einer künftigen Ausgestaltung des Funktionsauftrages des öffentlich-rechtlichen Rundfunks oder des Beitragsfinanzierungsmodells zu erhalten. [...]
Der Rundfunkbeitrag ist kein Instrument zur Schaffung und Erhaltung politischer Optionsspielräume bei der künftigen Ausgestaltung der Rundfunkordnung.

>>> Sehr lesenswert!!! ;)


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« Letzte Änderung: 20. Februar 2017, 23:11 von Bürger »

Offline dimon

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Zitat
Hannelore Kraft: Für mich ist der öffentlich-rechtliche Rundfunk eine unverzichtbare Säule unseres Mediensystems.

hmm, eher eine unverzichtbare Säule unseres Erpressungssystems.


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Offline DJ_rainbow

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Für mich ist Kraftilanti nicht unverzichtbar.


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Ein Redakteur des ÖRR hat unbestritten die Fähigkeit, die Spreu vom Weizen zu trennen.
Diese Fähigkeit nutzt er dazu, seinen ÖRR ausschließlich die Spreu senden zu lassen.

Wer glaubt, dass der ÖRR verfassungskonform gelebt wird, glaubt auch, dass ein Zitronenfalter Zitronen faltet.

Offline unGEZahlt

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  • Bin Wohnungsmieter bekam 2013 dafür Lebenslänglich
Allerdings schützt Hannelore Kraft den Rundfunkbeitrag anscheinend
nicht ganz freiwillig...
Nein,
sie denkt, Gott persönlich hätte ihr das aufgetragen!

( Zumindest verstehe ich das so,
wenn ich das wirre Interview von ihr beim WDR5 lese:
http://www.kirche-im-wdr.de/startseite/show/programm/gott-gibt-jedem-eine-aufgabe-reformation-und-politik-hannelore-kraft/ )

Wichtiger Hinweis: Lesen und Hören auf eigene Gefahr.
Wenn Hannelore Kraft und der WDR etwas gemeinsam tuen, können selbstverständlich keine geistigen Höchstleistungen erwartet werden.

Und bitte nur mit starkem Magen lesen...


Markus


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« Letzte Änderung: 04. Juni 2015, 21:41 von unGEZahlt »
Lebenslänglich für NICHTS? -> Nein Danke, ö.-r. R.!
Ist der Rundfunkbeitrag nun die Strafe für das Bedürfnis, ein Dach über den Kopf haben zu wollen?
Zwangsbeitragszahlung = Korruptionsunterstützung. Das zahle ich NICHT, schon allein aus Gewissensgründen.

Ulrich Wilhelm (sinngemäß auf der BVerfG-Toilette) : "Wenn sie ARDZDFundDR nicht bezahlen können, sollen sie doch ihre Handys verkaufen!“

( Quelle: https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,28135.msg177046.html#msg177046 )

Offline 20MillionenEuroTäglich

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"Was sie antreibt ist der Hunger nach Gerechtigkeit: Für sie ist Gerechtigkeit keine abstrakte Größe, sondern die Forderung nach der konkreten Tat."

Also Hannelore, fang mal beim ungerechten Zwangsbeitrag für unzählige ÖRR-Nichtnutzer an!


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21 Millionen BS Mahnmaßnahmen (s. Jahresbericht 2016 GEZ/Beitrags"service" S. 25)+Millionen zähneknirschend zahlende ARD/ZDF&Co Nichtnutzer nicht berücksichtigt. Immer mehr wehren sich, u.a. gegen zwangsfinanzierte, unverschämte örRenten: z.B. 22952 (!) Euro Pension (monatlich, nicht jährlich) für T*m B*hrow/WDR u. weigern sich, so etwas in lebenslänglichen Zwangsraten à 17,50 (=ca. 13000 EUR!) mitzufinanzieren. Zahlst Du noch oder verteidigst Du schon Deine Grundrechte?

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