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"Beitragsservice" (vormals GEZ) => Aktionen – Alternativen – Erlebnisse => Thema gestartet von: Shran am 18. Juni 2018, 07:57

Titel: Aktuelle Möglichkeiten für Sand im Getriebe?
Beitrag von: Shran am 18. Juni 2018, 07:57
Man liest nun immer noch wie Bürger versuchen gegen die Mühlen der Verwaltung oder Pfändung anzutreten, mit dubiosen und teils sinnlosen Briefverkehr an
Finanzmitarbeiter, Pfändungsstellen, Bürgermeistern, Stadtverwaltung etc...

Doch das alles für ein Ziel, Zeitgewinnung. Man hört von Extremisten welche das zum Spaß machen um sich Ausdruck zu verleihen über den
fehlgelaufenen Akt willkürlicher Politik.

Was sind denn die zeitaufwendigsten Möglichkeiten Sand im Getriebe zu erzeugen?

Zitat
Klagen:

https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,10492.msg71809.html#msg71809 - Ablaufschema/ Kurzübersicht - Anmeldung/ Bescheid/ Widerspruch/ Klage
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,10492.msg74426.html#msg74426 - Ablauf 5c Klageverfahren 1. Instanz (VG) + Urteile

Das Klagen erwies sich als mehrjährige Verschnaufpause für die jenigen, welche eine ausgereifte Laienarbeit über mehrere Seiten (mind. 80), beim Verwaltungsgericht abgeben konnten. Natürlich nur in mehreren Teil, weil sich der Umstand ständig verändert und so neue Argumente in die laufende Klage einfließen muss. Man spricht von Verzögerungen von mind. 5 Jahren.

Die Kosten sind weitgehend einmalig und eher gering.

# Geichtskosten:
Zitat
Die Höhe dieser Gebühren richtet sich nach dem Streitwert.
Leider wissen Sie vor der Erhebung der Klage üblicherweise nicht, wie das Gericht den Streitwert festsetzen wird. Einfach ist es, wenn Sie einen Geldbetrag vom Staat einfordern oder eine Gebühren- oder Abgabenforderung des Staates abwehren wollen. Dann entspricht der Streitwert dem geforderten oder abgelehnten Betrag. Wenn Sie sich aber etwa gegen die Versagung einer Genehmigung zur Wehr setzen, lässt sich ein solcher Betrag nicht ermitteln. Also „schätzt“ das Gericht den Wert und setzt ihn fest. -loh.de
# Einschreiben.
# Papierkosten.

Zeitaufwand für Vorbereitung und Umsetzung mit Klageschrift-Vorgabe, würde sich auf etwa 2 Monate beziehen,
je nach Tiefe der Argumentation und eigener Kraft. Darüber hinaus wird bei weiteren Abschnitten der Klage weiter Zeitaufwand zur Recherche nötig.

Das wäre ein Beitrag zum genannten Thema.
Welche Möglichkeiten sind in welcher Phase noch mit langen Wartezeiten verbunden?

Bsp:
- Umgehung der Klage mit direkter Auseinandersetzung mit dem Gerichtsvollzieher in der Phase der Pfändung/ eid. Erklärung/
- Briefverkehr mit Inkassobüros/ Stadt / Finanzamt
Titel: Re: Aktuelle Möglichkeiten für Sand im Getriebe?
Beitrag von: Leo am 18. Juni 2018, 18:47
Da gab's mal einen Thread, in dem ein paar (z.T. lustige) Beispiele gewesen sind, wie z.B. die Maschinenlesbarkeit der Widerspruchsbescheide erschweren:

Aktuell wirksame Maßnahmen gegen die Landesrundfunkanstalten und den BS
https://gez-boykott.de/Forum/index.php?topic=18743.0
Titel: Re: Aktuelle Möglichkeiten für Sand im Getriebe?
Beitrag von: UVWXYZ am 09. Januar 2020, 20:02
Der Thread passt hoffentlich: Folgendes plane ich keinesfalls für die Hallo-Meinung-Aktion (https://www.hallo-meinung.de/gebuehrenaktion) etwa  mit dem Ziel, mind. meinen GEZ-Beitrag zu neutralisieren. Immer alles legal und wirtschaftlich vernünftig - versteht sich ja von selbst.
Das wäre meine rein theoretische Ideensammlung (die sich tatsächlich und vermutlich schon verstreut hier findet):

Vorbemerkungen für Schriftverkehr:

Rundfunkhäuser:

Anfragen, Meldungen GEZ:

Zahlungen an GEZ:

Widersprüche, Klagen
Auch gegen Schreiben, die kein Verwaltungsakt sind, Widerspruch einlegen. Die sind dann halt unzulässig. Klagen (wenn es sich jemand leisten kann - Klagen auf Befreiung etc. sollen angeblich kostenfrei sein - k. A.) verursachen der GEZ Kosten.

Problem:
Ich vermute, dass die GEZ Anfragen u. Anträge einfach unbeantwortet lässt. Aber probieren könnte man das.

Weitere Ideen:
Weiß jemand, ob das mit der Versendung von

"Beitragsservice"
- Antwort -
Adresse vom "Beitragsservice"

noch funktioniert, dass die GEZ dann das Porto zahlen muss?


Was hättet ihr sonst noch für Ideen?


Der Youtuber Feroz Khan sagt, wenn einem jemand (wie der ÖRR) ins Bier pinkelt, sagt man nicht noch: schmeckt, lecker schön warm. Recht hat der Mann.
Schluss mit den Beleidigungen gegen unsere Omas!!!
Titel: Re: Aktuelle Möglichkeiten für Sand im Getriebe?
Beitrag von: UVWXYZ am 09. Januar 2020, 22:39
Infos zu Werbeantworten findet man unter: https://www.deutschepost.de/de/w/werbeantwort.html

Und das macht man natürlich nicht, in einer Gemeinde, die nicht Wohngemeinde ist, derartige Post an GEZ und LRAen senden, auf gar keinen Fall!
Titel: Re: Aktuelle Möglichkeiten für Sand im Getriebe?
Beitrag von: Bürger am 10. Januar 2020, 13:43
Querverweis aus aktuellem Anlass ;)

Beitragsservice unter “Hochdruck” – Anfragen jetzt faxen (Steinhöfel)
https://gez-boykott.de/Forum/index.php?topic=32996.0

Die Devise lautet nicht "VerwaltungsverEINfachung", sondern "VerwaltungsverVIELfachung"!

 >:D ;D (#)
Titel: Re: Aktuelle Möglichkeiten für Sand im Getriebe?
Beitrag von: UVWXYZ am 10. Januar 2020, 20:35
Auch auf focus online findet sich ein Artikel mit Video zu einem Antrag auf Befreiung:
Protest gegen die Rundfunkgebühr
Haftandrohung in Thüringen! So treiben GEZ-Gegner die Gebührenstelle in den Wahnsinn
https://www.focus.de/finanzen/steuern/protest-gegen-die-rundfunkgebuehr-haftandrohung-in-thueringen-so-treiben-gez-gegner-die-gebuehrenstelle-in-den-wahnsinn_id_6572707.html

Den "Original"-Antrag gibt es auch als PDF (z. B. als Vorlage für Schönschreibübungen) auf einer "Drittanbieter"-Seite z.B. der Verbraucherzentrale Niedersachsen:
Antrag auf Befreiung von der Rundfunkbeitragspflicht (PDF, 4 Seiten, ~60kB)
https://www.verbraucherzentrale-niedersachsen.de/sites/default/files/medien/141/dokumente/Antrag%20auf%20Befreiung%20der%20Rundfunkbeitragspflicht.pdf
(zumal man auf dem Online-Formular einen bestimmten - sachlich evtl. nicht so ganz zutreffenden Grund - ankreuzen müsste, um den überhaupt abschicken zu können)

Man kann ja erst mal Infos und Formulare in Papierform anfordern vor dem Antrag (oder dies zumindest versuchen) und nach dem Antrag sich bei der Zusendung der Unterlagen die dafür wirklich benötigte Zeit lassen (um nicht vorschnell was falsches zu schicken) und dann Anträge auf Zeitaufschub stellen und wenn man eine Ablehnung wegen fehlender Mitwirkung bekommt, kann man ja einen neuen Antrag stellen.

Der Antrag auf Befreiung kann auch rückwirkend gestellt werden (Seite der Schuldnerberatung):
Antrag auf rückwirkende Befreiung (PDF, 1 Seite ~60kB)
https://www.schuldnerhilfe.de/fileadmin/media/ueber_uns/pressemitteilungen/antrag-rueckw-befreiung-rundfunk.pdf
Titel: Re: Aktuelle Möglichkeiten für Sand im Getriebe?
Beitrag von: UVWXYZ am 26. Januar 2020, 16:55
Wer seine Beitragsnummer*** bei der Überweisung*** nicht finden kann, könnte fiktiv auch

Wege des fiktiven einfachen Störung und Verzögerung durch folgenden Ablauf in Dauerschleife:
beschreibt u. a. die Internetseite:
https://www.rundfunk-frei.de/rundfunk-frei_zahlungsstopp.html
siehe u.a. unter
Neue Bewegung gegen den Rundfunkbeitragszwang – rundfunk-frei.de
https://gez-boykott.de/Forum/index.php?topic=29909.0


***Edit "Bürger":
Vorsicht! Ohne Not keine weiteren persönlichen Daten herausrücken! In aller Regel sollte die Zuordnung von Anfragen etc. durch Name und Anschrift bereits ausreichend gesichert sein. Anderenfalls würden ARD-ZDF-GEZ vmtl. rückfragen. Siehe auch Folgekommentar.
Danke für allerseitiges Verständnis und die Berücksichtigung.
Titel: Re: Aktuelle Möglichkeiten für Sand im Getriebe?
Beitrag von: Markus KA am 26. Januar 2020, 18:27
Vorsorglich sollte darauf hingewiesen werden, dass das Thema "Bezahlung" und damit verbundene Themen nicht Themen dieses Forums sind.

Das Forum weist ständig darauf hin, dass eine Einzugsermächtigung nicht unbedingt ein Vorteil sein könnte.

Die Bekanntgabe über die genaue Lage der Wohnung muss nicht unbedingt Sand in das Getriebe streuen und könnte die Datensammlung der LRA erweitern. Vor 2013 haben dies möglicherweise Personen für die LRA gegen Bezahlung in Erfahrung gebracht.
Titel: Re: Aktuelle Möglichkeiten für Sand im Getriebe?
Beitrag von: pinguin am 26. Januar 2020, 21:03
***Edit "Bürger":
Vorsicht! Ohne Not keine weiteren persönlichen Daten herausrücken!

-> Prinzip der Datensparsamkeit, wonach "Nichtauserwählten" grundsätzlich nur das Nötigste angeht.
Titel: Re: Aktuelle Möglichkeiten für Sand im Getriebe?
Beitrag von: noGez99 am 26. Januar 2020, 21:27
Als Sand im Getriebe wäre für mich:
Zitat
Wege des fiktiven einfachen Störung und Verzögerung durch folgenden Ablauf in Dauerschleife:
-    SEPA-kündigen - Zahlungsaufforderung -

Soweit richtig, dann aber einen unbestimmten Antrag auf Befreiung stellen:

Antrag:  Härtefallantrag nach § 4 RBStV. Bitte teilen Sie mir rechtsverbindlich mit, welche
Unterlagen zur Antragsbewilligung notwendig sind.


und gleichzeitig Barzahlung anbieten:

Antrag: Bitte teilen sie mir die örtliche Bareinzahlungsstelle für die
gebührenfreie Zahlung der Rundfunkbeiträge mit.

siehe u.a. unter
Antrag auf/ Angebot Barzahlung "Rundfunkbeitrag" i.V.m. BVerwG 6 C 6.18 ?
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,31988.msg198057.html#msg198057
i.V.m.
Neujahrsgrüße an den „Beitragsservice“ – Zahlungen einstellen (Steinhöfel)
https://gez-boykott.de/Forum/index.php?topic=32883.0

Damit sollte eine Vollstreckung erst mal nicht angeleiert werden, da der Gläubiger sich im Annahmeverzug befindet und man ja erstmal wissen muss, welche Unterlagen man für die Befreiung einzureichen hat.


Einen Antrag nach DSGVO später noch einsteuen:

Antrag datenschutzrechtliche Auskunft nach DSGVO ...
siehe u.a. unter
Weihnachtsgrüße an “Beitragsservice”: Systemkollaps durch DSGVO (Steinhöfel)
https://gez-boykott.de/Forum/index.php?topic=32829.0

und sich dann wundern, dass keine der obigen Schriftstücke gespeichert sind ...
und deswegen gleich alles noch mal schicken, weil es ja verloren ging.

Handschriftliche Briefe, geheftet, machen natürlich nochmal mehr Arbeit weil die nicht automatisch gescannt werden können - siehe dazu noch mal u.a. unter
Aktuell wirksame Maßnahmen gegen die Landesrundfunkanstalten und den BS
https://gez-boykott.de/Forum/index.php?topic=18743.0
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,18743.msg126398.html#msg126398
Ein Fax mit Sendebericht ist aber günstiger und rechtssicherer wenn man nicht immer Einschreiben versenden will.
Titel: Re: Aktuelle Möglichkeiten für Sand im Getriebe?
Beitrag von: befreie_dich am 26. Januar 2020, 22:01
Es war einmal ein fiktiver GEZ-Boykotteur F, er sehnte sich nach

Formulierungsvorschlägen, die sie/*/er mit wenig Mühe kopieren und anpassen könnte.

Dabei macht eine 'Bloating'-Strategie Sinn. D.h. was auch immer die Person F beantragt, wird irgendwo mit einem persönlichen (aber total nutzlosem, ohne irgendwas preiszugeben!) Text ergänzt, der den eigentlichen Antrag, auf zwei bis drei bis X Seiten verlängert - viel Spaß beim Lesen @LRA. Jedoch nicht derart verunstaltet, dass er aus diesem Grund zurückgewiesen werden könnte. Auch der Boykott könnte mit Automatisierung antworten. Es ist nicht so schwer, einen dynamischen Bloating-Generator zu programmieren ;). Rein fiktiv.

Eines Tages fand F das GEZ-Boykott-Forum ...

Der Vorschlag wäre, hier im Forum für jedes mögliche Muster-Boykott-Schreiben einen Thread zu starten und alles in einem Sammel-Thread überschaulich zu sammeln. Die Musterschreiben-Threads kann jeder mit weiteren individuellen fiktiven Vorschlägen füttern. So entstünde ein Arsenal. Wer mag, schreibt die Muster von Hand ab oder wendet Optimierungen an. Wer weiß, vielleicht haben wir hier ein paar Geeks/Nerds, die den Generator bauen wollen - später gern mit KI. Das könnte den Widerstand stärken.
Titel: Re: Aktuelle Möglichkeiten für Sand im Getriebe?
Beitrag von: Kattie am 05. Februar 2020, 14:01
Ich erhebe gegen jedes Schreiben einen Widerspruch.*
Briefkasten voll mit Werbung machen, damit nichts reinpasst :D


*Edit "Bürger":
Dies kann selbstverständlich nur tatsächlich zugegangene Schreiben betreffen, nicht jedoch mglw. nicht zugegangene Mahnungen ;) denn dann würde man deren Zugang ja suggerieren, was bei etwaiger späterer Vollstreckung weniger hilfreich ist - siehe u.a. unter
Zwangsvollstreckung ohne Mahnung möglich?
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,26165.msg164956.html#msg164956
OVG: bestrittene Mahnung nicht in Postabgang > vorl. Unterlassg. d. Vollstreckg.
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,18548.0.html
Tatsächlich zugegangene - insbesondere "rechtsverbindliche" - Schreiben sollten nicht ignoriert werden - siehe u.a. unter
"Schnelleinstieg"
Zu allererst bitte hier lesen! Schnelleinstieg, "Erste Hilfe", Hinweise...
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,12292.0.html
Zu möglichen Reaktionen auf die jeweiligen bekanntesten Schreiben siehe u.a. unter
Ablauf - Beispielablauf
http://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,10492.msg74416.html#msg74416
Alle Angaben ohne Gewähr. Keine Rechtsberatung.
Dies hier bitte nicht weiter vertiefen. Danke.
Titel: Re: Aktuelle Möglichkeiten für Sand im Getriebe?
Beitrag von: GEZupftGerupft am 24. April 2020, 15:22
Allein Schusseligkeit kann die vielleich schon ziemlich nerven, soll man da Mitleid bekommen?

Ein Bekannter von mir betrachtet Kommunikation mit der GEZ als persönliche Angelegenheit, immerhin wissen die ja wo er wohnt.
Also schreibt er denen seine Meinung, per Brief, handschriftlich, ist ja persönlich. Meistens beim Frühstück.

Der ist aber so schusselig, dass ihm alle möglichen Körner in seine einzutütenden Umschläge reinfallen.

Und wenn seine Kids die Briefe vorher noch in die Hände bekommen, will ich gar nicht wissen, was da sonst noch so dran ist.
Echter Chaos-Haushalt.
Kann man nur hoffen, dass das bei denen in der Ablage nicht schimmelt.

Würde mich nicht wundern, wenn er dann manchmal noch seine Adresse vergisst oder aus Versehen die alte Adresse angibt.
Die arme Öffnungs-Maschine.
OMG
Titel: Re: Aktuelle Möglichkeiten für Sand im Getriebe?
Beitrag von: PersonX am 24. April 2020, 16:12
[...] Meistens beim Frühstück.
[...] Körner [...]
Kann man nur hoffen dass das bei denen in der Ablage nicht schimmelt. [...]
Hym, sind doch fast immer trocken oder nicht, lassen sich also automatisiert filtern oder ausblasen.
Okey, was von Kinderhänden da sonst noch ran kommt, aber hoffentlich kein Honig, Fett oder sonstige Creme, denn das sollte doch wohl noch vor dem Verschließen bemerkt werden, weil eine Verteilung davon im Brief den Inhalt selbst stark unleserlich werden lassen könnte. -> Eine stoffliche Verteilung wird dabei bereits im Postlauf verursacht, wenn Briefe durch Walzen gezogen werden. -> Dabei kann es auch zu unbeabsichtigten Öffnungen führen, weil der Inhalt z.B. seitlich ausgepresst wird. 1

Das dürfe auch unansehnlich sein beim Öffnen, selbst wenn es von einer Maschine geöffnet würde, könnte diese in Probleme geraten, das automatisiert zu bearbeiten. -> Sofern Briefe zuvor durchleuchtet werden und bei Auffälligkeiten, welche über Papier liegen, der manuellen Bearbeitung zugeführt werden, dürften solche Dinge keine Probleme verursachen.

Aber erwartet wird wohl dennoch ein Rundfunkbeitrag -> somit wäre eine Bandaufnahme für die Widergabe möglicherweise eine bessere Wahl als "Beitrag".
Von einem Buchstaben-Konfetti mit Nummerierung zum Zusammensetzen würde wohl abzuraten sein, wenn es dringende oder rechtlich wichtigere Post ist.

Sofern es über eine Brieffreundschaft hinausgeht, sollte diese jedoch mit einer Stelle geführt werden, welche kein rechtliches Nichts ist.
---
1 Sofern z.B. ein USB Stick oder Kassette als Beitrag in einen "normalen" Umschlag kommt, besteht die Gefahr des Verlusts auf dem Postlauf. Das kann nur mittels Polsterumschlag vermieden werden, damit die Walzen den Inhalt nicht herausschieben.
Titel: Re: Aktuelle Möglichkeiten für Sand im Getriebe?
Beitrag von: GEZupftGerupft am 24. April 2020, 16:57
Das dürfe auch unansehnlich sein beim Öffnen, selbst wenn es von einer Maschine geöffnet würde, könnte diese in Probleme geraten, das automatisiert zu bearbeiten. -> Sofern Briefe zuvor durchleuchtet werden und bei Auffälligkeiten, welche über Papier liegen, der manuellen Bearbeitung zugeführt werden, dürften solche Dinge keine Probleme verursachen.
fördert dann den Arbeitsmarkt, wenn auch nicht für so richtig toll qualifizierte Stellen ;)
Bei zu viel Chaoten wäre der Laden dann zu 50 Prozent mit menschlichen Briefumschlags-öffnern besetzt, ein Beitrag zum Arbeitsmarkt ;)
Die sind doch soweit ich mitbekommen habe stolz auf ihren "Beitrag" zum BIP.
(Und sowas senkt dann wahrscheinlich etwas die GEZ-Effizienz.)

Sofern z.B. ein USB Stick oder Kassette als Beitrag in einen "normalen" Umschlag kommt, besteht die Gefahr des Verlusts auf dem Postlauf.
Wäre das dann GEZ-Kollateralschaden für die Wirtschaft?
Dürfte sicherheitshalber aber nicht zu oft vorkommen, sonst wird der GEZ-Schaden nicht nur für die GEZ-teuer,
ob die Wirtschaft dann noch so glücklich mit dem GEZ-Verfahren wäre?
Titel: Re: Aktuelle Möglichkeiten für Sand im Getriebe?
Beitrag von: PersonX am 24. April 2020, 19:26
Nein, kein Schaden für die Wirtschaft. Es müssten für USB Sticks oder ähnliches Zeug lediglich andere Umschläge zum Einsatz kommen.
Denkbar wären Luftpolster Umschläge -relativ teuer- oder verstärkte Pappe jeweils mit Verklebung, welche dem Druck der Walzen auf den Inhalt standhält oder diesen entsprechend ableitet. -> Ohne kommt sonst ein Umschlag -irgendwo seitlich aufgerissen- aber ohne Inhalt an. Der Inhalt landet dabei unter Umständen irgendwo in einem Verteilzentrum des Beförderungsdienstleister.


Edit "Bürger" @alle:
Versandprobleme hier bitte nicht weiter vertiefen, sondern bitte weiter am Kern-Thema arbeiten, welches da lautet
Aktuelle Möglichkeiten für Sand im Getriebe?
Danke für allerseitiges Verständnis und die Berücksichtiung.
Titel: Re: Aktuelle Möglichkeiten für Sand im Getriebe?
Beitrag von: GEZupftGerupft am 26. April 2020, 22:28
Sicherlich werden die GEZ-Betriebe das ggf. als Sand im Getriebe auffassen, wenn der Zahler nicht einfach brav zahlt, zahlen kann oder zahlen will, aber ebenso sicherlich wird es für den einen oder anderen quasi eine Notwendigkeit darstellen und der eine oder andere wirds wahrscheinlich auch schon so oder ähnlich gemacht haben:

- bei Nachforderungen Teilzahlungen beantragen
- man kann seine Situation ja nicht immer vorhersehen, daher: ggf. bei geänderter Situation Anpassung Teilzahlung erfragen/ fordern
- Wenn unsaubere oder nicht nachvollziehbare Abrechnungen kommen, ist das für einen ja (Mehr)Aufwand den man schlussendlich nicht zu verantworten hat, es würde einem also dann ja wohl ein Schaden verursacht. Diesen Schaden könnte man dann ggf. einfordern? ggf. gerichtlich, und evtl. auch eine Bearbeitungspauschale verlagen? Kann ja wohl nicht sein dass die GEZ-Betriebe einen derart und unnötig und unaufgefordert beschäftigen, die meisten hätten sicherlich spassigeres zu tun.

- Bzgl. Datenschutz weiss man i.A. sicherlich nicht sicher inwieweit Daten bei anderen Rundfunkanstalten vorliegen, da man ebenso nicht weiss wie DAten getauscht werden und ob Irrtümer passieren.
Ich würde also meinen, um hier etwas mehr Sicherheit zu bekommen, dass man streng genommen also bei allen 16 Rundfunkanstalten seine vorliegenden Daten nach DSGVO anfordern müßte, um seine Datensituation abschätzen zu können. GGF dann natürlich in gewisser Regelmäßigkeit.

- Inkassoforderungen der Stadt sind natürlich immer lustig aber nicht für jeden immer direkt bedienbar, daher wäre es ja evtl. sinnvoll mit der Inkassoabteilung passende Teilzahlungen zu diskutieren, vielleicht ähnlich wie oben aufgeführt, an die Situation angepasst?

- so wie ich das einschätze, werden ja sowohl von den Einwohnermeldeämtern zur GEZ alsauch ggf andersherum Daten ausgetauscht?
Dann wäre vielleicht ja sinnvoll, entsprechende Schreiben jeweils an die Stellen zu verfassen, dass eine Datenweitergabe nicht gewünscht ist, wobei man evtl. nicht ein Vordruckformular verwendet weil man ja nicht weiss inwiefern das fehlerfrei ist. Garantien stehen ja da nicht drauf, soviel ich weiss und einschätze?!?
Solche Erklärungen könnte man evtl. auch imLaufe der Zeit anpassen müssen, wenn einem das sinnvoll erscheint, wobei man sich dann vermutlich sinnvollerweise auf ein schon dieses Thema betreffendes vorherigen Schreiben bezieht, damit da nichts durcheinanderkommt?

Wie sieht es eigentlich generell mit Gebührengegenforderungen aus für die Arbeit, die die einem verursachen können, um vielleicht einfach nur etwas Ausgleich und Schadensersatz zu haben?
Titel: Re: Aktuelle Möglichkeiten für Sand im Getriebe?
Beitrag von: ope23 am 27. April 2020, 12:36
Wie sieht es eigentlich generell mit Gebührengegenforderungen aus für die Arbeit, die die einem verursachen können, um vielleicht einfach nur etwas Ausgleich und Schadensersatz zu haben?
Wird man einklagen müssen. Darunter machen es die LRA nicht, auf ein einfaches Forderungsbriefchen und selbst auf einen beim Amtsgericht erwerbbaren Titel werden sie nicht zahlen.

(Ja, jeder Bürger kann gegen einen anderen Bürger Forderungen titulieren und ein gerichtliches Mahnverfahren einleiten lassen. Vor Gericht wird dann entschieden. Keine Rechtsberatung.)

Das hier anwendbare Stichwort dürfte sein: Schadensersatzansprüche aus verwaltungsrechtlichen Schuldverhältnissen. Kann natürlich sein, dass die LRA plötzlich keine Verwaltung sind, wenn gegen sie Schadensersatzansprüche erhoben werden.

Zum Glück sind es höchstwahrscheninlich Amtsrichter, die darüber befinden würden, und keine Verwaltungsrichter, die aller Erfahrung nach es in außerordentlichem Maße an der nötigen kritischen Distanz zur "Rundfunkseite" (F. Kirchhof) vermissen lassen.

Der richterliche Widerstand aus Tübingen kam auch aus der Ordentlichen Gerichtsbarkeit, vulgo "Amtsgericht" usw.

Keine Rechtsberatung. Aber ganz bestimmt Sand im Getriebe.
Titel: Re: Aktuelle Möglichkeiten für Sand im Getriebe?
Beitrag von: pinguin am 27. April 2020, 18:29
Kann natürlich sein, dass die LRA plötzlich keine Verwaltung sind, wenn gegen sie Schadensersatzansprüche erhoben werden.
Die sind ja auch keine "Verwaltung" im Sinne des öffentlichen Rechts, sondern "Unternehmen im Sinne des Kartellrechts" gemäß BGH KZR 31/14, Rnn. 2, 29 und 47. Für das "Recht der Wirtschaft" sind die Landgerichte zuständig, damit der ordentliche Rechtsweg, an dessen Abschluß der BGH steht; siehe die entsprechenden Themen im Forum.

Zitat
Der richterliche Widerstand aus Tübingen kam auch aus der Ordentlichen Gerichtsbarkeit, vulgo "Amtsgericht" usw.
"War" das nicht Landgericht? Und damit übrigens "zuständiges Gericht" im Sinne der Bundesvorgaben.


Edit "Bürger": Bitte keine Nebendiskussionen zu Zuständigkeiten und dazu wieder neue Nebenbemerkungen ohne Querverweise, deren Sinn und Zweck sich wieder erst durch mühsames Rätselraten und Eigen-Recherche ergibt. Bitte wenn, dann konkreten/ zielführenden Link, wenn man diesen schon im Hinterkopf hat bzw. mglw. sogar selbst Verfasser des anderen Threads ist.
Moderation bleibt vorbehalten. Hier bitte ausschließlich zum eigentlichen Kern-Thema dieses Threads, welches da lautet
Aktuelle Möglichkeiten für Sand im Getriebe?
Danke für allerseitiges Verständnis und die Berücksichtigung.
Titel: Re: Aktuelle Möglichkeiten für Sand im Getriebe?
Beitrag von: ope23 am 27. April 2020, 21:14
Zitat
Der richterliche Widerstand aus Tübingen kam auch aus der Ordentlichen Gerichtsbarkeit, vulgo "Amtsgericht" usw.
"War" das nicht Landgericht?
Jaja, soviel mir erinnerlich ist, hat das LG Tübingen seinerzeit die Streitsache vom Amtsgericht bekommen, weil gegen die Vollstreckung geklagt wurde. Gegenwehr gegen Vollstreckungen fallen m.W. in die ordentliche Gerichtsbarkeit. Das war also der rettende(?) Switch, um aus den Fängen der örr-blindunterwürfigen deutschen Verwaltungsgerichtsbarkeit herauskommen. So meine Deutung des seinerzeitigen Sachverhalts. Keine Rechtsberatung.
Titel: Re: Aktuelle Möglichkeiten für Sand im Getriebe?
Beitrag von: Bürger am 27. April 2020, 21:20
Edit "Bürger" - weil sich Moderation des Vor-Vorkommentars mit dem Folgekommentar überschnitten hat:
Bitte keine Nebendiskussionen zu Zuständigkeiten und dazu wieder neue Nebenbemerkungen usw.
Moderation bleibt vorbehalten. Hier bitte ausschließlich zum eigentlichen Kern-Thema dieses Threads, welches da lautet
Aktuelle Möglichkeiten für Sand im Getriebe?
welcher als Sammelthread zu verstehen und auch nicht zur Vertiefung einzelner "Ideen"/ Aspekte gedacht ist. Das sollte separat erfolgen - sofern es nicht (in den meisten Fällen?) ohnehin schon Einzel-Themen dafür gibt.
Wir brauchen und sollten hier weder das Rad neu erfinden, noch uns mit tlw. uralten, mehrfach behandelten und/oder überholten "Ideen" im Kreise drehen.
Bitte daher vor dem Posten erst ausgiebig die Informationslage im Forum sichten...
...und zu den jeweiligen Ideen dann Querverweise zu bereits bestehenden Diskussionen posten.
Danke für allerseitiges Verständnis, konstruktive(!) Mitwirkung und die Berücksichtigung.
Titel: Re: Aktuelle Möglichkeiten für Sand im Getriebe?
Beitrag von: DavidGegenGez am 02. Mai 2020, 12:17
Ich denke kreative Antäge machen den meisten Aufwand. Damit der Brief/Fax aber nicht einfach in der Rundablage verschwindet, auch noch einen sinnvollen Antrag druntermischen, z.B.

Antrag auf Barzahlung: Bitte nennen Sie mir die nächstgelegene kostenfreie Bareinzahlungsstelle.

Antrag auf Befreiung: 
Ich stelle einen Befreiungsantrag nach § 4 RBStV. Welche Unterlagen müssen dazu eingereicht werden. Bitte rechtsverbindliche Auskunft.

Antrag auf Befreiung nach Art. 11 GRCh.

Antrag Datenauskunft nach  DSGVO.

Antrag auf Datenlöschung, da ich Nichtnutzer bin/ für die Wohnung schon bezahlt wird / Zweitwohnung / usw

Antrag zur Wohnungsauskunft nach DSGVO: Alle Daten, insbesondere Zahlungen, die Sie bzw. Ihre Dienstleistern zu meiner Wohnung gespeichert haben.

Antrag auf Auskunft, welche Anträge von mir schon bearbeitet wurden und welche noch in Bearbeitung sind.

Antrag auf Nichtigkeit des Beitragsbescheides, da die Gesamtschulder im Sinne von § 44 AO bzw. AO § 268 nicht genannt sind.
Titel: Re: Aktuelle Möglichkeiten für Sand im Getriebe?
Beitrag von: Archimedes am 04. Mai 2020, 09:40
Man kann ein Chrome-Plugin fabrizieren, dass (fast) vollautomatisiert die GEZ-Online-Formulare ausfüllt und den Laden damit zumüllen....
Heute (4.5.2020) funktioniert kein einziges dieser Online-Formulare  >:D
Titel: Re: Aktuelle Möglichkeiten für Sand im Getriebe?
Beitrag von: GEZupftGerupft am 10. Mai 2020, 17:45
Man kann ein Chrome-Plugin fabrizieren, dass (fast) vollautomatisiert die GEZ-Online-Formulare ausfüllt und den Laden damit zumüllen....
Heute (4.5.2020) funktioniert kein einziges dieser Online-Formulare  >:D

Gibt doch auch so Autofill-Funktionen, z.B. für Firefox
https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/autofill-quantum/

Wenn man da mal wieder eine GEZ-Änderung machen muss geht das ja relativ zügig.
Selbstverständlich sollte man nicht mit seinen Autofill-Profilen vom Fantasy-Forum durcheinanderkommen, sonst kommen die bei den GEZ-Betrieben auch noch durcheinander.
Und würden das nachher womöglich noch als Sand im Geriebe auffassen.
Titel: Re: Aktuelle Möglichkeiten für Sand im Getriebe?
Beitrag von: Matador2768 am 28. Mai 2020, 04:01
Hallo, bin neu hier, aber kämpfe schon lange gegen die GEZ. Warte mit der Zahlung immer so lange, bis man mir Haft androht. Ist zwar auch nicht toll, aber wenigstens müssen diese *** erstmal richtig arbeiten, bevor sie von mir Geld bekommen.

Was jedoch angeblich wirklich funktionieren soll wäre, wenn möglichst viele GEZ-Verweigerer jeden Monat einen anderen Betrag an diesen Laden überweisen würden und dabei auch ab und zu mal einen Monat auslassen. Wenn 100000 Leute dieses tun würden, dann könnte man das GEZ-System zum kollabieren bringen.

Das einzige Problem, wir leben in Deutschland, und der Deutsche tut was man ihm sagt. Er ist nicht gerade dafür bekannt, Widerstand zu leisten. Wenn überhaupt, dann macht er dieses im Internet, indem er sich über die Missstände aufregt.

Angeblich gibt es über eine Million Zahlungsverweigerer. Ist es wirklich so schwierig, mal einige tausend Menschen dazu zu kriegen, diese Strategie anzuwenden?


***Edit "Bürger": Willkommen im Forum, bitte aber auf die Wortwahl achten und auch noch mit den Gepflogenheiten und auch den Inhalten des Forums vertraut machen - beginnend unter
"Schnelleinstieg"
Zu allererst bitte hier lesen! Schnelleinstieg, "Erste Hilfe", Hinweise...
https://gez-boykott.de/Forum/index.php?topic=12292.0
Nur zu "Warten" ist kein wirklicher "Sand im Getriebe". Wenn, dann sollte all dies mit Widersprüchen und Anträgen einhergehen, damit die "Maschine in Köln" auch wirklich was zu tun bekommt.
Zahlungen mit wechselnden Beträgen sind ein alter Hut und der Diskussion - erst recht der wiederholten Diskussion - nicht wert. Das wird automatisch verbucht. Effekt quasi null.
Wenn im Gegensatz dazu einfach schon mal 100.000 Leute ihre Zahlungen einstellen und Widersprüche einlegen/ Anträge stellen oder auch einfach nur schon mal ihre aus Bequemlichkeit oder Duckmäusertum erteilten Lastschrifteinzugsermächtigungen/ SEPA-Mandate kündigen würden, dann wäre schon deutlich mehr geholfen.
Bitte auf effektive Methoden konzentrieren.
Titel: Re: Aktuelle Möglichkeiten für Sand im Getriebe?
Beitrag von: noGez99 am 28. Mai 2020, 09:37
@Matador2768   Warum will man denn freiwillig zahlen?

Nicht nur Sand, sondern richtig große Steine ins Getriebe wirft man mit:

1. Lastschrift kündigen
2. Barzahlung anbieten: Antrag: bitte nennen Sie mir die nächstgelegene kostenfreie Barzahlungsstelle.
3. Korrespondenz abheften und warten.
4. Bescheiden usw. widersprechen: LRA ist im Annahmeverzug!

!!! Schachmatt  !!!
Die LRA hat keine Bareinzahlungsstellen, Bargeldannahme ist meist per Satzung verboten, Bescheide und Mahngebühren sind rechtswidrig da der Gläubiger im Annahmeverzug ist. Zwangsvollstreckung ist nicht möglich.

Wenn das viele machen tut das der LRA richtig weh, weil die Kohle nun nicht mehr fließt.

Siehe dazu auch nochmals weiter oben:
Antrag: Bitte teilen sie mir die örtliche Bareinzahlungsstelle für die
gebührenfreie Zahlung der Rundfunkbeiträge mit.

siehe u.a. unter
Antrag auf/ Angebot Barzahlung "Rundfunkbeitrag" i.V.m. BVerwG 6 C 6.18 ?
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,31988.msg198057.html#msg198057
i.V.m.
Neujahrsgrüße an den „Beitragsservice“ – Zahlungen einstellen (Steinhöfel)
https://gez-boykott.de/Forum/index.php?topic=32883.0
Titel: Re: Aktuelle Möglichkeiten für Sand im Getriebe?
Beitrag von: Anti-Mafia-Aktion am 30. Juli 2020, 06:45
Wie wäre es mit tatsächlichem Sand im Getriebe? Kann ja sein, dass Ihre Kinder unbedingt den Brief schöner machen wollten, und verschiedene Figuren aus Sandpapier ausgeschnitten haben, die sie dann mit Sekundenkleber auf dem Brief angebracht haben. Da Sie aber vorsichtig waren, und alles richtig gemacht haben, damit die Maschinen diesen Brief gut einlesen können, sollte es doch kein Problem sein, oder? Dass die Maschine nach ~10 solcher Briefe nun Ersatzteile braucht, und der gesamte Stapel von tausenden Briefen von Bürgern, die reguläre Briefe geschrieben hatten, nicht mehr verarbeitet werden kann, ist dann auch nur Zufall.

Man kann natürlich auch mit Origami eine Feder bauen, die ein Stück Sandpappier etwas hochdrückt, auf beiden Seiten, damit man damit schön spielen kann, und überhaupt nicht, damit das Sandpapier gleich den Sensor mit zerkratzt, und nicht nur die Rollen.

Oder man hatte ja sowieso nur Sandpapier und Pinsel zur Verfügung, als man den Brief verfasst hatte.
Titel: Re: Aktuelle Möglichkeiten für Sand im Getriebe?
Beitrag von: GEZupftGerupft am 22. November 2020, 23:09
Wie wäre es mit tatsächlichem Sand im Getriebe? ....

oh das ist wunderbar und bringt Deutschland dem nächsten Level Richtung HighTech und Vollbeschäftigung näher:
Es werden viele HighTech-Arbeitsplätze benötigt um dann die automatischen Brieföffner auf Versagen zu testen, und noch mehr um die Briefe von Hand zu öffnen.

GEZ wirkt und bedeutet Fortschritt!!!   :o
Titel: Re: Aktuelle Möglichkeiten für Sand im Getriebe?
Beitrag von: mullhorst am 07. Januar 2021, 10:34
Zitat
Sicher verschickt - Briefpost DSGVO-konform verschlüsseln
Schwammige Formulierungen in der DSGVO verpflichten möglicherweise zum Verschlüsseln von Briefpost. Für Unternehmen, Behörden und Bürger bedeutet das erheblichen Aufwand.
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,31490.msg210735/topicseen.html#msg210735 (https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,31490.msg210735/topicseen.html#msg210735)

Wenn, wie hier, etwas möglicherweise verpflichtend ist, dürfte es wohl kaum verboten sein. Verschlüsselungsmöglichkeiten gibts ja viele.
Man kann sogar eigene Verschlüsselungen verwenden, solange der Decodierschlüssel an den Empfänger mitgesendet wird. Ein einfacher tausch der Buchstaben untereinander (Cipher: A durch ein F repräsentiert, B durch ein G und so weiter ) ausgedruckt und schon kommen "die Kölner" ins Rudern. Was dann wohl die Gerichte bei solch einer verschlüsselten 30-Seitigen Klagerschrift halten?  ;D 
Titel: Re: Aktuelle Möglichkeiten für Sand im Getriebe?
Beitrag von: befreie_dich am 07. Januar 2021, 12:51
Die Reaktion zu sehen, was passiert wenn Bürger "CAPTCHAS" (verallgemeinert also eine technische Methode verwenden, um bis zu einer gewissen Wahrscheinlichkeit sicherzustellen, dass die Schreiben zumindest von einem Menschen geöffnet werden müssen, wäre amüsant.). Zusätzlich eine harte Verschlüsselung, die über Vigenère-Chiffren hinausgeht. Könnte alles online bereitgestellt werden. Vermutlich wird das staatl. Gegenüber, das selbst viel ausgefeiltere digitale Automatisierungsmethoden verwendet, dies jedoch nicht erlauben und die Bearbeitung verweigern.

Die technische Überlegenheit löst Unterlegenheitsgefühle bei den Menschen aus. Das ist bei staatl. vollautomatisierten Verfahren ein Kritikpunkt. Der EGMR hat aufgrund dieser Form der psychischen Beeinträchtigung bereits Urteile begründet die im Sinne der Betroffenen entschieden wurden.
Titel: Re: Aktuelle Möglichkeiten für Sand im Getriebe?
Beitrag von: beis am 19. Januar 2021, 16:22
Vielleicht noch eine fiktive Variante, sich den ganzen Schriftverkehr mit dem BS zu ersparen. :)

Auf Grundlage der DSVGO könnte man seine Daten bei der Deutschen Post und im speziellen "premium address" Segment löschen lassen.
Nach der Bestätigung und dem Ablauf der Löschfrist, könnte jemand den Briefkasten "manipulieren"*** - z.B. das Namenschild unkenntlich machen oder entfernen, den Briefkasten nicht mehr abschliessen, alle Werbung im Briefkasten lassen bis er überläuft und gesammelte unwichtige Briefpost, wie die Werbeschreiben des BS gebündelt wieder in den gelben Kasten werfen, man könnte auch was draufschreiben, muss man aber nicht. Daraufhin wird der Briefträger den Briefkasten inspizieren und "als nicht sicher für die Zustellung" einschätzen. Da die Deutsche Post aber durch die Löschung keine offiziellen Daten mehr hat, werden wohl alle Briefe im vollautomatischem Briefverteilerzentrum aussortiert und mit "unbekannt verzogen" sofort wieder an den Absender zugestellt.

Ich könnte mir vorstellen, das der Name am Klingelschild nicht ausschlaggebend ist, aber wenn an allen Wohnungstüren keine Namen stehen wäre das auch sehr hilfreich, um einen direkten Kontakt an der Wohnungstür zu verhindern.

Sollte es somit gelingen, die Post des BS damit abzuwehren, hätte man einiges an Zeit gewonnen, weil nun auch die Vollstreckungsorgane nicht tätig werden können, da der BS ein Zustellung jetzt ja nicht einmal vermuten kann. :)

Wenn ich meine Post so durchschaue, könnte da die eine oder andere Post auch ungewollt zurückgeschickt werden, das müsste dann jeder für sich selber entscheiden, aber schaut einmal durch, von wem Ihr Post über die Deutsche Post AG bekommt, im besonderen mit dem "P" drauf. Übrigens einige Ämter, wie das Finanzamt, verschicken bei uns nicht mit der Deutschen Post AG. :)

Nur mal so als Anregung vielleicht klappst ja so mit der Ruhe vor dem BS - viel Erfolg.


***Edit "Bürger": Es dürfte nur für die wenigsten praktikabel sein, keinerlei Post auch von anderen Absendern erhalten zu können, wenn der eigene Briefkasten derart "manipuliert" wird.
Vorsorglich sei auch ausdrücklich gewarnt, dass der Nicht-Zugang bzw. nicht nachgewiesene Zugang von mit einfacher Briefpost versendeten Schreiben leider bislang wider ständiger höchstrichterlicher Rechtsprechung immer noch allzu oft zum Nachteil des Adressaten ausgelegt wird. Ob Rücksendungen tatsächlich (nachweislich) erfolgen oder irgendwo "verloren gehen" oder mglw. willentlich vernichtet werden, kann nicht vorhergesagt werden. Siehe u.a. auch unter
"Schnelleinstieg"
Zu allererst bitte hier lesen! Schnelleinstieg, "Erste Hilfe", Hinweise...
https://gez-boykott.de/Forum/index.php?topic=12292.0
Titel: Re: Aktuelle Möglichkeiten für Sand im Getriebe?
Beitrag von: bremenboykott am 06. Februar 2021, 17:07
Habe einen Cent zu viel versehentlich überwiesen, also 52,51 EUR !!!

Nach Ablauf des Dreimonats-Zeitraums habe ich dann dem Beitragsservice einen Cent (0,01 EURO) per Post in Rechnung gestellt. Versehentlich wurden durch den "Beitragsservice" (ZEHN) EURO 10,- an mich zurück überwiesen!

Wird nun regelmäßig gemacht. Macht dem Beitragsservice Wrbeit und sichert den Arbeitsplatz des Bearbeiters/in.
Titel: Re: Aktuelle Möglichkeiten für Sand im Getriebe?
Beitrag von: bremenboykott am 06. Februar 2021, 17:12
Frage: was geschieht, wenn statt der Beitragsnummer in Form von Zahlen  beim Überweisen die Zahl ausgeschrieben wird: also z.B. eintausendvierhundertachtundreissig statt 1438...
1. Macht das der GEZ extra Arbeit?
2. muss das dann manuell bearbeitet werden?

Titel: Re: Aktuelle Möglichkeiten für Sand im Getriebe?
Beitrag von: PersonX am 06. Februar 2021, 18:01
Antwort zu 1, kann nicht beantwortet werden.
Antwort zu 2, kann sein muss aber nicht sein, denn alles was nicht zugeordnet werden kann muss so gesehen "zurück gegeben werden". Beim Rundfunk läuft das wahrscheinlich so, dass Eingänge welche nicht verarbeitet werden können auf eine Sonderstelle Buchhalterisch verschoben werden.
Ob das Verschieben automatisch oder per Hand erfolgt bleibt unbekannt.
Ob es automatisch zurück gegeben wird bleibt offen, es könnte auch sein, dass erst auffällt, dass bereits Geld auf der Sonderstelle liegt, wenn ein weiterer Schriftwechsel bekannt macht, dass für einen Zeitraum x kein Geldeingang gebucht wurde.
Dann prüfen Personen, welche Zahlungen ausgeführt haben Ihre Unterlagen und übersenden gegebenenfalls Dokumente, welche Zahlungen anzeigen. Ob damit dann eine Bearbeitung möglich wird bleibt offen.

Es könnte passieren, dass ein Kontostand als unausgeglichen gilt, eben weil keine Zuordnung möglich ist.

Trotzdem kann es dabei passieren, dass nicht zugeordnete Zahlungen nicht automatisch zurück erstattet werden.
Titel: Re: Aktuelle Möglichkeiten für Sand im Getriebe?
Beitrag von: marx am 07. Februar 2021, 12:12
Frage: was geschieht, wenn statt der Beitragsnummer in Form von Zahlen  beim Überweisen die Zahl ausgeschrieben wird: also z.B. eintausendvierhundertachtundreissig statt 1438...
1. Macht das der GEZ extra Arbeit?
2. muss das dann manuell bearbeitet werden?

Eine empfehlenswerte Sand-Ins-Getriebe-Möglichkeit besteht darin, nicht die Beitragsnummer zu verdrehen - sondern die zugeordnete Adresse. Macht das der GEZ extra Arbeit? Ja, denn für Adressen, für die kein tatsächliches Inhaberverhältnis besteht, kann die automatische IBM-Maschine nur rechtsungültige Festsetzungsbescheide erstellen.
Titel: Re: Aktuelle Möglichkeiten für Sand im Getriebe?
Beitrag von: bremenboykott am 07. Februar 2021, 17:00
Hallo Marx,
vielen Dank für den Hinweis. Ich verstehe es nicht, wie das gehen könnte und bitte um ein Beispiel, denn ich gebe meine Adresse nie bei der Überweisung an, nur die Teilnehmernummer. Viele Grüße.
Titel: Re: Aktuelle Möglichkeiten für Sand im Getriebe?
Beitrag von: noGez99 am 07. Februar 2021, 17:51
Ich denke, was das System wirklich trifft, ist mangelndes Geld.

Stufe 1
Dauerauftrag kündigen, nur auf Rechnung bezahlen.
Vorteil: erster Schritt in Richtung richtige Verweigerung und man ist in der Forderungsstatistik im BS mit dabei.

Stufe 2
Bei jeder Rechnung 10 Eur (oder 20, 30) einbehalten. Durch das rollierende System - jeweils die älteste Schuld wird getilgt - wird jeweils eine Schuld beglichen und eine neue entsteht. Bei 10 Eur passiert nichts (ausser dass man 10 Eur mehr im Geldbeutel hat) wahrscheinlich wird der BS erst aktiv, wenn eine 3 Monats Schuld entsteht -> Bescheid mit 8 Eur "Strafgebühr" aber dafür darf man auch einen Widerspruch schreiben (gibt Hilfe hier im Forum) und bekommt für sein Geld einen Widerspruchstbescheid.
Wann genau ein Bescheid geschickt wird, muss man austesten.
Wer macht das?

Stufe 3
Richtige Verweigerung - Zahlung einstellen.
Titel: Re: Aktuelle Möglichkeiten für Sand im Getriebe?
Beitrag von: attof am 08. Februar 2021, 08:48
Es gibt 9 Landesrundfunkanstalten. Jede hat eine eigene Bankverbindung. Zusätzlich gibt es eine gemeinsame Bankverbindung (siehe https://www.rundfunkbeitrag.de/bankverbindung/index_ger.html).

Was wäre, wenn man die 52,50 € durch 10 teilen und je 5,25 € auf alle 10 Konten überweisen würde?
Titel: Re: Aktuelle Möglichkeiten für Sand im Getriebe?
Beitrag von: René am 08. Februar 2021, 08:58
Ob diese Spielereien was bewirken, möchte ich nicht beurteilen. Schließlich handelt es sich trotzdem um rechtzeitige Zahlungen – wenn auch gesplittet – die sich von Software automatisch zuordnen lassen. Softwareentwickler freuen sich, ob der neuen Aufträge.

Wenn man schon zahlen muss, dann lieber immer dafür sorgen, dass man in Rückstand bleibt. Auch immer wieder den GV zu einem kommen lassen, auch wenn das etwas Geld kosten kann (Fun-Faktor). Aber man fliegt nicht aus der Statistik, während das bei Splittzahlungen nicht der Fall ist.
Titel: Re: Aktuelle Möglichkeiten für Sand im Getriebe?
Beitrag von: attof am 08. Februar 2021, 10:00
Bei jeder Rechnung 10 Eur (oder 20, 30) einbehalten. Durch das rollierende System - jeweils die älteste Schuld wird getilgt - wird jeweils eine Schuld beglichen und eine neue entsteht. Bei 10 Eur passiert nichts (ausser dass man 10 Eur mehr im Geldbeutel hat) wahrscheinlich wird der BS erst aktiv, wenn eine 3 Monats Schuld entsteht -> Bescheid mit 8 Eur "Strafgebühr" aber dafür darf man auch einen Widerspruch schreiben (gibt Hilfe hier im Forum) und bekommt für sein Geld einen Widerspruchstbescheid.
Wann genau ein Bescheid geschickt wird, muss man austesten.
Wer macht das?

Was ist denn die älteste Schuld? Die Schuld eines Drei-Monats-Zeitraums? Dann würde - wenn man pro Quartal 15 € zu wenig überweist - doch immer nur die älteste 15-Euro-Schuld getilgt werden, oder?

Also jedes Quartal 15 Euro einbehalten und nichts passiert?
Titel: Re: Aktuelle Möglichkeiten für Sand im Getriebe?
Beitrag von: drboe am 08. Februar 2021, 14:37
@attof: wenn du jedesmal 15 € weniger zahlst, hast du nach einem Jahr einen Zahlungsrückstand von 60 €. Es ist unwahrscheinlich, dass der ÖRR auf dies Geld verzichten wird. Er wird daher die 60 € zzgl. 8 € Versäumnisgebühr fordern. Eine Zahlung von z. B. 20 € würde mit 15 € mit der Forderung für die allererste reduzierte Zahlung verrechnet. Die verbleibenden 5 € würden vermutlich mit den 8 Euro verrechnet, die für das Zahlungsversäumnis berechnet werden. Zugleich würde man weitere 52,50€ für das nächste Quartal und ggf. noch einmal 8 € Gebühr on Top fordern. Da kann man ebenso gut die Zahlungen gleich vollständig einstellen. Da man jederzeit die Zahlungen wieder aufnehmen kann, kann man seinen Widerstand so dosieren, wie man es persönlich aushält. Eines meiner Kinder schuldet noch aus Studienzeiten 8 €. Gezahlt werden die nie, man bekommt aber ob der erwiesenen Zahlungsunwilligkeit alle drei Monate vom BS einen Überweisungsträger zugeschickt.

M. Boettcher
Titel: Aktuelle Möglichkeiten für Sand im Getriebe?
Beitrag von: nouseforaname am 03. März 2021, 06:45
Sand im Getriebe ist ja gut und schön - nur läuft die Maschinerie der Geldeintreibung dann halt mit etwas höheren internen Kosten weiter.
Wäre eine gemeinschaftliche Aktion bei der _viele_ Leute gleichzeitig ihre Zahlung einstellen nicht effektiver um Druck auszuüben?
Wurde so etwas schon mal gemacht?
Titel: Re: Aktuelle Möglichkeiten für Sand im Getriebe?
Beitrag von: Nichtgucker am 03. März 2021, 09:59
Ob eine kurzfristige Zahlungseinstellung auf breiter Front etwas bringen würde, hängt davon ab

- wie hoch die vorhandenen Finanzreserven des ÖRR durchschnittlich sind, d.h. wie viele Monate aus der Rücklage gelebt werden kann

- wie hoch die Bereitschaft von Finanzinstituten ist, dem ÖRR Überbrückungskredite zu geben,

- wie hoch die Bereitschaft bei Auftragnehmern ist, ggf. verspätete Zahlung des ÖRR zu akzeptieren.


 
Titel: Re: Aktuelle Möglichkeiten für Sand im Getriebe?
Beitrag von: malochersprache am 03. März 2021, 10:18
Sand im Getriebe / weniger Geld in der Kasse
Bei mir klappt seit 1 Jahr der Umzugstrick.
Mir ist klar das die Schergen, beim nächsten dritten einmaligen Datenabgleich, mich finden könnten.
Also Geld evt irgendwo deponieren.

MACHT MIT

Online in einem anderen Bundesland anmelden ,und warten 😀
Titel: Re: Aktuelle Möglichkeiten für Sand im Getriebe?
Beitrag von: Markus KA am 03. März 2021, 19:38
Bei mir klappt seit 1 Jahr der Umzugstrick.

Hierzu auch:
Nie GEZ gezahlt, dank Umzugsmeldung
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,16983.0.html (https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,16983.0.html)

Wäre eine gemeinschaftliche Aktion bei der _viele_ Leute gleichzeitig ihre Zahlung einstellen nicht effektiver um Druck auszuüben?

Jährliche Außenstände von über 1 Milliarden Euro sind bereits einige Millionen Nichtzahler.
Kleine Anfrage BW: Ausstehende Rundfunkbeiträge und Vollstreckungsersuchen
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,34516.0.html (https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,34516.0.html)
Natürlich wären mehr Nichtzahler wünschenswert, allerdings stellt sich die Frage, wie sollen Millionen Beitragszahler über eine gemeinschaftliche Aktion informiert werden.  ;)
Titel: Re: Aktuelle Möglichkeiten für Sand im Getriebe?
Beitrag von: noGez99 am 03. März 2021, 21:58
Eine weitere Möglichkeit für Sand im Getriebe, nur für Beitragzahler ist eine zusätzliche Person/Katze/Hund aus dem Haushalt auch als Wohnungsinhaber anzuzeigen (so wie es im RBSTV steht). Der BS geht von einer neuen Wohnung aus, glaubt natürlich nicht dass es eine gemeinsame Wohnung ist und fährt das ganze Programm mit Drohkulisse auf.
Eventuell kommt man erst durch Klage wieder raus.
Also nichts für schwache Nerven, aber viellll Aufwand für BS und Gerichte.
Na ja, vielleicht weniger für den BS (da macht der Computer das Meiste) aber dann für die Gerichte.

Aber Achtung, auch viel Aufwand für die jeweilige Person.
Direkt Zahlungsverweigerung ist vielleicht besser.
Titel: Re: Aktuelle Möglichkeiten für Sand im Getriebe?
Beitrag von: attof am 07. März 2021, 17:18
Hat jemand schon mal seine Rundfunkbeiträge auf das Konto einer anderen Landesrundfunkanstalt überwiesen - also z.B. als Bayer auf das Konto des NDR? Wenn ja, wurde es korrekt verbucht oder gab es Probleme?
Titel: Re: Aktuelle Möglichkeiten für Sand im Getriebe?
Beitrag von: ope23 am 07. März 2021, 18:03
An die verschiedenen Kontonummern der verschiedenen LRA zu kommen, ist - soweit ich noch weiß - eher nichttrivial.

Und was soll dann als Verwendungszweck stehen? Wenn die Beitragsnummer drin steht, läuft es dann doch wieder vollautomatisch.
Titel: Re: Aktuelle Möglichkeiten für Sand im Getriebe?
Beitrag von: attof am 07. März 2021, 18:06
An die verschiedenen Kontonummern der verschiedenen LRA zu kommen, ist - soweit ich noch weiß - eher nichttrivial.

Hier sind die Bankverbindungen: https://www.rundfunkbeitrag.de/bankverbindung/index_ger.html

Und was soll dann als Verwendungszweck stehen? Wenn die Beitragsnummer drin steht, läuft es dann doch wieder vollautomatisch.

Ja, die Beitragsnummer im Verwendungszweck. Bei einer Überweisung auf das Konto des NDR für ein bayerisches Beitragskonto würde ja herauskommen, dass im Zuständigkeitsbereich des NDR diese Beitragsnummer nicht existiert. Könnte manuellen Aufwand bedeuten.
Titel: Re: Aktuelle Möglichkeiten für Sand im Getriebe?
Beitrag von: pinguin am 07. März 2021, 19:16
Wenn die Beitragsnummer drin steht, läuft es dann doch wieder vollautomatisch.
Das setzt voraus, daß die LRA bei der Bank derartiges hat einrichten lassen. Es mag zwar "automatische Rufumleitung" geben, aber eine "automatische Kontoumleitung" ist eher weniger naheliegend; die LRA müsste das nämlich beantragen und die Bank mitspielen, bzw., dabei mitspielen dürfen, denn es könnte nämlich sein, daß sowohl EZB als auch der europäische Rahmen hier was dagegen haben.


Thread vorerst geschlossen.
Die Frage einer Überweisung auf ein anderes Konto einer anderen Rundfunkanstalt könnte ggf. als eigenständiges Thema gesondert diskutiert werden, wobei fraglich bleibt, wo da der "Mehraufwand"/ der "Sand im Getriebe" wirklich besteht, wenn zwischen den Rundfunkanstalten ohnehin ein Finanzausgleich stattfindet (dessen Un-/Rechtmäßigkeit wieder ein ganz anderes eigenständiges Thema ist, und hier nicht auch noch mit diskutiert werden sollte) bzw. die Gelder ohnehin alle durch die zentrale Maschine in Köln verwaltet werden (auch diesbezügliche Un-/Rechtmäßigkeit nicht zu vermengen mit der eigentlichen Frage bzgl. "Mehraufwand"/ "Sand im Getriebe").
Für Moderation fehlt aktuell allerdings die Zeit.
Bitte etwas Geduld. Danke.
Titel: Re: Aktuelle Möglichkeiten für Sand im Getriebe?
Beitrag von: seppl am 17. März 2021, 21:58
Google Übersetzer als Argumentationshilfe beim Widerspruch
Wer Käsescheiben in Briefumschlägen stecken als eine wirksame Strategie gegen den Rundfunkbeitrag ansieht, wird vielleicht auch diesen, weniger technikdestruierenden Weg lustig finden:
Ich habe mal meinen 2013 verfassten, geistig hochrangigen Widerspruch  aus Gewissensgründen dem vietnamesichen Sprach- und somit Gedankenhorizont anvertraut. Dessen Rückinterpretation denke ich, könnte den Beitragsservice auch ohne Zerstörung des Mobiliars beschäftigen, da die vietnamesische Sprache scheinbar dafür geschaffen ist, automatischen Wort- und Sinnerkennungen, wie sie hierzulande gerne per OCR angewandt werden, aus dem Weg zu gehen. Vielleicht hat das auch mit der vietnamesischen Volksseele zu tun, denn hierzulande nennt man ja die Sachen gerne immer beim Wort und wundert sich, dass insbesondere der Beitragsservice die Ehrenhaftigkeit einer ehrlichen Auskunft nicht so schätzen können und man mit einem mal mit gesperrtem Konto dasitzt oder - wie in einigen Bundesländern noch schlimmer - im Kittchen hockt.

Hier also die vietnamesische "Überprüfung meiner Gewissensgründe":
Zitat
Ablehnung der Beitragsankündigung vom 5. Juli 2013 - Beitragsnummer xxx xxx xxx
Lieber Herr,
Im Folgenden lehne ich die obige Beitragsankündigung ab.
Ich lehne auch die Erhebung aller Erstattungen, verspäteten Zahlungen und internen Erinnerungsgebühren ab.
Diese Verbindung wurde freigegeben, bevor dieser Hinweis freigegeben wurde.
Der neue zwischenstaatliche Rundfunkvertrag brachte mich in einen Gewissens- und Gewissenskonflikt, verfassungswidrig und unmoralisch in meinen Augen.
Bei schwerwiegenden rechtlichen Bedenken und anhängigen erheblichen Gerichtsverfahren.
Ich möchte auch Beitragsankündigungen aussetzen.
Ich werde es dem zuständigen staatlichen Sender ausführlich erklären senden.
Mit Bestätigungsanfrage erhielt dieser Brief

Freundliche Grüße

Vorausbezahlt per Fax an 018 59995 0105
Ich denke, es wird auf der Welt noch weitere, interessante Ansichten als Begründungen zu finden sein. Hauptsache sie enthalten keine Triggerworte.
Bitte nicht allzu ernst nehmen, aber ich finde es besser wenn beim Beitragsservice die Köpfe und nicht die Maschinen rauchen.