Autor Thema: DWDL reagiert dünnhäutig auf die Wahrheit  (Gelesen 35278 mal)

Offline cebu

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Re: DWDL reagiert dünnhäutig auf die Wahrheit
« Antwort #75 am: 05. Dezember 2013, 00:13 »
Wir müssen uns aber auch nicht unbedingt weiter mit diesem Menschen beschäftigen. Von seinem Kumpel den Unfug müssen wir auch nicht weiter auf Facebook veröffentlichen. Wir regen uns sinnlos über so einen Futzi auf, der seinen Arbeitsplatz rechtfertigen will. Ohne Facebook hätte ich gar nichts von dieser Fernseh-Seite gewusst. Schlimm genug, dass es Leute gibt, die sich mit nichts anderem als Fernsehen beschäftigen. Deswegen kann er wahrscheinlich auch nicht zwischen der Notwendigkeit von Fernsehen und Krankenversicherung unterscheiden.


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Offline Spiret

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Re: DWDL reagiert dünnhäutig auf die Wahrheit
« Antwort #76 am: 05. Dezember 2013, 00:35 »
Also jetzt mal angenommen man würde den ÖRR auf eine Stufe stelen wie die feuerwehr oder Polizei was absolut indiskutabel ist aber nur mal angenommen.
Dann frage ich mich warum es kein Forum namens Feuerwehr-Boykott.de oder Polizei-Boykott.de gibt aber zum ÖRR gibts zig Seiten die dieses Thema behandeln.

Also mal ernsthaft...es ist einfach lächerlich den Rundfunkbeitrag mit solchen Elementaren Einrichtungen Rechtfertigen zu wollen.
Gleiches Gilt für Schulen, Krankenversicherungen und was weiß ich für öffentliche Einrichtungen des Gemeinwohls die auf Grund der Hoheitlichen Aufgaben des Staates betrieben werden. Der ÖRR Zählt verdammtnochmal nicht dazu da Die Leistung für jeden Menschen subjektiv ist.

Im Übriegen nochmal zur krankenversicherung: Wir haben nur eine Pflicht überhaupt in einer zu sein, wir können aber wählen in welcher wir versichert sind. Das ist ein sehr großer Unterschied.


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« Letzte Änderung: 05. Dezember 2013, 00:50 von Spiret »

Offline cebu

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Re: DWDL reagiert dünnhäutig auf die Wahrheit
« Antwort #77 am: 05. Dezember 2013, 00:44 »
Ja jeder will natürlich seine Daseinsberechtigung rechtfertigen. Nur solche Vergleiche sind dann dermaßen an den Haaren herbeigezogen, dass sich eigentlich jede Diskussion erübrigt.


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Offline unGEZahlt

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Re: DWDL reagiert dünnhäutig auf die Wahrheit
« Antwort #78 am: 05. Dezember 2013, 01:21 »
Zitat von:  link=topic=7512.msg55120#msg55120 date=1386168433
- Was passiert mit 40000 Mitarbeiter, Klangkörper, Ausbildung von journalistischem Nachwuchs, DVB-T, Rentenansprüche, usw. ?

Die Fragen kommen doch wohl zu spät.

Vernünftiger wäre es doch gewesen, rechtzeitig mal zu fragen:
"Wie finanzieren wir 40000 Mitarbeiter, Klangkörper, Ausbildung von journalistischem Nachwuchs, DVB-T, Rentenansprüche, usw. ?

Seien Sie versichert, dass kein Mitglied von gez-boykott.de da irgendwie bei der Entscheidungsfindung beteiligt war!

Und Sie sollten wohl eher Ihre Frage lieber an die Verursacher (Landesregierungen + ö.-r. R) richten!

Markus



Edit:
Und dass seit 2013 gehörlose Menschen gezwungen werden, Ihre sogenannten Klangkörper mitzufinanzieren,
ist doch schon eine Form der Menschenverachtung! 



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« Letzte Änderung: 05. Dezember 2013, 01:39 von unGEZahlt »
Lebenslänglich für NICHTS? -> Nein Danke, ö.-r. R.!
Ist der Rundfunkbeitrag nun die Strafe für das Bedürfnis, ein Dach über den Kopf haben zu wollen?
Zwangsbeitragszahlung = Korruptionsunterstützung. Das zahle ich NICHT, schon allein aus Gewissensgründen.

Ulrich Wilhelm (sinngemäß auf der BVerfG-Toilette) : "Wenn sie ARDZDFundDR nicht bezahlen können, sollen sie doch ihre Handys verkaufen!“

( Quelle: https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,28135.msg177046.html#msg177046 )

Offline Viktor7

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Re: DWDL reagiert dünnhäutig auf die Wahrheit
« Antwort #79 am: 05. Dezember 2013, 08:08 »
Herr Lueckerath,

die Fragen sollten bei der Diskussion auch nicht fehlen:

1) Wieso sollen die Mitarbeiter der ö.-r. Sender in irgendeiner Weise bevorzugt werden? Sind die Videothekenmitarbeiter/-innen oder die vielen Zeitschriften-, Buchhandel Mitarbeiter, Autoren und andere Menschen weniger Wert, so dass sie alle nach den Mitarbeitern der ö.-r. Sender kommen?

2) Vielen ist die TV-Droge gar nicht wichtig. Sie informieren sich aus anderen Quellen. Wieso sollen die Bürger insgesamt 21 Millionen EURO täglich ihres Einkommens bevorzugt den  ö.-r. Sendern zukommen lassen, anstatt selbst zu bestimmen was ihnen Wichtig ist?

3) Glauben Sie wirklich das Märchen von der "Demokratieabgabe"? Geht es nicht  einfach um die Beeinflussung großer Menschenmassen?

4) Wie wichtig ist Ihnen ihre Krankenversicherung im Vergleich zum ö.-r. TV?

5) Wer sollte Ihrer Meinung nach in erster Linie Vorschläge für die grundgesetzkonforme Finanzierbarkeit des ÖRR machen?

6) Wieso gehen Sie nicht auf das Thema der Einhaltung der Grundrechte der Rundfunk- und Handlungsfreiheit, des Gleichheitssatzes, des Rechts der  eigenen Wahl der Informationsquelle ein?

freundliche Grüße
Viktor Grund


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« Letzte Änderung: 05. Dezember 2013, 12:19 von Viktor7 »

Offline Roggi

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Re: DWDL reagiert dünnhäutig auf die Wahrheit
« Antwort #80 am: 05. Dezember 2013, 08:47 »
Die Befürworter des Beitrags haben kein einziges Argument, um den Beitrag zu rechtfertigen, welches etwas mit "Recht" zu tun hätte. Es werden nur Argumente für den RBStV aufgeführt, die
A: den Beitrag mit dem derzeit gültigen RBStV begründen oder
B: die an unser eigenes Rechtsempfinden appelieren.

Zu A: dieser RBStV ist fehlerhaft, deshalb wehren wir uns!
Zu B: Das Rechtsempfinden der meisten Zwangsbeitragsgegner hier ist ausgeprägter als das der Befürworter.

Erkennbar ist oft, dass die Fakten von den Gegnern ordentlich recherchiert werden, weil alles hieb- und stichfest sein muss. Wenn in der Diskusion die Quellen nicht angegeben werden, gehen Befürworter davon aus, dass dieses Argument nicht stimmt. Leider machen sich Befürworter keine Mühe, jedes ihrer eigenen Argumente überprüfbar darzulegen. Genausowenig wird von den Befürwortern darauf eingegangen, wenn Gegner die Quellen nachreichen.
Da es offenbar keine vernünftigen Argumente "für den RBStV" gibt, sollten die Verantwortlichen endlich dafür sorgen, dass eine weitere Befreiungsklausel geschaffen wird.
Ohne den Zwang zur Beitragszahlung fehlt das Argument, den örR abzuschaffen.
Auf freiwilliger Basis wird in der jetzigen Situation mehr erreicht, für beide Seiten.


Die Verantwortlichen sollten einfach zugeben, dass sie mit diesem Gesetz zu weit gegangen sind.
Dann erübrigt sich die Frage, was mit dem örR passieren würde, denn vor dem 1.1.2013 ist auch nichts Schlimmes mit dem örR passiert.
Eine Novellierung des RBStV steht an, oder haben die örR darin kein Vertrauen?


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Offline Bürger

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Re: DWDL reagiert dünnhäutig auf die Wahrheit
« Antwort #81 am: 05. Dezember 2013, 12:23 »
Herr Lückerath,

Sie mögen sich seit über 10 Jahren mit dem dualen Rundfunksystem "befassen", dieses jedoch vermutlich nicht wirklich hinterfragt haben. Erst das Hinterfragen fördert jedoch so manches zu Tage ;)

Darauf müssen Sie sich schon einlassen.


- Die Diskussion erübrigt sich eigentlich - Rundfunk hat keine "Staatsaufgabe"
- jahrzentelange Reformverschleppung
- Das Grundgesetz - *kein* Privileg des Rundfunks!
- fehlende Legitimation eines "öffentlich-rechtlichen Rundfunks" - abwegige Vergleiche
- Gleichbehandlung *aller* Medien
- Medienbudget der Bürger *nicht* für Rundfunk reserviert
- steuerfinanzierter Rundfunk existiert schon - ARD-ZDF-GEZ gehen darüber hinaus
- gesetzgeberischer Winkelzug: "Beitrag" als Name - "Steuer" als Funktion
- solidarisch/ solidarische Finanzierung
- FAZIT


:::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::
Die Diskussion erübrigt sich eigentlich - Rundfunk hat keine "Staatsaufgabe"

Es beginnt mit dem elementaren Missverständnis, das aus Ihren und den Begründungen ähnlich argumentierender "Verfechter" spricht, nämlich dass der Rundfunk eine "staatliche Aufgabe" hätte.

Dem Rundfunk fällt jedoch keine "allgemein steuerzufinanzierende" staatliche Aufgabe zu!

Oder besser: sie *sollte* ihm nicht zufallen.

Genau *das* war auch das ursprüngliche Ansinnen der sogenannten "staatsfernen Finanzierung" mittels der sogenannten "RundfunkGEBÜHR" - die dennoch "freiwillig" war, wenn auch lediglich an das "Bereithalten" eines Gerätes geknüpft.


:::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::
jahrzentelange Reformverschleppung

Bereits die Einführung z.B. der Videokassetten und (später?) auch der Privatsender hat dieses Zahlmodell eigentlich schon obsolet gemacht, weil bereits ab da die bis dato geltende Verbindung von "Bereithaltung eines Rundfunkgeräts" mit "ausschließlichem Empfang öffentlich-rechtlicher Programme" hinfällig war.

Reform? Fehlanzeige!
Technische Möglichkeiten einer nutzungsbasierten Abrechnung? Noch nicht vorhanden.

Allein die Erweiterung der Zahlerbasis auf Alltags-, Arbeits- und Gebrauchsgegenstände wie PC war ein absoluter Tabu-Bruch - garniert mit solch orwellschen Begriffsumdeutungen wie "neuartige Rundfunkempfangsgeräte" - bis hin zur euphemistischen Versteigerung in Begriffe wie "Demokratie-Abgabe"...

Die jetzigen Regelungen des sogenannten "Rundfunkbeitragsstaatsvertrags" toppen dies alles und führen einen Paradigmenwechsel herbei, der dem ursprünglichen Ansinnen eines sogenannten "öffentlich-rechtlichen Rundfunks" geradezu diametral entgegensteht.


:::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::
Das Grundgesetz - *kein* Privileg des Rundfunks!

Noch einmal zum eingehenden Studium die Zeilen aus dem Grundgesetz:

"Art 5
(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich
aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten.
Die
- Pressefreiheit und die
- Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film
werden gewährleistet.
Eine Zensur findet nicht statt."

Wie man aus diesem Artikel ein besonderes *PRIVILEG* für Rundfunk im Allgemeinen und für ARD-ZDF-GEZ im Besonderen ableiten kann, bleibt mehr als ein Rätsel.

Weder ist ein "VerfassungsAUFTRAG" erkennbar - schon gar nicht ein der Presse gegenüber bevorzugter "Auftrag".

Es ist auch nicht von einer "RUNDFUNKFREIHEIT", sondern - ganz im Gegenteil! - von einer *PRESSEFREIHEIT* die Rede!

Für Rundfunk (und Film) wird "lediglich" die "Freiheit der Berichterstattung" gewährleistet!

Genau genommen könnte/ müsste der Satz lauten:

"Die Freiheit der Berichterstattung durch
- Presse
- Rundfunk und
- Film
werden gewährleistet."

Das gehört *EIN FÜR ALLE MAL* aufs schärfste GERADEGERÜCKT!


:::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::
fehlende Legitimation eines "öffentlich-rechtlichen Rundfunks" - abwegige Vergleiche

Es steht - genaugenommen - überhaupt nichts drin von der Erfordernis eines "öffentlich-rechtlichen Rundfunks" - genausowenig, wie dort etwas steht von der Erfordernis dessen "solidarischer Allgemeinfinanzierung".

Ist ja auch *bisher* nicht so gewesen - seit *JAHRZEHNTEN* - sowohl *vor* als auch *nach* Einführung des sog. "dualen Systems mit den Privaten!

Ob neben dem privaten Rundfunk ein (wohlgemerkt: funktionierender!) überschaubarer öffentlich-rechtlicher Rundfunk ggf. *wünschenswert* sein könnte, wäre eine Frage...

...die aber - insbesondere hinsichtlich der inflationären Finanzierung - vor allem für NICHTnutzer jenseits der Debatte steht.

Es gibt - insbesondere für NICHTnutzer - *keine* Argumente für ein "Zwangs-Medien-Völlerei-Abo" im aktuellen Ausmaß von 100 Sendern und angesichts der Auswüchse, sittenwidrigen Gehälter für Spitzenfunktionäre und Supergagen für B-Promis, etc.

Es gibt keine Legitimation für einen "solidarisch", allgemein- bzw. "steuerfinanzierten" Rundfunk (gegenüber individuell zu zahlenden Medien wie Presse, etc.)

Lediglich eine *Gleichbehandlung* in Punkto "Freiheit" für Presse, Rundfunk und Film -
nicht mehr (aber auch nicht weniger) ist per Grundgesetz gefordert!

Es begründet sich wohl in der jahrzehntelangen Hofierung der Öffentlich-Rechtlichen seitens der Politik, ist aber - gelinde gesagt - eine Anmaßung seitens des Rundfunks, zu glauben, man sei "staatstragend" und habe aus diesem Grunde ein "verbrieftes Anrecht" auf eine "Allgemeinfinanzierung".

Und bitte hören Sie auf, den Rundfunk mit Krankenversorgung, etc. zu vergleichen.
Solche völlig abwegigen Vergleiche führen ins Nirvana und machen die Argumentation unglaubwürdig.


:::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::
Gleichbehandlung *aller* Medien

Es steht also im Grundgesetz überhaupt nichts drin von der Erfordernis eines "öffentlich-rechtlichen Rundfunks" - genausowenig, wie dort etwas steht von der Erfordernis einer "öffentlich-rechtlichen Presse".

Nun könnte man einwenden, dass man ja zwecks "Gleichbehandlung" auch die anderen Medien per Steuern finanzieren oder subventionieren könnte.

Doch wo soll das hinführen?

Und vor allem:
Wo soll das angesichts des Mediums "Internet" hinführen?

Das Internet is *bi-direktional*.

Die Konsumenten sind zum Großteil gleichzeitig auch *Produzenten*.

Im Grunde genommen hätten dann wir hier Anspruch auf "Subvention", denn *wir* beteiligen uns daran, hier
- zu berichten
- zu informieren und
- zu bilden...

Das scheint auch immer noch nicht in die Betonköpfe der Entscheider zu gehen, die nach wie vor die ungefragte Ausbreitung von ARD-ZDF-GEZ im Internet als Rechtfertigung dafür ansehen, jedem Internetnutzer auch die Nutzung deren Angebote zu unterstellen...


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Medienbudget der Bürger *nicht* für Rundfunk reserviert

Bei dem sogenannten "Rundfunkbeitrag" handelt es sich um eine *ZWANGSUMLEITUNG* des MedienBUDGETs eines jeden Bürgers zugunsten eines völlig unbegründet *PRIVILEGIERTEN* öffentlich-privaten Hörfunk- und FERNSEH-Unternehmens.

Der Bürger kann diese Mittel dann NICHT MEHR FREI für seine ganz persönliche Medien-Kombination verwenden - wie z.B. Bücher, Zeitungen/ Zeitschriften, Filme/ Kino, Musik/ Konzerte, Theater, etc.

Und er kann diese im Laufe seines Lebens und dem Wandel seiner eigenen Vorlieben auch nicht mehr anpassen.

Die 215€/Jahr (völlig ungleich verteilt, in ungünstigen Fällen und zukünftig auch mehr) sollen *lebenslang* und *strikt* funktionsgebunden an Rundfunk-Medien abgedrückt werden.

Genau *das* ist eine *EKLATANTE VERLETZUNG* solch essenzieller BÜRGERRECHTE wie der negativen INFORMATIONSFREIHEIT, der SELBSTBESTIMMUNG und der allgemeinen HANDLUNGSFREIHEIT! Ganz abgesehen von meiner WÜRDE!

Diese Bürger sollen - ganz im WIDERSPRUCH zum wörtlichen Sinne des Artikels 5 GG - daran *gehindert* werden, sich "aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten."

Ist die Empörung der NICHTnutzer nun langsam verständlich...?!??!


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steuerfinanzierter Rundfunk existiert schon - ARD-ZDF-GEZ gehen darüber hinaus


Im Übrigen auch hier noch einmal - wenn von einem "steuerfinanzierten Rundfunk" die Rede sein soll, dann existiert dieser bereits:
Die Deutsche Welle
http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Welle
Wohlgemerkt für einen *BRUCHTEIL* der Kosten die ARD-ZDF-GEZ verursachen und auf die Allgemeinheit abwälzen wollen.

Der ganze mediale Klamauk um ARD-ZDF-GEZ kommt also *OBENDRAUF* - und hat nichts, aber auch *GAR NICHTS* mit medialer oder gar unabhängiger "Grundversorgung" mehr zu tun!

Und schon GAR NICHTs mit Einrichtungen der Daseinsfürsorge bei denen es um Leib und Leben, Gesundheit und Risiko geht, namentlich Krankenhäuser, Krankenversicherungen, etc.!

Jegliche VERGLEICHE dieser Art und mit dem allgemeinen STEUERTOPF sind absolut *OBSOLET*!

Die unterschwellige Forderung nach einer "Steuerfinanzierung" eines öffentlichen Rundfunks wird bei der Deutschen Welle bereits praktiziert, wodurch eine "allgemeinfinanzierte Grundversorgung" faktisch schon gegeben ist - zu einem *BRUCHTEIL* der Summen, die ARD-ZDF-GEZ für sich beanspruchen!

Ein darüberhinaus gehender Bedarf an ARD-ZDF-GEZ besteht nicht - zumindest nicht auf Basis eines *unfairen*, *ungerechten*, *unsozialen* und *unsolidarischen* "Zwangs-Medien-Völlerei-Abos" wie dem pauschalen sogenannten Rundfunkbeitrag - und *insbesondere* nicht für NICHTnutzer!


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gesetzgeberischer Winkelzug: "Beitrag" als Name - "Steuer" als Funktion


Bei ARD-ZDF-GEZ jedoch eine quasi-Allgemeinfinanzierung (Steuer) mittels eines pauschal-Beitrags kaschieren zu wollen, ist ein gesetzgeberischer Winkelzug, der noch zum Bumerang werden wird.

Wenn die sogenannte "Gebühr" oder jetzt der sogenannte "Beitrag" endlich einmal als das bezeichnet würden was es ist: nämlich eine *STEUER* - um genau zu sein eine *ZWECKsteuer* - und für Alleinstehende sogar eine *KOPFsteuer* dann würde ARD-ZDF-GEZ allerdings mehr als nur in Erklärungsnöte geraten bzw. zu *radikalen* Umstrukturierungen genötigt sein, denn eine Steuerfinanzierung von HalliGalli, Herzschmerz, sittenwidrigen Funktionärsgehältern, Supergagen für B-Promis, etc. - schlicht genau *die* 90%, die absolut *nichts* mit "Grundversorgung" zu tun haben - wäre *AUSGESCHLOSSEN*!

Genau *das* ist der wunde Punkt, weshalb dieser bürgerrechtswidrige Kunstgriff vollzogen werden sollte:
Eine quasi unkündbare Allgemeinfinanzierung wünschen - aber eine Steuer ablehnen bzw. nicht als solche bezeichnen.

Verstehen Sie jetzt auch langsam, weshalb für Kritiker wie mich die Glaubwürdigkeit dieses Konstrukts ARD-ZDF-GEZ *absolut* ins Bodenlose gestürzt ist?

Ein öffentlich-privates Medien-Unternehmen, dass so unverfroren lügt und betrügt, Grundgesetz und Bürgerrechte missachten bzw. umgehen will, unsozial agiert und neben orwellschen Begriffsumdeutungen wie "neuartige Rundfunkempfangsgeräte" für Alltags-, Arbeits- und Gebrauchsgegenstände wie PC dann gar noch euphemistisch von "Demokratie-Abgabe" schwafelt - hat als sogenannte "vierte Gewalt" jegliche Legitimation verspielt!

Quasi-steuerliche Finanzierung eines solchen Apparats?
NIE IM LEBEN!!!

Hier gehört mehr als nur gründlich aufgeräumt!!!



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solidarisch/ solidarische Finanzierung

-----------------------------------------------------------------
Und da das Wort "solidarisch* offensichtlich sehr unreflektiert und inflationär verwendet wird, hier für alle, die gern in die gleiche Kerbe schlagen, ein paar ZAHLENBEISPIELE, die recht anschaulich darstellen dürften, wie absolut absurd, abstrus - ja *euphemistisch* die Verwendung dieses Begriffes in diesem Kontext des zwangsweisen, pauschalen sogenannten "Rundfunkbeitrags" ist:

...........................................................................
"SOLIDARITÄT" > GEHÄLTER DER FÜHRUNGSEBENE

Quelle
http://2.bp.blogspot.com/-cLj-BNmC5k0/Uit__Y0YHcI/AAAAAAAABFQ/tXCZ9Uyi2G0/s1600/rundfunkbeitrag_gehalt_intendanten.jpg

mind. 10x Intendantengehälter mindestens ~240.000-360.000 €/Jahr, d.h.
mind. 10x Intendantengehälter mindestens ~20.000-30.000 €/mtl. !!!!!
...die Supergagen der "Star"-Moderator, B-Promis, etc. hier mal außen vor gelassen.

Zum Vergleich: Die Bundeskanzlerin(!) verdient...
Da ich hier bestimmt keine ör-Links - und auch keine "privaten" poste - bemühen Sie doch einfach mal die Suchmaschine:
"gehalt bundeskanzlerin ard".
Wenn man *großzügig* aufrundet, kommt sie immer noch auf *unter* 20.000 €/mtl.!!!!!

Und alle diese *SITTENWIDRIGEN*, *OBSZÖNEN* ör-Funktionärsgehälter sollen *zwangs*finanziert werden durch eine *pauschale* Wohnungsabgabe und somit u.a. auch durch alleinstehende GERINGVERDIENER, die sich den Wolf arbeiten und dafür in *EINEM* Jahr - wenn überhaupt - mitunter kaum über den Steuerfreibetrag von ~8.000 Euro kommen?!??!
Die also über *Jahre* schuften müssen, um das zu verdienen, was diese selbstgeilen, ungenierten "Demokratie-Abgabe"-Prediger in *einem* Jahr verdienen?!??!????

Komme man bitte nicht mit Vergleichen aus Manager-Ebenen der Privat-Wirtschaft - oder auch aus der Politik!
Das wäre eine schlechte Legitimation.

Nichts dergleichen wird durch ein unentrinnbares Lebenszeit-Abo solch *perfider* Art finanziert, denn:

Der pauschale sogenannte "Rundfunkbeitrag" soll - wie abgrundtief muss man sinken, um sich soetwas einfallen zu lassen?!? - selbst durch *diejenigen* Gerigverdiener mitfinanziert werden, die mangels Willen, Zeit, Geld, technischer Ausstattung oder Infrastruktur oder welchen Gründen auch immer nicht einmal im "Genuss" des sogenannten "Öffentlich-Rechtlichen" Rundfunks standen oder stehen und auch weiterhin nicht gewillt oder fähig sind, dieses Medium zu nutzen.

Was für eine Vorstellung von "Gerechtigkeit", "Fairness", "Sozialverträglichkeit" und - "Solidarität"!

Was für ein Moralverständnis!


...........................................................................
"SOLIDARITÄT" > KOSTEN FÜR NUTZUNG/ NICHTNUTZUNG - UNGLEICHE VERTEILUNG

*NICHT*-Nutzer
1-Personen-Haushalt, Geringverdiener, 1-Raum-Wohnung, beruflich bedingte Zweit-Wohnung, kein Auto
36€/mtl bzw. 432€/a pro Person

*VIEL*-Nutzer
3-Personen-Haushalt, 3 Normal- bis Gutverdiener, 1 großes Anwesen, mind. 3 Autos
18€/mtl bzw. 216€/a Gesamt
 6€/mtl bzw.  72€/a pro Person

Die "SOLIDAR"-Rechnung sieht dann so aus:
432€/a für den Geringverdiener (siehe oben)
 72€/a für jeden der Normal- bis Gutverdiener (siehe oben)

Oben genannter GERINGVERDIENENDE *NICHT*-Nutzer zahlt also "SOLIDARISCH" einen Jahresbeitrag von 432(!) € pro Kopf, damit im MULTIMEDIAL VOLLVERNETZTEN GUT-VERDIENER-Haushalt pro Kopf NUR 72(!)€ pro Jahr anfallen - für HalliGalli, Herzschmerz und ...

LASST DIE KORKEN KNALLEN und DEN SCHAMPUS FLIESSEN!

HOCH LEBE DIE SOLIDARITÄT!!!


-----------------------------------------------------------------
"SOLIDARITÄT" mit...

Und zu allerletzt stellt sich zu dieser These der "solidarischen Rundfunkfinanzierung" die "solidarisch"-logische Gegenfrage:

Wer ist eigentlich endlich mal *SOLIDARISCH* mit den NICHTnutzern?!??!


:::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::
FAZIT

Es bleibt zu konstatieren, dass faktisch alle Argumente, die "für" einen sogenannten "öffentlich-rechtlichen Rundfunk" oder gar für die untragbare Neuregelung der Finanzierunge mittels "Rundfunkbeitrag"/ "Rundfunkbeitragsstaatsvertrag" ins Felde geführt werden, spätestens seit der Umstellung zum 01.01.2013 schon ausgiebigst diskutiert und faktisch widerlegt worden sind.

Die "Warum"-Frage stellt sich also schon nicht mehr.

Jetzt lautet die Frage nur noch:
Bis wann?


Dass dies in den Medien - mitunter selbst von Journalisten schlecht recherchiert und verwaschen - wiedergegeben wird, wirft ein schlechtes Licht auf die Ausbildung bzw. die medialen "(Un-)Freiheiten" und den "sachlich-investigativen" Anspruch.

Man hätte da durchaus mehr und besseres erwarten können.


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Offline Viktor7

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Re: DWDL reagiert dünnhäutig auf die Wahrheit
« Antwort #82 am: 05. Dezember 2013, 12:30 »
So "sozial/solidarisch" sind die Anstalten, ein Beispiel von vielen:

"Heute schon einen Rentner verarscht?"
http://www.rfgz.de/news/items/20120812.html


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« Letzte Änderung: 05. Dezember 2013, 13:29 von Viktor7 »

Offline grumbleman

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Re: DWDL reagiert dünnhäutig auf die Wahrheit
« Antwort #83 am: 05. Dezember 2013, 13:38 »
@Buerger:
wieder einmal ein sehr herausragender Kommentar !
du sprichst mir aus der Seele.

habt ihr mal  die Berechnung des Durchschnittsgehalts grob ueberschlagen auf den gesamten Apparat?
Nach Sfu1988 -> siehe Seite 5:

also sagen wir mal 8,5 Mrd Euro
ca. ein Drittel fuer Löhne bei, wie Herr Lueckenrath sagt 40000 Beschaeftigten: (irgendwo stand mal was von 21xxx Mitarbeitern)

Sind also etwa 2,6 Mrd fuer Personalaufwendungen + Soz. Abgaben / Altersvorsorge

ergibt bei 40000 Beschaeftigten 65000 Durchschnittsjahresbrutto, wohin 21,xTsd Mitarbeiter kommen kann man am Beidpiel fuer den SWR sehen :)

Da wundert es keinen, wenn alle (Ausnahmen wie Frau Terschueren ausgenommen) die dort arbeiten dafuer sind.


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Re: DWDL reagiert dünnhäutig auf die Wahrheit
« Antwort #84 am: 05. Dezember 2013, 13:50 »
wie Herr Lueckenrath sagt 40000 Beschaeftigten: (irgendwo stand mal was von 21xxx Mitarbeitern)
Ich nehme an ~40.000 beinhaltet noch die Freien Mitarbeiter und die "festen Freien" und vielleicht auch noch die Putztanten und -onkels...
Aber vielleicht kann Hr. Lückerath uns diese Zahl und die Quelle dafür angeben...?


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Offline René

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Re: DWDL reagiert dünnhäutig auf die Wahrheit
« Antwort #85 am: 05. Dezember 2013, 14:16 »


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Re: DWDL reagiert dünnhäutig auf die Wahrheit
« Antwort #86 am: 05. Dezember 2013, 16:27 »
Schade, das ist schon wieder eine realitätsfremde Wahrnehmung a la "interessiert mich alles nicht. Ich will nur mein Geld zurück". Egiosmus pur, ohne Bereitschaft überhaupt an andere zu denken. So funktioniert leider keine Gesellschaft. Das bringt nur in keiner Diskussion weiter und wird niemanden überzeugen. Und ich beziehe niemanden in "meine" Probleme herein. Das ist eine haltlose Unterstellung. Und das wiederum eine Unverschämtheit.

Jetzt, dass viele Ihnen die Tatsachen zu erklären versuchten, will ich wieder auf Ihre Antwort kommen. Vielleicht war ein Fehler von mir, Sie einen unverschämten Bettler zu nennen, weil Sie vielleicht noch nicht ganz bewusst der Bedeutung der Zwangsabgabe sind. Jetzt versuchten mehrere Leute Ihnen die Sache zu erklären.

Ich bin selbstverständlich solidarisch mit kranken und gebrechlichen, mit erwerbsunfähigen, mit vorübergehend arbeitslosen. Aber wenn ich für die Kranken-, Pflege-, Renten- Arbeitslosenversicherung zahle, dann auch im Falle meiner Krankheit, Pflegebedürftigkeit, Arbeitslosigkeit ich etwas bekommen würde, dann auch im Rentenalter etwas bekommen würde. Das ist Solidarität, das ist gegenseitig. Sie verlangen aber, dass ich mit Zahlungen besondere Rentenansprüche der Mitarbeiter des Rundfunks, die ich nicht habe sichere, dass ich mit Zahlungen die Arbeitsstellen in der Rundfunkanstalt sichere. Dies, obwohl ich selbst vielleicht eine sehr niedrige Rente bekommen werde, obwohl ich von befristeter zu befristeter Arbeitsstelle wanderte, um am Ende selbständig um mein Lebensunterhalt zu kämpfen. Sie verlangen, dass ich mit Zahlungen etwas für andere sichere, von dem ich nicht mal träumen konnte und kann. Sie nennen es Solidarität, aber es geht weniger um Solidarität, sondern um eine Spende, eine Zwangsspende für etwas, was mit meinem Gewissen und meiner Meinung nicht vereinbar ist.

Es ist nicht, dass ich Geld nicht spende. Ich spende zum Beispiel mal für einen Altersheim in Bayern, mal für den Magdeburger Tafel, mal für Flüchtlinge aus Syrien, immer wieder an Obdachlosen in Berlin. Oft aber sage ich nein, denn wenn ich jeden Obdachlosen in Berlin 60 Cent täglich gebe, dann ende ich selbst obdachlos. Und niemand, dem ich Nein sage, hat mich Egoist, unsozial, oder unsolidarisch genannt.

Verstehen Sie jetzt, warum ich Sie einen unverschämten Bettler nannte?



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« Letzte Änderung: 05. Dezember 2013, 16:53 von Sophia.Orthoi »

Offline cebu

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Re: DWDL reagiert dünnhäutig auf die Wahrheit
« Antwort #87 am: 05. Dezember 2013, 20:22 »
Sophia, man kann den Laden vergleichen mit den Leuten, die in Einkaufsstraßen Gitarre oder Panflöte spielen und einen beschimpfen, wenn man ihnen nichts gibt für die Belästigung.


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Offline Sophia.Orthoi

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Re: DWDL reagiert dünnhäutig auf die Wahrheit
« Antwort #88 am: 05. Dezember 2013, 21:39 »
Sophia, man kann den Laden vergleichen mit den Leuten, die in Einkaufsstraßen Gitarre oder Panflöte spielen und einen beschimpfen, wenn man ihnen nichts gibt für die Belästigung.

Der Unterschied: diese sehr, aber sehr seltenen Straßenmusikanten sind echte Bedürftige, denen man Almosen ohne schlechtes Gewissen geben kann. Die Leute im Laden sind satt. Ihnen geht es besser als dem Durchschnitt der Bevölkerung. Sie wollen aber, dass wir ihnen eine Sicherheit finanzieren, die kaum jemand hat. Sie wollen ihre wenig produktive, eher sozial destruktive Stelle auf Ewigkeit haben. Sie wollen Sicherheit für ihre aufgeblasenen Rentenansprüche. Es ist nicht Bedürftigkeit, sondern eher die Angst der Wohlhabenden, ihren Status zu verlieren.


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Offline Uwe

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Re: DWDL reagiert dünnhäutig auf die Wahrheit
« Antwort #89 am: 05. Dezember 2013, 21:43 »
Siehe auch hier!
Die höheren Aufwendungen im Vergleich zum laufenden Jahr ergeben sich nach Angaben des Senders hauptsächlich aus einer Tariferhöhung, steigenden Beiträgen für die Altersversorgung und Aufwendungen für große Sportereignisse wie Fußballweltmeisterschaft und Olympische Winterspiele.
http://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,7560.0.html

Sophia, man kann den Laden vergleichen mit den Leuten, die in Einkaufsstraßen Gitarre oder Panflöte spielen und einen beschimpfen, wenn man ihnen nichts gibt für die Belästigung.

Der Unterschied: diese sehr, aber sehr seltenen Straßenmusikanten sind echte Bedürftige, denen man Almosen ohne schlechtes Gewissen geben kann. Die Leute im Laden sind satt. Ihnen geht es besser als dem Durchschnitt der Bevölkerung. Sie wollen aber, dass wir ihnen eine Sicherheit finanzieren, die kaum jemand hat. Sie wollen ihre wenig produktive, eher sozial destruktive Stelle auf Ewigkeit haben. Sie wollen Sicherheit für ihre aufgeblasenen Rentenansprüche. Es ist nicht Bedürftigkeit, sondern eher die Angst der Wohlhabenden, ihren Status zu verlieren.


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