Autor Thema: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll  (Gelesen 21148 mal)

Offline marx

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #345 am: 27. Februar 2019, 15:15 »
Zitat von: E. Wehling
Ich berate auf der Grundlage meiner wissenschaftlichen Kenntnis. Es wundert mich, dass mancherorts nun behauptet wird, ich hätte der ARD ein wissenschaftliches Gutachten geschrieben. Es enthält noch nicht einmal Fußnoten. Damit müsste eigentlich jedem schnell klar sein, dass hier kein wissenschaftlicher Text vorliegt.
Ein Manual, Ein Handbuch, Anleitungen, nicht Gutachten.

Vorsicht! Überspezifisch.

- der ARD: ein MANUAL
- für uns Außenstehende: den Rang/die Funktion eines Gutachtens

Erstellt man nun ein Gutachten, beziehen sich die Fußnoten auf das MANUAL.


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« Letzte Änderung: 27. Februar 2019, 16:24 von Bürger »
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Offline USER9000

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #346 am: 27. Februar 2019, 18:04 »
Endlich fällt das mal auf, es genügt die erste Seite zu lesen. Ein Gutachten wäre völlig anders aufgebaut und es würde auch keine Handlungsanweisungen formulieren. Wenn man schon den Begriff Manual verwendet sollte man auch die Übersetzung(en) zu diesem Wort nachschlagen. Unter https://dict.leo.org/englisch-deutsch/manual findet sich da folgendes:

manual    der Leitfaden  Pl.: die Leitfäden
manual    die Anleitung  Pl.: die Anleitungen
manual    die Betriebsanleitung
manual    die Dienstvorschrift

Der Begriff "Manual" wurde in diesem Zusammenhang übrigens nicht nur von der Presse erfunden sondern von einem Pressesprecher der ÖR verwendet.


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« Letzte Änderung: 27. Februar 2019, 18:16 von DumbTV »

Offline pinguin

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #347 am: 27. Februar 2019, 18:21 »
@marx
Ein Gutachten beinhaltet etwa die Wiedergabe einer IST-Situation, damit jene, die dieses Gutachten in Auftrag gegeben haben, die Sicht eines außenstehenden Fachmannes/einer Fachfrau erhalten, die noch einen realistischen Blick auf das zu analysierende Geschehen haben kann/darf. Siehe umgangssprachlich "den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen".

Ein Manual hingegen enthält eindeutig eine Handlungsempfehlung; also eine Anleitung für ein konkret zu tuendes Tun. Beispielgebend hierfür sind die Betriebsanleitungen für Kraftfahrzeuge; sind, im Englischen,  nämlich alles "Manuale".

Edit: Hier war USER9000 mit der Deutung etwas schneller.

@pjotre
Teileinspruch.

Warum sollte sich der Rundfunknichtnutzer/die Rundfunknichtnutzerin vom Rundfunk befreien lassen? Entgegen Art. 10 EMRK würde dieses ja bedeuten, daß er/sie sich mit Rundfunk befassen müsste, was er/sie ja aber gar nicht will und dieses als Erfordernis durch den Staat auch gar nicht dulden muß?

Mir scheint, die Tragweite aus Art. 10 EMRK, (Bundesrecht!), wurde noch nicht gebührend verinnerlicht?

"Without interference ..." - "Ohne Einmischung/ohne Störung/["ohne Einflußnahme" lt. dt. Übersetzung]..."

Es hat keine Differenzierung zwischen jenen, die sich lt. Art. 34 EMRK auf diese stützen dürfen, (-> nichtstaatliche Organisationen und natürliche Personen); beide Gruppen sind gleichrangig und gleichwertig zu behandeln. Nur "allgemeine Gesetze" dürfen diese Freiheiten eingrenzen! Gemäß BVerfG sind allgemeine Gesetze nur jene, die für alle gelten und einen anderen Schutzzweck verfolgen, als die Art. 5 GG und Art. 10 EMRK.

Es hat kein gültiges Gesetz, daß die Freiheit des Bürgers, der natürlichen Person, eingrenzt, und die des Rundfunks, der nichtstaatlichen Organisation, nicht zeitgleich ebenfalls; denn dieses wäre ein spezielles Gesetz, das nicht den Anforderungen entspräche und daher vollumfänglich nichtig wäre.


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Die Europäische Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten hat den Rang eines Bundesgesetzes, (BVerfG - 2 BvR 1481/04 - Rn. 30), und bricht gemäß Art. 31 GG jede Art von Landesrecht, welches sich außerhalb der vom Bund gesetzten Norm bewegt, (BVerfG - 2 BvN 1/95 - Rn. 66).

Keine Unterstützung für jene, die sich über die Verfassung des Landes Brandenburg hinwegsetzen und/oder die Europäische Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten mißachten.

Offline ChrisLPZ

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #348 am: 27. Februar 2019, 19:56 »
Thüringer Allgemeine, 27.02.2019

Ist „Framing“ kontrollierte Demokratie?

Medien, Meinung, Manipulation: Fragen und Antworten zum aktuellen politischen Aufregerthema „Framing“.

Von Kai Hafez (Professor für Vergleichende Analyse von Mediensystemen und Kommunikationskulturen an der Universität Erfurt > https://de.wikipedia.org/wiki/Kai_Hafez)

Zitat
Derzeit wird erbittert über ein internes Papier der ARD gestritten, das vor zwei Jahren unter dem damaligen Vorsitz von MDR-Intendantin Karola Wille in Auftrag gegeben wurde. Darin empfiehlt die promovierte Linguistin Elisabeth Wehling dem öffentlich-rechtlichen Senderverbund, sich selbst als moralische Demokratie-Institution darzustellen, als „gemeinsamer, freier Rundfunk“.  […]

Was ist Framing überhaupt?
[…]
Was ist die zentrale These der Studie von Wehling ?
[…]
Wie ist die Sichtweise anderer Wissenschaftler?
[…]
Wer übt in der Politik Kritik?
[…]
Wie verhält sich die ARD bisher dazu?
[…]
Was sagt die Wissenschaftlerin selbst zu den Vorwürfen?
[…]

Weiterlesen auf:
https://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/politik/detail/-/specific/Ist-Framing-kontrollierte-Demokratie-787231680


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Offline Uwe

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #349 am: 27. Februar 2019, 20:19 »

Bildquelle: https://gez-boykott.de/ablage/presselogo/tagesspiegel.png

WDR-Rundunkrat kritisiert
"Framing-Manual" ist eine "Dummheit"

Quelle: Tagesspiegel 27.02.2019 Von Joachim Huber


Zitat
WDR-Rundfunkrat sieht durch "Framing-Manual" den öffentlich-rechtlichen Rundfunk "beschädigt", Autorin Wehling zeigt sich über Kritik "schockiert"

[…] Das umstrittene „Framing-Manual“ der Sprachwissenschaftlerin Elisabeth Wehling, das im Auftrag der ARD entstand, ist auch im WDR-Rundfunkrat auf Kritik gestoßen. Die Mitglieder des Gremiums hielten es für wichtig, dass die ARD aktiv kommuniziert und ihre Leistungen für die Allgemeinheit unterstreicht, teilte der Rundfunkrat am Mittwoch in Köln mit. Das fragliche Papier und der intransparente Umgang damit hätten allerdings „genau das Gegenteil bewirkt und den öffentlich-rechtlichen Rundfunk beschädigt“. Das Papier sei „keine vernünftige Grundlage für eine Diskussion“, sagte die Europa-Parlamentarierin Petra Kammerevert (SPD) bei der Sitzung am Dienstag. Es enthalte nicht mehr zeitgemäße linke Kampfbegriffe, die das duale Rundfunksystem in Gute und Böse unterteilten.

Weiterlesen auf:
https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/medien/wdr-rundunkrat-kritisiert-framing-manual-ist-eine-dummheit/24047120.html


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« Letzte Änderung: 28. Februar 2019, 15:24 von Bürger »

Offline volkuhl

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #350 am: 28. Februar 2019, 07:38 »


Es kommt noch dicker:
Das ARD-»Framing Manual« ist ein Soros-Produkt

Zitat
Das umstrittene Framing Manual der ARD sorgt seit seiner Enthüllung durch die ›Welt‹ am 11.2. für Diskussionen. WDR-Intendant Tom Buhrow musste sich jetzt von dem 120.000-Euro-Manipulationshandbuch distanzieren. Nun wird klar: Die Autorin Elisabeth Wehling ist Stammgast bei George Soros’ Open Society.

Am 19.02.2019 veröffentlichte der Autor Michael Klonovsky auf seinem Blog Acta diurna einen Screenshot der Sponsoren von Elisabeth Wehlings »Berkeley Framing Institute«, der mittlerweile auf der offiziellen Website gelöscht wurde. Demnach zählen zu Elisabeth Wehlings Sponsoren die Open-Society-Stiftungen, die laut eigenen Angaben von George Soros mit 32 Milliarden US-Dollar für linke Projekte ausgestattet wurden.
...

https://www.deutschland-kurier.org/es-kommt-noch-dicker-das-ard-framing-manual-ist-ein-soros-produkt/


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« Letzte Änderung: 28. Februar 2019, 15:24 von Bürger »
Bremische Verfassung:
Artikel 19 [Widerstandrecht und -pflicht]
Wenn die in der Verfassung festgelegten Menschenrechte durch die öffentliche Gewalt verfassungswidrig angetastet werden, ist Widerstand jedermanns Recht und Pflicht.


Rundfunkbeitragsgegner = Grundrechtsverteidiger!

Einfach.
Für alle.
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Offline ChrisLPZ

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #351 am: 28. Februar 2019, 09:32 »
Merkur, 27.02.2019

„Völlig übertrieben“: ARD-Chef Wilhelm spricht jetzt Klartext

Die Kritik am Öffentlich-rechtlichen Rundfunk wird immer größer. ARD-Chef Ulrich Wilhelm nimmt dazu Stellung und spricht im Interview über den Rundfunkbeitrag, das Programm und das „Framing Manual“.

von Stefanie Thyssen, Georg Anastasiadis und Rudolf Ogiermann

Zitat
München - Die ARD ist ein (ge-)wichtiges Medium – und sorgt doch selbst regelmäßig für Schlagzeilen in eigener Sache. Dann geht es um „verschleuderte Gebührenmilliarden“, die „Bevormundung des Zuschauers“ und das „schlechte Programm“. Jüngster Aufreger ist ein internes Papier, in dem den Mitarbeitern geraten wird, moralisch zu argumentieren, wenn es darum geht, den öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu verteidigen. Über alle diese Themen sprachen wir mit BR-Intendant Ulrich Wilhelm (57), der seit gut einem Jahr auch Vorsitzender der ARD ist.

Viele unserer Leser äußern Kritik am neuen „Sonntagsstammtisch“. Erreicht Sie diese Kritik auch?
Jede Reaktion des Publikums wird bei uns sehr ernst genommen.
[…]

Kommen wir zum Rundfunkbeitrag. Rechtzeitig vor Beginn der nächsten Gebührenperiode im Jahr 2021 werden Rufe laut, den Beitrag anzuheben. Wie viel mehr darf es sein?
Das ist ein gesetzlich klar geregeltes Verfahren. […]

Sie betonen stets, dass Sie seit Jahren sparen – wieso muss es überhaupt mehr sein?
Der Bayerische Rundfunk erhält seit Jahren keinen Ausgleich der Teuerung.
[…]

Zitat
Wilhelm: „Wären die Menschen nur auf die Sozialen Netzwerke angewiesen, wäre der Schaden für die Gesellschaft groß“

Die Zeitungen haben weniger Leser, die Anzeigeneinnahmen gehen zurück – mit allen Konsequenzen. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk will sich seine Verluste vom Beitragszahler erstatten lassen.
Die solidarische Finanzierung durch alle Haushalte sichert unsere Unabhängigkeit und Angebote, die es am Markt sonst nicht gibt, wie zum Beispiel Bayern 2, B?5 aktuell, BR Klassik oder BR Heimat. […]

In der Zeitungsbranche gibt es einen Konzentrationsprozess, Verlage schließen sich zusammen. Ähnliches lässt sich beim Rundfunk nicht beobachten. Da gibt es immer noch die gleiche Zahl an Landesrundfunkanstalten.
Über dies Frage entscheiden nicht wir, sondern jedes Land für sich. In der Zeitungsbranche gibt es einen Konzentrationsprozess, Verlage schließen sich zusammen. Ähnliches lässt sich beim Rundfunk nicht beobachten. Da gibt es immer noch die gleiche Zahl an Landesrundfunkanstalten. Über dies Frage entscheiden nicht wir, sondern jedes Land für sich. […]

Aber – wurde es dafür nicht auch Zeit?
Der Föderalismus ist nicht die kostengünstigste Lösung, aber er gibt Deutschland Stabilität, und er passt auch viel besser zu unserer gewachsenen Vielfalt. […]

Wir erleben eine wachsende Unzufriedenheit der Nutzer mit den Medien. Das betrifft die Zeitungen, aber auch die Öffentlich-Rechtlichen, denen man vorwirft, zu links geworden zu sein. Eine solche Unzufriedenheit hebt nicht die Zahlungsbereitschaft.
Natürlich sehe ich auch, dass in nahezu allen Ländern Europas der gesellschaftliche Zusammenhalt schwindet und die Polarisierung wächst. […]

Sie glauben nicht an die These vom Vertrauensverlust?
Nicht in dieser Allgemeinheit. Viele Menschen verspüren eine gewisse Beunruhigung, sie schauen auf gespaltene Gesellschaften in Großbritannien, den USA, in Polen oder Italien. […]

Dennoch – es ist damit zu rechnen, dass es Länderparlamente geben wird im Osten, die dem Vorschlag der KEF nicht zustimmen werden. Was dann?
Die 16 Länder haben aus dem Verfassungsrecht die Verantwortung […]

Aber der Wind hat sich gedreht. Wenn nur ein Landtag Nein sagt, ist die Erhöhung vom Tisch, oder?
Der Gesetzgeber hat die Möglichkeit, den Rundfunk im Rahmen der Verfassung immer wieder zu gestalten. […]

Wäre die Indexierung, also die automatische Anpassung des Beitrags an die allgemeine Inflationsrate, eine Alternative? Dann würden Sie sich das Procedere der Gebührenberechnung und die damit verbundenen Diskussionen alle vier Jahre ersparen.
Eine Indexierung kann ein möglicher Weg der Rundfunkfinanzierung sein.
[…]

Sie sagten, Sie hätten zu akzeptieren, dass die Zahl der Sender politisch bestimmt ist – aber würden Sie sich wünschen, dass man weniger, dafür aber leistungsstarke Einheiten schafft?
Das ist eine politische Frage, bei der ich mir keinen öffentlichen Ratschlag erlaube.
[…]

Wie schlecht muss es um das Selbstverständnis der ARD bestellt sein, dass man den Mitarbeitern einen 89 Seiten starken Leitfaden mit vorformulierten Begriffen an die Hand geben muss, um das eigene Unternehmen ins richtige Licht zu rücken – und die private Konkurrenz abzuwerten. Und ist ein solcher Leitfaden mit 120 000 Euro aus Gebührengeldern nicht sehr großzügig finanziert?
Sie gehen von falschen Annahmen aus. Es handelt sich um eine Unterlage zur Verwendung in Workshops […]

Weiterlesen auf:
https://www.merkur.de/politik/ard-br-ard-chef-wilhelm-spricht-jetzt-klartext-ueber-rundfunkbeitrag-und-framing-manual-11809681.html


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Offline pjotre

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #352 am: 28. Februar 2019, 10:33 »
Staatsfernsehen edel? Aber kostenlose Werbeveranstaltung für Großbordelle?
Wie mehrfach im Thread hier bekundet, im Hintergrund tickt schon die Zeitbombe eines Musterschriftsatzes für Befreiung, "Härtefallantrag", gestützt auf Inhalt MANUAL, auch Gesichtspunkte wie: "Beleidigung?" "Volksverhetzung?"

(1) Nun aber, was der echte Hammer obendrauf werden könnte im Befreiungs-Antrag:
Sogar gelegentlich Förderung von Prostitutions-Zugangsinfo statt Edelsein beim Staatskanzlei-Fernsehen?
----------------------------------------------------------------------------
Fakten A: Verurteilung von Betreiber Großbordell: 5 Jahre Vergatterung zu Vergitterung.
https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/bordell-chef-juergen-rudloff-muss-ins-gefaengnis

Fakten B: Auftritt von eben dem jetzt Verurteilen im Staatskanzlei.-Fernsehen - hier ZDF - als Bordellbetreiber im Gentleman-Stil gegenüber den Prostituierten - das war kurz vor der Razzia.
Vulgo: Kostenloses Marketing im Staatsfernsehen für diesen Biz? Für trieb-dümmliche Männer: "Da könnt ihr es haben, ohne eure Ehre zu besudeln"?
Hinschauen: https://programm.ard.de/?sendung=2810610971247900
Sicherungsabbild unter
https://web.archive.org/web/20190228104849/https://programm.ard.de/?sendung=2810610971247900


(2) Hier bei ard.de ganz offiziell zu lesen über den neuen "staatlich mit 5 Jahren Zwangs-Wohnrecht versorgten Mitbürger":
------------------------------------------------------------------
[Mietenprobleme? Hier hat's ausnahmsweise mal geklappt mit der staatichen Wohnraumfürsorge. :) .]
Zu lesen bei ARD, so lange nicht gelöscht - beeilt euch:
https://programm.ard.de/?sendung=2810610971247900
Sicherungsabbild unter
https://web.archive.org/web/20190228104849/https://programm.ard.de/?sendung=2810610971247900

Zitat
Jürgen Ru... wurde 1953 in Stuttgart geboren. Der gelernte Kaufmann hat in seiner langen Berufskarriere bereits in unterschiedlichen Branchen gearbeitet - vom Profifußball über die Textilwirtschaft bis hin zum Immobiliengeschäft. Im Jahr 2000 begann Ru..., sich unternehmerisch im Erotikgewerbe zu engagieren. Er gründete eine "Wellnessoase für Männer" und eröffnete 2008 den Bordellclub "Paradise" in Stuttgart - eines der größten Bordelle Europas. Mittlerweile hat sein Wellnessoasen-Konzept Ableger in ganz Deutschland und Österreich. Ru... beschäftigt laut eigenen Angaben etwa 220 Mitarbeiter in seinen Clubs, bis 2014 sollen es 350 sein. Er ist Vizepräsident des Bundesverb... Erotikge... (...).

Zur Berufskarriere fehlt eine Kleinigkeit? Die Bagatelle, vorbestraft wegen Raub, wie im angegebenen FAZ/-Artikel nachzulesen. Er hat die Strafe dafür verbüßt, also o.k.. Aber dann hätte die Einladung erst recht nicht erfolgen dürfen.
Details bezüglich Ru... interessieren uns nicht, deshalb ausdrücklich hier anonymisiert (in den angegebenen Quellen mit vollem Klarnamen). Uns interessiert nur die Frage der Rundfunkabgabe:
Diese Einladung hätte nie erfolgen dürfen. Dies zeigt einen absolut totalen Widerspruch zu den Edelsein-Bekundungen des MANUALs.

(3) MANUAL: "Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll"
-----------------------------------------------------------------------
Hier in Sachen Prostitution hat ARD.de selber ganz "offiziell kommuniziert" - nämlich kostenlos ein Bordell-Unternehmen benannt - inklusive zwangsläufig marketing-wirksamer Auftritt im "Staatskanzlei-Fernsehen".
Jetzt hat jeder unserer VG-Richter von seinen Stuttgarter Kollegen den Nachweis geliefert bekommen, wie berechtigt unsere Empörung sein darf, derartiges zwangssubventionieren zu müssen: Kostenlos-Marketing für Prostitutions-Illegalität? Mit unserm Geld? 1 Fall genügt für grenzenloses Bürger-Nein zur Rundfunkabgabe.

Jetzt haben wir dank MANUAL und dieser Fakten "Anti-Manual" ein Argument mehr, bis zum BVerfG neu zu streiten - und bis dahin Stilllegung des Inkassos in der Regel zu bewirken, wenn richtig beantragt. Entscheid dann etwa 2024. Bis dahin dürfte es das jetzige Inkasso-System wohl nicht mehr gegen, da ticken noch ein paar andere Zeitbomben schon für 2019. Mit anderen Worten: Wer bis 2024 inkassofrei bleiben dürfte, der dürfte definitiv frei werden von diesem Inkasso-Unrecht.

4. Dahinter steht "Sex always sells."
-----------------------------------------------------
Journalismus-Regel: Da hast du immer Leser / Zuschauer in Menge. Insoweit o.k..
Aber am meisten zieht der verbotene oder anrüchige Teil davon: Prostitution. Da macht jeder gute Journalist den Balanceakt, nie Werbung für organisierte Formen einfließen zu lassen.
Beiziehung eines wesentlichen Bordellbetreibers ist zwangsläufig das ziemlich beste Marketing. Das hätte nie und nie passieren dürfen, selbst wenn dieser einem entsprechenden "Verband für ..." vize-vorstehen sollte, wer auch immer den begründet haben mag.
Das ist Fernseh-Sensationalismus auf Kosten von...
... der Rest gehört nicht hierher, dies öffentliche Forum soll frei bleiben von "irgendwie" angreifbaren Texten in Sachen strafrechtlicher Analyse.

Das neue Gerichtsurteil bringt es auf den Punkt, siehe den FAZ-Artikel: 
„Ein sauberes Bordell in dieser Größe ist nicht vorstellbar“, so der Vorsitzende Richter. Das darf jeder Rundfunkabgabe-Verweigerer 100 Prozent genauso denken.
Und auch: Wohl 100 % der Programmbeschwerden werden durch Rundfunkräte "abgewimmelt", auch das ist unsern VG-Richtern gleich zu kommunizieren. Dann die heuchlerischen Bausteintexte der Gegner verweisen dann höchstwahrscheinlich wieder auf das Pseudo-Recht der Programmbeschwerde.

Uns geht es hierbei nicht um die Frage von Prostitutions-"Zwang", sondern um die Frage des Zwangs zur Rundfunkabgabe.

5. Kleine Bitte an Mitstreiter:
--------------------------------------------
Vorab: Bitte auf keinen Fall hier ausweiten: Erörterung Prostitution usw.. Das Vorstehende ist auf keinen Fall eine Wertung, was in Sachen Prostitution geschieht, nicht geschieht, sein sollte, nicht sein sollte. Dafür gibt es keine absoluten Wahrheiten, weil im Wertesystem der Benutzer der Bordelle verankert. Ohne Nachfrager gäbt es exakt 0 Bordelle im Land.
Hier geht es nur und nur um unser Thema "Befreiung von der Rundfunkabgabe" und hier im Thread um das Thema "MANUAL ARD=edel" und Gegensatz "verdecktes Marketing für Prostittution?"

Sondern die Bitte lautet: Wer kann sämtliche Sendungen ARD, ZDF,... ermitteln, bei denen Ru... auttreten durfte?
Ebenso sämtliche sonstigen eventuellen Sendungen, bei denen strafrechtlich problematische Vertreter von Prostitution offen zu Wort kommen durften, also kostenloses Marketing für ihren Biz machen durften, finanziert aus Zwangsabgaben auch der Nichtzuschauer.

Nochmals, bitte nicht in Diskussion ausweiten. Sondern: Wir brauchen Daten: Wann, wo, wer durfte auftreten usw., bitte mit Quellenangabe. Das wird dann hier auszugsweise zusammengeklebt zum Anti-MANUAL als Anlage zu Befreiungsanträgen: "moralischer Härtefall" (Härtefallantrag wie im Gesetz vorgesehen - und ganz ausdrücklich durch das BVerfG 18. Juli 2018 als "verfassungsrechtlich o.k." bestätigt).

Info kann auch per PM hierher geliefert werden, sofern für öffentliche Kommunikation weniger gut geeignet.


Edit "Bürger":
Ab hier bitte wieder eng und zielgerichtet zum egentlichen Kern-Thema dieses Threads, welches da lautet
Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
und das Framing-Manual und die Berichterstattung darüber zum Gegenstand hat.
Danke für das Verständnis und die Berücksichtigung.


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« Letzte Änderung: 28. Februar 2019, 16:36 von Bürger »
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Offline Spark

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #353 am: 01. März 2019, 10:01 »
Herr Wilhelm sagt: "Sie gehen von falschen Annahmen aus. Es handelt sich um eine Unterlage zur Verwendung in Workshops"

Es ist doch wohl so, dass diese "Unterlage" das Ergebnis diverser Workshops darstellt und als Grundlage für weitere dienen soll.
Der eher schwache Versuch, das ganze jetzt herunterzuspielen, zeugt nicht gerade von Einfallsreichtum oder einer aufrichtigen Haltung.

Was in diesem "Manual" von Seite 60 bis 63 zu lesen ist, kann man nicht mehr einfach herunterspielen oder verharmlosen.
Hier soll ein "Feindbild" generiert werden, gegen bestimmte Menschen der Bevölkerung. Das kann nur zu Haß führen. Aber wer Haß sät, wird keine Liebe ernten.
Es spielt dabei keine Rolle, ob dieses "Manual" nur internen Zwecken dient, denn es richtet sich an und gegen Menschen.

Ein Zitat der Seiten 60 - 63 gehört an jeden Infostand. Die Menschen haben ein Recht darauf zu erfahren, welche Art von Schrifttum von ihren Beiträgen finanziert wird.


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Offline ChrisLPZ

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #354 am: 01. März 2019, 11:56 »
Weitere Pressemeldungen zum Thema:

Cicero (Abo), 28.02.2019
FRAMING BEI DER ARD - Teurer Bluff
https://www.cicero.de/kultur/framing-ard-elisabeth-wehling-linguistin-tom-buhrow/plus

persoenlich.com, 28.02.2019
Bitte genau hinhören – Sprache sagt vieles
Von Marlis Prinzing (Professorin für Journalistik an der Hochschule Macromedia in Köln, Moderatorin, Kolumnistin (Der Tagesspiegel, Der Standard), Buchautorin und Herausgeberin diverser Fachbücher)
https://www.persoenlich.com/blog/bitte-genau-hinhoren-sprache-sagt-vieles

RT Deutsch, 28.02.2019
"Dummheit", die öffentlich-rechtlichen Rundfunk schädigt – Framing-Manual schlägt weiter hohe Wellen
https://deutsch.rt.com/gesellschaft/85044-dummheit-die-oeffentlich-rechtlichen-rundfunk-schaedigt-framing-manual/

Spektrum.de, 28.02.2019
PSYCHOLOGIE: Wie mächtig Framing wirklich ist
von Christian Honey (Neurowissenschaftler, Wissenschafts- und Technikjournalist)
https://www.spektrum.de/news/wie-maechtig-framing-wirklich-ist/1627094

Süddeutsche Zeitung, 01.03.2019
Rahmungen - Ein qualitätsvoller öffentlich-rechtlicher Rundfunk ist heute wichtiger denn je. Er sollte es seinen Gegnern nicht so ungeheuer einfach machen
Von Norbert Frei (Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Jena)
https://www.sueddeutsche.de/politik/kolumne-rahmungen-1.4348753


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« Letzte Änderung: 02. März 2019, 03:18 von Bürger »

Offline Markus KA

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #355 am: 01. März 2019, 12:16 »
Es sollte darauf hingewiesen werden, wer oder was genau die ARD ist und wer hier genau kommunizieren soll:

Impressum der ARD:
Zitat
SÜDWESTRUNDFUNK
Anstalt des öffentlichen Rechts
Neckarstr. 230
70190 Stuttgart
http://www.ard.de/home/ard/Impressum_ARD_de/77958/index.html

In letzten Gerichtsverhandlungen gegen den SWR wurde auf die Manipulation der Zuschauer durch den Beklagten hingewiesen und das "Interne Handbuch" zu den Gerichtsakten als Information für das Gericht hinzugefügt. Dies wurde ebenso auf Antrag der Klägerin protokolliert.

Weitere Informationen hierzu:
VERHANDLUNGEN VG Karlsruhe, Mi. 27.02.19
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,29995.msg189845.html#msg189845


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« Letzte Änderung: 02. März 2019, 02:45 von Bürger »
KEIN ZWANGSBEITRAG - 20 MIO. MAHNMASSNAHMEN, 3 MIO. MAHNUNGEN, 1.3 MIO. VOLLSTRECKUNGSERSUCHEN - KEINE ZAHLUNG - ICH MACH MIT! - MIT 18 HAT MAN NOCH TRÄUME, MIT 18 BIST DU JETZT SCHULDNER BEIM BELANGLOSEN RADIOSENDER UND DAS LEBENSLÄNGLICH! 

Offline Spark

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #356 am: 02. März 2019, 00:16 »
Diese "Public Valium... ähm ... Value-Aktion" scheint eine der ersten Früchte dieser sogenannten Workshops gewesen zu sein.


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Offline seppl

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #357 am: 02. März 2019, 09:14 »
Freedom Today Network, 20.02.2019
The shocking newspeak of German state media revealed
Submitted by Bill Wirtz
Secret documents from German state media broadcaster ARD reveal how state television frames the narrative, in a style that East German spin doctors couldn't have done better.


Bildquelle: https://ftn.media/sites/default/files/articles/13jto0.jpg

weiterlesen unter
https://ftn.media/shocking-newspeak-german-state-media-revealed


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« Letzte Änderung: 02. März 2019, 18:43 von Bürger »
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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #358 am: 02. März 2019, 13:16 »
Zwei Sätze aus dem zuvor verlinkten Artikel von Bill Wirtz halte ich schon für sehr erwähnenswert:
Zitat
The recommendations compiled by Wehling are embarrassing for a number of reasons, that become particularly apparent for German-speakers, but which are equally terrifying for English-speakers alike.
[...]
These public broadcasters aren’t there to make sure that public debate is free and transparent : their goal is to subjugate listeners to their Orwellian framing, and make them obedient to state-controlled narratives.
https://ftn.media/shocking-newspeak-german-state-media-revealed

Wenn man bedenkt, wie seitens der Medien mit Kritikern verfahren wird, dann wird deutlich, welche Entwicklung in diesem Land bereits ihren Lauf genommen hat.
Insofern hat Bill Wirtz schon nicht unrecht, wenn er schreibt, dass es für Nichtdeutsche schon geradezu beängstigend anmuten muß.

Ein gutes Beispiel dafür ist, wenn Kritiker zu Gegnern gemacht werden. Aber ist man wirklich schon automatisch ein Gegner, nur weil man Kritik übt?


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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #359 am: 02. März 2019, 16:32 »
Das sollte für Deutsche nicht weniger erschreckend sein - ganz im Gegenteil.
Dazu kommt, daß das "Framing" ja nicht nur von der "ARD Familie" genutzt wird, sondern ebenso von Politikern jeden Tag. Und jeden Tag auf's Neue fallen genug "objektiv informierte" Bürger wieder darauf rein.


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