Autor Thema: BR-Intendant Wilhelm: Warum der Rundfunkbeitrag bald steigen soll  (Gelesen 1129 mal)

Offline ChrisLPZ

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Augsburger Allgemeine, 08.12.2017

Warum der Rundfunkbeitrag bald steigen soll

BR-Intendant Ulrich Wilhelm übernimmt im Januar den ARD-Vorsitz. Damit wird er zum Gesicht des öffentlich-rechtlichen Senderverbundes. Für dessen Finanzierung fordert er mehr Geld.

Von Daniel Wirsching

Zitat
[…]
Politiker fordern, dass der Rundfunkbeitrag von 17,50 Euro pro Monat und Haushalt ab 2021 stabil bleibt. Stimmt es, dass ARD, ZDF und Deutschlandradio dafür weitere drei Milliarden Euro einsparen müssten?

Wilhelm: Die Größenordnung stimmt, deswegen sage ich: Eine solche Summe ließe sich leider nur mit überall sichtbaren Folgen im Programm streichen. Zugleich sagen die Ministerpräsidenten aber, dass sie keinen Programmabbau wollen. Das ist ein Widerspruch in sich, die Rechnung geht nicht auf.
Senderfusionen, um Milliarden einzusparen?

Um diese Summe einsparen zu können, müsste man also Sender fusionieren. Oder gleich die ARD zu einer Art Regionalprogramm umbauen, oder?

Wilhelm: Eine solch fundamentale Veränderung unseres Auftrags kann nur der Gesetzgeber beschließen. Abgesehen davon ist die ARD ja bereits föderal gestaltet, föderal wie die Bundesrepublik – mit starken regional verankerten dritten Programmen und Radiowellen, die die Vielfalt des Landes abbilden. Der BR stiftet doch gerade in Bayern mehr Identität als ein fusioniertes Gebilde.

Sie sind für einen höheren Rundfunkbeitrag. Wie wollen Sie denn die Ministerpräsidenten, die über dessen Höhe entscheiden, sowie die Beitragszahler davon überzeugen?

Wilhelm: Wir kämpfen doch nicht für immer mehr Geld. Wofür wir aber werben, ist zumindest ein Ausgleich der Teuerung. Den hatte der BR in den vergangenen Jahren nicht mehr und ohne den geht’s schlicht nicht. Viele Bürger können das sicher nachvollziehen: Wie alle Unternehmen haben auch wir steigende Energiekosten oder Gehaltserhöhungen durch neue Tarifverträge.  […]

Viele empfinden den Rundfunkbeitrag als „Zwangsgebühren“

Bereuen Sie, dass der Rundfunkbeitrag vor fünf Jahren eingeführt wurde? Seitdem muss jeder Haushalt zahlen, auch wenn er gar kein TV-Gerät hat.

Wilhelm: Bei denjenigen, die unsere Angebote nicht wollen, ist für uns der Rechtfertigungsdruck gestiegen. Auf der anderen Seite hätten wir ohne die Umstellung auf eine Haushaltsabgabe riesige Probleme bekommen. In der digitalen Welt kann schließlich jeder ohne Radio und Fernsehgerät auskommen und dieselben Programme eben im Internet verfolgen. Die Politik musste da reagieren.

Beitragsgegner lassen das nicht gelten.

Wilhelm: Teile der kritischen Öffentlichkeit akzeptieren das nicht, ja. Aber die Rechtslage war zunehmend ungerecht, weil Besitzer von Radio- und Fernsehgeräten für alle den Löwenanteil zahlen mussten. Das haben auch die Gerichte bestätigt.
[…]

Weiterlesen auf:
http://www.augsburger-allgemeine.de/politik/BR-Intendant-Wilhelm-Warum-der-Rundfunkbeitrag-bald-steigen-soll-id43487791.html


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Offline noGez99

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Re: BR-Intendant Wilhelm: Warum der Rundfunkbeitrag bald steigen soll
« Antwort #1 am: 08. Dezember 2017, 12:55 »
Zitat
Auf der anderen Seite hätten wir ohne die Umstellung auf eine Haushaltsabgabe riesige Probleme bekommen. In der digitalen Welt kann schließlich jeder ohne Radio und Fernsehgerät auskommen und dieselben Programme eben im Internet verfolgen.
Quelle: im Einstiegsbeitrag verlinkter Artikel unter
http://www.augsburger-allgemeine.de/politik/BR-Intendant-Wilhelm-Warum-der-Rundfunkbeitrag-bald-steigen-soll-id43487791.html

> Fake News: "riesige Probleme bekommen"

Ahh da ist es wieder das Gespenst der "Flucht aus dem Rundfunkbeitrag"!
Reden wir doch lieber von einem Anachronismus Rundfunkbeitrag, der sich überlebt hat.
Wenn jemand die Flucht eines anderen fürchtet, kann er selbst nichts Gutes im Schilde führen.

Die Mär von der "Flucht aus der Rundfunkgebühr" i.V.m. "Erhebungsdefizit"
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,24715.msg158559.html#msg158559
[...]
Das hier formulierte bzw. heraufbeschworene "Bedrohungsszenario" ist aber - abgesehen von seiner Vorgreiflichkeit - auch durch die tatsächlichen Zahlen/ Statistiken augenscheinlich nicht belegbar, wie 2...3 Antworten weiter oben von "Markus KA" dargelegt
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,24715.msg158538.html#msg158538
[...]


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« Letzte Änderung: 09. Dezember 2017, 02:22 von Bürger »
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Offline Zeitungsbezahler

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Re: BR-Intendant Wilhelm: Warum der Rundfunkbeitrag bald steigen soll
« Antwort #2 am: 08. Dezember 2017, 13:03 »
Naja, der Journalist hat die richtigen Fragen gestellt, leider hat er sich mit den nicht zufriedenstellenden Antworten abgefunden.


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Offline 20MillionenEuroTäglich

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Re: BR-Intendant Wilhelm: Warum der Rundfunkbeitrag bald steigen soll
« Antwort #3 am: 08. Dezember 2017, 13:15 »
Warum der Rundfunkbeitrag bald steigen soll?

Weil Wilhelm aktuell unglaubliche 30000 Euro Gehalt abschöpft und später mal 22500 Euro Pension (wohlgemerkt da ist keine Null zu viel und beide Summen nicht jährlich, sondern Monat für Monat!). 


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21 Millionen BS Mahnmaßnahmen (s. Jahresbericht 2016 GEZ/Beitrags"service" S. 25)+Millionen zähneknirschend zahlende ARD/ZDF&Co Nichtnutzer nicht berücksichtigt. Immer mehr wehren sich, u.a. gegen zwangsfinanzierte, unverschämte örRenten: z.B. 22952 (!) Euro Pension (monatlich, nicht jährlich) für T*m B*hrow/WDR u. weigern sich, so etwas in lebenslänglichen Zwangsraten à 17,50 (=ca. 13000 EUR!) mitzufinanzieren. Zahlst Du noch oder verteidigst Du schon Deine Grundrechte?

Offline ChrisLPZ

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Re: BR-Intendant Wilhelm: Warum der Rundfunkbeitrag bald steigen soll
« Antwort #4 am: 08. Dezember 2017, 19:50 »

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DWDL, 08.12.2017

BR-Intendant Ulrich Wilhelm
"Wenn Ausgleich ausbleibt, müssen wir Qualität ausdünnen"

BR-Intendant Ulrich Wilhelm übernimmt von Karola Wille bald den ARD-Vorsitz. In einem Zeitungsinterview hat er über die Sparanstrengungen der ARD, die aus seiner Sicht notwendige Gebührenerhöhungen und die Zusammenarbeit mit den Verlegern gesprochen.

von Timo Niemeier 

Zitat
Die wichtigen Entscheidungen, was ARD und ZDF im Internet dürfen und wie viel die Öffentlich-Rechtlichen sparen sollen, werden wohl im kommenden Jahr getroffen. Als oberster ARD-Verhandler wird dann BR-Intendant Ulrich Wilhelm fungieren, der im neuen Jahr turnungsgemäß den ARD-Vorsitz von Karola Wille übernimmt. In einem Interview mit der "Augsburger Allgemeinen" hat Wilhelm nun schon einmal aufgezeigt, auf welchen Standpunkten er steht. Wilhelm sagt, der Reformwillen sei vorhanden. Man wolle künftig stärker zusammenarbeiten, um effizienter zu werden.

Insgesamt wollen die Öffentlich-Rechtlichen bis 2028 rund 1,2 Milliarden Euro einsparen. […]

Man wolle gar nicht immer mehr Geld, sagt Wilhelm. "Wofür wir aber werben, ist zumindest ein Ausgleich der Teuerung. Den hatte der BR in den vergangenen Jahren nicht mehr und ohne den geht’s schlicht nicht." Viele Bürger würden das sicher verstehen […]

Weiterlesen auf:
https://www.dwdl.de/nachrichten/64676/wenn_ausgleich_ausbleibt_mssen_wir_qualitt_ausdnnen/


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Offline Bürger

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Re: BR-Intendant Wilhelm: Warum der Rundfunkbeitrag bald steigen soll
« Antwort #5 am: 09. Dezember 2017, 02:17 »
In den Reigen dieser Äußerungen des Rundfunksender-Intendanten und "staatsfernen" ehemaligen Regierungssprechers Wilhelm passt dann auch gut diese grob irreführende Meldung unter
Bayerischer Rundfunk will 2018 zehn Millionen Euro einsparen
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,25549.0.html
wonach die "Einsparung" (nur an einer Stelle, aber nicht insgesamt) wegen zu erwartender hoher Ausgaben in 2018 erfolgt.
Solche Schlagzeilen kann nur jemand fabrizieren, für den Offenheit, Transparanz und Ehrlichkeit Fremdwörter sind.

Dieser ehem. Regierungssprecher jetzt auch noch als Vorsitzender eines "öffentlich-rechtlichen" Rundfunksender-Konsortiums...
...na Gute Nacht >:(


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Offline Markus KA

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Re: BR-Intendant Wilhelm: Warum der Rundfunkbeitrag bald steigen soll
« Antwort #6 am: 09. Dezember 2017, 04:38 »
Zitat
"Aber am Ende ist es eben so: Qualität hat ihren Preis."
Qualität muss nicht teuer sein, kann man aber auch mit Gold bezahlen oder höchstpreisig mit Zwangsbeitrag oder Zwangsvollstreckungen der Bevölkerung abpressen.
Eine genaue Definition von Qualität und Preisangaben wären wünschenswert.
Doch leider wird die versprochene Transparenz, wohl aus guten Grund, ständig blockiert.



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KEIN ZWANGSBEITRAG - 20 MIO. MAHNMASSNAHMEN, 3 MIO. MAHNUNGEN, 1.3 MIO. VOLLSTRECKUNGSERSUCHEN - KEINE ZAHLUNG - ICH MACH MIT! - MIT 18 HAT MAN NOCH TRÄUME, MIT 18 BIST DU JETZT SCHULDNER BEIM BELANGLOSEN RADIOSENDER UND DAS LEBENSLÄNGLICH! 

Offline pinguin

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Re: BR-Intendant Wilhelm: Warum der Rundfunkbeitrag bald steigen soll
« Antwort #7 am: 09. Dezember 2017, 07:52 »
Zitat
"Aber am Ende ist es eben so: Qualität hat ihren Preis."
Diese Aussage ist ja in der Sache richtig.

Aber, bitteschön, wer legt denn fest, was Qualität ist? Ist nicht der Produzent/Dienstleister immer von seinem Produkt/seiner Dienstleistung überzeugt, daß er sagen würde, es sei das beste der Welt?

Es bringt nix, (außer evtl. Erkenntsgewinn), etwas am Markt vorbei zu produzieren.

Dieses "am Markt vorbei produzieren" meint freilich nicht nur das Produkt an sich, sondern auch den Preis, den der Kunde, der das evtl. doch haben wollen würde, nachdem ihm eingeredet worden ist, da er das doch ganz sicher, ganz toll braucht, bezahlen soll; siehe den damaligen C1 von BMW.


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Die Europäische Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten hat den Rang eines Bundesgesetzes, (BVerfG - 2 BvR 1481/04 - Rn. 30), und bricht gemäß Art. 31 GG jede Art von Landesrecht, welches sich außerhalb der vom Bund gesetzten Norm bewegt, (BVerfG - 2 BvN 1/95 - Rn. 66).

Wer sich so aufführt, als wäre er ein Verfassungsfeind, wundere sich bitte nicht, wenn er auch so behandelt wird, als wäre er einer.

Offline boykott2015

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Re: BR-Intendant Wilhelm: Warum der Rundfunkbeitrag bald steigen soll
« Antwort #8 am: 09. Dezember 2017, 10:33 »
Richtig lesen ;)
BR-Intendant Ulrich Wilhelm kritisiert die geltende Rechtslage mit dem zur Zeit gültigen Rundfunkbeitrag und fordert ein anderes System mit dem höheren Rundfunkbeitrag.

So lässt man auch den Gegner als Kritiker des Systems aussehen.
Sobald irgend jemand von denen nur ein Wort sagt, dann dies immer als Kritik erfassen.
Das ist richtig: sie kritisieren und wollen mehr, und somit ein anderes System.


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« Letzte Änderung: 09. Dezember 2017, 15:05 von Bürger »

Offline drboe

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Re: BR-Intendant Wilhelm: Warum der Rundfunkbeitrag bald steigen soll
« Antwort #9 am: 09. Dezember 2017, 10:56 »
Herr Wilhelm lügt, dass sich die Balken biegen.

Als man den sogn. Rundfunkbeitrag einführte wurde seitens der Sender gesagt, dass durch diesen den Sendern nicht mehr als die in den Jahren zuvor eingenommenen 7,5 Milliarden jährlich zufließen würden. Das war schon damals gelogen, denn es galt mit der Umstellung, die Basis der Zahler massiv zu erhöhen, gerade um mehr Einnahmen zu erlangen. Wer in Mathematik nicht völlig geschlafen hat, konnte sehen, dass die höhere Zahl von Zahlungspflichtigen, die Verdreifachung der Zahlungen durch reine Hörfunknutzer und die Beteiligung von Hör-/Sehbehinderten an der Finanzierung die Einnahmen pushen mussten. Dazu kommt, dass Unternehmen bis 2013 je Standort nur eine 1/3 Gebühr für ihre PC zahlen mussten, sowie natürlich für PKW etc. Seitens der Unternehmen kommt seitdem erheblich mehr rein.

Zitat
In der digitalen Welt kann schließlich jeder ohne Radio und Fernsehgerät auskommen und dieselben Programme eben im Internet verfolgen. Die Politik musste da reagieren....

Dieser Satz ist die größte Unverschämtheit, die mir untergekommen ist. Bekanntlich kann man im Internet nur das "verfolgen", was dort eingestellt wird. Niemand hat die Sender aufgefordert oder gebeten ihre Rundfunksendungen via Internet zu verbreiten. Der Grund, weshalb sie es dennoch tun war einzig und allein, dass sie PC zu Rundfunkgeräten umdichten wollten und dafür die Hand aufhalten. Zum Zeitpunkt, als dies umgesetzt wurde, flog man beim BR nach einer halben Stunde aus dem Hörfunkprogramm raus, TV-Sendungen gab es da gar nicht.

Internet ist kein Broadcast-Medium. Die für die Übertragung von Rundfunk- und Fernsehsendungen benötigten Bandbreiten werden von den Internetnutzern bezahlt, nicht von den Sendern. Ich will aber weder die öde Werbung noch ein nicht adäquates Hörfunk- und TV-Angebot mit meinen Zahlungen finanzieren.

Kurz: Der ehemalige Pressesprecher der Kanzlerin und heutige Intendant des BR ist ein Märchenerzähler und dreister Lügner. An den Schandpfahl mit ihm!

M. Boettcher


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« Letzte Änderung: 09. Dezember 2017, 15:08 von Bürger »
Während unseres endlosen Krieges gegen Syrien habe ich keinen einzigen glaubwürdigen Beweis dafür gesehen, dass die "Gasangriffe" von der syrischen Armee ausgingen. Und ich habe es satt, dass wir Syrien jedes Mal bombardieren, wenn Al-Qaidas "Weisshelme" ein weiteres Ereignis unter falscher Flagge veranstalten. Ein mutiger Journalist sollte sich fragen, warum alle Gasopfer Zivilisten sind und niemals die Terroristen selbst. (Richard H. Black, US-Senator, Republikaner, auf Facebook)

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Re: BR-Intendant Wilhelm: Warum der Rundfunkbeitrag bald steigen soll
« Antwort #10 am: 09. Dezember 2017, 11:18 »
Das heißt aber nichts anderes...
Zitat
[...] Man wolle gar nicht immer mehr Geld, sagt Wilhelm. "Wofür wir aber werben, ist zumindest ein Ausgleich der Teuerung. Den hatte der BR in den vergangenen Jahren nicht mehr und ohne den geht’s schlicht nicht." Viele Bürger würden das sicher verstehen […]
...als dass diesen Herrn die Meinung der Bürger nicht wirklich interessiert - und "man" fragt sie ja auch nicht. Denn würde man diese fragen, müsste der letzte Satz ("Viele Bürger...") ja im Indikativ (und nicht im Konjunktiv) formuliert sein :->>.


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« Letzte Änderung: 20. Dezember 2017, 00:20 von Bürger »
"Es ist dem Untertanen untersagt, das Maß seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen."

Vielleicht gilt der folgende altbekannte Satz auch schon lange für unsere Gerichtsbarkeit: "Wir können sie nicht zwingen, die Wahrheit zu sagen - aber wir können sie zwingen, immer dreister zu lügen."

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Re: BR-Intendant Wilhelm: Warum der Rundfunkbeitrag bald steigen soll
« Antwort #11 am: 09. Dezember 2017, 11:43 »
Eins verdeutlicht sich hier sehr schön...
[...] Kurz: der ehemalige Pressesprecher der Kanzlerin und heutige Intendant des BR ist [...]
...wie Klasse der berühmte "Drehtüreffekt" halt auch hierzulande funktioniert (ÖRR -> Regierung -> ÖRR [Wilhelm]) und benutzt werden kann, um seine Gewährsleute genau dahin zu bekommen, wo "man" sie hinhaben möchte (vgl. USA: z. B. Gentechnik-industrie <-> FDA [Food And Drug Administration] & retour, USA/EU: Goldman-Sachs -> EZB [Draghi], Barroso [also Ex-Präsident der EU-Kommission] -> Goldman-Sachs). Auf dass selbstverständlich immer die "richtigen" Entscheidungen getroffen werden.

Und hier dann eben: Ehem. Regierungspressesprecher, dann "Chefarzt" einer Anstalt (also ÖRR-Intendant) daran anschl. ARD-Ober-Fuzzy, & dann... - besser geht's doch gar nicht! Da ist die Unabhängigkeit ja geradezu vorprogrammiert.

Mein Gott - was müssen das im Ex-Sozialismus nur für grobschlächtige Bauerntölpel und Malocher-Prolls an der Spitze und in den damaligen Strukturen gewesen sein :->. So "elegant" wie hier & heute - mit "buddies",  "Amigos" etc. pp. auf den richtigen Stühlen - so macht man das mit der Macht (Hase & Igel lassen schön grüßen). Nicht mit formalen, offen nachzeichenbaren (& insbesondere Institutionengrenzen unverhohlen überschreitenden) Kommandostrukturen.


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« Letzte Änderung: 20. Dezember 2017, 00:21 von Bürger »
"Es ist dem Untertanen untersagt, das Maß seiner beschränkten Einsicht an die Handlungen der Obrigkeit anzulegen."

Vielleicht gilt der folgende altbekannte Satz auch schon lange für unsere Gerichtsbarkeit: "Wir können sie nicht zwingen, die Wahrheit zu sagen - aber wir können sie zwingen, immer dreister zu lügen."

Offline jedi_ritter

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Re: BR-Intendant Wilhelm: Warum der Rundfunkbeitrag bald steigen soll
« Antwort #12 am: 19. Dezember 2017, 22:50 »
Die mittlerweile offensichtliche Wahrheit ist: Die Öffentlich-Rechtlichen haben völlig versagt.
Nicht nur, weil sie neben Werbeeinnahmen unbedingt eine unsoziale, willkürliche, teure sowie total unbeliebte Zwangsabgabe benötigen, sondern auch, weil sie trotz der täglich unfassbaren 21 Millionen Euro Zwangsbeitrag dennoch stets weitere Gelder verlangen. Und jede Gelegenheit ist gut, um weitere Ressourcen von den Bürgern zu ziehen bzw. ziehen zu wollen. In einem vernünftig regierten sowie gesetzkonformen Land würde ein solches Monster wie ARD ZDF D-Radio überhaupt nicht existieren.


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« Letzte Änderung: 20. Dezember 2017, 00:22 von Bürger »
Möge die Macht des Grundgesetzes Zwangsbeitrags-Imperien stürzen.

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