Autor Thema: BDZV-Präsident Döpfner: ARD = gebührenfinanzierte Staatspresse  (Gelesen 2837 mal)

Offline noGez99

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Re: BDZV-Präsident Döpfner: ARD = gebührenfinanzierte Staatspresse
« Antwort #15 am: 19. September 2017, 07:08 »
Zitat
Beitrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zu Freiheit und Demokratie

Nach Prof. Dr. Rainer Mausfeld die einfachste Meinungsbeeinflussungstechnik:
Einfach immer wieder wiederholen, dann wird es geglaubt.

Man glaubt es kaum, aber es funktioniert!

ÖDP Vortrag 1. Mai 2017 // Prof. Dr. Rainer Mausfeld:
„Wie werden Meinung und Demokratie gesteuert“

[Video ~1:45h, veröffentlicht 09.05.2017]
https://youtu.be/AU8hjfhAAxg


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« Letzte Änderung: 19. September 2017, 13:49 von Bürger »
(nur meine Meinung, keine Rechtsberatung)       und         das Wiki jetzt !!

Offline pinguin

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Re: BDZV-Präsident Döpfner: ARD = gebührenfinanzierte Staatspresse
« Antwort #16 am: 19. September 2017, 08:52 »
An Stelle der Printmedien würde ich mal eine Statistik aufstellen, wie viele Abos in den letzten Jahren (seit Einführung des Zwangsbeitrags) gekündigt wurden, mglw. weil die ehemaligen Abonnenten die Zeitung nicht mehr leisten können.
Vor der Statistik steht die Befragung ehemaliger und gegenwärtiger Kunden.

Nicht mal von der Welt, die dem Rundfunkbeitrag kritisch gegenübersteht, gab es je eine derartige Umfrage.

@lex
Deine Statistik ist nicht aussagefähig genug.

Es geht nicht um die Feststellung, daß es einen Abwärtstrend hat, sondern darum zu klären, ob der Rundfunkbeitrag maßgeblichen Anteil daran hat, daß weniger Zeitungen abonniert werden.

Zitat
Sprecher am Ende des Beitrags: "Und das Modell eines beitragsfinanzierten Rundfunks sei genau das Gegenteil von Staatsnähe, so der Standpunkt der ARD, denn nicht der Staat bezahle für die Angebote, sondern der Bürger"
Solange Rundfunknichtnutzer belästigt werden, ist das pure Verarsche.


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« Letzte Änderung: 19. September 2017, 09:00 von pinguin »
Die Europäische Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten hat den Rang eines Bundesgesetzes, (BVerfG - 2 BvR 1481/04 - Rn. 30), und bricht gemäß Art. 31 GG jede Art von Landesrecht, welches sich außerhalb der vom Bund gesetzten Norm bewegt, (BVerfG - 2 BvN 1/95 - Rn. 66).

Keine Unterstützung für jene, die sich über die Verfassung des Landes Brandenburg hinwegsetzen und/oder die Europäische Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten mißachten.

Offline ohmanoman

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Re: BDZV-Präsident Döpfner: ARD = gebührenfinanzierte Staatspresse
« Antwort #17 am: 19. September 2017, 09:57 »
Sprecher am Ende des Beitrags: "Und das Modell eines beitragsfinanzierten Rundfunks sei genau das Gegenteil von Staatsnähe, so der Standpunkt der ARD,
denn nicht der Staat bezahle für die Angebote,
sondern der Bürger
"

 ??? :o ???
Sorry, ich bin auch ein Bürger, aber es wird versucht mich um den RUNDFUNGBEITRAG zu erpressen! Ich möchte das Angebot nicht nutzen, also auch nicht zahlen!

Und, nein, der Staat zahlt nicht für den Rundfung? Ist das Richtig? Zahlen nicht auch Gerichte, Gemeinden usw Rundfungbeiträge?

Aber die Staatsbediensteten bekommen eine Job beim Rundfunk!

Ohmanoman, was für ein durcheinander!


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« Letzte Änderung: 19. September 2017, 13:51 von Bürger »
ARD: „Bei uns sitzen Sie in der Ersten Reihe“ //// Bei uns reihern Sie in die Ersten Sitze!     ZDF: „Mit dem Zweiten sehen Sie Besser“ //// Ein blinder Mensch nicht! Ich sag halt nix und das werde ich wohl noch sagen dürfen! GEZ = Ganoven-Erpresser- Zyniker // ARD = Anstalt-rechtsloser-Diktatur // ZDF = Zentrum der Finsternis

Offline ChrisLPZ

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Re: BDZV-Präsident Döpfner: ARD = gebührenfinanzierte Staatspresse
« Antwort #18 am: 19. September 2017, 12:45 »

Bildquelle: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/f/fd/Deutschlandfunk.svg/320px-Deutschlandfunk.svg.png

Deutschlandfunk, 19.09.2017

Zeitungskongress
Verleger kritisieren Gratisangebote von ARD und ZDF


Zitat
Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) hat den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten erneut Wettbewerbsverzerrung vorgeworfen.

Verbandspräsident Döpfner sagte auf dem Zeitungskongress 2017 in Stuttgart, die Zeitungsverleger erlebten nach wie vor eine mit öffentlich-rechtlichen Geldern finanzierte Flut textbasierter Gratis-Angebote. Es handele sich um eine "gebührenfinanzierte Staatspresse", die den Wettbewerb verzerre und den Presseverlagen kaum Entfaltungsmöglichkeiten lasse. Döpfner, der auch Vorstandsvorsitzender des Axel-Springer-Konzerns ist, bekräftigte die Forderung der Verleger, die öffentlich-rechtlichen Internetangebote zu beschränken. [..]

Weiterlesen auf:
http://www.deutschlandfunk.de/zeitungskongress-verleger-kritisieren-gratisangebote-von.2850.de.html?drn:news_id=793945

Anmerkung:
Überschrift des Artikels:
Zitat
Verleger kritisieren Gratisangebote von ARD und ZDF
Edit: Döpfner sprach meines Wissens nicht von "Gratisangeboten". (In der Pressemitteilung ist von Gratisangebot die Rede)
Rundfunkbeitrag: 210 Euro im Jahr, mehr als 12000 Euro im Laufe eines durchschnittlichen Beitragszahlerlebens.
Somit alles andere als "gratis", dafür aber eine subtile "Gehirnwäsche" durch den Autor des Artikels.


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« Letzte Änderung: 19. September 2017, 16:30 von ChrisLPZ »

Offline Bürger

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Re: BDZV-Präsident Döpfner: ARD = gebührenfinanzierte Staatspresse
« Antwort #19 am: 19. September 2017, 13:57 »
Anmerkung:
Überschrift des Artikels:
Zitat
Verleger kritisieren Gratisangebote von ARD und ZDF
Döpfner sprach meines Wissens nicht von "Gratisangeboten".
Rundfunkbeitrag: 210 Euro im Jahr, mehr als 12000 Euro im Laufe eines durchschnittlichen Beitragszahlerlebens.
Somit alles andere als "gratis", dafür aber eine subtile "Gehirnwäsche" durch den Autor des Artikels.

Vorsicht:
Der BDVZ hat das mit den "Gratis-Angeboten" in seiner Pressemitteilung selbst so artikuliert - siehe weiter oben im Thread ;)

Zugehörige Pressemitteilung des BDZV:
[...]
Presseportal, 18.09.2017
BDZV - Bundesverb. Dt. Zeitungsverleger
Qualität und Vielfalt der in Deutschland erscheinenden journalistischen Angebote sind keine Selbstverständlichkeit

Pressemitteilung des BDZV
Zitat
Berlin (ots) - Zeitungkongress 2017: BDZV-Präsident Dr. Mathias Döpfner fordert faire politische Rahmenbedingungen
[...] Die Zeitungsverleger erlebten nach wie vor eine mit öffentlich-rechtlichen Geldern finanzierte Flut textbasierter Gratis-Angebote, "eine gebührenfinanzierte Staats-Presse", die den Wettbewerb verzerre und den Presseverlagen kaum Entfaltungsmöglichkeiten lasse, kritisierte der BDZV-Präsident. [...]
Weiterlesen auf:
http://www.presseportal.de/pm/6936/3737788

Und aus dieser Warte betrachtet ist es durchaus "gratis" - nämlich für jeden, der im In- und Ausland nicht an der Beitragsfinanzierung direkt beteiligt ist (mal abgesehen von indirekter Finanzierung über Produktpreise, Dienstleistungen, Steuern etc. - aber das ist ja durchaus vergleichbar mit werbefinanzierten Angeboten, insofern ist ja grundsätzlich nichts "gratis).

Jedenfalls - und das ist hier wohl der Kern des Ganzen - stehen ARD-ZDF-GEZ im Internet in direkter Konkurrenz zu faktisch jedem anderen Anbieter und nicht mehr wie im alten "dualen Rundfunksystem" nur gegenüber privaten Rundfunkanstalten.

Wäre schön, wenn dieser eigentlich seit Jahren bekannte Fakt nun endlich mal für ein Bewusstsein und Aufwachen an verschiedensten Stellen sorgen würde...


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Offline PersonX

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Re: BDZV-Präsident Döpfner: ARD = gebührenfinanzierte Staatspresse
« Antwort #20 am: 19. September 2017, 15:21 »
Zitat
textbasierter Gratis-Angebote
aus Sicht der PersonX bedeutet es, dass diese textbasierten Angebote mit Geldern finanziert werden, welche dafür nicht vorgesehen sind.
Diese Gelder werden somit dem ursprünglichen Auftrag entzogen. Bzw. wird mehr Geld beim Bürger abverlangt als notwendig.

Also entweder das Geld fehlt somit beim Programm oder der Beitrag ist zu hoch. Das dürfte wohl auch zu sehen sein.
Durch den für den Bürger nicht transparenten Entzug der Gelder wirken diese Angebote natürlich als wären sie Gratis, aber sie sind es natürlich nicht. Es ist richtig für alle ohne Rundfunkbeitragszwang wirken diese natürlich ebenso gratis, aber die Wahrheit wird wohl sein, dass dieses mit einem Verlust an Vielfalt einhergeht. Wenn Vielfalt messbar und in einer Geldmenge ausgedrückt werden könne, dann sind diese "gratis" Angebote auch dort nicht gratis, sondern mit einem für den Nutzer nicht unmittelbar sichtbaren Verlust behaftet. Der Verlust der Auswahlmöglichkeiten wird dem "Gratis" Nutzer erst sichtbar wenn die Anzahl aller möglichen Angebote hinreichend klein geworden ist. -> Natürlich setzt eine Spirale ein, wann immer ein Markteilnehmer verschwindet wird diese Position ausgefüllt, sprich wenn der Markt versagt springt der ÖRR ein, aber erkennt nicht, dass er zum Marktversagen führt. Gedacht sein dürfte es tatsächlich anders. Besonders dort wo der ÖRR empfangen aber überhaupt keine Pflicht zur Bezahlung besteht z.B. im Ausland. Immer dann, wenn der ÖRR in einem anderen EU-Land zum Marktversagen führt dürfte die EU-Kommission nicht weit sein.
Sollte es eine Entwicklung in diese Richtung geben, so könnte es also sein, dass selbst Anbieter aus dem Ausland gegen den Deutschen ÖRR vorgehen werden. Nicht ausgeschlossen, dass das auch andere ÖRR seien.


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Beim Benutzen von Geräten mit zu kleinem Bild werden öfters Zeichen nicht richtig eingegeben auch nicht immer sauber kontrolliert, wer also solche Zeichenfehler findet z.B. "ein" statt "eine", darf diese behalten, wenn der Inhalt des Textes nicht völlig entstellt wird.

Offline ChrisLPZ

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Re: BDZV-Präsident Döpfner: ARD = gebührenfinanzierte Staatspresse
« Antwort #21 am: 19. September 2017, 16:28 »
Vorsicht:
Der BDVZ hat das mit den "Gratis-Angeboten" in seiner Pressemitteilung selbst so artikuliert - siehe weiter oben im Thread ;)
Danke, ich verliere so langsam die Übersicht ;)


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Offline ChrisLPZ

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Re: BDZV-Präsident Döpfner: ARD = gebührenfinanzierte Staatspresse
« Antwort #22 am: 19. September 2017, 16:51 »

Bildquelle: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/f/fd/Deutschlandfunk.svg/320px-Deutschlandfunk.svg.png

Deutschlandfunk, .09.2017

Streit um den öffentlich-rechtlichen Rundfunk
"Das ist eine Kampagne"

Hermann Eicher im Gespräch mit Antje Allroggen

Zitat
Schon die ARD-Vorsitzende Karola Wille hatte sich wegen Döpfners Wortwahl befremdet gezeigt. "Wenn Herr Döpfner suggeriert, in Deutschland blockiere eine «Staatspresse im Netz» nach «dem Geschmack von Nordkorea» die Entfaltungsmöglichkeiten der Verlage, bewegen wir uns klar im Bereich von Fake News", hieß es in einer Stellungnahme.

Hermann Eicher nannte die Nordkorea-Äußerungen von Döpfner "AfD-Sprech". Der SWR-Justitiar, der den BDZV-Kongress am ersten Tag besucht hatte, erklärte im Deutschlandfunkinterview, auch die dort vorgestellte McKinsey-Studie zur Rolle des öffentlich-rechtlichen Rundfunks sei methodisch angreifbar: "Es kommen Zahlen vor, die wir überhaupt nicht nachvollziehen können." Die Schweiz und Österreich, also Länder, deren Gebühren höher als in Deutschland seien, wurden im Vergleich nicht berücksichtigt, andere europäische Länder aber schon. Eicher widersprach auch Döpfners Aussage, ARD und ZDF ließen den Zeitungsverlegern im Netz kaum Entfaltungsmöglichkeiten. Unter den Top 40 der meist besuchten Internetseiten befänden sich neben 14 Seiten der Zeitungsverlage gerade mal zwei Seiten öffentlich-rechtlicher Sender: "Wie man überhaupt auf den Gedanken kommen kann, hier würde die private Verlegerlandschaft vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk niedergemäht - das waren so Worte, die gestern fielen -, das können wir überhaupt nicht nachvollziehen.“ [..]

Weiterlesen auf:
http://www.deutschlandfunk.de/streit-um-den-oeffentlich-rechtlichen-rundfunk-das-ist-eine.2907.de.html?dram:article_id=396215

Siehe auch:
McKinsey-Studie kritisiert Öffentlich-Rechtliche - Hermann Eicher erbost
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,24485.0.html


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Offline lex

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Re: BDZV-Präsident Döpfner: ARD = gebührenfinanzierte Staatspresse
« Antwort #23 am: 19. September 2017, 17:13 »
Mal an alle, die hier auf dem "Gratis" rumgeritten sind.
Allen Beiträgen ist gemein, dass man immer von in Deutschland lebenden Bürgern ausgeht. Für diese ist es natürlich nicht gratis, denn diese werden mit Beiträgen genötigt.
Für im Ausland lebende Personen ist das Angebot allerdings dann doch gratis. Und zumindest für den EU Raum stellt sich hier natürlich wieder die Frage der Gleichbehandlung aller europäischen Bürger.


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Offline maikl_nait

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Re: BDZV-Präsident Döpfner: ARD = gebührenfinanzierte Staatspresse
« Antwort #24 am: 19. September 2017, 17:36 »
Hallo!

@Karola_Wille
Natürlich ist es "Fake News", wenn behauptet wird, der örR wäre staatsfern -- es gibt dazu ein BVerfG-Urteil bezüglich Anteil Parteigänger bei ZDF-Gremien!

@Hermann_Eicher
Es stimmt, es handelt sich um eine Kampagne -- aber die läuft schon seit 2011, trotz allem Widerspruch, und behauptet, der örR dürfe allen wegen Wohnens in die Tasche greifen, damit Online-Angebote aufgebaut, Presse ruiniert, Blogger abgemahnt, Youtuber für Lizenzen abkassiert oder abgeklemmt werden. Es finden auch Eingriffe in Google-Suchergebnisse statt.

Deutschland ist zZ das einzige Land, wo man wegen Wohnens verhaftet werden kann. Und wenn man sich dagegen wehrt oder bloß die Dinge beim Namen nennt, ist man "einsamer Querulant", "Reichsbürger", werden "Fake News verbreitet" und "Kampagnen geführt" (ARD-Sprech).

MfG
Michael


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- "Überflüssige Gesetze tun den notwendigen an ihrer Wirkung Abbruch." - Charles de Secondat, Baron de la Brède et de Montesquieu
- qui custodiet custodes manipulatores opinionis?

Offline marga

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Re: BDZV-Präsident Döpfner: ARD = gebührenfinanzierte Staatspresse
« Antwort #25 am: 19. September 2017, 17:37 »
Auch dieses Zitat ist sehr lesenswert:

Zitat
Eicher: Die Metaphorik ist schon neu, und zwar aus dem Munde eines Mannes wie Herrn Döpfner, der im Übrigen eine sehr beeindruckende Rede dort gehalten hat bei den Zeitungsverlegern, und darauf hingewiesen hat, was für schwierige gesellschaftliche Verhältnisse wir inzwischen haben. Er ist auch auf die Rechtsppulisten eingegangen. Und wenn Sie mich jetzt gefragt hätten, von wem stammt der Ausspruch: "Wenn es nur noch Staatsfernsehen und Staatspresse im Netz geben würde, wäre das eher etwas nach dem Geschmack von Nordkorea", ich hätte Ihnen geantwortet: Das ist original AfD-Sprech.
Quelle: http://www.deutschlandfunk.de/streit-um-den-oeffentlich-rechtlichen-rundfunk-das-ist-eine.2907.de.html?dram:article_id=396215

Deutschlandfunk, .09.2017
Streit um den öffentlich-rechtlichen Rundfunk
"Das ist eine Kampagne"
Hermann Eicher im Gespräch mit Antje Allroggen

... Die schwierigen gesellschaftlichen Verhältnisse die wir inzwischen haben ...
werden von den Politikern mit dem Spruch verdrängt:
... die Wirtschaft brummt, Arbeitslosenzahlen sind gesunken ...

Bild die deine Meinung! +++  >:D

PS.

Die Worte "STAATSFERNSEHEN" und "ENTSORGEN"
sind für die öffentlich rechtlichen Rundfunker nicht GG tauglich.
Kein Mensch darf diese Worte in den Mund nehmen,
aber da war doch was mit Herrn Gabriel?  >:D

Zitat
Auch SPD-Chef Gabriel setzte auf Rot-Grün. Es gebe jetzt das gemeinsame Ziel von SPD und Grünen, nicht nur die Regierung Merkel abzulösen, sondern "rückstandsfrei zu entsorgen", sagte Gabriel am Montag in Berlin. Er sei sicher, "dass wir gute Chancen haben, das zu schaffen".
Grüne erteilen Schwarz-Grün Absage
Veröffentlicht am 12.11.2012 | Lesedauer: 3 Minuten
Quelle: https://www.welt.de/newsticker/news3/article110962815/Gruene-erteilen-Schwarz-Gruen-Absage.html


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« Letzte Änderung: 19. September 2017, 18:16 von marga »
Jetzt das Kinderlied: Drah`di net um, oh, oh, oh schau, schau, der ÖR geht um, oh, oh, oh er wird di anschau`n und du weißt warum, die Lebenslust bringt di um, alles klar Herr Justiziar? In Memory einer fiktiven Person: Urteil AZ: 6 K 2043/15 (http://www.rechtsprechung.saarland.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=sl&nr=5671&Blank=1) , Urteil AZ: 6 K 2061/15 VG des Saarlandes (https://filehorst.de/d/cnqsyhgb) , https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,21488.msg137858.html#msg137858

Offline Philosoph

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  • Ich verhandle nicht mit Terroristen.
Re: BDZV-Präsident Döpfner: ARD = gebührenfinanzierte Staatspresse
« Antwort #26 am: 19. September 2017, 21:17 »
Schon interessant, wie die ö.-r. R. auf die Barrikaden gehen, wenn endlich mal das Schweigen beendet wird.
Wie heißt es so schön? Getretener Hund bellt.


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Bayern

Widerspruchsverfahren: §§ 69-73 VwGO (Bundesrecht)

BVerfG zu Sonderbeiträgen: "Weinabgabe" - B. v. 4.2.1958 (2 BvL 31, 33/56); "Berufsausbildungsabgabe" - BVerfGE 55,274, U. v. 10.12.1980; "Kohlepfennig" - BVerfGE 91, 186, B. v. 11.10.1994; "Straßenbaubeiträge" - B. v. 25.6.2014, 1 BvR 668/10.

BVerwG zu VA: B. v. 30.8.2006, 10 B 38.06; U. v. 23.8.2011, 9 C 2.11.

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