Autor Thema: Wahlkampf im Fernsehen - Die AfD muss draußen bleiben  (Gelesen 7367 mal)

Offline ChrisLPZ

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FAZ, 19.01.2016

Wahlkampf im Fernsehen
Die AfD muss draußen bleiben

von Michael Hanfeld

Zitat
Der SWR ist vor dem Ultimatum von SPD und Grünen eingeknickt: Es gibt vor den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz im Fernsehen keine Livedebatte, an der auch Politiker der AfD teilnehmen. Das ist kein guter Tag für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk.

Der SWR ist vor der Forderung der Regierungsparteien SPD und Grüne in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg, die AfD nicht zu den Talkrunden mit den Spitzenkandidaten zu den Landtagswahlen einzuladen, eingeknickt. Am 10. März sollen im SWR-Fernsehen in Rheinland-Pfalz die Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD), Julia Klöckner (CDU) und Eveline Lemke (Grüne) aufeinandertreffen, in Baden-Württemberg Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne), Nils Schmid (SPD), Guido Wolf (CDU) und Hans-Ulrich Rülke (FDP). Mit den Vertretern der nicht in den Landtagen vertretenen Parteien, also der AfD, der Linkspartei und der FDP in Rheinland-Pfalz soll es vorab aufgezeichnete Einzelinterviews geben, die in die Live-Sendungen eingespielt werden.

Diese Art der Raumaufteilung entspricht den Vorstellungen der Ministerpräsidenten. Sowohl Malu Dreyer als auch Winfried Kretschmann hatten angekündigt, sie würden an einer Live-Diskussion mit AfD-Vertretern nicht teilnehmen. Die CDU in Rheinland-Pfalz, die gegen eine Teilnahme der AfD keine Einwände hatte, will sich nun ihrerseits überlegen, ob sie an der TV-Debatte noch teilnimmt. Was der SWR vorhabe, widerspreche dem bisherigen Vorgehen – vor der Landtagswahl 2011 hatte der SWR auch Politiker der Grünen und der Linkspartei in die Livesendung geladen, unbesehen davon, ob sie bereits im Landtag vertreten waren….

Weiterlesen auf:
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/swr-schliesst-afd-von-talkrunde-vor-landtagswahlen-aus-14022402.html



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Offline ellifh

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Re: Wahlkampf im Fernsehen - Die AfD muss draußen bleiben
« Antwort #1 am: 19. Januar 2016, 22:29 »
Das ist ein treffendes Beispiel für die nicht existierende STAATSFERNE der Rundfunker.

Aber in Polen will die EU eingreifen. Da kann man ja schön mit dem Finger drauf zeigen.

Und bei uns:
Werbesendung der bekannten, ausgelutschten Parteien, damit alles bloß schön so bleibt wie es ist.
Und diese Flaschen sind nicht Manns Frau genug, auch mal andere Ansichten zu hören und zu diskutieren?
Das wäre spannend, bleibt uns leider aufgrund der trotzigen Weigerung dieses Kindergartens verwehrt, schade. Und der GASTGEBER hat auch keinen A**** in der Hose. Wahrscheinlich würde sonst die ganze Veranstaltung storniert werden. Man könnte ja in der Zeit eine "MissMarple" wiederholen, da hätte man nebenbei noch jede Menge Zwangsgebühren gespart und könnte diese für die Rentenzahlungen der Pensionsfunker verwenden.
So ein Zirkus :P
Arm, arm...


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Paul Watzlawick

Offline Uwe

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Re: Wahlkampf im Fernsehen - Die AfD muss draußen bleiben
« Antwort #2 am: 20. Januar 2016, 00:30 »


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Offline InesgegenGEZ

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Re: Wahlkampf im Fernsehen - Die AfD muss draußen bleiben
« Antwort #3 am: 20. Januar 2016, 07:52 »

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FAZ, 19.01.2016

Wahlkampf im Fernsehen
Die AfD muss draußen bleiben

von Michael Hanfeld
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/swr-schliesst-afd-von-talkrunde-vor-landtagswahlen-aus-14022402.html


Im Rundfunkstaatsvertrag steht:
§ 11 Auftrag

(1) Auftrag der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten ist, durch die Herstellung und Verbreitung ihrer Angebote als Medium und Faktor des Prozesses freier individueller und öffentlicher Meinungsbildung zu wirken und dadurch die demokratischen, sozialen und kulturellen Bedürfnisse der Gesellschaft zu erfüllen. Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten haben in ihren Angeboten einen umfassenden Überblick über das internationale, europäische, nationale und regionale Geschehen in allen wesentlichen Lebensbereichen zu geben. Sie sollen hierdurch die internationale Verständigung, die europäische Integration und den gesell- schaftlichen Zusammenhalt in Bund und Ländern fördern. Ihre Angebote haben der Bildung, Information, Beratung und Unterhaltung zu dienen. Sie haben Beiträge insbesondere zur Kultur anzubieten. Auch Unter- haltung soll einem öffentlich-rechtlichen Angebotsprofil entsprechen. 

(2) Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten haben bei der Erfüllung ihres Auftrags die Grundsätze der Objektivität und Unparteilichkeit der Berichterstattung, die Meinungsvielfalt sowie die Ausgewogenheit ihrer Angebote zu berücksichtigen



Das hier ein klarer Verstoß gegen den Rundfunkstaatsvertrag vorliegt dürfte klar sein. Allerdings steht im RStV nix davon, wie der Verstoß geahndet wird?! Dürfen sich die Rundfunkanstalten alles erlauben, siehe ZDF - Urteil fehlende Staatsferne. Was nutzt ein RStV wenn sich der Abzockverein nicht mal an seine selbst auferlegten Regeln hält???


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Offline ChrisLPZ

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Re: Wahlkampf im Fernsehen - Die AfD muss draußen bleiben
« Antwort #4 am: 20. Januar 2016, 09:35 »

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Deutschlandfunk, 19.01.2016

"Elefantenrunden" ohne die AfD
Eine Komplettabsage wäre besser gewesen

von Ludger Fittkau

Zitat
Die Entscheidung des SWR, zu den TV-Runden vor den Wahlen im Südwesten nur die im Landtag vertretenen Parteien einzuladen, ist falsch, meint Ludger Fittkau. Auch wenn Dreyer und Kretschmann keine Lust hätten, sich mit AfD-Leuten ins TV-Studio zu setzen - Aufgabe öffentlich-rechtlicher Sender sei es nun mal, ein Spiegel der Gesellschaft zu sein. Die AfD gehöre aktuell dazu.

Die heutige Entscheidung des SWR, zu den TV-Runden vor den Landtagswahlen im Südwesten nur die im Landtag vertretenen Parteien teilnehmen zu lassen, ist falsch. Dass der MDR nun ähnlich verfahren will, macht es nicht besser. Es wäre stattdessen angebracht gewesen, die TV-Runden diesmal ganz abzusagen. Denn der SWR war in eine Zwickmühle geraten, aus der er nicht mehr heraus kam.

Es gibt sie tatsächlich. Diese Situationen, in denen es egal ist, was man entscheidet, es ist immer falsch. In eine solche Zwangslage hatten der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann und die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer den SWR-Intendanten Peter Boudgoust gebracht. Mit ihrer Entscheidung nämlich, an Fernseh-Runden des Senders vor den Landtagswahlen im März nicht mitzuwirken, wenn dort auch AfD-Vertreter teilnehmen…

...Auch die dritte Möglichkeit war so trist wie ein Winter ohne Schnee: Die Runde der Spitzenkandidaten der Parteien, die eine Chance haben in den Landtag einzuziehen, angesichts der verfahrenen Lage diesmal einfach ausfallen zu lassen. Angesichts des Dilemmas, in das ihn die Ministerpräsidenten hinein manövriert hatten, traf heute der SWR-Intendant Peter Boudgoust seine Entscheidung – so wörtlich - mit "zusammengebissenen Zähnen". Doch er fand keinen Ausweg aus der Zwickmühle. Sich nun dem AfD-Boykott von Dreyer und Kretschmann zu beugen, schadet dem Ansehen des Senders. Dass der MDR sich dem jetzt anschließen will, macht es zu einer Sache des gesamten öffentlich-rechtlichen Rundfunks....

Weiterlesen auf:
http://www.deutschlandfunk.de/elefantenrunden-ohne-die-afd-eine-komplettabsage-waere.720.de.html?dram:article_id=342987



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Offline ellifh

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Re: Wahlkampf im Fernsehen - Die AfD muss draußen bleiben
« Antwort #5 am: 20. Januar 2016, 10:28 »
Was die Elefantenrundenden Zwangszahler wieder kosten...

Deswegen heißen sie wohl so >:D


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Paul Watzlawick

Offline Uwe

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Re: Wahlkampf im Fernsehen - Die AfD muss draußen bleiben
« Antwort #6 am: 20. Januar 2016, 11:29 »

Quelle Logo:https://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/thumb/b/b3/Die_Welt_Logo.svg/602px-Die_Welt_Logo.svg.png
Der SWR besorgt den Wahlkampf für die AfD

Quelle: WELT 20.01.2016

"Von wegen „Staatsferne“: SPD und Grüne nötigen den öffentlich-rechtlichen SWR, die AfD aus der Elefantenrunde zu verbannen. Einen größeren Gefallen könnte man den Rechtspopulisten kaum tun."

weiterlesen auf:

http://www.welt.de/debatte/kommentare/article151206360/Der-SWR-besorgt-den-Wahlkampf-fuer-die-AfD.html?wtrid=socialmedia.socialflow....socialflow_facebook


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Offline six2seven

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Re: Wahlkampf im Fernsehen - Die AfD muss draußen bleiben
« Antwort #7 am: 20. Januar 2016, 11:38 »
Die Vorsitzende der Rundfunkkommission Dreyer, senkt den Daumen
und der verantwortliche Intendant spurt ..mit zusammengebissenen Zähnen..,
er hätte besser die Zähne  auseinander gebracht und auf Unabhängigkeit
reklamiert, aber dazu müssten erst die Grundlagen demokratischen
Handelns vermittelt werden.
Wir wissen jetzt also, noch einmal mehr, dass unsere " Demokratieabgabe " ihren Zweck
erfüllt.


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Offline Roggi

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Re: Wahlkampf im Fernsehen - Die AfD muss draußen bleiben
« Antwort #8 am: 20. Januar 2016, 11:49 »
Ich dachte, die AFD ist nicht wirklich fähig, aber nun weiss ich, dass es keine bessere Partei gibt.


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Offline Spark

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Re: Wahlkampf im Fernsehen - Die AfD muss draußen bleiben
« Antwort #9 am: 20. Januar 2016, 11:52 »
Daß ich das noch erleben darf hätte ich wirklich nicht mehr gedacht.
Damit haben die öffentlich-rechtlichen ihre Daseinsberechtigung entgültig verspielt. Zumindest die Berechtigung sich aus Zwangsgeldern finanzieren zu lassen.
Bleibt nur zu hoffen, daß das Volk jetzt endlich aus seinem Tiefschlaf erwacht.

Was der SWR jetzt abzieht, läßt sich mit keinen Worten und Argumenten mehr schönreden.


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"Wenn so eine Welle des Aufruhrs durch das Land geht, wenn "es in der Luft liegt", wenn viele mitmachen, dann kann in einer letzten, gewaltigen Anstrengung dieses System abgeschüttelt werden."
(II. Flugblatt der Weißen Rose)

"Fear. It's the oldest tool of power. If you're distracted by fear of those around you, it keeps you from seeing the actions of those above."
(Mulder)

Offline Archimedes

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"Demokratie" im ÖR - SWR schließt AfD von TV-Debatte aus
« Antwort #10 am: 20. Januar 2016, 11:57 »
Zwei Regierungschefs drohten, der SWR kam in die Bredouille: Die Alternative für Deutschland (AfD)
 wird vor den Wahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz nicht an den TV-Debatten
der Spitzenkandidaten teilnehmen.

Die Regierungschefs der beiden Länder, Winfried Kretschmann (Grüne) und Malu Dreyer (SPD),
 hätten eine Teilnahme für den Fall abgesagt, dass die AfD mit am Tisch sitze, sagte
SWR-Intendant Peter Boudgoust.

Man habe dies mit "zusammengebissenen Zähnen" zur Kenntnis genommen, aber angesichts der
für falsch gehaltenen Weigerung von SPD und Grünen keine Alternative gehabt - sonst wären
die TV-Duelle in beiden Ländern geplatzt.

So sieht also die *Objektivität* und *Ausgewogenheit* und *Unabhängigkeit* im Staatsfunk aus...

http://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/parteien/id_76688754/swr-schliesst-afd-von-tv-debatte-aus.html


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Offline Viktor7

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Re: Wahlkampf im Fernsehen - Die AfD muss draußen bleiben
« Antwort #11 am: 20. Januar 2016, 13:58 »
Quelle: WELT 20.01.2016

"Von wegen „Staatsferne“: SPD und Grüne nötigen den öffentlich-rechtlichen SWR, die AfD aus der Elefantenrunde zu verbannen. Einen größeren Gefallen könnte man den Rechtspopulisten kaum tun."

weiterlesen auf:
http://www.welt.de/debatte/kommentare/article151206360/Der-SWR-besorgt-den-Wahlkampf-fuer-die-AfD.html?wtrid=socialmedia.socialflow....socialflow_facebook

Ohne die ö.-r. Verschleierung der Zusammenhänge sieht die Wahrheit so aus:

Zitat
Das ist eine geduckte, ärmliche Entscheidung. Sie verdeutlicht, wie wenig bei einigen Sendern von Staatsferne zu halten ist. Dieser Missstand, egal, ob A- oder B-Länder das Sagen haben im Rundfunkrat, ist unappetitlich genug. Wirklich deprimierend ist das Diskursverständnis, das hinter der Entscheidung steht.

Danke welt.de!


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Offline ChrisLPZ

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Re: Wahlkampf im Fernsehen - Die AfD muss draußen bleiben
« Antwort #12 am: 20. Januar 2016, 15:01 »

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Tagespiegel, 20.01.2016

Landtagswahl in Sachsen-Anhalt
AfD bleibt auch beim MDR draußen

von Matthias Meisner

Zitat
Der AfD werden für die Wahl am 13. März in Sachsen-Anhalt 15 Prozent vorausgesagt. Bei der TV-Spitzenrunde im MDR bleibt die Partei dennoch außen vor. Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) findet das falsch.

Trotz ihres voraussichtlichen Wahlerfolges wird die rechtspopulistische AfD bei der TV-Spitzenrunde zur Sachsen-Anhalt-Wahl im Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) nicht vertreten sein. Zur Sendung "Fakt ist!" am 7. März im Fernsehprogramm des MDR würden nur die Spitzenkandidaten der aktuell im Landtag vertretenen Parteien - also von CDU, Linken, SPD und Grünen - eingeladen, bestätigte der Sprecher des Landesfunkhauses in Magdeburg, Thomas Ahrens.

Politischer Druck auf den Sender wurde vor der Wahl am 13. März nicht ausgeübt - anders als in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz, wo am selben Tag gewählt wird. Dort hatten die Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann (Grüne) und Malu Dreyer (SPD) angedroht, an der Elefantenrunde im SWR-Fernsehen nicht teilzunehmen, sollte auch die AfD eingeladen werden. SWR-Intendant Peter Boudgoust hatte dazu erklärt: "Unser journalistisches Gesamtkonzept wurde verunmöglicht." 2011 hatte der SWR auch einen Vertreter der baden-württembergischen Linken eingeladen wurde, weil die Partei Aussichten hatte, ins Landesparlament einzuziehen.

Bei seiner Entscheidung, die AfD nicht zur TV-Elefantenrunde einzuladen, bezieht sich der MDR ebenfalls auf ein "Gesamtkonzept". Es ist bereits vor einem halben Jahr erarbeitet worden - bevor der Aufschwung der AfD in den Umfragen absehbar war. Zuletzt wurden der rechtspopulistischen Partei im Politbarometer Extra für Sachsen-Anhalt 15 Prozent vorausgesagt. Am 17. Februar soll es eine weitere Umfrage von Infratest Dimap im Auftrag des MDR geben.

"Es geht da nicht um Wünsche von Parteien", sagte MDR-Sprecher Ahrens dem Tagesspiegel. In der Berichterstattung zur Landtagswahlen im Fernsehen und Radio würden alle sich zur Wahl stellenden Parteien "nach dem Prinzip der abgestuften Chancengleichheit berücksichtigt". Dieses Konzept sei von den beteiligten MDR-Programmdirektionen gemeinsam erarbeitet und von der juristischen Direktion des MDR geprüft worden. Vor der vergangenen Landtagswahl in Sachsen-Anhalt 2011 hatte die rechtsextremistische NPD versucht, sich in die TV-Elefantenrunde einzuklagen, unterlag damit aber vor Gericht.

CDU-Ministerpräsident Haseloff: Nicht Argument "Lückenpresse" bedienen

In den großen Parteien in Sachsen-Anhalt gibt es Zweifel, ob die Entscheidung des MDR richtig ist. Ministerpräsident Reiner Haseloff, Spitzenkandidat der CDU, sagte dem Tagesspiegel: "Ich hätte kein Problem damit, auch mit Vertretern der AfD zu diskutieren. Ein Teil der Bevölkerung hat die Absicht, diese Partei zu wählen. Damit muss man sich auseinandersetzen." Lasse man die AfD bei Diskussionsveranstaltungen außen vor, negiere man einen Teil der Bevölkerung - "und bedient das Argument, es gäbe eine ,Lückenpresse'". Der Regierungschef sagte weiter: "Wir haben die besseren Argumente. Im übrigen stehen hinter der AfD nicht nur Extremisten, sondern ehemalige Wähler aller Parteien. Manche Anhänger haben berechtigte Sorgen etwa in der Flüchtlingsfrage, wir müssen sie in der Wahlauseinandersetzung für unsere Politik gewinnen...

...Malu Dreyer verteidigt Entscheidung gegen Talkrunde

Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) verteidigte laut dpa ihre Entscheidung, sich nicht mit der AfD an einen Tisch zu setzen. Sie könne nicht mit innerer Überzeugung eine solche Runde mitgestalten, und es sei ihr gutes Recht, selbst zu entscheiden, in welche Talkshow sie gehe, sagte Dreyer am Mittwoch. Sie diskutiere vor Ort auch mit AfD-Anhängern. Aber sie wolle der Partei nicht in einer Talkshow zur besten Sendezeit eine Plattform geben. "Viele Mitglieder der AfD sind nicht nur rechtspopulistisch, sie verkünden Botschaften, die rassistisch und rechtsextremistisch sind...."

Weiterlesen auf:
http://www.tagesspiegel.de/politik/landtagswahl-in-sachsen-anhalt-afd-bleibt-auch-beim-mdr-draussen/12854434.html


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Offline novoderm

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Re: Wahlkampf im Fernsehen - Die AfD muss draußen bleiben
« Antwort #13 am: 20. Januar 2016, 15:39 »
Nun ja! Jetzt ist es amtlich, dass man auf allen Ebenen "Kinder-Garten-Niveau-Politik" betreibt. Keinerlei Weitsicht hat und sich wie ein Depressiver, vor der Realtät drückt! Wo sind wir denn nur gelandet, wenn man jetzt die Arme verschränkt, blockt und sagt:"Nö! Du gefällst mir nicht und mit Dir red ich nisch!"
Das Ding kann unter Umständen nur nach hinten losgehen. Ähnlich als würde man auf eine Zahlungsaufforderung  :D, etc. nicht reagieren.
(Frei nach dem Motto."Die Geister, die ich rief!")

Da ich im besagten Bereich wohne, kann man nur sagen, dass mittlerweile sehr viele Leute recht "heiß" auf das Wahlwochende sind und sicherlich nicht aus voller Überzeugung, ihr "Kreuzchen" setzen werden. Da sind viele darunter, die sich schon jetzt gern als Protestwähler sehen. Auch der Kreis, der "NOTORISCHEN NICHTWÄHLER" weckt hier langsam auf. Sicherlich nicht, weil sie jetzt wieder Vertrauen in die alteingessenen Partein geschöpft haben. Die momentanen Wahlumfragen zeigen es sehr deutlich! (Kommt immer drauf an, wer die Umfrage in Auftrag gegeben hat.  >:D)

Ich bin gespannt, wie es sich entwickeln wird. Eins ist aber schon jetzt klar. Sollte die AfD ein ordentliches Ergebnis einfahren, dann werden sich die ÖRs wieder mit ihren Meldungen überschlagen und es wird unzählige (leidliche) Talkshows geben, zu denen die AfDler eingeladen werden. Denn dann sind die anderen Partein gezwungen sich mit ihnen auseinanderzusetzen.
Ouasi."Alles beim Alten! Nur im neuen Kleid!"


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Re: Wahlkampf im Fernsehen - Die AfD muss draußen bleiben
« Antwort #14 am: 20. Januar 2016, 18:33 »
"Bei seiner Entscheidung, die AfD nicht zur TV-Elefantenrunde einzuladen, bezieht sich der MDR ebenfalls auf ein "Gesamtkonzept". Es ist bereits vor einem halben Jahr erarbeitet worden - bevor der Aufschwung der AfD in den Umfragen absehbar war. Zuletzt wurden der rechtspopulistischen Partei im Politbarometer Extra für Sachsen-Anhalt 15 Prozent vorausgesagt. Am 17. Februar soll es eine weitere Umfrage von Infratest Dimap im Auftrag des MDR geben."

...endlich mal wieder eine dem Willen des Auftraggebers unterworfene schöne Infratest Dimap Umfrage. Finanziert mit Zwangsgeldern. Wir freuen uns schon drauf |-


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Paul Watzlawick

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