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Autor Thema: Wieviel Geld sollen wir unseren „Kunden“ noch mit Zusatzabos abzocken?  (Gelesen 2597 mal)

Uwe

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Wieviel Geld sollen wir unseren „Kunden“ noch mit Zusatzabos abzocken?

Zusatz-Abos bei Amazon Prime

Quelle:
https://twitter.com/KevinFer_98/status/1346179670170095620/photo/1


Siehe dazu u.a. auch:
Doppelt bezahlen: Fragwürdige Zusammenarbeit zwischen ZDF und Amazon Prime (04/2018)
https://gez-boykott.de/Forum/index.php?topic=27256.0

Sendungen des ZDF kostenpflichtig auf Amazon Prime (04/2018)
https://gez-boykott.de/Forum/index.php?topic=27233.0

Prime Video integriert Live-Streams von ARD und ZDF (07/2020)
https://gez-boykott.de/Forum/index.php?topic=33993.0

WDR "Werbung" bei Amazon Prime... (07/2017)
https://gez-boykott.de/Forum/index.php?topic=25633.0

ARD Plus ab sofort auch bei Prime Video Channels für 4,99€ im Monat (11/2020)
https://gez-boykott.de/Forum/index.php?topic=34472.0


Auch veröffentlicht auf Twitter und Facebook.


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Ich verstehe gerade die Zusammenhänge nicht. Hat da jemand von Amazon einen Artikel geschrieben und wo ist dieser zu finden?
Das "wir" in der Überschrift deutet zumindest auf eine/n Mitarbeiter/in von Amazon hin.


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(II. Flugblatt der Weißen Rose)

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"Die Meinungsbildung muß aber absolut frei sein; sie findet keine Grenze."
(Dr. H. v. Mangoldt - am 11. Januar 1949)

N
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Es geht darum, dass man bei Amazon als prime-Mitglied gegen zusätzliches Abo-Geld Inhalte der öffentlich-rechtlichen Sender schauen kann. Besonders seltsam mutet das bei Terra X an, da das vom ZDF produziert wird und die Rechte fürs Internet dem ZDF gehören. Nun darf hier der sendungsfinanzierende Gebührenzahler noch einmal bezahlen, wenn er die Inhalte im Internet abrufen möchte. Es stellt sich die Frage, wieso das nicht kostenlos ist. Mit Sicherheit stellt Amazon die Infrastruktur für die Videos und profitiert allein schon davon das "hochwertige Qualitätsprogramm" im Portfolio für prime-Kunden zu haben.


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S
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  • Keine Akzeptanz mit Zwang!Nie wieder Haft für ÖRR!
Mir ist schon klar worum es geht, die Bilder sprechen ja eine mehr als deutliche Sprache. Aber laut Überschrift muß sich doch ein Mitarbeiter von Amazon irgendwo dazu geäußert haben, nur finde ich die Quelle nicht.
Der angegebene Twitter-Link (was immer das auch sein mag) wollte mir die Seite nicht anzeigen, da mei IE 11 offensichtlich wohl zu veraltet ist.
Daher habe ich jetzt den neuesten "Fuchs" installiert. Jetzt kann ich die Seite zwar sehen, aber dort ist auch keine Quelle angegeben.


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    • Wer suchet, der findet!
https://www.amazon.de/gp/video/offers/ref=atv_dp_bb_v0_l9_n0_as_rde_pwr?force_return_url=1&return_url=/gp/video/detail/B0751YG6VC/ref=atv_dp_sign_suc_3P?language=en&benefitId=ardplusde&skipMarketingPage=1

https://www.amazon.de/ARD-Prime-Video/s?k=ARD&rh=n:3010075031


ARD Plus ab sofort auch bei Prime Video Channels (11/2020)
https://gez-boykott.de/Forum/index.php?topic=34472.0
Zitat
Ein Jahr nach dem Start von ZDF Select bei Amazon Prime Video Channels zieht die ARD nun auch. Auch ARD Plus ist nun über den Amazon-Dienst buchbar, bei den Kosten unterscheiden sich die Angebote nicht.

[...]

Cashys Blog, 18.11.2020

ARD Plus startet heute bei Amazon Prime Video Channels

Zitat
Solltet ihr euer Geld nicht für Disney+ ausgeben wollen, dann habt ihr nun die Möglichkeit, ARD Plus über die Amazon Prime Video Channels zu bekommen. [...]

weiterlesen:
https://stadt-bremerhaven.de/ard-plus-startet-heute-bei-amazon-prime-video-channels/


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  • IP logged  »Letzte Änderung: 05. Januar 2021, 22:00 von DumbTV«
Sand ist ein toller Stoff. Man kann damit ganze Lager lahmlegen, oder Burgen draus basteln, oder auch Rost entfernen - mit genügend Druck.

G
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Das ist doch mal ein großer Schritt in die richtige Richtung. Jetzt haben es die GEZ-Sender endlich begriffen, wie zeitgemäße Finanzierung funktioniert. Jetzt kann man den Staatsfunkbeitrag getrost abschaffen.


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m
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Wenn die Kanäle über Rundfunkgebühren finanziert werden, dann müssen diese für die "Beitragszahler" auch kostenlos zugänglich sein.

Desweiteren: Amazon Prime Kunden (7.99 €/Monat) müssen hier die Kanäle zusätzlich buchen. Bei Telekom Magenta TV (7,75 €/Monat) sind die Kanäle kostenlos zugänglich.

https://www.telekom.de/hilfe/festnetz-internet-tv/magentatv/megathek/ard-plus-und-zdf-select/inhalte-ard-plus-und-zdf-select?samChecked=true

Wie siehts mit Steuern aus?
Zitat
Soweit juristische Personen des öffentlichen Rechts hoheitlich tätig werden, d.h. in Ausübung öffentlicher Gewalt handeln, sind die hieraus erzielten Einnahmen nicht steuerbar.

Aber:
Zitat
Keine hoheitliche Tätigkeit liegt demgegenüber vor,wenn sich die AöR durch ihre Einrichtungen in den allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr einschaltet und in größerem Umfang Aufgaben übernimmt, wie sie auch Privatunternehmer ausüben, auch wenn sie dadurch nur ungewollt in Wettbewerb zur privaten Wirtschaft treten
https://www.bundestag.de/resource/blob/411830/9eb31775b8347f45662171fa6eb50da8/WD-4-199-10-pdf-data.pdf

Frage ob hier bereits größerer Umfang gegeben?


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  • IP logged  »Letzte Änderung: 06. Januar 2021, 01:49 von DumbTV«

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Die Staatssender bezahlen bereits jetzt schon Steuern für die gewerblichen Erträge, allerdings nur einen pauschalen Satz.
Das hat der Bundesrechnungshof schon 2019 gerügt, die EU-Kommission sogar schon 2005.


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  • IP logged  »Letzte Änderung: 05. Januar 2021, 09:50 von René«

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1. Als ich die Bilder zuerst sah hier im Thread, dachte ich, da hat sich jemand einen Scherz erlaubt durch Fotomontage.
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Inzwischen ist ja wohl klar, das ist echt.


2. Kostenlosigkeit für alle und alles ist die Logik des Bundesverfassungsgerichts.
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Es dürfen über kostenpflichtige Kanäle nur Angebote erfolgen, die zeitgleich auch über gängige kostenfreie Kanäle erreichbar sind. Anderenfalls ist die "Beitragspflicht für alle" :  "tot".

Ein Geringverdiener muss mit 17,50 € mitfinanzieren, kann sich aber diese teuren Abos nicht obendrein noch leisten. Das ist Umverteilung von unten nach oben und verletzt das Sozialstaatsprinzip.

(Ganz abgesehen von den sonstigen eingebauten Effekten der Umverteilung von unten nach oben, gegen die ja schon gestritten wird, wenn auch eher im Hintergrund auf der Ebene der Leitenden.)


3. Hinzu kommt die Frage, ob diese Verbreitungsform die Pflichten
-----------------------------------------------------------------
nach dem Medienstaatsvertrag 2020 einhält - Lizenzierung, Lizenzgebühren, Kontrolle durch eine Landesmedienanstalt. Frage zweigeteilt:
- Pflichten überhaupt gegeben?
- Inwieweit vielleicht erfüllt durch die Global-Zulassung der Plattformbetreiber.

Jedenfalls, wenn z.B. Deutsche Telekom eine spezifische Angebot-Kombination verbreitet, ist das nicht mehr netzneutraler Technik-Bereitsteller, sondern ist "Medienanbieter", also lizenzpflichtig.


4. Wichtig ist, hier rasch Info zu sammeln.
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Aus verschiedenen Gründen soll mindestens 1 Landesverfassungsbeschwerde gegen den Medienstaatsvertrag möglichst noch bis etwa Mitte Januar erfolgen. Da gehört diese Analyse mit hinein. Noch ist die Faktenlage etwas dünn. Vorstehend sind aber die Kriterien erkennbar, wo / wie brisante Info sein könnte.


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Jedenfalls, wenn z.B. Deutsche Telekom eine spezifische Angebot-Kombination verbreitet, ist das nicht mehr netzneutraler Technik-Bereitsteller, sondern ist "Medienanbieter", also lizenzpflichtig.
Nö; Internetzugangsdienstleister, bspw. sind Kommunikationsdienstleister und unterfallen damit nicht dem Landesrecht.

Richtlinie (EU) 2018/1972 - Europäischer Kodex f. d. elektr. Kommunikation
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,33252.msg210239.html#msg210239
Neue EU-Telekommunikationsvorschriften: letzte Maßnahmen noch rechtzeitig vor Ablauf der Umsetzungsfrist
https://ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/de/ip_20_2482
Zitat
[...] die Betreiber elektronischer Kommunikationsdienste (z. B. Telefon, Nachrichtenübermittlung und Internetanschluss) [...]

Weiteres Thema:
Begriffe "Mediendienst" und "Kommunikationsdienst" -> EU-Recht
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,33610.msg204922.html#msg204922
Aus der Stellungnahme des Generalanwaltes H. Saugmandsgaard ØE
Rechtssache C-622/17
http://curia.europa.eu/juris/document/document.jsf?text=zuschauer&docid=211201&pageIndex=0&doclang=de&mode=req&dir=&occ=first&part=1&cid=2027352#ctx1
Rn. 38 - Stellungnahme zu EuGH C-622/17
Zitat
[...] Die Regelung der Union unterscheidet zwischen der Bereitstellung audiovisueller Inhalte und der Beförderung dieser Inhalte.

Die Dt. Telekom ist ein Kommunikationsdienstleister, solange Daten lediglich befördert werden; die Dt. Telekom wäre erst dann Mediendienstleister, wenn sie Medien selbst bereitsstellen würde, also, in ganz konkret, selbst produzieren täte und dann dem Markt zur Verfügung stellt.


Edit "Bürger" @alle:
Es geht im Einstiegsbeitrag und damit im Kern-Thema dieses Threads nicht um die "Telekom" und deren "Kommunikationsdienstleistung", sondern um "Amazon" und dessen "Prime"-Angebote von ARD-ZDF-GEZ > siehe bitte Einstiegsbeitrag.
Danke für allerseitige Selbstdisziplin und konsequente Berücksichtigung.


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  • IP logged  »Letzte Änderung: 05. Januar 2021, 18:57 von Bürger«
Die Europäische Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten hat den Rang eines Bundesgesetzes, (BVerfG - 2 BvR 1481/04 - Rn. 30), und bricht gemäß Art. 31 GG jede Art von Landesrecht, das sich außerhalb der vom Bund gesetzten Norm bewegt, (BVerfG - 2 BvN 1/95 - Rn. 66).

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Blöd. @pinguin hat Recht. - Es sei denn:
-------------------------------------------
Es sei denn, die Plattformen werden durch Selektion der verfügbaren Angebote zu verdeckten Medienanbietern.  Oder auch, wenn sie selber Produktionen in Auftrag geben. Oder auch, wenn sie ihr Medienangebot mit wesentlichen Online-Infodiensten verknüpfen. Alles das geschieht hier oder dort bereits.

ARD, ZDF etc. sind ja ebenfalls zu einem wesentlichen Teil nur Aggregatoren. Faustregel ist, dass das meiste extern produziert wird und dass es mindestens ebenso viele Beschäftigte außerhalb von ARD, ZDF etc. gibt wie die eigentliche eigene Mitarbeiterzahl.

Also, die Grenzen können fließend sein zwischen allen Kategorien im Internet-Zeitalter. Man muss es im Auge behalten, allerdings unter Berücksichtigung der Differenzierung wie von @pinguin eingewandt.

Dies Thema bringt hoffentlich weitere Klarstellung:
----------------------------------------------------------------------
Wie lauten wohl die Verträge im Hinblick auf die nötigen kostenlosen Zugangsalternativen?
Bestehen exklusive Angebote dort aus der Rundfunkabgabe, die aber den Einzahlern nicht anderweitig kostenlos zugänglich sind?
Dann wären wir ja bereits bei PAY-TV für ARD, ZDF etc. - kann man dann ja als Modell für alles vorschlagen.


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@Bürger

Aus Gründen der Gleichbehandlung der Unternehmen muß eine Regelung für alle Unternehmen eines Marktes gelten; diese Gleichbehandlungspflicht gibt Europa für den gemeinsamen europäischen Binnenmarkt vor.

Es bringt nix vor den europäischen Auflagen beständig die Augen zu verschließen, um entweder eigene Strukturen zu schützen oder unerwünschte fernzuhalten.

Eine Regel für oder gegen nur einen Marktteilnehmer ist unzulässig; diese könnte Europa nur kippen.


Edit "Bürger" @pinguin & alle:
Dann bitte wenigstens konkret im jeweiligen Beitrag beschreiben, welchen konkreten Bezug das zum Einstiegsbeitrag des Threads hat bzw. wie das auf den dortigen, das Kern-Thema des Threads bestimmenden Fall konkret zu übertragen ist, d.h. hier
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https://gez-boykott.de/Forum/index.php?topic=34742.0
Es bringt nix und ist Übersicht/ Thementreue/ Diskussionsfluss erheblich abträglich, beständig auf Nebenbemerkungen aufzuspringen oder diese richtigstellen zu wollen, wenn der konkrete Bezug zum Einstiegsbeitrag und damit das Kern-Thema verwässert wird oder gänzlich flöten geht.
Danke für allerseitiges Verständnis, entsprechende Selbstdisziplin und konsequente Berücksichtigung.


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Die Europäische Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten hat den Rang eines Bundesgesetzes, (BVerfG - 2 BvR 1481/04 - Rn. 30), und bricht gemäß Art. 31 GG jede Art von Landesrecht, das sich außerhalb der vom Bund gesetzten Norm bewegt, (BVerfG - 2 BvN 1/95 - Rn. 66).

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Nö; Internetzugangsdienstleister, bspw. sind Kommunikationsdienstleister und unterfallen damit nicht dem Landesrecht.
Es geht hier jedoch nicht um Internetzugang sondern um Abzocke mit Zusatz-Abos.

Amazon Prime Kunden (7.99 EUR/Monat) müssen hier die Kanäle zusätzlich buchen. Bei Telekom Magenta TV (7,75 Eur/Monat) sind die Kanäle kostenlos zugänglich.
Das heißt, Prime Kunden zahlen 7,99 nur für Prime und müssen für ARD plus und ZDF select nochmals extra für 4 € zubuchen.
Telekom Magenta TV Kunden zahlen 7,75€ für Magenta TV und dort ist ARD plus und ZDF select inbegriffen.

Was soll damit bezweckt werden bzw welchen Sinn macht das (außer Abzocke)?
Test, wer die Sender bei Prime zusätzlich bucht? Sind die nicht ganz dicht?


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  • IP logged  »Letzte Änderung: 05. Januar 2021, 22:34 von Bürger«

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Es geht hier jedoch nicht um Internetzugang sondern um Abzocke mit Zusatz-Abos.
Amazon Prime Kunden (7.99 EUR/Monat) müssen hier die Kanäle zusätzlich buchen. Bei Telekom Magenta TV (7,75 Eur/Monat) sind die Kanäle kostenlos zugänglich.
Das heißt, Prime Kunden zahlen 7,99 nur für Prime und müssen für ARD plus und ZDF select nochmals extra für 4 € zubuchen.
Telekom Magenta TV Kunden zahlen 7,75€ für Magenta TV und dort ist ARD plus und ZDF select inbegriffen.
Das ist doch auch verstanden, aber:

ARD und ZDF sind Produzenten, also Mediendiensteanbieter;
Telekom und Amazon sind keine Produzenten, sondern lediglich Weiterverbreiter von bereits von anderen Anbietern produziertem Medieninhalt, damit Kommunikationsdienstleister und damit im Bundesrecht.

Landesrecht ist nur der Inhalt, den aber weder die Telekom via Telekom Magenta TV, noch Amazon via Amazon Prime produzieren.

Die Länder haben in jedem Falle keine Befugnis, in die Belange von Telekom und Amazon einzugreifen, denn das ist Bundesrecht, weil Recht der Wirtschaft, und die Kompentenzen sind nicht verhandelbar.

Das die Länder ihre Hausaufgaben nicht gemacht haben, ist weder Europa noch Bund anzulasten.

Der Bund hat seine Hausaufgaben selbst allerdings dort ebenfalls nicht erledigt, als er in Punkto Gleichbehandlung und Grundrechte nicht dazwischengrätscht, wozu er international verpflichtet wäre.


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Die Europäische Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten hat den Rang eines Bundesgesetzes, (BVerfG - 2 BvR 1481/04 - Rn. 30), und bricht gemäß Art. 31 GG jede Art von Landesrecht, das sich außerhalb der vom Bund gesetzten Norm bewegt, (BVerfG - 2 BvN 1/95 - Rn. 66).

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DER MEDIEN-KOMMISSAR Die falsche Partnerschaft von ARD und ZDF mit der Telekom (10/2018)
https://gez-boykott.de/Forum/index.php?topic=29176.0
Zitat
Die Namen der neuen vier Kanäle zeigen den Telekom-Kunden, dass es sich um Inhalte des mit Rundfunkgebühren finanzierten öffentlich-rechtlichen Fernsehens handelt. Der Unterschied: Der Kunde zahlt für die Programme zweimal – zum einen über die Rundfunkgebühr und dann noch an die Deutsche Telekom über die Abo-Gebühr.


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