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Autor Thema: Zukunft von ARD und ZDF - Corona könnte den Rundfunkbeitrag senken  (Gelesen 1453 mal)

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    • Protest + Widerstand gegen ARD, ZDF, GEZ, KEF, ÖRR, Rundfunkgebühren, Rundfunkbeitrag, Rundfunkstaatsvertrag:
FAZ, 03.04.2020 (ABO)
Zukunft von ARD und ZDF
Corona könnte den Rundfunkbeitrag senken
ARD und ZDF zeigen in der Krise Stärken. Deshalb sollte die Politik die strategische Ausrichtung der öffentlich-rechtlichen Anstalten ändern und den Rundfunkbeitrag senken. Gastbeitrag eines Wirtschaftswissenschaftlers.
von Torsten J. Gerpott

Zitat
In Zeiten des Entsetzens über die menschlichen und ökonomischen Folgen der weltweiten Ausbreitung des neuen Coronavirus (Covid-19) ist in Politik und Medien die Kritik an der Angemessenheit der von 2021 an ins Auge gefassten Erhöhung der als „Beitrag“ titulierten, aber tatsächlich einer Steuer entsprechenden Abgabe privater Haushalte zur Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunksystems weitgehend verstummt. Im Gegenteil mehren sich Stimmen, dass die Pandemie die Notwendigkeit eines starken öffentlich-rechtlichen Rundfunks eindrucksvoll belege und daher Opposition gegen die von der Kef empfohlene Anhebung um 86 Cent pro Monat geradezu kleinkariert sei.

[...]

Weiterlesen unter (ABO)
https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/ard-und-zdf-corona-koennte-den-rundfunkbeitrag-senken-16708742.html


Zum Gast-Autor siehe u.a.
Torsten J. Gerpott (wikipedia)
https://de.wikipedia.org/wiki/Torsten_J._Gerpott
Zitat
Torsten J. Gerpott (* 11. August 1958 in Bremen) ist ein deutscher Wirtschaftswissenschaftler und leitet als ordentlicher Universitätsprofessor den Lehrstuhl für Unternehmens- und Technologieplanung an der Mercator School of Management Duisburg der Universität Duisburg-Essen.


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o
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Bis zur Sekunde habe ich im Zusammenhang mit Corona weder deutschen öffentlich-rechtlichen Rundfunk konsumiert noch je eine Webseite dieses Monsters betreten. Trotzdem habe ich mitbekommen, dass man die Wohnung tunlichst nicht verlassen soll, und verfolge derzeit mit leichter Freude die Verlängerung der Verdopplungszeiten der Pandemie - veröffentlicht in Onlinepräsenzen von Printmedien.

Ich brauche den deutschen öffentlich-rechtlichen Rundfunk auch jetzt nicht!


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Z
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Ich kann ja mangels Geräten nicht mitreden, aber heißt das, daß es jetzt keine Tatortwiederholungen und kein Musikantenstadl und keine überteuerten Talk- und Unterhaltungsformate mehr gibt?
Es gibt als nur noch Ein-Thema-Nachrichten?
Auf allen 60+ Kanälen?


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  • Ersatzmaßstab Wohnung: das BVerfG erklärt die Welt
Man kann auch ohne Gerät Informationen über die Programmpläne erhalten. Das Internet gibt das ja her. Aus diesen geht hervor, dass in ARD und diversen dritten Programmen nach der Tagesschau täglich Sondersendungen zu Corona ausgestrahlt werden. Das ZDF macht das nach den 19 Uhr Nachrichten. Nun gibt es seit vielen Jahren ein festes Raster: ARD/Dritte: 20:00-20:15 - Nachrichten, ZDF bis 20:15 ein anspruchsloses Dödelprogramm; ab 20:15 in ARD, ZDF und u. U. den dritten Programmen der obligatorische Film, der meist bis 21:45 reicht. Der MDR unterhält sein offenbar als noch anspruchsloser eingeschätztes Publikum in der Zeit häufig durch Musiksendungen, gern auch Konserven bunter Unterhaltungssendungen aus der heimeligen DDR-Zeit. Durch die Sondersendungen verschieben sich die Sendungen gegenüber diesem Raster um 10-15 Minuten.
Da Sportveranstaltungen, vor allem Fussball, nicht stattfinden, die Sendepläne jedoch voll damit sind, werden in den jäh gerissenen Lücken neben Corona-Wasserstandsmeldungen vor allem  Wiederholungen gesendet; gerne Krimis, also z. B. Tatort. Sendungen mit klatschfreudigem Publikum, z. B. Talkshows, finden derzeit ohne dieses statt oder werden ebenfalls durch Konserven ersetzt, ggf. auch durch Talkshow-Konserven aus Corona-freier Vergangenheit, also fast taufrisch. Leute, die fürchten innerhalb ihres Restlebens nicht alle verfügbaren Konserven mindestens dreimal gesehen zu haben, dürften daher derzeit sehr gute Chancen haben der Vollständigkeit ihrer Bemühungen näher zu kommen. Dazu toi, toi, toi!

Da Corona-Pandemien sich schlecht planen lassen die Sender aber in solchen mit ihren Programm wahnsinnig relevant sein sollen, glaube ich nicht an "Beitragssenkungen". Allein für das Raussuchen ganz alter Kamellen in Krisen müssen doch sicher teure Spezialisten ran, die wissen, mit was man das Volk einschläfern kann. Und die Gesundheit ist doch stets gefährdet. Der Gesundheitsminister kann sich also schon mal eine Krone auf Haupt drücken und als Jens I durchregieren.

M. Boettcher


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  • IP logged  »Letzte Änderung: 03. April 2020, 23:02 von drboe«
Ken Je(b)sen, Betreiber von KenFM, soll "politische Entfremdung" betreiben und "unwahre Verschwörungstheorien" verbreiten. Daher beobachtet ihn der sogn. Verfassungsschutz. Würden die "Verschwörungspraktiker" dieses Dienstes ihren Maßstab an den öffentlich-rechtlichen Rundfunk und Publikationen von der BILD-Zeitung bis zum Magazin SPIEGEL anlegen, in Deutschland bliebe kein Medium unbeobachtet. So schnell wird in Deutschland zum Staatsfeind, der nicht mit dem Strom schwimmt.

 
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