Autor Thema: Bayerische Medien und Politiker wollen europäische Internet-Plattform  (Gelesen 1018 mal)

Offline ChrisLPZ

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nordbayern.de, 28.09.2019

Bayerische Medien und Politiker wollen europäische Internet-Plattform

Von Verlegern über öffentlich-rechtlichen Rundfunk bis zu privatem TV und Radio: In der Medienbranche sind sich die vielen Anbieter keineswegs immer grün. Die Dominanz der US-Internetriesen aber bringt sie einander näher. Eine ihrer Forderungen: eine europäische Internet-Plattform

dpa

Zitat
Führende bayerische Medienvertreter und die Staatsregierung wollen sich gemeinsam für klare Regeln und fairen Wettbewerb in der Branche einsetzen. Die Initiative richtet sich besonders gegen die Dominanz von Internetriesen wie Facebook, Amazon und Google. "Wir wollen eine lebendige und vielfältige Medienlandschaft", sagte Medienminister Florian Herrmann (CSU) nach einem Spitzentreffen am Freitag in München. Nur dann könnten Medien ihre wichtige Funktion in der Demokratie erfüllen.

Eigene Internetplattform schaffen
[…]
"Muss von Nutzern her gedacht sein“
[…]

Weiterlesen auf:
https://www.nordbayern.de/panorama/bayerische-medien-und-politiker-wollen-europaische-internet-plattform-1.9370553

siehe u.a. auch:
ARD-Chef wirbt für digitale Plattform von Spanien bis Großbritannien
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,30335.0.html

Pilotprojekt für europäische Video-Plattform in EU-Haushalt eingebracht
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,29045.0.html


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« Letzte Änderung: 29. September 2019, 08:51 von DumbTV »

Offline PersonX

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Darf die Regierung aufgefordert werden aufzuhören öffentliches Geld zu verbrennen? Ja, der Grund ist relativ einfach, die Anbieter, welche aktuell von den Nutzern gewählt werden sind privater Natur. Die Nutzung erfolgt freiwillig. Wenn die Nutzer ausbleiben muss keine Finanzierung durch die Öffentlichkeit erfolgen. Anders würde das aussehen, wenn diese nicht privat wären. Würde es also in Europa nicht private Angebote der gleichen Art geben, dann wären diese auch bei Nichtnutzung zu zahlen. Der private Anbieter hat hier vor öffentlicher Konkurrenz einen Vorteil, er kann sein Geschäft schneller an einen sich veränderten Markt anpassen. Das gelingt öffentlichen Strukturen nicht oder nur sehr langsam. Beispiel dafür sei der öffentliche Rundfunk in Deutschland und anderen Europäischen Ländern. Eine weitere solche Struktur braucht die Öffentlichkeit ehr nicht. Denn diese Strukturen können sich selbst nicht an veränderte Marktbedingungen anpassen, wenn der Markt dafür sorgt, dass sie in der bisherigen Größe die Eigenschaft zu überleben, wenn sie privater Natur wären, nicht verfügen. Der private Anbieter würde um zu überleben schrumpfen oder mit anderen Anbietern fusionieren oder das Geschäft einstellen oder das Geschäftsziel neu ausrichten oder sich Kapital auf dem freien Markt organisieren, aber er belastet nur im Ausnahme Zustand die öffentliche Hand. Das wäre zum Beispiel der Fall, wenn der Anbieter als System relevant angesehen wird. Oft erfolgt deshalb die Rettung von Banken. Das Rettungssystem muss sich bei Anbietern von Medien oder ähnlichem nun nicht auch noch etablieren. Schon gar nicht mit dem Grund damit etwas neben diesen bisherigen privaten Anbietern ist. Denn das bedeutet durch die freie Wahl nicht, dass dieses öffentliche Angebot genutzt werden wird. Dass das der Fall sein würde kann nicht erkannt werden. Beispiel wieder öffentlicher Rundfunk, die Bürger wenden sich immer öfter privaten Angeboten zu, weil diese offenbar schneller die Wünsche umsetzen können. Der Grund könnte in der Freiheit der Möglichkeiten privater Anbieter liegen. Gäbe es in Europa diese Freiheit im gleichen Maß für Angebote im Internet, dann hätte es statt einem amerikanischen privaten Anbieter auch einer aus Europa oder wenn weiter gedacht wird auch aus Asien schaffen können. Scheinbar hatte keiner ein erfolgreiches Geschäftsmodell, so dass am Ende nur einzelne übrig blieben. Jetzt versucht ein Teil von Politikern der Bevölkerung zu erklären, dass diese noch weitere Plattformen brauche, wozu? Die Bevölkerung hat sich doch bereits entschieden, nicht aus Mangel, sondern wegen der Attraktivität oder auch anderen Gründen. Sollte bei diesen Angeboten Lücken vorhanden sein, dann wurden diese sehr wahrscheinlich von anderen privaten Anbietern besetzt. All dem soll jetzt eine zusätzliche öffentliche Plattform entgegengestellt werden, wozu? Wer in diesem Markt seine Stellung nicht halten kann will wie Banken gerettet werden, anders kann man es wohl nicht erklären.


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« Letzte Änderung: 29. September 2019, 16:27 von PersonX »

Offline Eisbert

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Soweit wie mir bekannt ist, wurde das Thema schon auf der Republica behandelt.***
Man will Plattformen schaffen als Gegengewicht gegen die sozialen Netze.

Diese Netze sollen dann ausschließlich mit Informationen des ÖrR in D bzw. in Europa gefüttert werden sowie von den "staatlichen" Nachrichtenagenturen der Länder.***

In einer anderen Veranstaltung, ließ dann auch der ZDF Redakteur Frey die Katze aus dem Sack, in dem er eine Einschränkung/ Zensur gegen die sozialen Medien verlangte.***

Hier geht es eindeutig um eine weitere Meinungsbeeinflussung, wo unerwünschte Informationen nicht mehr ungefiltert die Bevölkerung erreichen soll.


***Edit "Bürger":
Der schnelleren Erfassbarkeit, Überprüfbarkeit und damit auch Diskutierbarkeit von Aussagen wie den obigen, immer auch Quellenangaben + Links angeben! Anderenfalls bleiben es leere Behauptungen/ Spekulationen, zu deren Diskussion jedoch das Forum keine Kapazitäten hat. Sofern im Forum bereits behandelt, dann bitte die entsprechenden Forum-Links. Bitte Suchfunktion nutzen + Quellen/Links nachreichen.
Danke für das Verständnis und zukünftige Berücksichtigung.


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« Letzte Änderung: 29. September 2019, 22:44 von Bürger »

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