Autor Thema: Pilotprojekt für europäische Video-Plattform in EU-Haushalt eingebracht  (Gelesen 317 mal)

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meinungsbarometer.info        18.10.2018

Interview mit Helga Trüpel, MdEP (GRÜNE/EFA)
Pilotprojekt für europäische Video-Plattform in EU-Haushalt eingebracht

"Ich finde es richtig, eine solche Plattform als eine gemischte Plattform zwischen dem ÖRR und privaten Anbietern aufzubauen", sagt die GRÜNE Europaabgeordnete Helga Trüpel mit Blick auf die Vorschläge des ARD-Vorsitzenden Wilhelm für eine europäische Video-Plattform im Netz. Sie hat einen entsprechenden Piloten in den Haushalt eingebracht und hat auch eine Vorstellung, welche Länder von Beginn an mit im Boot sein sollten.
Zitat
Das Projekt soll mit öffentlichem Geld angeschoben, dann aber staatsfern betrieben werden – welches Modell halten Sie dafür für geeignet?

Ich halte eine Mischung von öffentlich-rechtlich und privat für richtig, weil man nur so eine angemessene Attraktivität für eine solche europäische digitale Plattform schaffen kann. Gute Regulierung muss gelten, und gute Qualitätsstandards müssen vorherrschen. Nur so kann eine Plattform konkurrenzfähig werden.
Zitat
Deutschland und Frankreich sollen zunächst die Motoren für die Plattform sein – wie finden Sie das?

Ich fände es besser, gleich auch Polen und Italien mit ins Boot zu holen. Der deutsch-französische Motor alleine reicht nicht aus.
Weiterlesen auf :
https://www.meinungsbarometer.info/beitrag/Pilotprojekt-fuer-europaeische-Video-Plattform-in-EU-Haushalt-eingebracht_3172.html


Zu Wilhelms Lobby-Arbeit siehe u.a. auch unter
„Wir brauchen ein europäisches Youtube“ – der Plan des ARD-Chefs
https://gez-boykott.de/Forum/index.php?topic=28809.0
mit ein paar Hintergründen zu seiner politischen Vergangenheit usw.
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,28809.msg180952.html#msg180952



Siehe im Weiteren auch :
TV-Sender wollen Netflix & Co. Paroli bieten
https://gez-boykott.de/Forum/index.php?topic=29043.0

ARD-Plan eines „europäischen Youtube“ spaltet die Medienbranche
https://gez-boykott.de/Forum/index.php?topic=28840.0

Medien in Österreich und in Europa müssen zusammenrücken
https://gez-boykott.de/Forum/index.php?topic=29025.0

Audiovisuelle Mediendienste: Halbseiden ins Zeitalter der Medienkonvergenz
https://gez-boykott.de/Forum/index.php?topic=28906.0

Zattoo-Report: So ticken die Streaming-Nutzer
https://gez-boykott.de/Forum/index.php?topic=29036.0

Bei 14-29 Jährigen: VoD hat Live-TV inzwischen überholt
https://gez-boykott.de/Forum/index.php?topic=28974.0


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« Letzte Änderung: 18. Oktober 2018, 17:32 von Bürger »

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Zu Wilhelms Lobby-Arbeit siehe u.a. auch unter
„Wir brauchen ein europäisches Youtube“ – der Plan des ARD-Chefs
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mit ein paar Hintergründen zu seiner politischen Vergangenheit usw.
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„Wir brauchen ein europäisches Youtube“ – der Plan des ARD-Chefs
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meinungsbarometer.info        25.10.2018

Interview mit
Martina Michels, Mitglied des Europaparlaments, Die Linke

EUROPEANA FÜR MEDIENPRODUKTIONEN
Wie eine EU-weite Video-Plattform aussehen könnte

"De facto gibt es schon länderübergreifende Medienstrukturen, wenn auch viel zu wenige", sagt die Linke Europaabgeordnete Martina Michels mit Blick auf den Vorstoß des ARD-Vorsitzenden Ulrich Wilhelm für ein europäisches (Video-)Netzwerk. Die Kulturpolitikerin begrüßt die Initiative, ist jedoch in Sachen Umsetzung skeptisch.
Zitat
Das Projekt soll mit öffentlichem Geld angeschoben, dann aber staatsfern betrieben werden – welches Modell halten Sie dafür für geeignet?

Ein europäisches Projekt wäre letztlich per se staatsfern und öffentlich-rechtliche Anstalten arbeiten sowohl mit hoher Selbstständigkeit, als auch mit großer Transparenzpflicht. Im Einzelnen habe ich mich damit noch nicht beschäftigt, aber da gibt es doch innerhalb der Medienlandschaft genug praktische Erfahrungen.
Zitat
Deutschland und Frankreich sollen zunächst die Motoren für die Plattform sein – wie finden Sie das?

Ich hatte ARTE ja schon angeführt, denn de facto gibt es schon länderübergreifende Medienstrukturen, wenn auch viel zu wenige. Letztlich ist das dann aber nicht ausreichend, um den Osten und den Süden Europas mit ihren Filmproduktionen gleich dabei zu haben. Da wäre mir ein Modell, das diese Einbindung von Beginn an strukturell widerspiegelt, wesentlich lieber, eine Art zeitgenössische Europeana für Medienproduktionen, das müsste doch eigentlich nicht so schwer sein.
Weiterlesen auf :
https://www.meinungsbarometer.info/beitrag/Europeana-fuer-Medienproduktionen_3178.html



Siehe auch :
Medienanstalten veröffentlichen erstmals Vielfaltsbericht
https://gez-boykott.de/Forum/index.php?topic=29134.0


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Bildquelle: https://gez-boykott.de/ablage/presselogo/blickpunkt_film.jpg

blickpunktfilm.de        29.10.2018

von Marc Mensch
Europäische VoD-Datenbank geht 2019 an den Start

In Lyon stellte EU-Kommissarin Mariya Gabriel unlängst den Prototypen einer Datenbank vor, die Auskunft über die Verfügbarkeit europäischer Werke auf VoD-Plattformen geben soll. Laut der Kommission ein "Schlüsselprojekt" innerhalb der Initiative Digital4Culture.
Zitat
Wobei in den aktuellen Mitteilungen der EU-Kommission ausschließlich von einem Nachschlagewerk die Rede ist - und nicht etwa von einem eigenen VoD-Dienst, der Werke in Märkten direkt verfügbar macht, in denen keine andere Plattform diese Rolle übernimmt. Eine derart weitreichende Maßnahme hatte Radu Mihaileanu von der Filmschaffenden-Vereinigung L'Arp anlässlich des European Film Forum bei der diesjährigen Berlinale direkt im Anschluss an die Rede Gabriels skizziert.
Zitat
Nicht zuletzt sollen aber auch Förderer und Regulierungsbehörden die Plattform nutzen - letztere vor allem vor dem Hintergrund der Kontrolle einer Quote, die mit der geplanten Anpassung der AVMS-Richtlinie (gemeinhin bezeichnet als AVMD-Richtlinie) Einzug halten soll: Bekanntermaßen sollen in der EU tätige Streaming-Dienste dazu verpflichtet werden, ihr Angebot mit mindestens 30 Prozent an nationalen Produktionen zu bestreiten.
Weiterlesen auf :
http://beta.blickpunktfilm.de/details/434764


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