Autor Thema: Rezo-Fallout: „Wir brauchen Regeln gegen Desinformation“  (Gelesen 2477 mal)

Offline René

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Telepolis, 01.06.2019
Rezo-Fallout: „Wir brauchen Regeln gegen Desinformation“
von Markus Kompa

Zitat
Der Direktor der Medienanstalt NRW Dr. Tobias Schmid informiert – Ein Kommentar

Nachdem sich bereits u.a. AKK, Tankred Schipanski, Thomas Stobl und NRW-Ministerpräsident Armin Laschet mit ihrer Pseudorechtskenntnis über die grundrechtlich geschützte Meinungsfreiheit bis auf die Knochen blamiert hatten, wagte sich nun auch der Direktor der für privaten Rundfunk zuständigen Medienanstalt NRW Dr. Tobias Schmid aufs Glatteis.

In einem Interview mit der FAZ zum wirkmächtigen Rezo-Video lesen sich die ersten Absätze noch vielversprechend, dann aber predigt der Landesmediendirektor von einer "zunehmende[n] Gefahr, dass journalistisch wirkende Inhalte über das Netz in Umlauf gebracht werden, die den Eindruck erwecken sollen, dass es sich um 'Fakten' handelt, tatsächlich aber nur eine Stimmung erzeugen sollen". (...)

Gute Medien, schlechte Medien (...)

Presse-Überwacher? (...)

Nichts, als die Wahrheit? (...)

Wahrheitsministerium? "gesetzliche Grundlage gegen Desinformation" (...)

Die Besten der Besten (...)

Weiterlesen und mitdiskutieren:
https://www.heise.de/tp/news/Rezo-Fallout-Wir-brauchen-Regeln-gegen-Desinformation-4436671.html


Hinweis/ Aufruf:
Statt diese Pressemeldung (nur) hier intern im Forum zu kommentieren, kann und sollte besser bei der Quelle selbst öffentliche Aufklärung betrieben werden durch sachlich-kritische Kommentierung sowie durch ebenfalls sachlich-kritische Nachricht an Redaktion und Autor des Artikels - gern auch zur Kenntnis an weitere Adressaten bei der Quelle selbst, an Medienpolitiker, Wahlkreisabgeordnete usw. Dies kann jedes Forum-Mitglied und auch Nicht-Mitglied tun.
Der/ die jeweilige Kommentar oder Nachricht (einschl. etwaiger Reaktionen) können dann hier im Thread wiedergegeben werden - unter Berücksichtigung der Forum-Regeln einschl. Anonymisierungen etc.
Danke für die aktive Mitwirkung!


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« Letzte Änderung: 02. Juni 2019, 22:07 von Bürger »

Offline René

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Re: Rezo-Fallout: „Wir brauchen Regeln gegen Desinformation“
« Antwort #1 am: 02. Juni 2019, 11:05 »
Aus den Telepolis-Kommentaren:

Zitat von: torven137
Ein weiteres Zitat von AKK ...

... gefunden auf einem der letzten Videos von Tilo Jung
https://www.youtube.com/watch?v=oHexbAJO6i8&t=10408s

"Was wir feststellen müssen, ist, dass wir bei den Jungwählern massiv verloren haben aus zwei Gründen. Das eine: weil wir eine ganze Themenpalette von Themen, die insbesondere die jüngeren Wählerinnen und Wähler sozusagen für sich auch in Anspruch genommen haben, nicht aus einer Position der Stärke heraus offensiv angegangen sind ..."

Wähler*innen nehmen Themen also für sich in Anspruch ... ganz schön frech, weiß doch jeder aufrechte Demokrat, dass allein Politiker*innen dies vorbehalten sein sollte! Wenn man das nicht gleich aus einer Position der Stärke heraus offensiv angeht, dann kann man selbige verlieren. Was für ein Schaden für die Demokratie!
*leicht umformuliert; Ironie

Zitat von: temuco
Re: Ein weiteres Zitat von AKK ...

"Wähler und Wählerinnen" – das ist das Volk aus der Sicht der Politiker. Wir sind ein Instrument, ein Vehikel, um sie an die Macht zu transportieren.

Was sind wir dann nach den Wahlen?


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Offline René

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Re: Rezo-Fallout: „Wir brauchen Regeln gegen Desinformation“
« Antwort #2 am: 02. Juni 2019, 11:35 »
Wer ist dieser Rezo? Was macht er im Internet, wenn er nicht auf die CDU schimpft?

Zitat
Osnabrück. Das am 18. Mai von Rezo veröffentlichte Youtube-Video „Die Zerstörung der CDU“ wirbelt momentan nicht nur die Medienwelt auf, auch Politiker der verschiedenen Parteien melden sich zu Wort und beziehen Stellung – oder verzweifeln an dem Versuch. Wer ist der 26-Jährige mit den blauen Haaren, der es geschafft hat, den politischen Diskurs so kurz vor der Europawahl derart über den Haufen zu werfen?

Eine Woche nach der Veröffentlichung seines „CDU-Zerstörungsvideos“ zählte Rezo bereits weit über zehn Millionen Aufrufe; stetig kommen weitere dazu. Im Video kritisiert der 26-Jährige scharf die Klima- und Verteidigungspolitik der CDU/CSU sowie der SPD und zieht dabei wissenschaftliche Quellen heran, die transparent einzusehen sind. In einem weiteren Videobeitrag ruft er wenig später mit mehr als 90 weiteren Youtubern in einem offenen Brief dazu auf,die CDU/CSU, die SPD und die AfD nicht mehr zu wählen. (...)

Weiterlesen
https://www.noz.de/deutschland-welt/medien/artikel/1754045/was-macht-rezo-im-internet-wenn-er-nicht-auf-die-cdu-schimpft


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Offline pinguin

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Re: Rezo-Fallout: „Wir brauchen Regeln gegen Desinformation“
« Antwort #3 am: 02. Juni 2019, 11:47 »
Zitat von: torven137
"Was wir feststellen müssen, ist, dass wir bei den Jungwählern massiv verloren haben aus zwei Gründen. Das eine: weil wir eine ganze Themenpalette von Themen, die insbesondere die jüngeren Wählerinnen und Wähler sozusagen für sich auch in Anspruch genommen haben, nicht aus einer Position der Stärke heraus offensiv angegangen sind ..."

Seltsam; da kommt offenbar keinem mal in den Sinn, daß die eigene positive oder negative Vorbildwirkung wesentlicher Grund für die Nichtwahl von Parteien und ihren Mitgliedern sein könnte.


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Offline ope23

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Re: Rezo-Fallout: „Wir brauchen Regeln gegen Desinformation“
« Antwort #4 am: 02. Juni 2019, 20:37 »
Damit das auch mal hier gesagt wird: Das Video von Rezo ist absolut sehenswert allein schon deswegen, wie er unterhaltsam viele Fakten (mit Quellenkürzeln) und seine Haltung präsentiert und zwar auf sehr freundliche Art. Nicht die Spur von Krawall (bis auf die ca. 1 Minute - die er aber gleich als "Rant" ankündigt!).

AKK tut gerade so, als ob in diesen 55 Minuten eine regelrechte Volksverhetzung stattgefunden habe!  >:(

Bei aller Liebe, aber jeder "Scheibenwischer" war in der Präsentation von Kritik meilenweit heftiger als die Rede von Rezo.

Das können sich auch "Erwachsene" antun. Rezo benutzt nur sehr wenig Slang ("nice", "lol", "whack") und  sollte also auch für Leute verständlich sein, die eher wenig mit U30-Menschen zu tun haben.

Aber wie so oft: Der Botschafter wird geschlagen.

Bin gespannt, ob eine Landesmedienanstalt von Rezo jetzt eine Sendelizenz verlangt.  ::) ::) ::)


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« Letzte Änderung: 02. Juni 2019, 22:11 von Bürger »

Offline Zeitungsbezahler

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Re: Rezo-Fallout: „Wir brauchen Regeln gegen Desinformation“
« Antwort #5 am: 03. Juni 2019, 09:07 »
Die ganze Diskussion um Rezo irritiert den gewöhnlichen Zeitungsleser, denn die von ihm aufgeführten FAKTEN sind einzeln alle dem aufmerksamen Zeitungsleser nicht entgangen und von ihnen wurde zeitnah in den Printmedien berichtet. Nun sammelt einer Zeitungsschnipsel und klebt sie zu einer Wandzeitung zusammen und dann ist das plötzlich Desinformation!

Wie peinlich ist das bloß!

Statt in die Offensive zu gehen und entweder in einigen Punkten ein Versagen zuzugeben, in anderen Punkten ganz klar sagen, daß das so gewollt ist oder dem guten Verhältnis zu Amerika taktisch geschuldet ist, reden sich die Protagonisten um Kopf und Kragen und das ist leider mal wieder ein Beweis für ihre Unfähigkeit.

Warum Rezo sich nun auf die CDU eingeschossen hat, obwohl die SPD die Misere wegen langen Mitregierens auch zu verantworten hat, ist wohl der Tatsache geschuldet, daß die SPD auch ohne Rezo in die Bedeutungslosigkeit rutscht...


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« Letzte Änderung: 03. Juni 2019, 12:19 von Bürger »

Offline ope23

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Re: Rezo-Fallout: „Wir brauchen Regeln gegen Desinformation“
« Antwort #6 am: 03. Juni 2019, 09:28 »
Bitte keine Fake-News. Rezo kritisiert auch die SPD. Gabriel kriegt, was Drohneneinsätze angeht, ganz schön was reingewürgt. Und noch relativ am Anfang wird eingeblendet, dass die 9(?) Jahre SPD-Regierungszeit (Schmidt+Schröder) auch nicht besser waren.

Was in einem der YT-Antwortvideos bemerkt wurde, ist, dass Rezo die Grünen und die Linken nicht kritisiert.

Aber darum geht es hier nicht mehr, würde ich sagen.

Es geht darum, dass von den etablierten Politikern wieder einmal versucht wird, eine Art "Wahrheit" zu proklamieren, und dass der deutsche öffentlich-rechtliche Rundfunk hierin sich als äußerst dienstbar erweisen möchte.

Rezos ausdrückliche Empfehlung am Ende des Videos, die Parteien ..., ... und ... nicht zu wählen, wurde vom örR kritisiert - das würden deutsche Zeitungen ja auch nicht machen. Unterschlagen wird, dass z.B. britische Zeitungen sogar aus Tradition eigene Wahlempfehlungen abgeben. Aber sicherlich ist das Vereinigte Königreich auch keine Demokratie. Und YouTuber handeln sicherlich auch nicht demokratiefördernd.

Ich warte echt den Moment ab, wo man kritische Influencer nur noch aus dem Ausland empfangen kann, womöglich sogar außerhalb der EU und am besten aus Moskau (um die historische Parallele wieder zu haben), weil der deutsche örR jeden deutschen Influencer mit einer überteuerten Sendelizenz belasten und notfalls Geoblocking im WWW veranlassen wird.


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« Letzte Änderung: 03. Juni 2019, 11:12 von DumbTV »

Offline Nevrion

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Re: Rezo-Fallout: „Wir brauchen Regeln gegen Desinformation“
« Antwort #7 am: 03. Juni 2019, 10:24 »
Zitat
In einem Interview mit der FAZ zum wirkmächtigen Rezo-Video lesen sich die ersten Absätze noch vielversprechend, dann aber predigt der Landesmediendirektor von einer "zunehmende[n] Gefahr, dass journalistisch wirkende Inhalte über das Netz in Umlauf gebracht werden, die den Eindruck erwecken sollen, dass es sich um 'Fakten' handelt, tatsächlich aber nur eine Stimmung erzeugen sollen".

Er redet doch von seinem eigenem Laden, dem Öffentlich Rechtlichen Rundfunk, oder? ;)


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Online marga

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Re: Rezo-Fallout: „Wir brauchen Regeln gegen Desinformation“
« Antwort #8 am: 03. Juni 2019, 12:27 »
Aus den Telepolis-Kommentaren: (...)

"Was wir feststellen müssen, ist, dass wir bei den Jungwählern massiv verloren haben aus zwei Gründen. Das eine: weil wir eine ganze Themenpalette von Themen, die insbesondere die jüngeren Wählerinnen und Wähler sozusagen für sich auch in Anspruch genommen haben, nicht aus einer Position der Stärke heraus offensiv angegangen sind ..."

Alle folgenden Zitate/Statements zur Eu-Wahl am 26.05.2019 können sinngemäß auf den erfolgten Widerstand hier im Forum gegen den ZWANGSRUNDFUNKBEITRAG übertragen/angewendet werden.

Die Bundesregierung CDU/CSU/SPD trägt die „Gesamtverantwortung für den RBStV“ (Art. 23 Abs. (6) GG)

Zitat
>>> Ihr könnt uns vorwerfen, dass wir sowieso kein Plan haben wovon wir reden <<<
Zitat
>>> Das wir lügen, dass wir an Fake-Kampanien teilnehmen oder instrumentalisiert sind <<<
Zitat
>>> Das wir gekauft und bezahlt sind und so weiter <<<
Zitat
>>> All diese respektlosen Techniken habt ihr bereits dieses Jahr, gegen UNS, gegen EURE EIGENE BEVÖLKERUNG eingesetzt <<<
Zitat
>>> Und wir sprechen für sehr viele Bürgerinnen und Bürger, wenn wir sagen, ihr habt EUCH damit KEINE FREUNDE gemacht <<<

Quelle:
Ein Statement von 90+ Youtubern
[Video ~3min, veröffentlicht 03.06.2019, 3.745.279 Aufrufe]
https://youtu.be/Xpg84NjCr9c


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« Letzte Änderung: 03. Juni 2019, 12:32 von Bürger »
Jetzt das Kinderlied: Drah`di net um, oh, oh, oh schau, schau, der ÖR geht um, oh, oh, oh er wird di anschau`n und du weißt warum, die Lebenslust bringt di um, alles klar Herr Justiziar? In Memory einer fiktiven Person: Urteil AZ: 6 K 2043/15 (http://www.rechtsprechung.saarland.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=sl&nr=5671&Blank=1) , Urteil AZ: 6 K 2061/15 VG des Saarlandes (https://filehorst.de/d/cnqsyhgb) , https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,21488.msg137858.html#msg137858

Offline NoNe

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Re: Rezo-Fallout: „Wir brauchen Regeln gegen Desinformation“
« Antwort #9 am: 03. Juni 2019, 12:51 »
Spannend an dem Thema finde ich Reaktionen parteitreuer ÖRR-Mitarbeiter

ARD, 28.05.2019
Diskussion um "Meinungsmache"
Eine überfällige Debatte
Annegret Kramp-Karrenbauer hat eine neue Diskussion ausgelöst. Hintergrund ist das Video des YouTubers Rezo, der dazu aufrief, die CDU nicht zu wählen. Deren Chefin will deshalb über "Meinungsmache" sprechen - mit Recht.
Ein Kommentar von Matthias Reiche, ARD-Hauptstadtstudio

https://www.tagesschau.de/kommentar/akk-rezo-cdu-youtube-101.html(Link führt zu einem Angebot des örR. Zum Aufrufen der Webseite URL kopieren (Klick auf "Auswählen", dann ctrl+c), in einem neuen Browserfenster/-tab in die Adresszeile einfügen (ctrl+v) und bestätigen)


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« Letzte Änderung: 03. Juni 2019, 14:02 von Bürger »

Offline Zeitungsbezahler

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Re: Rezo-Fallout: „Wir brauchen Regeln gegen Desinformation“
« Antwort #10 am: 03. Juni 2019, 13:21 »
Spannend an dem Thema finde ich Reaktionen parteitreuer ÖRR-Mitarbeiter
[...] Allerdings, auch da gibt es zwei Seiten: Wenn das Weltbild und das Politikverständnis immer mehr vom Internet bestimmt wird, wo sich jeder seine eigene mediale Nische einrichten und sich individuell mit Informationen versorgen kann, birgt das möglicherweise neue Risiken für die Demokratie, weshalb man wieder bei der Frage ist, ob es dann nicht vielleicht doch Regeln bräuchte.

Die mediale Nische ÖRR hat halt ausgedient, nur sollte man doch mal Butter bei die Fische geben, wie sollen die Regeln jetzt aussehen? Das willkürliche Zusammenstellen von Fakten verbieten? Haare färben ächten? Die Aussage "CDU ist doof" als verfassungsfeindliche Aktion begreifen? Werde ich zukünftig bestraft, wenn ich weiterhin in meiner Zeitung den Sportteil überblättere oder die Werbung rausschüttel weil ich damit Informationen nur noch selektiv beschaffe?


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« Letzte Änderung: 03. Juni 2019, 14:04 von Bürger »

Offline maikl_nait

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Re: Rezo-Fallout: „Wir brauchen Regeln gegen Desinformation“
« Antwort #11 am: 03. Juni 2019, 13:29 »
Hallo!

Die EU-Wahl zeigt: das mit der Desinformation durch "schwarze" und "rote" Freundeskreise regelt sich gerade durch Abwahl. Die SPD hat schon "Ätschi-Bätschi", Frau Nahles hat "auf die Fresse"...  ;)

MfG
Michael


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- "Überflüssige Gesetze tun den notwendigen an ihrer Wirkung Abbruch." - Charles de Secondat, Baron de la Brède et de Montesquieu
- qui custodiet custodes manipulatores opinionis?
- Schönen Gruß vom saarländischen Dachdecker "Unsern ÖRR in seinem Lauf, hält weder Ochs noch Esel auf"

Offline pinguin

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Re: Rezo-Fallout: „Wir brauchen Regeln gegen Desinformation“
« Antwort #12 am: 03. Juni 2019, 15:43 »
nur sollte man doch mal Butter bei die Fische geben, wie sollen die Regeln jetzt aussehen?
Für Europa hat es von Europa eine klare Regel; der Staat hat sich rauszuhalten.

Es darf in Europa kein Gesetz geben, daß es den natürlichen wie juristischen Personen innerhalb Europas untersagen würde, (ob mit oder ohne Strafandrohung), ihre eigene Meinung frei zu äußern, zu vertreten und ohne Zwang gegen andere Meinungsträger um Stimmen für ihre Meinung zu werben.

Zudem; ist es noch nicht verinnerlicht, daß eine Partei nicht zum Staat gehört, auch wenn sie sich, bspw., gerade staatstragend in Regierungsverantwortung befindet?

Es obliegt der eigenen positiven Vorbildwirkung eines jeden Parteimitgliedes, auf diese Weise für seine Partei, (letztlich damit wohl eher auch für sich), die notwendigen Mehrheiten zu organisieren, um seiner Partei und sich nachhaltig finanziell abzusichern.

Eine Partei, die Mitglieder hat, die sich auf Staatskosten privat chauffieren lassen, brauchen sich bitte über nix wundern, denn genau bei denen fängt es an, wenn der Ruf einer Partei den berühmten Bach heruntergeht.

Siehe auch:

BVerfG 1 BvR 699/06 - Absolute Bindung des Staates an sein eigenes Recht
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,31023.msg193064.html#msg193064


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« Letzte Änderung: 03. Juni 2019, 16:01 von Bürger »
Die Europäische Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten hat den Rang eines Bundesgesetzes, (BVerfG - 2 BvR 1481/04 - Rn. 30), und bricht gemäß Art. 31 GG jede Art von Landesrecht, welches sich außerhalb der vom Bund gesetzten Norm bewegt, (BVerfG - 2 BvN 1/95 - Rn. 66).

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Online marga

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Re: Rezo-Fallout: „Wir brauchen Regeln gegen Desinformation“
« Antwort #13 am: 03. Juni 2019, 15:56 »
Zudem; ist es noch nicht verinnerlicht, daß eine Partei nicht zum Staat gehört, auch wenn sie sich, bspw., gerade staatstragend in Regierungsverantwortung befindet?
@pinguin, bitte doch beim Thema bleiben!
Deine  Frage ist wohl hiermit beantwortet:
Zitat
Der Regierungschef bestimmt laut Verfassung die Richtlinien der Politik.
In der Praxis muss ein Bundeskanzler allerdings die Vorstellungen seiner eigenen Partei und seiner Koalitionspartner berücksichtigen.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Bundeskanzler_%28Deutschland%29


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« Letzte Änderung: 03. Juni 2019, 16:02 von Bürger »
Jetzt das Kinderlied: Drah`di net um, oh, oh, oh schau, schau, der ÖR geht um, oh, oh, oh er wird di anschau`n und du weißt warum, die Lebenslust bringt di um, alles klar Herr Justiziar? In Memory einer fiktiven Person: Urteil AZ: 6 K 2043/15 (http://www.rechtsprechung.saarland.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=sl&nr=5671&Blank=1) , Urteil AZ: 6 K 2061/15 VG des Saarlandes (https://filehorst.de/d/cnqsyhgb) , https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,21488.msg137858.html#msg137858

Offline tokiomotel

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Re: Rezo-Fallout: „Wir brauchen Regeln gegen Desinformation“
« Antwort #14 am: 03. Juni 2019, 16:14 »
Zitat
Die SPD hat schon "Ätschi-Bätschi", Frau Nahles hat "auf die Fresse"... 
Bei der hampeligen AKK dauert es sicher auch nicht mehr lange, mit ihrem heißen Zensierstift hat sie sich eh schon selbst so gut wie ins Aus radiert.. und vor allem ihre MuttiMerkel-CDU köstlich blamiert. Nicht mehr viel los mit Frauen an die Macht, momentan ist die Selbstzerstörung der Frauenpowerpolitik voll im Gange. Fehlt dann nur noch die Tarnanzug-Ministerin mit ihrem Kindergarten zuHause. Die offensichtlichste Fehlbesetzung seit gibt.. Ohmanoman, wie gut ich den Martin Schulz verstehe, jetzt sind die nächsten 3 SPD-Geschosse im Anflug, allen voran unsere hier im Forum heiß geliebte und durch ihren Nonsens heiß verehrte Malu Dreyer. Na wenn das nichts wird. >:D >:D >:D , auf zum nächsten Schiffbruch. ;D


Edit "Bürger" @alle:
Bitte hier wie überall im Forum nicht in parteipolitische Allerweltsdiskussionen abdriften, sondern bitte eng und zielgerichtet am Forum-Thema "Rundfunkbeitrag" und den diesbezüglichen Aspekten dieses Threads bleiben unter dem Thema
Rezo-Fallout: „Wir brauchen Regeln gegen Desinformation“
Danke für allerseitiges Verständnis und die Berücksichtigung.


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« Letzte Änderung: 03. Juni 2019, 16:48 von Bürger »
Schrei nach Gerechtigkeit

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