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Autor Thema: ARD-Chef wirbt für digitale Plattform von Spanien bis Großbritannien  (Gelesen 1024 mal)

D
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heise.de, 02.03.2019

ARD-Chef wirbt für digitale Plattform von Spanien bis Großbritannien
Um eine eigene Digitalplattform als Alternative zu Google, Facebook und YouTube kommt Europa nicht herum, findet der ARD-Chef. Die Politik soll sie anstoßen.

dpa

Zitat
Der ARD-Vorsitzende Ulrich Wilhelm wünscht sich eine europäische digitale Plattform, an der sich auch Großbritannien beteiligt. "Der entscheidende Anstoß sollte von Deutschland und Frankreich kommen", sagte Wilhelm den Zeitungen der FunkeMediengruppe (Samstagausgabe). "Ich bin mir sicher, dass sich weitere Staaten anschließen würden: Spanien etwa, auch Großbritannien – ungeachtet des Brexits."

Gemeinsame Plattform mit eigener Infrastruktur
[…]

Kein höherer Rundfunkbeitrag nötig
[…]
Es gebe zum einen viele Inhalte, die ohnehin öffentlich finanziert seien, etwa von staatlichen Museen, von staatlichen Orchestern, Universitäten oder den Mediatheken von ARD und ZDF.

[…]

Weiterlesen auf:
https://www.heise.de/newsticker/meldung/ARD-Chef-wirbt-fuer-digitale-Plattform-von-Spanien-bis-Grossbritannien-4324575.html

Kommentar:
*"... ohnehin öffentlich finanziert seien ..." - durch Steuern (?). Die Mediatheken der öR werden jedoch durch GEZwangsbeiträge finanziert! Aber außer bei den Profiteuren des sogenannten Rundfunk"beitrages" herrscht bei den unabhängigen Rechtsgelehrten ja die Überzeugung vor, dass dieser angebliche"Beitrag", unabhängig vom Namen, doch wohl eine Steuer ist.

Aber vielleicht baut er nur schon mal vor, damit die (Produzenten-) Verwandschaft nicht am Hungertuch nagen muss:

Die familiäre Nähe des ARD-Vorsitzenden zu "Babylon Berlin"
https://gez-boykott.de/Forum/index.php?topic=26079.0

Und für einen höheren Rundfunkbeitrag (der für die technische Realisierung dann bestimmt nötig sein wird) geht er dann eben bis zum Bundesverfassungsgericht:

Steigender Rundfunkbeitrag - ARD droht mit Verfassungsklage
https://gez-boykott.de/Forum/index.php?topic=29640.0


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  • IP logged  »Letzte Änderung: 02. März 2019, 22:50 von Bürger«
Ich weiß nicht, ob es besser wird, wenn es sich ändert.
Aber ich weiß, dass es sich ändern muss, wenn es besser werden soll.

Georg Christoph Lichtenberg

Und deshalb:
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www.rundfunk-frei.de

D
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Ein schöner Kommentar dazu aus dem Heise-Forum:

Der hat bei seinem "Framing"-Workshop gelernt
Zitat
Positiv: die 120.000Euro waren nicht umsonst (auch nicht kostenlos):

Zitat
komme um Google, Facebook und Youtube nicht herum, sagte Wilhelm. "[...] – wir brauchen eine europäische Alternative zu diesem bestehenden Monopol."

Monopol ist ein negativ belegter Begriff. Daher braucht er diese Wortwahl. Blöd nur, daß ich kein Monopol bei Facebook und Alphabet (Google und Youtube) erkennen kann, weil es sich um zwei konkurrierende Unternehmen handelt. Er wäre mit seinen Unternehmen wie z.B. dem Unternehmen SWR (gemäß Eigendarstellung) zusammen im ARD-Konzern nur ein weiterer Mitbewerber auf diesem Markt. Einer ohne Chance wg. Qualitätsdefiziten.

Zitat
Einen höheren Rundfunkbeitrag habe eine solche Plattform nicht zur Folge.

"Eine PKW-Maut wird es nicht geben."
"Die Rente ist sicher."
"Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten"

Zitat
Es gebe zum einen viele Inhalte, die ohnehin öffentlich finanziert seien, etwa von staatlichen Museen, von staatlichen Orchestern, Universitäten oder den Mediatheken von ARD und ZDF.

Jetzt macht der den Voss! Die Mediatheken der öffentlich-rechtlichen Sendern werden von den Menschen in Deutschland mit einem Haushalt oder einer Betriebsstätte bezahlt. Das hat mit öffentlich nichts zu tun.

Zitat
"Es gibt aber auch Anbieter, die für ihre digitalen Produkte eine zusätzliche Finanzierung brauchen. Und die müssen die Freiheit bekommen, sich über Abonnements, Werbung oder Stiftungsgelder zu refinanzieren."

Es gibt allerdings auch Anbieter von über 80 Programmen in Deutschland, die nicht in der Lage sind ihr Dienstleistungsangebot über Abonnements, Werbung oder Stiftungsgelder zu finanzieren. Die sind schlicht unfähig und brauchen für die Beschaffung ihrer Finanzierung stattdessen Verwaltungsgerichte, nachdem sie zuvor die von ihnen bezahlten Landtagsabgeordneten mißbraucht haben.
Quelle: https://www.heise.de/forum/heise-online/News-Kommentare/ARD-Chef-wirbt-fuer-digitale-Plattform-von-Spanien-bis-Grossbritannien/Der-hat-bei-seinem-Framing-Workshop-gelernt/posting-34057106/show/


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Ich weiß nicht, ob es besser wird, wenn es sich ändert.
Aber ich weiß, dass es sich ändern muss, wenn es besser werden soll.

Georg Christoph Lichtenberg

Und deshalb:
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a
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Aber außer bei den Profiteuren des sogenannten Rundfunk"beitrages" herrscht bei den unabhängigen Rechtsgelehrten ja die Überzeugung vor, dass dieser angebliche"Beitrag", unabhängig vom Namen, doch wohl eine Steuer ist.

Selbst die "Framing-Expertin" Elisabeth Wehling hat in ihrem Manual (S. 63) in diesem Punkt ihren Auftraggeber entblößt:
Zitat
Bürger, die sich nicht gemäß der demokratischen Vereinbarung am gemeinsamen Rundfunk ARD beteiligen, sind wortbrüchig oder auch illoyal. [...] Sie sind Beitragshinterzieher, sie begehen Wortbruch, machen sich des Loyalitätsbruchs schuldig.
Das Wort Steuerhinterzieher ist Umgangssprache, das Wort "Beitragshinterzieher" hat vermutlich vor Elisabeth Wehling fast niemand verwendet. Wollte die Autorin damit ausdrücken, dass sie den "Rundfunkbeitrag" als Steuer einordnet?


Zitat
Kein höherer Rundfunkbeitrag nötig

Und für einen höheren Rundfunkbeitrag (der für die technische Realisierung dann bestimmt nötig sein wird) geht er dann eben bis zum Bundesverfassungsgericht:

Steigender Rundfunkbeitrag - ARD droht mit Verfassungsklage
https://gez-boykott.de/Forum/index.php?topic=29640.0

Diese Doppelmoral des Herrn Wilhelm finde ich ziemlich widerlich. Und von solchen Leuten sollen wir uns ein Moral-Framing aufzwingen lassen?


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