Autor Thema: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll  (Gelesen 29933 mal)

Offline marga

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #210 am: 20. Februar 2019, 14:22 »
"Framing-Manual": Gutachten der ARD löst heftige Debatte aus

gmx.ch ist der Meinung dass ...

Zitat
(...) Was sagen die Kritiker?

Kritiker werfen der ARD vor, sie wolle die Deutschen täuschen. Rechte Webseiten verkaufen das Gutachten als offizielle Kommunikationsstrategie und machen so Stimmung gegen den öffentlich-rechtlichen Rundfunk.  (...)
Quelle: https://www.gmx.ch/magazine/politik/framing-manual-gutachten-ard-loest-heftige-debatte-33571658


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Offline drboe

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #211 am: 20. Februar 2019, 14:52 »
Man muss sicher kein Rechter sein um Belege dafür zu finden, dass das, was im ARD-Handbuch zum Framing steht, zur aktuellen Kommunikationsstrategie der Führungskräfte des Senderverbunds gehört. Das Thema, unter dem Frau Karola Wille, Intendantin des MDR, am letzten Sonntag zu einem Vortrag im Schauspielhaus von Dresden antrat, war ja diesem Lehrbuch 1:1 entnommen. Er lässt sich beim https://www.staatsschauspiel-dresden.de/spielplan/a-z/dresdner_reden_2019/ nachlesen:

Karola Wille, Intendantin des MDR, spricht am 17. Februar in ihrer Rede ES GEHT UM DEMOKRATIE – UNSER GEMEINSAMER FREIER RUNDFUNK zum Thema Wahl- und Medienfreiheit

Zur Erinnerung: Unser gemeinsamer, freier Rundfunk ARD lautet der Titel des Framing-Handbuchs.

Siehe hier im Forum auch unter:
Dresdner Reden 2019: u.a. Karola Wille "Wahl-/Medienfreiheit" So 17.2.19 11h
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,29490.0.html

M. Boettcher


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« Letzte Änderung: 20. Februar 2019, 18:45 von Bürger »
Während unseres endlosen Krieges gegen Syrien habe ich keinen einzigen glaubwürdigen Beweis dafür gesehen, dass die "Gasangriffe" von der syrischen Armee ausgingen. Und ich habe es satt, dass wir Syrien jedes Mal bombardieren, wenn Al-Qaidas "Weisshelme" ein weiteres Ereignis unter falscher Flagge veranstalten. Ein mutiger Journalist sollte sich fragen, warum alle Gasopfer Zivilisten sind und niemals die Terroristen selbst. (Richard H. Black, US-Senator, Republikaner, auf Facebook)

Offline MichaelEngel

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #212 am: 20. Februar 2019, 15:14 »
Karola Wille, Intendantin des MDR, spricht am 17. Februar in ihrer Rede ES GEHT UM DEMOKRATIE – UNSER GEMEINSAMER FREIER RUNDFUNK zum Thema Wahl- und Medienfreiheit

Zur Erinnerung: Unser gemeinsamer, freier Rundfunk ARD lautet der Titel des Framing-Handbuchs.

Siehe hier im Forum auch unter:
Dresdner Reden 2019: u.a. Karola Wille "Wahl-/Medienfreiheit" So 17.2.19 11h
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,29490.0.html

Am 17.02.2019 war der Titel des Framing Manuals schon bekannt, das hinderte den Vortrag aber nicht. Es wird der ARD schwer fallen, sich vom Framing zu trennen, wenn überhaupt.

Der Manual mag nicht offiziell die Kommunikationsstrategie kodifizieren (dafür braucht man ja ein Gesetz).

Frau Pfab gestand, zwar verharmlosend, aber doch gestand, dass es eine Unterlage ist, die Teilnehmenden ARD-interner Workshops im Vorfeld als Diskussionsgrundlage und Denkanstoß zur Verfügung gestellt wird.  So ein bedeutungsloses Papierchen war es sicher nicht, sonst hätte sie nicht EUR 120.000 für diesen Handout und die entsprechenden Workshops bisher gezahlt.


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« Letzte Änderung: 24. Februar 2019, 00:15 von Bürger »

Online PersonX

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #213 am: 20. Februar 2019, 15:32 »
Zitat
Rechte Webseiten
Was ist denn eine rechte Webseite? Ist das jetzt schon Framing? Wird damit dem Nutzer von gmx, und anderen, ein Rahmen vorgegeben? Es wirkt halt so.

Ist der Rahmen "Rechte" in diese Richtung zu suchen:

vgl.
Jagd auf rechte Webseiten
https://www.faz.net/aktuell/politik/internet-jagd-auf-rechte-webseiten-116616.html
Rechte Hetze im Netz und die Grenzen des Rechtsstaats
https://netzpolitik.org/2017/rechte-hetze-im-netz-und-die-grenzen-des-rechtstaats/
Plattformen für alle rechten Gesinnungen: Blogs und Twitter
https://www.focus.de/digital/internet/tid-14209/rechtsextreme-im-internet-plattformen-fuer-alle-rechten-gesinnungen-blogs-und-twitter_aid_398391.html


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Beim Benutzen von Geräten mit zu kleinem Bild werden öfters Zeichen nicht richtig eingegeben auch nicht immer sauber kontrolliert, wer also solche Zeichenfehler findet z.B. "ein" statt "eine", darf diese behalten, wenn der Inhalt des Textes nicht völlig entstellt wird.

Offline Roggi

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #214 am: 20. Februar 2019, 15:38 »
Hier mal was, um die Glaubwürdigkeit und Seriosität der Verfasserin des Propagandapamphlets anzweifeln zu können. Bin heut zwangsbedudelt worden im öffentlichen Raum und habe Werbung mitbekommen, dass heut Abend eine Sendung läuft, in der eine "Expertin" interviewt wird. Die Aushilfssprecherin überschlug sich förmlich mit Hinweisen darauf, wo und was diese Expertin alles gelernt hat und was sie nicht alles wüsste. So irgendwie konnte man merken, dass nur Expertin ist, wo auch Expertin draufsteht. Gaaanz anders bei unserer heiß diskutierten Framedame, die ja nun keinerlei Reputation vorweisen kann.


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« Letzte Änderung: 20. Februar 2019, 18:46 von Bürger »
Widerspruch und Klage 2019 https://gez-boykott.de/Forum/index.php?topic=30197.0
Hilfstexte und Musterbriefe: http://volxweb.org/node/166/

Offline marga

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #215 am: 20. Februar 2019, 16:18 »
Zitat
Rechte Webseiten
Was ist denn eine rechte Webseite? Ist das jetzt schon Framing? Wird damit dem Nutzer von gmx, und anderen, ein Rahmen vorgegeben? Es wirkt halt so.
Hervorhebungen nicht im Original!

Aber klar doch, genau das möchte gmx.ch hiermit ausdrücken. Die benutzen "framing" schon länger als die ARD. Eine fiktive Person scheint sich genau daran zu erinnern, dass vor dem RBStV, also vor 01.01.2013 solche "Sprachmanipulationen" noch nicht "Gang und Gäbe" waren.
Ein interessanter Vergleich ist auch hier zu sehen:

Zitat
(...)Der Rechtspopulismus stellt nicht nur die unabhängigen Medien infrage, sondern auch die unabhängigen Gerichte. Dasselbe Framing?
Quelle: https://www.tagesanzeiger.ch/wissen/medizin-und-psychologie/Dann-schreien-die-Medien-gleich-auf-Wie-kann-er-nur/story/23486457

Dieses Zitat ist richtig geschrieben, wenn  man(n) Frau das Wort "unabhängigen" in "a b h ä n g i g e n" austauscht. Dann ergibt das Zitat den Sinn richtig wieder, oder nicht?

Die Kombination Medien mit Gerichten ist doch den usern dieses Forums zu Genüge bekannt, genau wie Medien und Gerichte so "unabhängig" sein sollten!
Diese uns vorgegaukelte sogenannte "Unabhängigkeit" hängt einer fiktiven Person aus dem Halse heraus!  >:( 
Dieses Wort "unabhängig" ist "framing" in Gestalt des  >:D
und weiter:
Zitat
Tages-Anzeiger
Sprachforscherin Elisabeth Wehling untersucht, wie Politiker mit Begriffen Wähler manipulieren.
Sie sagt, wie rechtspopulistische Sprache funktioniert – und wie wir damit umgehen.
(...) Ein Frame steht für all das, was ­unterschwellig mitschwingt, wenn wir einen Begriff gebrauchen? (...)
::)
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« Letzte Änderung: 20. Februar 2019, 18:47 von Bürger »
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Offline ChrisLPZ

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #216 am: 20. Februar 2019, 17:47 »
Auf der Homepage der Körber-Stiftung (https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6rber-Stiftung) findet sich eine Biographie von Elisabeth Wehling mit Stand 8/2017. Anscheinend hielt sie dort im September 2017 einen Vortrag:

Zitat
Elisabeth Wehling studierte Soziologie, Journalistik und Linguistik in Hamburg, Rom und Berkeley. Sie promovierte in Linguistik an der University of California, Berkeley, ihr Forschungsbereich ist die politische Werte-, Sprach- und Kognitionsforschung. Seit 2013 leitet sie in Berkeley Forschungsprojekte zu Ideologie, Sprache und unbewusster Meinungsbildung mit Methoden der Neuro- und Verhaltensforschung sowie der kognitionslinguistischen Diskursanalyse. Elisabeth Wehling hat zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten veröffentlicht, zuletzt das Buch »Politisches Framing – Wie eine Nation sich ihr Denken einredet – und daraus Politik macht« (Herbert von Halem Verlag, 2016). Wehling lebt in Berkeley, Kalifornien und ist in den USA und Europa als Beraterin für Politik und Wirtschaft tätig.
https://www.koerber-stiftung.de/veranstaltungsuebersicht/gaeste-verzeichnis/veranstaltungen-zu-einem-gast/elisabeth-wehling-2054

Im Stiftungsrat der Körber-Stiftung findet man u.a. ZDF-Chedredakteur Dr. Peter Frey.
https://www.koerber-stiftung.de/ueber-uns/vorstand-und-gremien

Offensichtlich existiert in den USA keine Impressumspflicht:
Zitat
Eine Impressumspflicht wäre in den USA verfassungswidrig: Der Erste Verfassungszusatz verbietet es dem Staat auf allen Ebenen, derartige Bedingungen für die freie Meinungsäußerung zu stellen
https://usaerklaert.wordpress.com/das-informative-impressum/

Zitat
Impressum bei ausländischen Webseiten?
Nach § 3 Abs. 1 TMG gilt das Herkunftslandprinzip für ausländische Gesellschaften, so dass diese kein Impressum nach deutschem Recht haben müssen. Anders sieht der Fall jedoch aus, wenn eine deutsche Niederlassung besteht oder sich der ausländische Anbieter direkt zum Zwecke des Wettbewerbs an den deutschen Markt mit seinem Internetangebot richtet. Dann gilt die Impressumspflicht.
http://www.impressum-recht.de/impressum-bei-auslaendischen-webseiten.html

Sowohl die Webseite des "Berkeley Framing Institutes", als auch die Webseite von Fr. Wehling sind mit gleicher IP auf einem Server eines Providers (Squarespace) in den USA gehostet (berkeley.edu liegt in einem anderen IP-Range)
https://webbkoll.dataskydd.net/en/results?url=http%3A%2F%2Fwww.framinginstitute.org%2F
https://webbkoll.dataskydd.net/en/results?url=http%3A%2F%2Fwww.elisabethwehling.com
https://webbkoll.dataskydd.net/en/results?url=http%3A%2F%2Fwww.berkeley.edu%2F

Screenshot der "selected recent collaborations" auf der Webseite des Berkeley Framing Institutes bzw. ihrer privaten Webseite:
http://www.elisabethwehling.com/outreach
Sicherungsabbild der Seite
https://web.archive.org/web/20190220175553/http://www.elisabethwehling.com/outreach
Sicherungsabbild der Grafik
https://web.archive.org/web/20190212115800/https://static1.squarespace.com/static/555908b8e4b02f3bca056c41/t/5929a8746b8f5b4e64b626bc/1495902366697/?format=1000w


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« Letzte Änderung: 20. Februar 2019, 19:46 von ChrisLPZ »

Offline Der_Heinrich

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #217 am: 20. Februar 2019, 17:48 »
"Framing" oder nach "Neurolinguistisches Programmieren" (NLP) auch "Reframing" kann nicht nur andere manipulieren, sondern man kann sich auch selbst manipulieren.

Thema ist schon uralt - nur im Zusammenhang mit Rundfunk scheinbar eine Neuentdeckung.

nlp.de - Pressespiegel, Quelle: Rheinpfalz Nr. 21 vom 25.01.97
Gesprächstechnik NLP: Manipulation oder harmlose Psycho-Methode?
Das richtige Wort zum passenden Zeitpunkt
Modernes Kommunikationstraining setzt bei der eigene Psyche an - Neurolinguistisches Programmieren (NLP) im Trend
von Dagmar Schindler
http://www.nlp.de/presse/deutschland/rp-0197a.shtml


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Offline cook

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #218 am: 20. Februar 2019, 18:20 »
Wenn mit "rechts" alles rechts vom antikapitalistisch-sozialistischen MDR gemeint ist, kann es fast stimmen. Der alte Adenauer hätte mit der Bezeichnung kein Problem gehabt. Komischerweise wird das Wort heute nur noch diffamierend benutzt.

Wobei ich glaube, dass zumindest hier im Forum auch sehr viele extrem linke unterwegs sind -- es ist halt ein gesamtgesellschaftliches Problem, das uns alle vereint. Wie schön, dass es den Rundfunkbeitrag gibt.  (#)


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Offline ope23

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #219 am: 20. Februar 2019, 19:07 »
Die politischen Begriffe "Links" und "Rechts" sind heutzutage viel mehr Framing als noch, sagen wir, vor dreißig Jahren. Die diversen politischen Standpunkte, die es mittlerweile gibt, lassen sich gar nicht mehr so gut sortieren. Ich werfe auch mal das neuartige(?) Stichwort "Querfront" in den Ring.

Dass die deutschen Rundfunkanstalten mit "links/rechts" nicht klarkommen, hat sich spätestens in der Maidan-"Berichts"erstattung gezeigt.

Von daher ist das Ding mit den "rechten Webseiten", die gegen den Rundfunkbeitrag sind, schon ziemlich hohl. Ich habe von diesem Forum nicht den Eindruck, dass es irgendwie zu einem rechten oder zu einem linken Spektrum gezählt werden könne - dafür ist es viel zu sehr ein Ein-Thema-Forum.

Wir müssen uns den rechten Schuh echt nicht anziehen lassen.


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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #220 am: 20. Februar 2019, 19:13 »
@alle
Bitte nicht weiter allgemeine Debatten zum Thema "rechts"/ "links" vertiefen, sondern bitte
eng in Bezug zum eigentlichen Kern-Thema, welches da lautet
Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
und den Inhalt des Framing-Handbuchs sowie die Berichterstattung darüber zum Gegenstand hat.
Danke für das Verständnis und die konsequente Berücksichtigung.


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« Letzte Änderung: 20. Februar 2019, 19:48 von Bürger »

Offline ope23

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #221 am: 20. Februar 2019, 19:40 »
Das Rechts/Links-Ding passt sehr wohl hier herein.

Wir hier im Forum sind schon illoyal, wortbrüchig, betrügerisch,... (diese obszöne Kaskade findet sich auf S. 63). Andere machen deshalb aus gez-boykott.de eine rechte Webseite. Bingo.

Ein sauberes Framing, und ich wundere mich, dass hier nach mehr als zweihundert Beiträgen das noch keiner geschrieben hat.

Zum Thema oberschlaue Kommentare, die meinen Beiträgen wohl wieder wie Klett folgen wollen, habe ich mich an anderer Stelle schon geäußert. Danke für die erneute Beachtung und künftige Berücksichtigung.


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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #222 am: 20. Februar 2019, 19:54 »
Es geht nicht darum, was hier (prinzipiell alles) hinein "passt", sondern dass ein
enger Bezug zum Kern-Thema und der Berichterstattung über das Framing Manual beherzigt werden soll.

Im Framing Manual selbst ist meines bisherigen Wissens nach nichts konkret von "rechts" geschrieben - man berichtige, falls dem doch so sein sollte.

Wenn nun die Berichterstattung Nebenbemerkungen dazu macht, dann mag das zwar eine Folge sein, soll aber hier im Thread nicht dazu führen, allgemeine Debatten zu "rechts"/"links" ohne jeweiligen konkreten Bezug zum Kern-Thema zu vertiefen.
Dem vorzubeugen, dass das - ohne konkreten Bezug - vertieft wird, und mglw. nur noch in eine reine "rechts"/"links"-Dabatte ausartet, dazu sollte der "oberschlaue" Moderatoren-Hinweis dienen.

Bitte zukünftig etwas mehr Verständnis und Contenance.

Daher nochmals:
Bitte nicht weiter allgemeine Debatten zum Thema "rechts"/ "links" vertiefen, sondern bitte
eng in Bezug zum eigentlichen Kern-Thema, welches da lautet
Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
und den Inhalt des Framing-Handbuchs sowie die Berichterstattung darüber zum Gegenstand hat.

Danke für das Verständnis und die konsequente Berücksichtigung.


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« Letzte Änderung: 20. Februar 2019, 20:05 von Bürger »

Offline MichaelEngel

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #223 am: 20. Februar 2019, 20:18 »
Berliner Zeitung, 20.02.19
Internes Strategiepapier
ARD wehrt sich gegen Framing-Kritik und hat nichts begriffen

von Harry Nutt
https://www.berliner-zeitung.de/kultur/internes-strategiepapier-ard-wehrt-sich-gegen-framing-kritik-und-hat-nichts-begriffen-32072696

Einige Zitate:

Zitat
Menschen, die bislang das schlimme Wort von der Lügenpresse eher nicht in den Mund genommen haben, sprechen von Gehirnwäsche und Orwell-Jargon. In dem Framing-Manual werden Handreichungen formuliert, die dazu anleiten, schöner über die ARD zu sprechen. Elisabeth Wehling hat die Kritik kommen sehen, sie betrachtet ihr Papier lediglich als interne Arbeits-und-Diskussionsgrundlage. Dumm nur, dass es öffentlich geworden ist und nun so viele darüber mitreden wollen.

[...]

Seit der Reform des Beitragssystems im Jahr 2013, durch die prinzipiell jeder Haushalt zu Zahlungen verpflichtet wird, ist das Misstrauen gegen das Modell des durch Gebühren finanzierten Rundfunks und Fernsehen erheblich gewachsen. Auch dagegen hat Elisabeth Wehling einen Vorschlag parat. Zur rhetorischen Abwehr all jener, die das Gebührensystem geißeln, schlägt sie vor, [...]

 [...] Als es am Dienstag vielfältige Protestnoten gegen diese Art der paternalistisch-sprachlichen Vor- und Nachsorge gab, versuchte ARD-Chefredakteur Rainald Becker einen befreienden Schritt aus der Deckung. Er selbst benötige einen solchen Leitfaden nicht, halte die an der ARD geäußerte Kritik aber für eine künstlich aufgeblasene Diskussion.

Das kann man so sehen. Dumm nur, dass der Kern des Problems mit solch einer Haltung mutwillig übersehen wird. Anstelle einer Investition in die Verbesserung der journalistischen Grundlagen – Recherche, Personal, Vielfalt und Variation der Darstellungsformen – setzt man auf Schönfärberei, die das grassierende Misstrauen in den Journalismus zu einem Ausdrucksproblem erklärt. [...]

War guter Journalismus einmal mit Vorstellungen von Einfallsreichtum, Wahrheit und Wahrhaftigkeit verknüpft, scheint man angesichts der großen Ratlosigkeit in den Entscheidungsgremien der ARD auf die Schützenhilfe aus den manipulativen Baukästen der Manager-Fortbildung zu hoffen. Rahmen hin oder her: Der Fall ergibt ein besorgniserregendes Gesamtbild.


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« Letzte Änderung: 20. Februar 2019, 20:39 von Bürger »

Offline René

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #224 am: 20. Februar 2019, 22:01 »

Das Framing-Manual der ARD – zwangsfinanzierte Gehirnwäsche
Quelle: Online-Boykott.de

Am 11. Februar 2019 berichtete u. a. der Tagesspiegel über das von der ARD im Auftrag erstellte „Framing-Manual“. 120.000 EUR lässt sich die ARD diese sehr umstrittene Sprechanweisung kosten – Geld aus dem Zwangsbeitrag: unser Geld!

Wir haben dieses Thema sofort in unserem Forum GEZ-Boykott.de aufgegriffen. Darin beleuchten wir nicht nur jede Passage dieses Manuals, sondern wir nehmen das gesamte Meisterwerk sprachlicher Manipulation regelrecht auseinander. Zudem bauen wir die umfassendste Sammlung von Artikeln, Berichten und Diskussionen über dieses skandalöse Thema auf – höchstwahrscheinlich sind wir mittlerweile die beste und umfangreichste Informationsquelle Deutschlands zu diesem beschämenden und unwürdigen Thema.

Ich möchte an dieser Stelle nicht ins Detail gehen, denn diese Arbeit erledigen meisterhaft unsere Forumsmitglieder, Moderatoren und Administratoren im Forum. Den Link zu diesem sehr ausführlichen Thema im Forum finden Sie am Ende dieses Artikels.

Trotz Unterstützung durch Politik und Justiz hat der öffentlich-rechtliche Rundfunk immer weniger Rückhalt in der Bevölkerung. Viele sehen keine Notwendigkeit mehr für so einen teuren und aufgeblähten Apparat, der durch einen Zwangsbeitrag von uns allen finanziert wird. Für Informationen und Nachrichten wird maximal nur ein Sender benötigt und um einen – wie auch immer definierten – „Bildungsauftrag“ zu erfüllen, sind Schulen und Hochschulen sicher geeigneter und eher zu finanzieren als Rundfunk mit flacher Unterhaltung in Form von Soaps, Quiz- und Kochsendungen, Fußball und schlechten Krimis – das alles können die Privaten besser leisten, ohne dass die Demokratie darunter leiden würde.

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk verlor nach dem sogenannten „Bruderurteil“ vom Bundesverfassungsgericht am 18. Juli 2018 jeglichen Anstand. Er fühlte sich sicher und endlich wieder Herr der Lage. Nun galt es, diejenigen zu diskreditieren, die sich für eine gerechte Gesellschaft einsetzen, in welcher der Finanzierungszwang für diesen überdimensionierten und ausgearteten Rundfunk keinen Platz hat. Hier ein kurzes Beispiel:

Zitat
»Der Begriff „Beitragsverweigerer“ macht also die Wortbrüchigen – denn der gemeinsame Rundfunk ist eine demokratische, verbindliche Entscheidung – nicht nur zu Menschen mit Prinzip. Sondern er impliziert auch, dass sie gar nicht wortbrüchig sind. Er kehrt gedanklich die Tatsache unter den Teppich, dass vermeintliche Beitragsverweigerer direkt entgegen einer verbindlichen, demokratischen Vereinbarung handeln, die wir gesetzlich verankert haben, und an die wir anderen uns halten. Der lapidare Umgang mit den Gesetzen, die die Gemeinschaft sich gegeben hat, ist höchst alarmierend.

Dieser Frame spielt dem Narrativ in die Hand, nach dem sich die „Verweigerer“ (endlich) gegen das totalitäre Regime ARD – den „Merkelfunk, den „Staatsfunk“, und so weiter – auflehnen und zurecht als Helden der Demokratie und Freiheit gefeiert werden.

Die Sachlage ist eine andere: Bürger, die sich nicht gemäß der demokratischen Vereinbarung am gemeinsamen Rundfunk ARD beteiligen, sind wortbrüchig oder auch illoyal. Sie liegen nicht nur den anderen auf der Tasche, täuschen und betrügen und genießen weiterhin uneingeschränkten Zugang zur gemeinsamen medialen Infrastruktur ARD – sondern sie halten sich nicht an unsere demokratisch getroffenen und damit für alle verbindlichen Vereinbarungen und missachten den allgemeinen Willen des Volkes. Sie sind Beitragshinterzieher, sie begehen Wortbruch, machen sich des Loyalitätsbruchs schuldig.«

Ich muss das nicht weiter kommentieren, denn das ist eine Anleitung zur Diffamierung. Und das ist nur ein kleines Stück aus der 89 Seiten umfassenden und 120.000 EUR teuren Sprechanleitung! Auf der anderen Seite sollen diejenigen, die sich für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk bekennen oder ihn noch nicht ablehnen, sprachlich umarmt und als die „Guten“ bezeichnet werden. In anderen Worten werden Fronten und Gegenfronten sprachlich geschaffen, um diese aufeinander prallen zu lassen, in der Sicherheit, dass die „Guten“ über die „Bösen“ siegen werden.

Wenn man sich vor Augen führt, dass es sich hierbei um die selbsternannten Wächter der Wahrheit (Stichwort: Faktencheck) und gleichzeitig um einen mit 8 Milliarden EUR jährlich finanzierten Mediengiganten handelt, wird es einem klar, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk gesellschaftliche Brandstiftung treibt.

Das Vergehen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks muss mit allen Mitteln verhindert werden. Reformen sind nicht mehr möglich. Der Apparat muss auf den Anfang zurückgesetzt werden: Nur ein Sender, durch einen demokratisch gewählten Rundfunkrat überwacht und von Steuermitteln finanziert.

In unserem Forum finden Sie alle Informationen zu diesem Thema. Wir alle würden uns sehr freuen, Sie als neues Forumsmitglied begrüßen zu dürfen.

Online-Boykott.de:
https://online-boykott.de/nachrichten/188-das-framing-manual-der-ard-zwangsfinanzierte-gehirnwaesche

Framing-Manual herunterladen:
https://online-boykott.de/images/schlagzeilen/20190220-framing-manual/framing_gutachten_ard.pdf


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« Letzte Änderung: 20. Februar 2019, 22:33 von René »