Autor Thema: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll  (Gelesen 21077 mal)

Offline MichaelEngel

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #150 am: 19. Februar 2019, 09:04 »
Anleitung aus framing manual:
Direkt-Downlad bei fragdenstaat.de
Framing-Manual
Unser gemeinsamer, freier Rundfunk ARD (PDF, 89 Seiten, ~1,5MB)
https://fragdenstaat.de/files/foi/157466/framing_gutachten_ard.pdf
Sicherheitsabbild
https://web.archive.org/web/20190217213839/https://media.frag-den-staat.de/files/foi/157466/framing_gutachten_ard.pdf


Zitat
Wir nehmen es nicht wahr und wir können es auch nicht beeinflussen. Aber es hat zentrale Konsequenzen für Ihre Kommunikation: Nutzen Sie nie, aber auch wirklich nie, den Frame Ihrer Gegner, und nutzen Sie diejenigen Frames, die Ih­re moralische Perspektive auf die Sachverhalte deutlich machen, immer und immer wieder – von Interview zu Interview, von Debatte zu Debatte, von Schriftsatz zu Schriftsatz. Nur durch die ständige Wiederholung neuer sprachli­cher Muster über längere Zeit hinweg ist es möglich, den neuen Frames kogni­tiv Geltung zu verschaffen und sie damit zu einer realistischen Wahrnehmungs­alternative werden zu lassen.

Indem Sie gleich die folgenden Teile dieses Manuals lesen und sich auf die Um­setzung der Framing­Methode für die Kommunikation der ARD vorbereiten, gilt es, zwei wichtige Punkte im Kopf zu behalten: Strategisches Framing ist ein stufenweiser Prozess, und: Es führt kein Weg an einem strategischen Framing vor­bei, will man erfolgreich Mitbürger mobilisieren und sie heute und morgen für die ARD begeistern.

Ich frage euch: Wollt ihr den totalen Krieg? Wollt ihr ihn, wenn nötig, totaler und radikaler, als wir ihn uns heute überhaupt erst vorstellen können?


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« Letzte Änderung: 20. Februar 2019, 03:13 von Bürger »

Offline Roggi

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #151 am: 19. Februar 2019, 09:29 »
Wie wird denn dann der Sachverhalt geframed, dass man eingesperrt wird, wenn man deren Angebot ablehnt und lieber für andere Sachen arbeitet und Geld ausgibt?  Zwangsarbeit macht frei?

Es ist über hundert Jahre her, als eine gewisse Art von Neusprech verwendet wurde. Auch wenn der Vergleich damit oder die Verwendung dieser Sprüche verpönt ist, sind die Parallelen dazu unübersehbar.

Da dieses Framesprech in allen Eigenproduktionen des örR verwendet werden MUSS, werden die Bösewichte im Tatort nur noch rechts zugeordnet,  Politiker verteilen in den Filmen großzügig Steuergelder an bedürftige Einrichtungen und ansonsten wird der Keil in der Gesellschaft unsichtbar weiter getrieben.


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« Letzte Änderung: 19. Februar 2019, 12:03 von DumbTV »

Offline ohmanoman

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #152 am: 19. Februar 2019, 09:33 »
Zitat
Nutzen Sie vor allem Plakatkampagnen und Werbesport im TV oder Radio, um die neuen Framings in Form von Slogans und Schlagwörtern umzusetzen und Geschichten zu erzählen, die ihrer moralischen Perspektive treu sind. ...

Je länger Sie die neuen Framings nutzen, desto stärker werden Ihre Rezipienten die ihnen innewohnenden Assoziationen zu der Arbeit und Rolle der ARD verinnerlichen.

"Eigenwerbung von ARD-ZDF-GEZ" im öffentlichen Raum (Sammlung)
https://gez-boykott.de/Forum/index.php?topic=20293.0

Läuft doch schon auf vollen Touren!

Ohmanoman


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« Letzte Änderung: 19. Februar 2019, 12:02 von DumbTV »
ARD: „Bei uns sitzen Sie in der Ersten Reihe“ //// Bei uns reihern Sie in die Ersten Sitze!     ZDF: „Mit dem Zweiten sehen Sie Besser“ //// Ein blinder Mensch nicht! Ich sag halt nix und das werde ich wohl noch sagen dürfen! GEZ = Ganoven-Erpresser- Zyniker // ARD = Anstalt-rechtsloser-Diktatur // ZDF = Zentrum der Finsternis

Offline MichaelEngel

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #153 am: 19. Februar 2019, 09:53 »
Man muss aber naiv sein, um zu denken, das beschränkt sich auf Eigenwerbung.

Das Problem liegt nicht nur bei der ARD, sondern ist leider viel fortgeschrittener. Wir bewegen uns allgemein Richtung Totalitarismus wieder. Von links und rechts. Ich kann, Roggi, deswegen Deinem letzten Jammer-Absatz für Deine Rechten nicht zustimmen: Rechtspopulisten wollen den Totalitarismus nur offener, nicht subtil wie Linke.

Den Bürgern wird misstraut. Früher gab es keine technische Kontrollmöglichkeit, aber es genügte, zu sagen: "ich habe kein Gerät".  Heute, trotz allem technischen Fortschritt, ist eine plumpe Zwangsabgabe nötig geworden. Keine Flucht von der Abgabe.

Das Misstrauen beschränkt sich aber nicht auf diese monetären Sachen: es gilt der Gedanke, ohne öffentlich rechtlichen Rundfunk werden wir alle Nazis. Deswegen müssen wir von den Guten mit hohen wirtschaftlichen Kosten geframed werden. Und wer entscheidet, wer die Guten sind?


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« Letzte Änderung: 19. Februar 2019, 12:30 von Bürger »

Offline pjotre

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #154 am: 19. Februar 2019, 09:56 »
Neuer Job für einen der Experten "fragdenstaat" unter uns:
------------------------------------------------------------------
- wer es "ganz sicher sofort machen wird", am besten hier in den Thread hinein berichten, damit Doppeltarbeit vermieden wird -

Frage an:
ARD Generalsekretariat:

Zitat
Frau Elisabeth Wehling hat nicht nur ein 89-seitiges Dokument "Manual" auf Kosten der Rundfunkabgaben-Zahler erstellt. Sie hat darüber hinaus persönliche Service-Dienstleistungen erbracht. Sie belegt dies selber: Siehe das untenstehende Zitat.

Als Rundfunkabgaben-Zahlungs-Zwangsververpflichtete gelten seit 18. Juli 2018
-------------------------------------------------------
 - Entscheid des Bundesverfassungsgerichts - alle Bürger, weil nach Meinung der Richter ("Meinung der Richter") Nutznießer - sogar die Nichtzuschauer (so die Meinung der Richter, die dies demnach als mit den Denkgesetzen vereinbar angesehen haben - jedenfalls in der damaligen Zusammensetzung der Spruchkammer vom 18. Juli 2018).
Also ist jeder Bürger finanziell belastet. Laut Analyse von Frau Wehling - verbreitet intern durch die ARD ohne Vorbehalts-Anmerkung - sind damit alle Bürger die Eigentümer des Rundfunk-"Kapitals" - das Shareholder-Prinzip. 

Eigentümer haben Auskunftsrecht. Hiermit wird um Auskunft erbeten:
----------------------------------------------------------
(1) Was ist die Summe der Zahlungen an Frau Elisabeth Wehling 2015 bis 2019?
(Bitte auflisten mit Datum und Verwendungszweck.)
(2) Wer war der Zahlungsempfänger(in)?
(Bitte mit Namen und Adresse, wobei abgekürzt werden darf.)
Und bitte immer auch die zahlende Stelle. Bei den Service-Offerten wird ja wohl nur 1 Senderanstalt gezahlt haben? Welche?
(3) Wurde deutsche Mehrwertsteuer in Rechnung gestellt?
(4) War ein Berkeley Institute unter den Vertragspartnern und Rechnungsstellern und Geldempfängern? Wenn ja, dann bitte die Rechtsform kennzeichnen und die Adresse. Laut MANUAL: "Transparenz" ist ARD-Pflicht (siehe ganz ausdrücklicher Leitslogan im Original-Textzitat weiter unten). Wer nichts zu verbergen hat, hat nichts zu verbergen.
(5) Gab es eine Ausschreibung? Wie viele Anbieter? (Anfangsbuchstaben genügen.) Wo im EU-Ausschreibungssystem publiziert und nachlesbar?


Anmerkung: Eine Adresse des hierfür tätig gewordenen "Berkeley Institute" war bisher nicht ermittelbar.
-------------------------------------------------------
Weder in Berkely noch in Hamburg, Berlin, Wien (alle bisher in diesem Kontext nach bisheriger Klärungsbemühung in Betracht gezogenen Standorte).
Einer Aufklärung wird mit besonderem Interesse entgegengesehen. Das ARD-Generalsekretariat verfügt sicherlich über die Kontaktdaten des im MANUAL ja hervorgehoben auftretenden BERKELEY INSTITUTE.


Auf die Bedeutung sei hingewiesen.
----------------------------------------------------
Es ist zu fragen, ob der Entscheid des Bundesverfassungsgerichts vom 18. Juli 2018 zugunsten ARD, ZDF,... durch Framing im Sinne dieses MANUALs beeinflusst wurde. Dies wird gegenwärtig als Wiederaufnahme-Grund erörtert. Man vergleiche die Textpassagen des Framing MANUALs mit einem beispielhaften Auszug der verschiedenen wertenden Formulierungen im Entscheid des Bundesverfassungsgerichts - siehe unten.

Mit freundlichem Gruß
.....................



Am 19. Februar 2019 gelesen auf: http://www.elisabethwehling.com/klarstellungzuraktuellendebatte
-------------------------------------------------------------------
Zitat
"Die vorgegebenen Themen und Einordnungen zu Auftrag und Bedeutung der öffentlich-rechtlichen ARD wurden in Workshops (bei meiner Anwesenheit) diskutiert und im finalen Dokument auch entsprechend abgebildet. Darum finden sich auch Begrifflichkeiten darin, die keineswegs als Empfehlung anzusehen sind. Das Ergebnis dieser Workshops wurde zusammenfasst und ergänzt, sowie auf Inkohärenzen hingewiesen. "
Anmerkung: Die renommierte Sprachwissenschaftlerin meinte offenkundig: "und es wurde auf Inkohärenzen hingewiesen".

BVerfG v. 18.7.2018, Rn 80 f.
----------------------------------------
Zitat
"In der Möglichkeit, den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in der Funktion

– durch authentische, sorgfältig recherchierte Informationen (die Fakten
und Meinungen auseinanderhalten) die Wirklichkeit nicht verzerrt
darzustellen und das Sensationelle nicht in den Vordergrund zu rücken,
vielmehr ein vielfaltssicherndes und Orientierungshilfe bietendes
Gegengewicht zu bilden –

zu nutzen, liegt der die Erhebung des Rundfunkbeitrags rechtfertigende
individuelle Vorteil."


Man vergleiche den Wortlaut des BVerfG mit der "ARD Gemeinwohlbroschüre" / einleitende Kernsätze:
--------------------------------------------------------
- In der Originalfassung 2017 von 89 Seiten -
Zitat
    "DIE ARD WIR SIND DEINS
    TEILHABE
    EIN RUNDFUNK FÜR ALLE

    UNABHÄNGIGKEIT
    GEMEINSAM FINANZIERT,
    UNABHÄNGIG ORGANISIERT

    QUALITÄT
    AUSGEZEICHNETER JOURNALISMUS UND EINZIGARTIGE INHALTE

    VIELFALT
    VIELFÄLTIG WIE DIE GESELLSCHAFT
...
    INNOVATION
    VERLÄSSLICH IM WANDEL
    WERTSCHÖPFUNGPARTNER FÜR MEDIEN, KULTUR UND WISSENSCHAFT

    VERANTWORTUNG
    TRANSPARENT UND NACHHALTIG "


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« Letzte Änderung: 19. Februar 2019, 12:32 von Bürger »
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Offline MichaelEngel

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #155 am: 19. Februar 2019, 10:02 »
Neuer Job für einen der Experten "fragdenstaat" unter uns:

(5) Ob es eine Ausschreibung gab und wie sie verlief.


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Offline faust

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #156 am: 19. Februar 2019, 10:06 »
... um zu erkennen, dass das hier alles absurd ist, dazu muss man nicht Psychologie studiert haben (... es belegt aber sehr schön, wie schnell eine Gesellschaft unmerklich in den kollektiven Irrsinn abdriften kann - das wird mir erst jetzt klar), nichtsdestotrotz kann man das alles ja noch ein bisschen weiter treiben (dazu muss man nicht Sonnenborn heißen), denn: SATIRE DARF ALLES !

ALSO: Wenn ich Anteilseigner des Rundfunks bin, dann müsste ich doch auch Anspruch auf Rentenanteile haben - ich zahle ja ein (#) :police: >:D ?!


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« Letzte Änderung: 19. Februar 2019, 12:34 von Bürger »

Offline ChrisLPZ

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #157 am: 19. Februar 2019, 10:08 »
FAZ (FAZ+ Abo), 18.02.2019

Framing-Manual der ARD
Es ist Irrsinn, aber es hat System

Wer keinen Rundfunkbeitrag zahlt, ist „demokratiefern“, „wortbrüchig oder auch illoyal“ und missachtet den „allgemeinen Willen des Volkes“:
Warum die ARD jetzt semantische Gehirnwäsche übt.


Von Michael Hanfeld
[…]

Weiterlesen auf (FAZ+ Abo):
https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/was-das-framing-manual-der-ard-von-elisabeth-wehling-soll-16047741.html


Herr Hanfeld bringt es in diesem Artikel, der auch in der heutigen Printausgabe der FAZ (S.9) publiziert wurde, auf den Punkt:
Zitat
Die „Rundfunkbeteiligung" entrichten wir im Sinne freier „Eigenfürsorge", „um unserer selbst und unseres Landes willen" und um uns „vor den Zugriffen und Übergriffen ebenso wie vor der Vernachlässigung durch profitwirtschaftliche oder demokratieferne Medien zu schützen".

Diese sehen den Menschen nur als Konsumenten und begehen „Profitzensur", wohingegen die ARD sich um das Wohl des Ganzen und aller Menschen sorgt.
 
Wer die ARD kritisiert, sie reformieren oder verkleinern möchte, stellt „das Recht der Bürger an einer umfassenden und gründlichen Rundfunkversorgung in Frage", was einer „Forderung nach weniger Demokratie, weniger Teilhabe und weniger Fürsorge" entspricht.

Das stellt ein Sakrileg dar, schließlich „handelt es sich bei der ARD und den Bürgern nicht um getrennte Entitäten": „Die ARD ist von uns, mit uns und für uns geschaffen: Und die ARD existiert einzig und allein für uns."

Durch uns, mit uns, in uns: An dieser Stelle fehlt nur noch das Amen, Und es fehlt nur noch, dass sich die ARD in ihrer real existierenden Form für gottgegeben hält.

Weit entfernt ist die Geisteshaltung, mit der hier „Framing" betrieben wird, von dieser Hybris nicht, Sie ist lrrsinn mit System, Sie entspricht einem totalitären Denken, das die Welt in Gut und Böse, in Freund und Feind teilt und den kritischen Diskurs durch moralische Beschämung ausschaltet.


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Offline ChrisLPZ

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #158 am: 19. Februar 2019, 10:19 »

Bildquelle: https://gez-boykott.de/ablage/presselogo/nzz_neue_zuercher_zeitung.png

Neue Zürcher Zeitung, 19.02.2019

Kolumne
Bitte denken Sie jetzt nicht an Propaganda

Der deutsche Rundfunksender ARD hat ein «Framing-Manual» herausgegeben, um den Bürger von den eigenen Vorzügen zu überzeugen. Wo hört Werbung auf, und wo fängt Manipulation an?

Von Milosz Matuschek

Zitat
[…]
Framing bedeutet, dem Betrachter einen Rahmen zu bauen, innerhalb dessen eine Information so erscheint, wie sie gewünscht wird. Edward Bernays, der Erfinder der modernen Propaganda, bei dem sich wiederum Goebbels Inspiration geholt hat, machte einst Zigaretten als «Fackeln der Freiheit» für die Frau von Welt attraktiv. Die Nationalsozialisten versteckten ihre Vernichtungspolitik hinter kryptischen Code-Begriffen oder nannten sie Umsiedlungen. Bernays benannte «Propaganda» später in «Public Relations» um. Frame erkannt, Gefahr gebannt. Begriffe und Bilder sind mächtig. Wer die Sprache kontrolliert, kontrolliert das Denken und lenkt damit demokratische Entscheidungen. Der Kognitionspsychologe Rainer Mausfeld («Warum schweigen die Lämmer?») warnt deshalb in diesem Zusammenhang vor unserem natürlichen «Wortaberglauben».

Seien wir ehrlich: Auch in der perfektesten Demokratie ist Naivität keine Bürgerpflicht. Schon Bertrand Russell schrieb, dass Propaganda das Mittel sei, um in Demokratien Meinungen zu schaffen. Nach Noam Chomsky, der von Medien als eine «Konsensmanufaktur» spricht, sind auch in Demokratien nur gefilterte Informationen zu erwarten.
[…]

Der Medienkonsument hat keine Chance, sich vor Beeinflussung zu wehren, oder diese auch nur zu erkennen, wenn er sich nicht selbst mit den Schwachstellen des menschlichen Geistes beschäftigt, die jeden Menschen auf natürliche Weise anfällig für Manipulationen machen. Das ist keine Frage von Bildung, sondern eine Frage der Grundkenntnis von der Funktionsweise des Verstandes. Francis Bacon hat diese Vulnerabilitäten schon im 17. Jahrhundert beschrieben.
[…]

Weiterlesen auf:
https://www.nzz.ch/meinung/kolumnen/bitte-denken-sie-jetzt-nicht-an-propaganda-ld.1460695


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Offline volkuhl

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #159 am: 19. Februar 2019, 10:38 »


Dushan Wegner, 18.02.2019
ARD und das »Framing Manual« – hilflos, fehlerhaft und doch erschreckend

Man weiß nicht, was am »Framing Manual« für die ARD schockierender ist: Dass so offen Propaganda-Ideen diskutiert werden, dass es so plump ist – oder die gravierenden Denkfehler darin!


Zitat
[...]
Nicht dass wir uns missverstehen: Die Inhalte des Dokuments sind flach und schlecht. Wehlings Argumente haben die intellektuelle Tiefe eines Teenagers, der zum ersten Mal »Propaganda« von Bernays liest und nun meint, die Welt manipulieren zu können. Jedoch: Auch ein erfolgloser Einbruch ist ein Einbruch, auch ein schlechter Kuchen ist ein Kuchen, und schlecht gemachte Propaganda-Ideen sind noch immer Propaganda-Ideen.

Nein, nicht die Inhalte sind es, die mir Sorgen bereiten. Es ist widersprüchlich und es ist viel zu einfach gedacht, es liefert Hülsen und Phrasen, wo ehrliche Debatte dringend notwendig wäre. Es ist eher die Tatsache, dass es überhaupt versucht wird, die mir Sorgen bereitet.
[...]

https://dushanwegner.com/framing-manual-ard/



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« Letzte Änderung: 20. Februar 2019, 01:40 von Bürger »
Bremische Verfassung:
Artikel 19 [Widerstandrecht und -pflicht]
Wenn die in der Verfassung festgelegten Menschenrechte durch die öffentliche Gewalt verfassungswidrig angetastet werden, ist Widerstand jedermanns Recht und Pflicht.


Rundfunkbeitragsgegner = Grundrechtsverteidiger!

Einfach.
Für alle.
Einfach nicht zahlen.

Offline marga

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #160 am: 19. Februar 2019, 10:46 »
(...)
BVerfG v. 18.7.2018, Rn 80 f.
----------------------------------------
"In der Möglichkeit, den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in der Funktion

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und Meinungen auseinanderhalten) die Wirklichkeit nicht verzerrt
darzustellen und das Sensationelle nicht in den Vordergrund zu rücken,
vielmehr ein vielfaltssicherndes und Orientierungshilfe bietendes
Gegengewicht zu bilden –

zu nutzen, liegt der die Erhebung des Rundfunkbeitrags rechtfertigende
individuelle Vorteil."

Auch dieser kleine Ausschnitt aus dem Interview mit Thilo von Trotha (Thilo von Trotha (* 19. Mai 1940 in Gera) ist ein deutscher Jurist und Redenschreiber Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Thilo_von_Trotha_(Redenschreiber) am 17.11.2016 gesendet im ZDF, macht deutlich, dass schon damals der Reporter vom ZDF folgende Frage an Herrn Trotha stellte:

Zitat
(...) Haben wir verlernt, mit Leuten die Anders, die sich Sorgen machen, die das Gefühl haben, da gibt’s keinen mehr, der mir wirklich zuhört, haben wir verlernt mit Denen zu reden? (...)
Im Klartext, heißt dies doch, dasss damals, also schon im Jahre 2016 das ZDF verlernt hatte mit "Leuten die Anders denken" zu reden.

Hier zum Video youtube.com Länge 8:58 Minuten:
Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=MVovjXrTp6M

Hier die ganze Sendung, TV-Video-Suchportal:
Quelle: https://www.sendungverpasst.de/content/markus-lanz-34


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« Letzte Änderung: 19. Februar 2019, 13:51 von Bürger »
Jetzt das Kinderlied: Drah`di net um, oh, oh, oh schau, schau, der örR geht um, oh, oh, oh er wird di anschau`n und du weißt warum, die Lebenslust bringt di um, alles klar Herr Justiziar? In Memory einer fiktiven Person: Urteil AZ: 6 K 2043/15 (http://www.rechtsprechung.saarland.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=sl&nr=5671&Blank=1) , Urteil AZ: 6 K 2061/15 VG des Saarlandes (https://filehorst.de/d/cnqsyhgb) , https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,21488.msg137858.html#msg137858

Offline pjotre

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #161 am: 19. Februar 2019, 12:15 »
Direktkontakt zur Sprachwissenschaftlerin:
------------------------------------------------------------
Here on bottom:
http://www.elisabethwehling.com/klarstellungzuraktuellendebatte
Zitat
Contact: elisabethwehling [at] berkeley.edu


Das ist übrigens ein aktueller Text der "Sprachregelung über die Sprachregelung"?
-----------------------------------------------------------------
Selber lesen, wie die Sprachwissenschaftlerin ihr Werk einstuft und sich zur aktuellen Informationenbreite dieser Tage äußert.

Eines ist sicher, ab jetzt kennt ziemlich jeder im Land diese Person und im Marketing-Sinn "Marke", der Traum eines jeden Marketings. Die Frage, ob eine breite Medienkritik im Endeffekt dennoch der jeweiligen Marke beziehungsweise Person mehr Kunden zuführt, ist ohne genralisierbare Antwort, wie im Marketing-Schrifttum ja nachzulesen. 


CONTACT: Vor ein paar Tagen gesucht und nicht gefunden.
---------------------------------------------------
Ich muss blind gewesen sein. Ich denke schon, dass das schon vorher drin war auf dieser Service-Info-Website der Wissenschaftlerin. Ist eben nun mal nur ganz dezent am Seitenfuß auf grauem Hintergrund - leicht zu übersehen. - Die Mühe, bei WAYBACK nachzuschauen, habe ich mir deshalb gespart.
 


 University of California, Berkeley
-----------------------------------------------
hat die Domain berkeley.edu . Nicht zu verwechseln mit "Berkeley Institute", das in Verbindung mit dem Manual auftauchte, aber der Auftauchvorgang ist zur Zeit noch nicht voll abgeschlossen, soweit jedenfalls hier bisher erkennbar wurde.   
Die E-Mail-Adressen-Bereitstellung  besagt nichts über den Status einer Person an einer Universität. - Für das Führen von Ortsnamen in Etablissement-Bezeichnungen kennt das deutsche Recht einige Regeln. Das soll hier nicht näher ausgeführt werden, weil wir erst einmal die andere Seite hören wollen.
("Etablissement" ist nicht abwertend, sondern Rechtssprache für faktisch geführte Namen, soweit eine gleichnamige Rechtsperson oder zur Namensführung formal berechtigte Vereinigung nicht besteht.) 


Frau Wehling ist WELT-Meisterin bei der WELT dank ARD-Generalsekretärin Pfahl
-------------------------------------------------------
https://www.welt.de/kultur/medien/article188982137/ARD-Generalsekretaerin-Pfab-Framing-ersetzt-keine-inhaltliche-Argumentation.html
hat 1 Tag später bereits knapp 900 Leser-Kommentare

Die höchste mir dort jemals begegnete Ziffer. Komischerweise sind praktisch alle Leser empört. Na klar, eine ungehörige Clique von "sicherlich Rechtspopulisten, wenn nicht gar Rechtsextremen" produziert dort Hate-News über unsere göttlichen Heilsbotschaftbringer ARD etc..


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« Letzte Änderung: 19. Februar 2019, 13:52 von Bürger »
"Glücklich das Land, das Rechtsstaatsverteidiger hat. Traurig das Land, das sie nötig hat."   (Pedro Rosso)
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Offline ChrisLPZ

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #162 am: 19. Februar 2019, 13:37 »
Weitere Pressemeldungen zum Thema:

The European - Das Debattenmagazin
Das «Framing-Gutachten» der ARD
https://www.theeuropean.de/europan-redaktion/15395-so-will-die-ard-kritiker-moralisieren

Spiegel Online
ARD-Strategiepapier - Dokument der Angst
Von Christian Buß
http://www.spiegel.de/kultur/tv/ard-debatte-um-das-framing-manual-von-elisabeth-wehling-a-1253756.html

Die Zeit
Framing: Tipps aus der Moralanstalt
Ein Kommentar von Rita Lauter
https://www.zeit.de/kultur/film/2019-02/framing-ard-manual-gutachten-sprache-glaubwuerdigkeit


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Offline seppl

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #163 am: 19. Februar 2019, 14:12 »
Krieg ist Frieden - Verschleierung ist Klarstellung

Unisono und irgendwie zeitgleich nennen sowohl "Generalsekretärin" Pfab als auch "Expertin" Wehling ihre Stellungnahme zum Manipulationsmanual "Klarstellung"

Pfab/ARD abgerufen am 19.02.2019
http://www.ard.de/home/die-ard/presse-kontakt/pressearchiv/Klarstellung_Was_hat_es_mit_dem_Framing_Manual_auf_sich_/5314070/index.html

Wehling/BIFI abgerufen am 19.02.2019
http://www.elisabethwehling.com/klarstellungzuraktuellendebatte


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„Eine ewige Erfahrung lehrt jedoch, daß jeder Mensch, der Macht hat, dazu getrieben wird, sie zu mißbrauchen. Er geht immer weiter, bis er an Grenzen stößt.
Wer hätte das gedacht: Sogar die Tugend hat Grenzen nötig. Damit die Macht nicht mißbraucht werden kann, ist es nötig, durch die Anordnung der Dinge zu bewirken, daß die Macht die Macht bremse.“ (Montesquieu)

Offline Spark

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Re: Internes Handbuch: Wie die ARD kommunizieren soll
« Antwort #164 am: 19. Februar 2019, 14:18 »
Wir bewegen uns zurück ins Mittelalter.
Was damals die Katholische Kirche war, ist heute der Öffentlich-Rechtliche Rundfunk.
Man darf gespannt sein, wann wieder die ersten Scheiterhaufen leuchten.

Eines sollte aber selbst der Blindeste auch erkennen können: Mit Demokratie hat dieser Rundfunk nicht mehr viel gemeinsam. Das ist blanker Fanatismus.


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"Wenn so eine Welle des Aufruhrs durch das Land geht, wenn "es in der Luft liegt", wenn viele mitmachen, dann kann in einer letzten, gewaltigen Anstrengung dieses System abgeschüttelt werden."
(II. Flugblatt der Weißen Rose)

"Fear. It's the oldest tool of power. If you're distracted by fear of those around you, it keeps you from seeing the actions of those above."
(Mulder)