Autor Thema: WDR öffnet virtuelles Bergwerk im Netz  (Gelesen 575 mal)

Offline ChrisLPZ

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WDR öffnet virtuelles Bergwerk im Netz
« am: 08. August 2018, 06:35 »

Bildquelle: https://gez-boykott.de/ablage/presselogo/presseportal.png

Presseportal, 07.08.2018

WDR öffnet virtuelles Bergwerk im Netz

WDR Presse und Information

Zitat
Deshalb lässt der WDR den Bergbau virtuell weiterleben - ob mit einer
Seilfahrt in Echtzeit, einem Rundgang mit Steiger Andy, einer Tour
mit der berühmten "Dieselkatze" durch das weit verzweigte Stollennetz
oder einem exklusiven Konzert: Über und unter Tage singt der
legendäre Ruhrkohle-Chor an unterschiedlichen Zechenorten das
"Steigerlied". User können außerdem in die Kluft eines Bergmanns vor
hundert Jahren schlüpfen und hautnah erleben, welchen Strapazen die
Kumpel in dieser Zeit ausgesetzt waren.

Tom Buhrow: "Den Menschen ein Stück Ruhrgebietsgeschichte
näherbringen."

"Ich hatte das Gefühl, wirklich unter Tage gewesen zu sein", sagt
WDR-Intendant Tom Buhrow. "Das Virtual-Reality-Projekt lässt den
Bergbau auch für nachfolgende Generationen weiterleben. Ich bin froh,
dass wir mit dieser Technologie den Menschen ein Stück
Ruhrgebietsgeschichte näherbringen können."

Über ein Jahr hat das WDR-Team an dem 360°-Erlebnis gearbeitet und
mehr als 15 Tage über und unter der Erde gedreht.
Für den Einsatz von
elektronischen Kameras musste aus Sicherheitsgründen eine
Sondergenehmigung eingeholt werden. Das Ergebnis der aufwändigen
Dreharbeiten ist ein beeindruckendes zeitgeschichtliches Dokument.

Das "Bergwerk 360° VR" bietet unterschiedliche immersive Erlebnisse,
die mit Hilfe des Einsatzes von VR-Brille und Controller an
unterschiedlichen Orten präsentiert werden können. Nach der Premiere
auf Prosper-Haniel, wo die Bergleute als erste die Gelegenheit haben,
das Projekt zu erleben, geht das "Bergwerk 360° VR" auf Tour - unter
anderem zur Gamescom nach Köln, zur Internationalen Funkausstellung
nach Berlin und zum NRW-Tag nach Essen. Geplant ist außerdem, die
Bergwerks-Experience mit einem Truck an Schulen, Museen und
öffentliche Plätze in NRW zu bringen.

Auch als 360°-Rundumsicht im Netz erlebbar

Natürlich kann das "Bergwerk 360° VR" auch im Netz erlebt werden.
Unter glueckauf.wdr.de hat der Betrachter die Möglichkeit, das
Bergwerk als 360°-Rundumsicht interaktiv zu erleben - und zwar auch
ohne VR-Brille.

Realisation: Stefan Domke, David Ohrndorf
Redaktion: Thomas Hallet
Leitung: Stefan Moll

https://glueckauf.wdr.de

Fotos unter ard-foto.de
Hinweis: Alle Pressevertreter erhalten einen Link mit umfassendem
Bildmaterial per Mail

Weiterlesen auf:
https://www.presseportal.de/pm/7899/4028710


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Offline Bürger

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Re: WDR öffnet virtuelles Bergwerk im Netz
« Antwort #1 am: 08. August 2018, 17:56 »
...jetzt also nicht mehr Rundfunk- sondern schon "Virtual-Reality-Beitrag" :o ::) >:(

Am besten, der ÖRR dreht noch ein "Virtual-Reality-Projekt" über sich selbst und den sog. "Rundfunkbeitrag" - das wäre ebenfalls ein "beeindruckendes zeitgeschichtliches Dokument" ::)


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« Letzte Änderung: 08. August 2018, 18:39 von Bürger »

Offline pinguin

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Re: WDR öffnet virtuelles Bergwerk im Netz
« Antwort #2 am: 08. August 2018, 18:33 »
@Bürger

Es könnte durchaus Teil eines staatlichen (Bildungs)Auftrages sein, derartiges zu schaffen, um es für die Nachwelt zu erhalten, wenn(!) das Original nicht als museale Einrichtung für die Nachwelt erhalten bleibt, bzw. bleiben soll.

Hier wird jedenfalls versucht, also bei uns im Land Brandenburg, einen Tagebau mitsamt aller Technik incl. Kraftwerk, incl. Bergbaugeräten für die Nachwelt museal und vorführbar zu erhalten.


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Die Europäische Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten hat den Rang eines Bundesgesetzes, (BVerfG - 2 BvR 1481/04 - Rn. 30), und bricht gemäß Art. 31 GG jede Art von Landesrecht, welches sich außerhalb der vom Bund gesetzten Norm bewegt, (BVerfG - 2 BvN 1/95 - Rn. 66).

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Offline Bürger

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Re: WDR öffnet virtuelles Bergwerk im Netz
« Antwort #3 am: 08. August 2018, 18:35 »
[...] für die Nachwelt museal und vorführbar zu erhalten.
...was dann aber wohl aus Steuergeldern/ dem allgemeinen Haushalt bestritten werden sollte - wie andere Museen/ Ausstellungen auch.
Wer es dann auch noch "virtuell besichtigen" will, der kann, darf und soll dann auch ein extra "Eintrittsgelt" zahlen.
In der "real-reality" vollkommen selbstverständlich.

Im Übrigen bliebe noch zu prüfen, ob konkret dies zum originären Auftrag eines "Rundfunksenders" gehört bzw. gehören soll und darf, welcher gegründet wurde für Rundfunk-Angebote.

Solche virtuellen Geschichten könnten und sollten auch von anderen Anbeitern - zudem nach Ausschreibung - erbracht werden dürfen - wie auch andere Ausstellungs-Konzipierungen in Museen ausgeschrieben werden.

Es dürfte sich hier wie bei 90% der anderen "Inhalte" und "Angebote" um das (außer Kontrolle geratene) "Selbstbehauptungs- und Ausweitungsbestreben" von ARD-ZDF-GEZ handeln.

"...und weil wir es (auch) können, machen wir es einfach."
"besondere Finanzierungsverpflichtung" von Rundfunk-Teilnehmern oder auch Nicht-Teilnehmern?
Vollkommen egal.

Soweit die bescheidene Logik, die hinter meinem obigen Kommentar steht.


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« Letzte Änderung: 08. August 2018, 18:44 von Bürger »

faust

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Re: WDR öffnet virtuelles Bergwerk im Netz
« Antwort #4 am: 08. August 2018, 18:59 »
LUXUS - ABM, nix weiter und nix Neues.

Am Ende heisst es "Beitrag"  (#), weil der Bund der Steuerzahler ein Auge auf sowas hätte, wenn es denn eine Steuer wäre?


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Offline observer

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Re: WDR öffnet virtuelles Bergwerk im Netz
« Antwort #5 am: 08. August 2018, 20:00 »
Es geht halt wie immer um die Frage, wo beginnt und endet der örR Auftrag im Internet? Es bleibt im Übrigen auch nicht nur bei der Website, sondern das VR-Erlebnis wird auch auf Steam angeboten (ist jedenfalls angekündigt). Damit hätten Sie dann auch bald alle jugendrelevanten Plattformen erschlossen.

Zitat
Nach der Premiere auf Prosper-Haniel, wo die Bergleute als erste die Gelegenheit haben, das Projekt zu erleben, geht das "Bergwerk 360° VR" auf Tour - unter anderem zur Gamescom nach Köln, zur Internationalen Funkausstellung nach Berlin und zum NRW-Tag nach Essen. Geplant ist außerdem, die Bergwerks-Experience mit einem Truck an Schulen, Museen und öffentliche Plätze in NRW zu bringen.

Da geht es schon wieder weiter. Ist man noch Rundfunkanbieter oder ein fahrender Wanderzirkus? Die Frage ist hier in der Tat, warum werden solche Projekte nicht vom Staat finanziert, oder warum wurde nicht die Energiewirtschaft in die Pflicht genommen ein solches Projekt umzusetzen?

Für den WDR und die Politik ist dies natürlich wieder ein tolles Prestigeprojekt.
Der Kostenfaktor wird sich vermutlich sogar im Rahmen halten.


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« Letzte Änderung: 08. August 2018, 20:17 von Bürger »
Ich konsumiere nicht, ergo bezahle ich auch nicht. --> seit 2008 rundfunklos glücklich und noch nie bezahlt.

Offline volkuhl

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Re: WDR öffnet virtuelles Bergwerk im Netz
« Antwort #6 am: 08. August 2018, 20:08 »
Narrenfreiheit mit Finanzierungsgarantie!


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Artikel 19 [Widerstandrecht und -pflicht]
Wenn die in der Verfassung festgelegten Menschenrechte durch die öffentliche Gewalt verfassungswidrig angetastet werden, ist Widerstand jedermanns Recht und Pflicht.


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Für alle.
Einfach nicht zahlen.

Offline Nichtgucker

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Re: WDR öffnet virtuelles Bergwerk im Netz
« Antwort #7 am: 08. August 2018, 20:17 »
Das Projekt finde ich grundsätzlich gut, aber es gehört in den Aufgabenbereich eines Arbeits- oder Heimatmuseums.


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« Letzte Änderung: 08. August 2018, 22:32 von DumbTV »

Offline pinguin

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Re: WDR öffnet virtuelles Bergwerk im Netz
« Antwort #8 am: 08. August 2018, 22:02 »
...was dann aber wohl aus Steuergeldern/ dem allgemeinen Haushalt bestritten werden sollte - wie andere Museen/ Ausstellungen auch.
Nu ja, wir haben hier im Bundesland auch private Museen, bspw:

Zitat
Ehrhardt Bödecker errichtete das "Brandenburg-Preußen Museum"
in Wustrau als Privatmuseum. Es wurde am 29. September 2000 eröffnet. 


Brandenburg-Preußen Museum
https://www.brandenburg-preussen-museum.de/museum/gruender.html


Zitat
Im Übrigen bliebe noch zu prüfen, ob konkret dies zum originären Auftrag eines "Rundfunksenders" gehört bzw. gehören soll und darf, welcher gegründet wurde für Rundfunk-Angebote.
Das ist eine andere Baustelle.

Wenn man aber berücksichtigt, daß auch der WDR, wie auch der RBB, "nur" eines von unzähligen Medienunternehmen in Europa sind, welches auf eigenen Füßen stehen sollen sollte, darf dieses erheblich legitimer sein, als die Zwangsabzocke der rundfunknichtnutzenden Bürgerschaft. Im Übrigen ist die Bewahrung der Kultur durchaus ein Auftrag an den ÖRR.

Zitat
Ist man noch Rundfunkanbieter oder ein fahrender Wanderzirkus?
Wenn man das Europa ohne Zölle und Handelschranken, der Möglichkeit der einen EU-Bürger in einem anderen EU-Land zu arbeiten will, (beispielhaft ausgewählt), muß und sollte man ein Unternehmen auch mal machen lassen. Sofern(!) sich über europäisches wie nationales Grundrecht/Recht nicht hinweggesetzt wird.

Für ein öffentlich-rechtliches Medienunternehmen heißt das, daß Art. 10 EMRK mit "without interfernce by public authority" absolut ist.

Wäre dieses öffentlich-rechtliche Unternehmen fair, würde es von sich aus auf den Staat einwirken, daß der Staat keinerlei Art. 10 EMRK entgegenstehende Beeinflussung seiner Bürger vornimmt und sich eben selbst nicht darüber hinwegsetzen.

Ein freies Europa der Bürger und Unternehmen wird nicht gelingen, wenn sich die Unternehmen nicht selbst an die europäischen Grundwerte halten.


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« Letzte Änderung: 08. August 2018, 22:21 von pinguin »
Die Europäische Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten hat den Rang eines Bundesgesetzes, (BVerfG - 2 BvR 1481/04 - Rn. 30), und bricht gemäß Art. 31 GG jede Art von Landesrecht, welches sich außerhalb der vom Bund gesetzten Norm bewegt, (BVerfG - 2 BvN 1/95 - Rn. 66).

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