Autor Thema: Länder erwarten von ARD und ZDF Sparvorschläge  (Gelesen 747 mal)

Offline ChrisLPZ

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Länder erwarten von ARD und ZDF Sparvorschläge
« am: 17. April 2018, 06:56 »

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Wallstreet online, 17.04.2018

Länder erwarten von ARD und ZDF Sparvorschläge

(dpa)

Zitat
MAINZ (dpa-AFX) - Die Bundesländer rücken nicht von ihrer Forderung an ARD und ZDF nach neuen Sparüberlegungen ab. "Die Länder haben sich sehr klar dazu geäußert. Es gibt die Erwartung, dass es zu weiteren Einsparvorschlägen kommt", sagte die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) […]

Weiterlesen auf:
https://www.wallstreet-online.de/nachricht/10453929-malu-dreyer-laender-erwarten-ard-und-zdf-sparvorschlaege


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Offline drone

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Re: Länder erwarten von ARD und ZDF Sparvorschläge
« Antwort #1 am: 17. April 2018, 11:31 »
Siehe dazu auch:

heise. de, 17.04.2018, 09:21 Uhr
Rundfunkkommission der Länder erhöht Spardruck auf ARD und ZDF
von Andreas Heimann, dpa
Zitat
Die öffentlich-rechtlichen Fernsehsender sollen weiter sparen, fordert die Rundfunkkommission der Länder. Doch ARD und ZDF wehren sich: Neue Einsparungen seien derzeit nicht realistisch, es müssten zunächst die vorgelegten Reformpläne umgesetzt werden.

ARD und ZDF müssen am 20. April nachlegen. Die Rundfunkkommission der Länder hat von ihnen bis dahin eine Stellungnahme zu weiteren Einsparüberlegungen verlangt. Den Bundesländern gehen die bisherigen Pläne der öffentlich-rechtlichen Sender nicht weit genug, die sie erst im September präsentiert hatten. [...]

Neue Sparbemühungen nicht realistisch
[...]

Höherer Überschuss erwartet
[...]
Aber nicht nur das: Die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) hat im Februar in ihrem jüngsten Bericht prognostiziert, dass die öffentlichen-rechtlichen Sender in der laufenden Beitragsperiode einen Überschuss von 544,5 Millionen Euro behalten werden. Das heißt: Die Sender brauchen demzufolge bis 2020 sogar weniger Geld als erwartet. Allein für die ARD nimmt die unabhängige Expertenkommission einen Überschuss von 502,4 Millionen Euro an.

Die ARD kommentierte die Berechnungen postwendend als nicht nachvollziehbar. Aber die KEF ist nicht irgendwer. Sie muss einen Vorschlag zur Höhe des Rundfunkbeitrags ab 2021 vorlegen, auf dessen Grundlage die Länderchefs dann entscheiden und wird auch diese Überschüsse bei ihren Überlegungen dazu berücksichtigen.

Teuerungsausgleich gefordert
[...]
Weiterlesen auf:
https://www.heise.de/newsticker/meldung/Rundfunkkommission-der-Laender-erhoeht-Spardruck-auf-ARD-und-ZDF-4025484.html


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Offline linkER

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Re: Länder erwarten von ARD und ZDF Sparvorschläge
« Antwort #2 am: 17. April 2018, 17:31 »
Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) kann ja mal als Leiterin der Rundfunkkommission der Länder bei der Vorsitzenden des ZDF-Verwaltungsrates Malu Dreyer (SPD) nach weiteren Einsparvorschlägen anfragen.

Es erstaunt mich immer wieder welche Aufgaben man in Deutschland in Personalunion übernehmen kann/darf.


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Offline ChrisLPZ

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Re: Länder erwarten von ARD und ZDF Sparvorschläge
« Antwort #3 am: 17. April 2018, 19:46 »

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DWDL, 17.04.2018

Länder erwarten mehr Sparvorschläge, Gremien warnen

Am Freitag müssen ARD und ZDF nicht nur berichten, wie die Umsetzung der Sparanstrenungen läuft, die Länder erwarten auch weitergehende Vorschläge. Nach dem ZDF-Fernsehrat positionieren sich aber auch die ARD-Aufseher als Gegner stärkeren Sparens

von Uwe Mantel 

Zitat
Im September haben ARD und ZDF gegenüber den Ländern ihre Pläne vorgestellt, wie sie ihre Häuser schlanker aufstellen und dadurch Geld sparen wollen, um einen Anstieg des Rundfunkbeitrags wenn nicht zu verhindern, dann doch zumindest zu dämpfen. Über einen Zeitraum bis 2028 errechnete die ARD damals ein Sparpotential von 951 Millionen Euro, das ZDF kam auf weitere 270 Millionen […]

ARD und ZDF sehen sich allerdings mit den Vorschlägen schon an der Grenze dessen, was ohne Einschnitte ins Programm möglich ist. Dabei erhalten die Sender auch Unterstützung durch ihre jeweiligen Aufsichtsgremien. […]

"Die Diskussion um ein Einfrieren der Beitragshöhe über das Jahr 2021 hinaus geht in die falsche Richtung. Sie würde die Bestands- und Entwicklungsgarantie des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gefährden", heißt es in der Stellungnahme. […]

Weiterlesen auf:
https://www.dwdl.de/nachrichten/66522/lnder_erwarten_mehr_sparvorschlge_gremien_warnen/


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Offline NichtzahlerKa

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Re: Länder erwarten von ARD und ZDF Sparvorschläge
« Antwort #4 am: 17. April 2018, 20:00 »
Zitat
Neue Einsparungen seien derzeit nicht realistisch, es müssten zunächst die vorgelegten Reformpläne umgesetzt werden.
[...]
Weiterlesen auf:
https://www.heise.de/newsticker/meldung/Rundfunkkommission-der-Laender-erhoeht-Spardruck-auf-ARD-und-ZDF-4025484.html
In dem Satz ist mal wieder mehr Schwachfug drin, als er eigentlich Worte hat. Wie machen die das bloß?
Die "Rerformpläne" waren Mist. Das wurde denen auch gesagt. Und so wiegelt man dann ab und macht es trotzdem? Und wieso ist es so schwer bei Fußball u.a. nicht mitzubieten? Da schiebt man einfach Rosamunde Pilcher als Ersatz ins Programm, da fällt ohnehin niemandem auf, ob es eine Wiederholung oder eine Premiere ist.


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« Letzte Änderung: 17. April 2018, 23:11 von Bürger »

Offline Zeitungsbezahler

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Re: Länder erwarten von ARD und ZDF Sparvorschläge
« Antwort #5 am: 18. April 2018, 17:03 »
Das habe ich auch nicht verstanden, warum der ÖRR erstmal seine "Reformpläne" in Höhe von 2% Einsparung umsetzen und evaluieren will, also außer um Zeit zu gewinnen.
Irgendwie ist der Wink mit dem Zaunpfahl von Seiten der Politik eindeutig, weil beide (ÖRR und Politik) ein Interesse am Fortbestand des aktuellen Systems, nicht ganz uneigennützig wegen der Pfründe haben, muß es eine umfassende Zustimmung zum ÖRR von Seiten der Bevölkerung geben, das wird für die Zukunft nur funktionieren, wenn der ÖRR abspeckt.
Die Politik scheint es also schon begriffen haben...


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