Autor Thema: ARD Pressekonferenz 28.06.16 > Moderatorengehälter/Wettbewerb/Erzwingungshaft...  (Gelesen 10751 mal)

Offline gerechte Lösung

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Die Deutsche Welle wird komplett aus Steuergeldern bezahlt und sendet für's Ausland.
Das Logo des BS :
-ARD ZDF Deutschlandradio
Beitragsservice-
d.h., der BS kassiert für ARD. DW ist voll Mitglied von ARD. Wo wäre da bitte die Trennlinie. Es gibt keine Abgrenzung.
Da DW zur ARD gehört und der BS für ARD Beiträge einzieht, dann müsste es eine Fußnote geben mit entsprechendem Hinweis. Diese gibt es aber nicht. Ein Makel.
DR ist extra aufgeführt, obwohl es auch zur ARD gehört, also doppelt gemoppelt.
Es ist verworren, wie beinahe alles im Zusammenhang mit dem Abzockvertrag2013 und dem BS.


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Offline Leo

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Mein Eindruck ist, dass die Sache allmählich Fahrt aufnimmt. Ich habe die Pressekonferenz der ARD nicht gesehen und möchte auch im Internet keine öffentlich-rechtliche Seite besuchen. Kann mich jemand über die Hintergründe informieren?
  • wann/wie oft gibt es ARD-Pressekonferenzen?
  • wer hat der ARD diese (definitiv unangenehmen) Fragen gestellt?

http://www.planet-interview.de/interviews/ard-pressekonferenz-vom-28-06-2016/48984/

Zitat
Wille: Ich habe schon auf der letzten Pressekonferenz deutlich gemacht, dass wir uns überhaupt nicht wünschen, dass es zu so einem Sachverhalt [einer Inhaftierung] kommt, dass wir viel lieber unsere Zuschauerinnen und Zuschauer über unsere Programme überzeugen, dass sie überzeugt sind, dass es gut ist, dass es diese Programme gibt und dass sie deshalb auch zahlen.

Sehr geehrte Frau Wille,

Schätzungen gehen davon aus, dass in Deutschland eine siebenstellige Anzahl von Menschen aus unterschiedlichen Gründen auf das Programm der ÖRR verzichtet.

Wie möchten Sie die Nichtnutzer überzeugen, die Rundfunkabgabe zu entrichten? Mit Drohungen des Beitragsservice? Mit Schufa-Einträgen? Mit gelben Briefen? Durch das Entsenden von Gerichtsvollziehern?

Halten Sie den Weg, der in den vergangenen 3 1/2 Jahren eingeschlagen wurde, für den richtigen Weg, um die Menschen in Deutschland von der Qualität der ARD zu überzeugen? 

Ich bin jahrelang großer Fußballfan gewesen, habe samstagnachmittags am Radio bei der Fußball-Bundesliga mitgefiebert, genauso bei den Länderspielen im Fernsehen, bei Europa- und Weltmeisterschaften, vieles davon in den öffentlich-rechtlichen Programmen...

... und am kommenden Samstag spielt Deutschland gegen Italien im Viertelfinale der EM, und ich kann es nicht nachvollziehen, dass es Menschen gibt, die sich dieses Spiel im Fernsehen oder auf Großleinwänden anschauen - so sehr hat sich meine Einstellung zum ÖRR in den vergangenen Monaten verändert.

Wird es bei der ARD ein Umdenken geben? Wird der RBStV modifiziert? Werden zukünftig wieder diejenigen Personen Beiträge zahlen, die das Medium Fernsehen auch nutzen?

Der RBStV ist heute seit exakt 3 1/2 Jahren in Kraft - wie geht es weiter, Frau Wille?

Always in motion is the future
Mit freundlichen Grüßen! 


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« Letzte Änderung: 30. Juni 2016, 23:14 von Leo »

Offline gerechte Lösung

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Einer der dort Anwesenden sagte bei der Frage nach dem Gehalt: Er äußert sich nicht dazu, und : ich bin zufrieden.

Nochmals zum Beitragsservice und der Deutschen Welle.
Der BS hat ARD im Logo. DW gehört zur ARD. D.h., der BS arbeitet auch für die DW.
Mr.X kann so erstmal nichts finden, dass es nicht so sein soll. ARD ist fest definiert. Das steht im Impressum.
Was bedeutet das?
Na, es heißt doch immer: Der BS ist ein Teil der LRA.
Wenn er ein Teil der LRA ist, dann darf er nicht für die DW stehen, denn die hat mit LRA nichts zu tun.
Für Mr.X heißt das nun: Der BS wäre damit eindeutig kein Teil der LRA.
Damit eine erneute Schwindelei im großen Lügenkonstrukt.


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« Letzte Änderung: 01. Juli 2016, 22:56 von Bürger »

Offline Bürger

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Der BS hat ARD im Logo. DW gehört zur ARD. D.h., der BS arbeitet auch für die DW.

Nein. Das Logo allein lässt keinen (schon gar keinen direkten) Schluss auf den Tätigkeitsumfang des sog. "Beitragsservice" zu.

Siehe u.a. unter
Verwaltungsvereinbarung "Beitragseinzug" (14.11.2013, Volltext)
http://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,17447.0.html
Zitat
Die öffentlich-rechtlichen Landesrundfunkanstalten
[...]

sowie die öffentlich-rechtliche Körperschaft
Deutschlandradio

und das
Zweite Deutsche Fernsehen

- im Folgenden: die Rundfunkanstalten -

schließen folgende Verwaltungsvereinbarung:

[...]

Die Deutsche Welle ist an dieser Vereinbarung also nicht beteiligt.


Dies hier in diesem Thread bitte nicht weiter vertiefen, sondern bitte eng am Kern-Thema dieses Threads bleiben, welches da lautet
ARD Pressekonferenz 28.06.16 > Moderatorengehälter/Wettbewerb/Erzwingungshaft...
Danke für das Verständnis und die Berücksichtigung.


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Offline gerechte Lösung

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Die logische Schlussfolgerung ist, dass dann das ARD-Logo beim BS dort nicht hingehört, da ARD klar definiert ist. Muss sich das Jeder selbst erst zusammensuchen? Nein.


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Offline FuerstBerg

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Der RIAS in Berlin war auch ARD-Mitglied. Eine ARD-Mitgliedschaft heißt nicht gleich: Beteiligt an der Wohnungssteuer.

Zugegeben: Von der ARD-Mitgliedschaft von RIAS und DW wusste ich nichts. Es ergeben sich sicherlich Vorteile draus, indirekt fließt bestimmt etwas Wohnungssteuer zur DW, andererseits fließt indirekt etwas Normal-Steuer von der DW zur ARD.

Die DW ist nicht öffentlich-rechtlich, sondern der staatliche Auslandssender der Bundesrepublik Deutschland (Beachte: Der Bund, nicht die Länder!). Sie sendet in erster Linie in Fremdsprachen, Zielpublikum befindet sich nicht in Deutschland, weshalb nicht verwunderlich ist, daß die DW faktisch unbekannt ist.


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Offline ChrisLPZ

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Zitat von: Artikel im Handelsblatt von Kai-Hinrich Renner
[..]Vergangenen Dienstag sorgte ARD-Programmdirektor Volker Herres mit einem bemerkenswerten Satz für Aufsehen. Im Anschluss an eine Intendantentagung sagte er auf einer Pressekonferenz, er könne schon deshalb nicht verraten, wie viel es sein Haus gekostet habe, sich auch künftig die Rechte an Bildern von den Spielen der Fußball-Bundesliga gesichert zu haben, weil „ich auf freiem Fuß bleiben möchte“.

Würde die Deutsche Fußball-Liga (DFL), der Vertragspartner der ARD, Herres tatsächlich hinter schwedische Gardinen bringen, wenn der Programmdirektor sich nicht an die vertraglich vereinbarte Verschwiegenheitsklausel halten würde? Eine Anfrage bei der DFL bringt keine Klärung. Der Ligaverband mag sich offiziell nicht zu der Klausel äußern. Hinter vorgehaltener Hand erzählen DFL-Manager aber, dass die Klausel standardmäßig in ihre Kontrakte mit Rechteerwerbern eingearbeitet sei.

Allerdings bestehe die Möglichkeit, auf die Klausel aus wichtigem Grund zu verzichten. So darf beispielsweise der börsennotierte Pay-TV-Anbieter Sky seinen Anlegern – und damit der Öffentlichkeit – verraten, was ihn die Bundesliga-Rechte gekostet haben. Prinzipiell sei man auch bereit, öffentlich-rechtliche Sender, die ihren Beitragszahlern Rechenschaft über die Verwendung von Gebührengeldern schulden, von der Pflicht zur Verschwiegenheit freizustellen. „Das wäre keine große Sache“, sagt einer. Offenbar hat Herres bisher einfach nur keine Zeit gehabt, um die DFL darum zu bitten, ihn vom Stillschweigen zu entbinden.

Artikel lesen:
http://www.handelsblatt.com/unternehmen/it-medien/medienmacher/medienmacher-herres-bleibt-auf-freiem-fuss/13818392-2.html



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« Letzte Änderung: 02. Juli 2016, 12:25 von ChrisLPZ »

Offline ChrisLPZ

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Fragen aus der Pressekonferenz:
Zitat
Frage: Frau Wille, Herr Herres, ab Oktober 2016 moderiert Ingo Zamperoni die Tagesthemen. Russia Today berichtete am 22.04.2016, Zamperoni sei “langjähriges Mitglied des Vereins Atlantik-Brücke e.V”. Dazu drei Fragen: 1. Stimmt diese Information? 2. Würde eine Mitgliedschaft in der “Atlantik Brücke” die Neutralität eines ARD-Journalisten gefährden? 3. Politiker legen ihre Mitgliedschaften offen. Wird die Mitgliedschaft von ARD-Journalisten in Netzwerken mit politischer Ausrichtung zukünftig offengelegt?

Herres: Ich weiß es nicht, ob er dort Mitglied ist. Zur zweiten Frage, ob es, wenn er Mitglied wäre, eine Kollision darstellen würde: Ich würde es an seiner Stelle dann durchaus öffentlich handhaben, aber eine Kollision sehe ich nicht. Wenn Russia Today das sieht, würde es mich nicht überraschen. (Hinweis: Auch das ZDF kritisiert die Nähe von Journalisten zu politischen Netzwerken, Anm. d. Red.; am Ende der PK wurde die Mitgliedschaft Zamperonis dementiert, s.u.)

Am 6.7. findet die Mitgliederversammlung der Atlantikbrücke in Berlin statt. Vermutlich im Magnushaus.
Vielleicht hat jemand aus Berlin Lust, sich dorthin zu begeben, um zu sehen, wer da nicht so alles reingeht und rauskommt (Fotodokumentation wäre sicher nützlich)  >:D ;)

Zitat
Frage: Nochmal die dritte Frage: Wird die Mitgliedschaft von ARD-Journalisten in Netzwerken mit politischer Ausrichtung zukünftig offengelegt?

Herres: Wir haben dazu keine generelle Regelung, die Frage ist ja auch: Was ist ein Netzwerk mit politischer Ausrichtung? Aber ich würde jedem Journalisten, das ist meine persönliche Meinung, nahelegen, wenn er Mitglied in einer Organisation ist, das auch transparent zu machen. Da spricht ja nichts dagegen.
Dies sollte eigentlich selbstverständlich sein. Und das gilt nicht nur für die Nachrichtensprecher, sondern für die Redaktion. Man sollte sich schliesslich ein Bild machen können, über diejenigen, die hier Meinung bilden möchten, Nachrichten auswählen und formulieren oder auch weglassen.
Ärzte müssen ihre Verbandelungen mit der Pharmaindustrie auch offenlegen, wenn sie eine Vortrag über eine durchgeführte Studie halten oder diese publizieren.


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Offline Maverick

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Vielleicht liegt bei dem Dementi "ist kein Mitglied" ja die Betonung auf "ist"? Wäre evtl. interessant zu wissen, ob auch nach einer zurückliegenden Mitgliedschaft gefragt wurde. Teufel liegt oft im Detail ;)

Zumindest taucht er im Jahresbericht 2012 in einem Bild unter einem Artikel mit dem Titel "Admiral Stavridis trifft junge Transatlantiker" auf:
https://www.atlantik-bruecke.org/w/files/dokumente/120628_jahresbericht_2012.pdf (Seite 34)

Und 2013 hat er zumindest der Atlantik-Brücke zur Verfügung gestanden, wobei das hier auch nur berufsbedingt gewesen sein mag:
https://www.atlantik-bruecke.org/programme/studienreisen/studienreisen-fuer-amerikanische-sozialkundelehrer/studienreise-sozialkundelehrer-2013/?pic=3&gal=gal_0


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