Autor Thema: ARD/ZDF-Jugendangebot setzt auf YouTube & Co.  (Gelesen 1847 mal)

Offline ChrisLPZ

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ARD/ZDF-Jugendangebot setzt auf YouTube & Co.
« am: 03. November 2015, 16:02 »

Quelle: DWDL, 03.11.2015

ARD/ZDF-Jugendangebot setzt auf YouTube & Co.
von Uwe Mantel

Zitat
Florian Hager, der für ARD und ZDF das neue Jugendangebot aufbaut, macht sich keine Illusionen: Um Zuschauer zu erreichen, müssen die Inhalte über Facebook, YouTube & Co. verbreitet werden. Ohne diese Möglichkeit sei das Projekt zum Scheitern verurteilt.

Nach langem Hin und Her soll das neue Jugendangebot von ARD und ZDF im kommenden Jahr starten - noch fehlt allerdings noch immer das endgültige grüne Licht seitens der Politik. Auch dürfte es noch einige Diskussionen darüber geben, wie und wo die Inhalte überall verbreitet werden dürfen. Für Florian Hager, der das Angebot als Geschäftsführer für ARD und ZDF aufbaut, ist die Verbreitung über Drittplattformen wie Facebook, YouTube, Snapchat oder Instagram essentiell, wie er in einem Interview mit der "taz" ausführte...

..."Der Erstkontakt wird dort stattfinden, wo er [der Jugendliche] ist: auf einem mobilen Endgerät auf einer Drittplattform. Alles andere zu behaupten hieße, davon auszugehen, dass die Zielgruppe zu uns kommen wird. Das wäre überheblich." Wenn man nicht mit originären Inhalten auf Drittplattformen aktiv sein dürfte, würde das Angebot "keinen Sinn machen", so Hager....

Weiterlesen auf:
http://www.dwdl.de/nachrichten/53316/ardzdfjugendangebot_setzt_auf_youtube__co/

Direktlink zum TAZ-Interview:
http://taz.de/!5242735/


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Offline unGEZahlt

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Re: ARD/ZDF-Jugendangebot setzt auf YouTube & Co.
« Antwort #1 am: 03. November 2015, 16:47 »
..."Der Erstkontakt wird dort stattfinden, wo er [der Jugendliche] ist: auf einem mobilen Endgerät auf einer Drittplattform. Alles andere zu behaupten hieße, davon auszugehen, dass die Zielgruppe zu uns kommen wird. Das wäre überheblich."....

Florian Hager gibt mit dieser Aussage nun direkt zu, dass auch Jugendliche absolut kein Interesse an ARDZDFDR haben.

Und dass er nun versuchen will, ihnen den öffentlich-rechtliche Rundfunk über das mobile Internet aufzudrängen!
Hört sich so an, finde ich, wie Nötigung.

Und damit rechtfertigt Florian Hager dann auch noch Bedrohung und Diebstahl (Zwangsbeitrag).

Das ist, meiner Meinung nach, das Werk eines Unmenschen!

Markus



Edit: Höchstwahrscheinlich wird wohl nie ein junger Mensch je diesen neuen ARDZDF-Quatsch benutzen.
Zu 100 %.


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« Letzte Änderung: 03. November 2015, 16:55 von unGEZahlt »
Lebenslänglich für NICHTS? -> Nein Danke, ö.-r. R.!
Ist der Rundfunkbeitrag nun die Strafe für das Bedürfnis, ein Dach über den Kopf haben zu wollen?
Zwangsbeitragszahlung = Korruptionsunterstützung. Das zahle ich NICHT, schon allein aus Gewissensgründen.

Ulrich Wilhelm (sinngemäß auf der BVerfG-Toilette) : "Wenn sie ARDZDFundDR nicht bezahlen können, dann sollen sie doch ihre Handys verkaufen!“

( Quelle: https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,28135.msg177046.html#msg177046 )

Offline PersonX

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Re: ARD/ZDF-Jugendangebot setzt auf YouTube & Co.
« Antwort #2 am: 03. November 2015, 17:07 »
Das alles hat den einfachen Grund, die Generation, welche zum Nutzerkreis gehört, stirbt auf kurze oder lange Sicht aus. Bereits jetzt dürfte die Zahl der Personen, welche tatsächlich beständig Angebote annehmen, also nutzen unter 50% der gesamt Personenzahl liegen, welche in einem Alter ist, welches Nutzung messbar zu lassen würde.

Sicherlich gibt es besser Quellen, aber diese Aussagen sind wahrscheinlich bereits 10 Jahre alt und dürften damit Tendenziell jetzt ehr noch schlechter sein.

https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96ffentlich-rechtlicher_Rundfunk#Gesellschaftliche_Akzeptanz

Zitat
Akzeptanz der Programme

Die Akzeptanz von Programmen lässt sich nur über verschiedene Indikatoren messen. Dazu gehören:

    Der Marktanteil: Beim Fernsehen lagen die Marktanteile (erhoben von der Gesellschaft für Konsumforschung) der öffentlich-rechtlichen Programme im Bundesdurchschnitt in den Jahren 2001 bis 2004 etwas unter 50 %, im Hörfunk etwas darüber. Das heißt: Ungefähr die Hälfte ihres Medienkonsums widmen die Deutschen im Schnitt einem öffentlich-rechtlichen Programm. Die Zahlen schwanken allerdings zwischen den verschiedenen Bundesländern. Die Zahlen hängen auch stark vom Alter ab: So betrug 2007 der Marktanteil der öffentlich-rechtlichen Fernsehprogramme bei den Zuschauern zwischen 14 und 29 unter 15 %. Das Durchschnittsalter bei den Fernsehprogrammen liegt jedoch bei rund 60 Jahren.[25][26]

Die Quellen für die Aussagen bei der wikipedia tragen folgende Namen.
 
25 Empfangspotenziale der Fernsehprogramme in den Fernsehhaushalten der Bundesrepublik 2000 – 2004 (PDF; 133 kB) ard.de. Abgerufen am 12. Juni 2010.
http://www.ard.de/-/id=224764/property=download/1fexct0/index.pdf
26 Volker Giersch: Ein nur noch seltenes Paar. Öffentlich-rechtlicher Rundfunk und Jugend – Strategien gegen den Generationenabriss. Abgerufen am 13. Januar 2015.
http://www.ard.de/download/119600/index.pdf

So gesehen kommt dieser Versuch bereits mehr als 10 Jahre zu spät. Irgendwie wird es nicht verstanden.


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Beim Benutzen von Geräten mit zu kleinem Bild werden öfters Zeichen nicht richtig eingegeben auch nicht immer sauber kontrolliert, wer also solche Zeichenfehler findet z.B. "ein" statt "eine", darf diese behalten, wenn der Inhalt des Textes nicht völlig entstellt wird.

Offline Blitzbirne

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Re: ARD/ZDF-Jugendangebot setzt auf YouTube & Co.
« Antwort #3 am: 03. November 2015, 19:03 »
Das Internet gehört uns, genauso auch Youtube & Co. Denn die Nutzer haben das Web2.0 zu dem gemacht, was es heute ist - durch eigene Beiträge, denn diese Portale leben vom Mitmachen! Fehlt noch, dass ARDZDF&CO für ihren Anteil bei Youtube eine Gebühr verlangen!


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"Die Geschichte des Fernsehens ist eine Geschichte voller Missverständnisse. Dabei hat dieser kleine Kasten vielleicht mehr für die Verblödung der Menschheit getan als jedes andere Medium." - Oliver Kalkofe, Kalkofes letzte Worte, Eichborn, 1997, S. 22

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