Autor Thema: Argumente 23,TV verhindert Zeitsouveränität, Entschleunigung & ‚Einfaches Leben'  (Gelesen 1053 mal)

Offline gelddruckmaschine

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Anschluss an ‚Argumente zum Weiterdenken 22’ TV-Konsum schrumpft Zeitwahrnehmung und Gehirn

http://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,10883.0.html

Zur Zeitsouveränität führt Wikipedia aus

http://de.wikipedia.org/wiki/Zeitsouver%C3%A4nit%C3%A4t

Zeitsouveränität ist die Selbstbestimmung des Individuums über die eigene Verwendung der Zeit. (…)
Zeitsouveränität und Zeitautonomie (auch: Zeitfreiheit) werden oft synonym verwendet. (…)
Das Bedürfnis nach Zeitsouveränität bezieht sich sowohl auf die alltägliche Lebensführung wie auf die Gestaltung einer individuellen Arbeitsbiographie. (…)
(Zitatende)

Letztlich ist es meine Gewissensentscheidung nach GG und EMRK eine selbstbestimmte Entschleunigung des überdrehten, fremdbestimmten durch TV-Konsum beschleunigten Zeitempfindens zu leben. Da ich kein Masochist bin und auch sonst keinen Sinn darin sehe, selbstschädigendes Verhalten an den Tag zu legen,  werde ich für Ihre aufGEZwungenen, Zeit raubenden und dabei in unerhörter Weise noch kostenpflichtigen KonsumAngebote niemals einen Cent bezahlen.

Ihre fernsehsüchtig machenden Produkte, wirken der von mir aus Gewissensgründen angestrebten (1) Entschleunigung meines Lebens und Zeitempfindens und damit der Gestaltung eines (2) ‚Einfachen Lebens’ entgegen.


(1) Entschleunigung
http://de.wikipedia.org/wiki/Entschleunigung
Mit Entschleunigung wird umgangssprachlich ein Verhalten beschrieben, aktiv der beruflichen und privaten „Beschleunigung“ des Lebens entgegenzusteuern, d. h. wieder langsamer zu werden oder sogar zur Langsamkeit zurückzukehren.
Ziele und Bedeutung
Dem Streben nach Verlangsamung liegt die Auffassung zugrunde, dass die gesellschaftliche und vor allem wirtschaftliche Entwicklung in den entwickelten Industriegesellschaften eine Eigendynamik gewonnen habe, die Hektik und sinnlose Hast in alle Lebensbereiche hineintrage und dabei jedes natürliche und insbesondere menschliche Maß ignoriere. Dem Streben der Berufswelt nach Komplexität, Effektivität, Hast, Hektik, schneller, höher, weiter und mehr wird die Entschleunigung entgegengesetzt. Dabei geht es nicht um Langsamkeit als Selbstzweck, sondern um angemessene Geschwindigkeiten und Veränderungen in einem umfassenden Sinn: im Umgang mit sich selbst, mit den Mitmenschen und mit der umgebenden Natur. (…)
Zunehmende Bedeutung erfährt Entschleunigung in der Ratgeberliteratur zur Stressbewältigung sowie der interdisziplinär angelegten Glücksforschung.[1][2] Auch im Bereich des Gesundheitstourismus wird das Thema einer verlangsamten Lebensführung unter gesundheitsförderlichen Aspekten vermehrt aufgegriffen.[3][4]
Das Bedürfnis nach Entschleunigung des Zeitempfindens ist eingebettet in eine Grundhaltung des
 
(2) Einfachen Lebens (englisch Simple Living),
http://de.wikipedia.org/wiki/Einfaches_Leben
auch Freiwillige Einfachheit (engl. Voluntary Simplicity), Minimalismus oder Downshifting genannt, bezeichnet einen Lebensstil, der sich als Alternative zur konsumorientierten Überflussgesellschaft sieht. Seine Anhänger versuchen, durch Konsumverzicht Alltagszwängen entgegenzuwirken und dadurch ein selbstbestimmteres, erfüllteres Leben zu führen. (…)
Kritik an Schnelllebigkeit und Reizüberflutung
Die Anhänger des Einfachen Lebens kritisieren eine Übergewichtung von Geld und Besitz sowie die Schnelllebigkeit der heutigen Zeit, die oft mit einer Reizüberflutung einhergingen. Dazu zählt auch die Überbeanspruchung des Menschen durch Arbeit (Arbeitsverdichtung) und durch persönliche Termine. Den Massenmedien wird vorgeworfen, den Menschen die Zeit für eigene Gedanken, kritische Fragen (Sinnfrage) und den Sinn für Genuss zu nehmen. Eine grundlegende Maxime des Einfachen Lebens fordert dementsprechend, sich nicht von den in Medien oder Werbung vorgelebten materialistischen Verhaltensmustern manipulieren zu lassen, sondern stattdessen die eigene Persönlichkeit zu entwickeln. Dazu gehört auch eine klare Strukturierung des Alltags mit geschützten Erholungsphasen.
Ein weiterer Punkt ist die Entschleunigung des eigenen Lebens und der Gewinn von wertvoller Lebenszeit. (…)
Die subjektiv erlebte Lebensqualität steht im Vordergrund – jenseits eines oberflächlichen, auf materialistische Konsum-Kategorien beschränkten Hedonismus. Dieser materiell bewusst reduzierte Lebensstil weist asketische Züge auf, unterscheidet sich aber auf Grund seiner durchaus weltlichen Ausrichtung von der zumeist weltabgewandten Askese. (…)
Der Einfluss der Werbung wird sehr kritisch betrachtet, da diese durch beständiges Erzeugen neuer Bedürfnisse eine andauernde latente Unzufriedenheit erzeuge. Im Einfachen Leben versucht man, sich diesem künstlich aufrechterhaltenen, frustrierenden Kreislauf bewusst zu entziehen, indem man beispielsweise TV- und Rundfunkgeräte oder Zeitschriften in vermindertem Umfang nutzt oder völlig darauf verzichtet. Im Gegenzug werden mehr persönliche Kontakte unterhalten. Das Internet wird oft als überregionale Plattform für Informationsbeschaffung und Austausch mit Gleichgesinnten genutzt.





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« Letzte Änderung: 31. August 2014, 22:52 von gelddruckmaschine »

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