Autor Thema: ZDF-Affäre der CSU weitet sich aus  (Gelesen 5311 mal)

Offline Zasz

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ZDF-Affäre der CSU weitet sich aus
« am: 25. Oktober 2012, 08:42 »
CSU-Sprecher Hans Michael Strepp soll versucht haben, die Berichterstattung der ZDF-"heute"-Redaktion über den Parteitag der bayerischen SPD am Sonntag in Nürnberg zu beeinflussen. Nun gerät CSU-Parteichef Horst Seehofer zunehmend unter Druck. Seehofer sagte seine Termine für Donnerstag kurzfristig ab - er wolle morgen bei der Debatte um das skandalöse Verhalten seines Parteisprechers im Landtag persönlich anwesend sein und "notfalls auch selber das Wort ergreifen".

Nach übereinstimmenden Schilderungen aus dem Sender habe der CSU-Sprecher deswegen den diensthabenden Redakteur angerufen und verlangt, dass in der Nachrichtensendung um 19 Uhr nicht über den Landesparteitag der SPD berichtet werden soll. Laut einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" soll Parteisprecher Strepp dem diensthabenden "heute"-Redakteur gedroht haben, es werde "Diskussionen nach sich ziehen", falls über den SPD-Parteitag berichtet werde.

Seehofer geht auf Distanz

Seehofer hatte bereits betont, dass der Versuch einer Einflussnahme auf das ZDF durch die CSU-Zentrale nicht zu tolerieren wäre. "Es widerspräche unserer Grundhaltung. Wir sind eine tolerante Partei." Er habe niemanden angewiesen, sagte der bayerische Ministerpräsident.

Unterdessen wurde bekannt, dass Strepp auch Kontakt mit dem ARD-Hauptstadtstudio in Berlin aufgenommen haben soll. Wie der Bayerische Rundfunk (BR) berichtete, habe Strepp eine SMS verschickt mit dem Inhalt: "Wissen Sie eigentlich, ob ARD heute was macht zu Ude in Nürnberg? Danke für Info." Die Antwort war abschlägig, stattdessen wurde auf die Kollegen vom BR verwiesen.

"Wir senden - egal, wer anruft"

ZDF-Chefredakteur Peter Frey teilte mit, Strepp müsse die Frage beantworten, warum und mit welcher Intention er direkt in der "heute"-Redaktion angerufen habe. Frey sei mit der Reaktion seiner Kollegen sehr zufrieden. "Wir senden, was wir senden, egal wer anruft." Die "heute"-Redaktion habe ihre Unabhängigkeit bewiesen.

Am Sonntag hatte die Bayern-SPD den Münchner Oberbürgermeister Christian Ude zu ihrem Spitzenkandidaten für die Landtagswahl im Herbst 2013 gewählt. Dies war dann auch planungsgemäß Thema in der "heute"-Sendung.

SPD sieht "versuchte Zensur"

"Was die 'Süddeutsche Zeitung' schildert, ist versuchte Zensur. Die SPD besteht darauf, dass CSU und ZDF diesen Vorgang lückenlos aufklären", erklärte SPD-Landeschef Florian Pronold in München. "Die CSU ist nervös und fällt in alte Verhaltensmuster zurück", kritisierte er. Dass ein Pressesprecher interveniere, um die eigene Partei besser dastehen zu lassen, sei üblich. "Dass er aber verhindern will, dass über andere Parteien berichtet wird, überschreitet das erträgliche Maß." Die vermeintliche "Staatspartei" CSU habe immer noch nicht begriffen, dass sie keinen Einfluss auf öffentlich-rechtliche Sender nehmen dürfe. "Das ist dieselbe Geisteshaltung wie bei Christian Wulff, der mit seinem Drohanruf bei der "Bild"-Zeitung zu Recht Schiffbruch erlitten hat", sagte Pronold.

Der Spitzenkandidat der bayerischen SPD, Christian Ude, hat die versuchte Einflussnahme als "gravierenden Vorgang" verurteilt. Offenbar habe ein Repräsentant einer Regierungspartei versuchen wollen, die Berichterstattung über eine Veranstaltung der Konkurrenz zu verhindern, kritisierte Ude. Sollte sich dies bestätigen, seien damit deutlich Grenzen überschritten worden. Der Vorgang sei so gravierend, dass man dies nicht mit einem "übereifrigen Pressesprecher" entschuldigen könne.

Grünen-Landeschef Dieter Janecek betonte: "Der Zensurversuch der CSU zeigt ihr erbärmliches Verständnis von Pressefreiheit und ihre Angst vor Machtverlust." Einmal mehr stelle die CSU unter Beweis, dass bürgerliche Werte bei ihr schlecht aufgehoben seien. "Wer freie Meinungsäußerung unterbinden will und den Respekt vor Andersdenkenden vermissen lässt, hat kein demokratisches Staatsverständnis. Der CSU geht es nicht um Werte, sondern nur um Macht", erklärte Janecek.
Nahles fordert Konsequenzen

SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles hat Konsequenzen verlangt. "Ein Pressesprecher, der die Pressefreiheit nicht kennt, ist in einer demokratischen Partei nicht haltbar", erklärte Nahles. "Der kläglich gescheiterte Einschüchterungsversuch des CSU-Pressesprechers zeigt: Aus Angst vor dem Machtverlust im eigenen Land werden hier die Grundfesten unserer Demokratie skrupellos mit Füßen getreten", kritisierte sie.

An die Adresse von CSU-Chef Horst Seehofer und Generalsekretär Alexander Dobrindt sagte Nahles: "Wir brauchen eine lückenlose Aufklärung dieses Skandals, Herr Seehofer! In wessen Auftrag handelte der Pressesprecher der CSU? Wer trägt die Verantwortung, Herr Dobrindt?"
"CSU hält Deutschland für Bananenrepublik"

Volker Beck, Erster Parlamentarischer Geschäftsführer von Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag, zeigte sich empört. "Wenn sich das bestätigt, gilt: Die CSU hält Deutschland scheinbar für eine Bananenrepublik und hat wohl Schwierigkeiten mit einer unabhängigen Presse", sagte Beck. Sollten sich die Berichte als zutreffend erweisen, müsse sich "Seehofer für seinen Pressesprecher öffentlich entschuldigen".
Strepp ist abgetaucht

Strepp war am Mittwoch für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

Gegenüber der "Süddeutschen Zeitung" bestritt Strepp die Vorwürfe. In einer Mail an die Zeitungsredaktion habe er mitgeteilt, die Darstellung entspreche "nicht den Tatsachen". Außerdem habe er einen Brief angefügt, den er dem stellvertretenden ZDF-Chefredakteur Elmar Theveßen geschrieben habe. Darin habe Strepp zwar sein Telefonat mit dem "heute"-Redakteur bestätigt, aber jeden Versuch der Einflussnahme bestritten.

Quelle: http://nachrichten.t-online.de/hans-michael-strepp-zdf-affaere-der-csu-weitet-sich-aus/id_60592372/index


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Offline doe

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Re: ZDF-Affäre der CSU weitet sich aus
« Antwort #1 am: 25. Oktober 2012, 09:50 »
Na wenn das keine Steilvorlage zum Thema "staatsferne" ist ...    ;D

Erinnert ein wenig an die Zeit des Tschernobyl-Unfalls.
Damals wurde eine zu kritische "Scheinbenwischer"-Sendung vom Äther genommen.
In Bayern waren daher die Bildschirme für 45 min. schwarz.

Strauss war ein Verfechter der Atomenergie und die radioaktive Wolke
hatte einen großen (den größten?) Niederschlag in Bayern.
Wildschwein und Trüffel sind heute immer noch mit Vorsicht zu genießen,
Pilze vermutlich auch.


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Offline doe

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Re: ZDF-Affäre der CSU weitet sich aus
« Antwort #2 am: 25. Oktober 2012, 13:10 »
CSU-Sprecher Hans Michael Strepp tritt zurück. Strepp soll versucht haben, Einfluss auf die ZDF-Berichterstattung zum Landesparteitag der bayerischen SPD zu nehmen.
vor 49 Min (12:21) - Echtzeitnachricht


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Offline Kunibert

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Re: ZDF-Affäre der CSU weitet sich aus
« Antwort #3 am: 25. Oktober 2012, 15:34 »
Na wenn das keine Steilvorlage zum Thema "staatsferne" ist ...

Sehe ich aus so. Nur bei Tschernobyl hat es funktioniert. Die von der CSU wissen also, wie es geht.

Die Sache ist so haarsträubend, dass ich nicht recht glauben mag, dass Herr Strepp wirklich so unfähig ist. Oder irgend jemand wollte ihn loswerden und hat das Nützliche mit dem Nützlichen verbunden. Ich für meine Person glaube jedenfalls niemandem nichts mehr.


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Offline Viktor7

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Re: ZDF-Affäre der CSU weitet sich aus
« Antwort #4 am: 25. Oktober 2012, 16:32 »
Was für eine offenkundige Regie zum Zeitpunkt der Einführung der ö.-r. Zwangsmauer.
"Schau her! Wir sind unabhängig und lassen keine Zensur zu.

Wieso erzählen die Redakteure nicht von der Vielzahl der Einflussmaßnahmen auf das Programm der ö.-r. Sender? Jetzt wäre dazu der richtige Zeitpunkt da.


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« Letzte Änderung: 25. Oktober 2012, 16:34 von Viktor7 »

Offline René

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Re: ZDF-Affäre der CSU weitet sich aus
« Antwort #5 am: 25. Oktober 2012, 16:35 »
Ja, genau! So eine Verlogenheit, gerade zum richtigen Zeitpunkt! Da kann sich die sizilianische Mafia eine Scheibe davon abschneiden!


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Bernd

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Re: ZDF-Affäre der CSU weitet sich aus
« Antwort #6 am: 25. Oktober 2012, 21:10 »
So etwas in der Art hatte ich schon befürchtet nachdem das mit den Studenten nicht gezogen hat. Da gibt bald sehr schnell schöne Berichte über die Staatsferne. 2013 ist ja bald da.

Ich sehe es schon das große Interview mit xxx über Politiker die versuchen den "unabhängigen Rundfunk" ;D für sich zu nutzen.


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Offline Zasz

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Re: ZDF-Affäre der CSU weitet sich aus
« Antwort #7 am: 26. Oktober 2012, 07:29 »


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Offline doe

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Re: ZDF-Affäre der CSU weitet sich aus
« Antwort #8 am: 26. Oktober 2012, 16:07 »
http://www.n-tv.de/politik/ZDF-Affaere-ist-nicht-ausgestanden-article7577841.html

Sollte die CSU gehofft haben, mit dem Rücktritt ihres forschen Sprechers Strepp könne sie wieder in Ruhe weitermachen, hat sie sich geschnitten. Genüsslich sezieren SPD und Grüne den Umgang der Christsozialen mit den Medien. Die Vermutung, die viele äußern: Die CSU-Spitze habe von den Anrufen nicht nur gewusst, sondern sie in Auftrag gegeben.


Genau, und wenn's schief geht, flott einen Bauern geopfert.





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Geert

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Re: ZDF-Affäre der CSU weitet sich aus
« Antwort #9 am: 27. Oktober 2012, 01:02 »
Was in Demokratien Korruption wäre, gehört inzwischen in Deutschland, ganz besonders in Bayern, zur Folklore.

Also kein Grund zur Aufregung.

In Bayern kann Kritik an der CSU als Gotteslästerung geahndet werden. Wer die CSU kritisiert kommt nicht in den Himmel. Ich muss da aufpassen, ich wohne in Bayern. ;-))

Ist natürlich nur ein Witz, die bayerische CSU ist ein ziemlich korrupter Verein.
(Siehe Strauß, Seehofer und seine Aussagen zur Familie, und die Seehoferischen Lügen)

Selbst von sehr konservativen  Menschen in Bayern wird die CSU inzwischen nicht mehr für "kaum" wählbar gehalten.

lg


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Offline Zasz

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Re: ZDF-Affäre der CSU weitet sich aus
« Antwort #10 am: 28. Oktober 2012, 00:28 »
In der CSU-Medien-Äffäre ist ein weiterer Anruf bei einem Fernsehsender bekannt geworden. Der „Süddeutschen Zeitung“ zufolge soll die Sprecherin des damaligen bayerischen Umwelt- und heutigen Finanzministers Markus Söder, Ulrike Strauß, mit einem Anruf beim Bayerischen Rundfunk (BR) die erneute Ausstrahlung eines kritischen Beitrags über Söder am 17. März 2011 verhindert haben. Der BR erklärte, der Beitrag sei aus journalistischen Gründen später nicht mehr ausgestrahlt worden.

Zitat
http://www.tagesspiegel.de/zeitung/soeders-sprecherin-stoppte-bericht-anruf-aus-muenchen/7311924.html


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Re: ZDF-Affäre der CSU weitet sich aus
« Antwort #11 am: 28. Oktober 2012, 00:40 »
Ein elender und ekelhafter Sumpf. Und erst gar nicht daran denken, es handele sich um nur eine Partei – man erinnere sich an Beck und schon ist jedem klar, dass es sich um ein globales Problem handelt – und wir müssen den Scheiß noch zwangsfinanzieren!


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Offline Zasz

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Re: ZDF-Affäre der CSU weitet sich aus
« Antwort #12 am: 28. Oktober 2012, 09:07 »
Ich hoffe dass noch mehr solcher sachen ans licht kommen. Ich finde es auch seltsam dass die nachrichten gerade so kurz vor beginn der abgabe kommen. Ich denke da versucht jemand die parteien zu bearbeiten oder nur gewisse abgeordnete aus dem amt zu bekommen. Politische machtspielchen anstatt berichterstattung zur unterstützung der öffentlichkeit.


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Re: ZDF-Affäre der CSU weitet sich aus
« Antwort #13 am: 28. Oktober 2012, 09:28 »
Um bestimmte Beiträge mit einem Anruf bei der Redaktion zu verhindern, muss man vorher schon wissen, was gesendet werden soll.
Gibt es demnach eine vorab Kontrolle/Zensur? 


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Offline Börliner Jung

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Re: ZDF-Affäre der CSU weitet sich aus
« Antwort #14 am: 28. Oktober 2012, 12:47 »
Ach ehrlich, der Typ ist einfach nur zu dämlich für diese Welt ...

Er hätte einfach ein Arbeitsessen mit einem im BR sitzenden Parteifreund organisieren sollen. Dieser hätte dann unauffällig mit einem aus der Redaktion gesprochen, und erledigt wär das Thema (wie es immer geschieht).

Jetzt plustern sich ARD, ZDF ganz stolz auf und können ihre angebliche Unabhängigkeit zur Schau tragen.


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