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Autor Thema: Ex-BR-Chefred. S.Gottlieb über den ARD-Skandal: „Eine systembedingte Kampagne“  (Gelesen 296 mal)

C
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merkur.de, 21.09.2022

Ex-BR-Chefredakteur Sigmund Gottlieb über den ARD-Skandal: „Eine systembedingte Kampagne“

Von 1995 bis 2017 war Sigmund Gottlieb Chefredakteur des Bayerischen Fernsehens. Wir sprachen mit dem 70-Jährigen über ARD, ZDF, die Diskussion um die Gebühren und die Causa Schlesinger.

Von: Stefanie Thyssen

Zitat
Herr Gottlieb, Sie waren unlängst bei einer Veranstaltung der CSU zu Gast, die mit der Frage überschrieben war: „Brauchen wir ARD & ZDF noch?“ Haben Sie angesichts der jüngsten Ereignisse daran Zweifel bekommen?

Sigmund Gottlieb: Ehrlich gesagt habe ich mir lange überlegt, ob ich an einer Veranstaltung mit einer solchen Überschrift überhaupt teilnehmen soll. Die Frage allein ist voll daneben! Schlesinger und die anderen Beispiele sind Einzelfälle, die rigoros aufgeklärt werden im Moment. Was wir aber erleben, ist eine systembedingte Kampagne gegen die öffentlich-rechtlichen Sender.

Von wem geht die Ihrer Meinung nach aus?
[…]

Sigmund Gottlieb: [...] Lassen wir doch die Kirche im Dorf: 18,36 Euro – das ist eine Maß mit einer Fischsemmel auf der Wiesn. Für manche ist das sicher auch zu viel. Aber unterm Strich ist das nicht übermäßig angesichts der Qualität, die gebracht wird.

Weiterlesen auf:
https://www.merkur.de/kultur/ard-skandal-ex-br-chefredakteur-sigmund-gottlieb-interview-zr-91798639.html


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Außerdem...
An die Mitarbeiter des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und GEZ/Beitragsservice
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  • IP logged  »Letzte Änderung: 22. September 2022, 19:03 von Bürger«
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...Ich hätt gern das Bier und die Fischsemmel! Werde ich durch Konsum dessen vom Zwangsbeitrag befreit?


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S
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  • Keine Akzeptanz mit Zwang!Nie wieder Haft für ÖRR!
Scheint so, als wäre dieses Interview nach einigen Maß und einer Fischsemmel geführt worden.
Dieses "Argument", dass es nicht übermäßig viel wäre, angesichts der "Qualität", die gebracht wird, haben wir doch mittlerweile schon in mehreren Geschmacksrichtungen gehört.
Eines wird dabei allerdings immer vergessen: Einen Nichtnutzer interessiert die "Qualität" überhaupt nicht, da sie ihm weder einen Nutzen, noch einen Nichtnutzen bringen kann.

Und was die "Einzelfälle" betrifft. Im Anfang hieß es, der RBB sei ein Einzelfall. Was darauf folgte waren dann auch "nur" Einzelfälle. Ich frage mich gerade, ab welcher Anzahl Herr Gottlieb wohl nicht mehr von "Einzelfällen" reden würde? Eventuell wenn es nur noch einen einzigen "Normalfall" gebe?


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  • IP logged  »Letzte Änderung: 22. September 2022, 12:21 von Bürger«
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(Dr. H. v. Mangoldt - am 11. Januar 1949)

B
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Nach den gierigen Qualitäten zu Folge hat der Mann doch Recht, dass das nicht übermäßig ist. Maß und Fischsemmel find ich ja eher unappetitlich, wären aber schon wegen den Kalorien vorzuziehen und stinken auch nicht so hart zum Himmel. Bestimmt isses auch ökologischer, also qualitativ klar im Vorteil.


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Dem Fischsemmelvergleich nach muss der Rundfunkbeitrag auf max. 17,80 Euro gesenkt werden.  ;)

Preise am Oktoberfest 2022: Was Tisch, Bier, Essen und Fahrgeschäfte kosten (Focus, 19.09.2022)
https://www.focus.de/panorama/oktoberfest/wiesn-wissen-preise-oktoberfest-2022-was-die-mass-bier-essen-und-tisch-kosten_id_145989165.html

... und wenn der Preis für Fischsemmel und Bier ein Zwangspreis für "die Möglichkeit" diese beiden Sachen zu konsumieren wäre, würde
1) der Bierpreis in die Höhe schnellen, da es nicht mehr um die Nachfrage gehen würde, sondern nur noch um den "Bedarf" der Zeltbetreiber.
2) die Bierqualität schlechter werden, da es darauf nicht mehr ankommt und
3) Der Umsatz von Fischsemmeln explosionsartig ansteigen, da wohl viele erstmal das konsumieren würden, was schon bezahlt wurde und nicht das, was sie am liebsten gegessen hätten. Daraus folgen Existenzkämpfe von Hendl- und Leberkaasständen.

- im Jahr 2026 gibt es nur noch Fischsemmel und Bier auf der Wiesn
- im Jahr 2040 werden die Wiesn an die Ostsee verlegt (Fischmangel in München)... dazu darf die Fischsemmel sprachangepasst nur noch als Fischbrötchen bezeichnet werden.
- da "die Maß" in Norddeutschland kulturelle Aneignung wäre, wird das Bier nur noch in tuntigen Stielgläsern zu 0,37 l ausgeschenkt - Preis bleibt gleich...


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  • IP logged  »Letzte Änderung: 22. September 2022, 14:03 von seppl«
„Eine ewige Erfahrung lehrt jedoch, daß jeder Mensch, der Macht hat, dazu getrieben wird, sie zu mißbrauchen. Er geht immer weiter, bis er an Grenzen stößt. Wer hätte das gedacht: Sogar die Tugend hat Grenzen nötig. Damit die Macht nicht mißbraucht werden kann, ist es nötig, durch die Anordnung der Dinge zu bewirken, daß die Macht die Macht bremse.“ (Montesquieu)

N
  • Beiträge: 845
... und wenn der Preis für Fischsemmel und Bier ein Zwangspreis für "die Möglichkeit" diese beiden Sachen zu konsumieren wäre, würde
Nicht zu vergessen: Vegetarier und Antialkoholiker müssten auch zahlen, da sie die gleiche "Möglichkeit" "geboten" bekommen. Zwangsvollstreckungen werden rausgehauen, die ggf. ins Gefängnis führen, wenn man eine Unterstützung dieser Waren nicht mit seinem Gewissen vereinbaren kann.

Mir gefällt der Vergleich immer besser:

Der Rundfunkbeitrag ist in etwa so, als ob jeder Deutsche im Oktober 17,80€ Zwangsbeitrag für die Wiesn zahlen müsste, da diese "kulturell wertvoll" sind.
Dafür kriegt man dann dort ein Fischbrötchen und ein Maß Bier gratis.
Ob man hingeht, ist irrelevant, man zahlt für die Möglichkeit hinzugehen, die es so nicht gäbe, wenn nicht alle zahlten.
Das Bundesverfassungsgericht bestätigt den Gesetzgeber und sieht das in seinem "Spielraum". (Ein Recht auf Eigentum ist scheinbar nichts wert, wenn der Staat was haben will.)
Vegetarier und Antialkoholiker, die es aus Gewissensgründen ablehnen das Zeug zu zahlen oder "Ersatzwaren" fordern, kommen in Deutschland nicht vor.
Die Gerichte bewerten solche Vorbringungen durch die Bank als unsolidarische Schutzbehauptungen von "Flüchtlingen aus der Bierfischgebühr".
Ohnehin sind ja die Forderungen alle "Rechtens" und daher zu zahlen, egal was man will.


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  • IP logged  »Letzte Änderung: 22. September 2022, 22:30 von NichtzahlerKa«

 
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