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  • Juristischer Mittagstisch mit Paul Kirchhof, Oldenburg, 29.1: 29. November 2018

Autor Thema: Juristischer Mittagstisch mit Paul Kirchhof, Oldenburg, 29.11.2018, 13:00  (Gelesen 613 mal)

Offline LECTOR

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Just der bekannter Vordenker des "Rundfunkbeitrags", der als unwiderlegbare Vermutung eine lebenslange Zahlungspflicht erfindet und somit einen massiven Eingriff in die freiheitlichen Grundrechte der Bürger vorgenommen hat, beabsichtigt Vorträge zu halten zum Thema:

Haben wir heute noch die Ursprungsidee von Freiheit wie das Grundgesetz?

Wer sich diese Ausführungen anhören möchte, womöglich kritische Nachfragen stellend, müsste sich in den Nordwesten der Republik aufmachen:

Juristischer Mittagstisch mit einem Kurzvortrag von Prof. Dr. Paul Kirchhof:
    
Buchhandlung Thye
Schlossplatz 21-22
26122 Oldenburg

Beginn: 29.11.2018, 13:00
Ende: 29.11.2018, 14:30

https://www.schweitzer-online.de/info/Juristischer-Mittagstisch-09-2018/

Abends ab 19:30 geht es dann am gleichen Ort weiter:
Prof. Dr. Paul Kirchhof präsentiert sein neues Buch "Beherzte Freiheit"
https://www.schweitzer-online.de/info/Beherzte-Freiheit/


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« Letzte Änderung: 22. Oktober 2018, 17:29 von Bürger »

Offline LECTOR

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Und für die Anreise der Stadtplan OSM:
https://www.openstreetmap.org/way/34585955


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Offline LECTOR

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"Beherzte Freiheit" nennt der Vordenker des skandalösen Zwangssystems sein neuestes Buch, das mit folgenden Worten angekündigt wird:
Zitat
Paul Kirchhof plädiert für eine neue Kultur der Freiheit. An zahlreichen Beispielen zeigt er, wie uns Recht und Politik aus falschem Wohlmeinen einschränken und wie wir uns dem fügen, wie uns Globalisierung und Digitalisierung von handelnden Subjekten zu lenkbaren Objekten machen. Wenn wir die Sorge für die Freiheit allein dem Staat überlassen, verkümmert die innere Kraft zur Freiheit. Wir müssen wieder unterscheiden zwischen dem, was ein demokratischer Staat zur Gewährleistung der Freiheit tun kann, und dem, was wir selbst dazu beitragen müssen.
Echte Freiheit, so zeigt Kirchhof, lässt sich in einer an Gütern, Chancen und Informationen übervollen Gesellschaft nicht allein durch Verbesserung unserer äußeren Lebensbedingungen gewinnen. Die Menschen brauchen wieder Mut zur Freiheit, aber auch Gleichmut gegen sich selbst. Das Buch weist einen neuen Weg zu einer beherzten und verantworteten Freiheit.

Es drängt sich der Verdacht auf, dass der Sachbuchautor K und der Auftragsgutachtenschreiberling in zwei völlig unterschiedlichen Parallelwelten unterwegs ist.



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« Letzte Änderung: 15. Oktober 2018, 21:50 von LECTOR »

Offline LECTOR

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Und zu den Parallelwelten des Herrn K mag als kleine Anmerkung noch folgender Querverweis auf den Forumseintrag gestattet sein:
Offener Brief an Prof. Paul Kirchhof zur Verfassungsmäßigkeit der Gesamtschuld
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,24932.msg157743.html#msg157743
Zitat
Dr. Dres.
„... sollte allerdings die Nutzung der Berufsbezeichnung „Dr. Dres.“ einiges zu denken geben. … Sie besagt nämlich, dass es zwei Personen sind, … Wenn „Dr. Dres.“ bedeutet, dass es sich dabei üblicherweise um zwei Personen handelt, dann ist P. Kirchhof möglicherweise eine gespaltene Persönlichkeit.“
Zum Nachlesen und Vertiefen hier:

http://www.futurverlag.de/images/pdf-dateien/gegengutachten-kv.pdf

Also vielleicht doch ein Fall von Persönlichkeitsspaltung?


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Offline pinguin

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@LECTOR

Ist zwar etwas ot, aber nicht völlig, denn es hat hier evtl. eine kleine Vorgeschichte?

„Ohne Rechtsstaatlichkeit kann Demokratie zur Willkürherrschaft werden“
https://www.welt.de/politik/deutschland/article182026472/Hans-Juergen-Papier-Ohne-Rechtsstaatlichkeit-kann-Demokratie-zur-Willkuerherrschaft-werden.html

Der Artikel ist vom vormaligen Präsidenten des Bundesverfassungsgerichtes.


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Die Europäische Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten hat den Rang eines Bundesgesetzes, (BVerfG - 2 BvR 1481/04 - Rn. 30), und bricht gemäß Art. 31 GG jede Art von Landesrecht, welches sich außerhalb der vom Bund gesetzten Norm bewegt, (BVerfG - 2 BvN 1/95 - Rn. 66).

Wer sich so aufführt, als wäre er ein Verfassungsfeind, wundere sich bitte nicht, wenn er auch so behandelt wird, als wäre er einer.

Offline LECTOR

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Geschätzter Pinguin,
Ist insofern nicht ganz abwegig, weil der vormalige Präsidenten des Bundesverfassungsgerichtes Herr P ebenfalls ein guter Kandidat für Parallelwelten wäre, wenn man sich seine gutachterliche Tätigkeit in Sachen Rundfunk ansieht ...

... aber das führt denn doch zu weit weg von diesem Termineintrag zu K.s Juristischem Mittagstisch ...


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Offline sparks

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  • Weg mit der Zwangsabgabe
Zitat
Paul Kirchhof plädiert für eine neue Kultur der Freiheit. An zahlreichen Beispielen zeigt er, wie uns Recht und Politik aus falschem Wohlmeinen einschränken und wie wir uns dem fügen, wie uns Globalisierung und Digitalisierung von handelnden Subjekten zu lenkbaren Objekten machen. Wenn wir die Sorge für die Freiheit allein dem Staat überlassen, verkümmert die innere Kraft zur Freiheit. ...

... und somit verweigern wir die Zahlung des von Paul Kirchhof erfundenen Zwangsbeitrags!


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Offline Adeline

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.. und somit verweigern wir die Zahlung des von Paul Kirchhof erfundenen Zwangsbeitrags!

...und beziehen die Bestätigung unseres wichtigen Tuns aus dem Buch von Paul Kirchhof.

Beherzte Freiheit
Für ein Leben mit Mut und dem Recht auf Unvernunft

Paul Kirchhof (Autor)
Verlag Herder
1. Auflage | erschienen am 17. September 2018
Buch | Hardcover | 367 Seiten
978-3-451-38178-2 (ISBN)
https://www.schweitzer-online.de/buch/Kirchhof/Beherzte-Freiheit/9783451381782/A45714524/?ipe=url_stack_id_prev%3D1
Zitat
Paul Kirchhof plädiert für eine neue Kultur der Freiheit. An zahlreichen Beispielen zeigt er, wie uns Recht und Politik aus falschem Wohlmeinen einschränken und wie wir uns dem fügen, wie uns Globalisierung und Digitalisierung von handelnden Subjekten zu lenkbaren Objekten machen. Wenn wir die Sorge für die Freiheit allein dem Staat überlassen, verkümmert die innere Kraft zur Freiheit. Wir müssen wieder unterscheiden zwischen dem, was ein demokratischer Staat zur Gewährleistung der Freiheit tun kann, und dem, was wir selbst dazu beitragen müssen.
Echte Freiheit, so zeigt Kirchhof, lässt sich in einer an Gütern, Chancen und Informationen übervollen Gesellschaft nicht allein durch Verbesserung unserer äußeren Lebensbedingungen gewinnen. Die Menschen brauchen wieder Mut zur Freiheit, aber auch Gleichmut gegen sich selbst. Das Buch weist einen neuen Weg zu einer beherzten und verantworteten Freiheit.

Autoren-Info
Zitat
Paul Kirchhof, Dr. jur., Seniorprofessor distinctus für Staats- und Steuerrecht an der Universität Heidelberg. Als Richter des Bundesverfassungsgerichts hat Kirchhof an zahlreichen, für die Entwicklung der Rechtskultur der Bundesrepublik Deutschland wesentlichen Entscheidungen mitgewirkt. Von 2013 bis 2015 war er Präsident der Heidelberger Akademie der Wissenschaften. Als Wissenschaftler und Autor viel beachteter Bücher widmet er sich insbesondere Fragen von Recht und Staatlichkeit, von politischer Gewalt und Finanzmacht, von Recht und Technik.

Leseprobe/ Medienprobe
https://www.schweitzer-online.de/buch/Kirchhof/Beherzte-Freiheit/9783451381782/A45714524/?ipe=url_stack_id_prev%3D1

Leseprobe/ Medienprobe (PDF, 18 Seiten, ~350kB)
https://content.schweitzer-online.de/static/catalog_manager/live/media_files/representation/zd_std_orig__zd_schw_orig/045/714/524/9783451381782_content_pdf_1.pdf


Aus dem Inhalt:
I Freiheit von Fremdbestimmung und Herrschaft über sich selbst.
1. Beherzt denken
2. Freiheit und Staat
a. Von der Freiheit der Wölfe zur Freiheit der Vernünftigen
b. Der Staat als Garant und Gegner der Freiheit
3. Die innere Kraft der Freiheit
a. Freiheit als Wagnis
b. Freiheitsrecht und Freiheitsethos
c. Verstand und Unvernunft
usw.

Zitate

Zitat
Ein einführendes Wort
Wir fühlen uns frei, sind stolz auf unsere Freiheit und wehren uns sensibel gegen jede Bedrohung der freien Gesellschaft. Doch wenn wir müde, enttäuscht oder krank sind, wenn sich eine Stimmung von Angst, Unsicherheit und Bedrohung verbreitet, gelingt es uns nicht immer, entschlossen und tatendurstig dieser Entwicklung entgegen zu treten. Beherzte Freiheit will errungen sein. Sie ist nicht jedermanns Sache. [...]

Im weiteren Text im Zusammenhang mit Sokrates:
Zitat
Wir werden und sollen solche sokratische Gelöstheit nicht erreichen, weil wir am Leben hängen, ein Unrechtsurteil nicht klaglos hinnehmen, die Selbst- und Weltabgewandtheit nicht zum Prinzip einer freiheitlichen Gesellschaft machen wollen. Wir setzen auf die beherzt gegen Obrigkeit und Umfeld wirkende Freiheit....

Und weiter:
Zitat
Diese Bedrängnisse....kommen näher und belasten auch den Menschen, der in öffentlicher Sicherheit und individueller Freiheit lebt. Er braucht einen wachen Geist, um diese Gefahren und Bedrohungen zu erkennen und an der Gegenwehr mit seinen Kräften mitzuwirken. Er versteht sich nicht als ohnmächtiges Mitglied einer Schicksalsgemeinschaft, sondern als verantwortlicher Mitgestalter einer freiheitsmutigen Gesellschaft....

(Hervorhebungen nicht im Original)


Die Veranstaltungen in Oldenburg bergen also reichlich Potenzial für Gesprächsstoff.
Kann jemand für Interessierte Übernachtungsmöglichkeit (29.11.) zur Verfügung stellen?


Termin-Hinweis:
Der Herder-Verlag kündigt noch eine weitere Buchvorstellung mit Paul Kirchhof an:
Beherzte Freiheit, 08056 Zwickau, Mo, 19.11.2018, 19:30 Uhr


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« Letzte Änderung: 22. Oktober 2018, 17:33 von Bürger »
Ein Herzenswunsch: Mögen alle erkennen, was wirklich wichtig für das Leben in unserer Welt und damit auch für das eigene Leben ist! Mögen sich alle den beglückenden Erfahrungen des Miteinander zuwenden, statt das destruktive Gegeneinander fortzuführen!

Eine Überzeugung: Jeder Mensch hat das Potenzial in sich, sich jederzeit für eine neue Richtung in seinem Leben zu entscheiden.

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