Autor Thema: Mündener Ehepaar verzweifelt am Rundfunkbeitrag  (Gelesen 817 mal)

Offline ChrisLPZ

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Mündener Ehepaar verzweifelt am Rundfunkbeitrag
« am: 01. März 2018, 16:43 »

Bildquelle:

lokalo24 - Mündener Rundschau, 01.03.2018

Mündener Ehepaar verzweifelt am Rundfunkbeitrag

Der K(r)ampf mit der GEZ: Manuela und Harald Haack hecheln Mahnungschreiben hinterher

Zitat
Hann. Münden. Manuela und Harald Haack blicken nicht mehr durch. Auf ihrem Tisch liegt eine dicke Mahnung nebst Ankündigung einer Zwangsvollstreckung durch die Gebühreneinzugszentrale (GEZ). 270 Euro müsste das Ehepaar umgehend an offenen Forderungen bezahlen, sonst würde die Vollstreckungsbehörde vor Ort, die Stadtkasse der Stadt Hann. Münden, den Betrag eintreiben. In dem Schreiben ist von ausstehenden Forderungen die Rede, die Harald Haack so erklärt: „In 2014 sind wir nach Hann. Münden gezogen. Durch den ganzen Umzugsstress haben wir versäumt zu bezahlen. Ein halbes Jahr lang. Als die GEZ uns aufforderte das Geld zu bezahlen, haben wir uns auf eine monatliche Zahlung von 25 Euro anstatt der der sonst üblichen 17.50 Euro pro Haushalt eingelassen. Von dem Überschuss sollte der Fehlbetrag, damals 240 Euo inklusive Mahngebühren, mit der Zeit nach und nach ausgeglichen werden. Zumindest hatten wir uns das so vorgestellt. Passiert ist das aber offensichtlich nicht, sonst hätten wir heute keine ausstehenden Schulden bei der GEZ.“ Für das Ehepaar Haack sei das eine Katastrophe: „Ich habe nach einem Arbeitsunfall eine Schwerbehinderung und beziehe seit 2009 eine Erwerbssunfähigkeitsrente. Einen Anwalt können wir uns nicht leisten, das Geld was ich bekomme, reicht gerade mal zum Leben. Auch die 25 Euro Rundfunkgebühren pro Monat tun uns weh, aber auf das Fernsehen möchten wir nicht verzichten.  […]

Weiterlesen auf:
https://www.lokalo24.de/lokales/hann-muenden/ehepaar-haack-hann-muenden-gez-mahnschreiben-rundfunkbeitrag-9655632.html


Querverweis zur möglichen Erklärung, weshalb "lokalo24" bzw. die "Zentralredaktion" von "Ippen Medien" i.V.m. "Münchner Merkur" und deren gesamtem Netzwerk
https://www.tz.de/welt/ippen-digital-zentralredaktion-redaktionsnetzwerk-merkurde-tzde-hnade-rosenheim24de-zr-8652452.html
(aber auch andere) oft solch halbgares Zeugs über den sog. "Rundfunkbeitrag" verbreiten - denn das Verlagshaus des "Münchner Merkurs", der "Münchener Zeitungs-Verlag" wurde seitens BayVerwGH aufgrund seiner Beteiligungen an privaten Rundfunk-Unternehmen von der Rundfunkbeitragspflicht befreit...
von Rundfunkbeitragspflicht befreite Verlage m. Beteilig. an Privat-Rundfunk
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,28672.0.html
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,28672.msg180286.html#msg180286


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« Letzte Änderung: 09. September 2018, 02:16 von Bürger »

Offline Kurt

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Re: Mündener Ehepaar verzweifelt am Rundfunkbeitrag
« Antwort #1 am: 01. März 2018, 17:37 »
[..]Auch die 25 Euro Rundfunkgebühren pro Monat tun uns weh, aber auf das Fernsehen möchten wir nicht verzichten.  […]
Genau. Und wenn man nicht bezahlt, schalten "die" (für uns - das Mündener Ehepaar) das Fernsehen ab... ::)



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« Letzte Änderung: 03. März 2018, 04:43 von Bürger »
"Deutschland, unendlich viele (ok: 16) Bundesländer. Wir schreiben das Jahr 2018. Dies sind die Abenteuer abertausender ÖRR-Nichtnutzer, die sich seit nunmehr 5 Jahren nach Beitragseinführung immer noch gezwungen sehen Gesetzestexte, Urteile usw. zu durchforsten, zu klagen, um die Verfassungswidrigkeit u. die Beitragsungerechtigkeit zu beweisen. Viele Lichtjahre von jeglichem gesunden Menschenverstand entfernt müssen sie sich Urteilen unterwerfen an die nie zuvor je ein Mensch geglaubt hätte."

Offline rave

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Re: Mündener Ehepaar verzweifelt am Rundfunkbeitrag
« Antwort #2 am: 02. März 2018, 16:16 »
Ich habe versucht, auf "lokalo" einen Beitrag zu veröffentlichen zur Richtigstellung inhaltlichen Murkses. Dieser wurde leider entfernt/zensiert/gelöscht. Was auch immer. :police:

Inhalt:
Zitat
"GEZ" - "Gebühr"?
Diese heißt seit 01.01.2013 "Beitrag" und ist eine Wohnungsabgabe. Zahlen, weil man wohnt mit dem Vorteil eines möglichen Rundfunkempfangs. Die "GEZ" heißt seither "Beitragsservice", obwohl es sich weder um einen Beitrag handelt, noch um eine Serviceleistung. Befreiend wirkt nur Minderjährigkeit, Arbeitslosigkeit, Obdachlosigkeit, Landflucht oder Tod. Eine monatliche Zahlung ist übrigens nicht vorgesehen. Jährlich, halbjährlich, quartärlich.
Oder: Gar nicht. Dies führt aber im Zweifel zur Beugehaft mit vorherigen anderen Unannehmlichkeiten. Da muß man wissen, wie weit man geht.

Was ist an dem Text falsch oder verwerflich? Soviel zur Kommentarfunktion auf Webseiten. >:D


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« Letzte Änderung: 03. März 2018, 04:44 von Bürger »
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Offline drone

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Re: Mündener Ehepaar verzweifelt am Rundfunkbeitrag
« Antwort #3 am: 02. März 2018, 17:05 »
Was ist an dem Text falsch oder verwerflich? [...]

Vermutlich nichts. Aber ein Blick ins Impressum hilft mehr als tausend Worte:
Zitat
[...]
Kontakt für nationale Online-Vermarktung:
OMS Vermarktungs GmbH & Co. KG
Zollhof 4
40221 Düsseldorf [...]

Für alle Inhalte dieser Seiten ist Diensteanbieterin gem. § 5 TMG ausschließlich die
Ippen Digital GmbH & Co. KG
Paul-Heyse-Straße 2-4
80336 München [...]
Quelle: https://www.lokalo24.de/ueber-uns/impressum/

(Ein fiktives Stichwort könnte hier J. Pospiech sein...)

EDIT: siehe dazu auch (wenngleich lokalo24.de dort nicht explizit erwähnt, so gehören sie trotzdem zu diesem "Netzwerk"):
MYTHEN UND FAKTEN - Rundfunkbeitrag 2018: Höhe, Umzug und Befreiung
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,26186.msg165098.html#msg165098


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« Letzte Änderung: 03. März 2018, 04:48 von Bürger »

Offline Shuzi

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Re: Mündener Ehepaar verzweifelt am Rundfunkbeitrag
« Antwort #4 am: 02. März 2018, 20:49 »
[...]
Durch den ganzen Umzugsstress haben wir versäumt zu bezahlen. Ein halbes Jahr lang. Als die GEZ uns aufforderte das Geld zu bezahlen, haben wir uns auf eine monatliche Zahlung von 25 Euro anstatt der der sonst üblichen 17.50 Euro pro Haushalt eingelassen. Von dem Überschuss sollte der Fehlbetrag, damals 240 Euo inklusive Mahngebühren, mit der Zeit nach und nach ausgeglichen werden. […]
Abgesehen von den vorgenannten journalistischen Mängeln, ist es mir schleierhaft, wie man innerhalb eines halben Jahres der Nichtzahlung (105 € ohne Säumniszuschläge) auf einen Rückstand (Fehlbetrag) von angeblichen 240 Eu(r)o kommen soll. Oder ist der Euo eine neue Cryptowährung, die nur der Mündener Rundschau bekannt ist? Wer sowas liest, der nutzt bestimmt auch gern örR.


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« Letzte Änderung: 03. März 2018, 04:49 von Bürger »
Vielleicht wären wir zusammen in der Lage,
uns von diesen alten Zwängen zu befreien.
Oder ist die Welt für jetzt und alle Tage,
viel zu wahr, viel zu wahr um schön zu sein?

Offline rave

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Re: Mündener Ehepaar verzweifelt am Rundfunkbeitrag
« Antwort #5 am: 02. März 2018, 22:06 »
Ich hab den Text noch mal rein. Vielleicht ist er jetzt genehm...

Zitat
Re: Mündener Ehepaar verzweifelt am Rundfunkbeitrag
« Antwort #2 am: Heute um 16:16 »

"GEZ" - "Gebühr"?
Diese heißt seit 01.01.2013 "Beitrag" und ist eine Wohnungsabgabe. Zahlen, weil man wohnt mit dem Vorteil eines möglichen Rundfunkempfangs. Die "GEZ" heißt seither "Beitragsservice", obwohl es sich weder um einen Beitrag handelt, noch um eine Serviceleistung. Befreiend wirkt nur Minderjährigkeit, Arbeitslosigkeit, Obdachlosigkeit, Landflucht oder Tod. Eine monatliche Zahlung ist übrigens nicht vorgesehen. Jährlich, halbjährlich, quartärlich.
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« Letzte Änderung: 03. März 2018, 04:51 von Bürger »
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Offline Bürger

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Re: Mündener Ehepaar verzweifelt am Rundfunkbeitrag
« Antwort #6 am: 09. September 2018, 02:11 »
[...] ein Blick ins Impressum hilft mehr als tausend Worte:
Zitat
[...]
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[...]
Quelle: https://www.lokalo24.de/ueber-uns/impressum/
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Ergänzender Hinweis im Einstiegsbeitrag zur geneigten Beachtung... :o ::) ;)
[...]
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von Rundfunkbeitragspflicht befreite Verlage m. Beteilig. an Privat-Rundfunk
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https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,28672.msg180286.html#msg180286



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