Autor Thema: DIE WELT: "Die Beitrags-Rebellen warten auf ihren großen Tag"  (Gelesen 7708 mal)

Offline Kümmelkäse

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Re: DIE WELT: "Die Beitrags-Rebellen warten auf ihren großen Tag"
« Antwort #15 am: 30. März 2017, 17:11 »
Ja, wenn wir Rebellen sind, dann kämpfen wir aber auch gegen eine Diktatur, wahlweise auch Terrorregim oder Unrechtsstaat. Ich werde das in meinen allgemeinen Wortschatz aufnehmen, wenn ich darüber Rede. ;)


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Offline Kurt

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Re: DIE WELT: "Die Beitrags-Rebellen warten auf ihren großen Tag"
« Antwort #16 am: 30. März 2017, 21:12 »
Beitrags-Rebellen...hmmm..soso.

Sind die alle gleich rebellisch oder gibt es da - wie in Syrien - gemäßigte und ???

Fragen über Fragen...

Gruß
Kurt


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"Deutschland, unendlich viele (ok: 16) Bundesländer. Wir schreiben das Jahr 2018. Dies sind die Abenteuer abertausender ÖRR-Nichtnutzer, die sich seit nunmehr 5 Jahren nach Beitragseinführung immer noch gezwungen sehen Gesetzestexte, Urteile usw. zu durchforsten, zu klagen, um die Verfassungswidrigkeit u. die Beitragsungerechtigkeit zu beweisen. Viele Lichtjahre von jeglichem gesunden Menschenverstand entfernt müssen sie sich Urteilen unterwerfen an die nie zuvor je ein Mensch geglaubt hätte."

Offline Frei

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Re: DIE WELT: "Die Beitrags-Rebellen warten auf ihren großen Tag"
« Antwort #17 am: 31. März 2017, 01:57 »
Moin.

Ja, wenn wir Rebellen sind, dann kämpfen wir aber auch gegen eine Diktatur, wahlweise auch Terrorregim oder Unrechtsstaat. ...
Per Definition ist das eine Person, die gemeinsam mit anderen gegen ein bestehendes politisches System oder eine Regierung kämpft, ohne dass es sich dabei um eine Diktatur, ein Terrorregim oder einen Unrechtsstaat handeln muss:

Wikipedia: Rebell
https://de.wikipedia.org/wiki/Rebell
Zitat
Die Ausdrücke Rebell (von lat. rebellis, ‚aufständisch‘) und Aufständischer bezeichnen jemanden, der an einem individuellen oder kollektiven Aufstand (Rebellion) beteiligt ist oder diesen in Gang zu setzen versucht. ... und bezeichnet seither allgemein jemanden, der sich der Obrigkeit widersetzt. Im gleichen Wortfeld sind die Begriffe „Aufrührer“, „Aufständischer“, „Aufwiegler“ oder „Rebell“ mit positiven oder negativen Konnotationen.
Der Begriff „Rebell“ wird meist wertfrei rezipiert; Terrorist ist eindeutig und sehr negativ konnotiert; der Begriff Freiheitskämpfer positiv.

Zum Artikel
http://epaper.welt.de/archiv/list/?etag=2017-03-24 (Seite 24):
Grundsätzlich finde ich gut, dass die breite Öffentlichkeit über eine rennommierte Tageszeitung über die Tatsache, dass es auch zahlreiche Beitragsverweigerer und dieses Forum gibt, informiert wird, und darüber wie viel Geld jährlich in den örR reingebuttert wird und dass die Rechtslage noch unklar ist (50 Verfassungsbeschwerden).
Schade dagegen finde ich, dass der zitierte Medienwissenschaftler Joachim Trebbe das anscheinend noch nicht begriffen hat, und den Boykott abfällig als "Trendsport" bezeichnet.

Grüße vom Freiheitskämpfer
Frei  8)


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-> Link zur aktuellen Situation einer fiktiven Person F

-> Link zur fiktiven 60-seitigen Klagebegründung einer fiktiven Person F

Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, dass er tun kann, was er will, sondern dass er nicht tun muss, was er nicht will.

Online PersonX

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Re: DIE WELT: "Die Beitrags-Rebellen warten auf ihren großen Tag"
« Antwort #18 am: 31. März 2017, 02:06 »
Wer oder was ist die Obrigkeit? Wenn der Rundfunk nicht die Obrigkeit ist, dann sind die Personen, welche die Bezahlung mit Verweis auf das Grundgesetz verweigern, keine Rebellen sondern gesetzestreue Bürger.


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Beim Benutzen von Geräten mit zu kleinem Bild werden öfters Zeichen nicht richtig eingegeben auch nicht immer sauber kontrolliert, wer also solche Zeichenfehler findet z.B. "ein" statt "eine", darf diese behalten, wenn der Inhalt des Textes nicht völlig entstellt wird.

Offline pinguin

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Re: DIE WELT: "Die Beitrags-Rebellen warten auf ihren großen Tag"
« Antwort #19 am: 31. März 2017, 07:22 »
Wer oder was ist die Obrigkeit?
Die oberste menschliche Obrigkeit eines demokratischen Systemes ist der sog. Souverän, der sich aber offenbar zu fein ist, diesen Part auch anzunehmen und sich lieber ganz unsouverän vorführen läßt.


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Wer sich so aufführt, als wäre er ein Verfassungsfeind, wundere sich bitte nicht, wenn er auch so behandelt wird, als wäre er einer.

Offline drboe

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Re: DIE WELT: "Die Beitrags-Rebellen warten auf ihren großen Tag"
« Antwort #20 am: 31. März 2017, 11:08 »
Der Artikel ist inhaltlich eine Enttäuschung. So steht da, die Mehrzahl der Teilnehmer am Forum gez-boykott.de würden die Zahlung aus Gewissensgründen boykottieren. Das ist eine dumme Behauptung. In der Mehrzahl der Widersprüche und Klagen wird aus unterschiedlichen Gründen sicher vor allem die Verfassungswidrigkeit der Abgabe, die Rundfunkbeitrag genannt wird, behauptet. Ob dieser Vorwurf zu Recht erfolgt, darüber kann man streiten, nicht aber darüber welches Motiv uns Bürger vor allem treibt. Natürlich gibt es auch Kläger, die aus Gewissensgründen nicht zahlen. Deren Motive will ich nicht in Abrede stellen, halte die Erfolgsaussichten allerdings für sehr gering; es geht hier ja nicht um etwas, was dem Wehrdienst vergleichbar ist.

Weiter wird im Artikel gesagt, René hätte die Wut der Bürger unterschätzt. Es ist m. E. Zorn nicht Wut. Wut ist ein unbeherrschter Ausbruch eines Gefühls der Ohnmacht. Wer wissen will, was den Zorn ausmacht, höre sich einmal an, was der Kabarettist Georg Schramm dazu ausführt. https://www.youtube.com/watch?v=6DeCeV_DyZs Zitat daraus: Die Vernunft kann sich mit größerer Wucht dem Bösen entgegen stellen, wenn der Zorn ihr dienstbar zur Hand geht. Stammt angeblich von Papst Gregor I., der von 590-604 Papst war.

Das Motiv von Georg M. sich gegen den sogn. Rundfunkbeitrag zu engagieren wird im Welt-Artikel so dargestellt, als wolle der auf Biegen und Brechen gegen irgendetwas Widerstand leisten, egal was, Hauptsache es ist klar, überschaubar, breitenwirksam. Ein Berufsnörgler gewissermaßen, den es auf die Strasse treibt, der das Thema "Rundfunkbeitrag" für sich entdeckt hat und natürlich, es geht ja um ein juristisches Thema, ein Paragrafenreiter sein muss. Und der noch dazu seine Familie vernachlässigt. Ein echter Sch....kerl, also, der den Kampf gegen Unrecht wohl als Obsession betreibt, ein Spiel letztlich, das nach den Regeln von Katz-und-Maus ausgeführt wird. Ein selten dämliches Bild in einem von zig-tausend Gesetzen und noch einmal so vielen Vorschriften und Verordnungen reguliertem Staat. Dass ein Mitstreiter eine strenge Chefsekretärsbrille trägt und einige Jahre Demo-Erfahrung auf dem Buckel hat, ist ja klar. Querulanten, die sich an so einem Thema ergötzen, sind immer ein wenig skurril. Einige  davon tragen, man glaubt es kaum, eine Brille, die nicht dem letzten modischen Schick entspricht. Geh mir los mit Nerds, die Bart, Brllle und  Bauch ziert. Grusel!

Dann die überflüssige Frage, ob der Boykott und der damit verbundenen Widerstand, der vielfältig ist, jedoch vor allem vom Mittel des Widerspruchs und der Klage Gebrauch macht,  möglicherweise kriminell sei. Bei solcher "Frage" darf auch das Bild von "Keule schwingen" selbstverständlich nicht fehlen. Wer sich nicht fügt, der ist natürlich irgendwie in der Steinzeit stehen geblieben. Wie sonst käme man auf die Idee, Zahlungen an Behörden nicht zu leisten? Was für ein Stuss! Wenn man der Ansicht ist, es geschehe einem staatliches Unrecht, so kann man sich in einem Rechtsstaat dagegen wehren. Ein Gericht wird dann irgendwann darüber befinden, ob die Annahme zutrifft oder nicht. Das ist nicht kriminell sondern das gute Recht jeden Bürgers und völlig in Übereinstimmung mit geltendem Recht. Darüber hinaus kann man in einer demokratischen Gesellschaft selbstverständlich auch Veränderungen anstreben, selbst wenn man sich nicht als Politiker in Parlamenten vom Volk alimentieren lässt oder als Journalist arbeitet. Kriminell wäre es, wenn man die Rundfunkanstalten anzündet, Mitarbeiter der Sender attackiert usw. Wer den sogn. Rundfunkbeitrag nicht zahlt, der begeht maximal eine Ordnungswidrigkeit. Den Streit darum trägt man definitiv nicht nach den Regeln des Strafgesetzbuches aus. Die Verfasserin des Artikels scheint mit der Rechtsordnung der Bundesrepublik Deutschland wenig vertraut.

Das Einzig gute an dem Artikel ist daher, dass er auf das Thema und dies Forum aufmerksam macht. In der Substanz aber, wie schon gesagt, eine Enttäuschung.

M. Boettcher


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Während unseres endlosen Krieges gegen Syrien habe ich keinen einzigen glaubwürdigen Beweis dafür gesehen, dass die "Gasangriffe" von der syrischen Armee ausgingen. Und ich habe es satt, dass wir Syrien jedes Mal bombardieren, wenn Al-Qaidas "Weisshelme" ein weiteres Ereignis unter falscher Flagge veranstalten. Ein mutiger Journalist sollte sich fragen, warum alle Gasopfer Zivilisten sind und niemals die Terroristen selbst. (Richard H. Black, US-Senator, Republikaner, auf Facebook)

Offline Nevrion

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Re: DIE WELT: "Die Beitrags-Rebellen warten auf ihren großen Tag"
« Antwort #21 am: 31. März 2017, 11:20 »
Zitat
Er will nicht für ein Angebot blechen, das er nicht nutzt. Er sagt: „Das ist, als müsste ich für einen Pkw Tabaksteuer zahlen, weil da ein Zigarettenanzünder drin ist.“

Oder krasser gesagt, er müsste allein dadurch, dass er einen Führerschein besitzt, KfZ-Steuern bezahlen.


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Re: DIE WELT: "Die Beitrags-Rebellen warten auf ihren großen Tag"
« Antwort #22 am: 31. März 2017, 11:21 »
Wir wollen uns natürlich hier jedweden Defätismus' enthalten ...

...
Die oberste menschliche Obrigkeit eines demokratischen Systemes ist der sog. Souverän, der sich aber offenbar zu fein ist, diesen Part auch anzunehmen und sich lieber ganz unsouverän vorführen läßt.

...der statt im Sinne einer aktuellen Positionsbestimmung als Enddiagnose zu verstehen wäre. Wäre das doch selbstredend herrlichstes Wasser auf die Mühlen unserer Freunde von GEZ & ÖRR als Nutzniesser des märchenhaften € 9000000000.- / p.a-Füllhorns (zu dem ja auch die Ärmsten in diesem Lande *freudigst* ihren Beitrag leisten, wie man weiss :->>).

Aber grundsätzlich hast Du schon recht - die Zahl derer, von denen man von manchem im Gespräch den Eindruck gewinnen kann, als wäre er oder sie irgendwann im 17. oder 18 Jhdt. in eine Zeitmaschine geklettert und im 20. / 21. Jhdt. wieder ausgespien worden, ist noch viel zu gross. Insofern konnte man gestern schon enttäuscht sein, wenn tatsächlich nur 15 Zeitgenossen den Weg in die VHS zu Herrn Gebauer gefunden hatten - 15 aus einer 700000 Einwohner zählenden Stadt bzw. aus einem millionenfachen unmittelbar umgebenden Ballungsraum. Doch besagte 15 Zeitgenossen kann man ja durchaus als Multiplikatoren begreifen...

Insgesamt wächst aber das öffentliche Interesse an den »Galliern«, die sich nicht weiter für diese auf staatliches Geheiss und auf Basis manchen zurechtgebeug...- Verzeihung - zurechtgebogenen Gerichtsurteils vom Bürger zwangsalimentierte Desinformations- /  Verblödungsmaschine ausnehmen lassen wollen. Auch Rom wurde schliesslich nicht an einem Tag erbaut. & sofern z. B. ein ansehnlicher Teil von Mitbürgern bspw. via kommender Kostenpflicht von DVB T2 noch einmal erfolgreich Nachhilfe im Rechnen bekommt, wieviel Geld eigentlich 17,50 monatlich sind (während man einen ÖRR - nicht zu einer blossen Selbstbereicherungsmaschine bzw. einer solchen zur Bereitstellung von 'Anschlussverwendungen'® für abgehalfterte Qualitätspolitiker verkommen - der tatsächlich im Sinne des gesetzlichen Programmauftrags tätig wäre, für max. 3-4 Eier monatlich pro Nase finanzieren könnte) ist die Wahrscheinlichkeit gar nicht so klein, dass die Rechnung von etablierter Politik & ihrem ÖRR letztlich nicht aufgeht. Die nämlich, was die Bereitschaft bzw. deren Erzwingung betrifft, sich widerspruchslos melken zu lassen, damit - staatlich verordnet & als Privatfunk der etablierten Politik veranstaltet - so ein paar Hanseln beiderlei Geschlechts ihren Privat-»Sozialismus« zelebrieren & auch fürderhin im überbordenden Luxus leben können.


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Offline cecil

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Re: DIE WELT: "Die Beitrags-Rebellen warten auf ihren großen Tag"
« Antwort #23 am: 31. März 2017, 11:43 »
Moin.
...
https://de.wikipedia.org/wiki/Rebell
Zitat
Die Ausdrücke Rebell (von lat. rebellis, ‚aufständisch‘) und Aufständischer bezeichnen jemanden, der an einem individuellen oder kollektiven Aufstand (Rebellion) beteiligt ist oder diesen in Gang zu setzen versucht. ...

Rebell, aus dem Lateinischen... zerlegt in "re-" (=wieder, zurück) https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_lateinischer_Pr%C3%A4fixe und "bellum" (=Krieg) http://de.pons.com/%C3%BCbersetzung/latein-deutsch/bellum

hieße das nicht z.B.:
  • "Krieg zurück", "Krieg entgegnen" Sinne von:
    sich gegen einen Krieg wenden, der gegen einen (uns) geführt wird...
    ?

bzw. http://www.duden.de/suchen/dudenonline/re
Zitat
re- Präfix - drückt in Bildungen mit Verben aus, dass etwas wieder rückgängig gemacht, in den Ausgangszustand zurückgeführt …

das hieße z.B.
  • Krieg führen, damit etwas rückgängig gemacht wird...

triffts doch ganz gut!  8)

nachteilig allerdings: da Krieg gemeinhin mit Gewalt einhergeht, wird (uns) "Rebellen" Gewaltbereitschaft unterstellt...


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« Letzte Änderung: 31. März 2017, 12:01 von cecil »
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http://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,22747.msg145375.html#msg145375
---> Rundfunkkommission+KEF anschreiben! Neues "Gebühren"konzept beeinflussen!
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---> WEIHNACHTSAKTION > Vollstreckungsstop, Brief an Intendant/-in
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Offline volkuhl

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Re: DIE WELT: "Die Beitrags-Rebellen warten auf ihren großen Tag"
« Antwort #24 am: 31. März 2017, 11:56 »
...
nachteilig allerdings: da Krieg gemeinhin mit Gewalt einhergeht, wird (uns) "Rebellen" Gewaltbereitschaft unterstellt...

Die Gewalt wird derzeit von den Gerichten gegen uns ausgeübt!
Da wird Rentnern der letzte Cent gepfändet, Frauen und Mütter mit Kindern werden eingesperrt, Gerichte verweigern das Gehör,...


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Bremische Verfassung:
Artikel 19 [Widerstandrecht und -pflicht]
Wenn die in der Verfassung festgelegten Menschenrechte durch die öffentliche Gewalt verfassungswidrig angetastet werden, ist Widerstand jedermanns Recht und Pflicht.


Rundfunkbeitragsgegner = Grundrechtsverteidiger!

Einfach.
Für alle.
Einfach nicht zahlen.

Offline cecil

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Re: DIE WELT: "Die Beitrags-Rebellen warten auf ihren großen Tag"
« Antwort #25 am: 31. März 2017, 12:08 »
Die Gewalt wird derzeit von den Gerichten gegen uns ausgeübt! Da wird Rentnern der letzte Cent gepfändet, Frauen und Mütter mit Kindern werden eingesperrt, Gerichte verweigern das Gehör,...

Ja. die Römer waren auch nicht gerade zimperlich gegenüber den GalliXern. Die Macht der Herrschenden... auch "strukturelle Gewalt" (hierzu z.B. http://www.cpw-online.de/lemmata/strukturelle_gewalt.htm)


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« Letzte Änderung: 31. März 2017, 12:35 von cecil »
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Re: DIE WELT: "Die Beitrags-Rebellen warten auf ihren großen Tag"
« Antwort #26 am: 31. März 2017, 13:36 »
Gewaltbereitschaft?

...
nachteilig allerdings: da Krieg gemeinhin mit Gewalt einhergeht, wird (uns) "Rebellen" Gewaltbereitschaft unterstellt...

Wo - & von wem unterstellt, jedenfalls derzeit? Der ÖRR schweigt dem Vernehmen nach doch fleissigst alles tot, was mit dem Boykott zur Zahlung des sogenannten »Rundfunkbeitrags« und des sich langsam zur Bewegung entwickelnden Unmuts in der Bevölkerung zu tun hat.

Um dem Ganzen Gewaltcharakter andichten zu können, müsste bspw. der ÖRR erstmal entsprechende Meldungen produzieren bzw. »Opfer« präsentieren, also »liefern«.

Das würde aber in dem Zusammenhang eine Umstellung der seinerseits betriebenen, totschweigenden Desinformationspolitik erfordern, die sich nicht nur auf solch' subtile Mittel beschränkt wie bislang die, dass wie berichtet bspw. dafür gesorgt wird, dass im Rahmen der aktuellen Auseinandersetzung möglichst nur die zugunsten des ÖRR ausgegangenen Gerichtsverfahren & Urteile einer breiteren Öffentlichkeit zur Kenntnis gelangen.

Davon abgesehen wäre das auch generell schwierig, denn bislang gibt es auf dessen Seite ja keine Opfer, wie bislang die Gewalt ggü. dem Bürger auch ausschliesslich vom ÖRR bzw. den von ihm eingespannten staatlichen Institutionen ausgeht. Wie sollte der ÖRR auch Opfer vorweisen können, wenn alles sich hinter Stacheldraht verschanzt? Gab irgendwo mal ein eindrucksvolles Foto von der »Residenz« etwa des sg. »Beitragsservice«.

Man könnte zur Diskreditierung bzw. evtl. Kriminalisierung der Beitragsgegner natürlich solche Tricks wie i. S. Ukraine-»Berichterstattung« versuchen (Rebellen bzw. »Separatisten« beschiessen «Separatisten«), und im Sinne letzteren Konzepts vllt. öffentlichkeitswirksam vermeintliche Beitragsgegner Beitragsgegner vermöbeln lassen... Aber ob das dann jemand glauben würde?

Oder - in Anlehnung an eine 'Bunte Revolution'® - dass > 20000 fröhlich demonstrierende »Gernzahler« (im Innern aber traurig, dass sie nicht sogar 175.- pro Monat zahlen dürfen) von autonomen Nichtzahlern bzw. Zahlungsverweigerern angeranzt werden? Auch nicht viel besser.



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« Letzte Änderung: 31. März 2017, 13:53 von Besucher »

Offline faust

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Re: DIE WELT: "Die Beitrags-Rebellen warten auf ihren großen Tag"
« Antwort #27 am: 31. März 2017, 13:55 »
... man kann über den Text streiten - ja.

Aber bei mir überwiegt die Freude über die Tatsache, dass "wir" ENDLICH in einem - seriösen - Mainstream - Medium sind !!!

Prognosen sind ja bekanntlich schwierig, sofern sie die Zukunft betreffen, aber auch ich denke, dass das neue "Bezahlfernsehen" bei etlichen Leuten die Frage aufwerfen wird: " Was denn nun noch?"

Braucht alles seine Zeit.


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Offline cecil

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Re: DIE WELT: "Die Beitrags-Rebellen warten auf ihren großen Tag"
« Antwort #28 am: 31. März 2017, 14:08 »
Gewaltbereitschaft?

...
nachteilig allerdings: da Krieg gemeinhin mit Gewalt einhergeht, wird (uns) "Rebellen" Gewaltbereitschaft unterstellt...

Wo - & von wem unterstellt, jedenfalls derzeit?

Bitte den Zusammenhang beachten: Das Wort "Rebell" bzw. "Rebellion" stammt von der Journalistin/Verfasserin des fraglichen Welt-Artikels. Das Wort "Rebell" enthält die Vorstellung von "Krieg" (Erläuterung s.o.). Damit wird "Rebellen" von der Journalistin eine gewisse Gewaltbereitschaft automatisch unterstellt. So gesehen könnte man ihr zurufen: Vorsicht bei der Wortwahl...  ;)

Allerdings kommt es zu verbalen Ausfällen, also "verbaler Gewalt", von Rebellenseite gegen den ÖR bzw. Beitragsservice. Ob man diese irgendwie als gerechtfertigt ansieht, ist Geschmackssache und eine Frage der persönlichen Überzeugungen.

Aus Sicht der Gewaltfreiheit ("friedliche, konstruktive Kommunikation") trägt verbale Gewalt zur Gewaltentwicklung eskalierend bei (Gewaltspirale) und verhindert eher konstruktive Lösungen. Über den Sinn solcher Ansätze kann man wiederum diskutieren.


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« Letzte Änderung: 31. März 2017, 14:25 von cecil »
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Offline pjotre

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Re: DIE WELT: "Die Beitrags-Rebellen warten auf ihren großen Tag"
« Antwort #29 am: 31. März 2017, 22:11 »
Vorschläge erbeten: Welche Titelzeile hätte die Journalistin stattdessen wählen sollen?
Meine Vermutung: Was auch immer sie gewählt hätte, es hätte nicht gefallen, sofern in Einklang mit Journalismus, will heißen, mit einer Überschrift die Leser anlocken.
"Rebell", das ist kontext-abhängig; im Kontext des Artikels ja wohl als Ehrung gemeint: Diejenigen, die sich durch staatlichen Machtmissbrauch nicht einschüchtern lassen, sondern für das Recht streiten, weil sie im Gegensatz zur großen Mehrheit wissen, dass dies eine Bürgerpflicht ist.

Das Problem mit dem Artikel liegt komplexer, meine ich zu ahnen (oder irre ich das?).
Das Thema Rundfunkabgabe ist nach den Erfahrungs-Regeln der Politik-Soziologie nicht eigentlich "mobilisierungs-geeignet". Wenn es trotzdem gelingt, einige 100 oder in Berlin nun vielleicht rund 1000 oder mehr Leute zum Mitgehen zu veranlassen, so ist das eine großartige Leistung des Forums und der Mitstreiter und der Koordinatoren.
Die Journalistin bringt das und das erzeugt Unbehagen, weil es uns den Spiegel vorhält. 
Und wie hätten wir es denn gerne anders? Was auch immer geschrieben worden wäre, die Meinungen würden geteilt sein?

Die Regeln der Mobilisierbarkeit für "Demos":
- Es muss eine Finanzquelle sein. (fehlt)
- Professionelles Event-Management. (Gar nicht so einfach - ohne viel Geld.)
- Es muss eine ortsnahe aktivierbare Mitgliederbasis von 10 000 oder mehr bestehen (und denen muss es um finanzielles oder emotionales Spitzenthema sein). (Haben wir das?)
- Geht auch durch Kooperation mit gesellschaftlichen Gruppen. (Ziemlich alle hat das Staatsfernsehen ARD, ZDF,... ja vielleicht eingekauft dank Rundfunkabgabe und Medienmacht?)

Warum sind "Demos" trotzdem so wichtig und warum ist also der WELT-Artikel wichtig?
Weil der Artikel der WELT, wenn richtig platziert in Schriftsätzen und Verhandlungen, einen hohen taktischen Wert hat, bei Staat und Gericht den Mut für Recht und Gerechtigkeit zu verstärken.



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« Letzte Änderung: 31. März 2017, 22:25 von pjotre »
"Glücklich das Land, das Rechtsstaatsverteidiger hat. Traurig das Land, das sie nötig hat."   (Pedro Rosso)
Deine Worte weht der Wind ins Nirvana des ewigen Vergessens. Willst du die Welt wandeln, so musst du handeln. Um Böses abzuschaffen, Paragrafen sind deine Waffen.

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