Autor Thema: Fünf Millionen verzichten aus Scham auf Hartz IV  (Gelesen 2903 mal)

Offline Uwe

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Fünf Millionen verzichten aus Scham auf Hartz IV
« am: 02. Juli 2016, 17:18 »
Es könnten sich 5 Millionen Menschen vom Rundfunkbeitrag befreien lassen! 5 Millionen x 210€


Quelle Logo:http://img.welt.de/img/config_master_header/orig149433181/3270004236/welt-logo-trans.png
Fünf Millionen verzichten aus Scham auf Hartz IV

Quelle: Die Welt 02.07.2016

Forscher der Bundesagentur für Arbeit haben errechnet, dass Millionen Menschen auf Hartz IV verzichten, obwohl sie einen Anspruch haben. Dadurch spart der Staat jährlich bis zu 20 Milliarden Euro.

weiterlesen auf:

http://www.welt.de/wirtschaft/article117582387/Fuenf-Millionen-verzichten-aus-Scham-auf-Hartz-IV.html



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Offline Roggi

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Re: Fünf Millionen verzichten aus Scham auf Hartz IV
« Antwort #1 am: 02. Juli 2016, 18:16 »
Auch das wird in der nächsten Generation anders sein. Millionen Flüchtlinge machen es vor, wie der Staat und das Sozialsystem genutzt werden kann. In Zukunft wird es wohl eher so sein, dass nicht zuwenige Menschen Sozialleistungen beziehen werden, sondern zuviele.


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Offline novoderm

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Re: Fünf Millionen verzichten aus Scham auf Hartz IV
« Antwort #2 am: 02. Juli 2016, 22:07 »
Nicht nur Scham sondern auch eine gute Portion Unwissenheit spielt hier mit rein.
Die Betroffenen sollten ihre Ansprüche geltend machen.
Daraus würden 5 Millionen zusätzliche Rundfunk-Befreiungsanträge resultieren, und
die Leute müssten sich nicht mehr mit den Beitragsmahnungen rumärgern ;)


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« Letzte Änderung: 26. Oktober 2018, 17:25 von Bürger »

Offline Bürger

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Re: Fünf Millionen verzichten aus Scham auf Hartz IV
« Antwort #3 am: 02. Juli 2016, 22:12 »
Daraus würden 5 Millionen zusätzliche Rundfunk-Befreiungsanträge resultieren und die Leute müssten sich nicht mehr mit den Beitragsmahnungen rumärgern.

...zumal dies nach neuesten Meldungen auch rückwirkend bis zu 3 Jahre möglich sein soll

gegen-hartz.de > 3 Jahre rückwirkende Rundfunkbeitragsbefreiung
http://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,19018.0.html

Das wäre doch mal eine Aktion wert... ;) ;D


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Offline pinguin

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Re: Fünf Millionen verzichten aus Scham auf Hartz IV
« Antwort #4 am: 03. Juli 2016, 07:14 »
Die Betroffenen sollten ihre Ansprüche geltend machen.
Warst Du in dem Alg1- und Alg2-System schon drin? Die Betroffenen haben schlicht keinen Bock, sich so manchen Schikanen regional verantwortlicher Leute auszusetzen, denn auch in diesem Bereich werden Grundrechte oft mit Füßen getreten.


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Die Europäische Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten hat den Rang eines Bundesgesetzes, (BVerfG - 2 BvR 1481/04 - Rn. 30), und bricht gemäß Art. 31 GG jede Art von Landesrecht, welches sich außerhalb der vom Bund gesetzten Norm bewegt, (BVerfG - 2 BvN 1/95 - Rn. 66).

Keine Unterstützung für jene, die sich über die Verfassung des Landes Brandenburg hinwegsetzen und/oder die Europäische Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten mißachten.

Offline Markus KA

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Re: Fünf Millionen verzichten aus Scham auf Hartz IV
« Antwort #5 am: 03. Juli 2016, 11:01 »
Ich halte diesen Artikel für fragwürdig.

Zitat
Forscher der Bundesagentur für Arbeit haben errechnet, ...

Seit wann beschäftigt die Bundesagentur für Arbeit Forscher?

Zitat
In einer aktuellen Berechnung gehen Forscher des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) von 3,1 bis 4,9 Millionen Betroffenen in verdeckter Armut aus, wie der Berliner "Tagesspiegel" berichtet.

3,1 bis 4,9 Millionenßß?...eine wage Behauptung mit der Toleranz  von 1,8 Millionen würde kein seriöser Forscher machen.

Berliner "Tagesspiegel"- Hier hat ein Reporter beim anderen abgeschrieben.


Zitat
"Die Abschreckung durch Diskriminierung spart dem Staat pro Jahr mindestens 20 Milliarden Euro"

Wenn ich mich nicht verrechnet habe, verzichtet jeder der 5 Millionen auf ca. 333,- Euro im Monat, das entspricht 70,- Euro weniger als dem Regelbedarf für Alleinstehende/ Alleinerziehende.
Man darf davon ausgehen, dass nicht alle der 5 Millionen Bürger alleinstehende oder alleinerziehende sind.
20 Milliarden Euro ist ein schöner Betrag, ich kann mir aber nicht vorstellen wie dieser gesteigert werden kann. Somit sollte es besser heißen bis zu 20 Milliarden Euro.

Zitat
"Angesichts der entwürdigenden Prozeduren auf den Jobcentern ist es kein Wunder, dass Millionen auf Leistungen verzichten", sagte die Linken-Vorsitzende Katja Kipping der Zeitung.

Es muss nichts heißen, aber ein Zitat einer Politikerin oder eines Politikers in einem, sagen wir mal "Forschungsbericht", machen diesen Artikel nicht gerade seriöser.



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KEIN ZWANGSBEITRAG - 20 MIO. MAHNMASSNAHMEN, 3 MIO. MAHNUNGEN, 1.3 MIO. VOLLSTRECKUNGSERSUCHEN - KEINE ZAHLUNG - ICH MACH MIT! - MIT 18 HAT MAN NOCH TRÄUME, MIT 18 BIST DU JETZT SCHULDNER BEIM BELANGLOSEN RADIOSENDER UND DAS LEBENSLÄNGLICH! 

Offline novoderm

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Re: Fünf Millionen verzichten aus Scham auf Hartz IV
« Antwort #6 am: 03. Juli 2016, 12:10 »
Hallo pinguin,

ja das war ich und auch ich habe meine Erfahrungen damit gemacht. Jedoch gibt es gegen jede vermeintliche oder auch klar ersichtliche "Schikane" ganz normale Wege der Gegenwehr, um zu seinem Recht zu kommen. Das ist sogar wesentlich einfacher, als sich erfolgreich gegen den Rundfunkbeitrag durchzusetzen. (Zeitintensiv und stressig aber welche Dinge des allg. Lebens, vor allem wenn sie unrerechtfertigt sind, betrifft das Nicht?)

Ich bin bei deinen Worten ganz bei Dir aber auch hier muss man immer den Einzelfall betrachten und nicht alle Menschen über einen Kamm scheren oder schon von grundauf mit einer Negativhaltung irgendwo aufschlagen! Auch hier gilt immer wieder:"Das Auftreten und der Ton macht die Musik!" Ich kenne genügend Beispiele, wo selbst ich nur mit dem Kopf geschüttelt habe und da war der Auslöser sicherlich nicht der Sachbearbeiter im Kundenbüro, sondern sein Gegenüber. Wenn ich mir dann vorstellte, dass ich der betroffene Sachbearbeiter wäre, der gerade auf niedrigstem Niveau beleidigt wurde....naja Du weißt was ich meine. (Es sind alles nur Menschen und jeder unterliegt gewissen Stressfaktoren!) Auch wenn ich mich selbst als recht gesetzt, selbstbewusst und gelassen einschätze würde ich persönlich niemals in so einer Einrichtung arbeiten wollen, egal welches Gehalt da winkt oder winken kann.)
 
Auch weiß ich, dass es  Menschen gibt, welche in gewissen "Machtpositionen" sitzen, diese gern ausnutzen und damit nur beweisen, dass man mit dieser einhergehenden  Verantwortung schlichtweg nicht umgehen kann.

Dieses schlicht keinen Bock, welches Du ansprichst, kann ich auch verstehen aber wenn jeder so denken und handeln würde, dann würde sich auch nix mehr bewegen. Foren wie dieses und unzählig viele andere würde es nicht geben und man wäre letztlich nur noch der Willkür ausgesetzt.
Ich bleibe bei meiner Meinung, auf Grund gemachter Erfahrungen und rate jedem Betroffenen den ersten Schritt zu machen, denn der erste Schritt ist oftmals auch der Schwerste! Das ist nämlich das Hauptproblem! Man ergibt sich zu schnell seinem Schicksal und ist immer der Meinung, dass es sich schon von ganz alleine regeln wird. Wird es aber nicht, solang man nicht auf sich aufmerksam macht und ggf. auch fremde Hilfe in Anspruch nimmt.

Die Dinge die ich beispielsweise zu regeln hatte führten  auch mich zur Beantragung des Beratungsscheins, weil ich feststellen musste, dass es auf dem Amt nicht den kleinen Dienstweg gibt und das man wohl lieber vorschnell handelt als erst zuzuhören. Dies führte dann zu Prozesskostenbeihilfe und ganz am Schluss kam ich zu meinem Recht, mit Hilfe eines sehr guten Anwalts. Gern hätte ich es anders gelöst, weil die Mängel mehr als offensichtlich waren aber wenn man nur auf "taubes Gestein" stösst, muss halt eben Hilfe her. Wenn das der normale Weg in D-land ist, dann muss man ihn halt eben gehen! (Und dann muss es auch völlig egal sein, dass man hier den Steuertopf zusätzlich belastet. Das ist nämlich alles blödes Gerede von Leuten, die noch nie in sozialen Engpässen waren und der Meinung sind, dass ALG 2 und viele Andere...... und so weiter......leidlich diese Thematik weiter auszuführen, denn Du weißt, was ich schreiben will!

Bei der Gelegenheit erlaube ich mir mal auf folgende Seiten zu verweisen, welche auch mir damals echt weitergeholfen haben, um meine Ansprüche zeitnah und vor allem richtig durchzusetzen.

Hier wären zum Beispiel das Sozialforum TACHELES zu nennen.
http://tacheles-sozialhilfe.de/startseite/

Der Sozialwissenschaftler Harald Thomé, welcher TACHELES gründete.
http://www.harald-thome.de/zur_person.html

Der Verein "Wir gehen mit - Die Mitläufer e.V."
http://www.wirgehenmit.org/

Gerade für diejenigen geeignet, welche sich schwertun den ersten Schritt zu machen oder allgemein Hilfe brauchen. Sobald nämlich eine zweite Person dabei ist, ist der Umgang miteinander ganz anders. Vor allem wenn die Begleitperson über zusätzliches Wissen verfügt und den Betroffenen unterstützt und letztlich auch ermutigt alle notwendigen Schritte einzuleiten. Gerade das Gefühl der Sicherheit, gegenseitige Wertschätzung, Verständnis und Stärkung des Selbstbewusstseins sind hier besonders wichtig!

Zuletzt noch eine Buchempfehlung, an welchem die Fachleute von TACHELES beteiligt sind. Dieser anschauliche Ratgeber ist sein Geld absolut wert. Gut und einfach, mit Fallbeispielen, erklärt.
Sozialhilfe von A-Z
http://www.dvs-buch.de/?buch=1

Vielleicht nehmen solche Hinweise den Leuten diese "Null-Bock-Einstellung" sowie Ängste und führen eher zu der Einstellung:"JETZT ERST RECHT!".
5 Millionen ist eine echte Hausnummer und da muss man sich nicht wundern, dass sich auf politischer sowie wirtschaftlicher Ebene nix bewegt oder vielmehr Vieles in die falsche Richtung läuft.

MfG


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« Letzte Änderung: 03. Juli 2016, 21:19 von Bürger »

Offline Roggi

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Re: Fünf Millionen verzichten aus Scham auf Hartz IV
« Antwort #7 am: 03. Juli 2016, 13:08 »
Danke @novoderm für deine Ausführungen. So ähnlich habe ich es befürchtet, aber als Arbeitnehmer bekommt man das nur am Rande mit. Es ist wohl nichts, womit sich der öffentlich rechtliche Rundfunk beschäftigen will, erstens weil es nicht im Sinne der Regierung ist, über die Missstände zu berichten, zweitens weil diejenigen wohl das Zielpublikum des örR sind, denn gerade diejenigen, die in H4 stecken, hoffen auf Informationen, die das Fernsehen eigentlich liefern sollte.
Einige Ansätze der von dir angesprochenen Hilfe werden im Kampf gegen den Zwangsbeitrag auch schon erfolgreich praktiziert: Mitgehen zum Beitragsservice, zu Ämtern und Gerichtsvollziehern z.B.
Die Fragestellungen im Forum gaben immer ein gutes Bild ab von den Zuständen bezüglich des Zwangsbeitrags. Kamen Anfang 2013 immer wieder Fragen zu Widersprüchen, wechselte zu Fragen zur Zwangsanmeldung und Klagen, sind wir nun bei Fragen zu Zwangsvollstreckungen angekommen. Wie eine Welle breitetet sich der Widerstand aus, zunächst wehrten sich viele gegen die Beitragsbescheide. Als dieses Problem gelöst war, weil nun jeder einen Widerspruch schreiben konnte, wechselte das Problem zur Zwangsanmeldung. Da auch dieses Problem zwar nicht gelöst, aber behoben wurde mangels weiterer Zwangsanmeldungen, kamen immer wieder Fragen auf zur Klage. Auch dieses Problem ist offensichtlich hinreichend gelöst, jeder kann eine Klage gegen den Zwangsbeitrag einreichen - bei Bedarf. Das letzte ungelöste Problem sind nun die Zwangsvollstreckungen. Dieses Problem lässt sich nur schwer lösen, weil sich die zuständigen "Behörden" nicht an die Gesetze halten. Da es offensichtlich Parallelen zwischen H4-Gesetzen und dem RBStV gibt bezüglich der rechtmäßigen Anwendung der Gesetze, scheint ein Blick in die Problematik der H4-Empfänger und deren Lösungen durchaus lohnenswert.
Erster Lösungsansatz, der mir auffällt:
Jedoch gibt es gegen jede vermeintliche oder auch klar ersichtliche "Schikane" ganz normale Wege der Gegenwehr, um zu seinem Recht zu kommen. Das ist sogar wesentlich einfacher, als sich erfolgreich gegen den Rundfunkbeitrag durchzusetzen. (Zeitintensiv und stressig aber welche Dinge des allg. Lebens, vor allem wenn sie unrerechtfertigt sind, betrifft das Nicht?)

Die Dinge die ich beispielsweise zu regeln hatte führten  auch mich zur Beantragung des Beratungsscheins, weil ich feststellen musste, dass es auf dem Amt nicht den kleinen Dienstweg gibt und das man wohl lieber vorschnell handelt als erst zuzuhören. Dies führte dann zu Prozesskostenbeihilfe und ganz am Schluss kam ich zu meinem Recht, mit Hilfe eines sehr guten Anwalts. Gern hätte ich es anders gelöst, weil die Mängel mehr als offensichtlich waren aber wenn man nur auf "taubes Gestein" stösst, muss halt eben Hilfe her. Wenn das der normale Weg in D-land ist, dann muss man ihn halt eben gehen! (Und dann muss es auch völlig egal sein, dass man hier den Steuertopf zusätzlich belastet.
Bedeutet auf unser Problem übertragen:
Wehrt euch mit Hilfe eines Anwalts, geht durch alle Instanzen, stellt dem örR die Kosten in Rechnung. Die Unrechtmäßigkeit ist zwar offensichtlich, wird aber von allen unteren Instanzen bisher ignoriert in der Hoffnung, dass alle Betroffenen irgendwann entnervt aufgeben. Also kann man empfehlen, nicht aufzugeben, sondern weiterzumachen, auch wenn es dem Staat letztendlich Milliarden kostet. Davon sind genügend vorhanden, wie man ja aus der Flüchtlings-, Griechenland- und Bankenkrise gelernt hat.


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Offline 20MillionenEuroTäglich

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Re: Fünf Millionen verzichten aus Scham auf Hartz IV
« Antwort #8 am: 03. Juli 2016, 13:42 »
...und geschätzte 25 Millionen verzichten aus Unwissenheit auf den Ihnen zustehenden Widerspruch nach Kündigung der Einzugsermächtigung bzw. Aussetzung der Zwangsbeitragszahlung für etwas das sie eigentlich gar nicht brauchen.


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21 Millionen BS Mahnmaßnahmen (s. Jahresbericht 2016 GEZ/Beitrags"service" S. 25)+Millionen zähneknirschend zahlende ARD/ZDF&Co Nichtnutzer nicht berücksichtigt. Immer mehr wehren sich, u.a. gegen zwangsfinanzierte, unverschämte örRenten: z.B. 22952 (!) Euro Pension (monatlich, nicht jährlich) für T*m B*hrow/WDR u. weigern sich, so etwas in lebenslänglichen Zwangsraten à 17,50 (=ca. 13000 EUR!) mitzufinanzieren. Zahlst Du noch oder verteidigst Du schon Deine Grundrechte?

Offline Bürger

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Re: Fünf Millionen verzichten aus Scham auf Hartz IV
« Antwort #9 am: 03. Juli 2016, 21:26 »
Wehrt euch mit Hilfe eines Anwalts, geht durch alle Instanzen, stellt dem örR die Kosten in Rechnung.

Bei Berechtigung Hartz IV und ähnliche Sozialleistungen in Anspruch zu nehmen, eröffnet durchaus auch Chancen bzgl. Prozesskostenhilfe... ;)

OVG Bautzen: nach Beschwerde PKH-Ablehnung des VG DD aufgehoben u bewilligt PKH
http://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,17881.0.html

Normalerweise sollte auch JEDER, der sich "befreien" lassen kann, ganz diesem Beispiel folgend ungeachtet der "Befreiung" zusätzlich auch eine Klage anstreben wegen der Grundrechtsverletzungen.
Das ist das gute Recht eines JEDEN...
...und würde in Summe betrachtet weiteren Handlungsdruck aufbauen, den die Gegenseite und der Gesetzgeber sich mit ihrer generösen "Befreiungs"-Geste eigentlich erhofft(e), vom Halse zu halten.


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Offline Roggi

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Re: Fünf Millionen verzichten aus Scham auf Hartz IV
« Antwort #10 am: 03. Juli 2016, 22:31 »
und würde in Summe betrachtet weiteren Handlungsdruck aufbauen, den die Gegenseite und der Gesetzgeber sich mit ihrer generösen "Befreiungs"-Geste eigentlich erhofft(e), vom Halse zu halten.
Daran habe ich auch noch nicht gedacht, aber es besteht die Möglichkeit, dass Befreiungstatbestände geschaffen wurden,  die absichtlich gleichzeitig so kompliziert formuliert und verklausuliert wurden, dass von vornherein viele Bürger davon ausgeschlossen werden:
Erstens: Wurde das Gesetz nicht bekannt gemacht, bis heute kennen es nicht alle Bürger. Wer es kennt, versteht es noch lange nicht.
Zweitens: Wurde die Befreiung an das versenden von Originalunterlagen gekoppelt, deren Beschaffung für viele Bürger kompliziert ist und die dann einfach mal in schönster regelmäßigkeit beim BS verschwinden.
Drittens: Es werden von den öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten immer wieder solche Unwörter wie Schwarzseher und Sozialschmarotzer propagiert, so dass jeder rechtschaffende Bürger sich angeprangert oder irgendwie unwohl fühlt, wenn er dennoch Sozialleistungen in Anspruch nimmt. Es wird in der Berichterstattung leider nicht vollumpfänglich unterschieden darin, dass die meisten Sozialhilfeempfänger aus Not in diese Situation gelangten und dass einige Sozialhilfeempfänger dieses System ausnutzen, obwohl sie sich selbst helfen könnten. So fühlen sich die in Not geratenen mit den anderen in einen Topf geworfen. Dagegen und dann noch gegen die Schwierigkeiten des Systems anzukämpfen erfordert viel Kraft.


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Offline Bürger

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Re: Fünf Millionen verzichten aus Scham auf Hartz IV
« Antwort #11 am: 03. Juli 2016, 23:01 »
Erstens: Wurde das Gesetz nicht bekannt gemacht, bis heute kennen es nicht alle Bürger. Wer es kennt, versteht es noch lange nicht.

Diese Formulierung könnte zu Irritationen führen - und zu einer Verwechslung mit "bekannt gegeben".

Das Gesetz wurde in den Verkündungsblättern der Länder offiziell bekanntgegeben...
Klarstellung zu irreführenden Videos bzgl. Gesetz/ Vertrag/ GV, etc.
http://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,10628.0.html
...aber in der Öffentlichkeit (weder vorab, noch danach) nicht groß "bekannt gemacht".
Schon gar nicht der damit einhergehende Paradigmenwechsel und die Aushöhlung elementarer Grundrechte.

Dies aber nur am Rande... ;)
...und zur Vermeidung von "Irrläufern".

Hier bitte weiter am Kern-Thema dieses Threads bleiben, welches da lautet
Fünf Millionen verzichten aus Scham auf Hartz IV
Danke für das Verständnis und die Berücksichtigung.


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six2seven

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Re: Fünf Millionen verzichten aus Scham auf Hartz IV
« Antwort #12 am: 04. Juli 2016, 12:00 »
Hallo,
...fünf Millionen verzichten aus Scham auf Harz IV  !
Ausstehende K.V. Mitgliedsbeiträge gehen in die Milliarden  !
Privat Insolvenzen haben Höchststand erreicht  !
Viele "Tafeln"  an der Kapazitätsgrenze !

ö.r.R. verschenkt Millionen über Millionen an Fußball Kicker und TV Spaßmacher !
Gönnt Auserwählten, Traumurlaub in Frankreich mit Privat Jet und Traumgagen.
Legt für  dig. Studioupgrades  100 Millionen hin, damit man die Belehrer der
Nation, nun auch ab Gürtelhöhe abwärts, ansehen muss.

GV`s  zwingen im Auftrag des ö.r.R., Bürger deutschlandweit zum Offenbarungseid.


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Offline Seiko

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Re: Fünf Millionen verzichten aus Scham auf Hartz IV
« Antwort #13 am: 04. Juli 2016, 16:26 »
Daran habe ich auch noch nicht gedacht, aber es besteht die Möglichkeit, dass Befreiungstatbestände geschaffen wurden,  die absichtlich gleichzeitig so kompliziert formuliert und verklausuliert wurden, dass von vornherein viele Bürger davon ausgeschlossen werden:
Erstens: Wurde das Gesetz nicht bekannt gemacht, bis heute kennen es nicht alle Bürger. Wer es kennt, versteht es noch lange nicht. [...]

Ganz so eng seh ich es nicht. Die Gesetzestexte gibt es auch in verständlicher Form und mit Erklärungen im Internet. Allerdings müssen die Leute aktiv werden und selbst danach suchen. Ohne Eigeninitiative funktioniert sowas nicht.


Edit "Bürger":
Wie ich oben bereit schrieb:
Hier bitte nicht weiter abschweifen, sondern bitte weiter am Kern-Thema dieses Threads bleiben, welches da lautet
Fünf Millionen verzichten aus Scham auf Hartz IV
Danke für das Verständnis und die Berücksichtigung.


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« Letzte Änderung: 04. Juli 2016, 23:21 von Bürger »

Offline Shran

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Re: Fünf Millionen verzichten aus Scham auf Hartz IV
« Antwort #14 am: 26. Oktober 2018, 04:49 »
...Daraus würden 5 Millionen zusätzliche Rundfunk-Befreiungsanträge resultieren und die Leute müssten sich nicht mehr mit den Beitragsmahnungen rumärgern.  ;)
Nicht wenn ein Großteil der Bevölkerung gerne fürs Fernsehen bezahlen würden
Die Deutschen zahlen gern fürs Fernsehen (10/2018)
https://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,29118.0.html
oder nicht wissen sich zu weigern/zu boykottieren, kein Plan haben von dem Jura...
Das ist wie mit Linux, tolles Betriebssystem aber wer sich nicht mit beschäftigt steigt bald wieder auf Windows um.


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« Letzte Änderung: 26. Oktober 2018, 17:26 von Bürger »
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- Zweiter Bescheid während Klage 2018https://bit.ly/2OKfavL

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