Autor Thema: Markus Kompa: Netzwerk Nichtrecherche > ARD-Programmbeirat totgeschwiegen  (Gelesen 1589 mal)

Offline Quietus

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  • September 2018: Verfassungsbeschwerde
Heise.de/ Telepolis, 21.09.2014
Netzwerk Nichtrecherche
Kritik des ARD-Programmbeirats wird totgeschwiegen
von Markus Kompa
http://www.heise.de/tp/news/Netzwerk-Nichtrecherche-2400320.html

Über die mangelnde Berichterstattung über unser aller öffentlich-unrechtlichen Unrechtsfunk:

Die bestrittene Unabhängigkeit des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, die uns jährlich rund 8 Milliarden Euro wert ist, scheint bei den Printkollegen kein nennenswertes Thema zu sein. Wenn das wilde Internet hochwertigere Informationen bietet als die konventionellen Medienhäuser, ist der mit der Online-Konkurrenz begründete Arbeitsplatzabbau nachvollziehbar. Die Kunde, dass die Selbstreinigungskräfte unseres teuren öffentlich-rechtlichen Rundfunks nicht völlig versagen, verbreitet sich allerdings in den Social Media wie ein Lauffeuer.

Ja, so isses wohl ...

Lesenswert auch der dort verlinkte  Beitrag
Ukraine-Konflikt: ARD-Programmbeirat bestätigt Publikumskritik
http://www.heise.de/tp/artikel/42/42784/1.html

Gruß
quietus


Edit "Bürger":
Ergänzung Titel des Artikels;
siehe auch Beitrag im Forum unter
ARD-Programmbeirat bestätigt Publikumskritik
http://gez-boykott.de/Forum/index.php/topic,11201.0.html


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« Letzte Änderung: 22. September 2014, 09:51 von Bürger »

Offline robbig

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"Update:: Mittlerweile hat ARD-Chefredakteur Thomas Baumann auf die Kritik reagiert und sich wie folgt geäußert:
Den Vorwurf einer einseitigen und tendenziösen Berichterstattung über den Ukraine-Konflikt weise ich energisch zurück. Dies habe ich auch gegenüber dem ARD-Programmbeirat deutlich gemacht. Es gab und es gibt zahlreiche Beiträge, Sendungen und Sondersendungen im Ersten Programm, die in der Summe die Lage in der Ukraine und die Ursachen der Krise differenziert und unter verschiedenen Aspekten thematisiert haben und thematisieren. Unsere Korrespondentinnen und Korrespondenten vor Ort tragen unter schwierigsten Bedingungen mit ihrer Arbeit entscheidend dazu bei, unser Publikum umfassend und so wahrheitsgetreu wie möglich zu informieren."

So viel Schelte im oben genannten Artikel und dann kommt der Apparatschik T.Baumann mit sowas. Unverbesserlich, schickt den Mann zur Arbeitsagentur.


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« Letzte Änderung: 22. September 2014, 09:51 von Bürger »

six2seven

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Hallo,
….der Programmbeirat "reagiert" natürlich nur auf die öffentliche Schelte, er ist nicht Initiator der Kritik und hätte es keinen öffentlichen Druck gegeben, hätte man vom "Programmbeirat" nie was gehört. Wieso auch, warum sollen die Mitglieder des "Beirates" ( allesamt in Lohn und Brot beim ÖRR ) sich ins eigene Nest machen. Wieso die Printmedien sich aus allen Vorgänge heraushalten, zeigt sich, wenn man die Abhängigkeit beleuchtet.


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« Letzte Änderung: 25. Dezember 2017, 16:47 von DumbTV »

Offline Roggi

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Thomas Baumann braucht doch nur die Sendungen genau benennen, die falsch berichtet haben und wo richtig berichtet wurde. Vermutlich zig Sendungen mit Propaganda und 2 Sendungen im Nachtprogramm mit jeweils 45 sekündigem Beitrag über die so genannte Wirklichkeit, wie ARD sie sieht. Die können doch mit offenen Karten spielen, die Kunden können denen ja nicht weglaufen.


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Offline berlincat

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Sagt mal, wäre es nicht möglich, den ÖRR Vertragsbrüchigkeit nachzuweisen?
So oft, wie jeder einzelne Sender mit "tendenziöser Berichterstattung" (ich würde manches schon
Kriegshetze und Propaganda nennen....) aufgetreten ist, verstoßen sie doch allesamt
gegen die in den Rundfunkänderungsstaatsverträgen selbst gegebenen Aufträge...

das müßte doch auch möglich sein, daß das negative Konsequenzen für den Vertragspartner ÖRR hat!

So nach dem Prinzip: Nichterfüllung von vertraglich vereinbarten Leistungen. (oder ähnlich)


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Das deutsche Staatsfernsehen ist wie Fukuschima,
es strahlt so lange, bis alle behindert sind. (Dr. Alfons Proebstl - Folge 36)

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