Autor Thema: Rundfunkgebühren trotz Einkommen unter dem Existenzminimum  (Gelesen 22806 mal)

Offline Radio_Libertas

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Re: Rundfunkgebühren trotz Einkommen unter dem Existenzminimum
« Antwort #30 am: 11. Juli 2013, 11:14 »
Wer als Single unter € 1000,-- im Monat "bereinigtes Nettoeinkommen" zur Verfügung hat, liegt unter der Pfändungsgrenze.
Viele Leute wissen das nicht.
Da brauchen sich die meisten Studenten und Rentner, sowie Aufstocker usw. keine Sorgen machen.
Einfach nicht zahlen, Widerspruch einlegen, hier weiter mitlesen und ggf. berichten.

Bei Familien mit Kindern liegt der Satz deutlich höher - ich würde mir das trotzdem nicht antun. Pfändungen auf dem Konto und Gerichtsvollzieher vor der Tür sind kein Vergnügen. Besser ist aktiv zu kämpfen und den ÖRR zu reformieren.


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Offline Sophia.Orthoi

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Re: Rundfunkgebühren trotz Einkommen unter dem Existenzminimum
« Antwort #31 am: 11. Juli 2013, 12:10 »
Wer als Single unter € 1000,-- im Monat "bereinigtes Nettoeinkommen" zur Verfügung hat, liegt unter der Pfändungsgrenze.
Viele Leute wissen das nicht.
Da brauchen sich die meisten Studenten und Rentner, sowie Aufstocker usw. keine Sorgen machen.
Einfach nicht zahlen, Widerspruch einlegen, hier weiter mitlesen und ggf. berichten.

Das hängt von der Bedeutung von Sorgen ab. Sie sind immer auf die Zukunft projiziert. Der normale Student lebt von der Hoffnung, mal ordentlich zu verdienen. Der Rente von der Hoffnung, bis zum Ende seines Lebens ungestört zu leben.

Du Argumentierst wie die GEZ: "für 90% der Bürger ändere sich nichts". Das gilt nur, wenn man nur an heute denkt und von der Hand in den Mund vor der Glotze lebt.


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jetzt_reicht_es

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Re: Rundfunkgebühren trotz Einkommen unter dem Existenzminimum
« Antwort #32 am: 11. Juli 2013, 17:48 »
...nur wer dafür zahlen möchte, sowie Hartz IV Empfänger, können das nutzen.
Damit wäre ihr Schicksal besiegelt!
Du wirst keine 10 Mio Menschen finden, die dafür freiwillig zahlen.
Selbst mit 10 Mio Kunden müssten sie 900 EUR jährlich zahlen um den ÖRR ihren Status zu sichern:

9 Mrd. EUR  pro Jahr / 10 Mio Menschen = 900 EUR

Selbst 10 Mio potenzielle "Kunden" da wäre, müssten sie 900 EUR jählich zahlen und das nicht für SKY sondern für ÖRR...

Das wird nie kommen!



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Offline Radio_Libertas

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Re: Rundfunkgebühren trotz Einkommen unter dem Existenzminimum
« Antwort #33 am: 12. Juli 2013, 08:06 »
Damit wäre ihr Schicksal besiegelt!
Du wirst keine 10 Mio Menschen finden, die dafür freiwillig zahlen.
Selbst mit 10 Mio Kunden müssten sie 900 EUR jährlich zahlen um den ÖRR ihren Status zu sichern:

9 Mrd. EUR  pro Jahr / 10 Mio Menschen = 900 EUR

Selbst 10 Mio potenzielle "Kunden" da wäre, müssten sie 900 EUR jählich zahlen und das nicht für SKY sondern für ÖRR...

Das wird nie kommen!

Eine radikale Reform hier und heute, so lange noch eine relativ hohe Akzeptanz besteht, ist die einzige Chance, den ÖRR zukunftsfähig zu machen, bzw. überhaupt zu retten, denke ich.

Andere ehemals öffentlich-rechtlichen Einrichtungen, wie Krankenhäuser, Post, Energieversorger usw. haben es doch auch geschafft. Man wird radikal entschlacken müssen, man wird radikal umdenken und umgestalten müssen, man wird auf Qualität setzen müssen und anfangen müssen, den Bürger ernst zu nehmen und die Rechte der Nicht-Nutzer zu akzeptieren.

Wird die Reform weiter verschleppt, ist der ÖRR in spätestens 20-30 Jahren weg vom Fenster. Wenn die heutige Nutzergeneration (60+) nicht mehr lebt, wird die Aktzeptanz immer mehr gegen Null gehen.

Eine Reform muss also heute kommen oder es ist irgendwann einfach zu spät. Dann werden die funktionierenden Teile verkauft und die Pensionsansprüche durch den Staat übernommen und es war einmal mit öffentlich-rechtlichem Rundfunk.

Der Punkt ist natürlich und da gebe ich dir Recht, beim ÖRR fehlt es an jeglichem Problembewußtsein, insofern wird es keine Reform geben, sondern ein schmerzhafter Untergang.


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Offline Jörg80

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Re: Rundfunkgebühren trotz Einkommen unter dem Existenzminimum
« Antwort #34 am: 13. Juli 2013, 14:56 »
Achja, die liebe GEZ! :)


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Offline Wolfman

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Re: Rundfunkgebühren trotz Einkommen unter dem Existenzminimum
« Antwort #35 am: 13. Juli 2013, 19:48 »
Die DDR hatte 17 Mio. Einwohner.
Am Ende haben "nur" 1 Mio. dem System die Freundschaft so konsequent gekündigt, dass sie auf die Straße gegangen sind.
Es müssen nicht alle mitmachen.
Viele Selbstständige sollen ja zweimal zahlen, so kommen die Abzocker mit Privathaushalten, Komunen, Firmen und kleinen Selbstständigen auf ca. 50 Mio. "Einheiten." Das macht rund 10 Mrd. Euro Zwangsgeld im Jahr. Wir müssen es schon schaffen, dieses Raub-einkommen auf die Hälfte oder weniger zu reduzieren, dann müssen die sich einschränken.
Dann sehen die Bürger, dass es geht - also sowohl der ziviele Ungehorsam als auch die Tatsache, dass so ein Moloch gar nicht so einen Haufen Geld verbrennen muß - mehr werden die Zahlung einstellen, der Moloch muß sich noch mehr einschränken... usw.
Leider haben die meisten Schlafmützen von der Umstellung gar nichts mitbekommen, weil sie ja den selben Betrag zahlen, und den Räubern Zugriff auf ihr Konto gewährt haben.




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Offline Uwe

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Re: Rundfunkgebühren trotz Einkommen unter dem Existenzminimum
« Antwort #36 am: 13. Juli 2013, 19:58 »
Genau! Hätten die nur um 10 Cent erhöht,wäre das viel mehr Leuten aufgefallen.
Dann wäre der Aufschrei auch größer gewesen.

Die DDR hatte 17 Mio. Einwohner.
Am Ende haben "nur" 1 Mio. dem System die Freundschaft so konsequent gekündigt, dass sie auf die Straße gegangen sind.
Es müssen nicht alle mitmachen.
Viele Selbstständige sollen ja zweimal zahlen, so kommen die Abzocker mit Privathaushalten, Komunen, Firmen und kleinen Selbstständigen auf ca. 50 Mio. "Einheiten." Das macht rund 10 Mrd. Euro Zwangsgeld im Jahr. Wir müssen es schon schaffen, dieses Raub-einkommen auf die Hälfte oder weniger zu reduzieren, dann müssen die sich einschränken.
Dann sehen die Bürger, dass es geht - also sowohl der ziviele Ungehorsam als auch die Tatsache, dass so ein Moloch gar nicht so einen Haufen Geld verbrennen muß - mehr werden die Zahlung einstellen, der Moloch muß sich noch mehr einschränken... usw.
Leider haben die meisten Schlafmützen von der Umstellung gar nichts mitbekommen, weil sie ja den selben Betrag zahlen, und den Räubern Zugriff auf ihr Konto gewährt haben.


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jetzt_reicht_es

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Re: Rundfunkgebühren trotz Einkommen unter dem Existenzminimum
« Antwort #37 am: 25. Juli 2013, 13:18 »


Wird die Reform weiter verschleppt, ist der ÖRR in spätestens 20-30 Jahren weg vom Fenster. Wenn die heutige Nutzergeneration (60+) nicht mehr lebt, wird die Aktzeptanz immer mehr gegen Null gehen.
Du hast dir gerade selbst geantwortet!
Dem Interdanten / Mitarbeiter der ÖRR und den Politikern ist es herzlich egal was in 20 Jahren mit ÖRR passiert. Da sind sie alle schän längst in Rente!
Warum sollen sie jetzt auf ein Leben mit Milch und honig verzichten?


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