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Autor Thema: DJV zum Rundfunkbeitrag - Klappe halten  (Gelesen 869 mal)

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DJV zum Rundfunkbeitrag - Klappe halten
Autor: 30. September 2022, 02:09
Passend zu

Deutscher Journalisten-Verband - Gewerkschaft der Journalistinnen und Journalisten
DJV, 27.09.2022
Pressemitteilung
Rundfunkbeitrag steht nicht zur Debatte
https://www.djv.de/startseite/profil/der-djv/pressebereich-download/pressemitteilungen/detail/news-rundfunkbeitrag-steht-nicht-zur-debatte
Zitat von: DJV, 27.09.2022, Pressemitteilung - Rundfunkbeitrag steht nicht zur Debatte
Der Deutsche Journalisten-Verband wendet sich entschieden gegen Äußerungen von Spitzenpolitikern, die auf ein Einfrieren des Rundfunkbeitrags abzielen.

So lässt sich etwa der Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt Reiner Haseloff im Interview mit der FAZ mit dem Satz zitieren: „Eine Beitragserhöhung ist auf absehbare Zeit nicht vermittelbar.“ DJV-Bundesvorsitzender Frank Überall erinnert daran, dass die Höhe des Rundfunkbeitrags nicht von einzelnen Ministerpräsidenten festgelegt werde. „Und es sind auch nicht die Sender, die sich selbst die Gebühren zugestehen.“ Entscheidend sei der tatsächlich vorhandene und von unabhängiger Seite überprüfte Finanzbedarf der Sendeanstalten. Es sei weder angemessen, noch politisch hilfreich, wenn Spitzenpolitiker die Affäre Schlesinger zum Vorwand nähmen, um „die Axt an den Rundfunkbeitrag“ zu legen, so der DJV-Vorsitzende. „Das wäre so, als ob nach einer politischen Affäre die Kürzung der Abgeordneten-Diäten oder eine Fusion von Ministerien diskutiert würde.“

Überall erinnert in dem Zusammenhang daran, dass die Preissteigerungen auch die Sendeanstalten beträfen. Ein dauerhaftes Einfrieren des Rundfunkbeitrags wirke sich zwangsläufig auf die Programmqualität aus.

Referat Presse- und Öffentlichkeitsarbeit:

Hendrik Zörner

Bei Rückfragen: Tel. 030/72 62 79 20, djv@djv.de

schon mal eine entsprechende Erwiderung

FAZ, 29.09.2022
DJV zum Rundfunkbeitrag
Klappe halten
Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) meint, der Rundfunkbeitrag stehe „nicht zur Debatte“. Was bedeutet: Er steigt zwangsläufig. Wir wüssten gern, warum.
Ein Kommentar von Michael Hanfeld
https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/der-rundfunkbeitrag-steht-fuer-djv-nicht-zur-debatte-18346301.html
Zitat von: FAZ, 29.09.2022, DJV zum Rundfunkbeitrag - Klappe halten
[...] Deutschland werde sich „insgesamt auf ein verringertes Ausgabenniveau einstellen müssen. Ein ,Weiter so‘ wäre für unser Land ein Ha­rakiri.“

Dass ein „Weiter so“ un­möglich sei, hört man in Programmen der Öffentlich-Rechtlichen jeden Tag. Doch geht es da stets um alles Mögliche (Krieg, Klimakrise) und um alle anderen, niemals aber um den Absender der Botschaft selbst. [...]

[...] Dafür, dass er steigt [...], sind die Gewerkschaften mit verantwortlich. Sie haben die Gehalts- und Pensions-Tatsachen der Öffentlich-Rechtlichen geschaffen, unter de­nen die Sender nun ächzen. [...]


Ein paar - vielleicht "erhellende" (oder weitere Fragen aufwerfende) - Infos noch zu
Frank Überall (wikipedia)
https://de.wikipedia.org/wiki/Frank_%C3%9Cberall
Zitat
[...]
Aufgewachsen in Köln, wo er auch lebt, ist Überall seit seinem Magister in Politikwissenschaft an der Universität zu Köln als freier Journalist im Bereich Hörfunk, Fernsehen und anderen Medien tätig. Unter anderem arbeitet er regelmäßig für den WDR (z. B. das Fernsehmagazin Monitor) und für die tageszeitung (taz).[2] Früher war er auch für die Nachrichtenagentur dpa tätig. [...] Ende 2007 wurde Überall an der Eberhard Karls Universität in Tübingen bei Hans-Georg Wehling als Politikwissenschaftler über den Klüngel in der politischen Kultur Kölns promoviert. Er setzt dabei Klüngel nicht mit Korruption gleich, sondern hebt auch die positiven Effekte der „situativen Kooperation“ und des Netzwerkens hervor. [...]

Seit Oktober 2012 ist Überall Professor an der Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft (HMKW) in Köln. Er lehrt dort Journalismus sowie Politik/Soziologie. [...]

Überall ist Gründungsvorsitzender der Neuen Gesellschaft für publizistische Bildungsarbeit, Trägerin des Journalisten-Zentrums Herne [...]

Das Journalistenzentrum Herne hatte im Februar 2020 damit geworben, in der Tradition von Emil Dovifat auszubilden.[5] Aufgrund der NS-Vergangenheit von Dovifat wurde nach öffentlicher Kritik der nach ihm benannte Seminarraum des Journalistenzentrums namenlos gestellt, Überall wurde kritisiert, weil er sich nicht ausreichend vom Gesinnungsjournalismus Dovifats distanziert hat.[6]

2019 nannte er die staatlichen russischen Auslandsmedien RT Deutsch und Sputnik „Propagandainstrumente des Kremls“ und forderte, dass RT Deutsch keine Rundfunklizenz erteilt werden solle.[7][8]

Überall ist Mitglied der CDU. Im Rahmen der Debatte um die EU-Urheberrechtsreform wurde ihm deswegen ein Interessenkonflikt vorgeworfen.[9]

Auf Kritik stieß Überalls Haltung zur Trennung von Journalismus und PR. Gegenüber dem Medien-Magazin des NDR Zapp erklärte er 2019 „Das, was in der PR gemacht wird, also in der effektiven Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, ist eine Spielart des Journalismus.“ Der Hamburger Journalistik-Professor Volker Lilienthal kritisierte Überalls Aussage, der damit im Grunde von einer „Assimilation von Journalismus und PR“ ausgehe.[10][11]
[...]


Siehe dazu u.a. auch unter
„Eine Beitragserhöhung ist auf absehbare Zeit nicht vermittelbar“ (Haseloff) (09/2022)
https://gez-boykott.de/Forum/index.php?topic=36535.0
sowie ergänzend auch eine kleine chronologische Übersicht bzgl. Herrn Haseloff... ::)
Rundfunkbeitrag: Haseloff will Vertrag zur Erhöhung unterschreiben (06/2020)
https://gez-boykott.de/Forum/index.php?topic=33829.0
Haseloff zieht die Notbremse – um Chaos in der CDU zu verhindern (RfB) (11/2020)
https://gez-boykott.de/Forum/index.php?topic=34545.0
Entwurf zurückgezogen - Haseloff kippt Erhöhung des Rundfunkbeitrags (12/2020)
https://gez-boykott.de/Forum/index.php?topic=34605.0
Bundesverfassungsgericht muss entscheiden - Sender beklagen Verfassungsbruch (12/2020)
https://gez-boykott.de/Forum/index.php?topic=34607.0
ARD und ZDF scheitern mit Eilantrag vor Bundesverfassungsgericht (12/2020)
https://gez-boykott.de/Forum/index.php?topic=34688.0
Bundesverfassungsgericht hebt Rundfunkbeitrag vorläufig auf 18,36 Euro an (08/2021)
https://gez-boykott.de/Forum/index.php?topic=35578.0
...und nun auch noch
MP von Sachsen-Anhalt Reiner Haseloff soll in den ZDF-Verwaltungsrat (06/2022)
https://gez-boykott.de/Forum/index.php?topic=36092.0



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...alles "gute" Gründe und Anlässe für
SEPA-Mandat/Lastschrift kündigen/rückbuchen, Zahlg. einstellen + Protestnote
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Außerdem...
An die Mitarbeiter des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und GEZ/Beitragsservice
Tippgeber werden - zu Missständen im ö.r. Rundfunksystem!

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  • Beiträge: 7.209
Re: DJV zum Rundfunkbeitrag - Klappe halten
#1: 30. September 2022, 06:33
Welche Journalisten und Journalistinnen vertritt denn der DJV, die des Rundfunks oder die der Printmedien? Sicherlich die des Rundfunks, wenn er die Interessen der Journalisten und Journalistinnen der Printmedien doch offenbar nicht wirklich im Blick hat?


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Re: DJV zum Rundfunkbeitrag - Klappe halten
#2: 30. September 2022, 09:11
Ich werde jetzt nicht schreiben, für was ich Herr Überall halte, denn das würde in 3 "blauen Sternen" enden. Und mir fällt auch keine zahmere Version mehr ein, als dieses Wort mit dem Buchstaben "I" so ziemlich am Anfang.

Erstmal kennt er offensichtlich nicht den Unterschied zwischen einer Gebühr und einem Beitrag.
Und dann scheint er obendrein auch noch ziemlich schlecht informiert zu sein. Die Anstalten melden durchaus ihren Finanzbedarf an, der in der Regel immer höher ausfällt, als er tatsächlich ist. Das stammt nicht von mir, denn das hat sogar ein Intendant vor einigen Jahren einmal offen zugegeben.
Die KEF prüft die Anmeldung und gibt anschließend eine Empfehlung für den neuen Betrag ab. Und Herr Überall irrt, wenn er glaubt, dass die Ministerpräsidenten den neuen Beitrag nicht festlegen würden, denn genau das tuen sie. In der Regel folgen sie zwar der Empfehlung der KEF, können aber auch davon abweichen. Das geschah z.B. 2017, als die KEF eine Senkung um 30 Cent auf 17,20 Euro empfahl. Dieser Empfehlung waren sie nicht gefolgt.
Soviel zum Kleinkram.

Kommen wir nun zu dem Teil, wofür sich Herr Überall den "I" wirklich redlich verdient hat.
Die Anstalten haben durchaus ihren benötigten Finanzbedarf erhalten. (Zuletzt sogar mit Hilfe ihrer treuen Untertanen in Karlsruhe.) Wenn die Anstalten nun aber damit "Scheiße" bauen, dann ist das alleine deren Problem.
Was Herr Überall hier zum Besten gegeben hat, läßt sich vielleicht anhand eines Beispiels besser verdeutlichen.

Man stelle sich kurz vor, dass man einen Handwerker für eine Arbeit arrangiert hat. Und dafür werden im Vorfeld bestimmte Materialien benötigt, welche der Handwerker vorab erst besorgen muß. Man gibt ihm also das Geld für diese Materialien.
Dann beschließt der Handwerker mal eben, dass er das Geld lieber für etwas anderes ausgibt. Und nun fordert er, dass man ihm das Geld für die Materialien nochmals geben soll, weil er sonst seine Arbeit nicht ausführen könne.
Und ich frage mich gerade: Wieviel Menschen gibt es wohl, die diesem Handwerker nochmals das Geld für die benötigten Materialien geben würden?

Nun, zumindest einen, nämlich Herr Überall.

Und Herr Überall wäre nicht Herr Überall, wenn er nicht noch einen drauflegen würde.
Er verwechselt munter "Qualität" und "Quantität". Wenn da mal ein "Watzmann" weniger ermittelt, oder nur ein Fernsehteam zu einer Beerdigung dackelt, wird schon nicht gleich die "Qualität" zusammenbrechen. Aber Herr Überall tut gerade so, als stünde dann der Weltuntergang bevor.

Eine interessante Information findet sich noch in einem Leserkommentar zum FAZ Artikel.
Ich weiß jetzt nicht, ob es stimmt, aber dort kann man lesen, dass Herr Überall wohl öfter "Gast" im WDR ist.
Vielleicht kann das jemand, der mit dem Programm des WDR vertraut ist, bestätigen?


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"Wenn so eine Welle des Aufruhrs durch das Land geht, wenn "es in der Luft liegt", wenn viele mitmachen, dann kann in einer letzten, gewaltigen Anstrengung dieses System abgeschüttelt werden."
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(Dr. H. v. Mangoldt - am 11. Januar 1949)

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Re: DJV zum Rundfunkbeitrag - Klappe halten
#3: 30. September 2022, 12:46
Aufgrund der Anmerkungen im Vorkommentar eine Ergänzung im Einstiegsbeitrag...
Ein paar - vielleicht "erhellende" (oder weitere Fragen aufwerfende) - Infos noch zu
Frank Überall (wikipedia)
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Zitat
[...]
Aufgewachsen in Köln, wo er auch lebt, ist Überall seit seinem Magister in Politikwissenschaft an der Universität zu Köln als freier Journalist im Bereich Hörfunk, Fernsehen und anderen Medien tätig. Unter anderem arbeitet er regelmäßig für den WDR (z. B. das Fernsehmagazin Monitor) und für die tageszeitung (taz).[2] Früher war er auch für die Nachrichtenagentur dpa tätig. [...] Ende 2007 wurde Überall an der Eberhard Karls Universität in Tübingen bei Hans-Georg Wehling als Politikwissenschaftler über den Klüngel in der politischen Kultur Kölns promoviert. Er setzt dabei Klüngel nicht mit Korruption gleich, sondern hebt auch die positiven Effekte der „situativen Kooperation“ und des Netzwerkens hervor. [...]

Seit Oktober 2012 ist Überall Professor an der Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft (HMKW) in Köln. Er lehrt dort Journalismus sowie Politik/Soziologie. [...]

Überall ist Gründungsvorsitzender der Neuen Gesellschaft für publizistische Bildungsarbeit, Trägerin des Journalisten-Zentrums Herne [...]

Das Journalistenzentrum Herne hatte im Februar 2020 damit geworben, in der Tradition von Emil Dovifat auszubilden.[5] Aufgrund der NS-Vergangenheit von Dovifat wurde nach öffentlicher Kritik der nach ihm benannte Seminarraum des Journalistenzentrums namenlos gestellt, Überall wurde kritisiert, weil er sich nicht ausreichend vom Gesinnungsjournalismus Dovifats distanziert hat.[6]

2019 nannte er die staatlichen russischen Auslandsmedien RT Deutsch und Sputnik „Propagandainstrumente des Kremls“ und forderte, dass RT Deutsch keine Rundfunklizenz erteilt werden solle.[7][8]

Überall ist Mitglied der CDU. Im Rahmen der Debatte um die EU-Urheberrechtsreform wurde ihm deswegen ein Interessenkonflikt vorgeworfen.[9]

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  • Beiträge: 1.562
Re: DJV zum Rundfunkbeitrag - Klappe halten
#4: 30. September 2022, 13:14
Uiuiui, für einen Wikipedia-Artikel für eine lebende Person ist der Artikel zu Überall schon ungewöhnlich negativ (auch noch die Diskussionsseite). Sage ich als Wikipedianer.

(Ob Überall schon als Person der Zeitgeschichte gilt, die dann gewürztere Kritik vertragen müsste, sei dahingestellt. Ich glaube: nein, denn Überall ist längst nicht so präsent wie Scholz oder Habeck.)

Herrn Überall kenne ich nur hier aus dem Forum. Ich dachte, er wird halt ein ehrenhafter und streitender Journalist sein wie Hartung (FAZ).

Dass er nun eine derart problematische Position von "Journalismus" vertritt, hätte ich jetzt aber nicht vermutet. Fast ein Erfinder des berüchtigten "Haltungsjournalismus".

Es geht um die Vermischung von Public Relations (PR) und Journalismus. Ob er nun noch zwischen PR und Propaganda wertungsfrei unterscheiden kann, bezweifele ich...

btw Eine Hochschulprofessur (nur eine Fachhochschule) bedeutet nicht viel, da wird so ziemlich "jeder" genommen.


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  • IP logged  »Letzte Änderung: 30. September 2022, 20:34 von Bürger«

G
  • Beiträge: 271
Re: DJV zum Rundfunkbeitrag - Klappe halten
#5: 30. September 2022, 13:49
Vielleicht ist auch das ganz interessant:

gewerkschaftsforum.de, 28.01.2022
"Dramatische Verrottung – Ein offener Abschiedsbrief an den Vorstand des Deutschen Journalistenverbands und dessen Gefolge.
Von Wolf Reiser
Zitat
[...]

Hallo Frank Überall,
werte DJV-Kollegen und sonstige Medienschaffende, bedauernswerte Endabnehmer, pünktlich zur Jahreswende habe ich meinen Presseausweis mit der Nummer 3-1-102153 an eine 25-Schuss-Salutbatterie-Rakete des Typs Stalin-(ersatzweise Putin-)orgel geklebt und Richtung Mond geschossen. Kurz zuvor trat ich nach gut 40 Jahren Mitgliedschaft aus dem DJV aus. Die nun frei werdenden Jahresbeiträge überweise ich auf das Konto der Anwälte von Julian Assange — bis zum bitteren Ende, whatever it takes.

[...]

Hätten Sie, Frank Überall, zu einer anderen Zeit das Votum erhalten, für einen ziemlich großen Teil der Medientätigen zu sprechen? Nein! Für die sich schrittweise an die Machtfront vorgemogelte schwarzgrünrotrosalackierte Querfront boten Sie sich als die journalistische Idealbesetzung dar — im Sinne eines pandemischen Requiems.

Was wissen wir über Sie? Wo kommen Sie her? Was treibt Sie an? [...]
https://gewerkschaftsforum.de/dramatische-verrottung-ein-offener-abschiedsbrief-an-den-vorstand-des-deutschen-journalistenverbands-und-dessen-gefolge/


Vielleicht kann man an dieser Stelle auch noch darauf hinweisen, dass der DJV auch auf keinen Fall unabhängig tätig ist und durchaus  Interessenkonflikte bestehen. Der DJV ist in vielerlei Medienkolumnen  f ü r  den ÖRR oder  i n  zahlreichen Beiträgen im ÖRR präsent. Er ist Entsendungsbeauftragter in die Rundfunkräte des ÖRR und an den Rundfunkanstalten durch eigene Betriebsgruppen aktiv. Er schließt dort Tarifverträge für Redakteure und freie Mitarbeiter (arbeitnehmerähnliche Personen) ab. Ausserdem hat er eine Interessenvertretung der Journalisten für den ÖRR. Die Ausschussmitglieder kommen z.T. auch aus dem ÖRR.

Sind es derzeit nur noch zwei Mitglieder (Katrin Kroemer (ZDF- Fernsehrat) sowie Knut Zilian (stellvertretender Vorsitzender des Verwaltungsrats hr)…
https://www.djv.de/startseite/profil/der-djv/djv-gremien/gesamtvorstand

… so waren es 2021 noch fünf: Katrin Kroemer, Andreas Oppermann (Redaktionsleiter im Studio Frankfurt des rbb), Ilja Alexander Tüchter (Rundfunkrat SWR), Thomas Joppig (stellver. Rundfunkrat RB) sowie Corinna Blümel (stellv. Rundfunkrat WDR)


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  • Beiträge: 1.562
Re: DJV zum Rundfunkbeitrag - Klappe halten
#6: 30. September 2022, 18:02
Wow! Den Text im Gewerkschaftsforum unbedingt extern sichern!


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  • Beiträge: 2.233
Re: DJV zum Rundfunkbeitrag - Klappe halten
#7: 30. September 2022, 20:42


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"Deutschland, unendlich viele (ok: 16) Bundesländer. Wir schreiben das Jahr 2023. Dies sind die Abenteuer abertausender ÖRR-Nichtnutzer, die sich seit nunmehr 10 Jahren nach Beitragseinführung immer noch gezwungen sehen Gesetzestexte, Urteile usw. zu durchforsten, zu klagen, um die Verfassungswidrigkeit u. die Beitragsungerechtigkeit zu beweisen. Viele Lichtjahre von jeglichem gesunden Menschenverstand entfernt müssen sie sich Urteilen unterwerfen an die nie zuvor je ein Mensch geglaubt hätte."

 
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