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Autor Thema: WDR lässt sich weiter von PR-Experten zur Krisenkommunikation beraten  (Gelesen 1829 mal)

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medienkorrespondenz.de, 22.12.2021

WDR lässt sich weiter von PR-Experten zur Krisenkommunikation beraten

Zitat
Der Westdeutsche Rundfunk (WDR) lässt sich auch über das Jahr 2021 hinaus von zwei externen Kommunikationsexperten beraten. […] Dass die Beratung fortgesetzt wird, erklärten die Rundfunkanstalt und Andreas Fünfgeld am 21. Dezember gegenüber der MK auf entsprechende Nachfragen.

Anfang November 2019 hatte der öffentlich-rechtliche Sender einen Beratervertrag mit der von Fünfgeld gegründeten und als Geschäftsführer geleiteten Firma Media 5 abgeschlossen, und zwar für die Dauer von zwei Jahren mit einer Option auf eine Verlängerung um ein weiteres Jahr. Fünfgeld, 56, holte damals als Partner den Kommunikationsberater Wolfram Winter mit ins Boot (als sogenannten Nachunternehmer). […]

[…] Der WDR wollte sich nicht dazu äußern, wie das Aufgabenprofil der Kommunikationsberater nun ausgestaltet wurde, und übermittelte dazu lediglich diesen Standardsatz: „Bitte haben Sie Verständnis, dass wir zu weiteren Vertragsdetails grundsätzlich keine Auskunft geben.“

Der WDR hatte den Beraterauftrag an Media 5 nach einer europaweiten öffentlichen Ausschreibung vergeben. […] Das Honorar für die Beratungsdienstleistungen wurde in der Ausschreibung mit insgesamt 580.000 Euro für die Jahre 2020 und 2021 angegeben. […]

Weiterlesen auf:
https://www.medienkorrespondenz.de/politik/artikel/wdr-laesst-sich-weiter-vonnbsppr8209experten-zur-krisenkommunikation-beraten.html

Süddeutsche Zeitung, 04.02.2020
ARD-Krisenberater: Die zwei von der Zankstelle
Zitat
Fünfgeld kennt den ARD-Frontmann seit dessen Zeit als "Mr. Tagesthemen". Damals holte Buhrow Fünfgeld als Berater. Das öffentlich-rechtliche System und die Befindlichkeiten dort kennt Fünfgeld von Kindesbeinen an: Sein Vater Hermann Fünfgeld war bis zur Pensionierung 1998 Intendant des Süddeutschen Rundfunks.
https://www.sueddeutsche.de/medien/ard-buhrow-krisenberater-1.4783184


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Der öffentlich-rechtliche Rundfunk benötigt Beratung in Krisenkommunikation?
Ist das nicht wahre Satire?


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Der WDR darf sich durchaus in Fragen der Krisenkommunikation beraten lassen.

Der WDR darf aber nicht das Beratungshonorar aus Mitteln des Rundfunkbeitrags bestreiten, denn das persönliche Unvermögen der Verantwortlichen des WDR, auch in schwierigen Situationen die richtigen Worte zu finden, gehört nicht zu der vom Bundesverfassungsgericht definierten Grundversorgung.

Sofern das Honorar dennoch aus dem Beitragsaufkommen gezahlt wurde, dürfte hierin eine (strafbare) Veruntreuung von zweckgebundenen Haushaltsmitteln zu sehen sein. Hier wäre es Aufgabe des Landesrechnungshofs, den Sachverhalt zunächst zu prüfen und ggf. die Verantwortlichen des WDR in Regreß zu nehmen.


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Ich bin ein unangenehmer Bürger — ich erlaube mir nämlich, selbst zu denken

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  • Schweigst du noch oder klagst du schon?
Süddeutsche Zeitung, 04.02.2020
ARD-Krisenberater: Die zwei von der Zankstelle
Zitat
Fünfgeld kennt den ARD-Frontmann seit dessen Zeit als "Mr. Tagesthemen". Damals holte Buhrow Fünfgeld als Berater. Das öffentlich-rechtliche System und die Befindlichkeiten dort kennt Fünfgeld von Kindesbeinen an: Sein Vater Hermann Fünfgeld war bis zur Pensionierung 1998 Intendant des Süddeutschen Rundfunks.
https://www.sueddeutsche.de/medien/ard-buhrow-krisenberater-1.4783184


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Volksbegehren in Nordrhein-Westfalen zum Demokratieförderungsgesetz
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