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Autor Thema: Gottschalk in da House: Thomas Gottschalk crasht ARD-Kuschelrunde.  (Gelesen 1209 mal)

Uwe

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Gottschalk in da House: Thomas Gottschalk crasht ARD-Kuschelrunde.

Quelle: Turi von Peter Turi 7. Feb. 2021


Zitat
Gottschalk hebt Hand und Stimme: Moderatoren-Urgestein Thomas Gottschalk, 70, hat am Sonntagabend eine behagliche Kuschelrunde um RBB-Intendantin Patricia Schlesinger in der Audio-App Clubhouse mit einer fulminanten Wutrede gecrasht -allerdings nachdem Schlesinger die Runde verlassen hatte.

[…] Gottschalk meldet sich gegen 19.10 Uhr, wird von Moderator und PR-Mann Wolfram Winter auf die Bühne geholt und legt aus dem Stand los: "Wir senden uns hier in einem Verwaltungsmoloch zugrunde, wo die Anstalten sich gegenseitig nicht das Schwarze unter den Nägeln gönnen."

[…] "Gottschalk hält den "Unterschied zwischen Anspruch und Wirklichkeit im öffentlich-rechtlichen Fernsehen" für "einfach katastrophal". "Sie sind ja nicht mal in der Lage ihre eigenen Programme zu promoten, ins Fenster zu stellen, weil dann der MDR sagt: Moment, wir senden gegen den SWR im Dritten. Die treten sich gegenseitig auf die Füße, da ist kein Gesamtmanagement dahinter."

Weiterlesen hier:
https://www.turi2.de/aktuell/gottschalk-kommt-ins-house-thomas-gottschalk-crasht-ard-kuschelrunde/


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Oder auch hier:

welt.de, 08.02.2021

Auf Clubhouse
Gottschalk hält Wutrede gegen die Öffentlich-Rechtlichen

Thomas Gottschalk hat laut einem Medienbericht am Sonntagabend in der Audio-App Clubhouse eine knapp dreiminütige Wutrede gegen den öffentlich-rechtlichen Rundfunk gehalten. Der Unterschied zwischen Anspruch und Wirklichkeit sei „einfach katastrophal“.

Zitat
[…]

Die Kritik hält Gottschalk allerdings nicht davon ab, in diesem Jahr für den Südwestrundfunk (SWR) eine achtteilige TV-Show-Reihe mit dem Titel „Nochmal 18!“ zu moderieren. Seit Januar 2020 moderiert Gottschalk zusammen mit Constantin Zöller außerdem jeden Montagmittag eine zweistündige Radioshow sowie mit Nicola Müntefering alle zwei Wochen einen Podcast.
weiterlesen:
https://welt.de/kultur/medien/article225935031/Thomas-Gottschalks-Wutrede-gegen-den-oeffentlich-rechtlichen-Rundfunk.html

Zitat von: Aus dem Artikel
Er sei der Meinung, „dass es jetzt Corona-Stäbe gibt, die schon Angst davor haben, dass die Seuche in den Griff zu kriegen ist, weil dann sämtliche Krisenstäbe eingestampft werden. So was können sie.“
Trifft meiner Meinung nach des Pudels Kern. Neues schaffen geht schnell, sich von Müll verabschieden nicht so wirklich. Jeder will da eben Geld schmarotzen.


Edit DumbTV:
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  • IP logged  »Letzte Änderung: 08. Februar 2021, 22:30 von DumbTV«

  • Beiträge: 5.474
Nachtrag:

Gottschalk tritt gegen Öffentlich-Rechtliche nach – „Vor 20 Jahren war noch was zu retten“
https://www.welt.de/kultur/medien/article225935031/Thomas-Gottschalk-tritt-gegen-Oeffentlich-Rechtliche-nach.html


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Die Europäische Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten hat den Rang eines Bundesgesetzes, (BVerfG - 2 BvR 1481/04 - Rn. 30), und bricht gemäß Art. 31 GG jede Art von Landesrecht, das sich außerhalb der vom Bund gesetzten Norm bewegt, (BVerfG - 2 BvN 1/95 - Rn. 66).

Keine Unterstützung für
- Gegner internationaler, nationaler wie speziell europäischer Grundrechte;
- Gegner nationaler wie europäischer Mindestlöhne;
- Gegner des Landes Brandenburg wie auch gesamt Europas;

  • Beiträge: 2.556
  • Ersatzmaßstab Wohnung: das BVerfG erklärt die Welt
Ach je, die Journaille übt wieder einmal das alte "Mann beißt Hund!" Spiel. Einen Artikel "Gottschalk sogt sich um öffentlich-rechtlichen Rundfunk" hätten sicher deutlich weniger Leute gelesen. Eine Überschrift muss knallen; daher "crasht" er einen Online-Talk, hält eine "Wutrede" oder "tritt nach". Das sind in aller Regel völlig substanzlose, aus der Luft gegriffene Zuweisungen. In einem Interview mit der Funke Mediengruppe, aus dem die "Welt" den Artikel vom "nachtreten" generiert, hat Thomas G. sich wie folgt geäußert:

Zitat von: Thomas Gottschalk im Interview mit der Funke Mediengruppe
In einem "Clubhouse"-Talk, an dem auch RBB-Intendantin Patricia Schlesinger und WDR-Programmdirektorin Valerie Weber teilnahmen, übten Sie deutliche Kritik vor allem an der ARD

Um das gleich klarzustellen: Ich bin ein großer Fan dieses Systems. Gerade weil ich die Alternativen kenne. Ich bin auch ein Geschöpf dieses Systems, dem ich meine Karriere verdanke. Es wäre auch dämlich, an dem Ast, auf dem ich immer noch sitze, mutwillig zu sägen. Aber gerade weil ich an das öffentlich-rechtliche System glaube, will ich nicht schweigend dabei zuschauen, wie es sich zu Tode verwaltet und die Zeichen der Zeit missdeutet. ...

Bei dieser "Clubhouse"-Diskussion zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk habe ich auch keine Wutrede gehalten, wie ich danach lesen durfte, sondern - sehr beherrscht - eine begründete Meinung von mir gegeben.

Der von der "Welt" vermittelte Eindruck, G. wäre der RBB-Interdantin wütend gegenüber getreten, trifft offensichtlich auch nicht zu. Frau S. hatte diese Online-Veranstaltung laut anderen Berichten nämlich schon verlassen.
Auch wenn wir uns hier mit der Finanzierung des ÖRR und damit zwangsläufig auch mit vielen Themen zu den Anstalten befassen, so sollte man darüber nicht vergessen, dass auch in den anderen Medien nicht alles Gold ist, was glänzt; im Gegenteil. Der Niedergang der Presse hat nicht nur etwas mit dem Internet zu tun, sondern auch mit der zu großen Teilen grottenschlechten Berichterstattung, fehlenden Hintergrundberichten, Hofberichterstattung, typischen Feinbildern - "der böse Russe/Putin/Chinese" vs. "wir sind die guten/Wertewesten" - und letztlich den gleichen Manipulationsversuchen wie im öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Der Unterschied besteht oft genug einzig noch darin, dass man solche Blätter nicht kaufen oder abonnieren muss. Ich habe meinen Konsum an Tages- und Wochenzeitungen in den letzten Jahren massiv abgebaut und beschränke mich inzwischen vor allem auf Lokalnachrichten, weil ich wissen will, welchen Unsinn in Umwelt, Straßenbau, Stadtplanung, Bildung, Wirtschaft man aktuell plant, was der eine oder andere Politdepp von sich gibt oder einem anderen überschätzten Politiker erwidert. Vor 2020 gab es auch noch einigermaßen Kultur; aber das ist ein anderes Thema.

Kurz: wenn wieder mal ein X. oder Y. etwas zum ÖRR gesagt haben soll, dann prüft einmal, ob die/der und was da steht wirklich wichtig ist. Und wenn man beides bejaht, dann noch, ob es denn stimmt, was da geschrieben steht und welche Interessen der Verfasser womöglich verfolgt. Oft wird man feststellen, dass X. und Y. so wichtig nicht sind, das Gesagte eigentlich olle Kamellen bzw. banal und dem Autor sein Zeilenhonorar wichtiger ist als Information;  und wenn es eine eher unwichtige Fortsetzungsgeschichte im Web ist, dann geht es wohl um reines Clickbaiting.

M. Boettcher


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  • IP logged  »Letzte Änderung: 10. Februar 2021, 16:27 von Bürger«
Während unseres endlosen Krieges gegen Syrien habe ich keinen einzigen glaubwürdigen Beweis dafür gesehen, dass die "Gasangriffe" von der syrischen Armee ausgingen. Und ich habe es satt, dass wir Syrien jedes Mal bombardieren, wenn Al-Qaidas "Weisshelme" ein weiteres Ereignis unter falscher Flagge veranstalten. Ein mutiger Journalist sollte sich fragen, warum alle Gasopfer Zivilisten sind und niemals die Terroristen selbst. (Richard H. Black, US Senator, Republikaner, auf Facebook)

N
  • Beiträge: 416
Selbst ein Gottschalk kratzt mit solchen Aussagen wirklich nur an der Oberfläche von viel tiefgehenderen Problemen beim ÖRR.


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